Sonntag, 30. Oktober 2016

Die geschenkte Stunde...

...war heute sozusagen Schuld, dass ich schon viertel fünf wach war. Ich habe ja dann noch versucht, ein wenig weiter zu schlafen, aber wenn aus dem Nebenbett Geräusche kommen, die an ein Walross oder Ähnliches erinnern, fängt mein Herz vor was auch immer, kräftig an zu pochen und an Schlaf ist dann erst recht nicht mehr zu denken. Also bin ich aufgestanden, denn der frühe Vogel fängt den Wurm (ok, eigentlich kann er mich mal, aber was soll's, blöde innere Uhr).

Als ich dann meine Cappuccino gemacht habe, fiel mein Blick auf die Ente, die es morgen geben soll und ich hatte die Wahl zwischen versuchen, in den Kühlschrank zu quetschen oder schon zubereiten. Ich habe mich dann für Letzteres entschieden

und so brutzelt meine Ente seit fünf Uhr fröhlich im Ofen vor sich hin.
Ich habe für die Ente wieder das Rezept von Valomea genommen. Das ist total lecker und ich freue mich schon irre auf Montag. *Zwischenbericht: Johannes ist auch wach, Ente ist gewendet, Sud ist total lecker, ich freue mich noch mehr auf Montag*

Ich wollte mir gern noch einen Blätterkranz machen, die Sachen dafür hatte schon vor einger ganzen Weile besorgt, aber wie das im Moment mit meiner Zeit leider so ist, bin ich nicht dazu gekommen. Damit der Kranz nun aber noch rechtzeitig vor Weihnachten fertig wird, habe ich in den letzten Tagen daran gearbeitet. Ein großer Aufwand ist es nicht wirklich, aber man braucht doch ein wenig Zeit dafür.

Dieses Mal habe ich den Kranz nur in Grün gearbeitet, so kann er theoretisch das ganze Jahr hängen bleiben, immer mit einer anderen Deko. Verwendet habe ich dafür grüne Stoffaboquadrate. Schon eine ganze Weile habe ich überlegt, ob ich beim Handarbeitshaus mal wieder ein Stoffabo abschließen sollte. Noch habe ich mich nicht dazu entschieden, denn die Aboquadrate wollen ja auch verarbeitet werden. Ich hatte jedoch den letzten Mysterie von Handarbeitshaus begonnen und da waren Stoffaboquadrate dabei. Die grünen habe ich nun alle für meinen Kranz zweckentfremdet.

Die Quadrate habe ich zweimal zum Dreieck gefaltet, gebügelt und dann unten eine kleine Falte reingenäht. Dann habe ich die Blätter mit Heißkleber auf meinen Kranz geklebt, mir dabei natürlich wieder ganz oft die Finger verbrannt, aber letztendlich ist mein Kranz fertig geworden und hängt nun erst einmal ohne Deko bei uns im Wohnzimmer:
 
Für die Schleife und das Band zum Aufhängen habe ich Webband von der Bandweberei Kafka verwendet. Das sind ganz tolle Bänder und ich hüte sie, wie einen Schatz!
Einen kleinen Fehler habe ich allerdings gemacht: Ich hätte die Blätter von der Mitte jeweils nach unten verlaufen lassen müssen, das würde besser aussehen. Naja, vielleicht beim nächsten Kranz. ;-)
Nun werde ich noch ein bisschen weihnachtliche Deko nähen, drei kleine Herzen und zwei Zuckerstangen sind schon genäht und gewendet. Die müssen nur noch befüllt und fertig genäht werden. In einer Zeitung habe ich auch eine Vorlage für einen Elch gefunden, mal schauen, ob mir der auch gelingt.

Kommentare:

nealichundderdickeopa hat gesagt…

Liebe Viola,
da war ich ja zum Glück nicht die Einzige mit einer kurzen Nacht...
dein Kranz ist sehr schön geworden und schaut auch mit "nur" dem Band schon sehr festlich aus.
Lasst Euch die Ente shmecken :-)
Alles Liebe, Katrin

Selbermacherin hat gesagt…

Oh sieht der Kranz toll aus!!!
Susanne