Sonntag, 27. März 2016

Mein Chateau

Katrins Quilt ist mittlerweile fertig, ich habe es aber erst gestern entdeckt. Mensch, das ist ja nun ein richtiger Ansporn für mich, mit meinem Chateau auch endlich voranzukommen. Heute ist zwar nicht der 6. des Monats, aber jetzt zeige ich immer meinen Fortschritt, wenn es einen gibt.

Am 6. März hatte ich ja mein Chateau schon einmal gezeigt und seitdem hing es bei mir am Schrank. Und mein Blick fiel ständig auf die schiefe Eingangstür. Zuerst hat es mich noch nicht so richtig gestört, aber je länger und öfter ich darauf geguckt habe, umso sicherer war ich mir, dass die Tür so nicht bleiben kann und so habe ich gestern eine neue Tür gemacht. Diese habe ich oben mit einer Rundung gearbeitet, ich finde, das passt am besten zu einer Schlosstür. Und diese Tür ist sogar gerade und hängt nicht so windschief in den Angeln.
Die Fenster zu besticken, war gar nicht so einfach, denn da musste ich ja durch einige Schichten durch: Stickvlies, Hintergrund, Appliziervlies, Schloss, Appliziervlies, Fenster. Die ersten Stiche habe ich durch alle Schichten gemacht, dann habe ich nur noch durch die applizierten Teile gestickt, das ging besser und so konnte ich gestern Abend dann meine Fensterbauer und auch die Dachdecker in den Feierabend entlassen.

Heute habe ich dann die beiden Bäume gestickt, das war noch einmal ein bisschen aufwändig. Überhaupt war der Block recht aufwändig, zum einen natürlich wegen der vielen Applikationen und zum anderen wegen der vielen Stickereien. Als ich mit dem Projekt angefangen hatte, habe ich überlegt, ob ich diese Block irgendwie vereinfachen könnte. Wie man sieht, habe ich ihn letztendlich genauso gearbeitet, wie er in der Vorlage angegeben ist, ich habe nichts vereinfacht oder weggelassen. Aber ich gebe es zu, vor diesem Block hatte ich Respekt. Aber: Ich habe es geschafft.

Nun muss ich nur noch gefühlte Millionen Minihexagons aneinander nähen und dann noch applizieren - dann bin ich mit dem schönen Projekt schon fast fertig. Nachdem ich heute eine halbe Ewigkeit nach meinen Hexagons gesucht habe, habe ich die ersten beiden Reihen zusammengenäht und appliziert. Das ist gar nicht so einfach und ich habe schon überlegt, dass es bestimmt einfacher wäre, die Hexagonketten zu applizieren, hätte ich nicht schon alle Teile zusammengenäht.



Ich überlege, ob ich über dem Gartentor auch die Hexagone appliziere oder ob ich das frei lasse, da ich jetzt aber ins Bett gehe, habe ich eine ganze Nacht Zeit, darüber nachzudenken. ;-)

Kommentare:

Näh Yoga hat gesagt…

Wow, das hast Du ja in rasantem Tempo geschafft. Und schön ist es geworden.
Liebe Grüße und einen schönen Ostermontag
Jeannette

Flickenstichlerin hat gesagt…

Wunderschön, das ist ein traumhafter Block, tolles Projekt.
Liebe Grüßle,
Sylvia

este hat gesagt…

Eine wunderschöne Arbeit, prima, dass du es im Original gearbeitet und nicht vereinfacht hast. Es wird ein ganz prachtvolles Werk. Jetzt geht es dem Ende zu, ich bewundere dein Durchhalten.
LG este

nealichundderdickeopa hat gesagt…

Liebe Viola,
das sieht ganz Klasse aus!!! Und die abgerundete Tür am Schlößchen passt super!!!
Das Hexa-Ketten aufnähen/applizieren ist nicht gerade der spannendste Teil... Sigrid hatte den Tipp, die Ketten mit großen Maschinenstichen zu "heften" und dann zu applizieren. Ich hab das leider zu spät entdeckt und mich mit viiieeelen Stecknadeln geplagt...
Du wirst es schaffen und dann ganz beruhigt ins nächste Projekt starten ;)
Alles Liebe, Katrin

sigisart hat gesagt…

Liebe Viola,
Katrin hat es schon geschrieben; ich habe die Hexagonketten mit dem größten Stich der Nähmaschine sozusagen geheftet. Da waren sie dann fest dran wo sie sollten und ich habe in Ruhe appliziert. Am Ende nur noch die Heftstiche entfernen. Das ging echt supergut!
Du bist ganz schön weit gekommen und dieser Block ist auch wirklich sehr aufwändig. Jetzt ist es bald geschafft...
Zielgerade!!!
L.G.
sigisart

Selbermacherin hat gesagt…

WOW!
So schnell!
Und das sieht sooo toll aus!!!
Susanne

Petruschka hat gesagt…

Zauberhaft! Ich bin begeistert von diesem tollen Projekt.

Herzlichst, Petruschka