Donnerstag, 31. März 2016

Viele, viele Hexagons

Am Sonntag hatte ich ja schon meinen Fortschritt mit meinen Hexagons gezeigt. Abends habe ich immer mal wieder die anderen Hexagons zusammengenäht und appliziert.
Wie ihr seht, habe ich über dem Tor doch die Hexagons appliziert. Das kam irgendwie automatisch, erst als sie fest waren, fiel mir ein, dass ich ja überlegt, hatte, die wegzulassen. Aber dann sollte es wohl so sein. ;-)

Vorgestern Abend habe ich dann die große Kette zusammen genäht. Die ist allerdings noch nicht appliziert. Vielleicht komme ich heute dazu...

Sonntag, 27. März 2016

Mein Chateau

Katrins Quilt ist mittlerweile fertig, ich habe es aber erst gestern entdeckt. Mensch, das ist ja nun ein richtiger Ansporn für mich, mit meinem Chateau auch endlich voranzukommen. Heute ist zwar nicht der 6. des Monats, aber jetzt zeige ich immer meinen Fortschritt, wenn es einen gibt.

Am 6. März hatte ich ja mein Chateau schon einmal gezeigt und seitdem hing es bei mir am Schrank. Und mein Blick fiel ständig auf die schiefe Eingangstür. Zuerst hat es mich noch nicht so richtig gestört, aber je länger und öfter ich darauf geguckt habe, umso sicherer war ich mir, dass die Tür so nicht bleiben kann und so habe ich gestern eine neue Tür gemacht. Diese habe ich oben mit einer Rundung gearbeitet, ich finde, das passt am besten zu einer Schlosstür. Und diese Tür ist sogar gerade und hängt nicht so windschief in den Angeln.
Die Fenster zu besticken, war gar nicht so einfach, denn da musste ich ja durch einige Schichten durch: Stickvlies, Hintergrund, Appliziervlies, Schloss, Appliziervlies, Fenster. Die ersten Stiche habe ich durch alle Schichten gemacht, dann habe ich nur noch durch die applizierten Teile gestickt, das ging besser und so konnte ich gestern Abend dann meine Fensterbauer und auch die Dachdecker in den Feierabend entlassen.

Heute habe ich dann die beiden Bäume gestickt, das war noch einmal ein bisschen aufwändig. Überhaupt war der Block recht aufwändig, zum einen natürlich wegen der vielen Applikationen und zum anderen wegen der vielen Stickereien. Als ich mit dem Projekt angefangen hatte, habe ich überlegt, ob ich diese Block irgendwie vereinfachen könnte. Wie man sieht, habe ich ihn letztendlich genauso gearbeitet, wie er in der Vorlage angegeben ist, ich habe nichts vereinfacht oder weggelassen. Aber ich gebe es zu, vor diesem Block hatte ich Respekt. Aber: Ich habe es geschafft.

Nun muss ich nur noch gefühlte Millionen Minihexagons aneinander nähen und dann noch applizieren - dann bin ich mit dem schönen Projekt schon fast fertig. Nachdem ich heute eine halbe Ewigkeit nach meinen Hexagons gesucht habe, habe ich die ersten beiden Reihen zusammengenäht und appliziert. Das ist gar nicht so einfach und ich habe schon überlegt, dass es bestimmt einfacher wäre, die Hexagonketten zu applizieren, hätte ich nicht schon alle Teile zusammengenäht.



Ich überlege, ob ich über dem Gartentor auch die Hexagone appliziere oder ob ich das frei lasse, da ich jetzt aber ins Bett gehe, habe ich eine ganze Nacht Zeit, darüber nachzudenken. ;-)

Samstag, 26. März 2016

Button Club Nr. 1

Sigrid hatte auf ihrem Blog geschrieben, welche Button Clubs es von Lynette Anderson schon gegeben hat. Sie hat sie alle gearbeitet und die Vorlagen, da sie die Quilts nicht zweimal nähen wird, auf ihrem Blog angeboten. Die Anleitungen für den Quilt "My Garden" hatten es mir gleich angetan und so habe ich mal "hier" gerufen und Glück gehabt, ich war die Erste, die sie haben wollte. Tja - und nun sind sie meine.

Sigrid schriebe auf ihrem Blog, dass der Quilt My Garden der erste Button Club gewesen ist, den es überhaupt gegeben hat.

Am Donnerstag schon kam der Brief von Sigrid an und sie hatte die Vorlagen in  zwei Stoffe von LA eingewickelt. Die sind ein Traum und ich glaube, ich muss mal wieder Stoffe kaufen.
 
