Sonntag, 30. Juni 2013

Neuer Look für ein altes Bett

Bereits am Mittwoch letzter Woche habe ich meinen großen Quilt geheftet. Wenn ich bisher Quilts mit einem "ungewöhnlichen" Maß genäht habe, habe ich mir dann immer großes Vlies bestellt. Dieses Mal habe ich überlegt, dass ich ja mal das Band versuchen könnte, mit dem zwei Vliesstücken miteinander durch Bügeln verbunden werden können. Das Band hatte ich extra bestellt, aber entweder habe ich mich zu blöd angestellt oder es nicht richtig verstanden: Das werde ich nicht wieder machen, irgendwie hat es mit dem Bügeln nicht geklappt, das Band ließ sich immer wieder ganz einfach abziehen... Was habe ich zum Schluß gemacht? Richtig, das Vlies einfach mit der Nähmaschine zusammengenäht... :-(

 
Beim nächsten Mal werde ich dann wohl wieder ein Stück Vlies kaufen...
Leider hatte ich im Wohnzimmer nicht so richtig viel Platz, so dass ich die Rückseite und das Vlies nicht vollständig ausbreiten konnte. Daher hat meine Rückseite ein paar kleine Falten... :-(


Am Freitag habe ich dann gleich ziemlich früh angefangen, den Quilt zu quilten. Ich hatte mir dazu zu unserem großen Eßtisch noch zwei weitere Tische dazu gestellt und so hatte ich eine relativ große Auflagefläche. Schwierig war es trotzdem noch immer, denn der Quilt hat ein recht hohes Eigengewicht.

Gequiltet habe ich wieder in der Naht, dabei habe ich versucht, ein bisschen vom Muster des Tops aufzugreifen. Diese Überlegung hatte ich schon, als ich das Top zusammengenäht habe. ;-) Dadurch, dass ich in der Mitte des Quilts zwei Vlieslagen übereinander habe, musste ich da noch ein bisschen mehr quilten, als ich ursprünglich wollte.
 


Das Quilten ging gut, aber mir ist mal wieder der Klassiker passiert: Rückseite mit festgequiltet, also hieß es mal wieder trennen.


Ich bin mit dem Quilt am Freitag komplett fertig geworden, selbst das Binding habe ich noch anzunähen geschafft. Auch die Rückseite sieht schön aus, ein bisschen ist das Quiltmuster zu erkennen...
 

Eigentlich wollten ich den Quilt auch gleich am Freitag noch fotografieren und bin mit Steffen extra losgefahren, aber es war so windig, dass es nicht möglich war, ein Foto zu machen. Immer, wenn ich den Quilt ausgebreitet hatte und ich ein Stück zurückgegangen bin, um ein Foto zu machen, kam ein Windstoß und alles war wieder durcheinander... :-( Aber ein anderes schönes Foto ist uns gelungen:

Und von dem Quilt gibt es bisher nur ein Foto bei uns im Wohnzimmer, aber ich denke, man kann gut erkennen, wie der Quilt ist. (Leider kann ich im Moment kein weiteres Bild hochladen, aber das Bild vom Quilt folgt...)

Auf jeden Fall wird der Quilt als Tagesdecke für unser Bett genutzt, so sieht unser Schlafzimmer immer mal wieder anders aus...

 
Gestern habe ich dann auch endlich eine Stickdatei mit einem Haus gefunden. Die habe ich heute gestickt, aber es ist nicht schön geworden. Baumwollsatin eignet sich offensichtlich nicht zum Besticken... Das Häuschen kann ich aber erst einmal als Türschild benutzen, aber ich werde es noch einmal sticken. Gerade die Stellen, wo kein zusätzlicher Stoff aufliegt, sind nicht wirklich schön geworden, bei den Blümchen sind sogar Löcher im Stoff... :-(
 



Wo in der Originaldatei "Quilts" steht, habe ich "Bieder" geschrieben... Nun brauch ich nur noch ein Stöckchen, damit ich das Schild erst einmal aufhängen kann und wenn ich ein bisschen Zeit habe, werde ich das Bild noch einmal auf einem anderen Stoff sticken.

