Sonntag, 9. August 2026

Geborgenheit

Vor einer Weile hatte ich auf Instagram einen weiteren Quilt von Carmen Bickle gesehen, der mich sofort in seinen Bann zog. Für diesen Quilt bot Carmen im Gildesommer einen Kurs an. Die die Plätze begrenzt sind, habe ich es wie im letzten Jahr gemacht: Erinnerung ins Handy eingegeben, damit ich ja nicht den Anmeldebeginn vergesse. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, WIE sehr ich mich gefreut habe, als ich den Kurs gebucht hatte.

Und dann hieß es warten, dass es endlich der 8. August wird. Gestern war es dann soweit. Da ich seit einiger Zeit ein Stoffabo mit Konastoffen habe, musste ich keine neuen Stoffe bestellen, denn ich habe in den Stoffen genau die Farben gefunden, die mir vorschwebten. Farblich wollte ich mich am Beispiel von Carmen orientieren, allerdings habe ich mich für einen dunkelgrauen Hintergrund entschieden.

Bevor es gestern losging, musste ich erst einmal noch die ganzen Vorlagen ausschneiden, die ich auf Freezer Paper ausgedruckt hatte. Im letzten Jahr hatte ich kein Papier, welches ich bedrucken konnte, da war Katharina so lieb, die Vorlage abzuzeichnen und für mich auszuschneiden. Da ich im letzten Jahr  nicht wusste, wie Katharina die ausgeschnittenen Vorlagen sortiert hatte, bin ich im Kurs teilweise ganz schön in's Straucheln gekommen, habe ewig Vorlagen gesucht und doch immer mal wieder überlegt, ob ich das alles hinbekommen kann. Das hing damals sicher auch mit meiner persönlichen Situation zusammen.

Dieses Jahr hatte ich mich für Blätter entschieden und habe diese dann bedruckt. Das ging auch sehr gut. 
 

Ich hatte wegen der Vielzahl an Vorlagen und wegen der Erinnerung an den Picasso-Kurs doch einige Bedenken, ob ich das schaffen kann. Zwischendurch kam immer mal wieder die Erinnerung an den letzten Sommer in mir hoch und verursachte mir ein beklemmendes Gefühl. Aber: Meine Sorge war unbegründet, es ging alles richtig gut und nachdem ich dann wieder wusste, wie die Nahtzugabe angezeichnet bzw. angeschnitten werden kann, lief alles.  Ich bin im Kurs wirklich sehr gut voran gekommen, sicher kam mir dabei auch zugute, dass ich schon den Picassokurs gemacht hatte und mit der Arbeit mit Freezer Paper und Carmens Anleitung vertraut war.

Obwohl ich sehr penibel die Passmarken übertragen habe, musste ich doch hin und wieder trennen, weil die Übergänge nicht ganz genau gestimmt haben.
 
Das Trennen hatte sich immer wieder gelohnt, auch wenn ich den Übergang im ersten Foto insgesamt dreimal auftrennen musste. Am Ende aber passten die Übergänge richtig gut und ich war zufrieden. Manche Teile waren doch recht klein, aber durch die gut überlegte Nähreigenfolgte fügte sich alles perfekt zusammen. Am Ende habe ich jedoch überlegt, ob ich von Carmens Nähreihenfolge irgendwie abweichen sollte, denn das Kindergesicht wurde in einen geschlossenen Kreis eingenäht. Ich wusste nicht, ob mir das gelingen würde. Letztendlich habe ich mich doch dazu entschlossen, der Reihenfolge von Carmen zu folgen, das war auch gut. Das Einnähen in den Kreis ging erstaunlich gut.
 
Gut, mein Quilt ist nicht ganz eben geworden, die ein oder andere Beule ist da, aber ich habe ihn mit ganz viel Dampf gebügelt und gestern Abend gleich noch geheftet. 😉Nun muss ich mich noch um die Details wie Mund, Nase und Augen kümmern und dann kann ich meinen Quilt quilten. Das ist auch dringend nötig, denn nun hängen schon vier angefangene Sachen im Wohnzimmer und im Schlafzimmer liegen auch zwei fertige Tops. 🙈

Und weil das so ein schönes und gut zu nähendes Muster war, setzte ich im Bingo von Anni ein Kreuz bei "Muster" und verlinke meinen Beitrag zum Bingo 2026.

