Seit Dienstag habe ich Urlaub und auf diesen Urlaub habe ich mich gefreut, wie bisher auf noch keinen Urlaub. Die letzten Tage auf Arbeit haben sich gezogen wie zäher Kaugummi und manchmal habe ich gedacht, es wird nie Feierabend. Aber irgendwann hatte ich dann endlich Urlaub. Und nun versuche ich, mich ein wenig zu erholen, aber auch ein bisschen Zeit an meiner Nähmaschine zu verbringen.
Am Mittwoch war der wohl schönste Urlaubstag, denn da sind Steffen, Katharina und ich in den Norden zur großen Katharina gefahren. Es war ein wunderschöner Tag und die Zeit ist viel zu schnell vergangen. :-( Von Katharina habe ich meinen Adventskalender abgeholt und er hängt an der gleichen Stelle, wie der im letzten Jahr auch.
Eigentlich wollte ich für Katharina auch einen Adventskalender machen, aber ich habe es nicht geschafft, irgendwie ist mir die Zeit nur so durch die Finger geronnen - und dann habe ich Katharinas Angebot angenommen, dass ich ihr keinen Adventskalender machen soll. Ein kleines bisschen habe ich deswegen ja ein schlechtes Gewissen...
Gestern habe ich es dann auch endlich geschafft, den Schlafsack zu nähen, den meine Freundin sich für ihren Neffen gewünscht hat. Gesprochen hatten wir darüber schon vor einer halben Ewigkeit, aber irgendwie habe ich keinen so rechten Zugang dazu gefunden. Gewünscht war ein grüner Schlafsack mit Sternen. Eigentlich hatte ich ja vor, die Sterne mit der Stickmaschine aufzusticken, aber da die in letzter Zeit immer wieder gestreikt hat, konnte ich sie nach der zweiten Reparatur an den Händler zurücksenden. Und so musste ich mir nun etwas anderes überlegen.
Ich habe mir dann überlegt, die Sterne mit der Maschine zu applizieren, einen, den etwas Größeren habe ich als Reverse-Applikation gearbeitet. Das habe ich zum ersten Mal gemacht und war froh, wie gut es mir gelungen ist.
Für die Außenseite habe ich Romanitjersey in einem richtig schönen Grün genommen. Erst wollte ich, da es für einen Jungen sein soll, auf die Teilung im oberen Bereich verzichten, aber dann fiel mir der Jersey mit den grünen Sternen in die Hände und ich fand, der passte so schön. Also habe ich daraus den oberen Teil gearbeitet und die Naht unter einem Webband mit kleinen Schäfchen versteckt.
Innen habe ich den Schlafsack mit Wellnessfleece in creme gefüttert. Das hatte ich auch in Katharinas Schlafsäcken verwendet und ich finde es so herrlich kuschelig.
Als der Schlafsack fertig war, hat mir Katharina erklärt, dass er für sie wäre. Wir haben ihr den Schlafsack dann angehalten, er ging ihr nur noch bis zu den Knien, ich denke, dass sie das wohl überzeugt hat, dass der Schlafsack nicht für sie ist. ;-) Ich will mich jetzt nicht selbst loben und auch nicht überheblich klingen, aber ich finde den Schlafsack richtig niedlich und freue mich, wie gut er mir gelungen ist...
Und weil ich mit dem Schlafsack alles erledigt hatte, was sein musste, konnte ich nach Lust und Laune für mich nähen und habe an dem Jinny-Beyer-Quilt weitergenäht. Die notwendigen Streifen hatte ich schon vor einiger Zeit genäht und auch schon einige in Rauten geschnitten. Nur vor dem Zusammennähen der Rauten habe ich mich ein wenig gescheut. Nicht zu unrecht, ich musste ziemlich oft trennen, weil die Übergänge dann doch wieder nicht gepasst hatten. Na, egal, heute habe ich dann daran weitergenäht und so sind nun die Blöcke für das Mittelteil fertig.
Ich werde von den großen Blöcken sechs in die Mitte machen, so hat der Quilt dann eine schöne Größe für einen Kuschelquilt.
Und weil morgen der erste Advent ist, habe ich nun auch die Krippe, die ich genäht habe, im Wohnzimmer aufgestellt und ich finde, es sieht so richtig schön aus.
Wenn ich mir das so anschaue, finde ich so langsam doch Gefallen an der Adventszeit - und an das Alleinsein habe ich mich inzwischen gewöhnt. Dann mache ich es mir eben mit Katharina allein gemütlich. ;-) Morgen werde ich dann den Adventskalender von Silvia aufstellen und die der Kinder befüllen und dann kann die aufregende Zeit beginnen.
Samstag, 29. November 2014
Sonntag, 23. November 2014
Advent, Advent zum Vierten
Als ich im Fatquartershop Anfang des Jahres das Kit für einen tollen Weihnachtsquilt gesehen habe, habe ich mir das Set ganz spontan bestellt und als es ankam, habe ich auch gleich angefangen, das Top zu nähen. Fertig ist es schon seit ein paar Monaten, aber dann war es wie so oft: Es landete im Schrank.
Zum einen, weil ich nicht wusste, welches Vlies ich nehmen sollte und zum anderen, weil ich den Quilt gern zum Leuchten bringen wollte, aber mir nicht sicher war, ob das so klappen würde, wie ich es mir gedacht hatte.
Bei Buttinette hatte ich mir kürzlich Bekleidungsvolumenvlies bestellt. Das hatte ich bisher noch nicht und ich war ein wenig skeptisch, aber das Vlies war so dünn, wie ich es haben wollte und ich denke, dass ich das für Tischdecken und kleinere Wandquilts wohl öfter nehmen werde. Eine Lichterkette hatte ich auch gleich mitbestellt und heute nun habe ich meinen Weihnachtsquilt gequiltet und fertiggestellt.
Meine drei Männer haben entschieden, dass ich goldenen Garn nehmen sollte, ich selbst hätte wohl rot genommen. Ich habe die Schleife nachgequiltet und innerhalb und außerhalb des Kranzes freihand. Dabei habe ich aber gemerkt, dass ich lange nicht mehr gequiltet habe, so wirklich flüssig und gut ging es mir nicht von der Hand, zumal ich auch bei jeder Bewegung meinen Rücken ein wenig mehr gemerkt habe. :-( So wirklich zufrieden bin ich nicht, aber der Quilt ist fertig.
Für die Stellen, wo die Lämpchen durchgesteckt werden, habe ich mit der Maschine kleine Ösen genäht, das ging besser als ich gedacht hatte, denn ich habe immer gedacht, dass ich den Quilt dann entsprechend im Kreis drehen muss, aber das war zum Glück nicht so.
Der Quilt hängt leider nicht so richtig schön gerade, ich denke, das liegt wohl daran, dass auf der Rückseite ja die Kabelei ist und der Quilt deswegen nicht direkt an der Wand hängen kann. Leider bekomme ich vom leuchtenden Quilt kein schönes Foto... :-(
Und unten hätte ich die Lichter mal ein bisschen besser verteilen können.
Heute Nachmittag habe ich dann, solange es das Licht noch zugelassen hat, an dem Mysterie weiter gestickt. Ich habe zunächst meinen Rand bis zu den nächsten vier grünen Kreuzreihen gestickt. Dann stand noch die Reihe der einzelnen Kreuze an. Die habe ich einfach von unten nach oben und nicht von links nach rechts gestickt. Ich denke nun aber, dass das wohl nicht ganz richtig war, denn irgendwie sehen die Kreuze nun ganz anders aus, als die ersten Reihen. ich hoffe jetzt mal, dass das im fertigen Stickbild dann nicht mehr so auffällt.
Auch hinten sieht es nun nicht mehr so schön aus, denn die Stiche auf der Rückseite verlaufen nun quer zu den bisherigen Stichen...
Mmh... Morgen werde ich das wieder anders machen. Heute geht das leider nicht mehr, da ich kein vernünftiges Licht habe. :-( Aber ich muss sagen, es macht ganz viel Spaß, Kreuzstich zu sticken und ich bin mal gespannt, ob ich das Bild irgendwann fertig bekomme...
Zum einen, weil ich nicht wusste, welches Vlies ich nehmen sollte und zum anderen, weil ich den Quilt gern zum Leuchten bringen wollte, aber mir nicht sicher war, ob das so klappen würde, wie ich es mir gedacht hatte.
