Sonntag, 26. Juli 2026

Wenn man sich verliest

Eigentlich wollte ich einen Beitrag zu meinen ganzen Projekten schreiben, die ich derzeit in intensiver Arbeit habe - das sind vier und drei davon hängen im Wohnzimmer an den Schränken -, aber ich habe gerade gesehen, dass ich einen Kommentar von Rela falsch gelesen habe. Sie schrieb mir nämlich zu meinem Lavendelsommer, dass ich eventuell ein paar weniger helle Hexagons nehmen soll. Das weniger habe ich überlesen und so helle Hexagons rausgesucht und auf meinem Quilt angeordnet.

Ich habe sie dann gestern Abend zusammengenäht und auf meinen Quilt gesteckt. Da der Lavendelsommer einer der drei Quilts ist, die im Wohnzimmer hängen, konnte ich die Hexies immer wieder umstecken. Ich weiß gar nicht, wie viele Versionen nicht probiert habe. Immer war etwas, was mich gestört hat.

So sieht mein Top derzeit aus:

Jetzt habe ich gerade Regains Kommentar noch einmal richtig gelesen, sie schrieb doch, so wie ich es meinte gelesen  zu haben, "wenige helle Hexagons". Aber egal, wie sie es nun meinte oder wie ich es gelesen habe, der Kommentar brachte mich heute dazu, die Hexies noch einmal zu überdenken, denn wenn ich Dinge auf das Top nähe, die so gut wie gar nicht zu sehen sind, kann ich es auch gleich lassen. Ich habe gerade spontan entschieden, die Hexies so nicht auf den Quilt zu nähen, da man sie ja gar nicht sieht. Dumm ist nur, dass ich ja schon das Papier entfert habe und einige Hexies dabei sind, die ich einzeln auf nähen wollte. 

Nun brauche ich dafür mal den Rat aller versierten Handnäherinnen: Kann ich die einzelnen Hexagons ohne Papier auch noch weiter verwenden? Zusammennähen wird da eher sicher nicht gehen, oder? 😦
 
Nachtrag: Während ich mal wieder warten musste, bis ich das obige Bild vom Handy runterladen konnte (ich weiß nicht, warum das immer so ewig dauert, ehe alle Fotos auf dem Handy erkannt worden sind) hab eich meine Hexies noch einmal neu sortiert. So sieht mein Top nun aus:
Ich lasse es - sicherheitshalber - erst einmal noch am Schrank hängen, bevor ich die Hexies aufnähe, mal schauen, ob es mir in ein paar Tagen auch  noch gefällt. Momentan bin ich mit der derzeitigen Anordnung doch ganz zufrieden. 
 
Im Urlaub haben wir dann doch noch ein paar Balkonpflanden gekauft. Eigentlich wollte ich das in diesem Jahr nicht, da das Gießen und die Pflege der Blumen auch wieder eine Arbeit ist, die mir obliegt, aber irgendwie sah der Balkon ohne Blumen traurig aus. Also sind wir vor gut 14 Tage noch schnell in's Gartencenter gefahren und haben ein paar Pflanzen gekauft. Großwar die Auswahl nicht mehr, wir mussten nehmen, was noch da war. Aber egal, es sieht nun doch schön aus. Auch eine Lavendelpflanze ist mit dabei (passend zu meinem Lavendelsommer) und die bekommt schon reichlich Besuch von einer kleinen Hummel:
 
Und da das alles zum Bingothema "Sommerliebe" passt, setzt ich endlich mal wieder ein Kreuz im Bingo von Anni.

Montag, 20. Juli 2026

Lavendelsommer

Viele Quilter geben ihren Quilts Namen. Als ich die Quilts für meine Ausstellung zusammengesucht habe und die Beschreibungen dazu geschrieben habe, habe ich den Quilts auch "Namen" gegeben bzw. jene verwendet, die ich im Blog dazu geschrieben habe. Ein Label bekommen meine Quilts, die bei mir zu Hause bleiben nicht, ganz selten ist es so, dass ein Quilt schon einen Namen hat, bevor er überhaupt fertig ist. Bei meinem Lavendelquilt ist das anders, da fiel mir ganz spontan "Lavendelsommer" ein und so hat mein noch nicht fertiger Quilt schon einen Namen: Lavendelsommer.

Freitag habe ich meine Blöcke zurecht geschnitten und mit Füllblöcken miteinander verbunden. Das war mal wieder ziemlich planlos und spontan, es hat aber am Ende doch alles ganz gut zusammengepasst.

