Mittwoch, 24. Mai 2017

Schockiert...

...war ich heute, als ich die neue Burda Patchwork durchgeblättert habe. Vor einiger Zeit wurde ja schon das Format und das Papier der Zeitschrift geändert. Das gefiel mir zwar nicht, aber damit konnte ich leben. Burda Patchwork war für mich, neben der Patchwork Profession, meine liebste Zeitung. Hob sie sich doch erfrischend vom Einheitsbrei auf dem Zeitschriftenmarkt ab und für jeden war etwas dabei, egal ob Anfänger oder Profi, Hand- oder Maschinennäher. Ich habe mich auf jeden Erscheinungstermin gefreut und manchmal sogar am Abend vorher schon im Zeitungsladen gebettelt, ob sie mir die Zeitung nicht schon verkaufen könnten.

Die Zeitungen, die mir gefehlt haben, habe ich bei ebay ersteigert. Was war ich glücklich, als ich dann alle zusammen hatte!

Die Quilts in der Zeitung waren jedes Mal ein Genuß. Nicht alle haben mir immer gefallen, aber es war in fast jeder Zeitung mindestens ein Teil dabei, welches ich auf meine Wunschliste gesetzt habe.

Als ich dann heute die Zeitung beim Bezahlen auf dem Ladentisch gesehen hatte, war ich schon skeptisch, das Layout erschreckte mich und erinnerte mich an die ganzen "Modern Quilting"-Zeitschriften. Gut, das ist ein Quilt auf dem Titelbild, dachte ich mir, aber es setzte sich so fort: Schreiend bunte Stoffe, riesige Blöcke, Streifenquilts - alles auf modern getrimmt - nein, das ist nichts für mich.
 
Das ist in meinen Augen alles nur Einheitsbrei. Für modernes Patchwork gibt es schon genug Zeitschriften, warum muss man denn auch noch von Burda auf diesen Zug aufspringen? Im Editorial schreibt die Redaktion, dass die "einzige Konstante im Leben... ...die Veränderung" ist und sich Burda Patchwork neu erfindet. "Das amerikanische Magazin Modern Patchwork dient von nun an als Matrix für unser Magazin." Bitte, dann erfindet euch halt neu und werft das, was gut war, über den Haufen, aber ohne mich. Das ist im Mai nun schon die zweite Zeitschrift, die ich von meiner Liste streiche, somit stehen da keine Patchworkzeitschriften mehr drauf. Naja, Bestandskunden werden überall schlechter gestellt, als Neukunden und so ist es wohl auch mit Zeitungen: Die Macher werden wohl denken, die Leser, die Zeitung schon lange haben, werden wohl die Treue halten. Ich nicht.

Um mal den Unterschied zu zeigen, habe ich aus meinem Regal wahllos eine der älteren Burdas herausgegriffen. Die sind alle schön, da könnte auf meinem Foto jede Burda abgebildet sein.
Allein schon da Titelbild: Klar und übersichtlich und nicht schreiend bunt, nach Aufmerksamkeit heischend. Und der Inhalt erst, von allen Techniken in allen Schwierigkeitsgraden und Nähtechniken ist was dabei:
Wie habe ich mich jedes Mal über die Quilts von z. B. au fil d'emma, Beatrix Laufens oder dem Handarbeitshaus gefreut.

Vielleicht hat ja jemand Interesse an der Zeitung, ich gebe sie gern ab. In mein Regal kommt sie auf keinen Fall, eher dann in den Papiercontainer!
Die Zeitung hat ein neues Zuhause gefunden, ein Frust und meine Enttäuschung bleiben leider.

Mittwoch, 3. Mai 2017

Wetter und Sticken und so

Habt vielen Dank für Eure lieben Kommentare zu meinem letzten Post. Ja, manchmal ist es nicht einfach und das Leben verläuft anders als geplant. Um dann allen gerecht zu werden, muss zwangsläufig einiges auf der Strecke bleiben. Das ist schade, aber nicht zu ändern. Ich genieße die seltenen Momente an der Nähmaschine.

