Samstag, 30. November 2013

Trommelwirbel... ...und tada...

Ich gebe es ja ganz ehrlich zu, ich bin unheimlich neugierig und wollte natürlich unbedingt wissen, an wen ich mein kleines Quiltlein schicken darf. Am liebsten hätte ich ja heute Morgen schon ausgelost, aber da ich ja geschrieben hatte, dass der Lostopf bis heute Abend geöffnet ist, musste ich natürlich auch bis heute Abend warten.

Aber nun konnte ich beim besten Willen nicht länger warten und damit es alles auch ganz gerecht zugeht, habe nicht ich, sondern Steffen auf den Knopf für den Zufallsgenerator geklickt.

Und hier seht ihr es:
Wie ihr seht, haben sage und schreibe 27 Leser meinen Beitrag kommentiert und wollten gern meinem kleinen Quilt ein neues Zuhause geben. Am liebsten würde ich ja euch allen einen schicken, aber so viele kleine Quilts habe ich ja gar nicht. ;-)

Und nun seht ihr auch endlich, was bei raus gekommen ist:
Es ist die Nummer 22. Es ist die liebe Bea, die mir folgende Worte hinterlassen hat:
Bea hat gesagt...
Das glaube ich ja kaum...du willst dich echt davon trennen..hmmm... dann hüpf ich doch gern in den Top.
:-)))
LG Bea
29. November 2013 14:30


Liebe Bea, ja, ich möchte mich davon trennen und Anfang nächster Woche macht sich der kleine Quilt auf den Weg zu Dir, vorher bekommt er aber noch ein feines Label. Bist Du bitte so lieb und schickst mir Deine Adresse?

Ihr anderen lieben Leser seid bitte nicht traurig, ich freue mich sehr, dass ich so viele Leser habe und ihr mir so oft liebe Worte hinterlasst, mir helft oder Ratschläge gebt. Das macht das Bloggen aus und erst dadurch macht es so richtig viel Spaß. Vielen Dank euch allen!!!

Freitag, 29. November 2013

So ein Geschirrspüler...

...ist wirklich eine prima Sache. Und ich kann mir, ehrlich gesagt, gar nicht mehr vorstellen, keinen Geschirrspüler zu haben! Man Frau räumt das Geschirr ein, stellt ihn an, räumt irgendwann das Geschirr wieder aus - und alles ist schön.

So ein Geschirrspüler ist aber auch immer wieder für Überraschungen gut, besonders, wenn im Haushalt ein Mann und zwei Jugendliche (einer davon pubertierend) leben. Jeden Morgen, wenn ich in die Küche komme und in den Geschirrspüler gucke, habe ich verschiedene Möglichkeiten der Überraschung:
1.) Ist er angestellt?
2.) Wie viele Teller haben meine Männer denn heute untergebracht? Meist sind sie bei drei, vier Tellern aus unerklärlichen Gründen abgestorben...
3.) Heute gar nicht angestellt, ach so, da passt noch was rein (aber das schaffe dann meist ich mit meinen Packkünsten nicht und wasche den Rest von Hand ab)...

Dass aber so ein Geschirrspüler die Gesetzte der Physik außer Kraft setzen kann war mir neu. Wobei... ...ich bin ja nun mittlerweile seit zwanzig Jahren aus der Schule raus und hatte seit zweiundzwanzig Jahren kein Physik mehr (ich konnte es nach der 10. Klasse abwählen): Vielleicht hat sich da ja an den Gesetzmäßigkeiten was geändert und das Wasser fließt nun erst einen seitlichen Bogen um dann wahlweise nach scharf rechts oder scharf links abzubiegen und doch noch die Öffnung des in zweiter oder dritter Reihe auf der Seite liegenden Glases zu treffen!!! ;-)


Aber dank Handy und Whatsapp gab es eine Gruppenanfrage, welcher Schlaukopf das eingeräumt hat - und kurioserweise war es heute auch mal jemand! Also: So ein Geschirrspüler ist eine feine Sache und immer für eine Überraschung gut.

Und vielleicht mag ja noch jemand in meinen Lostopf hüpfen, da ist es nicht so voll, wie in unserem Geschirrspüler... ;-) Bis Sonnabend Abend ist noch Zeit dafür.

