Donnerstag, 10. August 2017

Mal wieder Blütenzauber

Ich glaube es ja bald nicht, dass ich dieses Projekt schon seit 2011 mit mir "rumschleppe". Immer mal wieder habe ich an meinem Blütenzauber ein bisschen weiter genäht, zum Ende gekommen bin ich allerdings nie und so lagen die Stoffe und Blöcke immer wieder in der Kiste. Dafür sind sie allerdings viel zu schade. Aus diesem Grund und weil gar nicht mehr viel fehlte und ich gern einmal etwas fertig machen möchte, habe ich mich entschlossen, dieses Projekt in meinem Urlaub zumindest soweit fertig zu stellen, dass die Blöcke zum Top werden.
Als ich das Projekt letztes Mal in die Kiste gelegt habe, fehlten mir noch sechs Karorandblöcke und 14 Blütenblöcke für den Rand, zusätzlich waren noch neun Blöcke mit einer Blüte zu besticken. Mit den zu bestickenden Blöcken habe ich mich zuerst beschäftigt. Eigentlich sollten auf die Blöcke Blüten und Blättern appliziert werden, eigentlich von Hand. Angefangen hatte ich damit auch, bin aber grandios gescheitert, auch mit Maschine habe ich nicht appliziert, irgendwann habe ich mich zum sticken entschieden.

Als erstes habe ich die noch fehlenden sechs Karoblöcke genäht. Dazu mussten wieder Streifen aneinander genäht werden.
Die Karoblöcke werden dann oben und unten mit unifarbigen Streifen eingefasst. Allerdings sind die Karoblöcke bei mir zu kurz. Ich weiß nicht, was ich da wieder gemacht habe, passend zugeschnitten waren die Streifen. Als ich mir die vor ein paar Jahren genähten Blöcke angesehen habe, ist mir aufgefallen, dass auch bei denen die Karoblöcke zu klein sind... ???
Ich werde dann einfach bei den Eckblütenblöcken ein wenig schummeln und um diese noch einen Rand nähen, so kann ich die fehlenden Zentimeter ausgleichen.
Als nächstes standen dann die neun zu bestickenden Blöcke auf dem Plan. Nun hieß es, erst einmal die Datei wieder zu finden. Davor hatte ich ein wenig Bedenken, zum Glück habe ich sie dann aber doch recht schnell gefunden.
Die ersten Blöcke habe ich ja noch mit der Husqvarna, hinter der sich doch wieder eine Singer versteckte, bestickt. Ständig hatte ich dort Fadenrisse und es hat ewig gedauert, ehe ein Block fertig war. Die jetzigen Blöcke habe ich mit der Brother bestickt und ein Block war recht schnell fertig.
Das ist einer der Blöcke, die ich schon 2013 (?) bestickt habe.
Und das ist der erste neue Block. Der Rand ist breiter. Mist, da fiel mir wieder ein, dass ich ja einen Schritt in der Datei damals übersprungen hatte, damit eben der Rand nicht so dick wird. Das passiert eben, wenn man Jahre pausiert, ehe es an einem Projekt weitergeht. Ich habe dann meine Fehler bestmöglich korrigiert und die Umrandung in... ...pink gestickt.
Mmh, ob das nicht etwa zu krass wird? Ich weiß es nicht. Mal sehen, wie sich die Blöcke im großen Quilt machen. Auf jeden Fall habe ich nun die restlichen Blöcke auch so gestickt.
Der pinke Rand um die hellen Blüten fällt nicht wirklich auf.

Am nächsten Tag habe ich mich dann mit den Randblöcken beschäftigt. Das sind 10 Blüten für die Ränder und vier für die Ecken. Die für die die Ränder habe ich schon genäht. Das war eine echte Mammutaufgabe.
Ich habe wieder festgestellt, dass gute Vorbereitung viel ausmacht. Hier waren wieder die Stoffe im Vorfeld in Rechtecke und/oder Dreiecke zu schneiden. Damit geht das Benähen der Vorlagen viel, viel schneller, als wenn man die Stoffe nur so aus der Restekiste nimmt. ;-)
 
Zum Papier an den Nähten entfernen, habe ich gleich mal Steffen und Katharina eingespannt:
Nun fehlen mir nur noch die vier Blütenblöcke für die Ecken. Das Papier aus den früher genähten Blöcken muss noch entfernt werden (damals habe ich das Papier noch drin gelassen, warum auch immer) und dann könnte es an's Zusammensetzen des Tops gehen. Mal sehen, ob ich es wirklich in meinen letzten zwei Urlaubstagen noch schaffe.