Ganz eisern bin ich dabei, die Temperaturen aufzuschreiben. Und natürlich schreibe ich die Temperatueren nicht nur auf, sondern nähe auch meine Monate. Den letzten Monat, den ich gezeigt habe, war Februar.

Hier zeige ich nun den März:
Auch der März war schon ganz schön grün. Grün sind bei mir die Temperaturen von 1 bis 10 Grad. Zum Ende des Monats hin ging das Geld schon fast in warmes Geld über - es war schon richtig schön warm. Und in einem Anflug von Übermut habe ich mir dann eine sommerliche Hose und eine chice Bluse gekauft - und in den Schrank gehängt, denn der April wurde dann irgendwie lausig kalt.

Januar, Februar und März in der Übersicht. Es sieht richtig toll aus.

Tja und der April hatte so richtiges Aprilwetter, von allem war etwas dabei. In meiner Erinnerung war er auf jeden Fall kalt. Wenn ich mir mein Wetter so ansehe, war er offensichtlich gar nicht sooo kalt:
 Zu Anfang des Monats war es noch recht schön, dann wurde es ziemlich kalt, besonders morgens haben wir noch sehr oft Frost gehabt.
Mein bisheriges Wetter in der Übersicht. Bisher sieht es spannend aus. Ich hoffe doch sehr, dass nun ein bisschen die gelben und orangen Farben kommen. Grün gibt es nun, finde ich, genug.

Nicht nur mein Wetterquilt begleitet mich durch die nächsten Monate, sondern auch der neue Button-Club von Lynette Anderson. Die Ankündigung dazu hatte ich auf Facebook gelesen und das Thema war so genau meins: Seaside Town. Da habe ich nicht wirklich lange überlegt und mich dafür angemeldet. Vor ein paar Tagen schon kam die erste Lieferung Ich war, als ich die Ankündigung über die Belastung der Kreditkarte bekommen hatte, schon ganz aufgeregt und als dann mein Brief da war... Am liebsten hätte ich auf der Stelle angefangen.
Wie schon bei meinem ersten Button-Club (der leider noch immer nicht fertig ist), habe ich mir auch wieder das Garnpaket mitbestellt. Mittlerweile bin ich davon total überzeugt, besonders der Farbverlauf ist schön und gefällt mir. Er macht die Stickereien irgendwie lebendiger.

Wie die Blöcke zusammengenäht werden, konnte ich nicht erkennen, das kommt dann vielleicht später. Der zweite Block ist, glaube ich, auch schon unterwegs. Ich bin schon sehr gespannt. Und weil das Sticken mir gerade wieder so viel Spaß macht, habe ich mir mal den ersten angefangen Block von Leanne's House hervorgeholt. Da bin ich ja nicht einmal zum Zusammennähen gekommen. Also habe ich beim ersten Block den Rest fertig gemacht.
Damals habe ich dafür Stoffe von Stonehenge genommen. Vor ewigen Zeiten hatte ich mir beim Fatquartershop zwei Jelly-Rolls und ein FQ-Paket bestellt. Nun hoffe ich nur, dass meine Stoffe reichen, denn die Serie scheint es nicht mehr zu geben. Auch Block zwei ist schon fertig.
Bei diesem Block waren eine ganze Menge Blumen zu sticken, manchmal habe ich gedacht, ich werde nie fertig. Aber nun hängen zwei Blöcke über meiner Nähmaschine und gedanklich bin ich sogar schon bei Block drei. Da wird etwas mehr appliziert.

Samstag, 15. April 2017

Entschieden? Entschieden!

Zum letzten Mal habe ich Ende Februar was in meinen Blog geschrieben. Nähtechnisch ganz untätig war ich nicht, aber ich hatte keine Lust auf meinen Blog. Zwischenzeitlich habe ich sogar überlegt, den Blog ganz aufzugeben und zu löschen. Ich habe mir sogar kürzlich ein weiteres Blogbuch erstellt und gedanklich Abschied genommen. Meinen Blog schreibe ich jetzt seit 2009 und ich glaube, jeder, der einen Blog hat, ist hin und wieder mal in diese Phase gekommen.

