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Sonntag, 9. Februar 2025

Mein Gewächshaus

Am ersten Februar-Wochenende überkam es mich und ich wollte gern mein Gewächshaus fertigstellen. Vielleicht lag es auch daran, dass ich das fertig geheftete Top nun so oft hin- und hergeräumt habe, dass ich es einfach fertig haben wollte. Also habe ich im Wohnzimmer meine Nähmaschine aufgebaut und mich daran gemacht, den Quilt zu quilten. Zuerst hatte ich keine so rechte Idee, aber je länger ich daran gearbeitet hatte, umso besser lief es. 

Ich habe beim Quilten kein großes Heckmeck gemacht und überaus kunstvoll gequiltet, sondern einfach versucht, die Pflanzen und Töpfe durch das Quilten zu betonen. Aufwändig war es, weil ich immer wieder durch die Streben des Gewächshauses unterbrechen musste. Aber irgendwann war ich dann mit dem Quilten fertig und konnte dann das Binding und den Tunnel annähen. Und ich muss sagen: ER SIEHT RICHTIG SCHÖN AUS!!!

Gut war es, dass ich meine Blöcke um 50 % verkleinert habe, so habe ich einen Wandquilt in einer wirklich sehr schönen, passablen Größe.
 
Wie immer ist das Quilting von der Rückseite her fast besser zu erkennen, als von vorn (wobei der Quilt auf dem Foto noch nicht ganz fertig ist):

Und noch ein paar Detailaufnahmen des Quilts:
Ach ja, das war ein schönes Projekt, die Blöcke waren relativ schnell genäht und so konnte ich immer mal zwischendurch einen Block nähen (im letzten Jahr war ich ja bis April  noch mit dem Fernstudium beschäftigt). Auch wenn die Fertigstellung gedauert hat und ich während des Projekts wieder in's Stocken geraten bin, ist der Quilt fertig geworden und das doch relativ zeitnah nach dem Ende des Projekts. Hach, ich freue mich!

Montag, 30. Dezember 2024

Allein, allein...

Ja, ganz allein und das ist so traumhaft schön. Es ist Ruhe, keine Hektik, keiner ist da, keiner ruft nach mir, keiner streitet oder neckt den anderen. Einfach nur ich und nix weiter. Himmlisch. Geplant war das nicht, denn das hat sich gestern spontan bei unserem Sonntagskaffee ergeben. Katharinas Freundin und deren Mama und Oma waren zum Kaffee da und so ergab es sich, dass Katharina bei ihrer Freundin schlafen konnte. Spontan wie wir immer sind. Und als mir dann bewusst wurde, dass ich ja dann Montag wirklich mal Zeit für mich habe, habe ich die männlichen Bieders, die heute alle arbeiten müssen, ganz nett und mit Nachdruck darauf hingewiesen, dass sie ja nicht vergessen sollen, am Montag zur Arbeit zu gehen. 😂Als Mutter und Ehefrau kann ich da eben nicht aus meiner Haut und helfe, wo ich kann und wenn es nur gute Ratschläge sind. 😂Um mich zu ärgern, haben sie dann alle unisono gesagt, sie würden sich dann Montag früh bei Arzt treffen und bekämen doch bestimmt Bettruhe verschrieben...  Haben sie natürlich nicht, sondern sind alle ganz brav zur Arbeit gegangen (also davon gehe ich jetzt mal aus, denn weg sind sie alle 😂).

So ein ungeplanter freier Alleintag ist manchmal ein wenig schwierig für mich, nicht weil ich alleine bin, sondern weil ich dann so viele Ideen habe, was ich tun könnte, dass ich mich für keine entscheiden kann und mir selbst im Weg stehe. So war es heute auch, erst habe ich gefrühstückt, dann ausgiebig geduscht und meine Haare Sivestertauglich hergerichtet (aber beim Friseur sieht das immer besser aus) und dann habe ich überlegt, was ich machen könnte. 

