Donnerstag, 30. Juni 2011

Och nö, die Anleitung les’ ich nicht…

…warum auch, ist doch “Nähen auf Papier” und das kann ich schließlich: Schnitt kopieren, Teile ausschneiden und drauflos nähen. Kann doch jeder.

Aber von vorn: Bei den QF kursiert gerade ein toller Mystery. Auf dieser Seite klickt frau sich durch ein paar Fragen (die ich so rein nach Gefühl beantwortet habe, da sie in englisch sind) und bekommt dann die Anleitung für einen PP-Quilt.

Zuerst habe ich ja das Bild gesucht, wie meine Dame aussieht, dann machte es bei mir “Klick”, dass es kein Bild gibt, da es ja ein Mystery ist. Zuerst hatte ich geplant, die Dame mit Namen Traderella erst später zu nähen, aber bei den QF gibt es schon so tolle Bilder, dass ich einfach nicht widerstehen konnte.

Also habe ich heute nach der Arbeit angefangen, aber ich hätte wohl doch erst einmal die Anleitung lesen, ja wenigsten überfliegen sollen. Denn gleich beim ersten Teil tauchten Fragen auf: Im letzen Teil stand, dass dort die Farbe für die Haut, die Haare und den Hintergrund genommen werden sollte, aber es waren gar keine Nählinien eingezeichnet. ??? Na, erst einmal habe ich die anderen Teile genäht, aber es waren immer wieder Teile dabei, wo drei Farben angegeben waren, aber keine Nählinien… Irgendwann habe ich dann doch in die Anleitung gesehen und habe festgestellt, dass ich die Linien entsprechend der Angaben selbst einzeichnen musste… Aha… Na dann eben hinterher.

Dann konnte man der Dame eine Brille nähen, aber warum waren denn bei beiden Augenteilen Brillen eingezeichnet? Ich konnte es nicht in Zusammenhang bringen… …aber in der Anleitung stand ja, man braucht nur eines der Teile zu nähen… Was sagt uns das? Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

Aber: Ich habe es geschafft. Traderella ist fertig!

P1010940 Sie ist sehr hellhäutig, hat einen Schlafzimmerblick, spitzt etwas genervt die Lippen, hat ein kantiges Gesicht und ziemlich widerspenstige Haare, aber alles in allem scheint sie doch ganz nett zu sein.

Ob ich ihr vielleicht noch eine Partnerin nähen sollte? Damit sie vielleicht nicht ganz so spitz guckt? Mal schauen…

Mittwoch, 29. Juni 2011

8 von 8 – ich hab’s geschafft

Heute hatte ich, unerwartet und eigentlich auch nicht gewollt, mehr Zeit zu nähen: Johannes ist seit Montag krank und darf nicht zur Schule gehen. Da er aber schon “groß” ist, ist er gestern allein zu Hause geblieben und es ging auch richtig gut. Heute haben wir das auch wieder so gemacht, aber heute musste ich kurz nach Arbeitsbeginn wieder fahren, da es ihm gar nicht gut ging. Wir sind dann auch gleich wieder zum Arzt gefahren, es ist nur ein Virus der ihn ärgert, dieses Mal aber richtig mit Kopf- und Hüftschmerzen und Fieber…

Also hatte ich heute ab Mittag Zeit, an meinen CW-Blöcken weiter zu nähen. Das habe ich auch gemacht und bin nun mit den 8 Blöcken fertig. Ich geb’s ehrlich zu: Die haben mir überhaupt keinen Spaß gemacht, ich mag es nicht, viele gleiche Dinge zu nähen. Aber nun sind sie genäht und ich freue mich und plane schon, die nächsten Blöcke zu nähen. Dann komme ich dem fertigen Quilt wieder ein Stück näher.

P1010925 Jeder Block hat irgendeine kleine Macke, aber ich denke, in dem großen Sampler wird das am Ende gar nicht auffallen.

Große Dienst bei diesen Millionen und Abermillionen Dreiecken hat mir mein kleines Bügeleisen geleistet.

