Samstag, 30. Juli 2016

Schnellschneidemethode?

Kann ich nicht mehr! :-(

Aber von Anfang an: Als meine Freundin letztes Jahr 40 geworden ist, hatte ich ihr einen Quilt versprochen. Vor kurzem kamen wir wieder darauf zu sprechen und mir fiel der Mysterie von Patch Yard ein. Ein paar Blöcke hatte ich davon ja schon genäht und so haben wir beschlossen, ich nähe den und meine Freundin guckt, ob er ihr gefällt. Heute kam mal wieder eine Lieferung, die vorletzte (?) und diese haben ja immer eine magische Wirkung auf mich. Also habe ich heute meine Packungen hervorgeholt und begonnen, die weiteren Blöcke zu nähen.

Zuerst war da mal Lieferung 4 vom Februar. Die Blöcke werden ja alle in der Schnellschneidemethode genäht. Sonst fand ich das ja immer gut, aber heute ging mir das überhaupt nicht von der Hand und meine Teilblöcke hatten fast nie die passende Größe. Bei diesen beiden Blöcken musste ich Teilblöcke auch noch einmal neu zuschneiden und nähen.
Meine besten Blöcke sind das wohl nicht. Die Quadrate in der Mitte haben leicht runde Ecken und die Übergänge passen auch nicht wirklich. Ich habe hier auch noch einmal eine ganze Menge aufgetrennt. Aber letztendlich kann man die Blöcke verwenden.

Lieferung 5 ist eigentlich noch schlimmer geworden. Zuerst habe ich da zwei Stoffe vertauscht. Da war ich wohl heftig in Gedanken. Als ob das nicht reicht, habe ich dann auch noch Teile einen ganzen Zentimeter zu klein zugeschnitten. Ich habe mich beim Nähen schon leicht gewundert, dass die Quadrate nicht mehr die Naht überdecken, aber ich dachte mir, das wird schon einen Grund haben. Nun ja, als ich dann die ersten Teile zusammengenäht habe, bin ich ins Grübeln gekommen und habe dann nochmal nachgemessen und festgestellt, dass ich 4,75 cm zugeschnitten habe, anstatt 5,75 cm.
Tja, beheben kann ich den "Schaden" nicht mehr, die Stoffe sind vernäht. Sicher könnte ich vielleicht noch einmal um eine Lieferung bitten, aber ich werde die Blöcke nun so lassen. Sie sind eben anders als das Original.
Ich habe festgestellt, dass es mir irgendwie nicht mehr so richtig liegt, nach der Schnellschneidemethode zuzuschneiden. Früher fand ich das richtig klasse und hätte nie gedacht, dass ich mich mal nach Zuschneiden mit Schablonen oder so sehnen könnte, aber ich muss sagen, das habe ich heute richtiggehend vermisst. Naja, es sind jetzt noch sieben Blöcke zu nähen, das werde ich nun auch noch hinbekommen. Und vielleicht gehen mir die Blöcke morgen oder so besser von der Hand.

Montag, 25. Juli 2016

Fäden ziehen

Heute stand mal wieder ein Zahnarzttermin an. In meinem "jugendlichen" Leichtsinn hatte ich doch glatt angenommen, dass das heute nun der letzte Termin sei und dass das Fäden ziehen genauso easy wird, wie das Wechseln der Tamponade. Aber nein, es ist wie beim Nähen, Fäden ziehen ist nicht ganz so einfach, nein, es tat sogar richtig weh. Und ich weiß, warum die Zahnarztstühle so hart sind: Damit man nicht nach hinten abhauen kann. ;-) Ich habe mich zwar in die Polster gedrückt, aber weil diese nicht nachgegeben haben, kam ich nicht davon. Im Gegenteil, am Mittwoch muss ich wieder zum Zahnarzt, dann werden die restlichen Fäden gezogen und sicherlich wieder die Tamponade gewechselt. Ich habe mich inzwischen mit dem Gedanken abgefunden, dass ich noch öfter zum Zahnarzt muss, da die Wunde so arg groß ist und ja von unten her heilen muss... :-(

