Sonntag, 19. Februar 2017

Das war notwendig

Heute fange ich meinen Beitrag mit einem Foto an. Nur eins, von der Mitte unseres Kleiderschranks, das reicht aber auch, um zu zeigen, wie es darin aussieht. Meine Kollegin schrieb dazu "Violchen. :-( Das kenn ich ja gar nicht von dir." Nein, ich kenne es auch nicht von mir und es hat mich schon die ganze Zeit die ganzen Wochen gestört. Ja, das sieht schon ein paar Wochen so aus und jedes Mal, wenn ich meinen Schrank aufgemacht habe, habe ich gedacht, dass ich ihn unbedingt mal aufräumen müsste.

Heute morgen konnte ich es nun wirklich nicht mehr ignorieren und ich habe alles rausgekramt. Neu zusammengelegt, sortiert, anprobiert und aussortiert. Ich war sehr erstaunt, was da alles zu Tage gekommen ist und was ich noch an Sachen hatte.

Leider musste ich feststellen, dass die Sachen, die längere Zeit schon im Schrank lagen oder hingen, doch extrem eingelaufen sind, besonders um den Bauch herum... ;-) Ich versteh' das gar nicht. Also war ich ganz rigoros und habe das, was zu eng ist oder was ich Ewigkeiten nicht mehr anhatte, aussortiert. Was sollen die Sachen meinen Schrank vollmüllen und ich trage sie doch nicht mehr???
 
Da ist doch richtig schön was zusammengekommen. Alles Sachen, die zu eng geworden sind oder die ich nicht mehr mag. Bei dem einen oder anderen Teil war ich ein wenig traurig und ich habe überlegt, ob ich es vielleicht doch behalten sollte - aber nein. Es kommt weg. Ich habe mir heute ganz fest vorgenommen, alle Stoffe, die ich vernähe, vorzuwaschen. Hätte ich das  nämlich gemacht, hätte ich mein blaues und braunes Shirt nicht mit aussortieren müssen. Besonders traurig bin ich wegen der braunen Tunika, aber was soll's...

Zwei Shirts hatte ich noch im Schrank, die habe ich mir genäht, da gab es Katharina noch nicht, die Jungs waren noch ganz klein. Der braune Stoff war der erste ganz teure Stoff, den ich mir gekauft habe. Man sieht, es lohnt sich, etwas mehr Geld für Stoff auszugeben, denn die Stoffe sind noch heute tadellos gewesen und ich habe die beiden Teile wirklich ganz oft getragen.
Wenn ich in den beiden Teilen nicht so hochschwanger ausgesehen hätte, hätte ich sie sicher wieder in den Schrank gelegt, aber das war wirklich zu extrem. Deswegen habe davon auch lieber kein Foto gemacht, nicht, dass noch Gerüchte aufkommen. ;-) Aber ein bisschen Wehmut war dabei, als ich die Teile in die Tüten gestopft habe.

Mein Schrank sieht nun wieder wunderbar aus und es macht Spaß, meinen Schrank aufzumachen. Guckt doch mal:
Apropos schwanger: Ein Teil habe ich nicht entsorgt, auch wen nich sie in der Funktion nie wieder brauchen werde, aber ich konnte mich davon nun wirklich nicht trennen: Meine abgeschnittene graue Umstandsjogginghose aus der Schwangerschaft mit Katharina. ;-)
Die ist eben so schön bequem, besonders am Bauch, also durfte sie wieder in den Schrank und wenn es wieder wärmer wird, darf sie dann auch wieder an's Licht - zu der modischen Entgleisung stehe ich. ;-)

Samstag, 18. Februar 2017

Lang, lang ist's her

Vor fast genau einem Jahr hatte ich ja mit dem ersten Block vom neuen Button Club Andersons Farm angefangen. Und dabei ist es irgendwie auch geblieben. Irgendwie habe ich dann mein Projekt aus den Augen verloren. Andere Sachen haben sich in den Vordergrund geschoben und seit Sommer nähe ich ja an meiner Jane. Da hatte ich mir vorgenommen, so ziemlich dabei zu bleiben, sonst wird es wieder ein Kistenprojekt. ;-) Naja, das Kistenprojekt ist dann der Button Club geworden. :-( Als ich vor ein paar Tagen bei Facebook die Ankündigung des neuen Button Clubs gelesen hatte, habe ich überlegt, dass ich mit der Farm ja auch mal weiter machen könnte.

