Mittwoch, 24. April 2013

Vorsätze...

...sind wohl dazu da, um über den Haufen geworfen zu werden. ;-) In der Schwangerschaft habe ich immer gesagt, dass ich für meine Tochter kein rosa haben möchte und sie Hosen trägt und kurze Haare bekommt, bis sie sich selbst dagegen auflehnt.

Mit dem Bodykleid von Schnabelina habe ich den Kleidervorsatz ja gleich zweimal über den Haufen geworfen, aber heute habe ich in einem Teil zwei Vorsätze auf einmal über den Haufen geworden: Nämlich Kleider UND rosa.

Eigentlich war ich ja gestern der Meinung, dass zwei Kleider reichen, aber als ich das Rhinokleid genäht habe, fiel mir auf, dass die Kamsnaps schwer wieder aufgehen und ich hatte/habe Bedenken, dass sie irgendwann ausreißen. Also bin ich im Netz auf die Suche nach den Jerseydruckknöpfen von Prym gegangen. Ich habe auch welche gefunden, aber nicht bestellt. Gestern habe ich dann im Real danach geguckt und tatsächlich welche gefunden, die auch noch günstiger als die im Netz waren, also habe ich zwei Packungen mitgenommen. Heute wollte ich die Druckknöpfe mal testen, also habe ich ein weiteres Kleid genäht. Die Knöpfe lassen sich prima anbringen, man sollte aber darauf achten, wie rum sie angebracht werden müssen, denn sie gehen ziemlich schwer wieder ab. ;-)

Der Punktejersey ist wieder aus der Restekiste und den rosa Jersey habe ich dort im Sommer schon gekauft. Von dem Punktejersey hatte ich noch einen kleinen Rest über, daraus habe ich eine Hose genäht. Leider hat er für lange gepunktete Beinchen nicht mehr gereicht, so habe ich die unteren Teile einfach aus dem rosa Jersey genäht. Und obwohl ich ganz doll aufgepasst habe, passen die Punkte auf dem Vorderteil der Hose leider nicht ganz genau überein:

Beides zusammen angezogen finde ich auch ganz niedlich, obwohl ich mich an das rosa wohl erst noch gewöhnen muss... ;-)
 

Aber ich glaube, jetzt habe ich erst einmal genug Kleider genäht und auch Katharina hat im Moment genug bekommen. Mal schauen, was ich als nächstes mache. Ich habe ja eine schöne Tasche gesehen, welche aus einem Tragetuch genäht worden ist und just dieses Tragetuch habe ich ja auch noch und Ringe für den Schulterriemen habe ich mir auch schon bestellt... Nun fehlt nur noch ein halbwegs passender Taschenschnitt...

Dienstag, 23. April 2013

Rhinoboy für kleines Mädchen... :-)

Beim Surfen bin ich schon vor einer ganzen Weile über einen Stoff gestolpert, der sich bei mir im Kopf festgesetzt hat: Rhinoboy. Auch wenn er "...Boy" heißt und es auch einen "...Girl"-Stoff gibt und ich ja ein Mädchen habe, musste es der Rhinostoff sein. Bestellt habe ich ihn mir bei Juliane und sie gebeten, zwei passende Beistoffe auszusuchen. Ende letzter Woche kamen die Stoffe bei mir an und was soll ich sagen?! Sie sind in natura noch viel schöner als im www...


Einfach toll. Eigentlich wollte ich ja am Wochenende was daraus nähen, aber dann konnte ich mich komischerweise nicht überwinden, in den Stoff zu schneiden. Eigentlich blöd, aber es war so. Also habe ich erst einmal einen anderen Stoff genommen und das Bodykleid von Schnabelina genäht. Den Blog kannte ich bisher noch nicht, durch einen anderen Blog habe ich ihn sozusagen gefunden. Ein toller Blog und das Bodykleid ist der Hit. Ich habe es allerdings ohne Body genäht, denn Katharina steht schon und ich denke/hoffe, dass sie bald anfängt zu laufen.

