Sonntag, 31. Januar 2016

Es ist immer gut zu wissen, wo die Anleitung her ist!

Aber ob man sich den Anbieternamen mit auf dem Block verewigen muss? :-(

Am Freitag kam der dritte Block vom English Country Garden Quilt und der Block hat mir so gut gefallen, dass ich beschlossen habe, den beginne ich am Wochenende. Block 1 und 2 liegen schon seit einer Weile hier, aber bei mir ist es immer so, dass ich erst eine Weile brauche, bevor ich ein Projekt beginne. Meist liegt es daran, dass ich mir nicht sicher bin, ob ich die Anleitung genau verstanden habe, besonders dann, wenn diese in Englisch sind. Aber einmal muss ich ja mal anfangen, so habe ich gestern den Hintergrund für die Stickblöcke passend zugeschnitten. Auch da habe ich erst einen kleinen Denkfehler gehabt, aber der hatte noch keine wirklichen Auswirkungen, denn der Block musste nur kleiner geschnitten werden.

Bei den Anleitungen sind ja immer zwei Varianten dabei, wie ich die Vorlage auf den Stoff bekomme: Entweder durch Aufbügeln, indem ich die beigefügte Bügelvorlage nutze oder indem ich sie aufzeichne. Ich habe mich für das Aufbügeln entschieden, aber nicht wirklich darüber nachgedacht, ob ich da vielleicht noch etwas abschneiden müsste, nein ich habe frei von der Leber weg gebügelt... ...und habe alles schön auf meinem Hintergrund gehabt, auch den Namen des Block und den des Anbieters!

So was Dummes kann auch wirklich nur mir passieren, zumal in der Anleitung eindeutig drin steht, dass man den oberen Teil doch bitte abschneiden und als Probe verwenden soll. Naja, wer Lesen kann, ist da wohl eindeutig im Vorteil. :-( Ich bilde mir jetzt einfach mal ein, dass die gestrichelte Linie am Ende die Nahtlinie sein soll, dann ist mein schöner Schriftaufdruck wieder weg und wenn nicht, dann muss ich mir was einfallen lassen.
Und weil ein Missgeschick reicht, habe ich dann mal in der Anleitung nachgelesen. Zum Glück, muss ich sagen, denn da stand, dass der Block vom dem Sticken koloriert wird. Ups, das wäre dann wohl auch in die Hose gegangen. Beim Kolorieren kamen zum ersten Mal meine Stifte zum Einsatz, die ich mir extra für diesen Quilt gegönnt hatte.
Beim Kolorieren hatte ich tatkräftige Unterstützung von Katharina und gemeinsam haben wir der Hauswand eine schöne Farbe gegeben...
Meine Teile habe ich mit der Maschine appliziert, denn den Stich, mit dem sie im Original appliziert sind, kann ich (noch) nicht. Da muss ich erst noch nachlesen, wie der gestickt wird. Aber auch so sieht es schön aus.
Ich habe auch schon begonnen, den Block zu sticken. Zuerst einmal die einfach und hinten liegenden Dinge, wie die Fensterläden, die Gardinenkante und die Bücher. Ob meine Gardinen auch die Troddelkante bekommen, wie ich noch nicht, den Stich muss ich auch erst noch einmal üben, denn mit dem Federstich Fischgrätstich stand ich schon bei meinem Wunschgarten auf Kriegsfuß... Auf jeden Fall ist schon ein bisschen was zu erkennen und es macht wieder ganz, ganz viel Spaß, etwas zu sticken. Der Rosenstrauch wird eine enorme Herausforderung, auch da muss ich erst einmal schauen, wie die Blüten gestickt werden.

In der Fensterbank stehen einige Bücher, mit Katharina habe ich entschieden, dass das wohl Leon-und-Lotta-Bücher sein müssen...

