Samstag, 28. November 2015

Die Erkenntnis des Tages?

Heißkleber heißt Heißkleber, weil er heiß ist und wenn ich das Wasser nicht vollständig ins Bügeleisen kippe und der Becker kippt um, dann läuft das Wasser aus. :-(

Aber der Reihe nach. Bei Facebook habe ich eine schöne Idee für einen Adventskranz gesehen und zwar werden da gefaltete Stoffe so aufgesteckt/aufgeklebt, dass sie aussehen wie Blätter. Diesen Kranz wollte ich auch gern machen. Also habe ich mir im Bastelladen zwei verschieden große Styroporringe und grünes Dekoband gekauft. Zwei Styroporringe habe ich genommen, weil ich mir über die Größe noch nicht sicher war, letztendlich habe ich dann doch den größeren Ring genommen. Darum habe ich das grüne Dekoband gewickelt. Ich habe welches genommen, was eine Drahtkante hat, so hat das Band ein wenig mehr Halt.

Nachdem der Kranz umwickelt war, habe ich ein Stoffquadrat links auf links zum Dreieck gefaltet. Dieses Dreieck habe ich dann noch einmal zum Dreieck gefaltet und unten so gerafft, dass eine Blattform entstanden ist. Unten habe ich die Blätter mit ein paar Stichen mit der Nähmaschine festgenäht und dann habe ich die Blätter mit Heißkleber auf den Kranz geklebt.
 

 Zuerst hatte ich die Blätter nur mit Kleber aufgeklebt und unten nicht festgenäht, aber das ging nicht so wirklich schön. Die Blätter habe ich dann fächerartig auf dem Kranz angeordnet. Für die Quadrate habe ich meist eine Größe von 15 cm genommen. Da ich aber bestrebt war, auch die Reste mit zu verarbeiten, habe ich auch kleinere Quadrate genommen, dann wurden die Blätter entsprechend kleiner. Die kleinen Blätter habe ich dann an die Außenseiten des Kranzes geklebt. Tja und dabei habe ich mir mehrfach die Finger am Kleber verbrannt. Auf dem linken Daumen habe ich eine richtige Blase. :-(

Man sieht, dass eine ganze Menge Blätter benötigt wurden, ich musste immer wieder neue Quadrate schneiden. Dabei habe ich versucht, die Stoffe gleichmäßig über den Kranz zu verteilen.
Im Moment liegt mein Kranz auf der Heizung zum Trocknen, denn - nun kommt die zweite Erkenntnis des Tages - ich habe meinen Becker umgekippt, in dem das Wasser fürs Bügeleisen ist. Das habe ich aber erst gemerkt, nachdem mein Kranz schon gut naß war.
Wenn der Kranz dann wieder trocken ist, kommt er auf unseren Tisch und in die Mitte werde ich ein großes Windlicht stellen, wo dann unsere Kerze drin stehen wird. Ich denke, das wird bestimmt schön aussehen und auf jeden Fall nadelt der Kranz nicht. ;-)

Heute habe ich auch noch die restlichen Weihnachtsquilts aufgehängt. Zum einen ist da natürlich mein gestickter Weihnachtsquilt, der im Flur hängt.
Über der Couch hat der leuchtende Weihnachtsquilt seinen Platz gefunden. Durch das Umräumen musste ich nun erst einmal schauen, wo die Quilts ihren Platz finden. Aber bisher habe ich alle irgendwie passend aufhängen können.
Man sieht sogar ein klein wenig das Leuchten vom Quilt. Ich denke, nun ist es bei uns schon so richtig schön weihnachtlich. :-)

Freitag, 27. November 2015

Die Adventszeit...

...beginnt ja nun wirklich ganz bald und ich muss sagen, auch wenn ich nicht so der Weihnachtsfan bin, freue ich mich doch immer wieder darauf. Mit den Vorbereitungen für Adventskalender hatte ich ja schon vor einer Weile angefangen, da ich wieder mit Silvia einen Adventskalendertausch verabredet hatte.

Silvias Paket habe ich schon vor einer Weile bekommen und war ganz eisern... ...na gut, ich habe mal reingeschaut, aber dann habe ich es wieder weit weggestellt. Und vor zwei Tagen kam dann auch von Katharina ein riesen Adventskalenderpaket bei mir an.
 