Also habe ich ihr am Wochenende ein Kleidchen und eine Hose genäht. Auf dem Foto ist beides schon nicht mehr ganz so sauber, da sie beide Sachen schon getragen hat:

Nachdem ich nun ja wusste, dass der Schnitt ganz wunderbar sitzt, konnte ich nun endlich in den schönen Rhino-Stoff schneiden und habe ihr heute aus den Stoffen von Juliane ein weiteres Kleidchen, dieses Mal mit langen Ärmeln genäht:

 
Aus dem Rest, was ich noch übrig hatte, habe ich dann noch ein Shirt mit ebenfalls geteilten Ärmeln für meinen kleinen Freund zugeschnitten, der gestern Geburtstag hatte. Ich hoffe, er hat kein Problem damit, wenn er mit Katharina im Partnerlook geht... :-) Aber ich kann mich ja mit seiner Mama absprechen, wer es wann anzieht. Das Shirt konnte ich leider heute nicht fertig nähen, da mir vom Rhinostoff ein bisschen was fürs Vorderteil gefehlt hat, aber ich bekomme ja noch mal Stoff und dann geht's weiter.

Grau, so grau

In meinem letzten Post hatte ich ja alle 6-Inch-Blöcke, die ich bekommen hatte, gezeigt und als ich alle so auf einen Haufen gesehen habe, bekam ich richtig Lust, diese mal auszulegen. Katharina hatte gerade ihren Mittagsschlaf gehalten und so habe ich einfach ganz spontan angefangen.

Und so sah mein Versuch aus:

Ich hatte ja im letzten Post schon geschrieben, dass ich noch ein bisschen am Entwurf feilen wollte, da mir die erste Idee zu sehr in die Länge ging. Also habe ich das getan und meine Mittelbahn sozusagen quer genommen und die 12-Inch-Blöcke oben und unten angeordnet und ich muss sagen, so ist es richtig schön und ich war zufrieden. Wohl habe ich hier und da noch einen Block anders angeordnet, aber im Großen und Ganzen war es das dann.

Die beiden Lücken wollte ich noch mit zwei 12-Inch-Blöcken füllen. Zwei FQ hatte ich in meiner Kiste noch und ich hatte ja von Heike und Doris Stöffchen geschenkt bekommen, die sie in den Blöcken für mich verarbeitet hatte und die mir so gut gefallen haben. Ich brauchte auch nicht lange zu überlegen, welche Blöcke ich nähen wollte. Nämlich meine Lieblingsblöcke aus dem Civil-War-Sampler: Spinning Hour Glases und Double Aster. Das sind die beiden Blöcke, die gestern morgen entstanden sind:


In dem oberen Stoff habe ich noch einmal den Karpfenstoff verwendet, den Veri von mir geschickt bekommen hatte. Der schwarze Stoff im Block ist ebenfalls aus der FQ-Serie gewesen, der graue Asia-Stoff in dem Block ist von Doris, in den habe ich mich sofort verliebt und es war klar, dass der mit in einen der zwei Blöcke muss.

Für den unteren Block habe ich einen großgemusterten Stoff aus der Serie genommen, der helle Stoff außen ist von Heike, auch der ist einmalig schön. Beide Blöcke gefallen mir in der Stoffkombination sehr gut; im oberen Block sieht der Kontrast zum Schwarz und lila sehr hart aus, aber in Wirklichkeit fügt es sich - so finde ich - harmonisch zusammen.

Logisch, dass ich mein Top gestern auch noch vollendet habe und so sieht es jetzt aus:

Ich finde mein Top echt toll und ich bin stolz, dass ich es geschafft habe, die Blöcke in der Mittelreihe auf die Spitze zu stellen, dass ich so gut wie keine Sternspitzen gekappt habe und dass es ein schönes Top geworden ist, in dem alle Blöcke toll zur Geltung kommen. Ein kleiner Block ist leider übrig geblieben, egal wie ich es gedreht und gewendet habe, ich habe dafür in meinem Entwurf keinen Platz gefunden und um noch mehr Blöcke zu nähen, hatte ich nicht mehr ausreichend Stoff.
 
Mein fertiges Top hat derzeit eine Größe von 74 mal 92 Inch und sobald ich Vlies habe, werde ich heften und quilten und das wird dann der erste Quilt für mich in diesem Jahr - alle anderen haben einen neuen Besitzer gefunden...