P1010289 Auf dieses Teil bin ich aufmerksam geworden, weil sich meine Chefin mit einer Kollegin darüber unterhalten hat und auch wenn das Teil mit ca. 35 EUR fast so viel wie ein Großes gekostet hat, hat sich die Anschaffung gelohnt.

Heute habe ich dann auch noch ein paar Schlüsselbänder genäht. Am Freitag ist Abschluss von Steffens Fußballkindern und nach langer Zeit zusammen, wird die Mannschaft in diesem Jahr entsprechend des Alters getrennt und neu zusammen gestellt. DA hatte ich die Idee, für die Kinder zum Abschied Schlüsselbänder zu nähen. Ausprobieren wollte ich das ja schon lange mal und das war eine günstige Gelegenheit. Und so habe ich nun 16 große und ein kleines Band fertig:

P1010928 P1010930 Ich habe für die Bänder schwarzes Gurtband genommen und einen Fußballwebband von Farbenmix aufgenäht. Ich hoffe, die Kinder freuen sich und haben so eine kleine Erinnerung an die Trainingszeit bei Steffen.

Dienstag, 28. Juni 2011

Kaleidoskop – Kurzanleitung Teil I

Wie versprochen, kommt hier nun die Kurzanleitung, wie ich meinen Magma-Kaleidoskop genäht habe.

Am Anfang steht die Suche nach dem passenden Stoff. Er sollte ein größeres Muster, mit nicht zu vielen freien Stellen im Hintergrund haben. In etwa so:

P1010910 (Ich habe zwei Stücken Stoff, weil ich ein bisschen sparen wollten und davon ausgegangen ist, dass sich der Rapport nicht nur in der Länge, sondern auch in der Breite wiederholt. Das war, wie die zwei Stücken beweisen, ein Irrtum und ich musste noch einmal nachkaufen.)

Dann geht es daran, den Rapport zu suchen. Bei meinem Stoff betrug der Rapport knapp 60 cm, das heißt, das Muster wiederholt sich nach 60 cm.

P1010911 (Eigentlich sollte der Stoff gebügelt sein, aber weil es heute schon später war, habe ich ausnahmsweise darauf verzichtet, vielleicht hätte ich das aber doch nicht tun sollen…)

Dieser Rapport ist nun insgesamt 6-mal zuzuschneiden. Dabei muss man genau aufpassen, dass man genau schneidet. Dazu sucht man sich am besten eine markante Stelle im Muster, bei mir war das die kleine helle Blume am rechten Rand.

P1010912 So sieht es aus, wenn die sechs Teile passgenau aufeinander liegen. Einfach schon schön!

Da mein Rapport nicht ganz 60 cm betrug, habe ich mich dazu entschieden, die Streifen 9 cm breit zuzuschneiden, damit ich nicht allzu viel Verlust habe (so werde ich aus meinem 60 cm breiten Stück 6 Streifen schneiden können).

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P1010915Dan werden die sechs Streifen wieder passgenau übereinander gelegt. Die Webkante muss nicht unbedingt abgeschnitten werden. Dann wird auf dem Lineal die Markierung für 60° gesucht und an der unteren oder oberen Kante der Streifen angelegt. Dadurch wird auch die Webkante abgeschnitten.

Nun wird das Lineal an der genau entgegengesetzten Kante erneut mit der 60°-Markierung angelegt. So sollte es dann aussehen:

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Und dann wieder an der anderen Seite anlegen. P1010917

Das wird so lange wiederholt, bis der Streifen komplett aufgeschnitten ist und lauter Dreiecke geschnitten sind.

P1010918 (Ich habe heute zur Demonstration nur mal 4 Dreiecke geschnitten.)

Ich habe dann zunächst ein Dreieck genommen, das ganz linke auf meinem oberen Foto.

P1010919 Da das ein 60°-Dreieck ist, welches geschnitten worden ist, kann das Dreieck in verschiedenen Varianten gelegt werden.