Samstag, 30. Januar 2016

Gegen das Wetter

Das Wetter ist heute ja wenig winterlich und auch wenig schön, es regnet ohne Unterlass. Wenn das alles Schnee wäre, könnte mein Wunsch, mal ein paar Tage eingeschneit zu sein, in Erfüllung gehen. Aber leider sind es nur Regentropfen...
Wenn man aus dem Fenster sieht, könnte man glatt deprimiert werden, bei so vielen Regentropfen, aber so ein Wetter hat natürlich auch was Gutes. Wer will bei dem Wetter schon vor die Tür gehen? Richtig: Niemand und so habe ich heute morgen ohne schlechtes Gewissen, meinem Hobby gefrönt und endlich den roten Kuschelsweat von Alles-für-Selbermacher verarbeitet.

Der Stoff lag schon ein paar Tage, ich habe immer noch überlegt, ob ich dafür wieder den PaLouis-Schnitt nehme oder aber, ob ich nach einem anderen Schnitt Ausschau halte. Aber, wenn ich einen anderen Schnitt kaufe, müsste ich ja erst wieder gefühlte hundert Seiten aneinander kleben und darauf hatte ich so gar keine Lust und außerdem gefällt mir der Schnitt...

Dann habe ich heute morgen, als ich mit meiner Freundin telefoniert habe, eine ganze Stunde eine passenden Kombistoff gesucht. An dem, was in meinem Stoffschrank liegt, habe ich gemerkt, dass ich ewig lange keine Stoffe für mich bzw. Große gekauft habe. Ich habe viele schöne Stoffe gefunden, die passend gewesen wäre, aber will ich wirklich süße Bienchen oder niedliche Marienkäferchen ins Büro ausführen? Nein, nicht wirklich, also hieß es weitersuchen. Letztendlich standen rote Herzen auf hellblau oder Dalapferdchen zur Auswahl:
Wenn ich das so auf dem Foto sehe, wären die Dalapferde vielleicht auch machbar gewesen, ich habe mich aber dann doch für die Herzen entschieden, die fand ich passender.

Dieses Mal habe ich den Wickelkragen genäht, den es als Ergänzung zum E-Book gibt. In dem Ergänzungs-E-Book gibt es leider keinen Text (hätte ich mir gewünscht), aber die Bilder sind auch aussagekräftig. Ich hätte nur gern noch nachgelesen, ob ich die Fotos richtig verstanden habe. Egal, ich habe meinen Pullover fertig bekommen, also habe ich die Anleitung richtig gedeutet.
Der Pullover hat das Zeug zum absoluten Lieblingsteil und das nicht nur, weil er rot ist, sondern, weil er absolut bequem und kuschelig ist.

 
Der Schnitt begeistert mich immer mehr. In meinem grauen Pullover fühle ich mich schon wohl, aber dieser ist noch viel schöner. Zum Glück habe ich im Schrank noch Sweats, da werde ich mir auf jeden Fall noch einen Pullover nähen. ;-)

Montag, 25. Januar 2016

Big Quilt of nature

Nachdem ich mit meiner Wassermühle fertig war, habe ich so richtig Lust bekommen, mit den Blöcken vom Big Quilt of nature weiter zu nähen. Erstens weil es Spaß macht, zweitens hatte ich die gesamten Stoffe ja gerade rausgesucht und drittens möchte ich ja mal mit dem Quilt fertig werden voran kommen.

Also habe ich mir meine schon vor ewigen Zeiten ausgedruckten Vorlagen hervorgekramt und beschlossen: Ich nähe der Reihe nach, kein Raussuchen von einfachen Blöcken mehr, sondern es wird genäht, so wie sie auf dem Stapel liegen. Das habe ich dann auch gemacht und der erste Block, der fertig geworden ist, war "Frau Schnecke":
Wie zu erahnen ist, habe ich mich zunächst für die "Käfer"-Serie entschieden, schließlich habe ich daraus ja schon einen Block, den Karpfen, genäht. Die nächste Vorlage war dann die Smaragdeidechse:
Meine Eidechse sitzt noch ganz gemütlich in der Sonne auf einem Felsen und lässt sich den Körper wärmen, sicher hat sie die Heuschrecke noch gar nicht entdeckt. Wobei die Heuschrecke wahrscheinlich wenig Überlebenschancen hat, denn die ist wohl doch eher ein Mutant... :-(
Der Big Quilt of Nature soll ja irgendwann einmal bei Katharina im Zimmer an der Wand hängen. Nun habe ich überlegt, ob ich davon ein Fotobilderlernbuch machen sollte. Jeder Block bekommt eine extra Seite und da schreibe ich dann dazu, was es ist und was es Besonderes dazu zu erfahren gibt. Über diese Idee muss ich mal noch ein wenig nachdenken.