Sonntag, 21. April 2013

kleine Freundschaftsblöcke

Am 15.4. ist unser Freundschaftsblocktausch zu Ende gegangen und ich habe tolle Blöcke zurück bekommen. Ich hatte schon bei dem 12-Inch-Blocktausch mitgemacht und habe bei dem 6-Inch-Blocktausch der Einfachheit halber die vom vorigen Blocktausch übrig gebliebenen Stoffe verschickt. So konnte ich sicher sein, dass die Blöcke zumindest ein klein wenig zusammenpassen. Da die Stoffstücke für die 6-Inch-Blöcke sehr reichlich waren, haben mir manche Teilnehmerinnen mehr als einen Block genäht, so dass ich eine reichliche Ausbeute vom Swap habe.

Das sind die Blöcke, die ich bekommen habe:



Leider habe ich von einer Teilnehmerin weder deren Stoff noch den Block bekommen, den sie aus meinem Stoff nähen sollte. Das wird mir eine Lehre sein, ich werde an keiner Aktion mehr teilnehmen, wo sie auch dabei ist. Es ist mein Hobby und da habe ich keine Lust, mich auch noch über unzuverlässige Mitstreiter zu ärgern!

Ein Konzept, wie ich meine großen und kleinen Blöcke kombinieren werde, habe ich auch schon, ich muss nur schauen, ob ich es auch so umsetzen kann. Als ich das Foto gemacht hatte, fehlten mir noch einige Blöcke, daher sind im Entwurf noch einige Lücken - die kann ich mittlerweile aber gut füllen.

Ein bisschen muss ich am Entwurf noch arbeiten, der Quilt geht mir im Moment zu sehr in die Länge. Aber da ich jetzt ein ganz flinkes Krabbelkind habe, ist es gar nicht so einfach, in aller Ruhe ein paar Blöcke auf dem Fußboden auszulegen... ;-)

Donnerstag, 18. April 2013

Sommerschlafsack

So wundervoll wie die letzten warmen Tage waren, so haben sie doch aber den Nachteil gehabt, dass Katharina vom Mittagsschlaf total verschwitzt aufgewacht ist.

Der Schlafsack, den wir jetzt immer nutzen, ist aus einem dicken Jersey und mit Wellnessfleece gefüttert, also richtig schön kuschelig, aber für die Temperaturen einfach zu warm, schließlich scheint in unser Kinderzimmer auch den ganzen Tag die Sonne, so dass der Raum schön warm ist. Also habe ich beschlossen, ich nähe ihr noch einen Schlafsack, das ist dann schon der vierte.

Hier habe ich kürzlich in der Restekiste tolle Stoffe gefunden, unter anderem einen Stoff mit Marienkäfern, von dem ich annahm, dass es ein Jersey ist. Da hatte ich mich wohl in der Beschreibung verguckt, es war ein leichter Baumwollstoff. Der kam mir für meinen Sommerschlafsack gerade Recht. Also habe ich heute den Schlafsack genäht.

Leider hat mein Marienkäferstoff nicht für das komplette Vorderteil gereicht, daher habe ich dann das obere Teil aus einen anderen Stoff genäht. Um es ein bisschen mädchenhafter zu machen, habe ich das obere Vorderteil ein bisschen gekräuselt, aber das hätte ich mit dem Unterteil machen müssen, so sieht es komisch aus... Den Schlafsack habe ich mit einem Webband verziert.
 
Für das Innenfutter habe ich einen türkisfarbenen Sweatshirtstoff genommen, von dem ich mal vor einigen Jahren einige Meter bei ebay gekauft habe. Da meine Idee ist, den Schlafsack, wenn es noch wärmer wird, zu wenden und das Baumwollteil nach innen zu nehmen, habe ich auch das Sweatteil ein bisschen mit Webbändern verziert. Wobei ich da wohl noch ein bisschen üben muss, es sieht immer noch sachlich-nüchtern aus. Naja, ich bin ja noch nicht so lange Mädchenmama...
 
 


Ob der Schlafsack nun weniger warm ist als der andere, werden wir heute Mittag testen... Wobei für Sonnabend ja schon wieder so richtig kalte Temperaturen und am Sonntag sogar wieder Frost angesagt worden ist. Hätte ich mir die Arbeit sparen können???
 
Vielleicht kann Katharina ja am Wochenende wieder das Shirt anziehen, welches ich ihr kürzlich aus einem der Restestoffe genäht habe:
 


Der Schnitt ist aus einer ganz alten Ottobre, ich glaube von 2002 und ich habe ihn schon einmal in Gr. 92 für die Tochter meiner Freundin genäht. Das ist aber auch schon wieder einige Jahre her... Passend zu dem Shirt werde ich noch eine unten ausgestellte Hose und einen Trägerrock nähen. Genau die gleiche Kombination habe ich damals auch genäht und hatte mir damals schon überlegt, dass ich das für mein Kind auch gern genäht hätte... ;-)

Der Pullover hat auf der Schulter Druckknöpfe, damit er leicht anzuziehen ist. Die Verarbeitung ist mir auch richtig gut gelungen.

Samstag, 13. April 2013

Ich kann's noch!

Ich hatte ja kürzlich geschrieben, dass ich mal wieder verstärkt Kleidung nähen möchte, zum Einen, weil mein Schrank so ziemlich leer ist und zum Anderen, weil ich ja so viele schöne Stoffe habe.

Also habe ich, nachdem ich die Shirts für mich genäht habe, mal geguckt, was ich noch so für Stoffe finde und da fiel mir ein fliederfarbener Nicky in die Hand. Das sollte der nächste Stoff sein, den ich vernähen wollte. Einen Schnitt hatte ich auch schon, es sollte ein Overall werden. Schnitte dazu sind ja in verschiedenen Ottobres enthalten. Ich habe mich für die Variante mit dem Reißverschluss hinten entschieden.

Das Nähen ging auch ganz gut, mit Ausnahme des nahtverdeckten Reißverschlusses. Mit den Teilen stehe ich sowieso auf Kriegsfuß. Ich habe den RV eingenäht und, weil ich ihn wohl falsch drin hatte, wieder rausgetrennt und dabei leider ein kleines Loch in den Stoff geschnitten. Erst hatte ich überlegt, den Overall gar nicht fertig zu nähen, habe ich dann aber doch gemacht.

Er ist lange nicht perfekt, aber "er macht die Reihe mit voll". Und tragbar ist er allemal:

 Gar nicht zufrieden bin ich mit der Verarbeitung an der oberen Einfasskante. Laut Zeitung sollte zuerst die Kante eingefasst und dann der RV eingenäht werden. Damit kam ich aber wieder an meine nähtechnischen Grenzen. Ich habe dann das Bündchen wieder aufgetrennt und dann erst den RV mehr oder weniger gut eingenäht...
 


 
 Leider habe ich die Nähte nicht ausgebügelt, das sieht man leider, aber beim nächsten Teil werde ich schlauer sein...
  
Als nächstes wollte ich dann eine Hose für Jonathan nähen. Er ist ziemlich schmal gebaut und es ist nicht ganz so einfach, für ihn passende Hosen zu bekommen, oft ist es so, dass selbst die schmal geschnittenen Hosen ihm noch zu weit sind. Die normalen Ottobre-Hosenschnitte brauche ich für ihn gar nicht zu nehmen, darin versinkt er. Also habe ich nach einem Röhrenjeansschnitt geguckt und auch einen gefunden. Laut Zeitung sollte man dafür elastischen Stoff nehmen. Da ich keinen elastischen Jeans hatte, habe ich die Hose zunächst einmal aus einem leichten Cordstoff genäht. Und sie passt!!!
 
 
 
Ich werde nur morgen den Bund noch einmal, zumindest teilweise, abtrennen und hinten ein Gummiband mit einnähen, denn auch diese Hose ist Jonathan etwas zu weit. Auch dass es sich bei dem Schnitt um eine Röhrenjeans handelt, sieht man nicht unbedingt...
 

Freitag, 12. April 2013

Freundschaftsblöcke

Nachdem ich nun von allen Teilnehmerinnen, von denen ich den Stoff bekommen hatte, die Rückmeldung erhalten habe, dass die von mir genähten Blöcke angekommen sind, kann ich sie heute mal in der Gesamtheit zeigen.

In diesem Swap wurden Blöcke in der Größe von 6 Inch genäht. Das ist eine überschaubare Größe und die Blöcke gehen schneller von der Hand, als die 12-Inch-Blöcke. Da die Blöcke kleiner waren und demzufolge auch schneller zu nähen waren, hatte ich für zwei, drei Leute mehr als einen Block genäht. Die Blöcke habe ich ausnahmslos aus dem Buch "Sylvia's Bridal Sampler". Und das sind die Blöcke, die ich im Laufe der letzten Monate genäht und verschickt habe:



Samstag, 6. April 2013

Mal was anderes

Ich hatte ja kürzlich schon geschrieben, dass ich beim Sortieren vom Stoffregal festgestellt habe, dass ich Unmengen an Jerseys habe und ich daraus mal was nähen müsste. Gesagt, getan, am Donnerstag habe ich damit begonnen, ein Schlafshirt zu nähen.