Heute Abend habe ich dann auch den Kalender von Silvia aufgestellt, Katharinas hatte ich schon vor zwei Tagen aufgehängt. Nun kann ja der 1. Dezember kommen. ;-)

Natürlich habe ich auch zwei Pakete auf Reisen geschickt.
Das Einwickeln hat ein bisschen Mühe gemacht, zumal Katharina bei jedem Teilchen meinte, das könnte sie gebrauchen und muss es sich erst einmal angucken. Ihr glaubt ja gar nicht, wie schnell die kleinen Fingerchen sein können. Letztendlich haben es aber doch alle Teile in das jeweilige Paket geschafft. Beide Pakete sind auch schon wohlbehalten angekommen und nun kann ich mich auf den Dezember freuen.

Vor zwei Jahren hatte ich von Silvia einen lustigen Weihnachtsmann im Adventskalender gehabt. Bei dem konnte bis heute nicht geklärt werden, warum seine ganzen Sachen auf er Leine hängen. Egal, auch in diesem Jahr hängt er wieder bei uns im Fenster:

Sonntag, 22. November 2015

Über uns da wacht, ein Stern bei Tag und Nacht

Lange war es ruhig hier bei mir im Blog und auch zum Lesen oder gar Kommentieren bin ich nur sehr selten gekommen. :-(

Ich habe ja schon geschrieben, dass wir zwei Zimmer getauscht haben. Seit gestern sind wir damit nun wirklich fast fertig (nur die Gardinen muss ich noch tauschen). Nachdem wir in der Woche umgeräumt hatten, konnten wir am Wochenende leider nicht viel machen, da wir da mit meinem Büro zum Ausflug in Berlin waren. Wir haben im Friedrichstadtpalast "The Wyld" gesehen. Wow, eine einmalig tolle Show. Dann war auch mein Urlaub schon wieder vorbei und ich musste in der vergangenen Woche bis 17 Uhr arbeiten, naja und da geht dann eben gar nichts mehr. Die Restarbeiten haben wir dann Freitag und ich am Sonnabend gemacht.

Wir musste ja noch das Nähregal aus dem Wohnzimmer ins Schlafzimmer umziehen. Vorher hatten wir ja das Algot-Regalsystem von Ikea. Steffen wollte das aber nicht erneut auf-/anbauen und so haben wir bei Ikea zwei Billyregale gekauft. Die haben wir nun im Schlafzimmer aufgebaut und ich habe wirklich alles unterbringen können. Das hätte ich nicht gedacht.

Als ich meine Bekleidungsstoffe einsortiert habe, habe ich festgestellt, dass ich so viele Stoffe habe, da muss ich nun dringend mal wieder Sachen nähen. Was habe ich doch ein Glück, dass Katharina gerade ganz schön gewachsen ist. ;-)
Meine Patchworkstoffe habe ich ja zum Teil in meinem Zuschneidetisch untergebracht. Viele Stoffe und noch viel mehr Projekte habe ich aber noch immer in meinen Think!-Kartons. Als ich diese eingeräumt habe, wurde ich wieder ein bisschen wehmütig: Jeder Karton ein angefangenes Projekt... :-( Vor dem Regal hat mein Zuschneidetisch Platz gefunden, der hat nun Rollen bekommen, so kann ich ihn immer passend verschieben. Dazu muss ich zwar eine ganze Menge Kraft aufwenden, aber das ist egal.
Auch mein Garnregal hat wieder einen Platz gefunden. Das war dann endlich einmal die Gelegenheit, meine Garne neu zu sortieren.

Und dann war meine Freude "riesengroß", als ich noch drei Garnrollen gefunden habe und dann noch einmal alles neu sortieren durfte...
Auf jeden Fall ist nun soweit alles fertig und ich habe heute ganz ausgiebig meine Nähecke getestet und an meinem Sternenquilt weitergenäht.
 