Donnerstag, 27. Juni 2013

Der geflickte Quilt

Heute morgen war ich wieder ganz in meinem Element: Ich habe was gesucht. Und zwar eine mit einer Sonnenblume bestickte Filzplatte, die ich  nun weiterverarbeiten wollte. Als ich die Platte das letzte Mal gesehen habe, habe ich noch darüber nachgedacht, ob ich sie da wohl wiederfinden würde. Ich konnte ich auch noch daran erinnern, dass sie irgendwie links lag... Ich habe wirklich überall gesucht, alle Schubladen der Rollconatiner, die große Vlieskiste, das Stoffregal, das Trikotregal und die Schubkästen der Schrankwand durchsucht - erfolglos.

Naja, nicht so wirklich erfolglos, denn in einem Schubkasten der Schrankwand habe ich unseren Familienquilt "gefunden", den ich im Juni 2011 dann fertig gestellt habe. Der Quilt hing immer hinter unserem Fernseher, nachdem wir aber im März 2012 die Schrankwand gekauft haben, war dafür kein Platz mehr und ich habe ihn im Schrank verstaut. Da blieb er dann auch, denn schließlich haben wir ja im Mai 2012 Zuwachs bekommen. Und der Quilt war nur für uns vier. Zu dem Zeitpunkt, als ich den Quilt genäht habe, war unsere Familie ja auch fertig, Katharina war weder ein Gedanke, noch in Planung - ok, das hat sich dann drei Monate später geändert... ;-)

Ich hatte schon immer mal wieder darüber nachgedacht, was mit dem Quilt werden soll und heute habe ich dann einfach das Binding und das Quilting im unteren Bereich auf- und den unteren hellen Streifen abgetrennt.

Ich war wieder faul und habe wirklich nur das Nötigste abgetrennt. Dann habe ich in meinen Kisten gesucht und in der Kiste mit den hellen Stoffen habe ich sogar den Rest vom schon gebügelten Binding gefunden. Das ist irgendwie lustig gewesen, denn die Reste packe ich sonst immer in die "Erika-Reste-Kiste"... Nur dieses nicht, ob mein Innerstes damals schon wusste, dass ich das Binding noch einmal brauchen würde?

Ich hatte damals ja für jeden aus unserer Familie einen Hobbyblock gearbeitet. Für Katharina fiel mir da beim besten Willen aber nichts ein. Kurzzeitig hatte ich überlegt, einen Nuckel zu applizieren, die Idee habe ich aber ganz schnell wieder verworfen, denn der Quilt soll uns ja ewig begleiten und irgendwann mag sie für sich vielleicht keinen Nuckel mehr als Motiv. Daran, dass Katharina für ihr Leben gern Schubladen ausräumt, habe ich in den Moment nicht gedacht, ich hätte auch gar nicht gewusst, wie ich das hätte darstellen sollen... ;-)

Dann fiel mir ein, dass ich mir im Mai bei Planet Applique so eine niedliche Stickdatei mit einem Marienkäfer gekauft habe. Die habe ich dann für Katharina genommen und weil ich, seitdem sie da ist, ganz viele handgefärbte Stoffe verarbeitet habe, habe ich für die Flügel des Marienkäfers handgefärbten rosa Baumwollsatin genommen.