In den letzten Jahren habe ich es oft so gemacht, dass ich zwischen den Jahren Tops zu Quilts verarbeitet habe. Das stand für heute auch zur Debatte, das Gewächshaus ist bereit und auch ein Tischläufer könnte dann mal fertig werden. Ich möchte auch gern mal wieder einen Gelmerodaquilt nähen, ich könne für mein neues Projekt die Schablonen ausschneiden, ich könnte für den Meeresquilt was vorbereiten, ich wollte mein Schubfach sortieren... Ich könnte die Liste noch endlos fortsetzen. Allein: ICH KONNTE MICH NICHT ENTSCHEIDEN!!! Und so habe ich nichts von alledem gemacht. Die Entscheidung, was ich tun sollte, hat mir dann die Post abgenommen, die geklingelt und mir ein Paket gebracht hat.

Für meinen Meeresquilt möchte ich auch für den Hintergrund Flanell verwenden, nur leider habe ich den nicht in der Farbe gefunden, die mir vorschwebte. Blau gab es leider nur gemustert. Und so habe ich mir zwei Meter Flanell bestellt und beschlossen, dass ich den Stoff selbst färbe.

Also habe ich die Salz- und Sodalösung angemischt und alles zum Färben in der Küche vorbereitet. Ich hoffe, dass der Stoff auch die Farbe annimmt, denn ich habe den nicht vorbehandelt. Naja und wenn es nicht klappt, war es eben ein Versuch und ich mache es nochmal. Ich habe mich für vier unterschiedliche blautöne entschieden, ich denke, damit kann ich den Hintergrund des Quilts gut gestalten: Von dunkel im unteren Bereich nach hell ganz oben.

Da der Flanell natürlich dicker ist als der Baumwollsatin habe ich mehr Flüssigkeit in den Tüten gebraucht, ich habe dann einfach mehr Salz- und Sodalösung genommen. Ich hoffe, das geht so einfach. Ich bin bei so etwas ja eher pragmatisch: Probieren geht über Studieren.
Ich bin sehr gespannt, wie der Flanell die Farbe annimmt. Ich musste auf jeden Fall eine Menge kneten, der Einfachheit halber habe ich das teilweise außerhalb der Tüte gemacht. Spritzen konnte es kaum, da es relativ wenig Flüssigkeit in der Tüte war.
Ja und wenn ich einmal am Färben bin, kann ich doch gleich noch die roten Stoffe für den Gelmerodaquilt für Juni färben. Gesagt, getan. Dafür habe ich einen etwas dünneren Baumwollsatin genommen, von dem ich probeweise mal 2 Meter bestellt habe. Allerdings gefällt er mir (im ungefärbten) Zustand nicht, denn erst ist vom Griff her viel dünner als der, den ich bisher gefärbt habe. Naja, ich werde sehen, wie die Farben und der gefärbte Stoff sind. 
 
Als ich das erste rot gemischt habe, kam mir die Farbe bekannt vor und ich hatte so ein Gefühl, als ob ich die schon einmal gefärbt hätte. Das Gefühl hat sich dann aber schnell wieder verflüchtigt. Jedoch nur solange, bis ich dann beim Aufräumen in meine Stoffkiste geguckt habe:

Ja, super, da ist eine rote Farbreihe und ein Blick in die Färbeprotokolle bestätigt das. Ich habe schon eine rote Reihe, gefärbt mit Karminrot, genau wie die heutige...

Egal. Doppelt hält besser und so kann ich auch prüfen, ob die Stoffe Auswirkungen auf die Farben haben. Das hat ja auch sein Gutes, denn wenn zwei unterschiedliche Stoffe in den gleichen Farben gefärbt sind, kann ich die Stoffe gut miteinander vergleichen. Und wer weiß, vielleicht ist der dünnere Stoff ja doch angenehmer.

Donnerstag, 26. Dezember 2024

Gewächshaus bei wish bestellt? 😉

Es freut mich, daß euch mein virtueller Adventskalender wieder Freude bereite denke, im nächsten werde ich ihn fortführen, denn mir hat er auch Viel Spaß gemacht. Das Weihnachtsfest ist ja nun schon fast wieder vorbei. Ein wenig schade ist das schon, es waren ja schöne Tage und da möchte man immer, daß die schöne Zeit möglichst langsam vergeht. 