Bevor ich allerdings zu diesem Quilt komme, wird es wohl noch eine ganze Weile dauern, denn schließlich warten hier vier ziemlich aufwändige Handnähprojekte auf mich - und diese Worte von mir, die bis vor Kurzem Handnähen noch sowas von kategorisch abgelehnt hat...

Freitag, 25. März 2016

Braune Reißverschlüsse kann ich nicht...

Marianne, Alexandra, Andrea, Angelika und Sigrid haben sich virtuell zusammengeschlossen, um zusammen eine Bionic Gear Bag zu nähen. Das ist eine Tasche, ähnlich wie die Sew Together Bag, nur mit einer Tasche mehr und etwas größer. Eine ganze Weile habe ich schon überlegt, ob ich mir nicht vielleicht eine BGB nähen sollte, aber dann habe ich entschieden, ich habe ja eine Tasche, das reicht vollkommen aus.

Als ich dann aber Sigrids schöne Tasche gesehen habe, habe ich mir den Schnitt gekauft. Auf den Blogs der anderen hatte ich schon gelesen, dass die Anleitung recht dürftig ist. Wobei dürftig da nicht so das richtige Wort ist, denn im Ganzen waren es über 80 Seiten Anleitung, aber viel Text und meiner Meinung nach viel Gelaber Drumherum. Nach einigem Suchen hatte ich dann die Zuschnittmaße gefunden und war dann schon wieder etwas überfragt. Da die Tasche dann aber doch sehr ähnlich ist, wie die STB habe ich einfach nach Gefühl und nach meinen Gedanken zu geschnitten. Und es hat funktioniert. Kompliziert war es hier nur, weil die Reißverschlusstaschen unterschiedlich groß sind.

Es gibt als Nähanleitung einige Vidoes bei Youtube, aber ich hatte keine Lust, mir erst eine halbe Stunde ein Video anzusehen, bevor ich mit den Zuschneiden/Nähen beginnen kann. Also habe ich mich an den Sew Along gehalten und danach konnte ich die BGB wunderbar nähen.
Obwohl ich diese Woche auch gesundheitlich außer Gefecht gesetzt war, musste ich Mittwoch nach der Arbeit unbedingt noch mit der Tasche anfangen und ich finde, ich bin ganz gut voran gekommen. Heute morgen habe ich dann den letzten Reißverschluss eingenäht und habe ich wieder sehr gefreut, dass ich ihm Wohnzimmer meine kleine Bernina habe, denn als ich wach war, hat der Rest der Familie noch tief und fest geschlafen. ;-) Und meine kleine Nina kann auch Reißverschlüsse...
 
 
Einzig die beiden Taschen mit dem braunen Reißverschluss sind mir nicht ganz so gut gelungen, die haben sich beim Einnähen in das Seitenteilt etwas verschoben. Das ist mir aber leider erst heute aufgefallen, da war es für eine Korrektur zu spät, denn sonst hätte ich das ganze Binding an der Seite noch einmal abtrennen müssen.
 
Ansonsten aber finde ich, ist mir die Tasche ganz gut gelungen. Vielleicht nähe ich noch einmal eine zweite, dann aber mit mehr Ruhe und nicht nach der Arbeit, wenn ich eigentlich in's Bett gehöre. So und jetzt werde wir mal weiter umräumen, wir haben ja schließlich Urlaub. ;-)

Mittwoch, 23. März 2016

AMC

Meine Frühlings-AMC, die ich mit Astrid getauscht hatte, habe ich ja schon gezeigt. Leider habe ich meine AMC nicht so schnell fertig bekommen, wie ich mir das gewünscht hätte. Aber sie ist fertig geworden und Anfang März habe ich dieses kleine Schneeglöckchen zu Astrid geschickt.
Genäht habe ich die Karte aus den handgefärbten Stoffen von Martina. Die hatte ich für lange Zeit im Abo und habe da einen richtigen Schatz an Stoffen. Für das Schneeglöckchen kamen sie mir gerade recht.