Ihre Hand abzuzeichnen war wirklich lustig, dabei hat Johannes prima mitgeholfen. Da ich auf die rauhe Seite vom Vliesofix zeichnen musste, hatte Katharina was zum befühlen, was es nicht unbedingt leichter machte, ihre Hand abzuzeichen. Aber schlussendlich ist es uns geglückt:
Es ist schon irgendwie niedlich, das kleine Händchen auf dem großen Block zu sehen. Steffens Hand füllt den Block fast komplett aus und bei Katharina hätte noch sonst was mit auf den Block gepasst. Für die Zwischenstreifen und die kleinen Blöcke habe ich auch noch passenden Stoff gefunden und dann alles zusammengenäht. Als ich die neue Reihe aber an den Quilt nähen wollte, fehlte ein guter Zentimeter. Also habe ich alles wieder aufgetrennt und dann mal die Nahtzugabe gemessen: Ich hatte den Quilt seinerzeit in Inch genäht!!!

Nachdem ich dann alles mit dem Inchfuß erneut zusammengenäht hatte, passte das Neue auch an das Alte. Für die Rückseite hatte ich seinerzeit hellblauen Rosalie genommen, für das untere Stück habe ich weißen Rosalie genommen. Für mich bedeutet das, dass wir vier damals, als ich den Quilt genäht habe, schon komplett waren, aber als Katharina hinzukam, haben wir festgestellt, dass noch etwas gefehlt hat und wir jetzt erst so richtig vollständig sind. Die Familie war eigentlich fertig, eine Einheit, aber wir haben unsere Einheit für jemanden Neues geöffnet und gehören nun alle ganz fest zusammen. :-)

Die Rückseite habe ich, wie ich gerade geschrieben habe, angestückelt, ebenso das Vlies und dann habe ich einfach das Binding gestückelt und wieder angenäht. Man kann einen Quilt auch flicken, ohne ihn komplett auseinander zu nehmen. ;-) Na, eben so richtig Viola-Like.

Wenn ich jetzt vom Rechner hochschaue, fällt mein Blick genau auf den Quilt und ich freue mich unheimlich, dass der nun wieder hängt!

Katharina hat mich darauf gebracht, dass ich mal die Hände der Jungs mit den Abdrücken vergleichen soll. Das haben wir heute Abend noch gemacht, beide sind ein ordentliches Stück gewachsen:

 Johannes' Hand

 Jonathans Hand
 
Ach ja und die bestickte Filzplatte habe ich dann auch noch wiedergefunden. Die lag in meinem Kleiderschrank ganz unten auf einem Stapel Weißwäsche. Da wusste ich irgendwann nicht, wo ich den Stapel unterbringen sollte und habe ihn, damit er mit aus dem Blickfeld verschwindet, unten in meinen Kleiderschrank gelegt. Der Schrank steht übrigens links im Schlafzimmer, so ein bisschen konnte ich mich also doch noch erinnern. ;-) Aus der Filzplatte habe ich heute morgen die kleine Karte genäht, schließlich habe ich beim Suchen das Postkartenvlies wiedergefunden - und die Chance muss ich doch nutzen! Oder?

Dienstag, 25. Juni 2013

Ist das noch Handarbeit?

Heute war ein richtig erfolgreicher Tag für mich: Ich habe sauber gemacht, die Betten der Jungs bezogen, das Kinderzimmer aufgeräumt (obwohl ich das ja nicht mehr machen wollte), Wäsche gewaschen, aufgehängt, andere Wäsche abgenommen und gebügelt... ...Ach ja, und nebenbei habe ich auch noch was gestickt - sticken lassen. ;-)

Auf dieser Seite hatte ich schon vor einiger Zeit eine tolle Stickdatei entdeckt. Und weil ich unser Türschild gestern, weil da nur noch ein abgebrochener Stil von einem Marienkäfer dran war, endgültig entsorgt habe, habe ich heute morgen die Datei gekauft und gleich morgens mit dem Sticken angefangen. Gleich morgens anfangen, war sinnvoll:

Das war die letzte Datei, die erste lag bei über 43.000 Stichen, die zweite hatte dann aber "nur" ca. 32.000... Aber es hat sich gelohnt, diese Dateien zu kaufen und zu sticken...
Gestickt habe ich auf Bastelfilz, stabilisiert habe ich mit ausreißbarem Stickvlies und Klebevlies. Oben auf den Filz habe ich noch eine Lage auswaschbares Vlies gelegt.