Bevor ich in das Weihnachtsfest starten konnte, hatte ich am Wochenende zuvor noch drei Hallenturniere zu begleiten, zwei am Sonnabend und eins am Sonntag. Ja, so kurz vor Weihnachten ist das ungünstig, aber so ist es nun, wenn man ein Ehrenamt hat. Und auch wenn ich zu Beginn erst gar keine Lust hatte, war es doch ein schönes Wochenende. Und ich freue mich immet wieder, wenn ich frühere Trainer treffe und sie sich freuen,  mich zu sehen. Dann kann meine Arbeit als Staffelleiterin ja gar nicht so schlecht sein.

Am Sonntag um halb, dreiviertel zwei kam dann auch endlich meine Erkältung raus, die ich schon seit Wochen in mir habe. Ich habe schon oft das Gefühl gehabt, mein Körper weiß ganz genau, bis wann oder ab wann er richtig funktionieren muss. Wenn dann aber die Arbeit geschafft ist und auch die anderen außerhäusigen Termine vorbei sind, dann kann er endlich runterfahren. So war es auch dieses Mal wieder... Aber es ist ok. 

Auch wenn wir Weihnachten Essensbesuch hatten, habe ich mir doch immer mal die ein oder andere Minute freigeschaufelt, um an dem letzten Block des Gewächshaus-BoM zu nähen.

Ich hatte irgendwann nach der Arbeit die zu breit geschnittenen Zwischenstreifen abgenäht. Es ist nicht perfekt geworden, aber es ist akzeptabel und man sieht es von Weitem gar nicht. 

Die Zwischenstreifen habe ich dann von hinten aufgeschnitten, die konnte ich die Nahtzugaben gut aufbügeln. Nachdem das erledigt warm habe ich die ersten beiden Blöcke vom Dach angenäht.

Seltsamerweise passten die beiden Teile aber auch nicht so gut zueinander,  vielleicht hängt das damit zusammen,  dass ich meine Blöcke kleiner genäht habe? Ich weiß es nicht, aber das ist einfach zu beheben. 

Heute habe ich dann also den letzten Block genäht. Ich habe mich ja dazu entschieden,  den Kaktusrand nicht zu nähen, also bräuchte ich zwei Blockteile nicht (dachte ich). Ein wenig habe ich mich dann aber doch gewundert,  dass die zwei Teile,nämlich die, die am unteren Ende des Blocks angenäht werden, viiiiiel zu lang waren. Ach komm, schneid, dann passt es. Abgeschnitten habe ich, dann habe ich aber gemerkt, dass mir rechts und links ein ganzes Stück fehlte, mein Block war um ein7ges schmaler als das gesamte untere Teil. Naja, macht ja nichts, rechts und links nähe ich einfach Hintergrundstoff an. Gesagt, getan, angenäht und beide Teile zusammengenäht.


Na wunderbar,  mein Gewächshaus hat Löcher. Oh Mist! Ich musste schon eine Weile überlegen,  aber dann fiel mir ein/auf, was meim Fehler war. Ich hätte erst rechts und links das Quadrat aus Hintergrundstoff annähen müssen und dann unten den Streifen aus Sashing- und Hintergrundstoff, dann hätte der Streifen von der Länge her auch gepasst. Naja, es ist wie es ist. Alles auftreiben wollte ich nicht und so habe ich auf die fehlenden Stellen einfach ein Stück des Sashingstoffs aufgenäht.


