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LyonelBs Blog ist ein privates Weblog von Viola Bieder Werner-Seelenbinder-Str. 18 38875 Oberharz am Brocken/ OT Elbingerode vsbieder(at)t-online.de Für Inhalte anderer Anbieter, auf deren Seite ich verlinkt habe, bin ich nicht verantwortlich. Für den Inhalt meiner Seiten bin ich allein verantwortlich. Bilder und Texte stammen, wenn nicht anders angegeben, von Viola Bieder.

Montag, 29. Januar 2018

Da hängt er nun

Habt vielen lieben Dank für eure Kommentare zu meinem Farbwirbel, darüber habe ich mich sehr gefreut.

Ja, das war ganz schön mutig, den Quilt mit der Stickmaschine zu bearbeiten, aber ich habe mir gedacht, wenn es nicht klappt, fliegt er entweder weg (ich habe ihn ja nicht vermisst, ich wusste ja gar nicht mehr, dass er da ist) oder ich hätte die Mitte einfach ausgeschnitten oder was anderes darüber appliziert. ;-)

Die Stickdatei habe ich von Urban Threads und sie sieht auch in rosa Tönen sehr schön aus, denn da habe ich sie für den Quilt von Therele gestickt.

Meinen Farbwirbel habe ich heute auch gleich an die passende Stelle gehängt, denn wenn ich da nicht gleich tätig werde, liegt er erst wieder eine halbe Ewigkeit. Eine passende Gardinenstange habe ich heute gleich nach der Arbeit geholt.

Bis Weihnachten hatte ich meine Stoffe in großen Stoffboxen von Ikea, die ich dann in die Kallax-Regale vom Zuschneidetisch geschoben habe. Die Ansicht war schön, aber gefunden habe ich da nicht wirklich etwas. Als wir dann - wie üblich - zwischen den Jahren bei Ikea waren, habe ich mir Samla-Boxen gekauft und da die Stoffe neu sortiert. So habe ich eine gute Übersicht, allerdings ist der Anblick ein bisschen unordentlich:
Da hängt nun mein Farbwirbel davor und ich finde, es sieht schön aus.
 
Als ich meine Stoffe neu sortiert habe, habe ich auch einige gefunden, die mir nicht mehr gefallen  oder für die ich keine Verwendung mehr habe. Ein ganzer Teil Reste ist auch mit dabei. Das alles habe ich in einen mittelgroßen Karton gepackt und erst einmal auf den Zuschneidetsich gestellt. Und diesen Karton möchte ich jetzt gern an die frau (oder den Mann) bringen. Wer den Karton gern gewinnen möchte, hinterlässt mir einfach bis zum 31.01.2018 einen Kommentar und ich lose dann aus, wer die Glückliche ist.
Und noch etwas habe ich wieder gefunden. 2014 war ich irgendwie der Meinung, ich komme nicht mehr zum nähen und weil da irgendwie auch die Quilts knappt waren, habe ich mir ein Quilttop gekauft. Eigentlich wollte ich daraus einen Quilt nähen, aber dann kam doch alles anders. Und da das Top zu schade für den Schrank ist, möchte ich das auch verlosen.
Und da aller guten Dinge drei sind, habe ich noch die Anleitung für den Designer Mystery von 2015 vom Fatquartershop für Euch.
Schreibt mir einfach, was ihr gern gewinnen möchtet und dann lose ich am Donnerstag aus. :-) Das Porto innerhalb Deutschlands übernehme ich.

Sonntag, 28. Januar 2018

Farbwirbel

Ich weiß nicht, ob ihr euch noch an diesen Post erinnern könnt. 2015 gab es bei craftsy so eine wunderschöne Quiltpackung, die unheimlich schnell ausverkauft war und ich ich eigentlich nicht so richtig brauchte, aber wollte und die ich mir dann 2015 im Italienurlaub gekauft habe. Genäht war der Kreis recht schnell, auch das Applizieren ging relativ schnell - und dann versank das Top in der Kiste. Ich glaube mein Problem war damals, das Top auf die passende Größe zurecht zu schneiden. Eigentlich blöd, aber das hat mich vom Fertigstellen über zwei Jahre abgehalten.

Zwischen Weihnachten und Neujahr habe ich meine Stoffe mal alle sortiert und dabei ist mir das unfertige Top wieder in die Hände gefallen. Ich musste wieder daran denken, wie ich in Italien am Handy saß und mich gefreut hatte, dass es irgendwann die Packung bei craftsy wieder gab - also: Fertigstellen.