Trillian hatte auf ihrem Blog zwei schöne AMC zum Thema "Zirkus, große Träume und Kindheitserinnerungen" gezeigt. Zum Thema Zirkus fällt mir immer ein, dass ich als Kind mit meinem Papa mal im Zirkus war und als die Tänzerin auf dem Hochseil dran war, habe ich ihn mit dem Ellenbogen in die Seite gestubst und gesagt, dass das ja sowieso alles kintopp ist. Dass jemand auf dem Hochseil läuft, konnte ich mir damals nicht vorstellen. Mit Trillian habe ich auch einen Tausch vereinbart und so ist gestern diese schöne Karte bei mir angekommen.
Zu welchem Thema ich die AMC nähen wollte, war mir eigentlich von Anfang an klar, es konnte ja nur ein Hochseiltänzer werden. Zuerst dachte ich an eine Tänzerin vor einem Zirkuspublikum. Ich habe dann im Netzt nach einem schönen Bild von einer Hochseiltänzerin gesucht und bei Wikipedia habe ich ein tolles Foto von den Füßen eines Seiltänzers gefunden. Dieses habe ich, allerdings seitenverkehrt, weil ich nicht daran gedacht habe, auf Stoff gedruckt. Dieses Bild bildete die Grundlage für die AMC. Ein paar der Konturen habe ich mit der Maschine nachgenäht, ein bisschen Stoff aufgenäht und das Ganze mit orangenem Organza überlegt und noch einmal festgenäht. Diese AMC ist dabei herausgekommen:
Leider konnte ich auf dem Foto das Schimmern der Karte nicht so recht einfangen...

Sonntag, 20. März 2016

Ein Körbchen voller Eier

Schon seit vielen Jahren bewundere ich im Katalog vom Handarbeitshaus den Körbchenquilt von Yoko Saito. Oft habe ich schon überlegt, ob ich mir den nicht kaufen sollte, aber bis vor kurzem war ja applizieren von Hand ein rotes Tuch für mich, ich konnte und wollte es nicht. Den Quilt fand ich wunderschön, aber zugetraut habe ich ihn mir bisher nicht. Bis jetzt sozusagen, ich fand, ich bin jetzt soweit, dass ich diesen Quilt schaffen könnte. Nun habe ich überlegt, ihn mir erst dann zu bestellen, wenn ich meine anderen Projekte fertig habe, aber - ich gebe es zu - ich habe dann befürchtet, dass der Quilt dann vielleicht nicht mehr lieferbar sein könnte. Ich habe ja so ein Glück.

Also habe ich ein bisschen überlegt, gespart und gerechnet und ihn mir dann letzte Woche bestellt. Die Lieferung war wieder unheimlich schnell, schon einen Tag später war mein Paket da...
 
Wenn ich die Bilder sehe, freue ich mich noch immer. Ich habe mir dann ganz fest vorgenommen, mit dem Quilt erst dann anzufangen, wenn ich mein Chateau Hexagon fertig habe. Das war mein Plan und ich war fest entschlossen, die Packung wegzuräumen. Naja, gut, ich kann mir ja wenigstens mal die Stoffe ansehen.
 
Mmh... ...so ein kleines, einfaches Blöckchen könnte ich ja mal versuchen. Nur eins. Naja und wenn der Gedanke schon da ist, fange ich wohl einfach mal an. Die Anleitung ist zwar in Japanisch, aber die wichtigen Maße stehen alle dabei, so ist es gar kein Problem. Wegen der Applikationen muss ich ein bisschen überlegen, da die ja teilweise überlappen. Aber beim ersten Block hat es ganz gut geklappt. Die Stoffe sind wunderschön, grob gewebte Japaner, zarte, feine Stoffe, es ist alles vertreten.
Zum Positionieren der einzelnen Teile habe ich wieder meinen Leuchtkasten genutzt und dann habe ich heute Nachmittag fleißig appliziert. Und es hat mir so richtig viel Spaß gemacht, ich glaube, das könnte meine neue Leidenschaft werden. Und so sieht mein Körbchen nun aus.



Und ich finde, die Applikationen sehen immer besser aus. :-) Ich glaube, das ist ein Körbchen voller Eier, schließlich steht ja Ostern vor der Tür. Mal schauen, was ich als nächstes mache: Meinen Chateau Hexagon, den ersten Block von Andersons Farm besticken oder vielleicht das nächste Körbchen applizieren...?!