Donnerstag, 6. August 2026

Schritt für Schritt

Habt vielen lieben Dank für eure Kommentare zu meinem weiteren Feiningerquilt. Da habe ich mich sehr darüber gefreut, besonders freut es mich immer, wenn ich durch meine Beträge andere inspirieren kann oder auch stille Mitleser einen Kommentar schreiben. Ja, mit dieser Variante kann man sicher das ein oder andere Gemälde nacharbeiten, allerdings denke ich, dürfen sie nicht zu "kleinteilig" sein. Aber solche Bilder in der Art von Lyonel Feininger oder auch kubistische denke ich, sollten machbar sein. 

Mein Top hing ja eine ganze Weile am Schrank und es zeigte sich mal wieder, dass der Sprühkleber doch sehr temporär ist. Seit dem ersten Feiningerquilt weiß ich das ja und so habe ich immer gleich mit Stecknadeln geheftet. Als erstes habe ich erst einmal wieder in meinen Garnen gesucht, welche für meinen Quilt passend sein könnten. Aber wie es immer so ist, es kommen immer wieder weitere Garne hinzu. 

Mein Poster habe ich in Blickrichtung von der Nähmaschine aufgehängt, so kann ich immer wieder gucken, wo ich was am besten wie quilte. (Wow, was für ein Satz! 😂)

Zunächst habe ich erst einmal alle offenen Kanten gequiltet, dabei hat sich manches Stoffstück ein klein wenig verschoben. Da ich aber ausreichend Nahtzugabe an allen Kanten hatte, war das zum Glück kein größeres Problem.

Bei diesem Quilt war es mir wichtig, bestimmte Linien doch so zu quilten, wie sie im Gemälde zu finden sind. Ich habe daher überlegt, diese Linien auf dem Quilt vorzuzeichnen. Meine Frixion-Stifte waren leider alle leer, aber mir fiel ein Kalkstift von Bohin in die Hände. Damit habe ich dann die Linien aufgezeichnet, das ging gut (ich hoffe nur, dass die Linien, sofern sie nicht komplett überquiltet sind, dann auch wieder weggehen)... Mit einem feuchten Tuch konnte ich sie nur so semi wegwischen.

 

Ich habe überlegt, ob ich die Details, die ich noch auf das Top aufbringen möchte (Fenster, Türen usw.), aufquilte oder Stoffe aufnähe. Diese Frage habe ich Steffen auch gestellt. Seine Antwort hat mal wieder eindeutig bewiesen, dass Männer im Allgemeinen und meiner im Besonderen nicht multitaskingfähig sein. Auf meine Überlegung, ob ich Stoffe aufnähe oder die Details quilte hat er geantwortet: Das glabue ich. Er hat dann wohl selber mitbekommen, dass die Antwort nicht auf meine Frage gepasst hat und meinte dann so halb entschuldigend: Wie war nochmal die Frage...

Ich habe mich dann für eine Mischung aus Stoff und Quilten entschieden. Ich quilte jeden Abend ein bisschen, ich muss immer ein wenig Abstand zum Quilt haben, so alles in einem Rutsch geht hier irgendwie nicht.

Mal gucken, ob ich noch ein klein wenig weiterquilte, noch ist eine Menge zu tun. 

Samstag, 1. August 2026

Vollersroda

Ich hatte ja schon einmal geschrieben, dass im Wohnzimmer momentan drei Gelmerodaquilts hängen und dazwischen ein anderer und dass das überhaupt nicht zueinander passt. Also habe ich in meinem Urlaub überlegt, welcher Quilt dazu passen würde. Ich habe in meinen Büchern geblättert und dann fiel meine Wahl auf "Vollersroda":

Ich habe das Bild aus einem Buch abfotografiert, so hatte ich es mit dem rosa Gelmerodaquilt auch gemacht. Die Poster bestelle ich mir immer bei Cewe, die haben nämlich genau so eine Größe, wie Feininger die Gemälde gemalt hat. Ich habe mein Bild noch ein wenig bearbeitet, damit die Konturen stärker sichtbar sind.

Angefangen habe ich mit meinem Quilt am letzten Urlaubswochenende. Das Aussuchen, Schneiden und Auflegen der Stoffe ging relativ schnell. Allerdings war ich in den Farben schon recht eingeschränkt, denn auch diesen Quilt wollte ich aus Oakshotstoffen nähen und da kann ich ja nichts mehr nachbestellen, sondern muss nehmen, was ich habe.