Bei Buttinette hatte ich mir kürzlich Bekleidungsvolumenvlies bestellt. Das hatte ich bisher noch nicht und ich war ein wenig skeptisch, aber das Vlies war so dünn, wie ich es haben wollte und ich denke, dass ich das für Tischdecken und kleinere Wandquilts wohl öfter nehmen werde. Eine Lichterkette hatte ich auch gleich mitbestellt und heute nun habe ich meinen Weihnachtsquilt gequiltet und fertiggestellt.
Meine drei Männer haben entschieden, dass ich goldenen Garn nehmen sollte, ich selbst hätte wohl rot genommen. Ich habe die Schleife nachgequiltet und innerhalb und außerhalb des Kranzes freihand. Dabei habe ich aber gemerkt, dass ich lange nicht mehr gequiltet habe, so wirklich flüssig und gut ging es mir nicht von der Hand, zumal ich auch bei jeder Bewegung meinen Rücken ein wenig mehr gemerkt habe. :-( So wirklich zufrieden bin ich nicht, aber der Quilt ist fertig.
Für die Stellen, wo die Lämpchen durchgesteckt werden, habe ich mit der Maschine kleine Ösen genäht, das ging besser als ich gedacht hatte, denn ich habe immer gedacht, dass ich den Quilt dann entsprechend im Kreis drehen muss, aber das war zum Glück nicht so.
Der Quilt hängt leider nicht so richtig schön gerade, ich denke, das liegt wohl daran, dass auf der Rückseite ja die Kabelei ist und der Quilt deswegen nicht direkt an der Wand hängen kann. Leider bekomme ich vom leuchtenden Quilt kein schönes Foto... :-(
Und unten hätte ich die Lichter mal ein bisschen besser verteilen können.
Heute Nachmittag habe ich dann, solange es das Licht noch zugelassen hat, an dem Mysterie weiter gestickt. Ich habe zunächst meinen Rand bis zu den nächsten vier grünen Kreuzreihen gestickt. Dann stand noch die Reihe der einzelnen Kreuze an. Die habe ich einfach von unten nach oben und nicht von links nach rechts gestickt. Ich denke nun aber, dass das wohl nicht ganz richtig war, denn irgendwie sehen die Kreuze nun ganz anders aus, als die ersten Reihen. ich hoffe jetzt mal, dass das im fertigen Stickbild dann nicht mehr so auffällt.
Auch hinten sieht es nun nicht mehr so schön aus, denn die Stiche auf der Rückseite verlaufen nun quer zu den bisherigen Stichen...
Mmh... Morgen werde ich das wieder anders machen. Heute geht das leider nicht mehr, da ich kein vernünftiges Licht habe. :-( Aber ich muss sagen, es macht ganz viel Spaß, Kreuzstich zu sticken und ich bin mal gespannt, ob ich das Bild irgendwann fertig bekomme...
Samstag, 22. November 2014
Advent, Advent zum dritten
Heute habe ich überlegt, was ich nähen könnte, im Moment habe ich so viele Projekte, dass ich mich gar nicht entscheiden kann: Zur Auswahl standen der Mysterie vom Handarbeitshaus, der Medaillonquilt mit den Lecienstoffen, der Lynette-Anderson-BoM oder dieses oder jenes. Aber da am nächsten Sonntag schon der erste Advent ist, habe ich mich dann doch entschieden, die Krippe weiter zu machen.
Ich habe mich davor immer ein wenig gesträubt, da ich nicht so wirklich wusste, wie ich den Boden in die Figuren einnähen sollte, zumal der Boden auch noch mit der Schabrackeinlage verstärkt werden sollte. Beim ersten Mal habe ich zunächst den Boden eingenäht und dann die Einlage aufgebügelt und die Wendeöffnung am Boden gelassen. Das war großer Mist, denn die Einlage konnte ich gar nicht mehr ordentlich aufbügeln. :-(
Bei den anderen Figuren habe ich dann erst die Einlage auf den Boden aufgebügelt und den dann erst eingenäht. Die Wendeöffnung habe ich dann auch in die Figur verlegt, das sieht nun zwar nicht ganz so hübsch aus, aber das war für mich einfacher. Beim Ausstopfen der Figuren hatte ich tatkräftige Unterstützung von Katharina. Und nun ist unsere/ihre Krippe fertig.
Eigentlich sollte die Krippe ja ins Wohnzimmer zur Weihnachtsdeko, aber Katharina hat darauf bestanden, dass es ihre Krippe ist. Jetzt steht sie erst einmal in ihrem Kinderzimmer.
Und dann habe ich mich endlich mal an meinen Kreuzstichmysterie gewagt. Als ich den bestellt habe, hatte ich überhaupt keine Ahnung, was das ist und so richtig eingearbeitet habe ich mich in den Kreuzstich noch immer nicht. Immer kam etwas dazwischen oder etwas anderes war wichtiger. Vor einiger Zeit schon kam die Lieferung mit Stoff, Garn, Embellishment-Pack und dem ersten Schritt hier an.
Ups... So richtig verstanden habe ich nicht, was da zu tun war. Es ist eine Anleitung für ein großes Stickbild und eine für ein kleines Stickbild dabei. Das habe ich zunächst überhaupt nicht verstanden und habe krampfhaft das kleine Muster in dem großen gesucht und habe mich gefragt, warum bei der ersten Lieferung schon das Gesamtbild abgedruckt wird? Ich habe mindestens zwei Wochen darüber gegrübelt, bis ich dann mitbekommen habe, dass das große Muster der erste Teil des Mysteries ist und der kleinere das Bonusmuster.
Nun musste ich nur noch verstehen, wie das Ganze funktioniert, auch da konnte mir Katharina wieder helfen und heute habe ich mir dann ein Herz gefasst und angefangen. Das Garn ist wunderschön, es ist handgefärbt und hat einen schönen Farbverlauf, auch der Stoff ist handgefärbt mit einen Farbverlauf. Als ich das gesehen habe, habe ich mich gefreut, dass ich beide Sachen mitbestellt habe.
Erst hatte ich überlegt, gleich mit dem Muster anzufangen, aber dann habe ich doch erst einmal den Rand begonnen und es hat geklappt. Auch wenn es nur ein ganz kleiner Teil ist, so freue ich mich doch, dass ich das hinbekommen habe:
Die Farben des Garns sind ziemlich gedeckt und farblich ziemlich ähnlich wieder Stoff, da muss ich ganz genau aufpassen, wo ich gerade bin. Wie ich mit dem Faden anfangen muss, das hat Grit mir in ihrem Brief damals ganz toll erklärt, das klappt auch. Allerdings weiß ich noch nicht wirklich, was ich mit den Endfäden mache, im Moment hängen sie alle noch auf der Rückseite meiner Stickerei...
Erst hatte ich überlegt, nach den drei Kreuzen den Faden zu beenden, aber dann habe ich überlegt, dass das ja blöd wäre und so habe ich den Faden einfach immer weiter genommen. Ob das so richtig ist, weiß ich nicht, aber ich habe gedacht, ich muss mit den Garnen auch ein wenig sparsam sein, schließlich muss es ja für alle drei Teile reichen und ich als Anfänger verbrauche bestimmt mehr Garn als ein Profi. Auf jeden Fall macht es mir ganz viel Spaß und ich bin sehr gespannt, was am Ende nach drei Teilen, hoffentlich im Januar, Februar oder meinetwegen auch im März oder April dabei herauskommt. Die Teile erscheinen Mitte November, Mitte Dezember und Mitte Januar. In der Zeit werde ich es aber nicht schaffen, alles gestickt zu haben.
Ich habe mich davor immer ein wenig gesträubt, da ich nicht so wirklich wusste, wie ich den Boden in die Figuren einnähen sollte, zumal der Boden auch noch mit der Schabrackeinlage verstärkt werden sollte. Beim ersten Mal habe ich zunächst den Boden eingenäht und dann die Einlage aufgebügelt und die Wendeöffnung am Boden gelassen. Das war großer Mist, denn die Einlage konnte ich gar nicht mehr ordentlich aufbügeln. :-(
Bei den anderen Figuren habe ich dann erst die Einlage auf den Boden aufgebügelt und den dann erst eingenäht. Die Wendeöffnung habe ich dann auch in die Figur verlegt, das sieht nun zwar nicht ganz so hübsch aus, aber das war für mich einfacher. Beim Ausstopfen der Figuren hatte ich tatkräftige Unterstützung von Katharina. Und nun ist unsere/ihre Krippe fertig.
Eigentlich sollte die Krippe ja ins Wohnzimmer zur Weihnachtsdeko, aber Katharina hat darauf bestanden, dass es ihre Krippe ist. Jetzt steht sie erst einmal in ihrem Kinderzimmer.