Ich habe erst den oberen Teil und anschließend den unteren Teil des Quilts zusammengesetzt, dabei habe ich leider nicht darauf geachtet, dass alle Teile gut zusammenpassen. An der rechten Seite des Quilts passen die Nähte nicht überein. Ich habe da aus der Not eine Tugend gemacht und auch dort die Rüschenborte angenäht. Ja, so sah es gut aus. Das innere Top habe ich dann noch mit Lavendelstoff eingerahmt. Das Schräband für die Wimpelkette habe ich mit dem Schrädbandformer selbst gemacht. Das ging richtig gut und das dunkle lila des Bandes gibt dem Quilt noch einmal ein wenig mehr Spannung.

Zum Testen habe ich die Hexies mal aufgelegt, an dieser Idee habe ich mich größtenteils orientiert. Freitag haben wir sozusagen ein festes Ritual: Meist gucken wir "Elefant, Tiger & Co." und anschließend die beiden Krimis, die im Zweiten kommen. Irgendwie ist das jedoch in den letzten Wochen nicht so gewesen, irgendwas war immer. Freitag habe ich mal wieder dem Ritual gefrönt, Krimis geguckt und dabei meine Hexies zusammengenäht und anschließend auch gleich appliziert. 

  
Momentan hängt das Top am Schrank, ein paar Hexagons möchte ich gern noch applizieren. Beim Lavendelherz soll noch eine Hexagonblume hin, links finde ich fehlt auch noch etwas. Mal schauen, was mir dazu noch einfällt.

Samstag, 18. Juli 2026

Es ließ mir einfach keine Ruhe

Wer mich kennt, weiß, dass ich der Gelmerodaquilt nach dem Kalenderblatt nicht losgelassen hat. Ich hatte aus meinen Vorräten schon Stoffe rausgesucht, die ich passend fand, hatte sicherheitshalber aber auch noch welche bestellt. Bei den bestellten Stoffen hatte ich mich für vier Grunge-Stoffe entschieden. Die Grungestoffe sind ja noch ein klein wenig gemustert und ich fand das für meinen Quilt besonders passend. Gerade der türkise Stoff ist so richtig passend, denn er hat ein leichtes rosa Muster aufgedruckt. Ich habe mir mein Foto vom Kalender ausgedruckt und in meine Blickrichtung an den Bildschirm gehängt, so konnte ich immer gucken, welche Farbe an welche Stelle müsste. Dieses Mal hatte ich schon bei den ersten Nähten das Gefühl, das wird gut. Über manche Teile hatte ich noch rosafarbigen Feintüll gelegt, so schimmert der Stoff noch besonders schön.


Und wenn dann noch die Übergänge so wunderbar passen, dann macht mich das wirklich glücklich. Das Gebäude habe ich bei diesem Quilt größtenteils aus dem hellen Stoff genäht, auch da habe ich manche Teile mit dem rosa Tüll überdeckt. 

Mein Teil gefällt mir wirklich sehr gut und ich freue mich, dass ich den Versuch noch einmal gewagt habe. Auf der rechten Seite des Quilts habe ich den türkisen Stoff mit blauem Organza bedeckt, so schimmert er ein wenig anders und hat noch ein wenig mehr Tiefe. Ich habe überlegt, den Quilt dann noch komplett mit dem rosa Tüll zu bedecken. Probehalber habe ich den Tüll schon mal aufgelegt und ich finde, das sieht toll aus. Gerade von der Seite her schimmert das so schön.

So kommt mein Quilt meiner Vorstellung schon ziemlich nahe. Ich weiß nur noch nicht, wie ich den nun quilten möchte. Ich lasse das Top nun erst einmal ein wenig hängen, bestimmt kommt mir dann irgendwann eine passende Idee. 😍

Donnerstag, 16. Juli 2026

Ein Lavendelquilt

Vielen Dank für eure aufmunternden Worte zu meinem Gelmerodaquilt. Ich bin gespannt, ob ich irgendwann den Farbton vom Kalenderbild so gut getroffen habe, dass ich wirklich zufrieden bin. Einen weiteren Versuch habe ich bisher noch nicht gestartet, denn da ist mir doch glatt der Lavendelquilt dazwischen gekommen. Auf der Seite vom Klostercafé haben sie ein bisschen über mich geschrieben und mich und meine Arbeitsweise so wunderschön umschrieben: "Ihre Arbeitsweise ist spontan und intuitiv – manchmal legt sie ein begonnenes Projekt beiseite, weil eine neue Idee sie sofort fesselt." 😍

Also habe ich ganz spontan und intuitiv ein neues Projekt begonnen, in den letzten Tagen habe ich ganz intensiv die Lavendelblöcke gestickt. Die Dateien habe ich hier entdeckt. Die Dateien sind so zauberhaft und lassen sich sehr gut sticken. Inzwischen habe ich schon alle Dateien fertig.