Mir fehlten ja noch ein paar von den kleinen Sternenblöcken, die habe ich heute genäht und dann ging es an das restliche Zusammensetzen des Tops. Weil ich meinen Baum ja unter dem Sternenhimmel stellen wollte, konnte ich die letzten beiden Reihen nicht so einfach nähen, sondern "musste" meine kleinen Stern einfügen. Hin und wieder musste ich ein wenig stückeln, aber letztendlich hat es dann doch ganz gut geklappt.
Geplant hatte ich ja eigentlich, einen schmalen Rand aus den gemusterten Stoffen und dann einen etwas breiteren Rand aus dem Hintergrundstoff zu nähen. Dafür hat aber mein Hintergrundstoff nicht mehr gereicht. So habe ich dann, dank Katharina, einen breiten Rand aus den gemusterten Stoffen genäht und ich finde, das sieht richtig gut aus:
Ich werde den Quilt in den nächsten Tagen heften und dann anfangen, ihn zu quilten. Vielleicht wird er ja sogar noch bis Weihnachten fertig. Das wäre schön.

Und weil ich so stolz und froh bin, dass wir das Umräumen doch so gut hinbekommen haben, zeige ich jetzt noch ein paar Fotos:
 


 
 Es fehlt nun nur noch die Blende und die beiden Türen am Highboard. Leider war zweimal die gleiche Blende eingepackt. Ich konnte die Fehlende aber als Ersatzteil anfordern. Ich bin gespannt, wie lange die Lieferung dauern wird.
Passend zum heutigen Wetter habe ich den Winterquilt aus dem Mysterie vom letzten Jahr von Country Rose Quilts aufgehängt. Ich finde, auch dort hat er einen schönen Platz. So nach und nach wird also alles fertig und ich denke, die Räumaktion hat sich schon gelohnt, denn Katharina hat schon wieder die ein oder andere Nacht bis zum Morgen in ihrem Bett geschlafen. :-)

Freitag, 13. November 2015

In meinem nächsten Leben...

...suche ich mir ein anderes Hobby und ich weiß auch schon welches: Nämlich Onlinezeitungen lesen. Dann brauche ich bei einem Umzug oder Zimmertausch nur einen Computer hin- und herzutragen. Ich weiß, wovon ich rede, denn seit Dienstag tragen wir Dinge von einem Raum in den Anderen und nehmen auf dem Rückweg auch gleich wieder was mit hinüber. Manches Mal habe ich wirklich gedacht, wir schaffen es nicht, aber irgendwie hat es dann doch geklappt und wir konnten Mittwoch schon die erste Nacht im neuen Schlafzimmer schlafen.
Es war wirklich ein stetiges Herumtragen, in einem Raum war etwas leer, sofort wurde da was hingestellt.
 
Die "normalen" Sachen waren relativ schnell geräumt, aber die ganzen Bücher, Zeitungen, Stoffe und Nähsachen. Auweia. Und ich habe mich zwischendurch ganz oft gefragt: Brauche ich das alles? Die Frage habe ich natürlich niemals laut und im Beisein von Steffen gestellt. ;-)
 
Das wäre jetzt eigentlich die Gelegenheit gewesen, alles mal neu zu sortieren und vielleicht auch mal ein wenig auszusortieren, aber, auch wenn es sich jetzt blöd anhört, die Zeit hatten wir einfach nicht. Und so habe ich eben alles wieder irgendwo untergebracht.

Unsere neuen Möbel für's Wohnzimmer haben wir dann Mittwoch Nachmittag geholt. Aber warum mussten wir denn solche schweren Sachen aussuchen? Da haben wir wohl nicht wirklich mitgedacht.
 
 
Und dann musste diese zwölf Pakete auch noch hoch in unsere Wohnung. Wir haben ja schon Vieles getragen, aber ich glaube, nichts war so schwer, wie diese Sachen. Am Donnerstag haben wir dann begonnen, die Sachen aufzubauen und gleich beim ersten Möbelstück fehlte ein Teil. Na das fing ja wirklich gut an. Aber es blieb bei diesem einen, kleinen Fehler. Den Paketen lag auch gleich ein Zettel bei, den man ausfüllen und an den Hersteller schicken soll, falls etwas fehlt oder beschädigt ist. Das Teil soll dann portofrei nachgeliefert werden.
Dieses Mal habe ich die Schrauben alle sorgfältig vorsortiert, dadurch ging der Aufbau wirklich schneller und man musste nicht erst ewig lange nach der Schraube 1-190 oder 1-38 suchen. Gestern sind wir gut voran gekommen, alle drei Schränke habe wir aufgebaut. Heute mussten wir dann wohl mal testen, was so ein Freitag der 13. für uns bereithalten könnte, denn heute ging dann doch etwas schief. Nämlich beim Tisch und das hat uns ganz besonders geärgert. Wir haben eine Kulissentisch gekauft, der bis auf 3 Meter erweitert werden kann. An den Tischbeinen sind unten kleine Rollen, damit das Ausziehen einfacher geht. Wenn man aber mit dem Tischbein an der Auslegware hängen bleibt und kräftig drückt und zieht, dann muss es unweigerlich knacken und dann sind eben die Schrauben rausgebrochen und so haben wir nun einen neuen Tisch, der schon mit Winkeln geflickt werden musste. Der Tisch allein reichte dann aber nicht, denn bei der Bank war es ähnlich, denn da habe ich vergessen, ein Bein festzuschrauben. Auch die ist nun mit Winkeln geflickt. Egal, ändern können wir es nun nicht mehr.
 