Mittwoch, 27. November 2013

800 Posts - und ich trenne mich

Als ich eben im Blogger Dashboard gewesen bin, habe ich gesehen, dass ich schon 799 Posts geschrieben habe und der heutige mein 800ster ist. Irgendwie finde ich das ganz klasse, achthundert Mal hatte ich was zu sagen, zu schreiben, zu zeigen... Als ich meinen Blog erstellt hatte, das war ja mehr aus Versehen, hätte ich nicht gedacht, dass sich das so sehr entwickelt. Es gab Zeiten, da habe ich weniger gepostet, es gibt Zeiten, da könnte ich jeden Tag mehrmals was posten, eben so, wie das Leben auch nicht gleichförmig verläuft.

Durch meinen Blog habe ich Zugang zur virtuellen Quilterwelt gefunden und habe viele Menschen "getroffen", mit denen ich mich austauschen kann. Ich habe viele Tipps und Hinweise bekommen, aber auch viel Zuwendung und Anteilnahme. Das ist schön!!! Euch allen vielen Dank dafür!

Und weil mir mein Blog soviel Spaß macht, ein Blog von den Lesern lebt, habe ich mir überlegt, dass es an der Zeit ist, Danke zu sagen, dafür, dass ihr meinen Blog lest und mir seit nun schon 2009 die Treue haltet, dass ihr euch mit mir austauscht, mir Hinweise gebt, und, und, und...

Und dafür trenne ich mich von meinem kleinen Häuserquilt und verlose ihn zu diesem Anlass:
Wenn ihr den kleinen Quilt schön findet und ihn gern gewinnen wollt, dann hinterlasst mir einfach bis Sonnabend Abend eine Kommentar. Unter allen Kommentaren werde ich dann den Quilt verlosen und hoffe, dass der neue Besitzer sich darüber freut. :-)

Dienstag, 26. November 2013

Der total verrückte Weihnachtswald

Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen, in diesem Jahr einen Weihnachtsquilt zu nähen, die Vorlagen dazu hatte ich auch schon alle kopiert und ausgeschnitten und dann ist das Projekt auf der Strecke geblieben und ich habe viele andere Dinge gemacht. Gedanklich habe ich den Weihnachtsquilt irgendwie abgeschrieben bzw. habe mir vorgenommen, den als Adventskalender, also jeden Tag einen Block, zu nähen. Mal schauen, ob ich das irgendwie hinbekomme. Schön wäre es...

Untätig war ich aber nicht und so habe ich in den letzten Tagen einen Quilt fertig genäht, der schon ewig lag. Nämlich diesen Weihnachtsquilt. Ich kann es ehrlich gesagt kaum glauben, dass der Quilt schon über zwei Jahre im Schrank gelegen hat... Viel fehlte ja nicht mehr, nur noch der Weihnachtsmann, Aufhängung und Binding. Nun ja, seit Sonntag ist er auf jeden Fall fertig und seit gestern ist er nun unterwegs zu seinem neuen Zuhause. ;-)

Die Aufhängung hat mir ziemlich Kopfzerbrechen bereitet. Zuerst hatte ich Schlaufen geplant und auch schon angeheftet, da es durch die ungewöhnliche Form des Quilt jedoch schwierig ist, ihn mit Schlaufen gerade aufzuhängen, habe ich die wieder abgetrennt und durch Bänder zum Binden ersetzt. Damit war ich dann letztendlich auch zufrieden. Der Weihnachtsmann scheint ziemlich im Streß zu sein, er ist so schnell unterwegs, dass er alle Päckchen von seinem Schlitten verloren hat, ich hoffe nur, dass sie beim richtigen Empfänger ankommen. ;-)

Eigentlich hatte ich ja geplant, für Katharina eine Verkleidungskiste zu Weihnachten zu machen, sie zieht sich unheimlich gern irgendwelche Sachen an und es ist nicht ungewöhnlich, dass sie über ihren Pullover noch ein T-Shirt zieht und in der Wohnung mit Mütze rumläuft. Bisher habe ich aber noch nicht ein einziges Teil dafür genäht. :-(

