Freitag, 30. September 2011

September-Bild

Da heute der letzte Tag vom September ist und ich mit meinem Journal-Quilt nicht wieder 14, 20 Tage überfällig sein wollte, habe ich heute begonnen, mein September-Bild zu nähen.

Vorlage dafür war ein Foto, welches ich Anfang des Monats in Wernigerode im Christianental aufgenommen habe.

DSC_0367 Das Foto ist am Teich aufgenommen, der zu diesem Zeitpunkt ganz grün war, da der gesamte Teich mit Entengrütze überzogen war. Das hat mich an die Ferien in meiner Kindheit bei meiner Oma erinnert, da mein Opa auch immer im Park Entengrütze geholt hat…

Dieses Bild wollte ich nun gern in Stoff umsetzen und dafür wieder meine selbstgefärbten Stoffe verwenden. Damit ich es einfacher habe, hatte ich das Bild gleich auf Freezerpapier ausgedruckt und mir die Schablonen geschnitten.

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Um die Formen, Konturen und Schatten herauszuarbeiten, habe ich ganz, ganz viel gequiltet. Das Quilting geht fast ein bisschen in Stickerei über. Mit meiner Umsetzung bin ich jedenfalls zufrieden.

P1030776 Es war gar nicht so einfach, die Räumlichkeit darzustellen, aber meine Umsetzung finde ich letztendlich ganz gut.

Donnerstag, 29. September 2011

Was alles so entsteht…

Seit gestern bin ich zu Hause, da sich Jonathan eine Grippe eingefangen hat. Heute geht es schon wieder, aber gestern war es gar nicht schön, er hat einfach nichts im Magen behalten und das, wo er den ganzen Tag so gut wie nichts gegessen hat. Er tat mir so richtig leid.

Um ihm eine kleine Freude zu machen und weil er sich eine genähte Karte gewünscht hatte, haben Johannes und ich ihm gestern eine Karte genäht. Zunächst habe ich die Stoffe rausgesucht und Johannes hat genäht.

P1030748 Er hat sich auch ganz wacker geschlagen, auch wenn er manchmal einen kleinen, großen Bogen genäht hat. Aber da wir sowieso eine Crazy-Karte nähen wollten, konnten wir das ganz gut ausgleichen. Die Zierstiche und das Herz habe ich dann genäht, ebenso den Rand der Karte. Das ist meine allererste Karte, die ich genäht habe, so sieht sie auch aus…

P1030761 Jonathan hat sich trotzdem sehr über seine Karte gefreut und sicher hilft sie beim Gesundwerden.

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Gestern habe ich dann auch die wohl letzte Marmelade dieses Jahres gekocht: Apfelmarmelade mit Zimt und Mandelblättchen. Auch die ist wieder sehr lecker geworden.

P1030760 Hier stehen nun meine ganzen Schätze: Ananas-, Aprikosen-, Pfirsichmarmelade, dann noch so wundervolle Kombinationen wie Kiwi-Birne oder Apfel-Pflaume oder Pfirsich-Mango… Die Gläser auf dem Foto sind bei Weitem nicht alle Marmeladen, die wir gekocht haben, die Erdbeermarmelade zum Beispiel ist schon lange alle… (sehr zum Ärgernis von Jonathan, denn er isst nur Erdbeermarmelade.) Auf jeden Fall hat es ganz viel Spaß gemacht, Marmelade zu kochen und ich werde das auf jeden fall im nächsten Jahr wieder machen.

Im Moment bin ich ja damit beschäftigt, 24 Blöcke in der Größe von 12,5 Inch zu nähen. Mit der richtigen Größe stehe ich komischerweise auf Kriegsfuß, wobei ich das nicht so ganz verstehe, denn den zweiten Block habe ich z. B. mit Schablonen zugeschnitten und trotzdem hat er nicht die gewünschte Größe. Aber ich denke, ich kann ihn trotzdem verwenden.

Damit die Blöcke nun nicht immer von einer Ecke in die andere geräumt werden, kam mir heute die Idee, ich könnte mir ja mal ein Blockbuch nähen. Gesagt, getan. Stoffe hatte ich schnell rausgesucht und dann angefangen. Ich habe mich für ein Maß von ca. 15 Inch entschieden, damit notfalls auch größere Blöcke darin Platz haben.