Man sieht, es fehlt noch einiges, aber das Gröbste ist erst einmal geschafft. Und auch unser Schlafzimmer sieht schon wieder mehr nach Schlafzimmer, denn Rumpelbude aus.
 
 Direkt neben der Tür stehen zwei kleine und ein hohes Billyregal, auch da sind Nähsachen untergebracht. Und ich weiß jetzt auch, dass ich, wenn hinter dem Regal ein Lichtschalter ist, Platz lassen muss, wenn ich das Regal davor stelle. Vorhin habe ich daran leider nicht gedacht und nur eine Lücke von 40 cm gelassen. Das Regal passte perfekt rein, aber wir kamen nicht mehr an den Lichtschalter. Steffen fand es lustig, ich nur zu heulen, denn das hieß, dass ich die Regale daneben noch einmal komplett ausräumen musste.
 
Meinen Zuschneidetisch musste wir leider auch komplett leerräumen und auseinander bauen, denn den haben wir so komplett nicht bei den Jungs nicht durchs Zimmer bekommen. Die Chance haben wir dann gleich genutzt und haben unter den Tisch Rollen gebaut, so kann ich ihn später vorziehen, wenn ich daran schneiden möchte. Hinter den Tisch kommen noch zwei Billyregale, die im Moment noch im Ikea stehen, in die ich dann die restlichen Nähsachen räume, die im Moment noch im Wohnzimmer stehen.

Es wird wohl noch eine ganze Weile dauern, ehe alles komplett eingeräumt ist und seinen Platz gefunden hat. Im Moment kann ich aber sagen, dass sich der Zimmertausch bisher in jeder Hinsicht gelohnt hat. Katharina schläft seitdem die ganze Nacht in ihrem Bett. Sie ist nachts zwar wach geworden, hat dann aber in ihrem Bett weitergeschlafen. Und ich habe das Gefühl, dass wir nun in jedem Raum irgendwie mehr Platz haben.

Einen Wehrmutstropfen hat die Umräumerei aber auch: Ich habe nämlich festgestellt, dass mir von Katharinas Geburtstag zwei Zeitungen fehlen. Ich habe, als Johannes geboren ist, angefangen, bis zum 10. Geburtstag jeweils vom Geburtstag die Tageszeitung aufzuheben. Bei Jonathan habe ich sie komplett, bei Johannes fehlt leider eine und bei Katharina, wo es ja nun erst vier Zeitungen wären, fehlen leider zwei Zeitungen. Und leider habe ich keine Idee und Möglichkeit mehr, wo sie sein könnten.

Dienstag, 10. November 2015

Wenn's dem Esel zu wohl ist, geht er auf's Eis tanzen!

Oder vielleicht doch nur eine Verzweiflungstat? So richtig weiß ich es nicht, ich tendiere aber eher zu letzterem: Einer Verzweiflungstat.

Verzweifelt daher, weil das Minikind seit Ende des Sommers (?) der Meinung ist, dass sie, wenn sie nachts wach wird, was leider nicht nur einmal passiert, nicht mehr in ihrem Bett weiterschlafen kann. Warum sie der Meinung ist, weiß ich nicht, es hilft auch alles gut Zureden nichts. Sie meint, sie kann in ihrem Bett nicht mehr weiterschlafen. Wenn wir sie abends in's Bett bringen, bekommen wir immer ihren Lieblingsspruch: "Nachtlicht an und Tür ein bisschen auf, aber nicht so miniklein!". Wir können ihn schon auswendig. Natürlich machen wir das Nachtlicht an und natürlich lassen wir die Tür offen, aber nicht so miniklein. Zum Einschlafen geht das auch prima, aber sobald sie nachts wach wird, ist es mit unserer Nachtruhe vorbei.