Aber so ganz untätig bin ich, was das Geschenk für Katharina angeht, nicht. Sie spielt auch gern mit meinen Töpfen und so kam mir die Idee, eine kleine Küche zu kaufen. Zu dieser Küche gehört natürlich auch was zu Essen. Und weil mir kürzlich im Bastelladen ein tolles Buch über den Weg lief, habe ich mal eine alte Leidenschaft zum Leben erweckt:
Das Häkeln hat mir meine Oma vor vielen, vielen Jahren beigebracht, als ich in den Winter- und Sommerferien als Ferienkind bei ihr war. Mit großer Hingabe habe ich damals Puppenkleider gehäkelt. Lange Zeit habe ich dann gar nicht gehäkelt, aber als ich das Buch dann gesehen habe, musste ich einfach wieder anfangen. Da ich natürlich auch gar kein Garn zu Hause hatte, durfte ich mir am Wochenende einen kleinen Vorrat zulegen:
Das Buch enthält für jede Mahlzeit Häkelsachen, angefangen habe ich mit einem Spiegelei auf gebratenem Speck. Das erste ist mir noch nicht so gut gelungen, da ich gar nicht wusste, was ein Fadenring ist... Aber bei der nächsten Speckscheibe habe ich es einfach versucht - und siehe da, es ging. Und nun ist sogar schon ein Spiegelei fast fertig (beim zweiten fehlt noch das Eigelb):

Freitag, 22. November 2013

Jonathans Garten

Jonathan war schon recht ungeduldig und hat schon mehrfach gefragt, ob denn das Vlies und Fleece schon da sind und, als die Sachen dann da waren, hat er ein paar Minuten später gefragt, ob er den neuen Quilt nun schon benutzen kann. Ich bin ja schnell, aber sooo schnell nun auch wieder nicht.

Aber ich habe in den letzten Tagen ganz fleißig am Garten gearbeitet. Geheftet habe ich wieder mit Sprühkleber, dabei bin ich nun aber zu der endgültigen Erkenntnis gekommen, nur noch Odif-Sprühkleber zu verwenden, denn ich finde, der aus dem Bastelladen klebt auch ganz schön an der Nadel. :-( Und so richtig toll hat er auch nicht geklebt, so dass ich den Quilt zunächst durch Quiltnähte in der Naht stabilisiert habe.

Heute habe ich mich dann an's wirkliche Quilten gemacht: Frei Hand und die Motive an die Blöcke angepasst. Ich habe dann also das Vogelhaus in einen Baum gesetzt:
Die Gießkanne steht natürlich am Wasserhahn und derjenige, der sie befüllt hat, hat nicht so gut aufgepasst, das Wasser tropfte noch aus der Tülle. Die Gärtnerin hat Gummistiefel und Gummihandschuhe ausgezogen und beiseite gelegt (sie ist ja nun auch fertig mit ihrer Arbeit):
Der Frosch hat ein freches Grinsen auf dem Gesicht, sicher hat er sich gerade eine Fliege schmecken lassen, mager sieht er zumindest nicht aus.
Der Igel ist gerade dabei, sich im Laub ein Winterquartier zu schaffen, nun muss er sich aber wirklich ranhalten, sonst wird die Zeit zu knapp...
Das kleine Pferdchen hat auf der Weide noch einen Unterstand bekommen, das Wetter kann auch im Sommer von jetzt auf gleich umschlagen, dann ist so ein Unterstand wirklich wichtig und gut.
Das Quilten hat unheimlich viel Spaß gemacht und ich hätte gar nicht gedacht, dass ich so gut "zeichnen" kann. Ich habe dieses Mal auch wieder die Unterlage, den Supreme Slider, genutzt und es ist wirklich so, dass der Quilt damit viel besser zu händeln ist, er gleitet so richtig toll über den Anschiebetisch. Beim Aufräumen werde ich das Teil nicht wieder ganz so weit weglegen, das erleichtert die Arbeit wirklich ein bisschen.

Es war heute übrigens das erste Mal, dass ich einen so großen Quilt im umgeräumten Nähzimmer gequiltet habe. Ich habe vor einiger Zeit gemeinsam mit Steffen noch einmal umgeräumt und den Tisch vor die Wand gestellt, so ist es für mich stimmiger und ich fühle mich wohler. Und es ist ausreichend Platz, einen normal großen Kuschelquilt zu quilten:
Und meinen neuen, Rückenfreundlichen Zuschneidetisch habe ich heute auch getestet. Und auch wenn er nicht so groß ist, wie ich eigentlich wollte, konnte ich darauf sogar das Binding an meinem Quilt stecken.
Im Moment hängt der Quilt auf dem Boden zum Trocknen und dann kann Jonathan ihn endlich benutzen!
Bitte nicht über das seltsame Foto wundern, ich habe es einmal gedreht, damit man die Blöcke richtig herum sieht. Wenn der Quilt getrocknet ist, mache ich noch schönere Fotos.