Leider hatte ich mal wieder kein passendes Vlies in der Größe, sodass ich wieder stückeln musste. Ich habe das Blockbuch verstürzt, beim nächsten Mal würde ich es wohl mit einem Binding einfassen, ich finde im Nachhinein, dass das doch schöner aussieht. Aber nun ist es egal, denn mein Blockbuch ist fertig.

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Innen habe ich mehrere Lagen aus Bastelfilz in verschiedenen Größen genäht, zwischen welche ich dann die einzelnen Blöcke legen kann. Die erste und letzte Lage vom Fils habe ich am Blockbuch festgenäht, ich weiß nicht, ob das so günstig war…

P1030772 Und weil auch die Rückseite vom Buch einen schönen Glitzerstoff abbekommen hat, zeige ich die auch noch einmal.

P1030773 Es ist noch nicht perfekt, aber es wird seinen Zweck erfüllen und wenn es das mal nicht mehr tut, kann ich immer noch ein neues, besseres Blockbuch nähen.

Sonntag, 25. September 2011

Gleich – und auch wieder nicht

Eigentlich hätte ich mich heute mal ausruhen wollen/müssen, denn wir sind Sonnabend erst um Mitternacht zu Hause gewesen, da wir zum Herbstfeuer waren.  Ausruhen konnte ich mich aber irgendwie nicht. Ich vermeide es, am Sonntag Nachmittag zu schlafen, weil ich dann genau weiß, dass ich Abends dann schlecht einschlafen kann.  Also habe ich genäht.

Jonathan wird nächsten Sonntag zu seiner Klassenkameradin zum Geburtstag eingeladen und da es mir in letzter Zeit richtig viel Spaß macht, Utensilos zu nähen, habe ich wieder einen genäht. Jonathan meint, das Mädchen mag lila, rosa und Blumen. Also habe ich in den Farben einen Utensilo in Form eines Hauses gearbeitet.

P1030726 Die Taschen habe ich so angeordnet, als ob sie die Fenster und Tür sowie der Gartenzaun des Hauses wären. Nun hoffe ich, dass er dem Mädchen gefällt.

Weil ich im Internet nach Bilder von Utensilos gegoogelt habe, bin ich auf diesen Utensilo gestoßen. Das war natürlich DIE Idee, denn die Quiltdamen hatte ich ja hier auch noch liegen. Also habe ich noch einen Utensilo genäht, dieses Mal aber für meine Nähmaschine. Ich habe den Utensilo ein wenig abgewandelt, so dass er z. B. an zwei Seiten runterhängt. Ich habe auch die vordere Seite links ein wenig kürzer gemacht, so dass ich da bequem mit den Beinen drunter passe.

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Weil ich kein Vlies in der passenden Größe hatte, habe ich das Vlies gestückelt. Ich habe Reste genommen, die von der Größe her passend zu den drei Teilen waren. Dann habe ich Vorderseite und Vlies gequiltet und dann erst mit der Rückseite verstürzt. Erst war ich skeptisch, ob es funktionieren würde, aber es ging.

Die Taschen habe ich gleich mit allen möglichen Sachen gefällt, die sonst immer auf dem Nähtisch rumlagen. Ich hoffe nur, dass die Ordnung auch beim Nähen erhalten bleibt… ;-)

Gestern habe ich angefangen, ein weiteres Teil für Weihnachten zu nähen. Drauf gekommen bin ich, weil ich hier auf eine tolle Tischdecke in außergewöhlicher Fomr gestoßen bin. Leider finde ich das Bild im Blog jetzt nicht mehr… :-(

Also habe ich angefangen, meine petrolfarbenen Weihnachtsstoffe zu zerschneiden und aus meine Weihnachtsresten eine kleine Weihnachtsszene zu applizieren.

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Damit bin ich jedoch noch nicht fertig, ein ganz Teil Arbeit liegt noch vor mir. Aber ein bisschen was ist schon zu erkennen.

P1030710 Besonders stolz bin ich auf mein Rentier, welches ich frei Hand nach einer Vorlage gezeichnet habe.

P1030712 Appliziert habe ich mit Metallicgarn, da ich weiß, dass die Janome das Garn gar nicht mag, habe ich mit der Singer appliziert. Mit dem Garn hatte die keine Probleme, sie war jedoch alle gefühlte halbe Minute der Meinung, dass der Faden nicht in der Spannungsscheibe liegt. Ich war kurz davor, sie aus dem Fenster zu werfen… Ich habe es letztendlich doch nicht getan und bin mit meiner Weihnachtsszene doch noch halb fertig geworden.