Fällt nicht auf und so ist nun das Top des Gewächshaus-BoMs fertig, ich habe es bestmöglich hingepfuscht. Eben so, als wenn man was auf wish bestellt... 😉

Sonntag, 15. Dezember 2024

Das Unterbewusstsein

Heute war ein schöner Tag, der allerdings nicht ganz so schön angefangen hat. Ich bin gestern Abend schon mit leichten Kopfschmerzen in's Bett gegangen, es war nur so ein dumpfes Empfinden, entwickelte sich dann aber im Laufe der Nacht gegen Morgen zu Kopfschmerzen, die die Nacht beendet haben, da war es aber erst kurz vor sechs. 😖Nützt ja nix und so bin ich aufgestanden und habe den Tag erst einmal mit Kaffee begrüßt. So ganz langsam bin ich dann in den Tag gestartet, nach dem Frühstück ließen dann auch die Kopfschmerzen nach. Ich weiß gar nicht warum, aber irgendwie bin ich nicht aus dem Schlafanzug gekommen. 😂Manchmal mag ich das sehr gern, den ganzen Sonntag im Schlafanzug sein, das gibt mir ein heimeliges Gefühl - und auch im Schlafanzug kann man gut nähen. Und das habe ich dann heute am späten Vormittag gemacht. 

Ich habe mich tatsächlich nach meiner Nähmaschine gesehnt und so habe ich heute den 12. Block des Gewächshausquilts genäht. Das ist der Block rechts oben und ist ein Teil des Kaktus. Der Block ließ sich wieder gut nähen und es hat Spaß gemacht.

Dieses Mal habe ich mich auch nicht vernäht, alle Stoffe sitzen an der richtigen Stelle. Damit waren nun alle 12 Blöcke genäht und es juckte mich, das untere Teil des Quilts schon mal zusammenzunähen. Also habe ich in der Anleitung nach der Breite der Zwischenstreifen geguckt und diese dann zugeschnitten. Als ich gelesen hatte, dass die Zwischenstreifen 1 1/2 Inch breit sein müssen, habe ich doch ein wenig gestutzt, ob mein Stoff reichen würde. Aber diesen Gedanken habe ich schnell beiseite geschoben, schließlich habe ich damals ziemlich lange gerechnet, wie viel Stoff ich brauche, um dann ein wenig mehr zu bestellen. Also wird das schon passen.

Ich habe meine drei Reihen zusammengenäht, zwischendrin bin ich noch einmal ein klein wenig stutzig geworden, weil ein Übergang nicht so genau gepasst hat. Dem habe ich dann aber keine weitere Bedeutung zugemessen, manchmal bin ich einfach zu pingelig. Und ja, mein Quiltteil sieht wirklich schön aus.
Ich finde, die Streifen sind im Gegensatz zu den Blöcken ein wenig wuchtig geraten, auch finde ich, dass diese beim Originalquilt, der ja doppelt so groß wie meiner ist, stimmiger sind. Aber es wird schon passen.

Und weil es gerade so gut lief, habe ich den ersten Block vom Dach genäht. Der Block sitzt links oben im Quilt und so enden in diesem Block die beiden Hängeampeln. Auch hier ging das Nähen gut, ich brauchte allerdings, im Gegensatz zu den letzten Blöcken, ein paar mehr Stoffe. Ich hatte mir ja zu Beginn des Projekts alle Stoffe und deren Bezeichnung auf einen Zettel geklebt. Diesen habe ich beim Nähen immer neben mir liegen, um zu kontrollieren, ob ich die richtigen Stoffe habe. Heute fiel mein Blick ganz oft auf die Bezeichnung "Butterscotch". Warum eigentlich?
Ich habe dann meinen Block an das untere Teil gelegt...

...und sehr laut ein unanständiges Wort gerufen. So ein Mist! Jetzt weiß ich auch, warum ich beim Schneiden der Zwischenstreifen ein Gefühl hatte, ob mein Stoff reichen wird. Ich hatte meine Blöcke ja um 50 % verkleinert, also muss ich ja auch die Zwischenstreifen nur halb so breit zuschneiden. Das hatte ich leider nicht bedacht und deswegen sahen die Zwischenstreifen auch so wuchtig zwischen den Blöcken aus. 😖Und auch mein nächster Fehler fällt gleich in's Auge: Ich habe nämlich zwei Stoffe verwechselt. Butterscotch - Stoff B - hätte ich nehmen müssen, habe aber Stoff A gegriffen. Das konnte so auf keinen Fall bleiben und so habe ich meinen Block noch einmal ein wenig aufgetrennt.