Sonntag, 17. Januar 2016

Reparaturarbeiten

Vielen Dank für Eure lieben Kommentare zu meiner Wassermühle, ich habe mich über jeden einzelnen sehr gefreut.

In meinem letzten Post habe ich ja auch ein Foto meiner bisherigen Blöcke von Big Quilt of nature gezeigt. Bestimmt ist Euch auch der Block aufgefallen:
Das helle Viereck hat mich schon vor zwei Jahren gestört, aber den Block zu ändern, da bin ich ehrlich gesagt nicht drauf gekommen. Heute hat es mich nun gepackt und ich habe das störende Teil herausgetrennt.
Von dem Stoff, aus dem ich den Himmel genäht habe, habe ich noch ausreichend und so konnte ich ein passendes Stück aussuchen. Dieses Mal habe ich es aber vorher aufgelegt, um zu gucken, ob es passt...
Das Einnähen war ein bisschen fummelig, aber letztendlich hat es doch geklappt und so sieht mein Block nun aus:
So sieht mein Block doch viel schöner aus und wenn er gebügelt ist, liegt er auch schön glatt. Ich bin froh, dass ich meinen Block noch einmal aufgetrennt habe, sonst hätte ich mich wohl ewig darüber geärgert...

Wer räumt am Ende auf?

Schon vor zwei Jahren habe ich einen Anlauf genommen, um bei der Hasenbach-Challenge mitzunähen, die schon seit ein paar Jahren von Katrin organisiert und betreut wird. Damals hatte ich mir vorgenommen, den Big Quilt of nature zu nähen. Aber als dann im Mai meine Elternzeit geendet hat, hat auch meine Teilnahme an der Hasenbach-Challenge geendet. Und weil in den letzten 1 1/2 Jahren immer wieder was war, habe ich nicht weiter genäht.

In diesem Jahr aber hat Claudia Hasenbach einen BoM vorgestellt, der mich animiert hat, wieder bei der Challenge einzusteigen, denn Häuser sind sozusagen meins... Für die Challenge gibt es in diesem Jahr eine Facebook-Gruppe und einen eigenen Blog, auch gibt es nicht mehr den Zeigetag am letzten Tag des Monats, sondern wenn der Block fertig ist, darf er gezeigt werden. Auch das kommt mir entgegen, denn wenn ich weiß, dass etwas erst zum Ende des Monats gezeigt werden darf, warte ich immer bis zum vorletzten Tag und muss mich dann hetzen.

Und weil Steffen gestern mal wieder den ganzen Tag zum Fußball war, habe ich die Zeit genutzt und mit meinem ersten Hasenbach-Block von diesem Jahr angefangen.
Als ich die Schablonen ausgeschnitten habe, habe ich schon überlegt, ob ich schon einmal einen PP-Block genäht habe, der so viele Vorlagen hatte, ich glaube, es ging bis zum "W"...



Zum Glück hatte ich von meinem ersten Versuchen noch meinen Karton mit der Aufschrift "Big Quilt of nature", da hatte ich nämlich damals schon passende Stoffe zusammengesucht und separat weggepackt, so brauchte ich nicht ganz so viele Stoffe rauszusuchen, sondern konnte erst einmal in den schon Zusammengestellten gucken.