Freitag, 23. September 2011

August-Bild

Nein, nein, ich habe mich nicht im Monat geirrt, aber ich bin mit meinem Journal-Quilt für August mal wieder überfällig. Irgendwie war immer irgend etwas und dann habe ich auch in der Spätschicht-Woche morgens kaum genäht, sondern einfach mal die Seele baumeln lassen, was auch gut tut.

Deswegen habe ich mein August-Bild erst am Donnerstag fertig gestellt. Dieses Mal wollte ich eine Landschaft in der Provence nacharbeiten. Das Bild hatte ich mal vor einiger Zeit in einer Zeitschrift bei Mutti gesehen. Es ist mir jedoch nicht so gut gelungen, genau DIE Landschaft in Stoff umzusetzen.

Verwendet habe ich wieder meine selbstgefärbten Stoffe und einen gelblichen Batikstoff. Nachdem ich mein Bild gequiltet hatte, habe ich vor dem Annähen des Bindings das ganze mit einem lachsfarbenen Organza überzogen, damit es eine sanfte Stimmung wird. Das ist mir wieder ganz gut gelungen.

Der kleine Quilt hat wieder die Größe von A4.

DSC_0412 Ich glaube, ich bin ein wirklicher Berg-Mensch, denn auch hier habe ich wieder Berge, anstelle einer sanften Hügellandschaft, dargestellt. Ich glaube, da muss ich noch üben… :-)

Für ein Mädchen aus der Nachbarschaft habe ich heute einen Haarspangenutensilo genäht. Ich wollte mich gern für etwas erkenntlich zeigen und habe die Mutti Anfang der Woche gefragt, ob sie so etwas gebrauchen könnte. Das Mädchen hat mich nun schon zweimal gefragt, ob ich das Genähte schon fertig habe und so habe ich mich heute Nachmittag gleich an die Nähmaschine gesetzt. Farblich konnte ich mich wieder in absoluten Mädchenfarben austoben:

P1030643 Dieses Mal habe ich den Utensilo im Hochformat gearbeitet, habe wieder verschiedene Taschen angenäht, ein Band, an welches die Haarspangen geklickt werden können und zwei Schlaufen zum Einhängen der Haarreifen. Gleich, nachdem ich den Utensilo fertig hatte, habe ich ihn rüber gebracht und damit ein Lächeln in das Kindergesicht gezaubert.

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Und in den nächsten Tagen werde ich mich wieder an meine petrol-braune Garderobe machen und da weiternähen. Denn bisher habe ich nur ein Shirt und ein Zipfelshirt genäht… Ein paar Sachen brauche ich aber noch, denn mit einem Shirt komme ich nicht über den Herbst.

Dienstag, 20. September 2011

Bis dass der Hersteller uns scheidet…

Gestern habe ich erfahren, dass die Zahnpasta, die ich schon seit 1994 benutze, nicht mehr hergestellt wird. Leider habe ich das erst erfahren, als meine Tube leer war und ich eine Neue kaufen wollte, sonst hätte ich mit doch einen Vorrat angelegt... :-(
Ich weiß, das ist kein Drama, aber schade ist es trotzdem und vor allen Dingen muss ich mir jetzt eine neue Zahnpasta suchen….

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Freitag, 16. September 2011

34 1/4 x 38 1/2

Na klar, wer mich kennt, weiß, dass das nur die Maße eines Tops oder Quilts sein können! Genau, dass sind die Maße meines Bargello-Tops nachdem ich den schmalen und breiten Randstreifen angenäht habe.

Ich habe mich für einen schmalen (1 Inch) und einen breiten (2 1/2 Inch) Streifen in lila und orange entschieden. So gefällt mir das Top richtig gut.

Ich denke, meine Zweifel der letzten Tage kamen daher, weil ich ja immer den Quilt vom Handarbeitshaus im Hinterkopf hatte…

Mal schauen, wann und wie ich das Top nun quilten werde, dann verändert sich das Aussehen ja auch noch einmal entscheidend.

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Bargello-Versuch

Schon lange hat mich der klein abgebildete Bargello-Quilt fasziniert.

Da mir die Komplettpackung im Moment zu teuer ist, habe ich mir Anfang der Woche beim Handarbeitshaus die Anleitung und einen passenden Rollimopsi bestellt.