Mmh, ich glaube, der grüne Hintergrundstoff war jetzt nicht ganz so optimal, aber das war der einzige Stoff, den ich in ausreichender Größe hatte. Und den Himmel konnte ich farblich auch nicht ganz so gestalten, wie ich es zuerst geplant hatte. 

Meine Vorgehensweise war wie bei den anderen drei Quilts auch: Stoffe aussuchen, Formen aufzeichnen, ausschneiden, auf den Stoff stecken, ausschneiden und auf den Hintergrund legen. Ich bin gut voran gekommen, mein Bild habe ich an dem einen Tag fertig bekommen. Meine Stoffe habe ich mit Sprühkleber aufgeklebt. Mein Top habe ich dann auch gleich mit Vlies und Rückseite versehen und mit gefühlt hunderten Stecknadeln geheftet.

Tja, und seit nun schon 14 (!😔) Tagen hängt das Top im Wohnzimmer am Schrank, fällt immer mal wieder runter, piekst, wenn man zu nah rankommt und wartet geduldig auf seine Fertigstellung... Mal schauen, ob ich mich an diesem Wochenende aufraffen kann, endlich mein Top zu quilten.

Ach ja, kürzlich habe ich einen Bericht über Hamburg gesehen und da wurde auch über die Kunsthalle berichtet. Ich sage jetzt nicht, dass dort Vollersroda hängt, ich schon davor stand und das Bild fotografiert habe. Ich hätte also auch ein vernünftiges Foto als Vorlage für mein Poster nehmen können. 😳

Auf dem Foto sind auch die Farben ganz andere, als auf meinem Foto. Das ist mir schon häufiger mal aufgefallen, dass die Farben in den unterschiedlichen Büchern auch unterschiedlich gedruckt sind. Gut, ich muss mich nicht grämen, denn türkis, was ich eigentlich für den Himmelbereich nehmen wollte, hatte ich in ausreichender Menge sowieso nicht mehr und so passt der Quilt farblich dann auch besser zu den schon vorhandenen drei Quilts (wenn er denn mal fertig wird).

Sonntag, 26. Juli 2026

Wenn man sich verliest

Eigentlich wollte ich einen Beitrag zu meinen ganzen Projekten schreiben, die ich derzeit in intensiver Arbeit habe - das sind vier und drei davon hängen im Wohnzimmer an den Schränken -, aber ich habe gerade gesehen, dass ich einen Kommentar von Rela falsch gelesen habe. Sie schrieb mir nämlich zu meinem Lavendelsommer, dass ich eventuell ein paar weniger helle Hexagons nehmen soll. Das weniger habe ich überlesen und so helle Hexagons rausgesucht und auf meinem Quilt angeordnet.

Ich habe sie dann gestern Abend zusammengenäht und auf meinen Quilt gesteckt. Da der Lavendelsommer einer der drei Quilts ist, die im Wohnzimmer hängen, konnte ich die Hexies immer wieder umstecken. Ich weiß gar nicht, wie viele Versionen nicht probiert habe. Immer war etwas, was mich gestört hat.

So sieht mein Top derzeit aus:

Jetzt habe ich gerade Regains Kommentar noch einmal richtig gelesen, sie schrieb doch, so wie ich es meinte gelesen  zu haben, "wenige helle Hexagons". Aber egal, wie sie es nun meinte oder wie ich es gelesen habe, der Kommentar brachte mich heute dazu, die Hexies noch einmal zu überdenken, denn wenn ich Dinge auf das Top nähe, die so gut wie gar nicht zu sehen sind, kann ich es auch gleich lassen. Ich habe gerade spontan entschieden, die Hexies so nicht auf den Quilt zu nähen, da man sie ja gar nicht sieht. Dumm ist nur, dass ich ja schon das Papier entfert habe und einige Hexies dabei sind, die ich einzeln auf nähen wollte. 

Nun brauche ich dafür mal den Rat aller versierten Handnäherinnen: Kann ich die einzelnen Hexagons ohne Papier auch noch weiter verwenden? Zusammennähen wird da eher sicher nicht gehen, oder? 😦
 
Nachtrag: Während ich mal wieder warten musste, bis ich das obige Bild vom Handy runterladen konnte (ich weiß nicht, warum das immer so ewig dauert, ehe alle Fotos auf dem Handy erkannt worden sind) hab eich meine Hexies noch einmal neu sortiert. So sieht mein Top nun aus:
Ich lasse es - sicherheitshalber - erst einmal noch am Schrank hängen, bevor ich die Hexies aufnähe, mal schauen, ob es mir in ein paar Tagen auch  noch gefällt. Momentan bin ich mit der derzeitigen Anordnung doch ganz zufrieden. 
 