Donnerstag, 21. November 2013

Winterruhe

Heute morgen war bei uns so richtig schönes, kaltes Winterwetter. Also habe ich Katharina dick angezogen und wir haben Jonathan gemeinsam zur Schule gebracht. Wir sind dann aber schon vor dem Schulhof abgebogen und haben einen Winterspaziergang gemacht. Dabei habe ich so viele schöne Dinge gesehen. Ich glaube, die ganze Welt hält jetzt Winterruhe. Der Nebel von gestern hat sich auf die Natur gelegt und durch den Frost in der Nacht war heute morgen alle wie gepudert...






 
 
Die Bilder sehen so richtig frostig aus, aber es war ein schöner Spaziergang, den wir zwei Frauen heute Vormittag gemacht haben. Und Fototechnisch hat es sich allemal gelohnt. Um der Winterruhe ein wenig entgegenzusetzen, habe ich heute, als ich wieder zu Hause war, begonnen, Jonathans Gartenquilt, der nicht in der Winterruhe ist, zu quilten.
 
Da der Sprühkleber nicht so schön gehalten hat, habe ich erst einmal in der Naht gequiltet, um das Ganze ein wenig zu stabilisieren. Meine Idee war ja, in einigen Motivblöcken frei Hand passend zu den Motiven zu quilten. Ich muss mal schauen, ob mir das gelingt...
 


Mittwoch, 20. November 2013

Rückenfreundlich zuschneiden

Das kann ich jetzt. Also noch nicht so ganz, aber fast. ;-)

Ich bin ja immer auf der Suche nach schönen, deutschen Büchern zum Thema Nähen und so hatte ich mir im Sommer das Buch über Nähräume bestellt. (Mist, und während ich jetzt den Link zum Buch gesucht habe, sind mir doch glatt zwei Bücher in den Warenkorb gehüpft und wollten bestellt werden... :-( ) Aber zurück zum Buch über die Nähräume, es war wirklich interessant und ich konnte so manches für mich übernehmen, besonders interessant fand ich die Idee, zwei kleine Tische aufeinander zu stellen, um so in bequemer Höhe zuschneiden zu können.

Gestern waren wir mal wieder im Ikea und haben dort dann acht (!) Lack-Tische gekauft. Heute habe ich dann mal wieder das Schlafzimmer umgeräumt und habe angefangen, die Tische zusammenzubauen. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich beim Messen mal wieder einen Denkfehler hatte und ich leider nur zwei Tische nebeneinander stellen kann. Ich wollte die Tische im Quadrat aufstellen und hätte dann eine Fläche von 1,10 mal 1,10 Meter zum Zuschneiden, aber dann wäre Steffen nicht mehr auf seine Bettseite gekommen... ;-) Also habe ich nur zwei Tische nebeneinandergestellt, die anderen vier werden wir dann wieder zurückgeben.

Und so sieht mein Zuschneidetisch jetzt aus:
So richtig rückenfreundlich zuschneiden kann ich aber noch nicht, da die Tische bisher nur aufeinander stehen und noch nicht miteinander verschraubt sind. Aber die Höhe ist wirklich perfekt. Das werde ich dann nachher testen und die ersten Teile für den Quilt Regenstadt zuschneiden. Heute früh hatten wir auch das passende Wetter dazu: Es hat geregnet.
Und im Laufe des Vormittags ist der Regen in Schnee übergegangen und nun ist es bei uns weiß... Das passt ja dann wieder zum "Wintermorgen"...

