Dienstag, 26. November 2013

Der total verrückte Weihnachtswald

Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen, in diesem Jahr einen Weihnachtsquilt zu nähen, die Vorlagen dazu hatte ich auch schon alle kopiert und ausgeschnitten und dann ist das Projekt auf der Strecke geblieben und ich habe viele andere Dinge gemacht. Gedanklich habe ich den Weihnachtsquilt irgendwie abgeschrieben bzw. habe mir vorgenommen, den als Adventskalender, also jeden Tag einen Block, zu nähen. Mal schauen, ob ich das irgendwie hinbekomme. Schön wäre es...

Untätig war ich aber nicht und so habe ich in den letzten Tagen einen Quilt fertig genäht, der schon ewig lag. Nämlich diesen Weihnachtsquilt. Ich kann es ehrlich gesagt kaum glauben, dass der Quilt schon über zwei Jahre im Schrank gelegen hat... Viel fehlte ja nicht mehr, nur noch der Weihnachtsmann, Aufhängung und Binding. Nun ja, seit Sonntag ist er auf jeden Fall fertig und seit gestern ist er nun unterwegs zu seinem neuen Zuhause. ;-)

Die Aufhängung hat mir ziemlich Kopfzerbrechen bereitet. Zuerst hatte ich Schlaufen geplant und auch schon angeheftet, da es durch die ungewöhnliche Form des Quilt jedoch schwierig ist, ihn mit Schlaufen gerade aufzuhängen, habe ich die wieder abgetrennt und durch Bänder zum Binden ersetzt. Damit war ich dann letztendlich auch zufrieden. Der Weihnachtsmann scheint ziemlich im Streß zu sein, er ist so schnell unterwegs, dass er alle Päckchen von seinem Schlitten verloren hat, ich hoffe nur, dass sie beim richtigen Empfänger ankommen. ;-)

Eigentlich hatte ich ja geplant, für Katharina eine Verkleidungskiste zu Weihnachten zu machen, sie zieht sich unheimlich gern irgendwelche Sachen an und es ist nicht ungewöhnlich, dass sie über ihren Pullover noch ein T-Shirt zieht und in der Wohnung mit Mütze rumläuft. Bisher habe ich aber noch nicht ein einziges Teil dafür genäht. :-(

Aber so ganz untätig bin ich, was das Geschenk für Katharina angeht, nicht. Sie spielt auch gern mit meinen Töpfen und so kam mir die Idee, eine kleine Küche zu kaufen. Zu dieser Küche gehört natürlich auch was zu Essen. Und weil mir kürzlich im Bastelladen ein tolles Buch über den Weg lief, habe ich mal eine alte Leidenschaft zum Leben erweckt:
Das Häkeln hat mir meine Oma vor vielen, vielen Jahren beigebracht, als ich in den Winter- und Sommerferien als Ferienkind bei ihr war. Mit großer Hingabe habe ich damals Puppenkleider gehäkelt. Lange Zeit habe ich dann gar nicht gehäkelt, aber als ich das Buch dann gesehen habe, musste ich einfach wieder anfangen. Da ich natürlich auch gar kein Garn zu Hause hatte, durfte ich mir am Wochenende einen kleinen Vorrat zulegen:
Das Buch enthält für jede Mahlzeit Häkelsachen, angefangen habe ich mit einem Spiegelei auf gebratenem Speck. Das erste ist mir noch nicht so gut gelungen, da ich gar nicht wusste, was ein Fadenring ist... Aber bei der nächsten Speckscheibe habe ich es einfach versucht - und siehe da, es ging. Und nun ist sogar schon ein Spiegelei fast fertig (beim zweiten fehlt noch das Eigelb):

Kommentare:

quilthexle hat gesagt…

Wie schön - gehäkeltes Zubehör für den Kaufmannsladen !! Klasse ;-))

Marianne Harmann hat gesagt…

Das Weihnachtsquiltchen ist ungewöhnlich. Du hast das mit der Aufhängung toll gelöst. Häkeln für die Puppenküche macht bestimmt viel Spaß. Bei mir duftet es nach Weihnachten. Ich habe mit Zimt gebacken.
LG Marianne