Montag, 23. Februar 2015

Test bestanden

Vielen Dank für Eure lieben Kommentare zu meinem letzten Post. Gern erzähle ich, wie wir meinen Tisch gebaut haben. Die Anregung dazu habe ich im Internet gefunden, der Tisch ist also nicht auf meinen Mist gewachsen.

Wir haben drei Kallax-Regale von Ikea gekauft und zwar die mit vier Fächern. Zwei davon stehen Rücken an Rücken, das Dritte steht quer davor. Die Regale haben wir auf eine Spanplatte geschraubt, welche wir im Baumarkt auf das Maß von 120 mal 80 cm haben sägen lassen. Ich hatte zunächst überlegt, den Tisch auf Rollen zu stellen, aber dann habe ich mich für feste Beine entschieden. Ich habe ein Schubfach, sechs Türen und fünf Stoffkörbe für die 12 Fächer gekauft. Ich hatte überlegt, die fünf Stoffkörbe irgendwann auch noch durch Türen zu ersetzen, aber im Moment bin ich mit den Körben zufrieden, so dass ich es wohl so belassen werde. Oben haben wir das Ganze mit einer weiteren Spanplatte verschraubt. Im Ganzen hat der Tisch um die zweihundert Euro gekostet. Und nun habe ich, hoffe ich, genug Stauraum für die ganzen Stoffe.

Heute morgen habe ich dann noch ein großes Stück Arbeit gehabt, denn ich habe dann meine Stoffe sortiert und in den Tisch geräumt. Bisher hatte ich meine Stoffe immer in Schuhkartons, nach Farbe und nach Material sortiert. Das habe ich nun aufgehoben und nur noch nach Farbe sortiert. Manche Stoffe liegen noch immer in Kartons und zwar die, die schon für Projekte zusammengestellt sind. Unabhängig davon habe ich aber doch eine ganze Menge Kartons geleert:
Und dann habe ich gestern gleich mal meinen schönen, neuen Zuschneidetisch getestet und für Jonathan einen neue Sporttasche genäht, denn die Spur der anderen verliert sich irgendwo an einer Bushaltestelle, höchstwahrscheinlich. Leider ist die Sporttasche weder im Busbetrieb, noch im städtischen Fundbüro aufgetaucht, also "musste" ich mal wieder eine Tasche nähen. Und das, wo ich ungern Taschen nähe. Stoff hatte ich noch einiges über und so gab es eine neue alte Sporttasche:
Wie man sehen kann, hat mein Zuschneidetisch die Feuerprobe bestanden, wobei, wenn ich mir mein Zentimetermaß so ansehen, könnte ich glatt denken, der Tisch ist noch immer zu klein:
So schnell konnte ich gar nicht gucken, wie es - schnippschnapp - durch war. :-( Aber zu Glück habe ich noch das ein oder andere.
Nun muss ich mir irgendwann nur noch eine große Schneidematte mit Inch- und Zentimetereinteilung kaufen, denn die Gingher-Matte hat nur Inch-Einteilung. Aber das hat Zeit. :-)

Samstag, 21. Februar 2015

...aus der Versenkung...

In den letzten Tagen war es bei mir - leider nur auf dem Blog - ganz ruhig. Das reale Leben ging mal wieder drunter und drüber und es war in den letzten zwei Wochen ein mächtiger Kraftakt, der an die Substanz ging. Aber nun sind alle Bieders wieder an Bord und ich hoffe, es geht in unseren gewohnten Bahnen weiter. Wenn frau mit drei Kindern allein ist und nebenbei auch noch arbeiten geht, dann bleibt für das Hobby nicht wirklich Zeit. Abends war ich meist so müde, dass ich ohne irgendetwas ins Bett gegangen bin. Meine Jungs haben mir ganz viel geholfen und so haben wir die Zeit alle irgendwie überstanden.