Zu Anfang sah es ja noch richtig gut organisiert aus, aber je mehr ich genäht habe, umso mehr Stoffe musste ich aus meinen anderen Kisten raussuchen, denn ich wollte ja DEN perfekten Stoff für meinen Block haben - und so sah es dann am Ende bei mir aus:
 
Ich habe für meinen Block ziemlich viele Stoffe mit Muster verwendet, die habe ich teilweise bis zu zehnmal aufgesteckt und probiert, ob das Muster nun richtig herum verläuft. Bis auf ein Teil verlaufen auch alle so im Muster, wie ich es haben wollte.
Nach dem Wasserstoff habe ich lange in meine Kisten suchen müssen und ich glaube, es ist gar kein Wasser, sondern blauer Holzstoff, aber das ist völlig egal, in meinem Block ist es Wasser in Bewegung. Dass über dem Wasserrad eine Wasserrinne verläuft, habe ich erst gesehen, als der Block fertig war, vorher wusste ich damit nichts anzufangen. Nun fehlt nur noch der appliziert Busch und ein paar Stickereien und dann ist mein erster Hasenbach-Block in diesem Jahr fertig.

Und weil es gestern so viel Spaß gemacht hat, mal wieder PP zu nähen und ich die Sterne, die im nächsten Monat erscheinen werden, nicht nähen möchte, habe ich mir gestern überlegt, dass ich in den Monaten, wo die Sterne erscheinen werden, meine Blöcke von Big Quilt of nature weiternähe. Dreizehn Blöcke davon habe ich ja schon...
...wobei ich mir überlegt habe, den unteren Block noch einmal zu ändern, denn das graue Quadrate hat mich damals schon gestört. Es ist zwar der gleiche Stoff, den ich da verwendet habe, aber dummerweise habe ich da ein sehr helles Teil dieses Stoffes verwendet... Mit diesem Quilt wollte ich eigentlich 2014 fertig werden (bevor ich wieder zur Arbeit gehe), was daraus geworden ist, sieht man ja. Der soll, wenn er fertig ist, an die Wand in Katharinas Zimmer, denn ich denke, das ist ein toller Quilt für Kinder, da können sie ganz viel entdecken!

Sonntag, 10. Januar 2016

Nix für'n Trockner

Nachdem meine Tunika nach dem Schnitt von Bekiddi so toll geworden ist, habe ich mich heute dann doch dazu entschlossen, meinen schönen Stoff von Ischilly anzuschneiden. Bei Juliane hatte ich vor einer Weile einen so schönen Geckostoff gesehen, den musste ich unbedingt haben.
 (Foto von Juliane Rheine-Bierle)
Lange hatte ich die Stoffe liegen und habe auf den passenden Schnitt gewartet, bis ich dann den Bestyle gefunden habe. Der Schnitt ist ja auch so variabel, sodass ich alle Stoffe verwenden konnte. Heute Vormittag habe ich mit dem Shirt angefangen und als wir heute Mittag nach Halbestadt zum Hallenmasters der B-Jugend gefahren sind, habe ich mein Shirt schon ganz stolz ausgeführt:
 
Obwohl ich die gleiche Größe wie bei der Tunika genommen habe, sitzt das Shirt seeeehr figurbetont. Ich war ja zuerst ein wenig skeptisch, aber Steffen meint, ich kann das anziehen und soll mich nicht so haben. Aber auf gar keinen Fall darf das Shirt in den Trockner (mmh, wobei meine Sachen ja unbedingt trocknergeeignet sein müssen). Naja, beim nächsten Versuch muss ich unbedingt daran denken, dass festere Stoffe enger sitzen...

Donnerstag, 7. Januar 2016

Meine Tochter hat mich total verändert!

Während meiner Schwangerschaft habe ich ja immer gesagt, dass mein Kind, sollte es ein Mädchen werden, kurze Haare und praktische Hosen trägt und natürlich auf gar keinen Fall rosa/pink/lila... ;-) Naja, was daraus geworden ist, ist ja nun doch irgendwie bekannt: Katharina hat schöne lange Locken (und nein, ich werde sie auf gar keinen Fall abschneiden lassen), sie trägt gern Kleider (ok, über Hosen, aber Kleid ist Kleid) und wenn im Kindergarten ein pink-rosa-lila Fest gefeiert werden würde, könnte ich wohl den gesamten Kindergarten mit Klamotten ausstatten. So nach und nach habe ich da meine "guten" Vorsätze über Bord geworden.