Und dann habe ich mich endlich mal an meinen Kreuzstichmysterie gewagt. Als ich den bestellt habe, hatte ich überhaupt keine Ahnung, was das ist und so richtig eingearbeitet habe ich mich in den Kreuzstich noch immer nicht. Immer kam etwas dazwischen oder etwas anderes war wichtiger. Vor einiger Zeit schon kam die Lieferung mit Stoff, Garn, Embellishment-Pack und dem ersten Schritt hier an.
Ups... So richtig verstanden habe ich nicht, was da zu tun war. Es ist eine Anleitung für ein großes Stickbild und eine für ein kleines Stickbild dabei. Das habe ich zunächst überhaupt nicht verstanden und habe krampfhaft das kleine Muster in dem großen gesucht und habe mich gefragt, warum bei der ersten Lieferung schon das Gesamtbild abgedruckt wird? Ich habe mindestens zwei Wochen darüber gegrübelt, bis ich dann mitbekommen habe, dass das große Muster der erste Teil des Mysteries ist und der kleinere das Bonusmuster.
Nun musste ich nur noch verstehen, wie das Ganze funktioniert, auch da konnte mir Katharina wieder helfen und heute habe ich mir dann ein Herz gefasst und angefangen. Das Garn ist wunderschön, es ist handgefärbt und hat einen schönen Farbverlauf, auch der Stoff ist handgefärbt mit einen Farbverlauf. Als ich das gesehen habe, habe ich mich gefreut, dass ich beide Sachen mitbestellt habe.
Erst hatte ich überlegt, gleich mit dem Muster anzufangen, aber dann habe ich doch erst einmal den Rand begonnen und es hat geklappt. Auch wenn es nur ein ganz kleiner Teil ist, so freue ich mich doch, dass ich das hinbekommen habe:
Die Farben des Garns sind ziemlich gedeckt und farblich ziemlich ähnlich wieder Stoff, da muss ich ganz genau aufpassen, wo ich gerade bin. Wie ich mit dem Faden anfangen muss, das hat Grit mir in ihrem Brief damals ganz toll erklärt, das klappt auch. Allerdings weiß ich noch nicht wirklich, was ich mit den Endfäden mache, im Moment hängen sie alle noch auf der Rückseite meiner Stickerei...
Erst hatte ich überlegt, nach den drei Kreuzen den Faden zu beenden, aber dann habe ich überlegt, dass das ja blöd wäre und so habe ich den Faden einfach immer weiter genommen. Ob das so richtig ist, weiß ich nicht, aber ich habe gedacht, ich muss mit den Garnen auch ein wenig sparsam sein, schließlich muss es ja für alle drei Teile reichen und ich als Anfänger verbrauche bestimmt mehr Garn als ein Profi. Auf jeden Fall macht es mir ganz viel Spaß und ich bin sehr gespannt, was am Ende nach drei Teilen, hoffentlich im Januar, Februar oder meinetwegen auch im März oder April dabei herauskommt. Die Teile erscheinen Mitte November, Mitte Dezember und Mitte Januar. In der Zeit werde ich es aber nicht schaffen, alles gestickt zu haben.
Sonntag, 16. November 2014
Advent, Advent zum zweiten
Nein, ihr müsst nicht denken, dass ich meiner Zeit schon wieder/immer noch voraus bin, aber seit heute bin ich mit dem Adventskalender für Silvia fertig.
Nun muss ich nur noch einen passenden Karton besorgen und dann kann auch mein Adventskalender auf Reisen gehen... ...und dann heißt es hoffen, dass er Silvia auch gefällt. :-)
Nun muss ich nur noch einen passenden Karton besorgen und dann kann auch mein Adventskalender auf Reisen gehen... ...und dann heißt es hoffen, dass er Silvia auch gefällt. :-)
Montag, 10. November 2014
Advent, Advent
Nicht dass ihr denkt, ich bin meiner Zeit jetzt völlig voraus, nein, bei mir war es am Wochenende schon so richtig adventlich.
Eigentlich mag ich die Adventszeit so gar nicht, denn da finden immer die Hallenkreismeisterschaften im Fußball statt und während alle anderen sich auf die Weihnachtszeit einstimmen, bin ich immer allein zu Hause, weil Steffen und die Jungs zum Fußball sind, entweder, um selbst zu spielen oder um zu pfeifen. Da habe ich dann natürlich überhaupt keine Lust auf Plätzchenbacken und weihnachtliches Dekorieren.
In diesem Jahr soll es aber ein wenig anders werden und so habe auch ich beschlossen, der Adventszeit nicht mehr ganz so ablehnend gegenüber zu stehen.
Als erstes habe ich beschlossen, dass unsere Katharina auch einen Adventskalender braucht. Für die Jungs hatte ich seinerzeit welche vom kleinen Mondbären gekauft, leider gibt es die nicht mehr. So einen hätte ich natürlich am liebsten gehabt (gerade habe ich einen auf ebay Kleinanzeigen entdeckt, mal schauen, ob der noch zu haben ist). Und wenn er nicht mehr zu haben ist, dann habe ich ja aus einen Panel einen Adventskalender für Katharina genäht.
Eigentlich sollte man ja meinen, dass es gar nicht so schwer ist, au seinem Panel was zu nähen, aber ich habe mich wieder ein bisschen ungeschickt angestellt. Zuerst habe ich die kleinen Täschchen mit einer Nahtzugabe von 1/4 Inch aufgenäht, dadurch wurden sie natürlich noch kleiner und nach einigen Taschen kam mir dann die Erkenntnis, dass es wohl besser wäre, die Täschchen knappkantig aufzunähen. Also alle wieder abgetrennt und neu angenäht.
Vlies habe ich - dummerweise - ein etwas dickeres genommen, weil ich der Meinung war, dass der Kalender dann etwas mehr Stand hat. Die Idee war nicht schlecht, aber dann war es mit dem Quilten wieder etwas schwierig. Und so richtig blöd war es dann, das ich meine Scherenhülle mit festgequiltet habe: :-(
So blöd kann auch nur ich sein, also hieß es wieder trennen. Trotz aller Widrigkeiten habe ich meinen Adventskalender fertig bekommen und so wellig hängt er zum Glück nicht mehr.
Sieht das nicht schön aus? Ich freue mich schon jetzt unheimlich auf die Zeit im Dezember, wenn ich dann jeden Morgen ein Päckchen auswickeln kann, dafür stehe ich dann gern schon eine viertel Stunde früher auf, auch wenn es dann erst kurz vor fünf ist. Liebe Silvia, hab schon jetzt vielen, vielen Dank dafür.
Und als ob das noch nicht genug Advent wäre, habe ich mir vorgenommen, in diesem Jahr eine Krippe zu nähen. Letztes Jahr hatte ich ja geplant, einen Weihnachtsquilt zu nähen, aber über das Ausschneiden der Vorlagen bin ich nicht hinaus gekommen. In diesem Jahr habe ich mir ein Panel für eine Krippe zum Aufstellen bestelle. Mit der kleinen Wiege und dem Jesuskind habe ich angefangen, das war recht einfach und überschaubar. Und auch wenn es noch in den Anfängen steckt, kann man doch ganz gut erkennen, was es mal werden soll.
Eigentlich mag ich die Adventszeit so gar nicht, denn da finden immer die Hallenkreismeisterschaften im Fußball statt und während alle anderen sich auf die Weihnachtszeit einstimmen, bin ich immer allein zu Hause, weil Steffen und die Jungs zum Fußball sind, entweder, um selbst zu spielen oder um zu pfeifen. Da habe ich dann natürlich überhaupt keine Lust auf Plätzchenbacken und weihnachtliches Dekorieren.
In diesem Jahr soll es aber ein wenig anders werden und so habe auch ich beschlossen, der Adventszeit nicht mehr ganz so ablehnend gegenüber zu stehen.
Als erstes habe ich beschlossen, dass unsere Katharina auch einen Adventskalender braucht. Für die Jungs hatte ich seinerzeit welche vom kleinen Mondbären gekauft, leider gibt es die nicht mehr. So einen hätte ich natürlich am liebsten gehabt (gerade habe ich einen auf ebay Kleinanzeigen entdeckt, mal schauen, ob der noch zu haben ist). Und wenn er nicht mehr zu haben ist, dann habe ich ja aus einen Panel einen Adventskalender für Katharina genäht.