Im Urlaub haben wir dann doch noch ein paar Balkonpflanden gekauft. Eigentlich wollte ich das in diesem Jahr nicht, da das Gießen und die Pflege der Blumen auch wieder eine Arbeit ist, die mir obliegt, aber irgendwie sah der Balkon ohne Blumen traurig aus. Also sind wir vor gut 14 Tage noch schnell in's Gartencenter gefahren und haben ein paar Pflanzen gekauft. Großwar die Auswahl nicht mehr, wir mussten nehmen, was noch da war. Aber egal, es sieht nun doch schön aus. Auch eine Lavendelpflanze ist mit dabei (passend zu meinem Lavendelsommer) und die bekommt schon reichlich Besuch von einer kleinen Hummel:
 
Und da das alles zum Bingothema "Sommerliebe" passt, setzt ich endlich mal wieder ein Kreuz im Bingo von Anni.

Montag, 20. Juli 2026

Lavendelsommer

Viele Quilter geben ihren Quilts Namen. Als ich die Quilts für meine Ausstellung zusammengesucht habe und die Beschreibungen dazu geschrieben habe, habe ich den Quilts auch "Namen" gegeben bzw. jene verwendet, die ich im Blog dazu geschrieben habe. Ein Label bekommen meine Quilts, die bei mir zu Hause bleiben nicht, ganz selten ist es so, dass ein Quilt schon einen Namen hat, bevor er überhaupt fertig ist. Bei meinem Lavendelquilt ist das anders, da fiel mir ganz spontan "Lavendelsommer" ein und so hat mein noch nicht fertiger Quilt schon einen Namen: Lavendelsommer.

Freitag habe ich meine Blöcke zurecht geschnitten und mit Füllblöcken miteinander verbunden. Das war mal wieder ziemlich planlos und spontan, es hat aber am Ende doch alles ganz gut zusammengepasst.

Ich habe erst den oberen Teil und anschließend den unteren Teil des Quilts zusammengesetzt, dabei habe ich leider nicht darauf geachtet, dass alle Teile gut zusammenpassen. An der rechten Seite des Quilts passen die Nähte nicht überein. Ich habe da aus der Not eine Tugend gemacht und auch dort die Rüschenborte angenäht. Ja, so sah es gut aus. Das innere Top habe ich dann noch mit Lavendelstoff eingerahmt. Das Schräband für die Wimpelkette habe ich mit dem Schrädbandformer selbst gemacht. Das ging richtig gut und das dunkle lila des Bandes gibt dem Quilt noch einmal ein wenig mehr Spannung.

Zum Testen habe ich die Hexies mal aufgelegt, an dieser Idee habe ich mich größtenteils orientiert. Freitag haben wir sozusagen ein festes Ritual: Meist gucken wir "Elefant, Tiger & Co." und anschließend die beiden Krimis, die im Zweiten kommen. Irgendwie ist das jedoch in den letzten Wochen nicht so gewesen, irgendwas war immer. Freitag habe ich mal wieder dem Ritual gefrönt, Krimis geguckt und dabei meine Hexies zusammengenäht und anschließend auch gleich appliziert. 

  
Momentan hängt das Top am Schrank, ein paar Hexagons möchte ich gern noch applizieren. Beim Lavendelherz soll noch eine Hexagonblume hin, links finde ich fehlt auch noch etwas. Mal schauen, was mir dazu noch einfällt.

Samstag, 18. Juli 2026

Es ließ mir einfach keine Ruhe

Wer mich kennt, weiß, dass ich der Gelmerodaquilt nach dem Kalenderblatt nicht losgelassen hat. Ich hatte aus meinen Vorräten schon Stoffe rausgesucht, die ich passend fand, hatte sicherheitshalber aber auch noch welche bestellt. Bei den bestellten Stoffen hatte ich mich für vier Grunge-Stoffe entschieden. Die Grungestoffe sind ja noch ein klein wenig gemustert und ich fand das für meinen Quilt besonders passend. Gerade der türkise Stoff ist so richtig passend, denn er hat ein leichtes rosa Muster aufgedruckt. Ich habe mir mein Foto vom Kalender ausgedruckt und in meine Blickrichtung an den Bildschirm gehängt, so konnte ich immer gucken, welche Farbe an welche Stelle müsste. Dieses Mal hatte ich schon bei den ersten Nähten das Gefühl, das wird gut. Über manche Teile hatte ich noch rosafarbigen Feintüll gelegt, so schimmert der Stoff noch besonders schön.