Wie üblich habe ich nur das Nötigste getrennt, damit bin ich bisher immer ganz gut gefahren.
Ok, das Annähen des letzten Stoffs war nicht ganz so einfach, diesen musste ich noch einmal abtrennen, da ich schief genäht hatte, beim zweiten Versuch hatte ich einen Bogen in der Naht. Da brauchte ich aber nicht noch einmal zu trennen, da konnte ich einfach eine gerade Naht davor setzen.
Nachdem dann alle Fehler bei diesem Block behoben waren, sah er im Zusammenspiel mit dem unteren Teil natürlich auch viel besser aus. Es ist eben doch schöner, wenn die Farben übereinstimmen.
Während ich den Block zusammengenäht habe, kam mir auch die Idee, was ich wegen der zu breiten Zwischenstreifen machen kann: Ich werde die Streifen einfach in der Mitte abnähen, denn alle wieder abzutrennen, habe ich keine Lust. Probeweise habe ich das bei einem Streifen schon einmal gesteckt, es könnte funktionieren.
Da werde ich sehr gewissenhaft stecken und nähen müssen. Wenn die Zwischenstreifen schmaler sind, sieht auch das Top insgesamt gefälliger aus, da die Proportionen dann wieder passen. Die Gedanken, die sich heute beim Nähen in meinen Kopf geschlichen haben, waren bestimmt ein Zeichen meines Unterbewusstseins, hätte ich sie erkannt, hätte ich mir einiges an Arbeit ersparen können. 😂Hab ich aber nicht, wäre sonst ja nicht ich. 😂

Sonntag, 1. Dezember 2024

Mein Jahresendprojekt

Ich hoffe, ihr hattet alle einen schönen ersten Advent und hattet ausreichend Zeit für all die schönen Dinge, die man im Advent so machen kann. 😊

Ich habe mir heute Zeit genommen, um endlich mal wieder an meinem Gewächshaus-BoM weiterzunähen. Eigentlich wollte ich das am Mittwoch schon machen, aber dann kam eine kurzfristige Stickerei dazwischen (eigentlich hätte ich dafür noch Zeit gehabt, aber ich wollte meine Stickmaschine zur Wartung senden und wenn ich Dienstag nicht bis 18 Uhr hätte arbeiten müssen, wär sie Mittwoch schon weg gewesen). Nun ja, so ist es eben, also habe ich heute an meinem Blöcken genäht. Zehn und elf standen noch aus.

Block zehn, allerdings bin ich bei diesem Block mit den Stoffen der Blätter durcheinander gekommen. Mir ist das dann aufgefallen und so habe ich einfach die zwei Stoffe getauscht. Wenn man allerdings genau hinsieht, fällt auf, dass bei dem Blatt in der Mitte totales Chaos herrscht. 
Dieses Blatt hat doch glatt zwei unterschiedliche Farben und das Blatt dahinter auch, offenbar haben sich da im Gewächshaus zwei Pflanzen miteinander verbunden. 😂Ganz entgegen meiner sonstigen Art habe ich aber entschieden, dass das so bleibt und nein, ich trenne es wirklich nicht auseinander.

Block elf habe ich heute auch noch genäht. Vor dem "graute" es mir ein wenig, der sah für mich sehr aufwändig aus. Und das war er auch, er hatte relativ viele Teile und innerhalb der Teile auch wieder viele einzelne Sektionen.
Glücklicherweise waren hier nur drei verschiedene Stoffe zu verwenden, sonst wäre ich wohl komplett durcheinander gekommen.

Vor einer ganzen Weile schon sind Block 8 und 9 entstanden, die ich hier aber noch gar nicht gezeigt hatte.
Zur eigentlichen Fertigstellung fehlt nur noch ein Block, der flatterte heute in meine Mailbox. Vielleicht nähe ich den Block am Donnerstag und dann möchte ich ja die Version mit Dach nähen, dafür fehlen mir dann auch noch ein paar Blocke, die aber wohl nicht ganz so aufwändig sind. Ich habe mir vorgenommen, dieses Quilt zum Jahresende fertigzustellen. Darauf freue ich mich schon.