Das ist mir auch relativ gut gelungen, nur habe ich immer das Problem, dass mir bei den normalen Schnitten die Ärmel zu eng sind. Ich schneide die dann immer auf und mache sie weiter. Dieses Mal habe ich mir aber gedacht, dass ich den Ärmel unten nicht wieder so weit haben möchte, also habe ich den Ärmel nur in der Mitte aufgeschnitten und war der Meinung, dass es so ginge... Ging leider nicht, ich habe im Ärmel eine Menge Falten und der Fall vom Ärmel ist auch nicht so toll. Aber für den ersten Versuch nach vielen Jahren und unter dem Hintergrund, dass es ein Schlafshirt ist, ist es tragbar. Besonders schön finde ich meinen vorderen Ausschnitt, der ist, im Gegensatz zu den Ärmel, ganz gut gelungen.



Dann habe ich mir noch eine dazu passende Legging genäht, leider war der Stoff für eine Legging völlig ungeeignet, sie war viel zu eng und hat gleich den Weg in den Müll genommen.

Da ich von dem Stoff der Legging aber noch was über hatte, habe ich meine "Meine Nähmode"-Zeitungen nach einem Schnitt durchgeblättert. Ich wollte mal aus den Zeitungen und nicht nur nach Ottobre was nähen. Ich bin dann an einem etwas locker geschnittenen Shirt mit gerafftem Ausschnitt hängen geblieben.

Ich habe noch eine Weile überlegt, mich dann aber doch entschlossen, mal was Anderes zu probieren und wenn das Shirt nicht passt, kann es ja immer noch der Legging folgen.

Das erste Problem war jedoch schon der Schnitt:

Wie schön übersichtlich sind da doch die Schnittmuster der Ottobre... Aber ich habe mich zum nächsten Schritt durchgewurschtelt und stand schon vor dem nächsten Problem. An der vorderen und hinteren Mitte der Schnitteile waren in der technischen Zeichnung im Heft zwei Pfeile, die zur Mitte zeigten. Leider konnte ich die, trotz ewiger Sucherei, auf dem Schnittmusterplan nicht finden. Ich war dann soweit, die einfach wegzulassen, hinterher habe ich festgestellt, dass das bedeuten soll, dass die Teile im Stoffbruch zuzuschneiden sind. Oh Mann... Das konnte ja heiter werden.

Aber wider Erwarten ging der Rest echt gut. Die Beschreibung war kurz und knapp, aber völlig aussagekräftig und noch dazu durch Zeichnungen untermalt. Ich habe mir unheimlich große Mühe gegeben und sogar einige Stellen wieder aufgetrennt (wieder ein Indiz dafür, dass ich mich im Laufe der Jahre doch irgendwie weiter entwickelt haben muss). Der Einsatz am Vorderteil war zu raffen, dazu habe ich zum ersten Mal an der Nähmaschine die Heftfunktion genutzt - ich muss sagen: WOW!!!

Die Kleidungsnäher werden jetzt bestimmt über mich schmunzeln, aber ich bin von dieser Funktion sowas von begeistert. Einfach klasse! Die Ärmel waren auch zu kräuseln, auch das habe ich zunächst mit der Heftfunktion gemacht. Die Ärmel waren bei diesem Schnitt zunächst zu schließen und dann einzusetzen (bei den Ottobreschnitten werden Ärmel- und Seitennaht in einem Rutsch geschlossen). Eigentlich war ich immer abgeneigt, die Ärmel schon geschlossen einzusetzen, weil ich immer der Meinung war, das kann ich nicht. Aber für den ersten Versuch bin ich mit den Ärmeln ganz zufrieden. :-)

Auf dem Foto sehe ich an den Ärmel noch kleine Fältchen, nun muss ich mal schauen, wie es beim Tragen ist, aber schon beim Anprobieren habe ich mich wirklich wohl gefühlt. Ich denke, ich werde nach diesem Schnitt noch das ein oder andere Teil nähen. Morgen werde ich das Shirt erst einmal ausführen und gucken, wie ich mich darin fühle...