Sie hat dann die Angewohnheit, sich in ihr Bett zu setzen und aus Leibeskräften nach uns zu schreien, nein, sie ruft nicht, sie schreit. Und das in so kurzen Abständen, dass wir immer denken, das ganze Haus hört sie. Wir haben ja ein Babyphone, aber den Zusammenhang zwischen den weißen Ding und den Geräuschen, die bei uns ankommen, scheint sie noch nicht so richtig verstanden zu haben. Und wenn man nachts aus dem Tiefschlafen mit einem lautstarken "Paaaaaapaaaaaa!" oder wahlweise auch "Maaamaaaa, Maaaaamaaaaa!" geweckt wird, dann ist die Freude natürlich groß.

Nehmen wir sie mit zu uns in's Bett schläft sie prima weiter, nur wir und ich ganz besonders, leider nicht. Sie hat ja dann auch die Angewohnheit, zu drängeln und zu schieben. Wir haben uns auch schon mit zu ihr in's Bett gelegt, aber liege mal als Erwachsener Mensch in einem halbhohen Bett mit Umrandung, traumhaft. Ich habe Katharina in meiner Verzweiflung auch schon erzählt, dass nur die Kinder in den Kindergarten gehen dürfen, die die ganze Nacht in ihrem eigenen Bett schlafen - eine Nacht ging es gut. Heute Nacht das gleiche Spiel: Sie ist wach und kann in ihrem Bett nicht mehr schlafen. Zuerst habe ich es mit an ihrem Bett stehen versucht, nach einer viertel, halben Stunde hatte ich dann aber kalte Füße und schlafen wollte sie wieder nicht. Also habe ich mich zu ihr in's Bett gelegt, um mir dann irgendwann von ihr anhören zu müssen, dass sie nun ja gar keinen Platz mehr für ihren Po hat. Toll, ich hatte für noch mehr keinen Platz. Egal, wir sind dann wieder in unser Bett umgezogen und ich bin dann um vier aufgestanden, wach war ich ja sowieso seit dreiviertel drei.

Unser Schlafzimmer liegt ja hinter dem Zimmer der Jungs und so müssen wir auch jede Nacht mehrfach durch ihr Zimmer durch, um zu Katharina zu kommen. Ihr Zimmer ist ein bisschen abgelegen in der Wohnung, also nicht weit weg, aber wir vier haben sozusagen unsere Betten auf der einen Seite der Wohnung und sie ihres auf der anderen Seite. Tja und so kam die Idee, dass wir - in allerletzter Verzweiflung Wohnzimmer und Schlafzimmer tauschen.

Das ist natürlich mit einem Haufen Arbeit verbunden, da wir die Möbel ja nirgendwo zwischenlagern können. Ich komme mir im Moment gerade so vor, wie zu DDR-Zeiten, die Leute, die einen Wohnungs-Ringtausch gemacht haben. Bei einem Ringtausch ist A in die Wohnung von B gezogen, während - im Idealfall - B in die Wohnung von A gezogen ist. Es gab aber wohl auch Ringtausche, wo drei Familien beteiligt waren.

Und so habe ich dann heute angefangen, die Schrankwand im Wohnzimmer leer zu räumen. Aber wohin mit den ganzen Sachen, die da drin sind? Also erst einmal auf den Esstisch. Wo sie bleiben müssen, bis das andere Wohnzimmer wieder eingeräumt werden kann.
Für die Zimmertauscherei ist es gut, dass die Schrankwand im neuen Wohnzimmer wegen Stellproblemen nicht wieder aufgebaut werden kann. Wenn die leer ist, kommt sie auf den Boden und alsbald auf den Sperrmüll (wobei sie dafür, wenn ich mir das Foto ansehe, zu schade ist, aber im neuen Zimmer sind die Tür und die Fenster anders angeordnet und daher haben wir da keine Stellmöglichkeit).
Wenn die Schrankwand weg ist, muss der große Kleiderschrank im Schlafzimmer leer geräumt, abgebaut, an der Stelle der Schrankwand wieder aufgebaut und wieder eingeräumt werden. Dann ist das Bett dran. Wo das Bett hinsoll, steht im Moment aber noch die Couch und umgekehrt, es wird in den nächsten Tagen also wieder eine logistische Meisterleistung. Von den ganzen Nähsachen rede ich erst gar nicht, die müssen nämlich auch einmal die Zimmer tauschen. Zum Glück haben wir gerade Urlaub. Nein, es ist nicht unser Jahresurlaub, wir reden hier von drei bzw. fünf Tagen Urlaub. :-(