Als ich heute morgen meine Fotos vom Handy runtergeladen habe, habe ich erst gedacht, dass das Programm ne Macke hat, denn eine halbe Ewigkeit tat sich nichts, es wurden keine neuen Fotos angezeigt - kein Wunder, die letzten Bilder, die ich runtergeladen habe, waren vom 28.2.. Inzwischen sind mehrere hundert dazugekommen. :-( - Update: Insgesamt 485!

Naja, Stand heute bin ich zu der Überzeugung gekommen, meinen Blog weiter zu schreiben, er ist mir doch irgendwie ans Herz gewachsen. Es gibt zwar auch Facebook, aber ich glaube, solche Romane, wie ich manchmal hier im Blog schreibe, mag dort eh keiner lesen... Und mir kommt es ja auch auf den Austausch an und nicht nur auf einen Daumen hoch oder runter oder ein "Gefällt mir". Und nachdem ich gestern meinen Quilt fertig hatte, hatte ich Lust, den in meinem Blog zu zeigen.

Bereits im Juli 2015 habe ich mit dem Bom begonnen: Der Designer Mysterie 2015 vom Fatquartershop. Bei diesem Bom haben mich insbesondere die Stoffe gereizt, auch heute noch finde ich sie einfach zauberhaft - naja und Häuser liebe ich ja sowieso. Seinerzeit hatte ich mir nicht nur die einzelnen Blöcke, sondern auch das Finshing-Kit mit bestellt. Allerdings waren da Tannenbäume und Schneemänner mit dabei und das gefiel mir von Anfang an irgendwie nicht. Schneemänner im Sommer? Und einen Quilt nur für den Winter? Hmm... Ich habe zunächst also erst einmal die monatlichen Blöcke genäht - bis auf die letzten vier. Die habe ich einfach nur noch gesammelt.

Am Mittwoch nun hatte ich endlich einmal Zeit und habe den ganzen Tag an der Nähmaschine verbracht. Das hatte ich schon seit Monaten nicht und ich habe den Tag genossen. Ich hatte zwar wieder Rückschenschmerzen, aber mir ging es soooooo gut!!! Und wofür mein Quilt sein sollte, wusste ich zu dem Zeitpunkt auch schon. Einen weiteren Kuschelquilt wollte ich nicht nähen, aber im Schlafzimmer gibt es ein Regal, welches einen Quilt vertragen könnte. Also habe ich meinen Quilt an das Regal angepasst.
Das ist die linke Seite meines Quilts. Oben befindet sich das Turmhaus, darunter sind die Apartments und darunter das Haus der Oma.
In der Mitte finden sich folgende Blöcke:
Links von oben nach unten: die Post, die Kirche und darunter die Bäckerei.
Rechts von oben nach unten: Der Uhrenturm, der Quiltladen und darunter die Bücherei.
Das ist die rechte Seite meines Quilts. Oben befindet sich der Pavillon, darunter die Schule und ganz unten befinden sich die Reihenhäuser. Rechts oben habe ich ein paar Bäume genäht, das ist der Block, der hinter meinem Regal zu sehen ist. Darunter ist einfach nur blaue Fläche, da die sowieso nicht großartig zu sehen ist.














Gequiltet habe ich nur in der Naht und habe dabei die Blöcke umrundet und die Häuser herausgearbeitet.


Ich habe an meinen Quilt keinen Tunnel, sondern ein Gardinenband angenäht, denn der Quilt soll an einer Gardinenstange hängen.

Dienstag, 28. Februar 2017

Grünes Februarwetter

Irgendwie kann ich es kaum glauben, dass nun schon wieder zwei Monate des neues Jahres um sind. Es ist wohl doch was Wahres dran, dass die Zeit, je älter man wird, immer schneller vergeht. Auf jeden Fall habe ich heute den zweiten Teil von meinem Wetterquilt genäht.

Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte es ruhig noch ein bisschen kalt und winterlich sein können, schließlich haben wir Winter. Aber den vom Wetter interessieren meine Vorlieben nicht wirklich und so ging es im Februar meistens in den grünen Bereich. Grün steht in meinem Wetterquilt ja für die Temperaturen von zwei bis neun, zehn Grad, um dann in den gelben Bereich über zu gehen. Heute nun habe ich den Februar genäht.
Man sieht, im Februar gab es nur fünf Tage mit Temperaturen unter null Grad, die anderen Tage waren immer über dem Gefrierpunkt und gestern waren es sogar zweistellige Temperaturen. Ich bin gespannt, wie es im März weitergeht.
Hier liegen Januar und Februar zusammen. Ich denke allerdings, dass ich sie mit einem schmalen Streifen, vielleicht in Antharzit, trennen werde. Ich denke mir, dass das wohl gut aussehen könnte.

Passend zu meinem Februarwetter kam heute das Monatsabo für März von Martina. Man könnte glatt vermuten, dass sie beim Färben meine Wetterdaten vor Augen hatte:
Und noch weitere Post habe ich heute bekommen. In Kathrinas Facebook-Gruppe habe ich so einen schönen Läufer gesehen und sie gefragt, wie der zu nähen ist. Das hat mir Katharina geschrieben und gefragt, ob sie mir so einen Läufer nähen soll. Oh ja, da sage ich nicht nein und schnell hatten wir uns auf Frülingsstoffe geeinigt.
Sieht der nicht schön aus? Die Größe hat Katharina perfekt an unseren kleinen Couchtisch angepasst und damit es wirklich passend ist, habe ich die Glasbonbons von der blauen in eine orangene Schale gelegt.

Nun muss es doch wärmer und Frühling werden. Für meinen Wetterquilt wäre das auch schön, denn dann ginge es von grün in den gelben Farbbereich... ;-)

Montag, 27. Februar 2017

Montagsstarter 09/17

Bei Katrin habe ich vom Montagsstarter gelesen, einer Aktion, die von Martin ins Leben gerufen wurde. Die Idee gefällt mir, montags fällt es mir irgendwie besonder schwer. Vielleicht hilft das, besser in die Woche zu starten?

1) Montags fällt es mir besonders schwer, morgens aufzustehen.
2) Es ist für mich wichtig, morgens zeitig aufzustehen, damit ich ausreichend Zeit habe und wir nicht unter Zeitdruck stehen, denn das gibt meistens Ärger.
3) Das Chaos, welches am Ende einer Arbeitswoche auf meinem Nähtisch entstanden ist, nervt mich ungemein, zumal es nicht vom Nähen kommt, sondern weil ich dort während der Woche alles mögliche ablege.
4) Wieso grübele ich nachts so oft?
5) Alles ein bisschen entspannter zu sehen, ist mein Tipp für mich selbst.
6) Strahlend blauer Himmel, eisige Temperaturen und das Knirschen beim Laufen auf Schnee mag ich am Winter.
7) Für diese Woche habe ich mir nichts vorgenommen, ich möchte mein Februarwetter für meinen Wetterquilt (nähen) erledigen und auf meine Post von Katharina freue ich mich besonders.

Sonntag, 26. Februar 2017

Ich habe wieder einen Garten

Hier habe ich ja schon die Zutaten für mein neues Bom-Projekt gezeigt. Fasziniert haben mich da vor allen Dingen die Stoffe und dass es ein Gartenquilt war, der daraus entsteht, machte die Entscheidung ganz leicht.