Wie gestern schon angekündigt, zeige ich heute die restlichen I-Blöcke, die am Wochenende noch entstanden sind. Es sind allesamt Blöcke, die ich auf Papier genäht habe. Ich liebe es ja, auf Papier zu nähen und die Ergebnisse können sich wirklich sehen lassen.
I9 - Chase A Myth
Hier habe ich wieder einen Stoff verwendet, der nicht von Lynette Anderson ist. Aber diesen Stoff mag ich besonders gern. In hell ist der ganz viel in meiner Oase verarbeitet. Ich finde, eine Blume sieht immer aus, wie ein Gesicht. Daher ist das mein Gesichterstoff...

I11 - Coyote Chase
Den Block mag ich auch sehr gern, ich finde, das Rot passt irgendwie zum Block. Auch der ist wieder auf Papier genäht. Ich bilde mir aber ein, den im Netz auch schon appliziert gesehen zu haben.
I12 - Fred's Square Fair
Diesen Block kann man sicher auch einfacher zusammensetzen, als ich es getan habe. Irgendwie habe ich die Anleitung da wohl falsch interpretiert, denn ich habe es mir unnatürlich schwer gemacht und noch eine klassische Y-Naht eingbaut. Dabei wäre es ganz einfach gewesen, dass ich erst alle drei Reihen zusammen nähe und diese dann zum Block zusammensetze. Ok, mein Block ist fertig geworden und ich habe mal wieder Y-Nähte mit der Maschine genäht. ;-)

Sonntag, 24. Juli 2016

Mein ganz persönlicher Angstblock

In meiner ersten Jane-Reihe waren ja schon zwei Blöcke dabei, die ich über Papier genäht habe. In Reihe I war auch so ein Block dabei, der über Papier genäht werden muss. Allerdings waren bei diesem Block so arg kleine Teile dabei, dass ich mir nicht getraut habe, den komplett über Papier zu nähen. Also habe ich überlegt, was ich tun könnte. Ich habe dann meine Schablonen erst einmal ausgeschnitten.
Vielleicht ist mein Plan schon ein wenig erkennbar. Die zusammen gesetzten Teile habe ich zunächst mit der Maschine genäht und dann die Nahtzugaben um die Schablonen geheftet. Die einzelnen Dreiecke habe ich um das Papier geheftet. Meine fertigen Teile habe ich dann von Hand zusammen genäht.
Noch sieht mein Block ein bisschen nach Kraut und Rüben aus, besonders rückseitig...
Nachdem mein Block fertig war, war ich ein wenig skeptisch, ob ich dann wohl das Papier problemlos rausbekomme, aber es ging wirklich ganz einfach.
Aber zurecht geschnitten, ist es ein richtig schöner Block geworden und ich bin unheimlich stolz auf mich. Mein Plan ist aufgegangen und ich habe meinen Angstblock aus Reihe I fertig. Die anderen drei Blöcke, die ich heute noch genäht habe, zeige ich dann morgen, ich finde, dieser Block hat einen eigenen Post verdient! ;-)
I10 - Iris' Medaillon

Samstag, 23. Juli 2016

I, i, i, i, i, i, i, i oder I hoch acht

Habt vielen Dank für Eure lieben Kommentare zu meinen letzten Beiträgen. Ich habe mich wie immer, sehr darüber gefreut. Über meine Mitteldecke freue ich mich, sie liegt auf unserem Esstisch und sieht wirklich toll aus, auch wenn es nur ein Panel ist. ;-) Als nächstes stehen ein paar Tischsets auf meinem Plan, aber vorher stehen noch fünf I-Blöcke auf meinem Plan. Ich habe mir nämlich vorgenommen, immer erst dann was anderes zu nähen, wenn ich eine Jane-Reihe komplett habe. So komme ich gar nicht erst in die Versuchung, damit aufzuhören und etwas anderes anzufangen.