Also habe ich mir meine Sachen zusammengesucht. Das war gar nicht so einfach, denn Block zehn war irgendwie verschwunden. Das hat mich natürlich ziemlich fuchsig und auch irgendwie traurig gemacht. Unser Schlafzimmer sah nach meiner Suche ganz furchtbar aus, aber den Block habe ich gefunden. Er lag da, wo die anderen auch lagen, nämlich in der Kiste der gesammelten Anleitungen...

Zum Glück habe ich sie gefunden und ich konnte anfangen. Ich hänge ja immer noch beim ersten Block, aber seitdem ich überlegt habe, dass ich da weiter mache, bin ich schon ein gutes Stück voran gekommen. Leider finde ich gerade kein Foto von dem Stand, wo ich den Block in die Kiste gelegt habe, aber eines vom aktuellen Stand habe ich:
Das Herz rechts muss ich noch sticken, den Rauch, der aus den Schornsteinen aufsteigt und die Blätter links am Baum und die Wiese braucht noch Gras und Blumen. Ach ja und den Häusern fehlen noch Fenster. Es ist noch einges, was zu machen ist und es wir sicher ganz lange dauern, ehe ich bei diesem Quilt einen Fortschritt verzeichnen kann, aber was soll's, dann dauert es eben ein wenig länger. Die Zeit für dieses Hobby wird immer weniger. Ich merke, dass ich mehr Wochenstunden arbeite, die Kinder brauchen mich auch (und ich sie) und auch meine neue Tätigkeit als Staffelleiterin, die ich seit letztem Sommer habe, fordert viel Zeit. Zeit, die dann eben für's Nähen weniger da ist und so muss ich genau entscheiden, was ich nähen möchte, wofür ich mir gerade Zeit abknapsen möchte. Es macht mich immer mal wieder traurig, dass es so ist und oft denke ich an die Zeit zurück, als ich mit Katharina in Elternzeit war, denn da hatte ich unendlich Zeit zum Nähen. Aber so ist das Leben nun einmal, es ändert sich immer wieder etwas und es hält immer neue Herausforderungen für mich bereit. Aber inzwischen habe ich für mich einen guten Weg gefunden! Und bei diesem Weg ist Nähen dann eben das Luxushobby... ;-)

Jetzt bin ich auf der Suche nach einer vernünftigen Lösung, um meine Sticksachen, die ich gerade für ein Projekt brauche, aufzubewahren. Ich habe mir im Sommer zwar die Holzkiste gekauft, aber die ist zu schwer und zu groß, um sie hin- und herzutragen. In Wernigerode habe ich in einem Laden ein Holztablett entdeckt, das habe ich erst einmal mitgenommen. Eines aus schönem, glatte Holz und mit Deckel wäre mir lieber gewesen, aber fürs erste reicht es erst einmal.

Den Baum zu vollenden ist mein Ziel für dieses Wochenende. Zuerst habe ich mit den Blüten angefangen, um dann festzustellen, der Baum braucht ja auch Blätter. Also habe ich mit den Blüten erst einmal wieder aufgehört und dann die Blätter gestickt... Naja, kann man ja auch nicht wissen, dass so ein Baum auch Blätter hat. ;-)

Sonntag, 12. Februar 2017

Hey du da vom Wetter

Ich möchte jetzt bitte gern noch ganz viele kalte Tage haben. Zum einen ist das natürlich perfekt für meinen Wetterquilt und zum anderen habe ich ja jetzt endlich meine Beanie und einen Loop aus dem Hamburger Liebe Stoff Knit Knit.

Den Stoff habe ich schon vor langer Zeit im Netz gesehen, aber immer, wenn ich ihn entdeckt hatte, war er schon wieder ausverkauft. Eine Vorbestellung habe ich leider auch nicht mitbekommen. Vor einer Woche hatte ich dann aber bei Alles für Selbermacher Glück und habe dort genau die zwei Farben entdeckt, die ich gern haben wollte. Also habe ich mir von jedem einen halben Meter bestellt. Gestern habe ich dann die Stoffe vernäht. Ich muss sagen, es sind schöne Stoffe und sie haben eine ganz tolle Optik, allerdings kann ich den Hype darum - überhaupt um neue Stoffe - nicht wirklich verstehen. Es ist schön, dass ich einen Meter davon habe, allerdings würde ich sie mir nicht noch einmal kaufen, es gibt definitiv schönere Stoffe. Und was mir überhaupt nicht gefallen hast, ist dass sie sich nach dem Waschen ziemlich verzogen haben und sie waren noch nicht einmal im Trockner...