Wie ich meinen Quilt quilten wollte, das wusste ich 2015 schon und so habe ich ihn auch gequiltet.
Aber mir hat noch irgendetwas für die Mitte gefehlt. Da schwebte mir ein Motiv in Regenbogenfarben vor. Einen Quilt habe ich noch nie in mit der Stickmaschine gequiltet, ob das was wird, war unsicher. Die erste Stickdatei, ich ich gekauft hatte, war irgendwie zum Zusammensetzen. Auf so etwas hatte ich keine Lust, also habe ich noch einmal gesucht und ein wirklich sehr schönes Regenbogenmandala gefunden. Das sollte es nun sein.
Damit der Quilt in alle Richtungen Platz hat, habe ich die Stickmaschine extra auf den Zuschneidetisch gestellt. Und dann frei nach dem Motto "Sekt oder Selters". Zum Glück war es am Ende Sekt und so hat mein Quit eine wunderschön Mitte bekommen.
 
 
Die obigen Fotos sind vom 2. Januar - und dann hing mein Quilt wieder am Schrank. Mal links, mal rechts, aber immer im Weg. 😉 Mitte Januar habe ich mich dann an das Binding gemacht.
Das hat dann aber auch nochmal eine ganze Weile gedauert. Fertig ist mein Quilt seit dem 20. Januar. Aber ein richtig schönes Foto habe ich davon noch nicht gemacht. Das scheint ein Quilt zu sein, bei dem alles immer lange dauert. 😊 Egal, aber einen Platz habe ich dafür schon. Der wird vor mein Stoffregal am Zuschneidetisch kommen. Dann verschwindet zwar ein Teil hinter dem Kleideschrank, aber das stört nicht weiter.

Sonntag, 21. Januar 2018

Ein Quilt für Therele

Vor fast sechs Jahren hatte ich drei schöne Panels von Susybee bestellt und daraus Babyquilts genäht. Einer davon war für meine Katharina, das Panel hatte ich in Hannover gekauft, nachdem wir bei der Humangenetischen Untersuchtung mitgeteilt bekommen haben, dass die falsch zusammengesetzten Chromosomen wohl im Reagenzglas entstanden sind und unsere Katharina keinen Gendefekt haben wird. Was waren wir froh darüber. Vor lauter Glück habe ich dann doch das Panel gekauft und einen Babyquilt für sie genäht, obwohl sie ja schon einen hatte. Da 2012 in unserem Umfeld weitere Kinder geboren worden sind, habe ich dann noch zwei weitere Panele gekauft und auch daraus Quilts genäht. Einer der Quilts war für Therele, aus diesem ist nun aber herausgewachsen und die Mama hatte mich gefragt, ob ich vielleicht einen größeren Quilt für sie nähen könnte.

Da auch Therele ein typisches Mädchen ist und Einhörner, Prinzessinen und rosa und so liebt, hatte ich schon eine Idee, welche Blöcke ich dafür nehmen könnte. Wenn ich dazu das "ok" bekäme, wäre der Quilt schnell fertig, vielleicht zum Geburtstag im Februar. Die Blöcke waren aus dem Facebook-Tausch vom letzten oder vorletzten Jahr. Leider fehlt noch immer ein Block, einer war eine totale Katastrophe und einer war leider viel zu groß und beim Zurückschneiden wären die Spitzen verloren gegangen. Auch wenn er auf dem Foto mit liegt, konnte ich ihn am Ende nicht verwenden.
Wie erwartet gefielen ihr die Blöcke und so hatte ich ein Grundgerüst.
Dieses Foto mit dem Regenbogenmandala hatte ich eine Weile als Profilbild beim Whatsapp und da der Mama dieses so gut gefiel, habe ich die Datei noch einmal in rosa Tönen gestickt. Ich finde, es sieht auch in diesen Farben gut aus:
Auf jeden Fall sollten auch noch Herzblöcke mit den Quilt, vier an der Zahl. Die sollten in die Ecken und die Herzen sollten zur Mitte zeigen. Die Herzen stehen für ihre Familie.
Man sieht, oben fehlt noch ein Block, dafür habe ich ein Blumenbild aus diesem Quilt genommen und mit Streifen umrandet. Meine Idee war, auch den Namen mit in den Quilt einzuarbeiten, ich finde das immer besonders schön. Wegen der Buchstaben habe ich zunächst eine Weile überlegt und ich dann dafür entschieden, die Buchstaben frei zu schneiden und zu nähen, so wie die Schrift in meinem Geburtstagsblogquilt  ist. Ich musste zunächst ein bisschen tüfteln, wie die Buchstaben zu schneiden und zu nähen sind, letztendlich hat es dann aber doch geklappt.