Eigentlich war ich ja der Meinung, dass ich Reihe für Reihe nähe, aber als ich mir meine ausgedruckten Vorlagen angesehen habe, habe ich festgestellt, dass ich Reihe I ausgedruckt habe. Ok, dann nähe ich eben Reihe I, ist ja eigentlich auch egal, welche Reihe ich nähe.

So habe ich also mit Block I1 angefangen.
I1 - Ralph & Nelda's Wedding
Der Musterstoff ist zwar kein Lynette-Anderson-Stoff, aber als ich ihn bei Anne gesehen hatte, fand ich ihn schön und meinte, dass er gut zu den Jane-Stoffen passen würde. Irgendwie war klar, dass ich den für einen Block verwende, der etwas größere Teile hat, damit der Stoff gut zur Geltung kommt.

I2 - Kaye's Courtyard
Block I2 war wieder ein relativ einfach zu nähender Block. Ich glaube mich jetzt auch zu erinnern, dass ich mir, als ich die Vorlagen ausgedruckt hatte, erst einmal die Reihen ausgesucht habe, wo ich viele Blöcke auf Papier nähen kann. ;-)






I3 - Family Album
Block I3, hier war ich erst skeptisch, ob sich wohl die Nahtkreuzungen treffen werden. Aber man sieht, es ist ein schöner Block geworden.
I4 - Stability

I4 - Bei diesem Block hätte ich mich sehr schwer getan, wenn ich nicht noch einmal in die Anleitung geguckt hätte. Ich hätte erst die Teile zusammen genäht und anschließend die halben Melonen appliziert. Aber es muss genau anders herum gemacht werden: erst die Applikationen, dann die Mitte auf das passende Maß schneiden und dann wir der Block auf Papier genäht.

Ein bisschen kniffelig war es dann aber, den Mittelblock auch wirklich mittig aufzulegen. Aber dabei hat mir die Sonne geholfen. Als ich den Block gegen das Licht gehalten habe, konnte ich prima sehen, ob mein Mittelblock auch wirklich gerade liegt.






I5 - Maria's Majesty
I5 ist ein ganz klassicher Fußball-guck-Block. Den habe ich ganz von Hand genäht. Erst wurde das rote Motiv appliziert, dann darauf die Melonen. Das habe ich am Mittwoch Abend gemacht und nebenbei das Testspiel von Bayern geschaut. Ok, es war sozusagen ein Spiel der A-Jugend gegen die andere A-Jugend, aber hey, es war Fußball und das ist doch die Hauptsache. Gut, die Applikationen sind noch nicht so rund und gut, aber ich denke, ich werde wohl mit jedem Block immer besser werden.

I6 - Viewer's Choice
I6 ist ein Block, den ich zunächst auch wieder auf Papier genäht habe, anschließend wurden in den Ecken die Melonen appliziert. Bevor ich allerdings soweit war, musste ich erst einmal wieder trennen, denn ich hatte die Teile falsch herum zusammen genäht.
Aber einmal trennen scheint irgendwie Pflicht pro Block zu sein.

Der Motivstoff ist ein ganz dezenter, er unterscheidet sich nicht sehr von dem Hintergrundstoff, aber ich finde, der Block sieht dadurch besonders edel aus...
I7 - Mac and Muff

Wenn Block I6 so dezent daher kommt, muss der Nachbarblock, finde ich, etwas mehr hervorstechen. Ganz so krass sollte der Unterschied aber nicht sein, so habe ich mich für Block I7 für einen blau-grauen Stoff entschieden.






I8 - Pete's Paintbox
Zu guter Letzt ist dann noch Block I8 entstanden. Auch das ist wieder ein Block, der auf Papier genäht worden ist und wenn ich mir das Bild so ansehe, ist mir der so richtig gut gelungen.

Ich muss sagen, dass es unheimlich viel Spaß macht, die kleinen Blöcke zu nähen.  Man kann regelrecht süchtig danach werden, allerdings muss ich nach ein paar Blöcken eine Pause einlegen. Die nächsten Blöcke enthalten ganz viele Kleinteile bzw. ist wieder in der englichen Papiermethode zu nähen. Dazu hatte ich heute keine Lust mehr. Also ist es wohl immer so eine zweiseitige Sache: Einerseits macht es ganz viel Spaß, andererseits brauche ich nach ein paar Blöcken auch einfach eine Pause. Die habe ich dann heute gemacht und morgen geht es mit neuem Elan an die nächsten Blöcke.