Für meine Beanie habe ich den Schnitt von Klimperklein genommen, allerdings hätte ich vielleicht auch eine Nummer kleiner nehmen können. Die Beanie ist ein wenig weit, aber so passen die vielen Haare mit drunter. ;-) Für den Loop habe ich dann einfach die Reste genommen und aufeinander genäht. Ich habe meinen Loop gedreht zusammen genäht, so sieht er ein bisschen pfiffiger aus.
 
Die Beanie ist eine Wendebeanie, mal hell, mal dunkel.

Und weil mir heute irgendwie nach Sachen nähen war, habe ich mir noch eine Tunika genäht. Vor einer Weile schon hatte ich mir nach einen Schnitt aus der Meine Nähmode eine Tunika genäht. Den Schnitt habe ich heute gleich noch einmal genommen. Wenn so ein Schnitt fertig ist, geht das Nähen ja relativ schnell. Schönen Stoff hatte ich vor einer Weile in Wernigerode in der Bastelkiste entdeckt und da der schon gewaschen war, konnte ich auch gleich anfangen.
 

Leider ist mir bei dieser Tunika der Ausschnitt nicht so schön gelungen, wie bei der anderen. Aber das fällt sicher nicht jedem auf... Heute habe ich meine Tunika, meinen Loop und meine Beanie schon ausgeführt und ich muss sagen, ich fühle mich darin echt wohl.

Samstag, 11. Februar 2017

Winterwetter

Habt vielen lieben Dank für Eure letzten Kommentare, darüber habe ich mich sehr gefreut. Ja, das mit dem zurückgekommenen Quilt war ganz dolle lieb von Katharina, darüber habe ich mich sehr gefreut. Wir texten ja immer und zwischendurch war ich ein wenig irritert über die Fragen, die sie mir gestellt hatte, z. B. ob ich für unsere Schlafdecken Fleece als Rückseite nehme und ob da dann trotzdem noch Vlies zwischen kommt. Dass sie mich das fragt, um einen perfekten Quilt für mich zu nähen, darauf bin ich natürlich nicht gekommen. Umso mehr freue ich mich über meinen Quilt und jeden Abend kuschel ich mich im Bett ganz fest in ihn ein und ich muss sagen, ich schlafe seeeeehr gut darunter.

Bei uns war es in den letzten Tagen ziemlich neblich und schön winterlich kalt. Das ergibt traumhafte Fotomotive. Leider musste ich in der letzten Woche bis 17 Uhr arbeiten und war zu spät zu Hause, um noch einmal zum Fotografieren loszugehen und ich habe jeden Tag gehofft, dass es am Freitag auch noch so kalt ist. Und so war es: Schön kalt und nicht neblich. Also habe ich meine Familie motiviert und wir haben am Freitag einen Spaziergang gemacht.
 
Unser Naturbad ist zugefroren, wir haben jedoch nur ganz am Anfang einen Schritt auf's Eis gesetzt, mir war nicht das so geheuer.
 
Man sieht genau, aus welcher Richtugn der Wind kommt.




 
Wasser und Frost ergibt immer wieder faszinierende Fotomotive.
 


Mittwoch, 8. Februar 2017

Weg und wieder da

Ihr kennt ja meine Leidenschaft für BoM und Mysteries und ich habe auch schon mehrere Mysteries von einem Shop genäht. Wobei es mir da oftmals so geht, dass ich dann erst einmal ein Jährchen Pause machen muss. Bei einem Mysterie sind ja meist nur die Stoffe bekannt und die sind es dann oft, die mich überzeugen, mitzunähen. Ich habe mir immer wieder vorgenommen, dieses Jahr nicht mehr, aber dann kommt ein Newsletter und schöne Stoffe - und dann ist es um mich geschehen. So war es auch 2013: Newsletter, schöne Stoffe und zack: Bestellt. Genäht habe ich die Blöcke eigentlich auch immer zeitnah, die ersten noch im Babyjahr, aber im Mai 2014 habe ich ja wieder angefangen zu arbeiten und dann bin ich auf 8 Stunden gegangen, dann hatten wir auf Arbeit einen sehr langen Krankheitsfall mit Mehrarbeit für uns alle - und so kam eines zum anderen und die Blöcke wurden nie zum Quilt.