Kurz nachdem die erste Lieferung bei mir ankam, kam schon die Mail, dass auch die zweite Sendung unterwegs ist, diese war auch nur ein paar Tage unterwegs.
Den ersten Block habe ich gleich Anfang Februar genäht:
Das Zuschneiden der einzelnen Teile ist ein wenig aufwändig, aber es macht Spaß und wenn dann alles passend zurecht gelegt ist, ist der Block relativ schnell genäht. Gestern habe ich die nächsten beiden Blöcke genäht. Zunächst die Blumen von der ersten Lieferung:
Zugeschnitten hatte ich die Teile dafür schon am vergangenen Wochenende, aber erst gestern bin ich zum Nähen gekommen.

In Lieferung zwei geht es tierisch weiter, in jedem richtigen Garten lebt doch auch eine Katze. Allerdings habe ich meine Katze ein klein wenig abgewandelt, im Originalblock ist der schwarze Streifen im Gesicht ein komplettes Rechteck, das sah so ein wenig grob aus, daher habe ich das Rechteck unterteilt und an den Kanten ein paar Teile angenäht. So sieht es jetzt zwar wei große Glubschaugen aus, aber auf jeden Fall besser, als ein Rechteck.

Die Teile für den vierten Block habe ich gestern auch noch zugeschnitten. Eigentlich wollte ich die heute früh nähen, ich bin ja immer früh wach. Aber Steffen war so lieb, heute Nacht ins Wohnzimmer umzuziehen. So hat mich sein Schnarchen mal nicht gestört und ich konnte ein wenig länger schlafen. Hach, das war ein Traum... Allerdings konnte ich dann morgens im Wohnzimmer nicht nähen, da er dort ja lag. Egal, dann mache ich das einfach nachher oder morgen oder übermorgen oder irgendwann. ;-)

Sonntag, 19. Februar 2017

Das war notwendig

Heute fange ich meinen Beitrag mit einem Foto an. Nur eins, von der Mitte unseres Kleiderschranks, das reicht aber auch, um zu zeigen, wie es darin aussieht. Meine Kollegin schrieb dazu "Violchen. :-( Das kenn ich ja gar nicht von dir." Nein, ich kenne es auch nicht von mir und es hat mich schon die ganze Zeit die ganzen Wochen gestört. Ja, das sieht schon ein paar Wochen so aus und jedes Mal, wenn ich meinen Schrank aufgemacht habe, habe ich gedacht, dass ich ihn unbedingt mal aufräumen müsste.

Heute morgen konnte ich es nun wirklich nicht mehr ignorieren und ich habe alles rausgekramt. Neu zusammengelegt, sortiert, anprobiert und aussortiert. Ich war sehr erstaunt, was da alles zu Tage gekommen ist und was ich noch an Sachen hatte.

Leider musste ich feststellen, dass die Sachen, die längere Zeit schon im Schrank lagen oder hingen, doch extrem eingelaufen sind, besonders um den Bauch herum... ;-) Ich versteh' das gar nicht. Also war ich ganz rigoros und habe das, was zu eng ist oder was ich Ewigkeiten nicht mehr anhatte, aussortiert. Was sollen die Sachen meinen Schrank vollmüllen und ich trage sie doch nicht mehr???
 
Da ist doch richtig schön was zusammengekommen. Alles Sachen, die zu eng geworden sind oder die ich nicht mehr mag. Bei dem einen oder anderen Teil war ich ein wenig traurig und ich habe überlegt, ob ich es vielleicht doch behalten sollte - aber nein. Es kommt weg. Ich habe mir heute ganz fest vorgenommen, alle Stoffe, die ich vernähe, vorzuwaschen. Hätte ich das  nämlich gemacht, hätte ich mein blaues und braunes Shirt nicht mit aussortieren müssen. Besonders traurig bin ich wegen der braunen Tunika, aber was soll's...