Und so habe ich meiner Katharina in den letzten Tagen nach dem Schnitt von Klimperklein eine Tunika genäht. Vor einer ganzen Weile hatte ich bei Stoffe-und-Kreatives einen schöne Stoff in der Restekiste entdeckt. Vor einem Jahr hatte ich Katharina daraus schon ein Schnabelina-Kleid genäht. Aus dem letzten Rest habe ich ihr nun eine Tunika genäht.
Damit war der Stoff nun auch restlos aufgebraucht und ich konnte für mich wieder was nähen. Ende des Jahres hatte ich bei Astrokatze schönen brauen Jersey gefunden. Einen passenden Kombistoff gab es auch und so habe ich mir zwei Stoffe bestellt. Lange sie und ich habe auf den passenden Schnitt gewartet. Der lief mir dann in Form des Ebooks BeStyle von BeeKiddi über den Weg. Den Schnitt fand ich gut, da er doch recht vielseitig zu sein scheint. Gestern habe ich mir nun aus den schönen Stoffen eine Tunika genäht. Erst habe ich überlegt, ob ich vielleicht doch ein Probeteil nähen sollte, aber dann habe ich nach dem Motto "Wer nicht wagt, der nicht gewinnt" genäht und was soll ich sagen? Es hat geklappt!
Ich hatte mal wieder mein altbekanntes Problem, dass die Ärmel normal zu eng gewesen wären. Also habe ich den Ärmel ein wenig aufgeschnitten und den Armausschnitt ein bisschen weiter geschnitten und es hat geklappt.

Heute morgen habe ich dann meine Tunika angezogen und Katharina fand sie schön und wollte auch gern was aus dem Stoff genäht haben. Ein bisschen Stoff war ja noch über und so habe ich heute nach der Arbeit für Katharina eine weitere Tunika genäht.
Eigentlich wollte ich es nie machen, dass ich für Katharina und mich aus dem gleich Stoff was nähe, aber sie hat so lieb gefragt und geschmeichelt, dass ich einfach nicht anders konnte und ihr aus den Stoffresten auch eine Tunika nähen musste und wenn ich ganz ehrlich bin, gefällt es mir.
 
 
Ein kleiner Fehler ist mir leider unterlaufen. Eigentlich wollte ich die Bündchen so annähen, dass die Herzen gerade herum stehen. Ich hatte mir die Bündchen dazu auch schon passend gedreht, aber irgendwie muss ich wohl in Gedanken gewesen sein, denn ich habe das erste Bündchen verkehr herum angenäht, die Herzen stehen auf dem Kopf. Naja, dann wollte ich das zweite Bündchen auch so herum annähen, aber auch da war ich wohl in Gedanken, denn bei dem  zweiten Bündchen sind die Herzen richtig herum...
Ein bisschen ärgert mich das, aber es ist wie es ist und abtrennen wollte ich nicht, denn da geh tmir meist noch mehr schief... ;-)

Und was wir morgen anziehen, ist ja wohl logisch, oder???

Mittwoch, 6. Januar 2016

Chateau Hexagon mal zwei

Sicher könnt ihr euch noch an meinen Chateau Hexagon erinnern. Und nein, keine Sorge, ich werde ihn nicht doppelt nähen, einer reicht. ;-)

Katrin hatte diesen bei meinen aktuellen Projekten vermisst und mich wieder an den Quilt erinnert. Katrin hat den Quilt auch genäht, aber auch ihrer ist noch nicht fertig und so sind wir kurzerhand überein gekommen, den Quilt sozusagen zusammen zu nähen. Und weil es Hexagons sind, hatte Katrin die Idee, am 6. eines jeden Monats unsere Fortschritte zu zeigen.

Aufgehört hatte ich ja mit dem 5. Block, da mir da die Yoyos nicht gelungen sind und dann waren andere Dinge einfach immer wichtiger. Die Yoyos habe ich noch immer nicht gemacht, aber das kann ich später noch immer nachholen und vielleicht fällt mir dazu noch eine andere Idee ein, was ich da tun kann.