Und wenn dann noch die Übergänge so wunderbar passen, dann macht mich das wirklich glücklich. Das Gebäude habe ich bei diesem Quilt größtenteils aus dem hellen Stoff genäht, auch da habe ich manche Teile mit dem rosa Tüll überdeckt. 

Mein Teil gefällt mir wirklich sehr gut und ich freue mich, dass ich den Versuch noch einmal gewagt habe. Auf der rechten Seite des Quilts habe ich den türkisen Stoff mit blauem Organza bedeckt, so schimmert er ein wenig anders und hat noch ein wenig mehr Tiefe. Ich habe überlegt, den Quilt dann noch komplett mit dem rosa Tüll zu bedecken. Probehalber habe ich den Tüll schon mal aufgelegt und ich finde, das sieht toll aus. Gerade von der Seite her schimmert das so schön.

So kommt mein Quilt meiner Vorstellung schon ziemlich nahe. Ich weiß nur noch nicht, wie ich den nun quilten möchte. Ich lasse das Top nun erst einmal ein wenig hängen, bestimmt kommt mir dann irgendwann eine passende Idee. 😍

Donnerstag, 16. Juli 2026

Ein Lavendelquilt

Vielen Dank für eure aufmunternden Worte zu meinem Gelmerodaquilt. Ich bin gespannt, ob ich irgendwann den Farbton vom Kalenderbild so gut getroffen habe, dass ich wirklich zufrieden bin. Einen weiteren Versuch habe ich bisher noch nicht gestartet, denn da ist mir doch glatt der Lavendelquilt dazwischen gekommen. Auf der Seite vom Klostercafé haben sie ein bisschen über mich geschrieben und mich und meine Arbeitsweise so wunderschön umschrieben: "Ihre Arbeitsweise ist spontan und intuitiv – manchmal legt sie ein begonnenes Projekt beiseite, weil eine neue Idee sie sofort fesselt." 😍

Also habe ich ganz spontan und intuitiv ein neues Projekt begonnen, in den letzten Tagen habe ich ganz intensiv die Lavendelblöcke gestickt. Die Dateien habe ich hier entdeckt. Die Dateien sind so zauberhaft und lassen sich sehr gut sticken. Inzwischen habe ich schon alle Dateien fertig.

Besonders niedlich finde ich die Maus, die so seelig auf dem Kissen schlummert. Die hat einen richtig friedlichen Gesichtsausdruck:

Ich weiß noch nicht so richtig, wie ich die Motive anordne und mit was ich sie kombiniere. Da muss ich noch ein wenig überlegen. Allerdings glaube ich, dass ich mittlerweile komisch werde. Schaut mal, was ich für den Quilt - FREIWILLIG - noch mit vorbereite:

  
Ja, genau. Hexagons, also gefühlt Minihexagons. Die Schablone und die Papiere hatte ich noch vom Chateaux Hexagon und die habe ich verwendet. Gut, sie hätten vielleicht auch ein wenig größer sein können, aber ich wollte die nutzen, die ich habe, denn ich war wieder sehr "Spontan und intuitiv" und wollte sofort anfangen und sehen, ob es klappt. Ich hätte nie gedacht, dass ich freiwillig mal EPP mache. Inzwischen habe ich sechzig Hexagons fertig. Da ich nicht weiß, wie ich sie auf dem Quilt anordnen möchte, weiß ich auch gar nicht, wie viele ich tatsächlich brauche...

Aus den kleinen Blöckchen wird eine Wimpelkette, die oben über den Blöcken hängt. Dafür wollte ich eigentlich lila Falzband kaufen. Das gab es in dem Laden aber nicht und so habe ich mich für ein Rüschenband entschieden. Ich denke, das wird auch gut aussehen. Der Quilt wird dann auch noch mit Webbändern verziert. Zwischen den gestickten Blöcken möchte ich noch irgendwie Patchworkblöcke anordnen. Mal sehen, wie ich das letztendlich machen werde.