P1030584P1030587 Das sind genau die Farben, die ich liebe: Warme, kräftige Herbstfarben. Also habe ich gleich angefangen und meine Streifen, so wie sie in der Rollimopsi sortiert waren, aneinander genäht.

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Ich habe zwar ein Buch über Bargellos, aber ich habe mir die Anleitung trotzdem dazu bestellt, da ich gern noch einmal nachlese. Letztendlich weiß ich jetzt aber, wie das Bargello nähen funktioniert und ich denke, es ist gar nicht so schwer.

Für den ursprünglichen Quilt wurden zwei der Stoffrollen verwenden, da ich mir aber nur die eine gekauft hatte, ist mein Top kleiner geworden. Ich habe die Streifen auch schmaler zugeschnitten, meine Kurfen sind dadurch “zackiger” geworden.

Bis gestern war ich mit dem Ergebnis so gar nicht zufrieden, ich hatte überlegt, noch eine Rolle zu kaufen. Aber heute habe ich dann das Teil fertig zusammengenäht und von der anderen Seite betrachtet und nun finde ich es gut.

P1030589 So gefällt mir das Teil gut.

P1030591 So herum betrachtet, finde ich es weniger gelungen.

Sicher würde es schöner aussehen, wenn die Welle noch weiter ginge, da ich aber nur die eine Rolle hatte und keine weitere kaufen wollte, werde ich daraus jetzt meinen “Altweibersommer”-Quilt nähen.

Sonntag, 11. September 2011

Mein Quiltschrank

Ja, ich habe jetzt einen Schrank für meine Quilts. Um zu erklären, wie ich dazu gekommen bin, muss ich ein bisschen weiter ausholen:

Seit Mai habe ich das Stoffabo vom Handarbeitshaus. Da bekommt frau alle 6 bis 8 Wochen eine Lieferung mit über 100 Quadraten von 4 Inch. Das ist immer wieder schön, wenn der weiche Brief in der Post ist, dann sitze ich  und sortiere meine Stoffstücke: Nach Farben, das ist einfach herrlich und macht unheimlich viel Spaß. Bei der ersten Lieferung hatte ich meine Stoffstückchen noch in einer kleinen Papiertüte, die aber schnell zu klein wurde. Anfang der Woche kam wieder eine Lieferung, nun musste ich mir wirklich Gedanken machen, wo ich meine Stoffe unterbringe. Also habe ich mir vom Schuhladen beim Büro um die Ecke wieder ein paar (leider leere) Schuhkartons geholt und meine Stoffsammlung neu sortiert:

P1030580 Um die neuen Schuhkartons im Regal unterzubringen, mussten aber die zusammengelegten Quilts weichen, die ich dort liegen hatte. Aber wohin damit?

Dann habe ich an meinen noch immer leeren Küchenschrank gedacht und das Geschirr, welches noch immer im Wohnzimmer stand, in diesen Schrank geräumt, so hatte ich im Wohnzimmer nun einen Schrank, eigentlich ist es ja ein Billy-Regal mit Türen, frei, in welches ich nun meine Quilts räumen konnte. Mit den Türen kann ich sie gut vor der Sonne schützen.

P1030575 Beim Einräumen musste ich an meine Freundin denken, die mich letzte Woche besucht hatte und über einen meiner Quilts gestreichelt hat und im Spaß meinte, dass sie am Ende des Abends bestimmt schwanger bei mir rausgehen würde… :-)

Mir kam dann noch meine Freundin aus Magdeburg in den Sinn, die meine Quilt auch gern hat und so habe ich beiden eine SMS geschickt, ob sie einen Quilt von mir haben möchten. Eigentlich ist es doch viel schöner, wenn die Quilts benutzt werden, als dass sie im Schrank und zum Schutz vor Ausbleichen, nur hinter verschlossenen Türen liegen.

Susann hat heute schon den Quilt “Eine Nacht in der Provence” abgeholt und morgen werde ich den “Quilt ohne Plan” zu Diana nach Magdeburg schicken.

Als Susann mit dem Quilt gegangen ist, hatte ich ein traurig-fröhliches Gefühl: Ich habe mich gefreut, dass ihr der Quilt gefällt und sie ihn gern haben möchte, es war aber auch ein bisschen komisch, ihn wegzugeben. Es ist wohl so ein Gefühl, als wenn man sein Kind in die Fremde, aber zu Freunden gibt – Trauer und Freude zusammen.