Zwei Shirts hatte ich noch im Schrank, die habe ich mir genäht, da gab es Katharina noch nicht, die Jungs waren noch ganz klein. Der braune Stoff war der erste ganz teure Stoff, den ich mir gekauft habe. Man sieht, es lohnt sich, etwas mehr Geld für Stoff auszugeben, denn die Stoffe sind noch heute tadellos gewesen und ich habe die beiden Teile wirklich ganz oft getragen.
Wenn ich in den beiden Teilen nicht so hochschwanger ausgesehen hätte, hätte ich sie sicher wieder in den Schrank gelegt, aber das war wirklich zu extrem. Deswegen habe davon auch lieber kein Foto gemacht, nicht, dass noch Gerüchte aufkommen. ;-) Aber ein bisschen Wehmut war dabei, als ich die Teile in die Tüten gestopft habe.

Mein Schrank sieht nun wieder wunderbar aus und es macht Spaß, meinen Schrank aufzumachen. Guckt doch mal:
Apropos schwanger: Ein Teil habe ich nicht entsorgt, auch wen nich sie in der Funktion nie wieder brauchen werde, aber ich konnte mich davon nun wirklich nicht trennen: Meine abgeschnittene graue Umstandsjogginghose aus der Schwangerschaft mit Katharina. ;-)
Die ist eben so schön bequem, besonders am Bauch, also durfte sie wieder in den Schrank und wenn es wieder wärmer wird, darf sie dann auch wieder an's Licht - zu der modischen Entgleisung stehe ich. ;-)

Samstag, 18. Februar 2017

Lang, lang ist's her

Vor fast genau einem Jahr hatte ich ja mit dem ersten Block vom neuen Button Club Andersons Farm angefangen. Und dabei ist es irgendwie auch geblieben. Irgendwie habe ich dann mein Projekt aus den Augen verloren. Andere Sachen haben sich in den Vordergrund geschoben und seit Sommer nähe ich ja an meiner Jane. Da hatte ich mir vorgenommen, so ziemlich dabei zu bleiben, sonst wird es wieder ein Kistenprojekt. ;-) Naja, das Kistenprojekt ist dann der Button Club geworden. :-( Als ich vor ein paar Tagen bei Facebook die Ankündigung des neuen Button Clubs gelesen hatte, habe ich überlegt, dass ich mit der Farm ja auch mal weiter machen könnte.

Also habe ich mir meine Sachen zusammengesucht. Das war gar nicht so einfach, denn Block zehn war irgendwie verschwunden. Das hat mich natürlich ziemlich fuchsig und auch irgendwie traurig gemacht. Unser Schlafzimmer sah nach meiner Suche ganz furchtbar aus, aber den Block habe ich gefunden. Er lag da, wo die anderen auch lagen, nämlich in der Kiste der gesammelten Anleitungen...

Zum Glück habe ich sie gefunden und ich konnte anfangen. Ich hänge ja immer noch beim ersten Block, aber seitdem ich überlegt habe, dass ich da weiter mache, bin ich schon ein gutes Stück voran gekommen. Leider finde ich gerade kein Foto von dem Stand, wo ich den Block in die Kiste gelegt habe, aber eines vom aktuellen Stand habe ich:
Das Herz rechts muss ich noch sticken, den Rauch, der aus den Schornsteinen aufsteigt und die Blätter links am Baum und die Wiese braucht noch Gras und Blumen. Ach ja und den Häusern fehlen noch Fenster. Es ist noch einges, was zu machen ist und es wir sicher ganz lange dauern, ehe ich bei diesem Quilt einen Fortschritt verzeichnen kann, aber was soll's, dann dauert es eben ein wenig länger. Die Zeit für dieses Hobby wird immer weniger. Ich merke, dass ich mehr Wochenstunden arbeite, die Kinder brauchen mich auch (und ich sie) und auch meine neue Tätigkeit als Staffelleiterin, die ich seit letztem Sommer habe, fordert viel Zeit. Zeit, die dann eben für's Nähen weniger da ist und so muss ich genau entscheiden, was ich nähen möchte, wofür ich mir gerade Zeit abknapsen möchte. Es macht mich immer mal wieder traurig, dass es so ist und oft denke ich an die Zeit zurück, als ich mit Katharina in Elternzeit war, denn da hatte ich unendlich Zeit zum Nähen. Aber so ist das Leben nun einmal, es ändert sich immer wieder etwas und es hält immer neue Herausforderungen für mich bereit. Aber inzwischen habe ich für mich einen guten Weg gefunden! Und bei diesem Weg ist Nähen dann eben das Luxushobby... ;-)