Dienstag, 19. November 2013

Wintermorgen

Bei uns war es in den letzten Tagen morgens schon recht frisch, der Rauhreif auf dem Dach gegenüber hat sich manchmal bis kurz vor Mittag gehalten. Wenn ich morgens nicht los muss, stört mich die Kälte weniger, dann kann ich die schöne Aussicht sogar genießen. Besonders toll finde ich es dann immer, wenn man die Kälte auf dem Bild richtig zu spüren scheint, wenn aus den Schornsteinen in den kalten Himmel Rauchsäulen aufsteigen. Das sieht dann wieder richtig schön aus.
Irgendwie passt mein neuer kleiner Quilt ganz genau dazu, er heißt ja nicht umsonst "Wintermorgen". Gestern habe ich das Binding und den Aufhängetunnel angenäht und nun ist er fertig. Beim Binding annähen habe ich extra darauf geachtet, dass in dem Bereich, wo dunkler Stoff ist, auch das Binding dunkel ist. Eigentlich sollte es ganz genau passen, beim Stecken hat es auch gepasst, aber ich habe nicht daran gedacht, dass sich durch die Nahtzugabe das noch einmal ein wenig ändert. Das Binding ist genau um die Höhe der NZG unterschiedlich. :-( Zuerst hatte ich überlegt, das Binding noch einmal komplett abzutrennen. Aber Katharina meinte, dass sich die Häuserzeilen im Binding fortsetzen, dass ist der Beginn der neuen Häuser. Damit konnte ich dann auch leben und ich habe das Binding so gelassen, wie es war.
Meinen Blütenzauberquilt habe ich erst einmal wieder in die Kiste gelegt, damit bin ich ja gut voran gekommen und ich muss ja nichts über's Knie brechen. ;-) Wenn meine Stoffe von Planet Patchwork da sind, werde ich mich mal mit der Regenstadt beschäftigen...

Samstag, 16. November 2013

Und da war es wieder, mein Problem...

...dass ich über kurz oder lang, dieses Mal war es mal wieder eher kurz, die Lust verliere und mich anderen Projekten zuwende.

So war es auch beim Blütenzauber, da hätte ich noch sechs Karoblöcke nähen müssen, aber irgendwie war mir nicht danach, wieder Streifen aneinander zu nähen. Als ich gestern da so drüber nachgedacht habe, fielen mir die Blöcke aus dem Reihenquilt wieder ein, die auch noch unbearbeitet im Blockbuch lagen. Und weil Jonathan unsere Eigenart übernommen hat und nun auch unter einem Quilt schläft, kam mir die Idee, ihm daraus einen Schlafquilt zu nähen.

Ich habe gestern Mittag, während Katharina geschlafen hat, die Blöcke hervorgeholt und begonnen, sie zu sortieren. Der Quilt sollte annährend die Maße einer Bettdecke haben, also habe ich mich für fünf Blöcke in der Breite und acht Reihen entschieden. So wird der Quilt, wenn ich Blöcke aneinander genäht habe 125 mal 200 cm groß.

Das Sortieren der Blöcke hat unheimlich viel Spaß gemacht und ich musste wieder an die Reihenquiltaktion denken. ;-) Ich musste vom ersten Entwurf noch einige Blöcke umsortieren und so habe ich sie dann gestern zusammengenäht:
Damit der Quilt noch ein wenig breiter wird, habe ich rechts und links einen schmalen braunen (1,5 cm sichtbar) und einen etwas breiteren grünen (3,5 cm sichtbar) Streifen angenäht. So ist der Quilt dann breit genug, damit Jonathan ihn zum Zudecken beim Schlafen vernünftig nutzen kann.

Sobald das bestellte Vlies und der Fleece für die Rückseite da ist, werde ich den Quilt heften und quilten.