Da ich in der letzten Woche nur bis drei arbeiten musste, habe ich ganz eisern an dem Quilt gearbeitet und konnte Freitag das Top fertig zusammen nähen. Sonnabend habe ich dann den Quilt geheftet, gequiltet und auch noch das Binding angenäht.
 

 Jonathan sollte mir Garn raussuchen, die Farben hatte ich ihm gesagt, allerdings ist er sehr sparsam gewesen, ich habe dann noch ein bisschen dazugenommen. Auswahl habe ich ja zum Glück genug.
Als Vlies habe ich zum ersten Mal Baumwollvlies 277 von Freudenberg genommen. Erst war ich skeptisch, nachdem der Quilt aber gequiltet und gewaschen ist, bin ich begeistert. Ich habe das Vlies nicht vorgewaschen und daher hat sich nach dem Quilten der wunderschöne Schrumpfeffekt ergeben, ich mag das für Kuschelquilts unheimlich gern. Das gibt ihnen so ein schönes antikes Aussehen. Sonnabend Abend habe ich dann den Quilt komplett fertig gestellt.
 
 
Als Rückseite habe ich ganz weiches Wellnessfleece genommen. Eigentlich wollte ich das nicht mehr verwenden, weil da die Fasern immer mit auf die Oberseite gezogen werden, aber ich habe es doch genommen, schließlich soll es ein schöner, weicher Kuschelquilt werden. Die Mama hat den Quilt schon gesehen und findet ihn gut. Nun muss ich nur noch ein paar Tage abwarten und dann weiß ich, ob Therele den Quilt auch schön findet. Katharina meinte gestern zu mir "Ach Mama, warum kannst Du denn nicht Therele heißen, dann könnten wir den Quilt behalten.". Kinderlogik. ;-) Aber Katharina hat ja schon so viele Quilts und mit mehr als zwei kann sie nun wirklich nicht kuscheln.

Montag, 15. Januar 2018

Quilts aufhängen

Sicher kennt ihr alle auch das Problem, einen Quilt aufzuhängen. Bisher hatte ich es immer so gemacht, dass wir Haken in die Wand geschraubt haben und meine Quilts auf Rundstangen gehängt haben. Das ist keine schlechte Variante, allerdings ist es dann immer wieder so, dass ich erst überlegen muss, ob ich nun einen Quilt tausche und wo ein neuer Quilt Platz finden könnte. Quilts immer in der gleichen Größe zu nähen, damit die vorhandenen Stangen und Löcher genutzt werden können, ist ja auch rigendwie... ...blöd.

Schon oft habe ich nach einer anderen Lösung gesucht. Was nur bedingt funktioniert, ist, in den Quilt Ösen zu machen und ihn an Nägeln aufzuhängen. Damit habe ich mir nämlich mal einen Quilt versaut.Irgendwo im Netz hatte ich mal gelesen, dass jemand seine Quilts an Galerieschienen aufhängt. Allerdings habe ich erstens den Beitrag nicht wiedergefunden und zweitens konnte ich mir das immer nicht vorstellen (deswegen folgt hier nun ein ellenlanger Beitrag dazu).

Als ich kürzlich einen Amazon-Gutschein geschenkt bekommen habe, habe ich lange überlegt, was ich mir davon kaufen sollte und irgendwann fielen mir die Galerieschienen wieder ein. Nachdem mein Plan einmal gefasst war, wofür ich meinen Gutschein einsetzen wollte, habe ich ihn ganz fix in die Tat umgesetzt. Das Anbringen der Schienen war eigentlich ein Klacks, in dem Set, welches ich gekauft hatte, war wirklich alles dabei: Dübel, Schrauben, Schraubenzieher, Seile, Haken usw., usf.