Es war einmal ein Hosenbein

Na gut, das, was ich heute verarbeitet habe, war kein Hosenbein, sondern zwei Hemden von Steffen, aber die Anregung dazu habe ich aus dem Buch “Es war einmal ein Hosenbein”. Ein Buch, in welchem Anregungen dazu gegeben werden, wie zu klein gewordene Kleidung noch verwendet werden kann.
Heute habe ich also für die Jungs Schlafanzughosenaus zwei alten Hemden von Steffen genäht. Das ist eigentlich ganz simpel, man benötigt nur einen Schnitt für eine Hose ohne Seitennaht, ich habe den Schnitt von hier. Der Schnitt wird dann so auf das Hemd aufgelegt, dass die Knopfleiste die Seitennaht ist und die Hemdtasche auf dem hinteren Hosenteil liegt. Das ist eigentlich schon alles und dann kann zugeschnitten und genäht werden. Wirklich einfach. Auch das Nähen ging einfach und so können die Jungs heute Abend Schlafanzughosen anziehen.
P1030569 Das Hemd, welches ich für Johannes’ Hose genommen habe, hatte einen runden Saum, den habe ich bei den Hosenbeinsäumen aufgegriffen und diese auch ein wenig rund gemacht. Leider ist die Tasche hier auf dem vorderen Hosenteil, warum weiß ich auch nicht…
 P1030573Hier ist schön zu sehen, dass die Knopfleiste die Seitennaht bildet. Der Stoff ist eine blau-weiß-gestreifte Baumwolle.
Für Jonathans Hose musste ich vom Hemd zuerst die Brusttasche abtrennen, da ich diese sonst zerschnitten hätte. Die Tasche habe ich dann auf die Hinterhose wieder aufgenäht. Das Hemd, welches ich für Jonathans Hose genommen habe, haben wir schon vor vielen, vielen Jahren gekauft gehabt und so recht konnte sich weder Steffen noch ich davon trennen… ;-)
P1030571 P1030572 Jonathan hat auch schon einmal Probegetragen und ich bin mit dem Ergebnis eigentlich zufrieden.
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Donnerstag, 8. September 2011

Das letzte Puzzleteil

In unserem Puzzle-RR läuft nun schon wieder die letzte Runde und am 30.09. ist diese tolle Aktion schon wieder Geschichte. Daran sieht man, wie schnell doch die Zeit vergeht.

In dieser letzten Runde hatte ich das Puzzle-Teil für Ula zu nähen. Sie hatte sich ja ein Bild mit einem Kirschblütenzweig ausgesucht. Das war eines der Bilder, die mir von Anfang an wenig Kopfzerbrechen bereiteten.

Da der Stoff, den ich  für den Hintergrund bestellt hatte, farblich dann doch gar nicht passte und der Hintergrund auf der Vorlage auch zwei Farbnuancen hatte, habe ich den Hintergrund aus einem helleren und einem dunkleren Stoff gearbeitet, auf welchen ich dann die Äste appliziert habe. Die kleineren Äste und Blüten wollte ich dann aufsticken. Da ergab sich dann noch das Problem, wie ich die Blüten und Äste auf meinen Hintergrund übertrage. Ich habe diese dann auf wasserlösliche Stickfolie gezeichnet, welche ich auf mein Teil aufgesteckt habe. Auf dieser Folie habe ich dann die Blüten und Äste mit der Maschine freihand aufgestickt.

Zunächst hatte ich die Blüten nur in hell gestickt, aber da war der Kontrast zu wenig, so habe ich sie noch mit rosa Stickgarn umrandet. Da mir das noch immer zu wenig Kontrast war, habe ich normales Nähgarn, ebenfalls in rosa, genommen, und die Konturen noch einmal umrandet – und dann war ich mit dem Ergebnis zufrieden.

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Donnerstag, 1. September 2011

Geburtstagsnachlese

Mein Geburtstag ist nun schon wieder Geschichte, ich hatte einen tollen Tag, nicht zuletzt, weil ich wieder so schöne, weiche Stoffbriefe auspacken durfte.

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Da ich mal wieder einen ganz speziellen Wunsch hatte (Ich entschuldige mich hiermit in aller Form bei allen Mitwichtellinen.), hat sich Katharina wieder gekümmert und für einige Stoff mit besorgt.