P1010920 Um das zu demonstrieren, habe ich in diesem Beispielfoto zwischen den einzelnen Dreiecken ein wenig Platz gelassen.

Auf diesem Bild liegen die gelben Spitzen in der Mitte:

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Auf diesem Bild liegen die blauen Spitzen in der Mitte:

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Auf diesem Bild liegen die roten Spitzen in der Mitte:

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Ihr seht, aus ein- und demselben Dreieck können drei verschiedene Varianten gelegt werden und es ergibt immer ein anderes Bild.

So, das war der Anfang, in den nächsten Tagen folgt dann die Fortsetzung.

6 1/2 von 8

Gestern Abend habe ich noch ein wenig an den CW-Blöcken weitergenäht. Da ich nachmittags aber mit Johannes zum Arzt war, habe ich mein Tagesziel, alle Blöcke fertig zu stellen, nicht geschafft. Jetzt muss die Arbeit an den Blöcken erst einmal ein bisschen ruhen, da ich ein anderes Projekt eingeschoben habe.

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Sonntag, 26. Juni 2011

5 von 8

Ich weiß, meine letzten Beiträge sind nicht sehr spannend, aber ich muss mich ein wenig selbst motivieren…

Heute Nachmittag habe ich zwei weitere Blöcke genäht, nun sind 5 von den notwendigen 8 Blöcken fertig.

Beim ersten Block habe ich nicht gebügelt, weil ich dachte, das macht sich besser. Bei den folgenden Blöcken habe ich dann aber die einzelnen Teile gebügelt und so ließen sie sich eindeutig besser zusammen nähen. Ich habe dann auch die Dreiecke für die Außenkant mit 0,75 cm NZG zusammen genäht, so passte es dann wieder, obwohl ich die Teile ja geringfügig zu groß zugeschnitten hatte.

Die letzten beiden Blöcke sind eigentlich auch ganz gut geworden.

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Vor ein paar Tagen habe ich ein interessantes Buch gelesen (“Hab ich selbst gemacht”), worin die Autorin ein Jahr beschreibt, in welchem sie vieles selbst gemacht hat. Das hat mich auf die Idee gebracht, mal Marmelade zu kochen. Gestern haben wir beim Einkaufen Erdbeeren und Aprikosen mitgenommen und gestern auch gleich zu Marmelade verarbeitet.

Ich habe zwölf kleine Gläser gekauft und war der Meinung, dass das für ca. 4 kg Früchte ausreichend ist. Ich musste aber feststellen, dass die Gläser gerade für die Aprikosenmarmelade gereicht haben… Also habe ich mir noch Gläser von Mama geholt, schließlich hatte ich ja noch Erdbeeren. Die Marmelade ist auch richtig gut geworden, wir haben sie gestern Abend gleich zum Abendbrot getestet (das gibt es bei uns sonst nicht!).

P1010905 P1010896 Wenn ich das jetzt so schreibe, könnte ich glatt ein Marmeladenbrot essen (ich habe ja noch Brot im Ofen, vielleicht, wenn das fertig gebacken ist…. mmhhhh….)

3 von 8

Heute morgen bin ich wieder zweigleisig gefahren: Zum einen habe ich total leckere Kartoffelsuppe gekocht, zum anderen habe ich an den Blöcken des CW-BoM weitergenäht.

Heute Vormittag habe ich zwei Blöcke genäht. Bei zweiten Block (auf dem Bild in der oberen Reihe links) habe ich bei der Außenkante irgend etwas falsch zusammengenäht, ich weiß aber nicht was.  Das Muster stimmt dort nicht überein.

Der dritte Block ist alles in allem ganz gut geworden. Mit dem bin ich schon halbwegs zufrieden.

P1010899 Ich habe spaßeshalber mal auf die Uhr gesehen: Für einen Block brauche ich eine knappe Stunde. Fünf muss ich noch nähen…

Freitag, 24. Juni 2011

1 von 8

Heute Abend habe ich den ersten von acht Blöcken genäht. Das Ergebnis ist so halbwegs passabel, es geht aber auf jeden Fall besser.