Manchmal, ganz selten, habe ich meinen Quilt gequiltet. Aber selbst dabei konnte ich nicht wirklich abschalten.
 Und heute haben wir nun endlich das in die Tat umgesetzt, was schon lange auf meiner Wunschliste stand und was wir immer wieder verschoben haben, weil irgendetwas wichtiger war. ;-) Im Internet hatte ich einen Zuschneidetisch aus Kallax-Regalen gesehen. Der gefiel mir,zum einen, weil er eine größere Fläche hat, als mein bisheriger Zuschneidetisch und zum anderen, weil er natürlich viel mehr Stauraum, und den auch noch verdeckt, hat. Also haben wir überlegt, geplant und gerechnet und entschieden: Wir bauen einen Zuschneidetisch.

Das haben wir heute morgen gemacht und wir sind unheimlich stolz auf uns: Ohne Plan, aber mit ganz vielen Ideen ist ein cooler Zuschneidetisch bei rumgekommen.
Noch ist der Tisch nicht ganz fertig. Ich überlege, ob ich die obere Tischplatte mit Wachstuch beziehe oder ob wir an die Kanten nur Umleimer anbringen. Einräumen muss ich den Tisch auch noch, der soll dann meine Patchworkstoffe aufnehmen. aber das mache ich morgen oder irgendwann...

Sonntag, 8. Februar 2015

Unterm Bett da liegt schon einer...

...und deswegen habe ich gestern Abend gleich angefangen, meinen Quilt zu quilten. Aber der Reihe nach..

Am Freitag hatte ich ja den vorletzten Rand angenäht und ernsthaft überlegt, es dabei zu belassen, denn der letzte Rand bestand aus gefühlten hunderttausend Dreiecken. Natürlich habe ich es nicht dabei belassen, sondern auch den letzten Rand noch angenäht. Und wenn ich auf mein fertiges Top ansehe, dann weiß ich, dass es richtig war, den Quilt komplett fertig zu nähen.
Hier ist mein Top noch ungebügelt, aber man sieht, dass der äußerer Rand das Tüpfelchen auf dem i ist...
Sieht das nicht toll aus?

Natürlich habe ich mein Top gestern noch geheftet, ich habe es ganz herkömmlich mit Reihgarn gemacht. Damit war ich eine ganze Weile beschäftigt... Katharina hat die Chance wieder genutzt und unter dem Tisch eine tolle Bude zum Verstecken gehabt. ;-) Und weil unter dem Bett ja schon ein Quilt auf das Handquliten wartet und ich gestern Abend wegen des Karnevals sowieso wieder mit Katharina allein war, habe ich auch gleich noch ein wenig mit dem Quilten angefangen. Die Lecien-Stoffe lassen sich ja traumhaft von Hand quilten, das macht ja richtig Spaß.
Das Quilten soll meine Entspannung für abends sein.

Heute habe ich dann noch die letzten fehlenden Blöcke für meine Küchenquilts genäht. Es fehlten ja nur noch fünf Blöcke. Von Katrin hatte ich noch ein paar kleine Stoffstückchen und eine Büchse Erdnüsse bekommen. Diese habe ich heute zu Blöcken verarbeitet.
Die Vorlage für die Schüssel mit dem Gurkensalat habe ich mir vorhin selbst gezeichnet und die Schüssel sieht doch ganz passabel aus. Und ganz sicher finde ich denjenigen, der den angebissenen Hamburger im Regal liegen gelassen hat. So ist das, mit Kindern im Haushalt, auch die Eier haben sie im Regal versteckt...
Ich hoffe, die gefüllten Eier haben wenigstens geschmeckt... ...wobei, dann hätten sie sie ja wohl aufgegessen. Also muss ich das Rezept noch ein wenig verfeinern.