Und ich hoffe doch sehr, dass Katharina der Gedanke, dass wir dann sozusagen Tür an Tür schlafen, nachts wieder durchschlafen lässt. Ich bin inzwischen in einem Alter angekommen, wo es mir durchaus was ausmacht, wenn ich nächtelang nicht mehr richtig schlafe. Und in meiner Erinnerung geht die ganze Sache, wie gesagt, schon seit Ende des Sommers. Und zu meinen nächtlichen Gedanken passt denn eben auch meine Blogüberschrift... Und morgens schäme ich mich sehr dafür, aber ich möchte doch nur mal ein, zwei Nächte am Stück durchschlafen. Und auch an den Nerven der Jungs zehrt es so langsam, denn ihre Schwester schreit so herzhaft, dass auch sie jede Nacht was davon haben. :-(

Dienstag, 3. November 2015

Versuch Nr. 2

Man sieht es, vor sechs Jahren hatte ich schon einmal diese Idee, so richtig weit gekommen bin ich aber ich. :-( Nun habe ich es vor einiger Zeit gedanklich noch einmal in Angriff genommen: Einen Baby Jane-Quilt zu nähen.

Buch und Lineale hatte ich damals auch. Ich habe auch mit dem Quilt angefangen. Ich hatte mir ein kleines Büchlein gekauft, in das ich alles, was zum Quilt gehört und wichtig ist, eintragen wollte:

Allerdings bin ich über den ersten Block nicht hinaus gekommen. Erst beim dritten Versuch hatte er die richtige Größe. Damals war ich auch der Meinung, ich müsste diesen Quilt aus Batiks nähen, kann ich heute gar nicht mehr verstehen. Das passt meiner Meinung nach gar nicht zusammen. Wo der Block in der richtigen Größe abgeblieben ist, weiß ich gar nicht mehr, die beiden zu kleinen Blöcke habe ich in das Buch eingeklebt und dann habe ich es zugeklappt. Das Projekt habe ich dann ganz schnell wieder verworfen und mein Buch und die Lineale wieder verkauft, so waren sie aus meinem Blickfeld verschwunden.

Vor ein paar Monaten hatte ich dann die Idee, ich könnte diesen Quilt noch einmal versuchen. Für Stoffe hatte ich mich ganz schnell entschieden: Ich hatte mich ja für einen BOM von Lynette Anderson entschieden, aber den habe ich nicht wirklich genäht. Ich habe dann überlegt, ob ich versuche, den BOM zu verkaufen. Den Gedanken habe ich aber wieder verworfen, stattdessen hat sich der Jane-Quilt in meinem Kopf festgesetzt. Fehlte nur noch ein Hintergrundstoff. Den habe ich bei quiltmania gefunden: Kona Cotton Solid in taupe. Ich fand, der Stoff passt gut zu meinen anderen Stoffen. Nun ja - und die liegen nun seit Februar 2015 schon im Schrank.
Buch und Lineale hatte ich mir auch schon gekauft. Anfangen wollte ich dann irgendwann nächstes Jahr. Irgendwie bin ich vor ein paar Tagen auf die Idee gekommen, mir auch die Software zu kaufen, vielleicht erleichtert die dann doch ein wenig das Nähen?! Heute kam mein Paket und nun bin ich gut ausgestattet. Mal schauen, wie weit ich beim zweiten Versuch komme. ;-)
Heute kam aber nicht nur meine Software an, sondern auch ein Paket von der lieben Silvia. Sie hat mir schon den Wichteladventskalender geschickt. Natürlich musste ich gleich mal in's Paket gucken und was soll ich sagen: Ach, sieht das toll aus. Nun hoffe ich natürlich, dass die Zeit bis zum 1. Dezember ganz schnell vergeht.