Gestern Abend habe ich dann, ich weiß gar nicht warum, ob ich nur mal gucken wollte oder ob ich was Spezielles gesucht habe, den aktuellen Katalog vom Handarbeitshaus durchgeblättert. Dabei fiel mir ein Quilt von Bernadette Mayr auf, zu dem auch eine Gesamtpackung lieferbar ist. Weil zum Nacharbeiten des Quilts das Buch "Häuserpatchwork" notwendig ist, welches ich habe, habe ich das gestern Abend im Bett durchgeblättert und bin dabei auf den Quilt Wintermorgen gestoßen. Und was das Schönste war, ist, dass das aktuelle Stoffabo von Martina von Handgefärbt wie dafür gemacht war:
Also habe ich heute begonnen, die Teile frei zuzuschneiden. Das hat mich an meinen allerersten Quilt erinnert, den ich auch in freier Schneidetechnik gemacht habe. Ich habe meinen Quilt allerdings auf fünf Häuser verkleinert, denn die Stoffe haben halt nur für fünf Häuser gereicht. Und so sieht mein Quilttop bisher aus:
Und dann muss ich unbedingt noch zeigen, was ich von der lieben Katharina bekommen habe. Zum einen hat sie mir einen Adventskalender geschickt. Ein Foto davon kommt, wenn der seinen Platz gefunden hat. ;-) In dem Karton lag aber noch ein kleines Päckchen, welches ich auswickeln durfte, wenn bei uns die Weihnachtszeit beginnt. Ganz lange war ich tapfer und habe es nicht ausgewickelt, aber vorgestern war ich so neugierig und weil ich von Katharina die Erlaubnis bekommen habe, habe ich es ausgewickelt und heraus kam eine wunderschöne, runde Weihnachtstischdecke. Es gibt leider noch kein Foto, wo sie auf dem Tisch liegt, denn noch haben wir die Weihnachtszeit nicht eingeläutet. Aber am Donnerstag Abend habe ich sie vor mein Bett gelegt. Für den Fall, dass ich nachts noch einmal wach werde, denn dann hätte ich mir die Decke gleich noch einmal ansehen können...
Sieht die nicht schön aus??? Vielen, vielen Dank liebe Katharina. Als Jonathan die Decke gesehen hat, hat er gleich gefragt, ob wir die dann, wenn Oma und Opa Weihnachten zu uns kommen, auf den Tisch legen. Na klar legen wir sie auf den Tisch.

Donnerstag, 14. November 2013

Zwischenstand

Heute Nachmittag habe ich dann doch noch angefangen, die Karoblöcke zu nähen. Diese enthalten eine Karoborte aus zwei verschiedenen Stoffen. Normalerweise hätte ich da zwei verschieden farbige Streifen aneinander genäht, diese in Segmente geschnitten und die dann farblich sortiert wieder aneinander genäht. Da kommt dann auch das, was ich überhaupt nicht gerne mache, weil es grundsätzlich schief geht: Streifen aneinander nähen und bügeln. Beim Bügeln, auch wenn ich dann meist auf Dampf verzichte, verzieht sich der Stoff trotzdem immer.

Bei dieser Anleitung wurde es aber anders, wohl auch zeitsparender, gelöst. Da wurden zwölf Streifen, immer farblich abwechselnd, aneinander genäht.










Dies wird dann in Streifen geschnitten und dann zwei der Streifen aneinander genäht. So hatte ich innerhalb kürzester Zeit die Karoblöcke fertig genäht. Und auch beim Bügeln war ich dieses Mal noch vorsichtiger und die Streifenfolge hat sich dieses Mal nicht allzu sehr verzogen. Es war viel einfacher, als dann immer die Zweiersegmente aneinander zu nähen. Vierzehn der Blöcke werden gebraucht, acht habe ich heute genäht, der Rest folgt morgen.

 

Man sieht, wie es werden soll...

Wenn mich einmal eine Sache gepackt hat, kann ich eine unheimliche Ausdauer an den Tag legen (siehe Anias Mysterie) und außerdem möchte ich endlich einmal die ganzen Ufos beseitigen. Also habe ich in den letzten Tagen ganz eifrig am Blütenzauberquilt weitergenäht und kann nun ganz stolz verkünden, dass ich nur noch drei Lieferungen zu nähen und nur noch neun Blöcke zu besticken habe! Wow, was bin ich stolz auf mich.

Da die Stoffe recht knapp bemessen waren und ich bei den ersten Blöcken, die ich genäht habe, immer noch die Webkante abgeschnitten hatte, bekam ich aus dem Streifen leider keine zehn Quadrate von 11 cm Breite heraus... :-( Ich musste ziemlich mit dem Stoff knapsen, habe alles zusammengesucht, was ich hatte, habe die Webkanten mit dran gelassen (die wurden am Ende sowieso wieder abgeschnitten)... und doch hat es bei einem Stoff nicht gelangt, mir fehlten 44 mal 11 cm. Zum Glück hatte ich noch einen Shop gefunden, der diesen Stoff (die Serie ist von 2009) noch im Bestand hatte. Bei dem anderen Stoff, wo mir 11 mal 11 cm fehlten, konnte ich von der letzten Lieferung was mit nehmen und nun müsste es eigentlich reichen.