P1010887 Schon auf diesem Bild ist zu sehen, dass die rechte obere Ecke größer ist als der Rest. Mist!

In der Anleitung stand, dass die Teile dafür 2 1/8 Inch groß zuzuschneiden sind. Im Forum stand geschrieben, dass das ein bisschen knapp ist und besser 2 1/4 zuzuschneiden wären. Es gab auch noch den Link zur Seite, den wusste ich aber nicht mehr, schließlich sind das die Blöcke der Juli-Lieferung vom Jahr 2010. Also habe ich meine Quadrate 2 1/4 Inch groß zugeschnitten und, wie man sieht, ist es zu viel.

Ich habe dann im Forum den ganzen Thread zu diesem BoM quer gelesen und dabei den Link wiedergefunden, wo dann stand, dass man  die Quadrate ganz genau 2 3/16 schneiden soll, da das schlecht geht, kann man auf den nächstgrößeren Wert, also 4/16=1/4 runden, na toll.

Ich habe ja nur einen Block erst einmal genäht, bei den anderen werde ich dann eben ein bisschen mehr NZG zugeben, dann sollten meine Ecken auch besser aussehen, als die bei diesem Block.

P1010888 P1010889 P1010890 Zum Glück hat der Block vier Ecken, so dass wenigstens eine ein bisschen besser aussieht… ;-)

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Donnerstag, 23. Juni 2011

Nach 1 Stunde Leo Leike

war ich mit meinem Hörbuch zwar nicht fertig, aber ich hatte alle Teile für die 8 (!) Blöcke der 7. Lieferung des CW-BoM fertig geschnitten. Insgesamt mussten 792 (!) Teile zugeschnitten werden. Beim Zusammenrechnen habe ich eben festgestellt, dass ich sogar noch welche vergessen hatte. Die habe ich jetzt gleich noch geschnitten, dass ich dann, wenn ich mit Nähen beginne, alles komplett habe.P1010883

Ich hoffe nun nur, dass mir die Teile nicht durcheinander geraten, denn das wäre richtig schlimm!

Vor zwei Tagen habe ich eine ganz tolle Überraschung in der Post gehabt. Ich hatte vor ein paar Wochen Katharina ein ganz Teil Zeitschriften und ein Buch mit Taschenschnittmustern ausgeliehen. Vor zwei Tagen nun hatte sie mir die Sachen zurückgeschickt und mir eine Tasche genäht. Ich hatte die Tasche schon in ihrer Galerie bewundert und geschrieben, dass solch eine Tasche toll zu einer meiner Jacken passen würde. Und was soll ich sagen: Nun habe ich solch eine tolle Tasche.

Meine blaue Walkjacke kann ich im Moment nicht tragen, weil es dafür zu warm ist, aber auch zu meiner orangenen Regen- oder meiner schwarzen Fleecejacke sieht die Tasche toll aus.

P1010885 Logisch, dass ich die Tasche gestern zum ersten, aber nicht zum letzten Mal, ausgeführt habe. Heute begleitet sie mich wieder zur Arbeit.

Liebe Katharina, hab nochmals tausend Dank, ich habe mich sehr darüber gefreut und werde die Tasche nicht nur ab und an benutzen. ;-)

Dienstag, 21. Juni 2011

Es hat mich wieder gepackt

Anfang des Jahres hatte ich ja angekündigt, meine Ufos abarbeiten zu wollen. Damit kam ich auch ganz gut voran, mit Ausnahme des Civil-War-BoM. Der lag und lag und lag und nichts passierte.

Gestern aber habe ich überlegt, was ich nach der Nähmaschinenhaube und vor der Arbeit noch schnell einschieben könnte und da fiel mir der BoM wieder ein. Gesagt, getan, nein: Gedacht, getan und ich habe mit der Lieferung 9 weitergemacht. In dieser Lieferung waren wieder ein großer (18 Inch) und ein kleiner (12 Inch) Block zu nähen. Den großen hatte ich wohl schon irgendwann letztes Jahr fertig genäht. Beim kleinen hat mich dann wieder die Lust verlassen.