Hervorgeholt habe ich die Blöcke ganz oft und habe oft überlegt, was ich damit machen sollte. Der Quilt, der daraus entstehen sollte, war schön, aber auch nicht so, dass ich ihn unbedingt fertig stellen müsste. Ich konnte mich aber nie wirklich aufraffen, die Blöcke zu vernähen. Anfang des Jahres, nachdem ich wegen einer anderen Sache reichlich unfreundliche Sachen lesen musste, habe ich beschlossen, alles was mich hemmt, kommt weg! Und so habe ich alle Blöcke, die ich in meinem Blockbuch gesammelt hatte, für gute Zwecke gespendet.
Hach ging es mir gut. Und auch den Mysterie wollte ich loswerden. Dafür hatte sich Katharina gefunden. Also habe ich alles, was ich davon hatte eingepackt und in den Norden geschickt. Mensch ich war richtig erleichtert! Noch habe ich zwei Quiltpackungen, die ich gern loswerden möchte, aber das, was mich so ungemein behindert hatte, war weg. Über die Blöcke hat sich jemand gefreut und über den Mysterie Katharina.

Katharina hat dann die Blöcke aufgetrennt (was ich immer verweigert hatte, weil ich die Arbeit und Mühe gescheut habe), aber sie hat gut daran getan. Katharina hat die großen Blöcke in ihre Einzelteile zerlegt und sie dann zu einem Sampler zusammengenäht. So wirken sie viel besser. Naja und irgendwann hat sie mir dann geschrieben, dass ich den Quilt aus den Blöcken zurückbekommen. Da war meine Freude riesig groß. Die Fortschritte zum Quilt konnte ich immer gut in ihrer Facebook-Gruppe verfolgen und mit jedem Tag wurde die Vorfreude größer. Heute kam nun das Paket an und gerade heute kam ich erst viertel sieben nach Hause, dann wollte meine Familie was von mir, dann haben wir gegessen und dann habe ich endlich meinen Quilt angesehen. Er ist wunderschön, Katharina hat was ganz Zauberhaftes, Wundervolles, Traumhaftes aus den Blöcken genäht:
Gequiltet hat Katharina den Quilt, wie alle ihre Quilts, von Hand. Dadurch wird er für mich zu etwas ganz Besonderem. Den ein oder anderen Quilt habe ich ja auch schon von Hand gequiltet, aber wenn ein Quilt eine Rückseite aus Kuschelfleece hat, traue ich mir das nicht zu. Liebe Katharina, hab vielen, vielen Dank für diesen schönen Quilt. Und jetzt gehe ich in's Bett, kuschel mich in meinen neuen Quit und freu mich eine Runde, oder zwei oder drei... :-)

Sonntag, 5. Februar 2017

Ich nähere mich der Zweitstelligkeit...

Gestern habe ich den letzten Block der D-Reihe genäht. Dafür habe ich noch einmal einen Reprostoff genommen, den ich im Tausch für Obst- und Gemüsestoffe bekommen hatte. Das macht richtig Spaß, in diesen Stoffen zu schwelgen. Meine Wahl fiel auf einen klein geblümten Stoff in rot-weiß-blau.
D10 - Battlefield
Natürlich habe ich dann auch gleich meine Blöcke zur Reihe aneinander genäht. Dieses Mal habe ich sicherheitshalber auf jeden Block noch einmal mein Lineal aufgelegt. Und sie passten alle ungefähr. ;-) Also habe ich meine Reihe zusammengenäht.
Ich nähe auch immer gleich den nächsten Zwischenstreifen an das Top an, wie man sieht, fehlte mal wieder ein winziges Stück. Naja, irgend etwas muss ja immer schief gehen. ;-)
Gut, meine Zwischenstreifen treffen nicht immer genau aufeinander, aber ich finde meine Reihen trotzdem wunderschön und ich denke, das wird ein schöner Quilt werden. Am liebsten wäre es mir, wenn ich damit schon viel weiter wäre. Ich habe gestern einmal gezählt: 114 Blöcke habe ich schon, fehlen nur noch 111, über die Hälfte habe ich schon genäht und ich nähere mich mit Riesenschritten der Zweitstelligkeit.