Als ich am Sonntag wieder so unheimlich früh wach war (es war um vier), habe ich mir den sechsten Block vorgenommen und die Teile appliziert. Ich finde, es ist schon mit jedem Block besser geworden und mittlerweile habe ich richtig Spaß daran gefunden.
Da ich ja die Knöpfe nicht habe, habe ich die Gießkanne auch gestickt. Dafür habe ich auf die Schnecke rechts verzichtet, denn ich habe einen schönen Knopf als Schnecke gefunden, der kommt dann dort hin, wenn der Quilt fertig ist.

Auch Block sieben ist fertig geworden. Dazu hatte ich im Bastelladen nach Zackenlitze geguckt, ich habe auch welche gefunden, allerdings nicht solche, wie ich haben wollte. Sicherheitshalber hatte ich auch noch zwei Stücken Spitze mitgenommen, weil ich mir nicht sicher war, was ich um den Seerosenteich herum machen wollte. Aber weder die Litze noch die Spitze haben mir gefallen. :-( Ich habe dann ganz tief in meinen Kisten gekramt und zum Glück noch schmale weißte Zackenlitze gefunden, die habe ich dann genommen. Sicher, eine breitere Litze hätte bestimmt besser ausgesehen, aber dafür extra wieder bestellen? Und auch hier habe ich das Motiv, welches im Originalquilt ein Knopf ist, gestickt und so hat mein Teich drei gestickte Seerosen.
Ich habe auch meine sieben Blöcke schon einmal zusammen ausgelegt und ich finde, es sieht schon richtig schön aus:
Eigentlich könnte ich meine Blöcke schon zusammennähen, mal schauen, vielleicht mache ich das dann bald. Aber dann stehen gefühlte Millionen Hexagons an und die sind so winzig... Ich hoffe, die gelingen mir besser als die Yoyos. Ihr seht, es bleibt also weiterhin spannend bei mir... :-)

Freitag, 1. Januar 2016

Zum neuen Jahr

An Anfang eines jedes Jahres ist es für mich an der Zeit, zurückzublicken, aber auch einen Blick nach vorn zu werfen. Die letzten 1 1/2 Jahre waren nicht so wirklich einfach, gefühlt jagte eine Katastrophe die nächste, es fing am im Mai 2014 und endete (?, ja ich habe beschlossen, es endete!) kurz vor Weihnachten 2015. Irgendwie weiter geht es immer. Ich habe aber für mich beschlossen, mich von diesen Katastrophen nicht mehr runterziehen zu lassen, sie sind unvermeidlich und gehören wohl zu unserem Leben nun einmal dazu. Unser Wunsch für 2016? Ein Jahr ohne Krankenhaus, das wär toll! Und wenn es anders kommt, dann kommt es eben anders...

Für mein Hobby hatte ich auch weniger Zeit, als bisher. Meine Elternzeit ist eben wirklich nicht zu toppen, aber das war ja irgendwie klar. Habe ich im letzten Jahr eigentlich überhaupt was genäht? Es kommt mir so vor, als ob gar nichts fertig geworden ist, aber dem ist nicht so, so einiges habe ich ja doch genäht. Mein Windmühlenquilt, der vor meinem Regal hängt, meine beiden Küchenquilts, die beiden Neffenquilts (Taufquilt), mein Sternenhimmel, mein Freundschaftsblocktauschquilt, den ich endlich mal fertig gequiltet habe, mein kleiner Herbstquilt und nicht zu vergessen, mein Wunschgarten... Und ja, meine Oase! Wie könnte ich diesen traumhaften Quilt vergessen?! Wenn ich mir das so ansehe, ist das eine ganze Menge, was ich im vergangenen Jahr genäht habe. Es kommen ja noch etliche Blöcke für Monatsprojekte hinzu...

Es ist mir nicht immer alles gelungen, manches Projekt habe ich nicht angefangen, manches nicht fertig gebracht, aber die, die mir am Herzen gelegen haben, sind fertig geworden.