Gestern habe ich schon angefangen, die Stoffe zu bügeln und zuzuschneiden. Es waren wieder sooo viele Dreiecke, brrrr….

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Gestern bin ich mit Schneiden nicht fertig geworden, so dass das heute meine erste Aufgabe war. Dann habe ich die Einzelteile zusammengenäht und war gleich wieder “drin”, es war so, als hätte ich nie damit aufgehört, diesen Sampler zu nähen. Die Anleitung war wieder so etwas von kompliziert, mal war das Teil in die eine, mal in die andere Richtung gedreht… Aber: Es hat geklappt. Selbst die Y-Nähte sind mir gut gelungen.

P1010859 Noch ist der Block ungebügelt und die letzten Dreiecke fehlen noch.

P1010860 Wenn die Blöcke so liegen und ich sie mir angucke, muss ich sagen, dass ich sie sehr schön finde, genau wie die anderen, bisher fertigen Blöcke. Ich glaube, so langsam versöhne ich mich mit dem Quilt.

Montag, 20. Juni 2011

Streifen machen schlank…

…so heißt es zumindest immer. Wobei ich das manchmal bezweifle… ;-)

Aber bei meiner Stickmaschine trifft das zu, denn die hat nun endlich ein neues Kleid und zwar ein gestreiftes. Aber der Reihe nach.

Am Sonnabend waren wir vormittags kurz bei Ikea um Rückseitenstoff zu kaufen. In der Fundgrube habe ich noch Stoffabpackungen mit je drei Stücken gefunden. Darin war ein toller Streifenstoff und weil frau mit drei Stoffstücken für 3 Euro nichts verkehrt macht, habe ich mir drei Päckchen mitgenommen. An der Kasse wurden die sogar noch einmal reduziert, so dass ich sogar nur 4,50 EUR für alle drei Pakete bezahlt habe. Eigentlich hatte ich gedacht, aus dem Streifenstoff Abtrockentücher zu nähen, aber der Stoff war dafür zu fest. Also habe ich umdisponiert und daraus eine neue Haube für die Stickmaschine genäht.

Die war bisher immer mit einer alten Kissenhülle abgedeckt, die aber nicht bis zur Stickeinheit gereicht hat.

P1010856 Beim letzten Saubermachen habe ich gesehen, dass da ganz viel Blütenstaub drauf liegt und habe überlegt, dass ich dafür mal eine Haube nähen müsste.

Also habe ich heute gemessen und genäht und herausgekommen ist diese Streifenhaube für die Stickmaschine. Ich habe dabei versucht, die Haube an die seltsame Form der Stickmaschine anzupassen, ein wenig ist es mir gelungen. Die Haube war bei der ersten Anprobe allerdings viel zu lang, da ich das Mittelteil oben nicht so breit hätte zuschneiden brauchen, wie an den Seiten. Unten habe ich Gummiband eingezogen, damit die Haube da bleibt, wo sie hingehört. Die Haube ist auf jeden Fall verbesserungswürde, aber tragbar.

P1010854 Mmmh, vielleicht machen Streifen doch nicht schlank? Egal, sie decken zumindest ab!

Gestern Abend habe ich endlich einmal das Rezept für Dinkelbrot ausprobiert, welches ich von Karla bekommen habe. Herausgekommen sind zwei Brote, die auch eine schöne Oberfläche haben.