Jetzt fehlt noch ein Bild, dafür muss ich aber erst wieder Filz kaufen, denn die Farbe habe ich nicht mehr. Ich weiß nur noch nicht, wie ich die Bilder dann letztendlich zu einem verbinden werde. Tja und während meine Stickmaschine für mich die Arbeit erledigt hat, habe ich meinen Haushalt gemacht. Ist das denn nun noch Handarbeit? Ich glaube irgendwie nicht, aber ist ja eigentlich auch egal, Hauptsache, es macht Spaß. Heute war ich mal wieder sehr zufrieden mit meiner Stickmaschine, machmal war ich ein bisschen traurig, weil sich hinter dem Modell ein Modell von Singer versteckt - und Singer kauft man ja nicht... :-(  Sagen die anderen, aber mittlerweile bin ich über solche Sprüche gar nicht mehr traurig, sondern ich freue mich, was ich damit alles machen kann.
 
 
Gestern z. B. habe ich ein Label für einen Quilt probiert und habe da die Schrift verschieden geschwungen geschrieben. Dazu habe ich den Text nicht auf einmal geschrieben, sondern in Teilen und die dann entsprechend in Form gebracht... Das Zuzsammenfügen einzelner Stickmotive geht in dem neuen Programm mittlerweile viel einfacher, als in dem alten Futura-Programm. ;-)
 
So und nun zeige ich die Bilder noch einmal einzeln und ein bisschen größer:
 

Ich glaube, meine Giraffe stand zu lange in der Sonne... Sie hätte wohl ein bisschen weniger orange sein können. 


Montag, 24. Juni 2013

Vier Briefecken später

Eigentlich wollte ich ja mit dem RR-Teil für Veri anfangen, aber dann habe ich gestern Abend, als Katharina im Bett lag, die Streifen für den Women-of-Courage-Quilt zugeschnitten. Angenäht habe ich sie heute früh und ich bin wieder stolz auf mich, denn ich habe mich wieder an die Briefecken gewagt - ich musste zwar ein bisschen fummeln und probieren, aber es hat geklappt:

Mit dem Rand sieht der Quilt erst richtig fertig aus.

Vlies hatte ich mir dafür auch schon bestellt, ich wollte mal normales Volumenvlies verwenden und das mit einem Streifen, der aufgebügelt wird, verbinden, da der Quilt eine Größe von ca. 250 mal 250 cm hat. Ich habe mir dafür ein bisschen dickeres Vlies bestellt, welches 150 cm breit ist. Bestellt habe ich zwei Meter... Gestern Abend habe ich dann intensiver darüber nachgedacht und überlegt, wie ich aus einem Stück von 150 mal 200 cm ein Stück von 300 mal 300 cm herstellen will!!! Wenn ich die Lösung gefunden habe, sollte ich sie mir vielleicht patentieren lassen... ;-) Wo ich da beim Bestellen nur mit meinen Gedanken gewesen bin???

Sonntag, 23. Juni 2013

Wildes Orange

Katharina hat gestern wohl gemerkt, dass ich gern meinen Quilt fertig bekommen möchte, denn sie hat sage und schreibe von halb eins bis halb fünf Mittagsschlaf gemacht. So konnte ich in aller Ruhe meinen Quilt heften und dann sogar noch quilten.

Ich hatte mir ja vorgenommen, den Quilt in einer passablen Größe zu nähen, also so eine Größe, dass ich das normale Volumenvlies verwenden kann. Das ist mir auch gelungen, aber er hätte wohl keinen Zentimeter größer sein dürfen:
Gequiltet habe ich mit der Nähmaschine in der Naht. Und zwar habe ich quer jede Reihe gequiltet, längs dann aber nur jede zweite Reihe, um damit die Rundung der Kreise aufzugreifen, um die orangenen Mittelquadrate habe ich drumherum gequiltet. So bleibt der Quilt schön weich und leicht und das Muster wird betont. Das Binding habe ich aus Fassett-Stoffen in hellen Brauntönen genäht. So bekommt der Quilt noch einmal einen schönen Abschluss.