Und diese fünf Blöcke sind am Dienstag entstanden:
 Und weil sie so schön aussehen, habe ich mal alle Blöcke zum Mittelteil vom Quilt ausgelegt. Wie sie da so liegen, ist es schön, aber noch nicht so wirklich spektakulär:
Gestern und heute habe ich dann die zwei verschiedenen Varianten der Randblöcke genäht, die das Mittelteil sozusagen einfassen. 





Und auf diesem Bild kann man schon erkennen, wohin die Reise gehen soll. Jetzt sieht es auch nach "Was" aus, ein klein bisschen ist sogar das Muster schon zu erkennen.
Und weil ich einmal so im Schneiden dabei war, habe ich gleich die Streifen geschnitten, die ich für die Karorandblöcke brauche, die in der 10. Lieferung genäht werden sollen. Aber damit geht es frühestens am Nachmittag weiter.

Mittwoch, 6. November 2013

Ein Kleid und eine neue Idee

Nachdem ich in der letzten Wochen meinen Mysterie vollendet hatte, war/ist mir nicht so wirklich nach Patchwork und außerdem braucht Johannes dringend neue Oberteile. Eine Ottobre, in der ich einen hoffentlich passenden Schnitt gefunden habe, liegt auch schon bereit.

Und so habe ich beschlossen, mich nun mal den Anziehsachen zu widmen. Und weil am Wochenende eine Geburtstagsfeier ansteht, habe ich beschlossen - ein Kleid zu nähen. Nein, natürlich nicht für Johannes, sondern für Katharina. Den Schnitt dazu habe ich in einer älteren Ottobre (1/2007) gefunden. Das Kleid sollte nicht zu verspielt, aber schon ein bisschen mädchenhaft sein.

Für einen Stoff hatte ich mich schnell entschieden, länger hat es gedauert, den Stoff wiederzufinden. Letztendlich habe ich ihn bei uns unter dem Bett gefunden, da hatte ich ihn während der Wohnzimmerrenovierungsaktion zwischen geparkt. Das Unterteil des Kleidchens habe ich aus dem bedruckten Cord vom Stoffmarkt genäht, das Oberteil ist ein Tragetuchrest aus den neuesten Glückspäckchen von Didymos, den Beleg habe ich aus einem rosa Jerseyrest gearbeitet.

Das erste Problem bestand nun für mich aber darin, die Biesen zu nähen. In der Ottobre war es ganz einfach beschrieben: Nähen Sie die Biesen. Aha... Zum Glück hatte ich dann in einem Buch aber einen Hinweis gefunden und dann die wohl ersten Biesen meines Lebens genäht. Der Rest war dann keine allzu große Herausforderung mehr. Und damit es nun auch wirklich nach Mädchen aussieht, habe ich zwischen Ober- und Unterteil ein kleines Kräuselbändchen - in rosa! - zwischengefasst.

Heute morgen habe ich dann noch die Knopflöcher gearbeitet - (ein Traum mit der Hus, was habe ich mich sonst vor Knopflöchern gegraut) und dann konnte Katharina Anprobe machen. Es war aber gar nicht so einfach, ein vernünftiges Foto von ihr im Kleid zu machen.

Und dann kam mir heute früh irgendwie der Gedanke an den Blütenzauberquilt, warum, weiß ich selbst nicht so genau. Der Quilt, nein, die Einzelteile, die mal ein Quilt werden sollen, liegen schon seit geraumer Weile in einer Kiste, für die sie eigentlich viel zu schade sind. Anfangs hatte ich mir überlegt, die Blüten alle von Hand zu applizieren, aber bereits bei der ersten Blüte bin ich grandios gescheitert. Irgendwann im Laufe dieses Jahres hatte ich dann mal angefangen, die Blüten auf Vliesofix vorzuzeichnen, aber auch dabei ist es geblieben. Und heute habe ich dann überlegt, dass ich, damit der Quilt überhaupt mal fertig wird, die Blüten mit der Stickmaschine appliziere. Also habe ich mich auf die Suche nach einer ähnlichen Datei gemacht und bin fündig geworden. Und so habe ich dann heute angefangen, die Blüten zu applizieren.
 Von den achtzehn Blöcken, die so gearbeitet werden müssen, habe ich heute vier geschafft, es geht auf jeden Fall schneller, als von Hand oder mit Maschine. ;-) Einzig für das kleine rosa Herz ist auf den Blütenblättern kein Platz mehr. Aber auch dafür werde ich eine Lösung finden und notfalls ändere ich den Namen in "Blütenzauber ohne Herz".