Besonders niedlich finde ich die Maus, die so seelig auf dem Kissen schlummert. Die hat einen richtig friedlichen Gesichtsausdruck:

Ich weiß noch nicht so richtig, wie ich die Motive anordne und mit was ich sie kombiniere. Da muss ich noch ein wenig überlegen. Allerdings glaube ich, dass ich mittlerweile komisch werde. Schaut mal, was ich für den Quilt - FREIWILLIG - noch mit vorbereite:

  
Ja, genau. Hexagons, also gefühlt Minihexagons. Die Schablone und die Papiere hatte ich noch vom Chateaux Hexagon und die habe ich verwendet. Gut, sie hätten vielleicht auch ein wenig größer sein können, aber ich wollte die nutzen, die ich habe, denn ich war wieder sehr "Spontan und intuitiv" und wollte sofort anfangen und sehen, ob es klappt. Ich hätte nie gedacht, dass ich freiwillig mal EPP mache. Inzwischen habe ich sechzig Hexagons fertig. Da ich nicht weiß, wie ich sie auf dem Quilt anordnen möchte, weiß ich auch gar nicht, wie viele ich tatsächlich brauche...

Aus den kleinen Blöckchen wird eine Wimpelkette, die oben über den Blöcken hängt. Dafür wollte ich eigentlich lila Falzband kaufen. Das gab es in dem Laden aber nicht und so habe ich mich für ein Rüschenband entschieden. Ich denke, das wird auch gut aussehen. Der Quilt wird dann auch noch mit Webbändern verziert. Zwischen den gestickten Blöcken möchte ich noch irgendwie Patchworkblöcke anordnen. Mal sehen, wie ich das letztendlich machen werde.

Montag, 13. Juli 2026

Diese Farben

Meine letzte Urlaubswoche bricht heute schon an und es macht sich doch glatt schon wieder Wehmut breit, dass der Urlaub bald vorbei ist. Ich könnte glatt noch um die ein oder andere Woche verlängern, es ist so schön, Urlaub zu haben. Die Woche ist noch einmal gespickt mit einigen Terminen, die ich habe (ich lege Termine immer lieber in meinen Urlaub, habe ich während der Arbeit Arzttermine, stresst mich das zu sehr, weil ich dann ja Stunden nacharbeiten muss...). Gut, dass wir nicht weggefahren sind, denn momentan sind wir auch Taxi für Jonathan, der sich beim Training schwer verletzt hat. Ich hoffe, dass das Knie wieder ordentlich hergestellt werden kann. Es ist noch ein langer Weg, der vor ihm liegt.

Mein neuer Feiningerquilt ist bisher nur ein Gedanke, ich konnte mit der Arbeit daran noch  nicht beginnen, am Sonnabend waren wir erst einmal im Babelsberg zum Fußball. Es war ein richtiges Fußballfest, das KarLi wurde 50 Jahre alt und es fand ein Freundschaftsspiel gegen St. Pauli statt. Zu diesem Ereignis gab es ein auf 200 Stück limitiertes Sondertrikot und die Nummer 87 hat tatsächlich noch auf mich gewartet. Ok, es ist ein bisscchen groß (ich hoffe, dass ich da nicht mehr reinwachse 😂), aber ich war total happy, dass ich eines bekommen habe. Gleichzeitig war ich traurig, dass es kein weiteres großes Trikot gab, so ist Johannes leider leer ausgegangen.

Ich habe mich so sehr darüber gefreut, dass ich beim Bezahlen gezittert habe und mir dann vor Freude doch wieder die Trängen gekommen sind. Eigentlich wollte ich ja nicht mehr so viel weinen (es ist auch schon weniger geworden), aber manchmal geht es einfach nicht anders. So war es auch am Freitag, da waren wir doch endlich im Feiningermuseum und haben es doch noch geschafft, die Sonderausstellung anzusehen. Anschließend saßen wir noch ein paar Minuten in der Sonne und es war einfach ein schöner Augenblick und plötzlich kullerten die Tränen.