Auch wenn das Top so seine Macken hat und ich bei Zusammennähen sogar überlegt habe, ob es sich lohnt, das Top fertig zu nähen, bin ich doch echt stolz auf meinen Quilt und mag ihn schon jetzt. Sind ja auch genau meine Farben (wie immer eigentlich...). Als ich die ersten Streifenfolgen zusammengenäht habe, habe ich nicht daran gedacht, die Nahtzugabe zu überprüfen (wenn ich in Inch nähe, weiß ich ja, wie ich meine Nadel verstellen muss, damit es passt...), so sind die ersten Blöcke mehr oder weniger 21,5 cm groß. Beim zweiten Schwung habe ich die Nadel dann um eine Stufe nach rechts verstellt und darauf vertraut, dass ich es schon irgendwie hinbekomme. ;-) So bin ich eben.

Beim Auslegen habe ich dann schon gesehen, dass da teilweise große Abstände waren:
Ich habe versucht, die Blöcke so auszulegen, dass möglichst keine gleichen Stoffe aneinander grenzen, aber ich habe, als das Top bei mir am Schrank hing, gesehen, dass es mir mindestens dreimal nicht gelungen ist. Wobei das aber nicht so sehr auffällt bei den bunten Stoffen, deswegen habe ich es beim Auslegen wohl auch nicht gesehen. Beim Zusammennähen habe ich es dann so gemacht, dass sich die orangenen Dreiecke immer passgenau treffen. Das habe ich auch ganz gut geschafft, die bunten Ecken treffen sich, bedingt durch die unterschiedliche Blöckegröße, nicht immer genau in der Nahtkreuzung. Durch die unruhigen Stoffe fällt das aber nicht weiter auf.

Um das Mitteilteil herum habe ich einen schmalen, zwei Zentimeter sichtbaren Rand genäht, an den dann ein Rand aus den abgeschnittenen Dreiecken anschließt. Da ich keine Lust hatte, genau auszurechnen, wie viele Dreiecke ich brauche, damit das genau aufgeht, habe ich die Dreiecke sozusagen um die Ecke geführt und den Rest mit orangenen Stoffen aufgefüllt.

So  bin ich mit meinem Quilt sehr zufrieden und die Fehlerstellen zeige ich hier jetzt nicht. ;-) Dafür gibt es noch ein schönes Foto vom fertigen Quilt. Dafür bin ich nämlich gestern extra mit Johannes und Katharina losgezogen, dass wir Fotos machen. Das war aber nicht ganz so einfach, da es bei uns mal wieder richtig windig war. Die ersten Fotos haben wir am Teich gemacht:

 
Das Wetter war gestern so richtig schön, es war zwar windig, aber die Sonne schien und so hat der Spaziergang richtig Spaß gemacht. Wir haben dann auch gleich noch die Enten am Teich gefüttert. Katharina hat sich unheimlich über die Tiere gefreut, war es doch das erste Mal, dass sie die Enten so richtig bewusst gesehen hat. Und das Größte war, dass sie und ihr großer Bruder was vom Entenbrot abbekommen haben. ;-)

 

Das nächste Projekt, welches ich in Angriff nehmen werde, ist der Block für Veris Round Robin. Bilder davon gibt es aber erst in einem Jahr, wenn alle RR wieder zu Hause sind. Eine Idee dafür habe ich auch schon.
 