 Überhaupt habe ich in letzter Zeit ziemlich viel gestickt. In den letzten Tagen habe ich noch eine Jacke für Katharina bestickt. Ich hatte mir diese Datei gekauft und wollte sie nun natürlich auch sticken. Als wir am Wochenende vom Fußball nach Hause kamen, hing da die blaue Fleecejacke, die Katharina für Katharina gekauft hatte und da dachte ich, darauf würde sich die Datei gut machen. Also habe ich es probiert, allerdings beim ersten Sticken das Avalon vergessen, die Stiche sind in den Fleece eingesunken. Da es bei der Datei ja sowieso ein bisschen krakelig aussieht, habe ich sie einfach ein zweites Mal gestickt und dann die Folie untergelegt. Und da sah es schon besser aus.

Dienstag, 5. November 2013

Wie sieht denn eine Biene aus???

Heute morgen war ich unheimlich stolz auf mich, denn ich habe gestern Abend beim googeln ein Update für meine Stickmaschine gefunden, mit der sie unter Windows 8 laufen soll... Heute morgen habe ich gleich nach der Anleitung Software und Update installiert - und es funktioniert. Ich freue mich darüber so unheimlich, denn nun brauche ich die Stickdateien nicht immer erst über den USB-Stick zu übertragen, sondern kann gleich, wenn ich eine schöne Datei gefunden habe, lossticken.

So wie heute. Bei Kirsten gibt es seit ein paar Tagen das November-Freebie. Ein Fuchs, der entweder mit der Stickmaschine oder aber normal appliziert werden kann. Ich fand den Fuchs so niedlich, dass ich gleich überlegt habe, wo ich den anbringen könnte. Und da fiel mir Katharinas Uralt-Trainingsjacke ein. Die Jacke ist noch aus tiefsten DDR-Zeiten, ich habe sie für Jonathan gebraucht bekommen, nachdem er rausgewachsen war, habe ich die Jacke weitergegeben und nun für Katharina zurückbekommen - und sie hat sie zu ihrer derzeitigen Lieblingsjacke erkoren. Darauf sollte also der Fuchs. So konnte ich gleich probieren, ob unter Windows 8 auch alles läuft.

Wie man sieht, hat alles geklappt und ich freue mich noch immer darüber. Wird doch nun, da der Transfer der Dateien wegfällt, alles ein wenig einfacher. Ich fand aber den Fuchs alleine irgendwie so verlassen, da musste noch etwas dazu. Katharina hatte die Idee, Büsche oder Blätter aufzusticken. Büsche fand ich gut, also habe ich in den Dateien gesucht und noch eine Wiese mit einem Fliegenpilz dazu gestickt. Ich habe zum ersten Mal zwei Dateien auf ein Teil gestickt und sie passen auch gut überein. Ich habe dazu über den Bildschirm das Gitternetz gelegt und konnte so gut sehen, wo ein Bild aufhört und das nächste anfängt.
 
Und dann schwebte mir in Gedanken noch eine freche Biene vor, die dem Fuchs um die Nase fliegt. Auch hier habe ich eine Datei gefunden und die Biene platziert. Sie ist wirklich ziemlich frech und fliegt den kleinen Marienkäfer fast "an die Wand" und surrt dem Fuchs frech vor der Nase herum... ;-)
 Dass meine Biene etwas blas und farblos ist, ist mir da noch gar nicht aufgefallen, sondern erst, als ich die Internetseite geschlossen habe, von der ich die Biene habe... So etwas Blödes, da habe ich als letzte Farbe hell anstatt schwarz genommen. Wo war ich denn nur, als im Biologieunterricht die Bienen dran waren??? :-( Egal, nun ist es nicht mehr zu ändern, denn die Jacke ist schon aus dem Rahmen genommen und die Datei natürlich in ihrem Ursprung gespeichert. Dann hat Katharina eben eine Albinobiene auf der Jacke, niedlich finde ich es trotzdem... Und ich glaube, wenn ich die Seite nicht noch offen gehabt hätte, wäre mir der Fehler wohl so schnell nicht aufgefallen...