Heute war ein schöner Tag, der allerdings nicht ganz so schön angefangen hat. Ich bin gestern Abend schon mit leichten Kopfschmerzen in's Bett gegangen, es war nur so ein dumpfes Empfinden, entwickelte sich dann aber im Laufe der Nacht gegen Morgen zu Kopfschmerzen, die die Nacht beendet haben, da war es aber erst kurz vor sechs. 😖Nützt ja nix und so bin ich aufgestanden und habe den Tag erst einmal mit Kaffee begrüßt. So ganz langsam bin ich dann in den Tag gestartet, nach dem Frühstück ließen dann auch die Kopfschmerzen nach. Ich weiß gar nicht warum, aber irgendwie bin ich nicht aus dem Schlafanzug gekommen. 😂Manchmal mag ich das sehr gern, den ganzen Sonntag im Schlafanzug sein, das gibt mir ein heimeliges Gefühl - und auch im Schlafanzug kann man gut nähen. Und das habe ich dann heute am späten Vormittag gemacht.

Ich habe mich tatsächlich nach meiner Nähmaschine gesehnt und so habe ich heute den 12. Block des Gewächshausquilts genäht. Das ist der Block rechts oben und ist ein Teil des Kaktus. Der Block ließ sich wieder gut nähen und es hat Spaß gemacht.
Dieses Mal habe ich mich auch nicht vernäht, alle Stoffe sitzen an der richtigen Stelle. Damit waren nun alle 12 Blöcke genäht und es juckte mich, das untere Teil des Quilts schon mal zusammenzunähen. Also habe ich in der Anleitung nach der Breite der Zwischenstreifen geguckt und diese dann zugeschnitten. Als ich gelesen hatte, dass die Zwischenstreifen 1 1/2 Inch breit sein müssen, habe ich doch ein wenig gestutzt, ob mein Stoff reichen würde. Aber diesen Gedanken habe ich schnell beiseite geschoben, schließlich habe ich damals ziemlich lange gerechnet, wie viel Stoff ich brauche, um dann ein wenig mehr zu bestellen. Also wird das schon passen.
Ich habe meine drei Reihen zusammengenäht, zwischendrin bin ich noch einmal ein klein wenig stutzig geworden, weil ein Übergang nicht so genau gepasst hat. Dem habe ich dann aber keine weitere Bedeutung zugemessen, manchmal bin ich einfach zu pingelig. Und ja, mein Quiltteil sieht wirklich schön aus.
Ich finde, die Streifen sind im Gegensatz zu den Blöcken ein wenig wuchtig geraten, auch finde ich, dass diese beim Originalquilt, der ja doppelt so groß wie meiner ist, stimmiger sind. Aber es wird schon passen.
Und weil es gerade so gut lief, habe ich den ersten Block vom Dach genäht. Der Block sitzt links oben im Quilt und so enden in diesem Block die beiden Hängeampeln. Auch hier ging das Nähen gut, ich brauchte allerdings, im Gegensatz zu den letzten Blöcken, ein paar mehr Stoffe. Ich hatte mir ja zu Beginn des Projekts alle Stoffe und deren Bezeichnung auf einen Zettel geklebt. Diesen habe ich beim Nähen immer neben mir liegen, um zu kontrollieren, ob ich die richtigen Stoffe habe. Heute fiel mein Blick ganz oft auf die Bezeichnung "Butterscotch". Warum eigentlich?
Ich habe dann meinen Block an das untere Teil gelegt...

...und sehr laut ein unanständiges Wort gerufen. So ein Mist! Jetzt weiß ich auch, warum ich beim Schneiden der Zwischenstreifen ein Gefühl hatte, ob mein Stoff reichen wird. Ich hatte meine Blöcke ja um 50 % verkleinert, also muss ich ja auch die Zwischenstreifen nur halb so breit zuschneiden. Das hatte ich leider nicht bedacht und deswegen sahen die Zwischenstreifen auch so wuchtig zwischen den Blöcken aus. 😖Und auch mein nächster Fehler fällt gleich in's Auge: Ich habe nämlich zwei Stoffe verwechselt. Butterscotch - Stoff B - hätte ich nehmen müssen, habe aber Stoff A gegriffen. Das konnte so auf keinen Fall bleiben und so habe ich meinen Block noch einmal ein wenig aufgetrennt.
Wie üblich habe ich nur das Nötigste getrennt, damit bin ich bisher immer ganz gut gefahren.
Ok, das Annähen des letzten Stoffs war nicht ganz so einfach, diesen musste ich noch einmal abtrennen, da ich schief genäht hatte, beim zweiten Versuch hatte ich einen Bogen in der Naht. Da brauchte ich aber nicht noch einmal zu trennen, da konnte ich einfach eine gerade Naht davor setzen.

Nachdem dann alle Fehler bei diesem Block behoben waren, sah er im Zusammenspiel mit dem unteren Teil natürlich auch viel besser aus. Es ist eben doch schöner, wenn die Farben übereinstimmen.
Während ich den Block zusammengenäht habe, kam mir auch die Idee, was ich wegen der zu breiten Zwischenstreifen machen kann: Ich werde die Streifen einfach in der Mitte abnähen, denn alle wieder abzutrennen, habe ich keine Lust. Probeweise habe ich das bei einem Streifen schon einmal gesteckt, es könnte funktionieren.
Da werde ich sehr gewissenhaft stecken und nähen müssen. Wenn die Zwischenstreifen schmaler sind, sieht auch das Top insgesamt gefälliger aus, da die Proportionen dann wieder passen. Die Gedanken, die sich heute beim Nähen in meinen Kopf geschlichen haben, waren bestimmt ein Zeichen meines Unterbewusstseins, hätte ich sie erkannt, hätte ich mir einiges an Arbeit ersparen können. 😂Hab ich aber nicht, wäre sonst ja nicht ich. 😂
Liebe Viola, ich atme auf: ich bin nicht die einzige die den halben Tag im Schlafanzug verbringt;-))
AntwortenLöschenDu bist der Sache auf die Spur gekommen, warum das Gitter so unproportional war. Kann passieren. Mir geht es öfters bei Rezepten so, dass ich die halbe Menge mache und dann aber bei einer Zutat die ganze Menge nehme....nicht gut!
Das Gewächshaus wird toll. Wenigstens eins aus Stoff, wenn man keinen englischen Wintergarten hat. Das wäre mein Traum!
LG Ursula
Liebe Viola,
AntwortenLöschenna, das ist ja wieder so eine richtige Viola-Aktion! Zum Glück fällt Dir immer was ein....
Mit den schmalen Streifen sieht es viel besser aus!
LG
Elke