 
PS: Danke für die lieben Hinweise mit dem Stock, welchen ich durch die Schubladen stecken soll. Das habe ich natürlich gleich ausprobiert und es funktioniert. Und das Klebeband ließ sich auch rückstandslos wieder entfernen, nur an meinen Fingern hat es geklebt. ;-)

Freitag, 21. Juni 2013

Ein Eigentor...

...nennt man das, was ich mir heute geleistet habe. :-( Ich habe ja schon oft geschrieben, dass Katharina mit Vorliebe alle Schubkästen ausräumt. Manchmal ist das ja ganz nett, aber wenn ich gefühlte hundertmal am Tag das Gleiche wieder einräumen muss, nervt mich das schon manchmal. ;-)

Heute war Katharina mal wieder ganz in ihrem Element, sie hat ein kleines Kästchen entdeckt, in welchem Visitenkarten waren. Waren wohlgemerkt, denn da waren sie nach kürzester Zeit nicht mehr:

Und weil mir beim Einräumen der Schublade eine Rolle Teppichklebeband in die Hand fiel, kam ich auf die Idee, die Schubkästen einfach zuzukleben:
Von der Sache her ist das eigentlich eine gute Idee, aber im obersten Schubfach liegen meine Stifte, im Fach darunter das Ladegerät für den Akku vom Fotoapparat, oben eine Schere... Und ich wollte gerade einen Stift weglegen und das Ladegerät holen... :-( Ich würde sagen eins zu null für meine Tochter! Hast gewonnen, kleine Maus! ;-)

Warmes Wetter-Post

Kirsten hatte kürzlich ein Foto von einer niedlichen Kombination, bestehend aus Kleid und Hose, gezeigt, welche sie für die Tochter einer Bekannte genäht hatte. Weil mir das so sehr gefallen hat, hat sie für Katharina auch eine solche Kombi genäht und als ob sie und die Post wussten, dass das Wetter bei uns heute wieder kühler wird, kam der Brief schon gestern bei uns an.
Und weil es Katharina mal wieder nicht eingesehen hat, Mittagsschlaf zu machen, konnten wir die Sachen gleich anprobieren.

Die Hose ist noch ein wenig lang, aber das sollte für mich ja kein Problem darstellen. ;-) Das Kleidchen passt und beides sieht total niedlich aus. (Und nein, sie ist nicht frisch gebadet, die Haare sind naß, weil sie immer so sehr schwitzt...)

Die Sachen sind klasse, Kirsten, hab vielen Dank dafür!

Mittwoch, 19. Juni 2013

Vorbereitungen

Heute morgen habe ich, da Katharina mal wieder ihrer Lieblingsbeschäftigung "Schubfächer ausräumen" nachgeht, weitere Blöcke für den Kaffe-Fassett-Quilt genäht. Die Streifenfolgen hatte ich gestern schon genäht und zu Blöcken geschnitten. Auch diese Folgen sind wieder sehr farbenfroh:
Nun fehlten nur noch die orangenen Ecken, das habe ich vorhin erledigt und weil Katharina so friedlich und beschäftigt war, habe ich auch gleich die abgeschnittenen Dreiecke zu Quadraten genäht. Diese will ich im Rand mit verarbeiten, wär ja schade, soviel wegzuwerfen.
Gern würde ich die Blöcke ja jetzt mal auslegen, aber ich glaube, da hat jemand was dagegen. ;-)

Als ich eben auf meinem Blog geschaut habe, habe ich gesehen, dass ich den Post von gestern gar nicht veröffentlich habe... Ich werde wohl doch alt... *kopfschüttel* Na, dann gibt es den eben heute und wo "heute" steht, muss man jetzt "gestern" lesen...