Samstag, 19. Oktober 2024

nur ein kurzes Intermezzo

Habt vielen Dank für eure lieben Kommentare zu meinem letzten Beitrag, ich habe mich sehr darüber gefreut und letztendlich war es gut, dass ich mich doch entschieden habe, den Quilt auf dem Rahmen zu quilten. Der bleibt ja immer einsatzbereit stehen und so konnte ich nach der Arbeit immer mal wieder einen oder zwei Blöcke quilten.

Viele Blöcke waren es ja nicht, die zu quilten waren, zwölf im Ganzen und die waren dann am Donnerstag Abend fertig gequiltet. Das war schon ein sehr schönes Gefühl, schließlich habe mich mir ja ein Ziel gesetzt: Erst möchte ich diesen Quilt beenden, bevor ich etwas anderes anfange. Sonst bin ich ja nicht so zielstrebig, aber wenn ich den jetzt wieder halbfertig weglege, bleibt er dort womöglich wieder Ewigkeiten liegen und dafür ist der Quilt einfach zu bunt, zu lebhaft, zu farbenfroh...

Das Quilting ist besser von der Rückseite her zu erkennen:

Sicher, perfekt ist es nicht geworden, aber  das ist auch nicht mein Anspruch. An den ersten gequilteten Blöcken ist zu sehen, dass ich erst einmal wieder in das freie Quilte rein finden musste. Das geht mir kurioserweise immer so. Es ist mir auch aufgefallen, dass der Schlitten mit der großen Nähmaschine nicht ganz so federleicht zu bewegen ist. Ist ja eigentlich auch kein Wunder, denn die Maschine hat ja ein Gewicht von 17 Kilo. Das ist teilweise gar nicht so einfach, dieses Gewicht zu bewegen, zumal ich hin und wieder den Schlitten mit einer Hand bewege, weil ich zum Beispiel beim Nähbeginn die Fäden festhalte. Ideal wäre also eine Maschine mit so einem großen Durchlass, aber mit weniger Gewicht. 😊 Aber wich will nicht jammern oder nach einer anderen Maschine gucken, ich bin zufrieden, das waren nur mal so Gedanken.

Die schwarzen Zwischenstreifen habe ich nicht freihand, sondern mit dem Obertransportfuß gequiltet und zwar immer beginnend ab einer Ecke des türkisen Quadrats und dann zickzack bis zur nächsten Ecke. Das habe ich in jedem Zwischenstreifen zweimal gemacht. So habe ich schon öfter gequiltet, ich finde den Kontrast zum freihand gequilteten und den strengen Linien schön. Ich finde, so ein Quilt muss ja auch ein wenig Spannung bieten, wenn man ihn ansieht.

Es war ganz schön viel Stoff, den ich da immer durch meine Nähmaschine schieben musste, aber es hat wunderbar geklappt. Gut, anstrengend ist es und ich merke es heute in meinen Schultern und Oberarmen, aber dieses extreme Durchschieben und -zwängen ist nicht mehr. Der große Durchlass ist wirklich schön. Zwischendurch habe ich auch mal im Stehen gequiltet, das ging auch sehr gut, nur müsste dazu die Maschine noch ein klein wenig höher stehen.
Auf diesen beiden Bilder kann man das gesamte Quilting gut sehen. Bei den schwarzen Zwischenstreifen bin ich jedoch keinen festen Abständen gefolgt, sondern ich habe die geraden Linien einfach so angesetzt, wie es gerade passte. Wichtig war mir nur, immer an den Ecken einen Quadrats zu beginnen und zu enden.
Den breiten Rand habe ich dann wieder freihand gequiltet und bin dabei den türkisfarbigen Stilen der Pflanzen gefolgt.
An der Ecke sind alle drei Quiltstile gut zu erkennen und ich freue mich, dass ich es so gemacht habe. Ich finde, das ist richtig schön geworden.
Da ich dann heute nur noch das Binding annähen muss und mit den Quilten nun fertig bin, habe ich den Rahmen gleich wieder auseinander gebaut. Das ging dieses Mal richtig gut und leicht und ich war damit schnell fertig. Und weil ich manchmal dumme Ideen habe, habe ich probiert, ob ich den Rahmen eventuell gleich wieder auf den Boden bringen könnte. Ja, ich hätte auf Steffen warten können, aber ich wollte ihm eine Freude machen, dass es im Wohnzimmer wieder wohnlich ist.
Ich gebe zu, es war ganz schön schwer und warten wäre sicher einfacher gewesen, aber wenn ich mir doch was in den Kopf setze, dann gibt es manchmal kein Halten mehr. Steffen kann ein Lied davon singen. Er hat sich gefreut, dass alles wieder ordentlich war, hat aber auch gesagt, dass ich hätte warten sollen, denn zu zweit trägt sich der Rahmen doch einfacher. 😍😉Egal, der Rahmen steht nun wieder auf dem Boden und wartet auf seinen neuen Einsatz:
Das Quilten hat mal wieder richtig Spaß gemacht, der Quilt hat ja doch eine ganz schöne Größe. Ich habe dieses Jahr zwar einige Quilts genäht, aber eben doch viel kleiner. Wenn der Quilt fertig ist, werde ich mich auch wieder den kleineren Sachen zuwenden, schließlich habe ich noch einige Ideen für Gelmeroda und die nächsten Blöcke für den Gewächshaus-Bom warten auch darauf, dass sie genäht werden.