Montag, 7. August 2017

Ein ganzes Wochenende nur für mich

Noch schwebe ich ein bisschen von dem schönen Wochenende und nehme den Schwung mit in den Alltag. Ja, es war ein traumhaftes Wochenende, so richtig Urlaub haben. 😊

Auf Facebook hatte ich gelesen, dass in Gifhorn eine Ausstellung zum 20-jährigen Bestehen der Quiltgruppe Gifhörnchen ist. Gifhorn ist ja nun nicht so weit von uns entfernt und so habe ich überlegt, dass wir (naja, eher ich, denn noch immer bin ich der Autofahrer bei uns) eigentlich nach Gifhorn fahren könnten. Nun hatte ich am Freitag aber auch gelesen, dass in Thüringen in Kloster Veßra am Sonntag eine Spontanausstellung stattfindet. Mmh, zweimal Quiltausstellung am Wochenende, ob das meine Familie mitmacht. Steffen meinte dann, ich soll überlegen, wo ich gern hinmöchte und da fahren wir hin. Weil wir in Thüringen Katrin und Valomea treffen konnte, hatte ich mich zunächst für Thüringen entschieden.

Sonntag also Quiltausstellung und Sonnabend Fußball. So waren wir verbleiben, aber dann habe ich überlegt, dass es in Gifhorn bestimmt auch schön wäre und die Fußballsaison hat ja noch nicht angefangen, es sind ja nur Vorbereitungsspiele, die nicht wirklich wichtig sind. Also habe ich wir Sonnabend früh unsere Pläne über den Haufen geworfen und sind nach Gifhorn gefahren.

Und was soll ich sagen?! Es hat sich gelohnt. Wir hatten gerade den Ausstellungsraum betreten, da hatte uns Romy schon entdeckt. Ich habe mich so gefreut, sie endlich einmal persönlich kennen zu lernen. Wir haben eine ganze Weile erzählt und ich habe ihr schon "angedroht", wenn meine Jane irgendwann einmal fertig ist, dass ich sie ihr zum Quilten schicke.

Die Ausstellung war sehr schön. Allerdings habe ich nur ein paar wenige Fotos gemacht.
Besonders hat mich das Ambiente in der Scheune beeindruckt. Die Quilts hingen an den Balken von der Decke und so konnte man sie auch gut von hinten betrachten. Es waren auch einige Läden da, so dass ich mir zwei Stoffe als Nachschub für meine Jane mitnehmen konnte. Am dem Stand der Gifhörnchen hat mich dann Steffi angesprochen. Ich habe vorher schon auf ihr Namensschild geguckt und überlegt, ob sie es ist... Ja, sie war es. Zu guter Letzt hat mich dann noch Renate angesprochen. Sie wusste sogar, dass Katharina als ganz kleines Baby mit in Lübbecke zur Quiltausstellung war. Ja, das ist ewig lange her, da habe ich sie im Tragetuch vor dem Bauch gehabt.

Die Ausstellung in Gifhorn war ganz toll und schon da bin ich ganz euphorisch wieder nach Hause gefahren.

Am Sonntag haben wir uns dann recht zeitig auf den Weg gemacht, schließlich lagen fast 260 km vor uns. Die Fahrt war total einfach, die Autobahnen frei (als wir auf die A73 gefahren sind, habe ich Steffen gefragt, ob sie überhaupt schon freigegeben ist, da wir eine ganze Weile das einzige Auto waren... Auf so leeren Autobahnen zu fahren, macht richtig Spaß. Als wir die Abfahrt "Berlstedt" gesehen haben, habe ich Steffen darauf hingewiesen, dass dort Petra wohnt, mit der ich den Round Robin zusammen genäht habe.

In Kloster Veßra angekommen, begrüßten uns schon von weitem die vielen Quilts, die dort auf der Leine hingen. Bevor wir uns diese aber ansehen konnte, mussten wir erst einmal bei einem Herrn stehenbleiben, der Spiele gemacht hat. Die Kinder haben dort mit einem selbstbebauten "Flipper" gespielt und hatten viel Spaß dabei. Dann wollte ich aber gern die Quilts sehen und gleich als erstes habe ich einen Chateau Hexagon entdeckt. Nachdem ich dann die Signatur "KH" entedeckt hatte, habe ich zu Steffen gesagt, ich muss die Frau finden, die den Quilt genäht hat, das ist nämlich Katrin. Ach ja, und die, die den Wetterquilt dahinten genäht hat, muss ich auch finden, das ist Valomea.