Sonntag, 16. Juni 2013

Babyquiltset

Ich konnte mich heute nicht so richtig entscheiden, woran ich weiter arbeiten sollte, letztendlich fiel meine Entscheidung auf den Babyquilt. Das Baby ist zwar noch nicht da, aber das kann ja manchmal schnell gehen. ;-)

Also habe ich heute den gelben und den roten Rand angenäht und geheftet und weil dann noch Zeit war, habe ich auch gleich gequiltet. Ich habe mit der Maschine in der Naht gequiltet. Für das Binding habe ich den restlichen grünen und blauen Stoff genommen und mit Resten von rot und gelb ergänzt. Weil ich noch ein Teddybild und Stoff über hatte, habe ich daraus noch eine Kissenhülle genäht.

Das ist nun das fertige Babyset. Der Quilt hat eine Größe von 111 mal 111 cm, die Kissenhülle ist 40 mal 40 cm groß.

Fehlt nun nur noch das Baby und der Name, den quilte ich dann noch in den Quilt.

Samstag, 15. Juni 2013

Gespräche zwischen Mutter und Sohn

Als ich meine Stickmaschine vor einiger Zeit bekommen und ausprobiert habe, ist mir so ziemlich gleich zu Anfang die Nadel abgebrochen und hat an der Spulenkapsel einen Grat hinterlassen. Den habe ich, da ich ja weiter testen wollte, so gut wie möglich weggefeilt. Das Sticken ging dann ganz gut, ich hatte mich an das rasselnde Geräusch und an das Verstellen der Fadenspannung schon gewöhnt. Kürzlich hatte ich dann an der Spulenkapsel die Fadenspannung verstellt und es ging besser als vorher.

Weil ich mir nun aber für die vielen Quilts, die ich demnächst heften möchte, Piekser für die Heftpistole bestellt habe, habe ich mir mal so als Reserve eine neue Spulenkapsel für meine Stickmaschine mitbestellt. Donnerstag bestellt, Sonnabend geliefert. Das war wieder unheimlich schnell.

Und weil ich ja neugierig bin, habe ich heute mal die neue Spulenkapsel probiert - und was soll ich sagen? ICH BIN RESTLOS BEGEISTERT!!!

Die Maschine stickt ohne rasselnde Geräusche, mit einem wunderbar satten, leisen Ton und an der Fadenspannung muss ich gar nichts machen, das passt einfach!!!

Der erste Block wurde in rot gestickt und gerade da habe ich immer ganz viel probieren müssen, aber jetzt, ohne was zu verstellen, sieht es ganz wunderbar aus.

Man sieht, die Fadenspannung ist nicht verändert, so ist sie werksmäßig zum Sticken eingestellt. Ich habe mich darüber so sehr gefreut, dass ich das Johannes mehrfach erzählt habe. Er hat dann zuerst so ganz diskret geantwortet, dass er dazu ja nichts sagen kann, weil er davon ja keine Ahnung hat. Irgendwann ist es ihm dann aber wohl doch zu bunt geworden und er hat mich so nebenbei gefragt, was denn eigentlich Enthusiasmus ist. Muss ich mehr sagen? ;-) Aber ich freue mich trotzdem - und den Wink mit dem Zaunfeld habe ich auch verstanden, ich freue mich jetzt innerlich und während die Maschine stickt, werde ich mal weitere Streifen zuschneiden.

Heute morgen habe ich an den 28 Blöcken, die ich gestern genäht und geschnitten habe, die orangenen Ecken angenäht und probehalber schon mal die Blöcke ausgelegt. Ich glaube, das wird ein schöner Quilt werden (hoffe ich zumindest).

Zuerst hatte ich geplant, fünf mal sechs Blöcke zu verarbeiten. Dann hätte das Muster aber mit einer halben Reihe geendet, das gefiel mir dann nicht wirklich so und so habe ich mich entschlossen, sechs mal acht Blöcke zu nähen.

Was ich mit der halben Reihe meine, ist auf dem folgenden Foto gut zu sehen. So geht es nach meinem Empfinden nicht, das sieht aus, als ob was fehlen würde...

Und jetzt schneide ich aber wirklich Streifen!

Freitag, 14. Juni 2013

Ich brauch mal was Schnelles...