Gestern habe ich auch die letzten beiden Temperaturen an mein Januarwetter genäht. Zum Ende des Monats wurde es dann doch wieder wärmer. Von mir auch hätte es ruhig noch eine Weile im blauen Bereich bleiben können.
Ich finde, das ist schon ein richtig interessantes Wetter und ich bin echt gespannt, wie es weitergeht.

Meine Jane und der Wetterquilt haben in diesem Jahr absolute Priorität, ein weiteres Projekt ist noch hinzugekommen. Im letzten Jahr hatte ich ja ziemlich viele BoMs auf dem Plan, wovon ich allerdings nicht eines realisiert habe. Da hatte ich mir vorgenommen: Keine Projekte mehr. Aber als irgendwann im letzten Jahr vom Fatquartershop ein Newsletter mit diesem tollen Quilt kam, konnte ich nicht widerstehen: Der Quilt, die Stoffe - und überhaupt.

Im Januar kam die erste Lieferung und die Stoffe sind in natura ein Traum.
Heute stehen die ersten beiden Blöcke auf meinem Plan, mal sehen, was oder wer den wieder durcheinander wirft. ;-) Ich habe mir auch die Schablonen zum Zuschneiden mit bestellt. Notwendig sind sie nicht, aber es ist doch schön, sie zu haben.
 

Freitag, 3. Februar 2017

Das war jetzt echt blöd!

Heute Nachmittag habe ich mich mal wieder rangesetzt und versucht, die Fadenspannung an der kleinen Singer einzustellen. Beim letzten Mal war ich da ja so ein wenig am Verzweifeln. Heute ging es dann aber doch ganz gut und ich denke, so geht es erst einmal mit der Fadenspannung. Ich war dann sogar so zufrieden, dass ich meinte, jetzt könnte ich mal was Richtiges nähen und habe mir einen der letzten beiden Blöcke der D-Reihe ausgesucht.
Soweit ging das Nähen eigentlich auch ganz gut, allerdings muss ich noch probieren, in welcher Nadelstellung die Fadenspannung so weit gelockert ist, dass ich das Nähgut gut und ohne Anstrengung unter der Nadel wegziehen kann. Bei den ersten Nähten ging das noch ganz gut, dann wurde es schwieriger. Da muss ich noch einmal gucken und probiren. Aber egal, meinen Block habe ich dann wirklich fertig bekommen. Wobei es schon ziemlich blöd ist, einen Block auf Papier mit recht kleinen Nähten zu nähen und einen automatischen Fadenabschneider zu haben. ;-)
Mein fertiger Block, der erste, den ich mit der Singer genäht habe - aber irgendwie irritiert mich der Block. Der ist so ohne Struktur. Eine ganze Weile habe ich gebraucht, um zu erkennen, dass ich bei den Seitenteilen die Stoffe vertausch habe, denn so sollte der Block eigentlich aussehen:
Eine Millisekunde, aber wirklich nur einen ganz kurzen Moment habe ich überlegt, den Block so zu lassen, von wegen persönlicher Note und so, aber dann habe ich nach dem Abendessen meinen Block so weit aufgetrennt, dass ich die falsch genähten Teile raustrennen konnte.
 
Bevor ich die neu genähten Teile dann angenäht habe, habe ich erst einmal probiert und schon beim Auslegen sah der Block viel gefälliger aus.
Dieses Mal habe ich die Teile allerdings mit der Janome angenäht. Im Vergleich zu der Singer ist das doch ein komfortableres Nähen: Der Fuß ist größer, sie näht schneller, hat einen automatischen Fadenabschneider - gut zwischen den beiden Maschinen liegen auch einige Jahrzehnte.
 Man sieht, ich habe wirklich nur das ausgetauscht, was notwendig war und dann war der Block in kurzer Zeit fertig und sieht so viel besser aus:
D12 - Crossed Swords
Nun fehlt nur noch einer und ich kann Reihe D zusammensetzen. Ich war ja vor ein paar Tagen schon der Meinung, dass ich nur noch einen Block nähen müsste, aber ein Blick in mein Buch belehrte mich eines Besseren... :-(