Jetzt bin ich auf der Suche nach einer vernünftigen Lösung, um meine Sticksachen, die ich gerade für ein Projekt brauche, aufzubewahren. Ich habe mir im Sommer zwar die Holzkiste gekauft, aber die ist zu schwer und zu groß, um sie hin- und herzutragen. In Wernigerode habe ich in einem Laden ein Holztablett entdeckt, das habe ich erst einmal mitgenommen. Eines aus schönem, glatte Holz und mit Deckel wäre mir lieber gewesen, aber fürs erste reicht es erst einmal.

Den Baum zu vollenden ist mein Ziel für dieses Wochenende. Zuerst habe ich mit den Blüten angefangen, um dann festzustellen, der Baum braucht ja auch Blätter. Also habe ich mit den Blüten erst einmal wieder aufgehört und dann die Blätter gestickt... Naja, kann man ja auch nicht wissen, dass so ein Baum auch Blätter hat. ;-)

Sonntag, 12. Februar 2017

Hey du da vom Wetter

Ich möchte jetzt bitte gern noch ganz viele kalte Tage haben. Zum einen ist das natürlich perfekt für meinen Wetterquilt und zum anderen habe ich ja jetzt endlich meine Beanie und einen Loop aus dem Hamburger Liebe Stoff Knit Knit.

Den Stoff habe ich schon vor langer Zeit im Netz gesehen, aber immer, wenn ich ihn entdeckt hatte, war er schon wieder ausverkauft. Eine Vorbestellung habe ich leider auch nicht mitbekommen. Vor einer Woche hatte ich dann aber bei Alles für Selbermacher Glück und habe dort genau die zwei Farben entdeckt, die ich gern haben wollte. Also habe ich mir von jedem einen halben Meter bestellt. Gestern habe ich dann die Stoffe vernäht. Ich muss sagen, es sind schöne Stoffe und sie haben eine ganz tolle Optik, allerdings kann ich den Hype darum - überhaupt um neue Stoffe - nicht wirklich verstehen. Es ist schön, dass ich einen Meter davon habe, allerdings würde ich sie mir nicht noch einmal kaufen, es gibt definitiv schönere Stoffe. Und was mir überhaupt nicht gefallen hast, ist dass sie sich nach dem Waschen ziemlich verzogen haben und sie waren noch nicht einmal im Trockner...

Für meine Beanie habe ich den Schnitt von Klimperklein genommen, allerdings hätte ich vielleicht auch eine Nummer kleiner nehmen können. Die Beanie ist ein wenig weit, aber so passen die vielen Haare mit drunter. ;-) Für den Loop habe ich dann einfach die Reste genommen und aufeinander genäht. Ich habe meinen Loop gedreht zusammen genäht, so sieht er ein bisschen pfiffiger aus.
 
Die Beanie ist eine Wendebeanie, mal hell, mal dunkel.

Und weil mir heute irgendwie nach Sachen nähen war, habe ich mir noch eine Tunika genäht. Vor einer Weile schon hatte ich mir nach einen Schnitt aus der Meine Nähmode eine Tunika genäht. Den Schnitt habe ich heute gleich noch einmal genommen. Wenn so ein Schnitt fertig ist, geht das Nähen ja relativ schnell. Schönen Stoff hatte ich vor einer Weile in Wernigerode in der Bastelkiste entdeckt und da der schon gewaschen war, konnte ich auch gleich anfangen.
 

Leider ist mir bei dieser Tunika der Ausschnitt nicht so schön gelungen, wie bei der anderen. Aber das fällt sicher nicht jedem auf... Heute habe ich meine Tunika, meinen Loop und meine Beanie schon ausgeführt und ich muss sagen, ich fühle mich darin echt wohl.