Meine Blöcke habe ich heute dann auch gleich zu zwei Tops zusammengenäht, leider reichte mein Holzstoff nicht für ein komplettes Regal, aber das macht nichts, denn das Vorratsregal hat schon einige Jahre auf dem Buckel:
 Die Tops habe ich zunächst einmal mit Stecknadeln an der Wand festgepinnt, um zu sehen, ob es so, wie ich es mir überlegt habe, überhaupt schön aussieht. Und als ich das Foto gemacht habe, ist mir aufgefallen, dass ich in dem oberen Top beim Zusammennähen zwei Blöcke vertauscht habe: Die Flaschen von Katrin und der Block mit den Gläsern sollten eigentlich umgekehrt zusammen genäht werden. Egal, nun bleibt es so...
 
Ich werde nun versuchen, in den nächsten Tagen aus den Tops zwei Quilts zu machen, damit wir sie dann auch richtig aufhängen können. Katharina hat nach dem Mittagschlaf ein Gummibärchen aus der Küche haben wollen und hat gestrahlt und sich gefreut, als sie den kleinen Quilt unter dem Schrank entdeckt hat. :-)

Freitag, 6. Februar 2015

So schnell ist der Urlaub vorbei... :-(

Zunächst einmal habt vielen Dank für Eure lieben Kommentare zu meinem Urlaubsquiltprojekt. Ich habe mich wahnsinnig darüber gefreut. Der Quilt ist auch wirklich etwas ganz Besonderes, zum einen wegen der wunderschönen Stoffe und zum anderen wegen meiner derzeitigen Situation. Ich gehe ja seit September wieder Vollzeit arbeiten und ein paar Tage danach ist eine Kollegin für längere Zeit ausgefallen und wir versuchen nun seitdem sie so gut wie möglich zu ersetzen. Das ist natürlich nicht ganz so einfach und ich bin auch im Feierabend oder am Wochenende gedanklich oft bei der Arbeit. Für mein Hobby bleibt da im Moment noch weniger Zeit. Diesen Quilt habe ich mir im Herbst gekauft und seitdem lag er und wartete darauf, dass ich damit anfange. Ich wollte den Quilt aber nicht so zwischendurch nähen, er brauchte einen besonderen Rahmen sozusagen. Und so habe ich ihn für meinen ersten Urlaub in neuen Jahr aufgehoben. Und ich muss sagen, das Nähen hat mich total entspannt, klar war ich auch da noch häufig mit den Gedanken auf Arbeit, aber es war schön, zu sehen, wie der Quilt entstanden ist, ich konnte abschalten, habe über die schönen Stoffe nachgedacht und mich gefreut, dass ich mal wieder gaaaanz viel Zeit für mich und mein Hobby hatte - und ich denke, das brauchte ich mal.

So, nun habe ich aber genug "gelabert"... Heute war nun leider schon mein letzter Urlaubstag, ich kann es kaum glauben, dass die vier Tage schon wieder vorbei sind, aber vor mir liegt ja noch ein Wochenende. Und wie ich es mir vorgenommen hatte, habe ich in meinem Urlaub ganz intensiv meinem Hobby gefrönt und so kann ich heute ganz stolz mein fast fertiges Top vorzeigen:
Jetzt fehlt nur noch der äußere Rand und dann kann ich mein Top heften. Ich habe mich überlegt, dass ich den Quilt von Hand quilten werde, denn ich finde, hier passt kein Maschinenquilting. Als ich mit Katharina heute darüber getextet habe, meinte sie, ich soll den Quilt aber nicht unters Bett legen. Über meine Antwort mussten wir wohl beide schmunzeln: "Ne, da liegt schon einer!" Unter meinem Bett liegt nämlich noch ein Quilt, der aufs weitere Handquilten wartet... :-(