Ich musste aber gar nicht lange suchen, denn Katrin stand da schon fast hinter mir und auch Valomea ließ nicht lange auf sich warten. Ich habe mich so sehr gefreut, beide endlich einmal persönlich zu treffen und mit ihnen erzählen zu können. Und wir hatten uns viel zu erzählen.

Valomea hatte auch ihre "Heimat der Kreativen" dabei. Die Entstehung dieses Quilts habe ich auf ihrem Blog verfolgt und da musste ich mich echt zusammenreißen, dass ich den Quilt nicht einfach von der Leine abnehme... 😉 Das ist ein Quilt, den ich wunderschön finde:
Im hinteren Teil des Museumsgeländes hatte ich mich umgesehen, während Steffen mit den Jungs was zu Essen besorgt hat. Auch dort hingen wunderschöne Quilts auf den Leinen, unter anderem auch der Blätterquilt, der es mir in Erfurt schon angetan hatte.
Nach dem Essen haben Katrin, Valomea und ich dann lange erzählt, irgendwann setzte sich dann eine Frau zu uns und sagte dann zu mir, ich bin doch Viola, sie ist Petra. Dass ich Petra dort auch treffen würde, damit hatte ich nicht gerechnet, umso mehr habe ich mich aber gefreut, auch sie endlich einmal persönlich zu treffen. Petra hatte mir damals, als ich mit Katharina schwanger war, einen Brief geschrieben, der mir sehr viel Mut gemacht hat. Den Brief habe ich heute noch. :-) Auch Petra hatte einige ihrer tollen Quilts mit dabei.
Wir haben dann auch ein kleines Bloggertreffen gemacht, dabei habe ich dann Rela (ich glaube, von ihr ist der tolle Blätterquilt), Heike, Britt und den "Lehrling" von Heike kennengelernt. Es war sehr interessant, die Menschen hinter den Blogs kennen zu lernen, neue Blogs zu entdecken und zu erfahren, warum die Menschen Blogs schreiben. Ich bin bei solchen Treffen immer etwas zurückhaltend (wobei ich schon viel mutiger geworden bin, als noch vor ein, eineinhalb Jahren, da wäre ich erstens nicht hingefahren und zweitens hätte ich dann auch nicht gesprochen 😌).
Ich hätte mich allerdings etwas eher auf die Runde durch das Museum machen sollen, denn als ich dann endlich bei der anderen Leine angekommen war, klafften dort schon riesige Lücken. Das fand ich sehr schade, denn von weitem sahen auch die Quilts sehr schön aus.

Das Gelände, auf dem die Ausstellung war, ist ein Freilichtmuseum. Viele alte Fachwerkhäuser und Gebäude gibt es dort zu besichtigen. Einige oder vielleicht alle, das weiß ich nicht, wurden dorthin umgesetzt. Ich bin immer wieder fasziniert, wenn ich lese, dass Häuser umgesetzt werden können.

 
Es war ein sehr schöner Tag und ich wäre gern noch länger geblieben, da aber eine Fahrt von knapp 3 Stunden vor uns lag, haben wir uns dann - ich schweren Herzens - auf den Weg gemacht. Nicht jedoch, ohne noch ein Foto von uns drei Wetterfeen zu machen:
Dass ich selbst dort einen oder mehrere Quilts auf die Leine hätte hängen können, auf die Idee bin ich nicht wirklich gekommen. Ich  habe mich dort immer mehr als Gast gesehen. Wenn ich etwas länger von der Ausstellung gewusste hätte, vielleicht hätte ich dann auch etwas mitgebracht, ich weiß es nicht. Auf jeden Fall habe ich auf dem Rückweg in Gedanken schon einmal meine Quilts sortiert.
Und weil Steffen sich mit mir nun zwei Tage lang Quilts angesehen hat, haben wir auf dem Rückweg einen Abstecher nach Oberhof gemacht und uns dort die Bobbahn, den Skilift und die Sprungschanzen angesehen.
 

So und jetzt muss ich mich mal zwingen, aufzuhören, sonst wird es noch ein ellenlanger Bericht. Es war ein schönes Wochenende. Wir machen so etwas viel zu selten, weil wir irgendwie so sehr im Alltagstrott gefangen sind. Aber vielleicht ändert sich das jetzt bald wieder.

Freitag, 4. August 2017

Ha!

Könnt Ihr Euch noch an diesen Post von mir erinnern? Da war ich sehr traurig, weil das Hintergrundbild von meinem Handy weg war und ich es nicht wieder gefunden habe, obwohl ich stundenlang in den Bildern gesucht habe. Jetzt bin ich gerade dabei, ein Fotobuch  zu gestalten und was finde ich da? Mein altes Hintergrundbild:
Ich freue mich, dass es das Bild doch gibt, aber nun behalte ich mein jetziges Bild. Ich bin jetzt darüber hinweg, der Vergangenheit nachzutrauern. Ich nehme es jetzt so, wie es kommt! :-)

Kennt ihr das auch?