Und dann habe ich es auch geschafft, hin und wieder mal ein Kleidungsstück zu nähen, vorzugsweise für Katharina. Stoffe habe ich ja viele, aber bisher habe ich mir immer gesagt, sie braucht nichts, weil wir eben auch so viele getragene Sachen geschenkt bekommen haben. Und da wäre es sinnlos, ihr noch etwas zum Anziehen zu nähen. Oftmals habe ich überlegt, dass ich ihr mal was nähen könnte, aber wenn ich ihnen Schrank aufgemacht habe, habe ich überlegt, das muss nicht sein. Das will ich nun ändern: Mein Kind braucht von mir genähte Sachen, für die Jungs habe ich es schließlich auch gemacht und irgendwie macht es mich am Ende auch sehr stolz. Und für mich möchte ich auch mal wieder ein bisschen häufiger was nähen. Wenn ich an meinen Erdlöwenpullover denke, ist mein Talent dafür doch nicht ganz verloren gegangen. Und mit dem Schnitt bin ich schon recht zufrieden... ;-) Ob ich es schaffe, mir in diesem Jahr DEN Shirtschnitt zu erstellen? Das steht auch schon lange auf meiner To-Do-Liste.

Damit bin ich schon irgendwie bei der Aussicht auf das neue Jahr. Ich habe so ein paar Sachen, die ich auf jeden Fall machen möchte. Was auf meinem Projektstapel liegt, habe ich ja schon einmal erzählt. Diese Projekte haben Vorrang. Dann möchte ich *winkewinke Katrin* natürlich auf jeden Fall meinen Chateau Hexagon fertig stellen. Eigentlich stehen auf meinem Plan auch noch der Moon Glow und der andere Jinny-Beyer-Quilt... Ach ja und meine Viola Jane... Ups, ist die Liste ist schon wieder ganz schön lang, aber Platz für den neuen Hasenbach-BoM ist da auf jeden Fall noch... ;-) Und was nicht fertig wird, wird eben nicht fertig und wird mit als Projekt in's nächste oder übernächste Jahr genommen, ich habe ja nicht vor, am Ende des Jahres die Welt zu verlassen.

Einen Vorsatz habe ich heute schon in die Tat umgesetzt. Bereits gestern hatte ich noch drei schöne Stoffkombis zurecht gelegt, aus denen ich für Katharina noch Oberteile nähen möchte.

Angefangen habe ich heute mit der blauen Stoffkombi, warum weiß ich auch nicht. Da ich von dem Mädchenstoff ausreichend habe, habe ich überlegt, daraus noch einmal ein Klimperklein-Kleid zu nähen. Dieses Mal habe ich mir den Schnitt auch noch einmal genau angesehen und festgestellt, dass da doch tatsächlich eine Linie eingezeichnet ist, an der das Oberteil endet, wenn ein Volant angenäht wird. Denn dann wird das auch kein bodenlanges Kleid... ;-) Heute habe ich mir mehr Zeit genommen und ein bisschen Schnickschnack genäht: Geteilte Ärmel, Volant, geteiltes Oberteil und herausgenkommen ist ein traumhaft schönes Kleidchen (finde ich).
Dieses Kleid hat nun auch eine Kleiderlänge, das gestrige war eben einfach zu lang und auch der Kopf passte dieses Mal durch den Halsausschnitt.
Ich bin ein klein wenig stolz auf das Kleid, denn da passt wirklich alles zusammen und es ist auch gut genäht. Heute kann dann Katharina das Kleid ausführen, denn wir werden jetzt gleich zum Kaffee fahren. ;-)

Aus den anderen beiden Stoffkombis werde ich ihr nach dem Klimperklein-Schnitt Tuniken nähen, die werde ich dann aber einfacher halten.

Und mit dieser Ausschau und meinem kleinen Rückblick verabschiede ich mich in den Nachmittag und wünsche Euch allen ein gesundes neues Jahr mit viel Zeit für Eure Lieben, Euer Hobby und was Euch sonst noch am Herzen liegt. Ich freue mich auf ein weiteres Blogjahr - auch da möchte ich wieder ein bisschen aktiver sein. Ich habe in diesem Jahr für mich beschlossen, dass es ein gutes Jahr wird, ich schiebe alle negativen Gedanken weit weg bzw. wandele sie in Positive um. In diesem Jahr will ich auf jeden Fall auf der Gewinnerseite stehen und das Beste draus machen!!! Und das wird mein Vorsatz für das neue Jahr sein.