Dienstag, 19. Juli 2016

Tischlein deck dich!

Newsletter sind ja eine feine, aber auch gefährliche Sache: In mindestens jedem zweiten finde ich etwas, was mein Interesse weckt. Ich lese es dann und bemühe mich, an das, was mir gefällt, nicht mehr zu denken und schon gar nicht, es zu bestellen. Das gelingt mal mehr, mal weniger gut. Und so habe ich mir dann doch dieses Panel bestellt. Obwohl eher rot meine Farbe ist, habe ich das Panel aber in blau genommen, das finde ich einfach am Schönsten.
Und das Panel bot sich perfekt für eine Mitteldecke an (so kann ich auch mal wechseln, zwei sollten schon sein, oder?).
Ein bisschen musste ich in meinen Kisten schon suchen, damit ich passende Stoffe finde, aber es hat ja geklappt. Viel genäht habe ich nicht, lediglich ein beigefarbiger Rand kam noch drumherum und schon konnte ich das Top quilten. Den Rand habe ich dann aber mit nahezu perfekten 45°Ecken angenäht, auf die ich schon ein wenig stolz bin.

Gequiltet habe ich mit der kleinen Bernina, allerdings muss ich mit dem BSR-Fuß noch mehr üben. Das geht mir noch nicht so wirklich gut von der Hand. Egal, meine Mitteldecke ist fertig und macht sich gut auf unserem Tisch.
Ok, die Kerze müsste blau sein, dann würde es wohl noch besser aussehen. ;-) Viel gequiltet habe ich die Decke nicht, ich habe nur die einzelnen Haussegmente gequiltet und ein wenig die Umrisse der Häuser, Bäume oder Wolken. Und es ist genauso geworden, wie ich es mir vorgestellt hatte.





Montag, 18. Juli 2016

Shibori - Traditionelles Färben neu interpretiert

Auf der Facebook-Seite von



  habe ich den Hinweis auf ein tolles Buch entdeckt:
Shibori - Traditionelles Färben neu interpretiert von Christiane Hübner.
Die Autorin hat an der Bauhaus-Universität in Weimar Architektur und Prduktdesign studiert. Seitdem Studium hat sie sich mit Japan auseinandergesetzt, eine Japanreise hat das Interesse noch vesrstärkt und es kam der Wunsch hinzu, handwerkliche Techniken zu erlernen. Frau Hübner hat auch eine ganz tolle Webseite.

Das war ein Buch und Thema ganz nach meinem Geschmack, also habe ich mich dafür beworben und mich unheimlich gefreut, als ich die Mail bekam, dass ich für eine Rezension ausgewählt worden bin. Kurze Zeit später war das Buch, welches im Verlag Freies Geistesleben erschienen ist, schon da.
Das Buch hat eine, wie ich finde, sehr schöne quadratische Form, ist gebunden und auf schönem, griffigen Papier gedruckt. Das Buch hat 144 Seiten.

Zunächst gibt es eine kurze Einfühung in die Welt des Shibori. Eigentlich weiß ich ja, was Shibori ist, aber es war sehr interessant, zu erfahren, warum die Art des Färbens entstanden ist. Wie Patchwork auch, ist es sozusagen eine Restverwertung, denn die Armen konnten es sich damals nicht leisten, neue Kleidung zu kaufen. So wurde die alte Kleidung geflickt und umgefärbt und sah dadurch anders und wieder neu aus. Dann folgt eine kurze Auflistung der Hilfsmittel und der Stoffe, die zum Färben geeignet sind. Gefärbt wurde seinerzeit hauptsächlich mit Indigo und so finden sich im Buch, was ich besonders interessant finde, auch Rezpte für Indigofärbungen, aber auch andere Farbrezepte sind enthalten. Es folgt noch eine kurze Erklärung zur Farblehre und dann folgen schon auf vielen Seiten die unterschiedlichen Abbindetechniken.