Nachdem die Schienen dann angebracht waren, stand nur noch das Problem zur Debatte, wie ich nun meine Quilts dort aufhängen könnte. Für die kleineren Quilts habe ich im Baumarkt Rechteckleisten aus Holz in 3 mm Dicke gekauft, die passen perfekt in die kleinen Haken. Die Haken werden auf Perlonseile geschraubt und durch das Lösen der Schraube kann man sie in der Höhe ganz einfach verstellen. Schraube lösen, Haken hoch oder runter schieben, Schraube wieder festziehen, alles ok.
Allerdings gibt es diese Holzleisten, wenn sie länger sind, nur noch ab 5 mm Dicke aufwärts, die passen leider nicht in die Bilderhaken. Meine Idee war, eine Metallschiene mitzunehmen. Steffen hatte eine bessere Idee: Er meinte, wir könnten in die Rundholzstäbe einfach einen kleinen Haken eindrehen und diesen dann in die Bilderhaken einhängen. Ich war davon nicht wirklich überzeugt, aber wir haben es probiert:
Auch das hat also funktioniert und so kann ich nun meine Quilts nach Herzenslust umhängen und verändern, ohne dass unsere Nachbarn jedes Mal hören, wenn wir bohren. ;-)
 
 
Die Galerieschienen haben wir fast direkt unter der Decke angebracht, so haben wir die größtmöglichen Variationen zum Aufhängen der Quilts. Knapp 6 Meter Schienen haben wir noch, die werden wir demnächst auch noch anbringen, damit auch die weiteren Quilts richtig aufgehängt werden können.

Samstag, 13. Januar 2018

Mein eigener Block für mich

Habt vielen Dank für Eure lieben Kommentare zu meinen letzten beiden Posts. Ja, die Blöcke sind wirklich alle sehr schön und es war eine wahre Freude, das Paket zu öffnen. Logisch, dass ich dieses tolle Projekt nicht einfach weglegen konnte, das MUSSTE sofort fertig werden. Also habe ich mir den letzten unbestickten Meeresblock genommen und meinen eigenen Block für mich gestickt.

Ein Block aus dem oberen Bereich des Meeres war noch frei. Uschy hatte mir in das Begleitheft geschrieben, dass sie sich immer daran erinnern musste, dass sie ja im oberen Bereich vom Meer stickt. An ihre Worte musste ich beim Sticken sehr oft denken, denn unten im Meer wachsen ja viele Pflanzen und Korallen, da kann man doch irgendwie einfacher eine Szene gestalten. Aber oben im Meer??? Gar nicht so einfach.

Angefangen habe ich erst einmal mit einem Federstich an der linken Seite, allerdings auch nicht zu viel, da ich ja oben im Meer bin. Meide Idee war, irgendwie die Bewegung und das Schimmern vom Wasser darzustellen. Dazu habe ich dann auch einige Fäden aufgestickt. Zwei Fische schwimmen auch im Meer herum, einer ist aus Angelina-Fasern, den anderen habe ich aus Wollfilz geschnitten. Den Wollfilz habe ich ja verwendet, als ich meinen Skizzenbuch-Quilt genäht habe, als ich die Kiste mit den Flanell- und Wollfilzstoffen gestern aufgemacht habe, ist mir richtiggehend mein Herz aufgegangen und ich musste gleich wieder an die schöne Zeit denken, als ich meine Blöcke appliziert habe.
Ich habe natürlich auch noch eine ganze Menge Detailbilder:
 

 


Und wenn nun mein Block schon fertig ist, kann ich die Teile doch wohl auch gleich zusammennähen. Davor hatte ich ein wenig Bedenken, denn die Blöcke sind ja aufwändig bestickt und ich wusste nicht, ob das mit dem Zusammennähen auch klappt. Letztendlich ging es aber doch ganz gut, ich muss am Ende nur sehen, dass ich meine Bleistiftstriche, mit denen ich die Grenze meiner Blöcke markiert hatte, wieder wegbekomme.
Und so sieht mein Top bisher aus. Nachher werde ich es mit Vlies und Rückseite doppeln und dannmal gucken, wie ich es quilte. Zunächst werde ich die Blöcke nur in der Naht quilten und dann mal sehen, ob ich noch weiter quilten muss. Eigentlich wirken die Blöcke schon für sich allein und viel quilten müsste ich vom Ausehen her gar nicht mehr. Katharina schrieb, ich könnte den Quilt knoten. Das habe ich noch gar nicht gemacht, ist aber eine Überlegung... Mmh?!?!