Eigentlich sollte man ja meinen, dass es gar nicht so schwer ist, au seinem Panel was zu nähen, aber ich habe mich wieder ein bisschen ungeschickt angestellt. Zuerst habe ich die kleinen Täschchen mit einer Nahtzugabe von 1/4 Inch aufgenäht, dadurch wurden sie natürlich noch kleiner und nach einigen Taschen kam mir dann die Erkenntnis, dass es wohl besser wäre, die Täschchen knappkantig aufzunähen. Also alle wieder abgetrennt und neu angenäht.
Vlies habe ich - dummerweise - ein etwas dickeres genommen, weil ich der Meinung war, dass der Kalender dann etwas mehr Stand hat. Die Idee war nicht schlecht, aber dann war es mit dem Quilten wieder etwas schwierig. Und so richtig blöd war es dann, das ich meine Scherenhülle mit festgequiltet habe: :-(
So blöd kann auch nur ich sein, also hieß es wieder trennen. Trotz aller Widrigkeiten habe ich meinen Adventskalender fertig bekommen und so wellig hängt er zum Glück nicht mehr.
Auf dem Foto ist, denke ich, ganz gut zu erkennen, dass das Vlies recht voluminös war.
Und dann habe ich am Sonnabend meinen Adventskalender bekommen. Silvia und ich hatten im Sommer ja einen Wichteladventskalender vereinbart und da sie kürzlich in D war und so das Paket kostengünstiger aufgeben konnte, habe ich meines nun schon hier - während ich noch ziemlich hinterher hänge. ;-)
Lange habe ich überlegt, ob ich schon jetzt reingucke, aber dann hat meine Neugier gesiegt und ich habe mein Paket ganz vorsichtig aufgemacht und schon einmal reingelinst - und mich über die vielen schönen Päckchen gefreut:Sieht das nicht schön aus? Ich freue mich schon jetzt unheimlich auf die Zeit im Dezember, wenn ich dann jeden Morgen ein Päckchen auswickeln kann, dafür stehe ich dann gern schon eine viertel Stunde früher auf, auch wenn es dann erst kurz vor fünf ist. Liebe Silvia, hab schon jetzt vielen, vielen Dank dafür.
Und als ob das noch nicht genug Advent wäre, habe ich mir vorgenommen, in diesem Jahr eine Krippe zu nähen. Letztes Jahr hatte ich ja geplant, einen Weihnachtsquilt zu nähen, aber über das Ausschneiden der Vorlagen bin ich nicht hinaus gekommen. In diesem Jahr habe ich mir ein Panel für eine Krippe zum Aufstellen bestelle. Mit der kleinen Wiege und dem Jesuskind habe ich angefangen, das war recht einfach und überschaubar. Und auch wenn es noch in den Anfängen steckt, kann man doch ganz gut erkennen, was es mal werden soll.
Montag, 27. Oktober 2014
Was Sonnabend blau war, war gestern rot. ;-)
Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich Sonnabend früh an/mit meiner Stickmaschine fast verzweifelt wäre und ich nicht verstanden habe, warum sie dann problemlos stickte.
Nana hatte ja geschrieben, dass es - kurioserweise - Garne gibt, die eben nicht funktionieren. Solche Garne habe ich wohl auch erwischt. Wobei... ...blau hat gestern funktioniert. Ich habe nämlich gestern noch gestickt. Letztes Jahr hatte ich mir eine schöne Stickdatei gekauft und auch gleich angefangen, sie zu sticken. Es sollte ein Quilt werden, den ich an die Wand in Katharinas Zimmer hängen wollte. Vor einem Jahr war sie noch ziemlich viel auf der Erde unterwegs und an der Stelle, wo sie viel gespielt hat, ist einen Außenwand und da sollte der Quilt als hin, um die Kälte abzuhalten.
Der Anfang der Stickereine flutschte nur so und wie es oftmals so ist, kamen tausend andere wichtige Dinge dazwischen und das Teil landete halbfertig in der Kiste. Die Filzanhänger habe ich mittlerweile zu Topflappen für ihre Kinderküche umfunktioniert.
Gestern fiel mir das Teil, als ich was gesucht habe, wieder in die Hände und ich habe überlegt, was ich daraus mal machen könnte. Den Quilt zum Kälteschutz brauchte es nun wirklich nicht mehr, aber ein Kopfschutz fürs Bettchen - das wär doch mal was.
Also habe ich gestickt, gestickt und gestickt und habe jedes Mal, wenn ich blau genommen habe, meiner Stickmaschine eingeredet, dass das KEIN blaues Garn ist. Es hat funktioniert: Der blaue Faden ist nicht gerissen - aber dafür der rote. Ich hätte das Garn ja schon viel eher aussortieren können, aber auf die Idee bin ich Dummerchen erst bei dem letzten Motiv gekommen.
Ich hatte mir auch schon überlegt, wie ich den Kopfschutz am Bett anbringen wollte. Ich wollte es so nähen, dass auf der Rückseite wie eine Tasche angenäht ist, die ich über das Bett ziehe. Der Plan war ganz einfach: Vorderseite, doppelt Thermolam, Rückseite, Tasche, alles passend und richtig herum aufeinanderlegen, nähen, verstürzen - und gut ist. Tja, soweit, so gut. Nur leider habe ich die Teile in der falschen Reihenfolge aufeinander gelegt.
So dass nun zwar die Tasche vernünftig verstürzt ist, Vorderteil und Rückseite und Vlies aber leider nicht. Jetzt sind die Nähte unter der Tasche leider zu sehen. Aber ich habe es so gelassen, wer weiß, was mir beim Trennen noch passiert wäre. Den unteren Rand von meinem Kopfschutz habe ich dann einfach mit einem Binding eingefasst. Es sieht zwar nicht so perfekt aus, aber ich glaube, Katharina ist das egal.
Und wenn sie gerade mal nicht schlafen kann oder will, hat sie nun wenigstens was Schönes zum Gucken und zum Entdecken.
Nana hatte ja geschrieben, dass es - kurioserweise - Garne gibt, die eben nicht funktionieren. Solche Garne habe ich wohl auch erwischt. Wobei... ...blau hat gestern funktioniert. Ich habe nämlich gestern noch gestickt. Letztes Jahr hatte ich mir eine schöne Stickdatei gekauft und auch gleich angefangen, sie zu sticken. Es sollte ein Quilt werden, den ich an die Wand in Katharinas Zimmer hängen wollte. Vor einem Jahr war sie noch ziemlich viel auf der Erde unterwegs und an der Stelle, wo sie viel gespielt hat, ist einen Außenwand und da sollte der Quilt als hin, um die Kälte abzuhalten.
Der Anfang der Stickereine flutschte nur so und wie es oftmals so ist, kamen tausend andere wichtige Dinge dazwischen und das Teil landete halbfertig in der Kiste. Die Filzanhänger habe ich mittlerweile zu Topflappen für ihre Kinderküche umfunktioniert.
Gestern fiel mir das Teil, als ich was gesucht habe, wieder in die Hände und ich habe überlegt, was ich daraus mal machen könnte. Den Quilt zum Kälteschutz brauchte es nun wirklich nicht mehr, aber ein Kopfschutz fürs Bettchen - das wär doch mal was.
Also habe ich gestickt, gestickt und gestickt und habe jedes Mal, wenn ich blau genommen habe, meiner Stickmaschine eingeredet, dass das KEIN blaues Garn ist. Es hat funktioniert: Der blaue Faden ist nicht gerissen - aber dafür der rote. Ich hätte das Garn ja schon viel eher aussortieren können, aber auf die Idee bin ich Dummerchen erst bei dem letzten Motiv gekommen.
Ich hatte mir auch schon überlegt, wie ich den Kopfschutz am Bett anbringen wollte. Ich wollte es so nähen, dass auf der Rückseite wie eine Tasche angenäht ist, die ich über das Bett ziehe. Der Plan war ganz einfach: Vorderseite, doppelt Thermolam, Rückseite, Tasche, alles passend und richtig herum aufeinanderlegen, nähen, verstürzen - und gut ist. Tja, soweit, so gut. Nur leider habe ich die Teile in der falschen Reihenfolge aufeinander gelegt.
So dass nun zwar die Tasche vernünftig verstürzt ist, Vorderteil und Rückseite und Vlies aber leider nicht. Jetzt sind die Nähte unter der Tasche leider zu sehen. Aber ich habe es so gelassen, wer weiß, was mir beim Trennen noch passiert wäre. Den unteren Rand von meinem Kopfschutz habe ich dann einfach mit einem Binding eingefasst. Es sieht zwar nicht so perfekt aus, aber ich glaube, Katharina ist das egal.
Und wenn sie gerade mal nicht schlafen kann oder will, hat sie nun wenigstens was Schönes zum Gucken und zum Entdecken.