Man ist im Netz unterwegs, findet einen tollen Beitrag und glücklicherweise auch einen Blog dazu - aber der Blog ist schon lange nicht mehr aktualisiert worden. Gerade in letzter Zeit ist mir das sehr oft aufgefallen (lag vielleicht auch daran, dass ich gerade Urlaub und damit mal wieder Zeit habe, im Netz zu surfen). Viele tolle Blogs habe ich entdeckt, aber die meisten waren schon seit ein paar Jahren nicht mehr aktiv. Es hörte dann aber meist einfach auf, ohne Schlusswort sozusagen. Da frage ich mich dann auch immer, warum ist der Blog aufgegeben worden, welches Schicksal steht dahinter? Oder sind die Leute einfach nur zu Facebook, Instagramm und was es sonst noch gibt gewechselt? Ich bin auch bei Facebook, aber der Austausch dort ist mir einfach zu oberflächlich, da gibt sich kaum einer die Mühe, etwas zu schreiben und wenn doch, ist es meist belanglos. Ich brauche den Austausch, auch wenn ich selbst im Moment wenig dazu beitrage und in der Arbeitszeit oft nur die Beiträge überfliegen kann. Aber es würde mir doch etwas fehlen, so ohne Blogs.

Ich habe allerdings auch zwei Blogs entdeckt, die nicht inaktiv sind: Diesen und diesen hier. Der zweite Blog scheint ein Gemeinschaftsblog zu einer Gruppe zu sein. Der erste Blog ist noch ein recht junger Blog, besteht er doch erst seit 2016. Auf ihn bin ich durch Valomea aufmerksam geworden, denn sie hat davon geschrieben, dass am Sonntag im Kloster Veßra eine Spontanausstellung stattfindet. Das wär doch mal was, aber hey, das sind von uns aus fast drei Stunden Autofahrt. Ich glaube, dazu hat meine Familie nicht so recht Lust und fahren müsste ich ja. Da muss ich noch einmal ganz tief in mich gehen, zumal wir morgen ja auch nach Gifhorn zur dortigen Ausstellung fahren wollten...

Donnerstag, 3. August 2017

Bald fängt die Schule an...

...(und passend dazu kam gerade mal wieder "Fack Ju Göhte 2"). Und auch wenn ich den Film schon ein paar Mal gesehen habe, finde ich ihn immer wieder gut. Das ist auch mal ein Film, wo der zweite Teil dem ersten in nichts nachsteht. Ok, das wollte ich aber gar nicht erzählen,, sondern von der Zeugnismappe, die ich für einen Schulanfänger genäht habe (hatte ich schon einmal geschrieben, dass eines meiner Kinder seine Zeugnisse im Pappschnellhefter hat?) Er möchte aber keine Zeugnismappe, ich habe extra gefragt.

Lieblingsfarbe ist grün und der ABC-Schütze steht auf Fußball und Motorräder. Daraus lässt sich doch was machen, zumal ich von dem Fußballstoff noch ein paar Bilder hatte. Also bin ich mal ganz tief in meine grüne Kiste getaucht und habe nach passenden Stoffen gesucht.
Die Außenseite habe ich aus Fußball- und grünem Stoff genäht. Da ein bisschen Glück ja in der Schule nicht schaden kann, habe ich unten einen Streifen aus Stoff mit Fliegenpilzen angenäht.

Damit aber auch die Motorradliebe nicht zu kurz kommt und weil ich von diesem Stoff wirklich nur noch Reste hatte, habe ich den Stoff innen verarbeitet. Zum einen habe ich ihn an der vorderen Seite genommen. Hinten habe ich aus dem Bildchen eine kleine Tasche (vielleicht für's Zeugnisgeld?) genäht.
Damit man auch genau weiß, wem die Zeugnismappe gehört, habe ich auf Filz den Namen gestickt. Das bestickte Stück habe ich mit dicht eingestelltem Zickzackstich auf ein grünes Stück Filz genäht. Beide Teile zusammen habe ich dann auf die Hülle genäht. Ein kleiner Schutzengel ziert das Namensschild.

  
Zuerst hatte ich keine so rechte Idee, wie ich die Hülle gestalten sollte. Angefangen habe ich zunächst mit der Quadratreihe und den Fliegenpilzen. Dann habe ich sie erst einmal wieder weggelegt und heute wieder hervorgeholt. Tja und dann kam eine Idee zur anderen. Ich denke, die Hülle ist gar nicht so übel geworden und kann sich sehen lassen.