P1010851 Das Rezept gefällt mir unheimlich gut, da alles mit dem Mixer geknetet werden konnte. Eigentlich soll man spät Abends ja nichts mehr essen, aber wir waren beide so gespannt auf das Brot, dass wir nach dem Tatort glatt noch probieren mussten:

 P1010853 Einfach lecker, nur der tiefgefrorene Schnittlauch war etwas kalt… Aber sowas ist typisch für uns Bieders… ;-)

Am Sonnabend habe ich mich mal wieder meiner Bügelwäsche zugewandt, schließlich habe ich seit ein paar Tagen ein neues Hörbuch (“Gut gegen Nordwind” – ein herrlicher E-Mail-Roman). Beim Bügeln höre ich neuerdings immer Hörbücher, so geht es mir viel schneller von der Hand. Da ich in meiner Jogginghose aber keine Taschen habe, stecke ich mir den MP3-Player immer in den Hosenbund. Nachdem er am Sonnabend ganz langsam bis zum Knie runtergerutscht ist, habe ich beschlossen, mir dafür irgendwas zu nähen.

Also habe ich mir ein kleines Täschchen genäht, welches ich mir um den Bauch binden kann. So kann sich der MP3-Player nicht mehr selbständig machen.

P1010822 P1010825 Sicher, das Täschchen hat Ecken und Kanten und beim nächsten werde ich einiges anders machen, aber für den ersten, ausgedachten Versuch finde ich es ok.

Steffen hat schon angekündigt, dass er für seinen Player auch so ein Täschchen habe möchte, aber aus anderem Stoff… ;-)

Sonntag, 19. Juni 2011

Familienquilt

Schon vor einiger Zeit hatte ich angefangen, einen Familienquilt zu nähen. Ich habe für jeden aus unserer Familie einen Block rausgesucht, der mit seinen Interessen im Zusammenhang steht. Die Blöcke für die Jungs und mich waren recht schnell fertig, an Steffens Block bin ich zunächst einmal gescheitert. Zum einen, weil ich kein Vliesofix hatte, welches mir dann Gabriele netterweise geschickt hat, zum anderen habe ich mich nicht so recht an die vielen kleinen Applikationsteile getraut.

Aber als ich die Blöcke heute in meiner Kiste gesehen habe, überkam es ich und ich habe damit weitergemacht.

Zunächst habe ich für Steffen den Block appliziert, und was wohl? Na klar, einen Fußball.

P1010833 Auf diesem Bild ist der Block noch nicht appliziert. Ich habe mit dicht eingestelltem Zickzack-Stich in schwarz appliziert und es ging wider Erwarten richtig gut.

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Das war mein Entwurf und in die leeren Felder neben unseren “Hobbyblöcken” wollte ich gern einen Block einarbeiten, wo von jedem von uns die Hand appliziert ist. Für diese Blöcke hat sich jeder seine Lieblingsfarbe ausgesucht.

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Als erstes war Jonathan dran. Ich hatte noch überlegt, ob ich von jeden die rechte oder die linke Hand abmalen soll, aber Johannes hatte wieder die beste Idee. Er hat gefragt, auf  welcher Seite Jonathans Hobbyblock ist, der ist rechts, also muss ich die linke Hand abzeichnen. So habe ich es dann auch gemacht.

P1010835  In meinem Entwurf habe ich noch Zwischenstreifen und Quadrate eingefügt. Ich habe das zum ersten Mal genäht und bin stolz, wie gut die Nähte übereinstimmen.

P1010836 Die Quadrate habe ich in grün gemacht, weil grün ja die Farbe der Hoffnung ist und ich hoffe, dass meine kleine Familie immer gesund bleibt, Steffen und ich ewig zusammenbleiben und, und, und…

Gequiltet habe ich nicht viel, ich habe in der Naht gequiltet und neben jede Hand den Namen gestickt. Leider fallen die Namen nicht so sehr auf, aber ich weiß ja, wem welche Hand gehört. ;-)

P1010840 Der Quilt hängt nun über dem Fernseher und jeden Abend fällt mein Blick darauf und ich freue mich über meine kleine Familie.

Dienstag, 14. Juni 2011

Unser Pfingstwochenende

Schon ein paar Tage vor Pfingsten hatte Sabine auf ihrem Blog berichtet, dass die Okertalsperre zur Zeit ganz wenig Wasser hat. Das wollten wir uns auch unbedingt ansehen, schließlich waren wir das letzte Mal an der Okertalsperre, da hatten wir die Kinder noch nicht und Johannes wird nächste Woche schon zehn…

Also haben wir uns Pfingstsonntag nach unserem Frühstück, zu dem es mal wieder selbst gebackene Brötchen gab und mit welchem wir erst um viertel zwölf angefangen haben, auf den Weg gemacht.