Freitag, 5. April 2013

Kindergartenquilt

Eigentlich hatte ich gestern ja begonnen, Kleidung für mich zu nähen. Ich bin auch gut voran gekommen. Nachdem ich jedoch mit meiner Freundin telefoniert hatte, habe ich für heute meinen Plan geändert und erst einmal den Kindergartenquilt fertig gemacht. Den werde ich nämlich, auch wenn es anders geplant war, am Sonntag meiner Freundin für ihren kleinen Sohn schenken. Leander hat zur Geburt zwar auch einen Quilt von mir bekommen, aber ich wollte meiner Freundin eine Freude machen und sie aufmuntern und so habe ich meinen Plan kurzer Hand geändert.

Ich habe den Quilt frei Hand gequiltet und dabei verschiedene Motive gequiltet. Natürlich haben auch meine Tiere lustige Gesichter bekommen. Fertig ist der Quilt und er gefällt mir sehr gut!!!

Und hier noch ein paar Detailbilder:




Durch das verschieden Quilting sieht auch die Rückseite so richtig interessant aus:
 
Als ich mir meinen Beitrag eben im Blog angesehen habe, fiel mir auf, dass mein Grashüpfer bei den Bildern gar nicht dabei ist. Das geht natürlich gar nicht, deswegen folgt hier noch ein Foto (auch auf die Gefahr hin, dass ich Euch langweile...)



Mittwoch, 3. April 2013

Was lange währt wird gut?

Manchmal trifft das nicht immer zu, das konnte ich gestern mal wieder sehen, als ich den zweiten Versuch startete, für meinen Kindle eine Hülle zu nähen. Die erste war leider viel zu klein und ich hatte oben und unten ein Gummi angebracht. Sehr sinnvoll, so konnte der Kindle problemlos rausrutschen. Erst habe ich getrennt und getrennt und nochmal getrennt und dann das ganze Gebilde in den Müll geworfen.

Gestern habe ich dann einen zweiten Versuch gestartet und dabei vorher überlegt, wie es werden soll. Die Gummis, die ja sowieso sinnlos waren, habe ich durch Ecken ersetzt, in die der Kindle reingeschoben wird. Das geht jetzt prima. Ich habe sogar daran gedacht, die Ecken aufzunähen, bevor ich Vorder- und Rückseite rechts auf rechts aufeinander nähe. Kurz, ich war so richtig zufrieden mit mir und meiner Hülle. Ich habe dann die Nahtzugabe zurückgeschnitten und die Ecken abgeschrägt, beim Wenden habe ich dann festgestellt, dass ich an den Ecken zu viel abgeschnitten hatte, ich hatte nämlich weit über die Naht hin abgeschnitten. Ich hätte mich vor Wut in den Allerwertesten beißen können, nun hat meine Hülle schräge Ecken... Aber ansonsten sieht sie gut aus...
 
 
Mit meinem Kindergarten-Top bin ich gestern auch fertig geworden, ich habe noch einige Blumen und eine Grashüpfer genäht. Den Grashüpfer habe ich nach einem Bild, welches ich im Internet gefunden habe, selbst genäht. Man kann sogar erkennen, was es sein soll. :-)
 
 
Um den Garten herum habe ich aus einem "Holz"stoff noch einen Gartenzaun genäht und diesen auch wieder mit 45-Grad-Ecken angenäht. Nachdem ich nun einmal das Prinzip verstanden habe, wie die genäht werden, geht es richtig gut und ich finde, sie sehen besser aus, als stumpfe Ecken... Das Quilten muss aber noch eine Weile warten, es ist ja nicht so, dass Katharina dringend einen Quilt bräuchte, denn ich habe gestern mein Stoffregal sortiert, weil ich einen Schnitt gesucht, aber nicht gefunden habe. Dabei fiel mir auf, dass ich Unmengen an Jersey habe:
 
Die zwei unteren Fächer sind randvoll mit Jerseystoffen und da ich nach der Schwangerschaft mit Katharina viele Sachen aussortiert habe und immer nichts Passendes zum Anziehen habe, habe ich mir überlegt, dass ich ja mal einige Stoffe vernähen könnte... Damit möchte ich in den nächsten Tagen beginnen und habe heute, damit ich mich dann ganz auf Kleidung konzentrieren kann, die noch fehlenden Freundschaftsblöcke für den Swap genäht...