Montag, 8. Januar 2018

Stick mich glücklich

Vielen Dank für Eure Kommentare zu meinem letzten Post. Versprochen hatte ich ja, meine Blöcke "morgen" zu zeigen. Aus dem Morgen ist nun allerdings Montag und drei Tage später geworden. Naja, das reale Leben macht manchmal unheimlich müde: Freitag haben wir zum Beispiel endlich die Galeriescheine zum Aufhängen der Quilts angebracht, Sonnabend und Sonntag war ich den ganzen Tag zu den Futsal-Kreismeisterschaften unterwegs. Abends schwirrte mir dann der Kopf und es ging gar nichts mehr. :-(

Heute ist nun aber morgen und ich zeige endlich die Blöcke, die ich bekommen habe.

Als erstes hat Heidi für mich gestickt. Sie hat sich für einen Block aus dem mittleren Teil meines Meeres entschieden. In ihrem Block schwimmen zwei Quallen, unten im Meer hat sich eine Feuerqualle versteckt.
Als nächstes hat dann Grit für mich gestickt. Auch Grit hat einen der mittleren Blöcke für mich bestickt.
Auch in Grits Teil meines Meeres schwimmt eine Qualle, sie scheint aber zu einer anderen Gattung zu gehören, als die in Heidis Meer. ;-) Und Clownfische dürfen natürlich auch nicht fehlen.

Als nächstes war dann Uschy an der Reihe. Sie hat sich für einen Block aus dem oberen Teil des Meeres entscheiden und sehr leicht und luftig gestickt. Es ist natürlich einfacher, den unteren oder mittleren Teil des Meeres darzustellen. Aber ich finde, Uschy hat es ganz zauberhaft gemacht.
Monika, die als nächstes an der Reihe war, hat sich als erste für einen Block aus dem unteren Teil entschieden. Sie hat mir eine Perlenmuschel gestickt und schreibt dazu, dass "jedes der kleinen Kügelchen soll Dir dazu verhelfen, dass einer Deiner Wünsche erfüllt wird". Oh ja, das ist ein schöner Wunsch. Und so sieht der Block nun aus.
Die letzte in unserer Runde, die für mich gestickt hat, war Brigitte. Auch sie hat einen Block aus dem unteren Meeresbereich genommen. Auch bei ihr schwimmt eine Qualle, die ihre zarten, glitzernden Tentakel im Wasser schwimmen lässt. Die Tentakel "sollen Gesundheit, Glück, Erfolg, Gelassenheit Frohsinn verbreiten".
Im Block findet sich sogar eine kleine Flaschenpost.

Ich selbst sticke für mich nun den oberen Block. Ich hoffe natürlich, dass ich genauso einen schönen Block sticken kann, wie meine fünf Mitstickerinnen. Angefangen habe ich schon. Vielleicht finde ich jetzt noch ein bisschen Muse, weiter zu sticken (nebenbei läuft das "Traumhotel Marokko" - ach, wie habe ich die Filme um Weihnachten herum vermisst...).

Donnerstag, 4. Januar 2018

Stick dich glücklich... :-)

Irgendwann im Frühsommer wurde ich auf Facebook zur Gruppe "Die Sticklieseln" hinzugefügt und schon gleich kam die Anfrge, ob ich Lust hätte, an einen Crazy-Stick-Round-Robin teilzunehmen. Sticken kann ich ja noch nicht lange, gelernt habe ich es erst, weil ich unbedingt DIESEN Quilt nähen wollte. Crazy Sticken habe ich noch nie gemacht, bewundert habe ich es schon oft, aber selbst machen... Ich weiß nicht. Aber gut, wenn ich es nicht versuche, weiß ich nicht, ob es mir liegt. Also habe ich mich zu dem RR angemeldet.

Mein Thema war dann doch recht schnell gefunden: "Unter dem Meer". Meine Blöcke sollten das Meer von oben nach unten darstellen, daher gab es für meine Blöcke auch eine feste Anordnung.

Was genau drin sein sollte, wusste ich nicht, ich wusste nur, dass mein Meer "freundlich" sein sollte. Bei der Dieskussion im Vorfeld wurde geschrieben, dass zum Beispiel ein Spinnennetz ein gängiges Motiv bei Crazy-Blöcken ist und oft verwendet wird. Nein, so etwas wollte ich nicht haben, ich wollte auch keine Monster oder so haben. Es sollte ein schönes, freundliches, sauberes Meer werden. So hatte ich es auch in mein Büchlein für die Mitstickerinnen geschrieben.