Sonntag, 26. Oktober 2014
Er ist wunderschön geworden!
Wer mit mir auf Facebook befreundet ist, hat ja schon ein Foto von meinem Farmers Market gesehen. Nachdem ich ihn noch einmal gewaschen und dieses Mal auf der Leine getrocknet hatte, sah er viel besser aus, als noch den Abend zuvor.
Und weil Freitag so wunderschönes Herbstwetter war, habe ich beschlossen, von diesem Quilt mal wieder Fotos in der Natur zu machen. Eigentlich schwebten mir ja Fotos mit buntem Laub im Hintergrund vor, aber da wir dann bei meinen Eltern geholfen haben, den Wohnwagen in's "Winterquartier" zu schieben, habe ich meinen Plan ein wenig genändert und die Fotos zunächst bei meinen Eltern auf der Terrasse gemacht. Im Licht der Sonne sah mein Quilt noch viel schöner aus:


Auf den Fotos ist auch ein bisschen zu erkennen, wie ich gequiltet habe. Zwar ist der Quilt noch immer "schrumpelig", aber lange nicht mehr so sehr, wie nach der Runde im Trockner. Man sieht zwar immer noch den Zug vom Trocknen, aber damit kann ich nun leben und bei der nächsten Wäsche mache ich es, wie es mir Valomea geschrieben hat: Über mehrere Leinen hängen, das ist auch fast wie liegend trocknen.
Auf dem Feld hinterm Haus lagen noch die ganzen Heurollen und da haben wir dann auch noch einmal Fotos gemacht. Logisch, dass Katharina auch mit auf's Bild musste.
Das Wollvlies ist wunderbar warm und ich habe es nicht bereut, dass ich es genommen habe und beim nächsten Mal packe ich den Quilt nicht in den Trockner.
Und nun zeige ich Euch auch noch mein neues Profilbild. Das hat Steffen gemacht und ich finde, es ist ein richtig schönes Foto.
Und weil Freitag so wunderschönes Herbstwetter war, habe ich beschlossen, von diesem Quilt mal wieder Fotos in der Natur zu machen. Eigentlich schwebten mir ja Fotos mit buntem Laub im Hintergrund vor, aber da wir dann bei meinen Eltern geholfen haben, den Wohnwagen in's "Winterquartier" zu schieben, habe ich meinen Plan ein wenig genändert und die Fotos zunächst bei meinen Eltern auf der Terrasse gemacht. Im Licht der Sonne sah mein Quilt noch viel schöner aus:


Auf den Fotos ist auch ein bisschen zu erkennen, wie ich gequiltet habe. Zwar ist der Quilt noch immer "schrumpelig", aber lange nicht mehr so sehr, wie nach der Runde im Trockner. Man sieht zwar immer noch den Zug vom Trocknen, aber damit kann ich nun leben und bei der nächsten Wäsche mache ich es, wie es mir Valomea geschrieben hat: Über mehrere Leinen hängen, das ist auch fast wie liegend trocknen.
Auf dem Feld hinterm Haus lagen noch die ganzen Heurollen und da haben wir dann auch noch einmal Fotos gemacht. Logisch, dass Katharina auch mit auf's Bild musste.
Das Wollvlies ist wunderbar warm und ich habe es nicht bereut, dass ich es genommen habe und beim nächsten Mal packe ich den Quilt nicht in den Trockner.
Und nun zeige ich Euch auch noch mein neues Profilbild. Das hat Steffen gemacht und ich finde, es ist ein richtig schönes Foto.
Samstag, 25. Oktober 2014
Ob sie's geahnt hat?
Als ich Ende des Sommers zwei Sachen für meine Freundin gestickt hatte, bin ich schon fast an meiner Maschine verzweifelt, ständig ist der Faden gerissen, manchmal schon nach zwei, drei Stichen wieder. Alles Saubermachen und neu Einfädeln hat nichts genützt. An den T-Shirts für Jakob bin ich dann verzweifelt und habe mir mal wieder neue Spulenkapseln bestellt.
Aber irgendwer hatte ein Problem damit, dass ich zum Feiertag (3. Oktober) mit meiner Maschine sticke, denn die erste Lieferung kam nicht bei mir an. Der Händler hat dann nach einigen Tagen einen neuen Brief versandt, der dann zwar bei mir ankam, aber nur eine Spulenkapsel enthielt, da nur noch eine auf Lager war. Aber egal, das wird schon. Also habe ich froh angefangen zu sticken und der erste Stich ging in die Spulenkapsel und damit war an Sticken ohne Fadenriss nicht mehr zu denken. Am liebsten hätte ich meiner Maschine denselben Gang gegönnt, wie vor zwei Jahren der Covermaschine: Ab in die Tonne. Aber dafür war sie dann doch zu teuer.
Also habe ich vor zwei Wochen mit den Kundendienst telefoniert und meine Maschine eingeschickt und gestern kam sie wieder wohlbehalten bei mir an. Am längsten hat jeweils der Transport gedauert. Ich bin aber erst heute dazu gekommen, sie auszuprobieren und es gab wieder bitterliche Tränen: Der Faden ist schon wieder ständig gerissen.
Ich habe dann verschiedene andere Fäden probiert, die gingen alle, nur nicht die Marathongarne und bisher habe ich problemlos damit gestickt. Egal, ich bin für meine Stickereien auf andere Garne ausgewichen, aber da da die Farbauswahl sowas von gering ist, musste ich beim letzten wieder das Marathongarn versuchen und siehe da: Es geht!!!
Und dann bin ich ganz mutig geworden und habe mir drei FSL-Dateien gekauft. Bisher habe ich die gemieden, weil ich immer gedacht habe, das kann ich nicht... Tja, und nun ist meine erste Datei fertig und es ist mir nur einmal der Faden gerissen, weil die Nadel abgebrochen ist. HURRA!!!
Ach Mann, hätte ich gewusst, dass das so easy geht, hätte ich mir gleich das Set gekauft. So habe ich erst einmal nur die drei zum Testen genommen. Aber ich freue mich und Anfang nächster Woche soll wohl auch die zweite ausstehende Spulenkapsel verschickt werden. Vielleicht brauche ich sie ja gar nicht, aber es ist immer gut, eine neue zu Hause zu haben. Ach übrigens, gestickt habe ich, na klar, mit Marathongarn. Vielleicht mag meine Maschine kein blau???
Aber irgendwer hatte ein Problem damit, dass ich zum Feiertag (3. Oktober) mit meiner Maschine sticke, denn die erste Lieferung kam nicht bei mir an. Der Händler hat dann nach einigen Tagen einen neuen Brief versandt, der dann zwar bei mir ankam, aber nur eine Spulenkapsel enthielt, da nur noch eine auf Lager war. Aber egal, das wird schon. Also habe ich froh angefangen zu sticken und der erste Stich ging in die Spulenkapsel und damit war an Sticken ohne Fadenriss nicht mehr zu denken. Am liebsten hätte ich meiner Maschine denselben Gang gegönnt, wie vor zwei Jahren der Covermaschine: Ab in die Tonne. Aber dafür war sie dann doch zu teuer.
Also habe ich vor zwei Wochen mit den Kundendienst telefoniert und meine Maschine eingeschickt und gestern kam sie wieder wohlbehalten bei mir an. Am längsten hat jeweils der Transport gedauert. Ich bin aber erst heute dazu gekommen, sie auszuprobieren und es gab wieder bitterliche Tränen: Der Faden ist schon wieder ständig gerissen.
Ich habe dann verschiedene andere Fäden probiert, die gingen alle, nur nicht die Marathongarne und bisher habe ich problemlos damit gestickt. Egal, ich bin für meine Stickereien auf andere Garne ausgewichen, aber da da die Farbauswahl sowas von gering ist, musste ich beim letzten wieder das Marathongarn versuchen und siehe da: Es geht!!!
Und dann bin ich ganz mutig geworden und habe mir drei FSL-Dateien gekauft. Bisher habe ich die gemieden, weil ich immer gedacht habe, das kann ich nicht... Tja, und nun ist meine erste Datei fertig und es ist mir nur einmal der Faden gerissen, weil die Nadel abgebrochen ist. HURRA!!!
Ach Mann, hätte ich gewusst, dass das so easy geht, hätte ich mir gleich das Set gekauft. So habe ich erst einmal nur die drei zum Testen genommen. Aber ich freue mich und Anfang nächster Woche soll wohl auch die zweite ausstehende Spulenkapsel verschickt werden. Vielleicht brauche ich sie ja gar nicht, aber es ist immer gut, eine neue zu Hause zu haben. Ach übrigens, gestickt habe ich, na klar, mit Marathongarn. Vielleicht mag meine Maschine kein blau???