Mittwoch, 2. August 2017

Nachwuchs für Jane


 

Meinen einen Jane-Block, den ich nach langer Zeit mal wieder genäht hatte, habe ich euch ja schon gezeigt. Habt vielen Dank für die lieben Kommentare dazu und zu meinem Wetterquilt. Über jeden einzelnen habe ich mich wieder sehr gefreut.
Auch wenn ich erst wieder ein bisschen in die kleine Näherei reinkommen musste, hat es doch in den Fingern gekribbelt und ich wollte gern noch ein paar mehr Blöcke nähen. Aber auf so ganz viele Teile beim Nähen auf Papier hatte ich dann doch irgendwie keine Lust, oder doch. Ach, ich war hin- und hergerissen...

Zuerst war mein Plan, die L-Reihe zu vollenden. Also habe ich mir L 11 ausgesucht. Das war wieder ein Block, der Platz für ein Motiv bietet. So habe ich mal wieder den Eulen-Stoff genommen, habe allerdings nicht daran gedacht, dass ich die Eule schon einmal in die Mitte eines Blocks gesetzt hatte, da allerdings viel kleiner.
L11 - Caitlin's Rose
Tja, und hätte ich vorher richtig hingesehen, dann würde meine Eule jetzt nicht schräg im Block sitzen, sondern schon gerade. Aber da habe ich mal wieder nicht richtig hingesehen, der Block bleibt nun aber so, er hat ja auch einen gewissen Charme, es muss ja nicht alles gerade sein. ;-)

Da ich wusste, dass ich heute, wenn ich Steffen nach Magdeburg in die Uniaugenklinik fahre, warten muss, wahrscheinlich lange warten muss, habe ich mir zwei Blöcke vorbereitet, wo ein bisschen von Hand zu nähen ist. So habe ich mir zwei Blöcke ausgesucht, wo dann was zu applizieren war. So habe ich dann die Blöcke E5 und L13 rausgesucht und vorbereitet.
Bei diesem Block treffen in der Mitte die ganzen Nahtzugaben zusammen. Der Knubbel war so dick, dass ich da gar nicht mit der Nadel durchkam. Auf diesen Punkt wurde noch ein Kreis appliziert. Den hatte ich mir vorbereitet, zuerst hatte ich versucht, über die Papierschablone die Nahtzugaben zusammen zu ziehen. Das ist mir aber nicht gelungen, vielleicht ist der Afrikadamast dafür zu fest? Ich weiß es nicht, vielleicht habe ich auch zu dicht an meiner Schablone genäht?

Ich habe dann einen zweiten Versucht gestartet, die Nahtzugaben eingeschnitten, umgebogen und festgeklebt. So ist der Kreis zwar nicht ganz rund, aber es ist eine Variante. Ein bisschen konnte ich noch beim Nähen korrigieren. Den Mittelkreis habe ich dann heute, wärhrend wir in Magdeburg gewartet haben, appliziert. Afrikadamast eignet sich, glaube ich, zum Handnähen nicht ganz so gut, da er doch recht fest gewebt ist. Da war es teilweise nicht so einfach, durchzustehen. Eine Nadel musste doch dran glauben.
Vorhin habe ich mir dann meinen block noch einmal angesehen und einfach den Knubbel weggeschnitten, der war mir dann doch zu dick.
 

E5 - Rising Sun
Bei dem anderen Block, den ich vorbereitet habe, waren auch Kreise zu applizieren. Diese habe ich mir auch vorbereitet. Das ist wieder ein Block, der auf verschiedene Art und Weise genäht werden kann. Ich habe mich an der Nähweise von That Quilt orientiert. Das erschien mir einfacher, als Kreise aneinander zu nähen.
L13 - Harvest Moon
Ok, die Kreise sind nicht ganz rund, aber ich bin zufrieden mit meinem Block.

Dann habe ich gestern noch einen weiteren Block genäht. Und da habe ich mich dann für einen mit doch recht vielen kleinen Teilen entschieden. Diese Blöcke müssen ja auch irgendwann mal genäht werden und wenn am Ende nur noch die fummeligen Blöcke übrig sind, wird mein Quilt vielleicht nie fertig...
E6 - Michelle's Medley
Wenn ich mich nicht verzählt habe, müsste ich jetzt eigentlich 118 Blöcke habe. Fehlen noch eine ganze Menge. Vielleicht sollte ich hier jetzt mal dran bleiben?