Jede Technik wird mit dem Namen bezeichnet und in vielen Bildern und den dazugehörigen Erklärungen veranschaulicht. So kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. Zu jeder Färbetechnik gibt es eine Nähidee, diese reichen von Lunchbags, über Buchhüllen, Vasenhüllen (ich wusste gar nicht, dass es so etwas gibt), Utensilo, Tischedecken, Servietten, Kissenhüllen, Strandlaken und, und, und... Es ist für jeden Geschmack was dabei. Am Ende des Buches findet sich für jedes Projekt ein Schnittmuster, nicht in Originalgröße, aber mit den genauen Maßen, so dass ein Nachzeichnen kein Problem ist. Die Schnitte sind einfach gehalten, lassen dadurch aber Platz für eigene Ideen.

Die Techniken sind unterteilt in "Nähreservierung", "Klemmreservierung" und "Falt- und Abbindereservierung". Jeder Name sagt schon aus, wie die Reservierung der Stoffe erfolgt, entweder durch Nähen (Hand oder Maschine), durch Abbinden und Falten oder durch Klemmen. Die Klemmreservierung finde ich persönlich am spannendsten. Ausgangspunkt dieser Art ist immer ein im Zickzack gefalteter Stoff, dieser wird um ein Holzplättchen aus Sperrholz gelegt und in einer bestimmten Art gefaltet und dann mit Gummibändern oder Schnur fixiert. Durch diese Art des Reservieren und Färbens entstehen schöne grafische Muster. Das werde ich auf jeden Fall probieren, Stoff ist schon gekauft.

Dieses Buch ist meiner Meinung nach eine echte Bereichung auf dem DIY-Buchmarkt und von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung.

Ein herzliches Dankeschön von mir geht an den Verlag Freies Geistesleben und Blogg dein Buch, dass ich dieses Buch bekommen habe.

Das Buch kostet 19,90 EUR und ist z. B. direkt beim Verlag bestellbar. Natürlich ist das Buch auch im örtlichen Handel unter folgender ISBN erhältlich: 978-3-7725-2743-2.

Sonntag, 17. Juli 2016

A - was für eine Reihe

Leider sehe ich noch immer wie ein Hamster aus, ich habe überhaupt nicht das Gefühl, dass die Schwellung weniger wird. :-( Und so richtig gut geht es mir auch noch nicht, manchmal, besonders morgens und abends, wenn es mir so richtig mies geht, schleicht sich die Frage, warum ich das gemacht habe, in meinen Kopf. Aber irgendwer sagt mir dann immer, in ein paar Tagen oder ein, zwei Wochen ist alles übestanden. Ich hoffe es mal. Und dann werde ich was richtig Schönes essen und das ganz genussvoll kauen, mindestens 32 mal, wenn nicht mehr. ;-)

Gestern sind nun die letzten beiden Blöcke für Reihe A entstanden.
A11 - Pebble's Protest


Ok, es ist nicht mein bester Block geworden, die Übergänge treffen sich in der oberen Reihe nicht gut, aber er bleibt so, er wird mich dann im fertigen Quilt wohl dran erinnern, dass ich den genäht habe, als es mir nicht ganz so gut ging.

A 12 - Framed Fancy


Als ich mir das Foto von diesem Block angesehen habe, habe ich beschlossen, dass ich die Dreiecke noch einal abtrennen und neu nähen werde. Die gefallen mir nicht. Der Block ist Papier genäht. Für die Dreiecke habe ich die Teile als Schablone genommen und meine Dreiecke ausgeschnitten, aber nicht auf das Papier genäht, sondern ich habe dann einfach die Dreiecke an mein Mittelteil genäht. Ich weiß nicht, ob sie deshalb so krumm und schief aussehen... Als ich mein Lineal auf diesen Block aufgelegt habe, weil ich ihn ein weing zurechnt schneiden wollte, habe ich gemerkt, dass er gar nicht die passende Größe hat. Es fehlt nicht viel, aber doch her und da ein wenig. Also: Neue Dreiecke und dann passend schneiden.