Donnerstag, 23. Oktober 2014
Manches muss man nicht selbst testen.
Mein Winterquilt ist fertig - und ich auch.
Am Montag habe ich, gleich nachdem ich nach Hause gekommen bin, an meinem Quilt weitergearbeitet. Mir gingen zwar so nach und nach die Ideen für Quiltmuster aus, aber irgendwie hat es sich dann doch ergeben, dass ich fertig geworden bin. Und weil ich so unheimlich stolz auf meinen Quiltbin war, kommen jetzt ein paar Fotos:
Auf dem oberen Foto kann man auf der Rückseite so richtig schön erkennen, wie ich die einzelnen Blöcke gequiltet habe. Durch den Lichteinfall sieht es, finde ich, ganz besonders schön aus.
Der Dienstag stand dann, Fußball und Sky sei Dank, ganz im Zeichen des Binding annähen. Rückseitig habe ich es sogar von Hand angenäht:
Und dann war er eben fertig, mein neuer, schöner Quilt.
Während ich gequiltet habe, habe ich schon darüber nachgedacht, ob Wollvlies wohl in der Waschmaschine gewaschen werde kann. Zum Glück habe ich den "Beipackzettel" vor dem Entsorgen erst einmal gelesen und da stand dann so sinngemäß, dass das Vlies kalt in der Waschmaschine gewaschen werden kann und ein liegendes Trocknen empfohlen wird. Trocknen im Trockner wird nicht empfohlen, da wegen der Temperatur das Vlies recht stark schrumpfen kann. Aha... Und irgendwie war mir auch so, das in der Anleitung von meinem neuen Trockner steht, dass Wolle nicht im Trockner getrocknet werden kann. Ach, so schlimm wird's schon nicht sein, also: Quilt in den Trockner.
Zuerst war ich ja noch zögerlich und habe eine halbe Stunde Kaltluft gewählt. Ach, mein Quilt sah toll aus, also wird er auch irgendein Programm überstehen. Ich habe dann in meiner Liste geguckt und entschieden, dass ein Programm für Dessous schon schonend sein wird. Wird es bestimmt auch sein, aber wohl doch eher für Dessous. Mein Quilt war eine einzige Katastrophe und ich war gestern Abend so traurig, dass ich ihn am liebsten gleich entsorgt hätte.
Das Vlies hatte sich total zusammengezogen (die, die die Anleitung geschrieben haben, hatte wohl doch recht). Ich hätte ja auch hören können, schließlich hat mir Google den Text so wunderbar übersetzt. :-(
Heute morgen führte mich mein erster Gang ins Wohnzimmer zu meinem Katastrophenquilt, aber oh Wunder, er ist über Nacht nicht wieder glatt geworden. Mehr versauen konnte ich nicht, also habe ich ihn gleich noch einmal gewaschen - und nein, nicht wieder im Trockner getrocknet, sondern auf dem Boden aufgehängt.
So ganz viel ist auf dem Foto nicht zu erkennen, schließlich war das von heute früh. Aber ein bisschen sieht man, dass das Quiltmuster rückseitig wieder zu erkennen ist, das war gestern Abend gar nicht mehr gegeben. Also hat die erneute Wäsche wenigstens ein bisschen was gebracht und wieder eines habe ich gelernt: Wenn die Vlieshersteller vom Trocknen im Trockner abraten, dann meinen die das auch so!!!
Am Montag habe ich, gleich nachdem ich nach Hause gekommen bin, an meinem Quilt weitergearbeitet. Mir gingen zwar so nach und nach die Ideen für Quiltmuster aus, aber irgendwie hat es sich dann doch ergeben, dass ich fertig geworden bin. Und weil ich so unheimlich stolz auf meinen Quilt
Auf dem oberen Foto kann man auf der Rückseite so richtig schön erkennen, wie ich die einzelnen Blöcke gequiltet habe. Durch den Lichteinfall sieht es, finde ich, ganz besonders schön aus.
Der Dienstag stand dann, Fußball und Sky sei Dank, ganz im Zeichen des Binding annähen. Rückseitig habe ich es sogar von Hand angenäht:
Und dann war er eben fertig, mein neuer, schöner Quilt.
Während ich gequiltet habe, habe ich schon darüber nachgedacht, ob Wollvlies wohl in der Waschmaschine gewaschen werde kann. Zum Glück habe ich den "Beipackzettel" vor dem Entsorgen erst einmal gelesen und da stand dann so sinngemäß, dass das Vlies kalt in der Waschmaschine gewaschen werden kann und ein liegendes Trocknen empfohlen wird. Trocknen im Trockner wird nicht empfohlen, da wegen der Temperatur das Vlies recht stark schrumpfen kann. Aha... Und irgendwie war mir auch so, das in der Anleitung von meinem neuen Trockner steht, dass Wolle nicht im Trockner getrocknet werden kann. Ach, so schlimm wird's schon nicht sein, also: Quilt in den Trockner.
Zuerst war ich ja noch zögerlich und habe eine halbe Stunde Kaltluft gewählt. Ach, mein Quilt sah toll aus, also wird er auch irgendein Programm überstehen. Ich habe dann in meiner Liste geguckt und entschieden, dass ein Programm für Dessous schon schonend sein wird. Wird es bestimmt auch sein, aber wohl doch eher für Dessous. Mein Quilt war eine einzige Katastrophe und ich war gestern Abend so traurig, dass ich ihn am liebsten gleich entsorgt hätte.
Das Vlies hatte sich total zusammengezogen (die, die die Anleitung geschrieben haben, hatte wohl doch recht). Ich hätte ja auch hören können, schließlich hat mir Google den Text so wunderbar übersetzt. :-(
Heute morgen führte mich mein erster Gang ins Wohnzimmer zu meinem Katastrophenquilt, aber oh Wunder, er ist über Nacht nicht wieder glatt geworden. Mehr versauen konnte ich nicht, also habe ich ihn gleich noch einmal gewaschen - und nein, nicht wieder im Trockner getrocknet, sondern auf dem Boden aufgehängt.
So ganz viel ist auf dem Foto nicht zu erkennen, schließlich war das von heute früh. Aber ein bisschen sieht man, dass das Quiltmuster rückseitig wieder zu erkennen ist, das war gestern Abend gar nicht mehr gegeben. Also hat die erneute Wäsche wenigstens ein bisschen was gebracht und wieder eines habe ich gelernt: Wenn die Vlieshersteller vom Trocknen im Trockner abraten, dann meinen die das auch so!!!
Samstag, 18. Oktober 2014
Es wird ein Winterquilt!
Am letzten Sonnabend hatte ich ja schon meinen halbfertigen Farmers Market gezeigt und am Sonntag habe ich es wirklich geschafft und mein Quilttop fertig gestellt. Seit Sonntag hing der Quilt nun bei mir am Schrank. Zum einen, weil Vlies und Rückseite noch nicht bestellt bzw. da waren und zum anderen, um mir eine Eingebung hinsichtlich des Quiltmusters zu verschaffen.
Auf die richtige Eingebung warte ich allerdings bis heute, lediglich bei der Mitte wusste ich, wie ich die quilten wollte. Der Rest ergibt sich, denke ich, beim Quilten.
Als Vlies habe ich mich für Wollvlies entschieden (zum ersten Mal) und ich bin gespannt, wie es ist. Beim Quilten selbst war es schon seeehr warm. Und auch die Rückseite ist dieses Mal was ganz anderes als sonst: Ich habe mich für Flanell entschieden. In Bordeaux mit kleinen weißen Pünktchen. Und bisher bin ich sowohl vom Quilt, als auch von der Rückseite begeistert. Beim Heften und auch noch beim Quilten fällt mir immer wieder auf, dass mein Vlies nach Schaf riecht, was aber nicht unangenehm ist.
Ein bisschen habe ich heute auch schon mit dem Quilten angefangen und weil heute Sonnabend ist und damit Bundesliga-Konferenz auf Sky kommt, habe ich mir meine Nähmaschine mit ins Wohnzimmer genommen. So konnte ich Fußball gucken und meinen Quilt quilten.
In der Mitte habe ich zunächst die Linien der Flying-Geese-Einheiten in der Naht gequiltet und in die geteilten Quadrate habe ich, im Kontrast dazu, Blumen gequiltet.