Jetzt bin ich wieder in's Plaudern gekommen und muss erst einmal wieder den Weg zu meinem eigentlichen Thema finden... Passiert mir immer wieder. Na, ich versuche es mal. Im Mai hatten meine Kolleginnen in ihrem Büro ein tolles Kalenderbild, immer wenn mein Blick darauf fiel, wurde mir warm um's Herz. Hört sich jetzt bestimmt komisch an, aber das Bild hat mich von den Farben her umheimlich berührt. 

Ihr könnt euch bestimmt denken, dass das Grundlage für einen weiteren Gelmerodaquilt werden sollte. Es war gar nicht so einfach, die passenden Farben in meinen Stoffen zu finden. Ich habe mich damit unheimlich schwer getan. Und so verwundert es sicher nicht, dass das fertige Top noch gut zwei Monate im Regal lag, bevor es damit weiterging. 
Die Farben waren schon nicht schlecht, aber es war noch nicht das, was ich mir vorgestellt hatte. Es fehlte noch was. Irgendwan habe ich von Sonnendruck gelesen und so habe ich spontan entschieden, das Top wird sonnenbedruckt. Also habe ich Farbegeholt, gemischt, alles vorbereitet und dann mein Top bemalt (natürlich spontan und ohne Plan). Ich hatte zur Eröffnung meiner Ausstellung von meiner ehemaligen Kollegin einen Blumenstrauß bekommen, der nicht mehr schön war, aber dafür war er noch perfekt. 
  
Ja, es hat funktioniert, aber es kam nicht das dabei heraus, was ich mir vorgestellt hatte und ich hätte auch die Farbe auch nur im Himmelbereich auftragen dürfen. Als ich die Blüten dann vom Top genommen hatte, war ich ganz dolle enttäuscht. Ich habe noch versucht, die Farbe am Baukörper mit Reinigungsalkohol auszuwaschen, aber fest ist fest.
Ich habe tatsächlich das erste Mal überlegt, ob ich diesen Gelmerodaquilt überhaupt fertigstellen sollte. Habe ich dann aber doch gemacht. Ich habe mich entschieden, den Quilt ganz intensiv mit pink und türkis zu quilten. Im Himmel habe ich z. B. zuerst mit pink gequiltet und bin dann noch einmal mit türkis darüber gegangen. Den Baukörper habe ich dann noch mit Buntstiften koloriert, der Kontrast war zu extrem.
 
Mein Top hing dann schon ein paar Tage fertig im Schlafzimmer und dann bin ninch noch einmal mit pink über den Baukörper gegangen. Ich fand, da war noch viel zu sehr die Farbe zu sehen. Also habe ich da auch noch einmal gequiltet.  
 

So war es dann akzeptabel, auch wenn der Quilt nicht das darstellt, was ich mir vorgestellt habe. Ich glaube, es ist eine Hassliebe mit dem Quilt, er gefällt mir ein bisschen, aber nicht für das, was ich wollte... Und so verwundert es sicher nicht, dass ich noch einmal Stoffe in den Farben rausgesucht habe und ich einen weiteren Versuch wagen werde. Dann habe ich mir gestern abend auch noch Grunge-Stoffe in den Farben bestellt und werde auch daraus einen Quilt nähen. Ob ich wohl irgendwann zufrieden sein werde mit den Ergebnissen? Und wann ja, wie viele Versuche es gebraucht hat. 😂

Freitag, 10. Juli 2026

Einmal noch

Habt vielen lieben Dank für eure lieben Kommentare zur Eröffnung meiner Ausstellung. Ich habe mich sehr darüber gefreut und hoffe, dass vielleicht die ein oder andere von euch den Weg nach Halberstadt findet und ihr euch über meine Ausstellung freut. 

Ich habe ja nun auch einige Quilts mitgenommen, die im Wohnzimmer an den Wänden hingen und so sind da ziemlich viele leere Stellen gewesen:

Es ist aber nun nicht so, dass ich die leeren Stellen nicht füllen könnte, das habe ich nach ein paar Tagen dann auch gemacht und meine Feiningerquilts aufgehängt. Ach, ist das schön, alle drei großen Quilts und den kleinen nebeneinander zu sehen. 