P1010650 Sogar Käsebrötchen haben wir gemacht, sie waren sehr lecker. Und ich glaube, ich werde öfters am Wochenende frische Brötchen backen.

Wir waren ein wenig erstaunt, wie viele Leute zu Pfingsten unterwegs waren, aber offensichtlich hatten viele das schöne Wetter genutzt.

Die Okertalsperre hatte wirklich sehr wenig Wasser. Zuerst sind wir ein wenig an der Hauptsperre (nehme ich an) spazieren gegangen.

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P1010695 Uns hat es dort sehr gut gefallen, so dass wir überlegt haben, dort irgendwann einmal eine Radtour zu machen, vielleicht schön übernächstes Wochenende. Die Stelle aber, von der Sabine berichtet hat, haben wir nicht entdeckt, egal, es war ein schöner Tag. Zurück sind wir über Schulenberg gefahren, wir wollten uns den kleinen Ort mal ansehen und siehe da, dort ist ja auch noch ein Teil der Okertalsperre und genau die Stelle, von der Sabine auf ihrem Blog berichtet hat. Und was soll ich sagen: Dort war es unheimlich schön…

P1010728 Als erstes bin ich vom Weg abgewichen, um Blumen zu fotografieren und plötzlich wimmelte und flatterte es neben mir nur so. Es waren alles Grashüpfer, ich habe ja schon eine halbe Ewigkeit keine Grashüpfer mehr gesehen und nun stand ich mittendrin und konnte sogar Fotos machen!

P1010734 Jonathan hatte ein Fläschchen mit Seifenblasen mit und die Jungs hatten ihre Freude daran, die Seifenblasen zu fangen.

P1010740 P1010745 An den alten Mauerresten ist zu sehen, dass dort, wo normalerweise Wasser ist, mal ein Ort gewesen ist, sogar die Reste der alten Straße waren noch zu sehen. P1010752

P1010757 Hier ist zu sehen, bis wohin sonst das Wasser geht. Es war einfach faszinierend, das zu sehen.

P1010771 Ich weiß nicht, wie weit sonst das Wasser geht, aber es ist schon toll zu sehen, wie sich dort die Natur entwickelt hat.

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Es war ein toller Ausflug, wir waren bestimmt nicht das letzte Mal dort!

Eigentlich wollten wir auch Pfingstmontag irgendetwas unternehmen, aber dann siegte die Bequemlichkeit und wir sind zu Hause geblieben. Ich habe mein Stoffkisten sortiert und bin dabei auf einen Quilt gestoßen, den ich im Januar 2010 mal angefangen hatte. Das Top habe ich gestern fertig genäht. Eigentlich wollte ich den Quilt in drei Teilen nähen und diese dann nach der Mehtode “quilt as you go” nähen und dabei meine Vliesreste aufbrauche. Aber ich musste feststellen, dass ich so viele Vliesreste gar nicht hatte. Also habe ich das Top zusammen genäht und als Vlies das Vlies genommen, welches ich für den Mysterie von Handarbeitshaus beiseite gelegt hatte. Der Quilt steckt ja noch in den Kinderschuhen, deswegen kann ich das Vlies anderweitig nehmen und mir dafür dann neues bestellen.

P1010799 Geheftet habe ich den Quilt gestern auch noch. Dafür habe ich alte Weißwäsche als Rückseite genommen. Diese war so fest gewebt, dass ich mit meiner Heftpistole gescheitert bin, ich habe also wieder mit Stecknadeln geheftet. Mal schauen, wann und wie ich den quilten werden. Auf dem Foto sieht man auch, dass schwarz nicht gleich schwarz ist, ich glaube, ich habe in meinem Top drei verschiedene schwarz Töne…

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