Samstag, 19. März 2016

Manches braucht man nicht wirklich

Meine kleine Katharina hustet ja schon seit letzter Woche, Montag Nachmittag war ich mit Jonathan beim Kinderarzt und weil ich sie im Schlepptau hatte, habe ich sie gleich mit abhören lassen. Husten ja, aber Kindergartentauglich. Mittwoch früh habe ich sie dann mit Fieber geweckt und so ging es nun drei Tage weiter. Freitag war sie wieder fit, heute lag sie wieder um. Aber weil das noch nicht reicht, plagt sich Johannes auch schon seit zwei, drei Tagen mit Kopfschmerzen und Fieber. Und auch Jonathan und Steffen husten um die Wette und weil es ja blöd ist, wenn nur einer von fünfen gesund ist, hat es mich heute morgen dann auch noch erwischt. Dabei war ich doch schon Anfang des Jahres vier Wochen dauererkältet. :-(

Na gut, machen wir das Beste draus, mal schauen, wer Montag dann alles losgehen kann oder nicht. Zum Glück ist es eine kurze Woche, da wir ab Donnerstag frei haben.

Bevor mich die Erkältung erwischt hat, habe ich heute morgen an dem Lynette Anderson-Block weiter genäht. Gestern habe ich mit dem Block angefangen, zuerst habe ich den Pachtworkteil genäht.
Diese Stoffe habe ich mir zunächst rausgesucht, sie sind meine Geburtstagsstoffe vom letzten Jahr. Zusätzlich habe ich noch eine prall gefüllte Kiste mit Japanstoffen, auch die werden wohl mit zum Einsatz kommen.
Also habe ich erst einmal genäht, den Block musste ich aber noch einmal auftrennen, da die Mitte überhaupt nicht gepasst hatte.

Dass ich die Farben vertauscht habe, ist mir erst viel später aufgefallen, aber eigentlich ist es egal, denn auch so sieht der Block schön aus. Im Internet hatte ich irgendwo von einer Applikationsmethode gelesen, wo z. B. Windelvlies auf den Stoff genäht wird, diese wird dann eingeschnitten und die Applikation gewendet. Das wollte ich mal probieren und bei den etwas größeren Teilen, wie dem Herz, dem Hügel oder dem Haus ging es ganz gut, bei den kleineren Teile hat es dann nicht mehr geklappt. Also habe ich diese wieder herkömmlich mit Vlies appliziert. Das größere Dach musste ich allerdings im ganzen vier (!) Mal machen, bevor es geklappt hat, immer ist wieder was daneben gegangen.

Appliziert habe ich dann heute morgen und ich kann ein wenig stolz sagen, dass es immer besser wird.
Um die anderen Teile zu positionieren habe ich dann meinen Leuchtkasten benutzt. Und es ging wirklich gut.

Ich habe dann fleißig appliziert und mir überlegt, dass ich es nun auch mal ohne das Vlies lernen könnte, denn wenn ich darüber sticke, ist es doch ein wenig fest. Lynette Anderson hat ja geschrieben, dass sie da so ein wasserlösliches Klebevlies hat. Vielleicht sollte ich mich da mal auf die Suche begeben... Einzig die Tür im kleinen Haus muss ich noch applizieren, die ist bisher nur aufgeklebt. Und dann kann ich mit den Stickereien anfangen.

Freitag, 18. März 2016

Irish Castle

Schon seit gut zwei Wochen ist der neue Hasenbach-Block online. Ein irisches Schloss ist dieses Mal zu nähen, schon auf dem Bild ist zu sehen, dass es wieder ein sehr aufwändiger Block ist, der mal nicht eben so zu nähen ist.

Vor drei Tagen habe ich nun angefangen, die passenden Stoffe rauszusuchen, das hat schon eine Menge Zeit in Anspruch genommen und am ersten Tag bin ich nicht über das Ausschneiden der Schablonen und das Stoff raussuchen hinaus gekommen.
Eigentlich schwebte mir ja so ein dramatischer Gewitter- oder ein geheimnisvoller Nachthimmel vor, aber irgendwie habe ich dafür keine passenden Stoffe gefunden. So habe ich dann zwischen den beiden blauen Stoffen im Vordergrund geschwankt, entschieden habe ich mich letztendlich für den rechten Batikstoff.

Dieses Mal bin ich Katrins Idee gefolgt und habe mir auf die Vorlage immer ein Stoffstück aufgesteckt, so dass ich schneller sehe, welches Symbol zu welchem Stoff gehört.
Ich muss sagen, dass ich schon lange nicht mehr so lange an einem einzigen Block gesessen habe, aber letztendlich hat es sich gelohnt.