P1030517 Die Päckchen waren wieder ganz liebevoll eingepackt und mit Nick-und Realnamen der Schenkerinnen beschriftet. Auf jedem klebte ein kleines Röschen.

Und diese tollen Stoffe habe ich ausgepackt. Lecien-Stoffe in taupe.

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Jede hat noch eine liebe Karte geschrieben und mich reichlich mit Zugaben beschenkt, es hat wieder ganz, ganz viel Spaß gemacht und ich weiß millionenprozentig, dass ich im nächsten Jahr weiter machen werde!

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Ich hatte am Dienstag noch einen tollen Brief in der Post, der nicht zu meiner Wichtelliste gehörte, nämlich von Petra. Ihr hatte ich meinen restlichen Eulenstoff geschickt, zum Dank bekam ich dafür eine tolle AMC.

P1030526 Da ihr das für den Stoff aber zu wenig erschien, habe ich noch ein paar tolle Topflappen, passend zu meiner Eulenschürze bekommen.

P1030525 Wenn die Topflappen von Katharina in der Wäsche sind, kann ich also die von Petra nehmen…

Es war ein schöner Geburtstag, auch dank der vielen lieben Grüße, Briefe, Karten, Zugaben, Stoffe… Habt vielen, vielen Dank dafür.

Wundertüte 2 – Meine Freud’sche Fehlleistung

Patricia von den Quiltfriends hatte hier zu einer Wundertütenaktion aufgerufen. Dort hatte ich mich angemeldet. Da es letztendlich sehr viele Teilnehmer geworden sind, sind daraus drei verschiedene Wundertüten geworden, ich habe Tüte 2 abbekommen.

IMG_1431 Diese Stoffe waren in der Tüte, farblich für mich keine große Herausforderung, da ich die Stoffe in dieser Zusammenstellung und Farbe auch gekauft hätte. Die anderen Wundertüten wären da für mich eine größerer Herausforderung gewesen.

Lange wusste ich nicht so recht, was daraus werden sollte, ich wusste nur, ich will einen Quilt nähen (ich habe ja noch keinen *grins*).

Anfang April kam mir dann die Idee, mit den Stoffen den Strand in Italien zu arbeiten, wo wir letztes Jahr im Urlaub waren. Die blauen Stoffe boten sich dafür an, auch für den “gewürfelten” Stoff hatte ich schon Verwendung, das sollte die Mole werden.

IMG_1860 Die Perspektive auf dem Bild passt nicht ganz, ich wollte die Mole von der anderen Seite gestalten und habe angefangen zu schneiden und zu nähen.

P1000453 Als das halbfertige Top auf der Erde lag, sah es ja auch noch nach Meer aus, als es dann aber an der Wand hing, sah es doch mehr nach Bergen aus…??!! Also habe ich Katharina und Karla ein Foto mit der Frage “Berge oder Meer” geschickt. Beide waren übereinstimmend der Meinung, dass es Berge seien. Katharina hat es ganz klassisch ausgedrückt: “Leider Berge, obwohl es Meer sein sollte.”

Ich war erstaunt, dass sie mich so gut kannte. Sie meinte, dass der Quilt eine Freud’sche Fehlleistung geworden ist, da ich Meer darstellen wollte, weil ich dort gern war, es aber die Berge geworden sind, weil ich ja gern zu Hause wohne… Nun, dann habe ich “Berge” weitergearbeitet.

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Aus dem, was eigentlich der Steg werden sollte, habe ich dann einen Baumstamm gemacht, aus dem anderen grünen Stoff habe ich eine Baumkrone gemacht und diese locker auf dem Quilttop drapiert. Aus dem grünen Stoff habe ich dann noch eine Wiese gearbeitet, welche auf dem unteren Bild noch ganz gerade verläuft. Später habe ich der noch Schwung verliehen.

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P1000483 Da mir noch irgend etwas fehlte, habe ich am oberen Berg noch eine Sonne auf- oder untergehen lassen und das Top schief begradigt.

P1000511 Gequiltet habe ich recht dicht und viel, um dem ganzen Quilt noch mehr Struktur zu geben und die Landschaft heraus zu arbeiten.

P1000494 Und wo kann man einen Berge-Quilt besser fotografieren, als auf dem Berg?

P1000508 Mit meinem Quiltergebnis bin ich sehr zufrieden. Wenn mich meine Cousine bekommt, erzählt sie mir immer, wie sehr ihr der Quilt gefällt. Das freut mich natürlich…