Und weil ich nun schon alle Blöcke der Reihe A komplett habe, kann ich sie ja auch mal zusammen auslegen:


Ich muss ehrlich zugeben, dass mich die Größe ein wenig, na ich will mal sagen, überrascht hat. Irgendwie habe ich mit so einer Größe nicht gerechnet. Ich muss glatt mal schauen, wie groß der Quilt am Ende überhaupt wird... Mit meinem normalen Objektiv konnte ich die Reihe gar nicht mehr fotografieren, also habe ich mein Weitwinkelobjektiv bemüht. So toll das Objekt ist, so schwierig ist es, wenn da mit Blitz fotografiert wird, insbesondere, wenn es sich dabei nur um den eingebauten Blitz der Kamera handelt. Dann ist eine Vignettierung schon vorprogrammiert. So war es bei mir auch, aber ich finde, das Foto hat irgendwas:

Vielleicht sollte ich doch mal ein externes Blitzlich auf meine Wunschliste setzen?

Samstag, 16. Juli 2016

A13

Vielen lieben Dank Euch allen für Eure lieben Wünsche. Eigentlich hatte ich ja gehofft, dass ich heute morgen wieder besser aussehe, aber noch geht es arg in Richtung Hamster und es scheint ein farbiger Hamster zu sein. Auch das noch. :-( Heute morgen war ich so schlecht drauf, dass ich sogar gedacht habe, warum ich mir das angetan habe. Aber nachdem ich eine liebe Whatsapp bekommen habe, geht es wieder. Es ist wie es ist...

Ich wusste ja, dass ich nach der OP eine Weile warten musste, bevor ich dann mit Steffen nach Hause fahren konnte und so habe ich mir was zum Nähen eingepackt. Ich hatte mir im Vorfeld zwei Blöcke rausgesucht, einen in EPP, den anderen zum Applizieren. Ich habe mich dann aber für den Block A13 entschieden, da ich erst einmal die A-Reihe fertig nähen möchte.

Also wieder Schablonen ausschneiden, Stoffe schneiden und Papierschablonen beziehen. Mittlerweile geht das schon ganz gut von der Hand und ich finde so langsam Gefallen an der Art zu nähen.

Gestern habe ich an meinem Block weitergenäht, immer mal wieder schön langsam.
Das einzige, was für mich noch ein wenig schwierig ist, ist das Zusammennähen der einzelnen Teile, wenn mir dann immer die Fäden vom Heften dazwischen hängen. Da muss ich sicher noch ein bisschen mehr üben und mir vielleicht eine andere Praxis überlegen. Aber: Ich habe einen weiteren Block in EPP genäht und ich finde, der sieht schon viel besser aus als der Erste...
A13 - Starlight-Starbright             

Freitag, 15. Juli 2016

Wir hätten Freunde werden können

Manchmal ist es ja so, dass man einander schon eine halbe Ewigkeit kennt und man meint, es könnte eine Freundschaft daraus werden. Der eine gibt sich vielleicht Mühe, der andere ignoriert die Bemühungen oder versucht, sich durchzusetzen. So war es bei uns auch: Wir hätten Freunde werden können, aber er wollte es nicht, hat immer wieder schmerzhaft versucht, sich durchzusetzen und irgendwann habe ich beschlossen, dass ich das nun nicht mehr möchte. Also habe ich alles für eine Trennung vorbereitet und gestern war es nun soweit. Um halb zwölf war der Termin, um zwölf war alles vorbei. Seine sozusagen letzte Rache ist nun... ...eine dicke Wange:
Ihr könnt euch sicherlich schon denken, dass es sich um einen Weisheitszahn handelt. Unten links der Zahn wurde schon vor vielen, vielen Jahren rausoperiert. Damals hätte mir gleich wer sagen sollen, dass er rechte auch raus muss und dass das gleich in einem Termin gemacht werden sollte. Die erste OP, insbesondere die Nachsorge blieb mir lange schmerzhaft in Erinnerung und so habe ich es immer wieder vor mir hergeschoben. Der Zahn rechts ist immer wieder gewachsen und das hat dann Schmerzen versursacht. Im März war es so schlimm, dass ich am Wochenende freiwillig zum Notdienst gegangen bin. Das war dann der ausschlaggebende Punkt, dass ich mich entschlossen habe, den Zahn auch rausoperieren zu lassen.