Und dann hat mich heute noch ganz liebe Post erreicht. Bei Katrin hatte ich ja vor einiger Zeit ihren Küchenquilt bewundert. Der hat mich ja unter anderem dazu bewogen, meinen Regalquilt auch endlich einmal in Angriff zu nehmen. Mit Katrin hatte ich dann darüber gemailt und sie hatte mir geschrieben, dass sie mir, wenn ich meinen Quilt dann irgendwann einmal nähe, gern einen Block mit Olivenöl nähen würde. Und als mein Quilt dann konkrete Formen angenommen hat, habe ich sie gefragt und tada.... ...heute bekam ich das Olivenöl und ich muss sagen, es ist wirklich ganz toll, ich kann es nur empfehlen:
Dazu gab es noch einen ganz leckeren Apfelsaft, da muss ich wirklich aufpassen, dass mir meine Familie den nicht gleich wieder austrinkt. Auf ihrem Blog könnt ihr lesen, dass es gar nicht so einfach war, das Öl abzufüllen, denn die Vorlage war nicht mehr da und so hat Katrin sie aus ihrem eigenen Quilt abgezeichnet. Wow, soviel Arbeit und Mühe...!!! Und weil vom Hintergrundstoff, den ich Katrin geschickt hatte, noch etwas übrig war, hat sie mir noch einen Obstkorb genäht.
Der Korb ist aus dem Buch von Maike Bakker und im Original ist er noch viel schöner. Das Buch habe ich ja auch, vielleicht sollte ich da mal nach weiteren Vorlagen gucken, denn der Korb ist einfach klasse. Liebe Katrin, beide Blöcke sind einfach wunderschön und ich freue mich, dass Du sie für mich genäht hast. Hab vielen, vielen Dank dafür. Am Montag geht es mit meinem Regal weiter, sehr viele Blöcke fehlen mir da auch nicht mehr. ;-)

Dienstag, 3. Februar 2015

Ich und mein "Nie wieder!"

Vielleicht erinnert sich ja die ein oder andere von euch noch an diesen Post, eigentlich wollte ich ja NIE, NIE wieder irgendeinen Quilt nähen, der mit Schablonen zugeschnitten wird. An diese Vorgabe habe ich mich knapp 1 1/2 Jahre gehalten, genauso lange, bis der Katalog Nr. 14 vom Handarbeitshaus in der Post war. Darin war ein Quilt, bei dem ich bereit war, meine Prinzipien über Bord zu werden. Ich habe dann aber noch eine ganze Weile überlegt, mir dann aber doch die Packung bestellt. Das war aber für mich ein Quilt, den ich nicht so nebenbei nähen wollte, irgendwie passte das für mich zu dem Quilt nicht. Und so hatte ich mir vorgenommen, den Quilt zu nähen, wenn ich Urlaub habe. Und weil ich ab heute vier Tage Urlaub habe, habe ich heute morgen mit meinem Quit angefangen. Und weil der Quilt so schön ist, habe ich das sozusagen ein bisschen zelebriert... Als erstes habe ich die Stoffe ausgepackt, sortiert und gestreichelt...
Allein schon wie die Stoffe immer verpackt sind, das finde ich toll und wenn das erst einmal die durchsichtige Folie ab ist... Hach, das war schön.
Und so habe ich dann heute begonnen, meine Teile und Blöcke zuzuschneiden. Wie geschrieben, wird dieser Quilt mit Schablonen zugeschnitten. Es ist, wie ich finde, ein langsameres nähen/arbeiten. Ich schneide immer Block für Block zu, nähe den dann und schneide dann die Teile für den nächsten Block/ die nächste Sektion zu. Durch die Schablonen passen die Teile wirklich sehr genau zusammen.
Das war mein erstes Blöckchen und ich habe mich Stück für Stück voran gearbeitet.
Die Farben sind auf dem Foto leider ein bisschen verfälscht, denn das sind nur Handyfotos. Um das Mittelteil kommt noch ein Rand drum und dann ist dieser Teil vom Quilt schon fertig. Der Quilt wird nach der Quilt-as-you-go-Methode gearbeitet. Eigentlich wollte ich ihn im Ganzen quilten, aber nun werde ich die andere Methode mal versuchen. Morgen geht es auf jeden Fall weiter mit meinem Quilt und ich freue mich schon darauf.