So, wie andere für mich gestickt haben, habe ich natürlich auch für andere gestickt.

Die ersten Blöcke waren die von Brigitte. Sie hatte sich für Monatsblöcke entschieden. Sie waren recht bunt passend zur jeweiligen Monat und eingestickt war der Monatsname. Zur Auswahl standen für mich Juni, Februar, August und November. Letztendlich habe ich mich für den Juni entschieden, das war meiner Meinung nach der ruhigste Block. Ich muss aber zugeben, mich verließ schon vor dem ersten Block der Mut. Die Stoffe waren so bunt und ich wusste nich so wirklich, wie und was ich sticken sollte. Aber ich habe dann angefangen und - wie ich finde - einen schönen Juni-Block gestickt.
Als Erinnerung habe ich eine passende AMC genäht.
Der nächste Block, den ich besticken durfte, war der von Monika. Sie hatte farbige Blöcke auf Reisen geschickt. Das war dann eine Aufgabe, die mir eher lag. ;-) Ich habe mich - Katharina hat es gefreut - für den pinken Block entschieden. Und diesen Block habe ich dann auf Reisen weiter geschickt:
Diese Aufgabe fiel mir leichter, da ich da einfach so sticken konnte, ohne, dass es etwas darstellen sollte. Bei Brigittes Block fand ich, es sollte etwas darstellen und zum Monat passen. Auch Monika hat eine AMC bekommen.
Genäht habe ich die Karte aus handgefärbten Stoffen, die Nähte sind mit Zierstichen der Nähmaschine bestickt.

Der nächste Block gehörte  zum Quilt von Uschy. Uschy hatte sich für eine Strandszene mit Strand, Meer und Himmel entschieden. Da konnte ich nicht anders und MUSSTE mich einfach, in Anlehnung an mein Thema, für das Meer entscheiden.
Wieder ein Thema, welches mir lag. Ein bisschen stolz bin ich auf die Schatztruhe, die habe ich mir selbst vorgezeichnet und finde, man kann sie sogar erkennen. Für die Qualle im oberen Bereich habe ich Angelina-Fasern geschmolzen und daraus den Körper der Qualle gearbeitet.

Auch Uschy bekam eine AMC, passend zu ihrem Thema, mit dazu.
Die vierte in meiner Stickrunde war Grit. Sie hatte sich für das Thema "Grüne Wildnis" entschieden. Das war wieder ein Thema, zu dem ich von Beginn an eine recht genaue Vorstellung von dem hatte, was ich sticken wollte: Ein Eulenbaum. Sicher hat mir die genaue Vorstellung es doch recht schwer gemacht, in meiner Phantasie da der Baum und Block irgendwie viel schöner aus, als in natura. Grit hatte sich gewünscht, dass wir etwas von uns mit in ihren Block einarbeiten. Ich hatte mich dafür für ein Webband entschieden. Und das ist mein Eulenbaum für Grits Grüne Wildnis:

Auch für Grit habe ich eine passende Karte genäht und mit einem Stück des Webbandes, Spitze, Knöpfen und allerlei Grünem verziert.















Der letzte Block in unserer Runde war der von Heidi. Sie hatte sich für das Thema Gute alte Zeit entschieden und wollte gern, wenn wir alte Sachen haben, dass wir die mit verwenden. Gestickt werden sollte in hellen Tönen. Alte Sachen hatte ich, bis auf Knöpfe, leider nicht, da ich ja erst mit dem Crazy-Sticken begonnen hatte. Ich denke aber, trotz allem, ist auch der Block für Heide schön geworden.
Auf der Suche nach etwas Altem war ich in Wernigerode in einem A&V und habe dort ein paar Deckchen entdeckt. Aus einem der Deckchen habe ich für Heidi dann die AMC genäht (und nun muss ich erst einmal das Foto suchen, ich hoffe, die habe die Karte fotografiert...).

Ich kann sagen, dass mir die Runde sehr viel Spaß gemacht hat, ich habe mich neuen Herausforderungen gestellt und wieder viel dazu gelernt. Die Blöcke, die ich bekommen habe, zeige ich morgen, sonst wird der Post zu lang. Und außerdem muss ich sie noch ganz oft anschauen und mich über die Kunstwerke meiner Mitstickerinnen freuen. Dann zeige ich auch meine Blöcke für die neue Runde. ;-)