Die OP war nach einer halben Stunde erledigt, der Zahn musste leider in zwei Teilen herausgeholt werden, aber davon habe ich auf Grund der Spritzen (ja, die habe ich zum Glück überlebt) nichts gemerkt.
Dass der Zahn keinen Platz hatte, verwundert mich nun gar nicht. Aber nun ist das auch Geschichte. Jetzt muss nur noch die Schwellung weggehen und wenn dann die Nachsorge überstanden ist, ist das Thema erledigt. Jetzt muss ich erst einmal schauen, dass ich was zum Kühlen finde, wir haben leider nur zwei Kühlakkus und die sind schon wieder warm. Vorhin war es so, dass ich den Eiswürfelbehälter zum Kühlen genommen habe, nachdem es darin aber zu plätschern angefangen hat, habe ich ihn lieber wieder in den Gefrierschrank zurüc gelegt... ;-)

Samstag, 9. Juli 2016

Ich platze gleich...

...während ich gestern vor Wut hätte platzen können, platze ich heute vor Stolz. :-) Ich hoffe, ich langeweile noch nicht mit meinen Jane-Blöcken, aber es macht so viel Spaß, diese Blöcke zu nähen, dass ich dabei bleiben möchte und auch Wege gehe, die ich wohl noch vor einem Jahr nicht gegangen wäre.

Block A10 ist so ein "Weg", den ich neu gegangen bin. Der Block hat ja schon irgendwie komisch geformte Teile. Früher hätte ich wohl versucht, den Block mit der Nähmaschine zu nähen. Heute habe ich den Block nun in EPP genäht. Ich bin selbst über mich erstaunt, dass ich auf solche Ideen komme.
Die Teile waren schon recht klein und für mich war es schwierig, weil das Papier nur ganz normales Druckerpapier war. Sonst habe ich, wenn ich wirklich mit der Hand genäht habe, festes Papier genommen und dann gelieselt. Heute habe ich durch das Papier geheftet.
Einmal musste ich mein Teil neu machen, da meine Nahtzugabe viel zu knapp war.
Eigentlich wollte ich die Teile mitnehmen und auf der Fahrt nach Braunschweig zu Ikea zusammennähen, aber irgendwie konnte ich dann nicht mehr aufhören und habe genäht und genäht und genäht und dann war mein Teil auch schon fertig. Ok, wirklich schön sah es nicht aus, es ähnelt eher einer Schale, denn einem Block. Aber Katharina meinte, wenn der Block erst einmal gebügelt ist, sieht er gleich ganz andres aus.

Nach dem Abendbrot habe ich mich dann noch einmal mit meinem Blöckchen befasst und es erst einmal schön gebügelt. Und Katharina hatte mal wieder Recht: Gebügelt sieht er toll aus. Dann habe ich die Heftfäden und das Papier entfernt und die äußere Nahtzugabe aufgeklappt. Und schon sah mein Block wie ein Block aus. Nun brauchte ich nur noch die Melone zu applizieren und die NZG in den Ecken zusammennähen. Und man sieht, mein Block ist ausreichend groß.
Leider sitzt meine Melone nicht ganz mittig, da muss ich noch mehr üben, damit mir die Applis nicht immer wieder verrutschen. Und ich muss meine einzelnen Teile mit kleineren, feineren Stichen zusammen nähen, damit man die Stiche im fertigen Block nicht sieht, aber ich bin unheimlich stolz auf mich, dass ich den schönen Block geschafft habe!!!
A10 - Wich Point's West?