Mittwoch, 4. September 2013

Kein Oben, kein Unten, kein Anfang, kein Ende

Vielen Dank an Euch alle für die lieben Kommentare zu meinem Steffens French-Braid-Quilt. Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass Euch der Quilt auch gefällt. Da Steffen schon lange keinen Quilt mehr bekommen hat und ein bisschen darauf wartet, habe ich mich eben gleich nach meinem Geburtstag rangesetzt und bin auch dabei geblieben.

Ich gebe es ehrlich zu, nachdem ich den ersten Braid Run genäht hatte und wusste, wie das Muster aussieht und wirkt, war die Motivation etwas dahin und ging dann über in "Durchhalten". Mir geht das sehr oft so, dass ich, sobald ich weiß, wie ein Quilt aussieht, die Lust verliere und mich dann arg zwingen muss, daran weiter zu arbeiten. Ich glaube, das ist auch der Grund, warum ich so gut wie kein Muster zweimal genäht habe... Kurzzeitig hatte ich auch den Gedanken, aus den restlichen Stoffen einen zweiten French-Braid, dieses Mal kombiniert mit Rot, zu nähen. Den Gedanken habe ich aber schon am Sonntag wieder verworfen gehabt. ;-)

Gestern habe ich ausprobiert, wie es aussieht, den Quilt mit schwarz-grauem Verlaufsgarn zu quilten. Ich hatte mir dazu einen kleinen Block genäht und versucht, eine Feder zu quilten. Die Feder ist nicht wirklich zu erkennen, aber das Garn wirkt auf den Stoffen gut. Das ist zu erkennen. Und auch Steffen war sofort von der Farbe begeistert. Also ist die Wahl schon entschieden!

Unabhängig davon habe ich aber noch ein wenig weiter Freihandquilten geübt. Ich habe mir dazu einfach zwei Stücken Bomull und Vlies genommen und anhand des einen Buchs, was ich mir letztes Jahr zum Geburtstag gekauft habe, drauflos gequiltet. Manche Muster sind gut geworden, andere noch nicht. Mir ist mal wieder aufgefallen, dass ich, sobald ich über das, was ich da tue, nachdenke, aus dem Tritt komme und ich eine Ecke im Muster habe. Wenn ich einfach so vor mich hin quilte, geht es deutlich besser. Aber ich muss noch viel üben. Aus dem Übungsstück habe ich dann kurzer Hand eine ganz einfache Kissenhülle genäht. Leider ist sie nur 35 mal 35 cm groß und sperrt daher hinten im Hotelverschluss ein wenig, wenn ich Kissen (40 mal 40 cm) reinlege. Das Problem habe ich mit Kamsnaps behoben.

Und weil Johannes das Teil noch viel schöner fand als ich, hat er nun ein neues Kissen.



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