Zu Anfang fiel es mir noch ein wenig schwer, so frei und auch ein wenig schief zu schneiden. Das lag wahrscheinlich daran, dass es bei den letzten Sachen, die ich genäht habe, sehr auf Genauigkeit ankam. Vor einigen Jahren (2008?) habe ich schon einmal einen Häuserquilt nach der Art von Bernadette Mayr genäht, aber der ist doch ganz anders, als ein Hundertwasserquilt.
Das linke Fenster gefiel mir richtig gut, das rechte, was eine Tür werden sollte, habe ich noch einmal verändert. So nach und nach bin ich wieder in's freie Schneiden reingekommen und so ist ein Blöckchen nach dem anderen entstanden.
Hier ist schon zu sehen, dass ich aus der misslungenen Tür zwei kleine Fenster gearbeitet habe. Ich habe dann noch eine neue Tür genäht, die gefällt mir auch besser. Ich werde meinen Quilt, im Gegensatz zu dem im Buch abgebildeten, etwas abwandeln. So findet sich über meiner Eingangstür eine Markise, wahrscheinlich wird mein Hundertwasserhaus irgendwo im Süden, vielleicht in Italien, stehen.Mittig auf meinem Haus wird ein Turm sitzen, ob der die Zwiebelkuppel bekommt oder ob ich zwei Türme baue, weiß ich noch nicht, auf jeden Fall sind in meinem Turmzimmer zwei Fenster.
Vor dem Turm ist ein Balkon, vielleicht wächst dort auch ein Baum? Das muss ich noch überlegen. In der Grünen Zitadelle in Magdeburg ist es auf jeden Fall so, dass die Bäume dort auch im Balkon wachsen.
Rechts und links gibt es eine Treppe, ich glaube, zumindest eine führt zu einem weiteren Fenster? Noch ist einiges zu nähen, aber man kann schon erkennen, wohin der Weg gehen soll. Ein paar Säulen und ein bisschen Chichi fehlen noch. In der kommenden Woche muss ich nur bis drei arbeiten, ich habe alle Stoffe auf dem Zuschneidetisch liegen gelassen, vielleicht kann ich morgen gleich ein bisschen weiter nähen.
Auf jeden Fall ist das ein Projekt, welches gerade so richtig viel Spaß macht und ich bin zuversichtlich, dass ich vielleicht mal wieder was fertig stellen kann.