 
Wider Erwarten ging das Zusammennähen der einzelnen Sektionen doch recht einfach und schnell. Das hätte ich nicht erwartet, da es bei diesem Block so viele Teile waren, dass einige schon mit Kleinbuchstaben gekennzeichnet waren. ;-)

Und das ist nun meine Version des Irish Castle:
Im Original sind die Fenster schwarz, ich habe für meine Fenster rotgold schimmernden Stoff genommen, das ist kein Patchworkstoff, aber ich fand den passend und ich mag keine schwarzen Fenster. Das sieht immer so verlassen und traurig aus. Mein Block muss auch als Burg zu erkennen sein, denn ich habe den derzeit als Whatsapp Profilbild und meine Freundin hat gleich erkannt, was es sein kann. Also kann ich, auch wenn meine Stoffe doch sehr lebhaft sind, nicht ganz so falsch gelegen haben in meiner Stoffwahl.

Sonntag, 13. März 2016

Zuwachs im Kleiderschrank

Eigentlich wollte ich mir gestern ja ein warmes Teil zum Drüberziehen nähen, einen Schnitt, der mir gefiel habe, ich auch gefunden. Als ich dann aber den Schnitt ausdrucken wollte, kam die Ernüchterung: Ein Schnittmuster gibt es nicht, sondern "nur" eine Anleitung, wie ich den Schnitt nach meinen Maßen zeichnen kann. Ne, also darauf habe ich nun wirklich keine Lust, ich weiß auch nicht, ob das so richtig passen kann und sitzen würde. Also habe ich das warme Drüberziehteil wieder verworfen und einen weiteren Pullover nach dem Palouis-Schnitt genäht.

Eigentlich hatte ich mir überlegt, dass ich in die Seitenähte ja mal Taschen einfügen könnte. Theoretisch wusste ich auch, wie das geht, aber ich habe leider vergessen, an den Seiten dann mehr Nahtzugabe anzuschneiden. Also habe ich die Seitentaschen wieder verworfen. Ich wollte dann Taschen aufnähen, aber das gefiel mir dann doch irgendwie nicht. Also ein Pullover ohne Taschen.
Damit der Pullover nicht so trübe aussieht, habe ich die Ärmel geteilt und die unteren Ärmel aus Jersey genäht. So sieht es auch wie ein Drüberziehteil aus. Dieses Mal habe ich mich dann an die Kapuzenversion gewagt. Allerdings habe ich die Kordeln weggelassen, denn ich habe ja keine Kordeln im Haus.

Und dann habe ich mal wieder meine alten und neuen Ottobres gewälzt. Wozu kaufe ich die schon seit Jahren? Bei Astrokatze habe ich mir vor einer Weile Stoff bestellt, aus dem ich mir einen Schlafanzug nähen wollte. Einen richtigen Schnitt habe ich dafür nicht und so wollte ich den aus Leggings und Oberteil nähen. Einen Schnitt für eine Leggings habe ich in einer Ottobre gefunden. Und dieses Mal habe ich die Größe nicht nach Gefühl gewählt, sondern habe vorher mal gemessen. Ups, das sind ja inzwischen Regionen, mit denen ich nicht so wirklich gerechnet habe. :-( Egal, ich habe es versucht und tat gut daran, die gemessene Größe zu nehmen. Am Beinabschluss habe ich ein Bündchen angenäht, da ich es überhaupt nicht mag, wenn die Hose im Bett hochrutscht - ich bin eben eine Frostbeule durch und durch. Auch oben herum habe ich der Hose ein Bündchen verpasst, allerdings hätte ich dazu das Hosenteil noch weiter kürzen müssen, denn so sitzt der Bund doch relativ hoch. Egal, bei der nächsten Hose bin ich schlauer.
Das Oberteil werde ich dann farblich genau anders herum nähen: Hauptfarbe rosa mit roten Akzenten. Auch da habe ich erst einmal gemessen, welche Größe ich nehmen muss. Und weil ich ja unbedingt ein Wickelshirt haben wollte und das aber nur bis zur 46 geht, habe ich nun einen kopierten Schnitt, den ich dann letztendlich doch nicht genäht habe. Irgendwie war mir das zu riskant. Also habe ich einen ganz einfachen Shirtschnitt genommen. Da bin ich inzwischen bei den Größenregionen angekommen, wo es im Brustbereich Einhaltefäden gibt. ;-)
Wie man sieht, wollte ich nicht gleich meinen guten Stoff vernähen, sondern habe erst einmal ein Probeteil genäht. Das ein oder andere hätte ich besser machen können, aber ich denke, es ist trotz allem ein tragbares Teil herausgekommen.
 
Auf jeden Fall habe ich nun einen Schnitt, nach dem ich mein Schlafanzugoberteil nähen kann, vielleicht noch heute?!