In den Quadratblöcken werde ich mal Federn versuchen. Zum Glück habe ich viele dieser Blöcke, denn da muss ich noch ganz viel üben. Aber die Grundzüge sind schon zu erkennen.
So und da darf der Quilt nun bis morgen erst einmal liegen bleiben. Auf dem Foto ist auch die Rückseite zu erkennen, wobei sie in natura nicht ganz so grell und kräftig ist.
Auf die richtige Eingebung warte ich allerdings bis heute, lediglich bei der Mitte wusste ich, wie ich die quilten wollte. Der Rest ergibt sich, denke ich, beim Quilten.
Als Vlies habe ich mich für Wollvlies entschieden (zum ersten Mal) und ich bin gespannt, wie es ist. Beim Quilten selbst war es schon seeehr warm. Und auch die Rückseite ist dieses Mal was ganz anderes als sonst: Ich habe mich für Flanell entschieden. In Bordeaux mit kleinen weißen Pünktchen. Und bisher bin ich sowohl vom Quilt, als auch von der Rückseite begeistert. Beim Heften und auch noch beim Quilten fällt mir immer wieder auf, dass mein Vlies nach Schaf riecht, was aber nicht unangenehm ist.
Ein bisschen habe ich heute auch schon mit dem Quilten angefangen und weil heute Sonnabend ist und damit Bundesliga-Konferenz auf Sky kommt, habe ich mir meine Nähmaschine mit ins Wohnzimmer genommen. So konnte ich Fußball gucken und meinen Quilt quilten.
In der Mitte habe ich zunächst die Linien der Flying-Geese-Einheiten in der Naht gequiltet und in die geteilten Quadrate habe ich, im Kontrast dazu, Blumen gequiltet.
In den Quadratblöcken werde ich mal Federn versuchen. Zum Glück habe ich viele dieser Blöcke, denn da muss ich noch ganz viel üben. Aber die Grundzüge sind schon zu erkennen.
So und da darf der Quilt nun bis morgen erst einmal liegen bleiben. Auf dem Foto ist auch die Rückseite zu erkennen, wobei sie in natura nicht ganz so grell und kräftig ist.
Samstag, 11. Oktober 2014
Da waren's nur noch sechs.
Ja genau, nur noch sechs Blöcke trennen mich von einem traumhaft schönen Quilttop. Ich war fleißig und eisern und habe meinen Plan gleich am Freitag in die Tag umgesetzt. Steffen hatte ja mit der Jugend ein Fußballspiel und ich habe meinem süßen Töchterchen mit Nachdruck klargemacht, dass sie gern mit ihrem Papa zum Fußball möchte. Und das hat auch geklappt und so konnte ich gleich Freitag an meinem Top weiterarbeiten.
Gestern habe ich die Blöcke der 7. Lieferung genäht, wobei am Abend dann aber die Konzentration unheimlich nachgelassen hat, das habe ich heute morgen festgestellt, weil ich noch ein Teil über hatte. Also musste ich alles wieder auftrennen. Ich wundere mich bloß, warum die Blöcke trotzdem zusammengepasst haben...
Ich habe meine Teile noch nicht gleich zusammengenäht, da ich hinsichtlich der Blöcke der 8. Lieferung erst nach den Farben gucken wollte. Immer wenn ich Teile fertig hatte, habe ich sie auf Bügel gehängt, dafür eignen sich ganz prima die Kinderhosenbügel von C & A.
Heute morgen habe ich gleich an meinen Blöcken weitergenäht und zwischendurch habe ich auch noch Hefeklöße gemacht. Wie konnte ich nur auf so eine dämliche Idee kommen? Immer wieder musste ich in die Küche, aber sie waren total lecker.
Nachdem Katharina sich durch Gucken und Kosten überzeugt hat, dass die Hefeklöße gut gehen, deckt sie sie wieder ordentlich zu. ;-)
Heute Nachmittag ging es dann ganz eisern mit meinen Blöcken weiter und so kann ich nun stolz verkünden: Meinem Top fehlen nur noch die sechs unteren Blöcke und es ist auch schon soweit zusammengenäht:
Letztendlich war es gut, dass ich die Blöcke der 8. Lieferung noch nicht zusammengenäht hatte, denn ich hatte ich bei einem Block vertan und das Teil aus den 2-Inch-Quadraten verkehrt herum angenäht, sodass dort nun zwei helle Quadrate aufeinander treffen. Wenn man nur flüchtig hinsieht, fällt es nicht auf, aber dadurch haben alle anderen Blöcke nicht mehr so recht gepasst, immer stießen zwei helle oder zwei dunkle Quadrate aneinander. Also habe ich kurzerhand das Layout so abgewandelt, dass es wieder passt.
Jetzt muss ich nur überlegen, wie ich diesen lebhaften Quilt quilten werde. Mmh... Mein Jonathan meinte heute beim Abendbrot, als ich diese Überlegung schon einmal ausgesprochen habe "Romy Bürgers!". :-) Das würde ich ja gern, aber dafür muss ich erst wieder ein wenig sparen, also muss ich mich da selber durchbeißen.
Wenn ich mir das "Liegefoto" ansehe, gefällt mir das Top im Liegen fast noch besser, als wenn es hängt...
Gestern habe ich die Blöcke der 7. Lieferung genäht, wobei am Abend dann aber die Konzentration unheimlich nachgelassen hat, das habe ich heute morgen festgestellt, weil ich noch ein Teil über hatte. Also musste ich alles wieder auftrennen. Ich wundere mich bloß, warum die Blöcke trotzdem zusammengepasst haben...
Ich habe meine Teile noch nicht gleich zusammengenäht, da ich hinsichtlich der Blöcke der 8. Lieferung erst nach den Farben gucken wollte. Immer wenn ich Teile fertig hatte, habe ich sie auf Bügel gehängt, dafür eignen sich ganz prima die Kinderhosenbügel von C & A.
Heute morgen habe ich gleich an meinen Blöcken weitergenäht und zwischendurch habe ich auch noch Hefeklöße gemacht. Wie konnte ich nur auf so eine dämliche Idee kommen? Immer wieder musste ich in die Küche, aber sie waren total lecker.
Nachdem Katharina sich durch Gucken und Kosten überzeugt hat, dass die Hefeklöße gut gehen, deckt sie sie wieder ordentlich zu. ;-)
Heute Nachmittag ging es dann ganz eisern mit meinen Blöcken weiter und so kann ich nun stolz verkünden: Meinem Top fehlen nur noch die sechs unteren Blöcke und es ist auch schon soweit zusammengenäht:
Letztendlich war es gut, dass ich die Blöcke der 8. Lieferung noch nicht zusammengenäht hatte, denn ich hatte ich bei einem Block vertan und das Teil aus den 2-Inch-Quadraten verkehrt herum angenäht, sodass dort nun zwei helle Quadrate aufeinander treffen. Wenn man nur flüchtig hinsieht, fällt es nicht auf, aber dadurch haben alle anderen Blöcke nicht mehr so recht gepasst, immer stießen zwei helle oder zwei dunkle Quadrate aneinander. Also habe ich kurzerhand das Layout so abgewandelt, dass es wieder passt.
Jetzt muss ich nur überlegen, wie ich diesen lebhaften Quilt quilten werde. Mmh... Mein Jonathan meinte heute beim Abendbrot, als ich diese Überlegung schon einmal ausgesprochen habe "Romy Bürgers!". :-) Das würde ich ja gern, aber dafür muss ich erst wieder ein wenig sparen, also muss ich mich da selber durchbeißen.
Wenn ich mir das "Liegefoto" ansehe, gefällt mir das Top im Liegen fast noch besser, als wenn es hängt...
Mittwoch, 8. Oktober 2014
Meine Lebensgeister kehren zurück...
Ich hatte ja schon öfter mal erwähnt, dass ich seit September wieder voll arbeiten gehe und ich mich dadurch erst einmal komplett neu orientieren und meinen Zeitplan neu ordnen musste. Gerade als ich dabei war, mussten wir uns auf Arbeit an eine neue Situation gewöhnen, die von uns allen ziemlich viel fordert und noch bis mindestens Ende des Jahres anhält.
Dadurch war die Zeit für mein Hobby so gut wie nicht mehr vorhanden (ist sie jetzt auch nicht), aber inzwischen habe ich sozusagen meinen Frieden damit geschlossen und meine Nähzeit auf's Wochenende verlegt. Seitdem ich mich gedanklich damit arrangiert habe, geht es mir auch besser und es kommt wieder die Lust auf neue Projekte und darauf, alte fertig zu stellen.