Aber mal ganz ehrlich, der "normale" Quilt mit den gestickten Blöcken passt überhaupt nicht in's Gesamtbild. Ja, das stört mich schon sehr und so habe ich überlegt: Einer geht noch! 😉Ja, einen Feiningerquilt werde ich noch nähen und so habe ich meine Bücher gewälzt und mich dann für "Vollersroda" entschieden. Ich habe das Bild abfotogrfiert und wieder ein Poster in Originalgröße bestellt. 
 
Gestern kam es an und seitdem bin ich in den gedanklichen Planungen für meinen weiteren Feiningerquilt.
Ich freue mich schon darauf und werde berichten, wie ich voran komme, eine Urlaubswoche habe ich ja noch, die ist zwar geprägt von vielen Terminen, aber vielleicht, nein, hoffentlich bleibt gaaaanz viel Zeit für meine Idee. 

Freitag, 3. Juli 2026

(M)eine Vernissage

Es ist geschafft! Vielen Dank für eure aufmunternden Worte, darüber habe ich mich sehr gefreut. Ich habe die Eröffnung geschafft und habe es auch geschafft, über mich zu sprechen. Ich gebe es zu, das fällt mir schwer, ganz im Gegensatz dazu, wenn ich über andere spreche. Ich war unheimlich aufgeregt, kennt man mich, hat man es gemerkt. Die anderen Besucher haben es sicher eher nicht gemerkt. 

Mein Papa und meine Tante waren mit zur Eröffnung, das hat mich sehr gefreut. Ich wusste ja gar nicht, wie so etwas abläuft, ob ich da Besucher mitbringen kann oder ob das Café voll ist... Wir saßen vor der Eröffnung am Tisch und Jonathan meinte, es würde wer reinkommen, ob ich die kenne. Ich habe ihm gesagt, dass ich hier keinen kenne. "Muttilein, es sieht aber so aus, als ob sie dich sucht!". Ähm ja, ich kannte sie wirklich. Es war eine ehemalige Kollegin, sie war aber nur die "Vorhut", sie hatte noch zwei weitere ehemalige Kolleginnen im Schlepptau. Ich habe mich so sehr darüber gefreut, dass die drei zu meiner Eröffnung gekommen sind, es war eine echte Überraschung. Vielen lieben Dank ihr drei dafür! 😍

Wir haben einen sehr schönen Nachmittag gemeinsam verbracht, viele der Cafébesucher haben sich die Quilts angesehen, einige haben mich dazu auch gefragt (ich bin ja nicht der Mensch, der anderen Leute von sich aus anspricht) und wir haben uns toll unterhalten. Eine der Besucherinnen kannte Lyonel Feininger und wir haben uns lange über ihn und seine Kunst unterhalten.

Letztendlich bin ich froh, das habe ich auch in meiner Rede gesagt, dass Detlef hinsichtlich der Ausstellung so hartnäckig war und immer wieder nachgefragt hat, so dass ich am Ende dann doch nachgegeben und gesagt habe, ich mache es. Sonst hätte ich diese Erfahrungen gestern nicht machen können. Vielen Dank dafür.

Wenn ihr die Ausstellung besuchen möchtet, worüber ich mich wahnsinnig freuen würde, könnt ihr das zu den Öffnungszeiten des Cafés Donnerstag bis Sonntag von 13 bis 18 Uhr. Es ist ratsam, vorher anzurufen und einen Tisch zu reservieren, da die Plätze begrenzt sind. Bei schönem Wetter, kann man auch draußen sitzen, das ist auch wunderschön: Unter einer großen Trauerweide kann man sitzen und gemütlich Kaffee trinken und den selbst gebackenen Kuchen essen.

Und wenn ihr dann meine Ausstellung besucht, schreibt mir doch bitte ein paar liebe Worte in mein Gästebuch, so dass ich mir dann am Ende in aller Ruhe die Meinungen der Besucher durchlesen kann. Vielleicht findet sich auch der ein oder andere Hinweis, was ich vielleicht künftig noch anders, besser machen könnte.

Für das Buch habe ich extra noch einen Umschlag genäht. Vorn habe ich ein Hexagon aufgenäht (dazu muss ich noch einen eigenen Beitrag schreiben, ihr versierten Hexie-Näherinnen lacht euch kaputt über mich 😂). Das Buch ist in meiner Lieblingsfarbe rot eingeschlagen.

Und da ich mit dem Umschlag das Buch und mit dem Buch die Erinnerungen schütze, setzte ich ein Kreuz im Bingo von Anni bei "zum Schutz von".