Hier war es in letzter Zeit arg ruhig, aber fleißig war ich trotzdem. Aber es sind alles irgendwie größere Projekte oder Sachen, die nicht für mich waren, die ich genäht habe. Katharina hatte kürzlich ein Bild von einem Quilt gezeigt, der mir auch sofort gefallen hat. Den wollte ich gern in einer passablen Größe für mich nähen. Passable Größe heißt in dem Fall, dass ich mein vorhandenes 1,50 m breites Volumenvlies dafür verwenden kann. Ich mag nämlich nicht immer Vlies kaufen.

Passende Stoffe hatte ich dafür auch schon im Sinn. Nämlich die Kaffe-Fassett-Stoffe, die ich letztes Jahr zum Geburtstag geschenkt bekommen habe. Für die Ecken und den Rand habe ich mir bei Planet Patchwork einen Uni-Stoff in orange bestellt und ich finde, die Stoffe harmonieren gut miteinander.
Ich habe heute Vormittag damit begonnen, die Streifen zu schneiden, dabei habe ich einige Stoffe, die FQ sind, aussortiert. Mein Bestreben war ja eigentlich, dreißig verschiedene Stoffe zu haben. Zwischenzeitlich hatte ich sogar überlegt, noch Stoffe nachzukaufen, diesen Gedanken habe ich dann aber ganz schnell wieder verworfen. Diese Streifen habe ich jetzt hier liegen:

Das obere Foto gibt das orange besser wieder, auf dem unteren Bild ist es zu hell. Nun werde ich die Streifen zusammennähen und dann Quadrate schneiden. Mal schauen, wann ich dazu komme.

Ein neues Türschild muss ich nun auch unbedingt machen. Vor vielen Jahren hatte ich mal ein Türschild gebastelt. Unten ist ein Foto von unserer Familie dabei. Seitdem Katharina da ist, habe ich schon ganz oft gesagt, dass das Schild mal neu werden müsste, aber dabei ist es geblieben. Als ich gestern mit Katharina auf dem Arm in der Tür stand und erzählt habe, hat sie sich das Schild erst einmal angesehen und geguckt, was es da so gibt und irgendwann hat sie mir ganz stolz den abgerissenen Kopf vom Marienkäfer gezeigt. Den anderen konnte sie leider nicht mehr abreißen, aber abknicken ist ihr wenigstens noch gelungen. ;-)

SO kann es auf keinen Fall mehr bleiben:
Tja, eigentlich sollte hier jetzt ein Foto zu sehen sein, aber irgendwie kann ich gerade mal wieder keine Fotos hochladen. :-( Immer wieder habe ich diese Probleme, das sind dann immer die Momente, in denen ich meinen Live Writer noch mehr vermisse... So, das Foto konnte ich nun Hochladen, aber warum liegt es denn auf der Seite, obwohl es richtig aufgenommen ist? Das verstehe, wer will - ich nicht!

Auf jeden Fall werde ich demnächst mal in Netz gucken, ob ich eine Stickdatei mit einem Haus mit verschiedenen Fenstern finde. So stelle ich mir nämlich unser neues Türschild vor: Eine Haus mit vielen Fenstern und in diese schreibe ich dann unsere Vornamen rein und oben drüber der Nachname...

Wobei das Surfen im Netz auch immer Gefahren birgt. Ich habe gestern eine total leckere Schokolade von Lindt gefunden. Leider nur als 35-Gramm-Stick. Ich wollte nun gucken, ob es die auch als Tafel gibt - und was finde ich? Den Lindt Chocoladen Club. Und das, wo ich Lindt Schokolade liebe... Ich habe mich ganz spontan entschlossen, den Club zu testen, leider ist zur Zeit Sommerpause und das erste Paket gibt es dann erst im September. Noch so lange warten. :-( Ach ja und meine Schokolade gibt es nur als Stick, aber der ist ja so schnell alle...