Am Wochenende habe ich gleich damit angefangen, alte Projekte zu nähen. Mein Farmers Market ist so ein altes Projekt. Ich weiß gar nicht mehr genau, seit wann ich den habe, auf jeden Fall kam heute die letzte Lieferung (also muss er ja schon seit Oktober/November 2013 hier liegen). Unabhängig davon habe ich mir am Wochenende vorgenommen: DER WIRD JETZT FERTIG!!! Eigentlich hatte ich gehofft, an dem langen Wochenende ein bisschen weiter zu kommen, aber da Steffen dreimal als Schiedsrichter im Einsatz war, kam es eben anders. Nichtsdestotrotz habe ich ein bisschen nähen können und habe doch glatt ein paar Blöcke geschafft. Und als ich die Blöcke der 5. Lieferung so vor mir liegen sah, wusste ich auch wieder, was mich an diesem Quilt so fasziniert hat.
Die sechste und die achte Lieferung habe ich auch schon genäht, aber davon gibt es kein Foto (noch nicht), ich habe lieber genäht. Und ich fiebere - ehrlich gesagt - schon unheimlich dem Freitag entgegen. Da habe ich schon um drei Feierabend und Steffen ist mit seiner Jugend zum Fußball unterwegs und nimmt Katharina mit... Muss ich mehr sagen?
Ich habe aber nicht nur alte Projekte, sondern auch einige neue (die Lebensgeister - siehe Überschrift - sind wirklich wieder da). Im aktuellen Newsletter von quiltmania war mal wieder ein Hinweis auf einen neuen BoM. Eine ganze Nacht habe ich darüber geschlafen und morgens den Bestellbutton gedrückt und dann war ich ganz hibbelig, wann er denn kommt. Sonnabend kam er dann und ich war hin und weg, allein schon von den Stoffen.
Und während ich mich noch über meinen Brief gefreut und das Einschreiben unterschrieben habe, meinte der Postbote zu mir, dass "dieser Brief dann wohl auch" für mich sei. Es war eine Postsache und das bedeutet ja Post vom Zoll. Man konnte allerdings nur die Straße und den Ort lesen, wie er daraus auf mich geschlossen hat, ist mir bis heute unerklärlich. Und dann ist es irgendwie total blöd, wenn man zwei Bestellungen aus Amerika laufen hat und nicht weiß, welche beim Zoll liegt. Also habe ich Steffen mit allen Unterlagen ausgestattet und er war so lieb, mir die Sachen vom Zoll abzuholen. Und es waren meine Stoffe für den Jinny-Beyer-Quilt. Das sind Stoffe - Wahnsinn!
Und als ob das nicht genug wäre, habe ich mir zur Belohnung einen Quilt beim Handarbeitshaus bestellt. Der stach mir sofort in's Auge, als ich den neuen Katalog angesehen habe. Der Quilt ist ein Traum und die Lecien-Stoffe ja sowieso. Einziges Manko für mich ist, dass er wieder mit Schablonen zugeschnitten wird... Lange habe ich überlegt, da ich ja eigentlich genug Quilts und Projekte habe, aber nachdem weil ich eine Sonderzahlung bekommen habe, habe ich gedacht, das ist jetzt DIE Gelegenheit. Und heute kam mein Paket. Wow, die Stoffe sind wunderschön und ich freue mich schon irrsinnig darauf, den Quilt zu nähen:
Eine ganze Zeit lang, im Grunde genommen schon seitdem ich mit meinem Quilt "Meine Ende und mein Anfang" fertig war, hatte ich nicht so richtig Lust, einen Quilt zu nähen. Katharina sagt immer zu mir, alles hat seine Zeit und ich fühle, dass jetzt die Zeit kommt, in der ich wieder Lust auf meine Nähmaschine habe und ich freue mich darauf. Im Moment bin ich so voller Elan! Ich habe auch sogar schon wieder zwei, drei Nächte durchgeschlafen und habe nachts nicht Ewigkeiten wach gelegen und über die Arbeit nachgedacht. Und wenn ich morgens dann noch irgendwann ohne Kopfschmerzen aufwache, dann ist es wohl nahezu perfekt! :-)
Dadurch war die Zeit für mein Hobby so gut wie nicht mehr vorhanden (ist sie jetzt auch nicht), aber inzwischen habe ich sozusagen meinen Frieden damit geschlossen und meine Nähzeit auf's Wochenende verlegt. Seitdem ich mich gedanklich damit arrangiert habe, geht es mir auch besser und es kommt wieder die Lust auf neue Projekte und darauf, alte fertig zu stellen.
Am Wochenende habe ich gleich damit angefangen, alte Projekte zu nähen. Mein Farmers Market ist so ein altes Projekt. Ich weiß gar nicht mehr genau, seit wann ich den habe, auf jeden Fall kam heute die letzte Lieferung (also muss er ja schon seit Oktober/November 2013 hier liegen). Unabhängig davon habe ich mir am Wochenende vorgenommen: DER WIRD JETZT FERTIG!!! Eigentlich hatte ich gehofft, an dem langen Wochenende ein bisschen weiter zu kommen, aber da Steffen dreimal als Schiedsrichter im Einsatz war, kam es eben anders. Nichtsdestotrotz habe ich ein bisschen nähen können und habe doch glatt ein paar Blöcke geschafft. Und als ich die Blöcke der 5. Lieferung so vor mir liegen sah, wusste ich auch wieder, was mich an diesem Quilt so fasziniert hat.
Die sechste und die achte Lieferung habe ich auch schon genäht, aber davon gibt es kein Foto (noch nicht), ich habe lieber genäht. Und ich fiebere - ehrlich gesagt - schon unheimlich dem Freitag entgegen. Da habe ich schon um drei Feierabend und Steffen ist mit seiner Jugend zum Fußball unterwegs und nimmt Katharina mit... Muss ich mehr sagen?
Ich habe aber nicht nur alte Projekte, sondern auch einige neue (die Lebensgeister - siehe Überschrift - sind wirklich wieder da). Im aktuellen Newsletter von quiltmania war mal wieder ein Hinweis auf einen neuen BoM. Eine ganze Nacht habe ich darüber geschlafen und morgens den Bestellbutton gedrückt und dann war ich ganz hibbelig, wann er denn kommt. Sonnabend kam er dann und ich war hin und weg, allein schon von den Stoffen.
Und während ich mich noch über meinen Brief gefreut und das Einschreiben unterschrieben habe, meinte der Postbote zu mir, dass "dieser Brief dann wohl auch" für mich sei. Es war eine Postsache und das bedeutet ja Post vom Zoll. Man konnte allerdings nur die Straße und den Ort lesen, wie er daraus auf mich geschlossen hat, ist mir bis heute unerklärlich. Und dann ist es irgendwie total blöd, wenn man zwei Bestellungen aus Amerika laufen hat und nicht weiß, welche beim Zoll liegt. Also habe ich Steffen mit allen Unterlagen ausgestattet und er war so lieb, mir die Sachen vom Zoll abzuholen. Und es waren meine Stoffe für den Jinny-Beyer-Quilt. Das sind Stoffe - Wahnsinn!
Und als ob das nicht genug wäre, habe ich mir zur Belohnung einen Quilt beim Handarbeitshaus bestellt. Der stach mir sofort in's Auge, als ich den neuen Katalog angesehen habe. Der Quilt ist ein Traum und die Lecien-Stoffe ja sowieso. Einziges Manko für mich ist, dass er wieder mit Schablonen zugeschnitten wird... Lange habe ich überlegt, da ich ja eigentlich genug Quilts und Projekte habe, aber nachdem weil ich eine Sonderzahlung bekommen habe, habe ich gedacht, das ist jetzt DIE Gelegenheit. Und heute kam mein Paket. Wow, die Stoffe sind wunderschön und ich freue mich schon irrsinnig darauf, den Quilt zu nähen:
Eine ganze Zeit lang, im Grunde genommen schon seitdem ich mit meinem Quilt "Meine Ende und mein Anfang" fertig war, hatte ich nicht so richtig Lust, einen Quilt zu nähen. Katharina sagt immer zu mir, alles hat seine Zeit und ich fühle, dass jetzt die Zeit kommt, in der ich wieder Lust auf meine Nähmaschine habe und ich freue mich darauf. Im Moment bin ich so voller Elan! Ich habe auch sogar schon wieder zwei, drei Nächte durchgeschlafen und habe nachts nicht Ewigkeiten wach gelegen und über die Arbeit nachgedacht. Und wenn ich morgens dann noch irgendwann ohne Kopfschmerzen aufwache, dann ist es wohl nahezu perfekt! :-)
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