Sonntag, 11. August 2024

Gewächshaus-BoM - Fortschritte

Habt vielen Dank für eure lieben Glückwünsche zu meinem Abschluss. Ich freue mich noch immer sehr, dass ich das so gut geschafft habe. Mein Zeugnis liegt noch immer auf dem Wohnzimmertisch und ich gucke da immer wieder drauf, nicht, dass die Noten am Ende noch verschwinden. 😂Noch ist es teilweise ein wenig unwirklich und manchmal muss ich mich eben davon überzeugen, dass ich es tatsächlich geschafft habe. 

In letzter Zeit habe ich meine Monatsprojekte ein wenig vernachlässig, beim Gewächshaus-BoM fehlten mir drei Blöcke, ich  meine, ebenso bei meinem Grassiquilt. Wobei ich da noch ein wenig am Grübeln, bin, denn durch das Verkleinern der Blöcke sind die Nahtzugaben so extrem dick und nah beieinander, dass das Nähen extrem schwierig geworden ist. Daher habe ich an diesem Projekt absichtlich noch nicht weitergenäht. Da muss ich sozusagen noch einmal in mich gehen.

Für heute hatte ich mir die Blöcke des Gewächshauses vorgenommen. Zwei Blöcke habe ich genäht, für den dritten fehlten mir dann heute Abend die Energie, das waren mir einfach zu viele und - bedingt durch das Verkleinern - zu kleine Teile. Aber stolz kann ich nun Block sechs und sieben präsentieren:

Die Farben sehen durch die unterschiedlichen Lichtverhältnisse beim Fotografieren so unterschiedlich aus. Auf dem oberen Foto sind die Farben doch realistischer.
Sieben Blöcke habe ich nun insgesamt fertig. Und ich könnte mich dann so langsam mit den Zusatzblöcken beschäftigen, da ich den Quilt ja als Gewächshaus nähe. In der Anleitung gibt es verschiedene Varianten und ich habe mich für die mit Dach entschieden.
Ich hoffe, dass ich den achten Block noch in dieser Woche schaffe, das wäre schön.

Montag, 20. Mai 2024

Gewächshausquilt Block 5

Zum Glück sind die Blöcke für den Gewächshausquilt immer ganz fix genäht und so habe ich gestern den fünften Block für diesen Quilt genäht. Dieses Mal waren die Teile zum Glück nicht so winzig, wie beim letzten Block.

Die Blöcke sind immer wieder schnell genäht. Mit diesem Quilt beginnt nun die zweite Reihe, er ist sozusagen die zweite Etage des ersten Blumentopfes. 😉
Ich finde, jetzt kann man schon gut erkennen, wie der Quilt werden wird. So sehen meine bisherigen fünf Blöcke zusammen aus: