Freitag, 27. Oktober 2017

Rund und stimmig

Vielen Dank für Eure lieben Kommentare zu meinem - damals noch halbfertigen - Top. Eine Weile hing das Top am Schrank und oft fiel mein Blick darauf, allerdings fand ich das Top noch nicht so richtig rund und stimmig, es fehlte mir irgend etwas. Lange habe ich überlegt, ob ich noch weitere Motive appliziere oder es so belasse, aber mein Herz sagte mir, es fehlt noch etwas.

Also habe ich mir einen schmalen Streifen geschnitten, der über die gesamte Länge des Quilts reichte. Auf diesem habe ich die Motive untereinander appliziert. Angefangen habe ich mit der Pflaume. Die wollte gern Katharina haben.
Die Pflaumen sind aus zwei verschiednen lila Stoffe appliziert. Als nächstes kam eine Kornblume zu meinem Quilt dazu. Kornblumen finde ich wunderschön, besonders in Kombination mit Mohn. In meinem Quilt findet sich eine Kornblume allerdings als Einzelblume.
Die gefiederten Blütenblätter "bereiteten" mir ein bisschen Kopfzerbrechen, aber ich denke, so habe ich eine ganz gute Lösung gefunden. Die Blütenblätter habe ich aus Wollfilz appliziert, zum einen, weil der die passende Farbe hatte und zum anderen franst der nicht so aus wie die Flanellstoffe.

Über der Kornblume fliegt eine Holzbiene. Vor einiger Zeit hatte ich in unserer Tageszeitung ein Foto einer Holzbiene auf einer Mohnblume gesehen, bis dahin wusste ich gar nicht, dass es Holzbienen gibt. Ich fand die schwarze Biene so faszinierend, dass ich die mit in meinem Skizzenbuch aufgenommen habe.
Als nächstes habe ich mich dann endlich an meine Rose gewagt. Die wollte ich ja unbedingt mit in mein Skizzenbuch aufnehmen, habe mich aber ein bisschen vor der Applikation gescheut, weil ich nicht so recht wusste, wie ich die Rose darstellen sollte. Im Vorfeld hatte ich die Teile ausgeschnitten und auf meinen Stoff gelegt:
Ein kleines bisschen ist die Anordnung eine andere, aber ich denke, man kann sehen, dass es eine Rose sein. soll. Beim Besticken meines Blocks habe ich bei der Rose begonnen und dabei das erste Mal die Tageslichtlupenlampe getestet. Damit kann ich ganz gut sticken, allerdings ist es wirklich blöd, beim Vorzeichnen durch die Lupe zu gucken. Als ich mit Sticken fertig war und meinen Schriftzug angesehen habe, habe ich festgestellt, dass der eigentlich viel zu klein und winzig geworden ist.

Wie ich den freien Raum zwischen der Rose und der Kornblume füllen sollte, ließ mich doch ein wenig grübeln. Letztendlich habe ich mich zunächst für Mais entschieden. Als wir damals in Ungarn im Urlaub war, gab es am Strand gekochten Mais zu kaufen, für uns war das natürlich eine Besonderheit. Als Steffen und ich mit Johannes 2002 an der Müritz im Urlaub waren, haben wir uns von einem Feld ein paar Maiskolben mitgenommen und diese gekocht.  Und Johannes liebt Mais über alles.

Blieb dann noch der freie Raum über dem Mais. Lange habe ich überlegt, Klee und Mohn standen noch zur Debatte, aber ich fand, es müsste noch ein Tier sein. Mmh, aber welches Tier.

Ich habe mich dann für einen Uhu entschieden. Als die Jungs klein waren, sind wir oft mit ihnen in's Christianental zum "Uhus gucken" gefahren. Also Uhus gucken wollte ich dann eher, ich könnte stundenlang vor der Voliere stehen und den Uhus zugucken. Diese Tiere finde ich faszinierend. Also kam noch ein Uhu dazu.
Naja, der Blick ist mir nicht ganz so gut gelungen, er guckt ein bisschen skeptisch und nicht so stolz und erhaben wie Uhus sonst gucken Aber vielleicht muss er sich erst daran gewöhnen, in einem Quilt verewigt zu sein. Nachdem auch er appliziert war, kam so eine inndere Zufriedenheit bei mir auf, nun war das Top für mich stimmig. Also habe ich meinen Block bestickt und dann konnte ich mein Top zusammensetzen.
Der Originalquilt hat, meiner Meinung nach, einen Rand aus einem japanischen Stoff. Ich hatte auch in meiner Kiste mit den Japanstoffen geguckt, aber so richtig fand ich keinen Stoff zu meinem Top passend. Katharina meinte, dass ein grüner Rand gut aussehen würde. Ich habe dann noch einen Rest grünen Stoff von meinem Blütenzauber gefunden. Daraus habe ich einen schmalen grünen Rand genäht, der dann von einem etwas breiteren grauen Rand eingefasst wird:

Ja, so gefällt mir mein Top sehr, sehr, sehr gut und ich bin sehr zufrieden. Ich bin froh, dass ich mich doch entschieden habe, noch weitere Motive, insbesondere die Rose, zu applizieren. Hätte ich es nicht getan, hätte ich immer wieder das Gefühl gehabt, dass mein Quilt nicht komplett ist, dass etwas fehlt. Und wenn ich so ein Gefühl habe, kann ich mich mit dem Quilt nicht anfreunden. Ich habe mein Top jetzt einmal mit der Ovi umnäht, damit der Rand beim Quilten (von Hand) nicht so ausfranst. Ich quilte nicht wirklich oft mit der Hand und so wird das wohl ein längeres Vorhaben werden. Aber: So kann ich noch ein wenig länger Zeit mit meinem Quilt verbringen. :-)

Freitag, 20. Oktober 2017

Gestickt, gestickt, gestickt...

Seit kurz nach meinem Geburtstag habe ich an meinem Skizzenbuch gearbeitet und es ist mir so richtig an's  Herz gewachsen. Jeden Tag habe ich darüber nachgedacht, was ich arbeiten könnte und wie. Ganz oft habe ich an meinen Blöcken gearbeitet und dabei auch noch Einiges gelernt. Es hat mir viel Spaß gemacht, es war eine Idee, die sich verselbständigt hat. Von einem Bild ausgehend hat sich mein Quilt so entwickelt, wie es für mich passend ist. Eine Idee der Nacharbeitung hat sich zu meiner Idee entwickelt.

Aus meinen Worten könnt Ihr sicher schon erlesen, dass mein Top (vorerst) fertig ist. Am Wochenende habe ich meine weiteren Blöcke bestickt. Dadurch, dass ich die Blöcke, die schon fertig bestickt sind, immer gleich zusammen genäht habe, konnte ich meinem Top wunderbar beim Wachsen zusehen.
 
 
 Allerdings hätte ich ein bisschen besser planen müssen, denn manche meiner Stickereien sind doch glatt in der Naht verschwunden. :-(
Ich habe dann einfach das, was in der Naht verschwunden ist, über den nächsten Block hinaus noch einmal gestickt. Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich Sachen appliziert habe, mit denen ich etwas verbinde und auf den ein oder anderen Block habe ich dann noch ein paar Hinweise dazu gestickt.

Eigentlich hatte ich die Namen der Pflanzen und Tiere ja lateinisch gestickt. Bei manchen Blöcken bin ich davon allerdings abgewichen, zum Beispiel bei den Pilzen, denn da war ich froh, als ich die deutschen Namen gestickt hatte, die lateinischen wären mir einfach zu kompliziert gewesen:
Auch bei meinen H-Block habe ich die deutschen Namen gestickt, sonst hätte es mit den H's nicht mehr gepasst. Irgendwer muss das im Skizzenbuch gesehen haben und hat da einfach ein bisschen drin rumgemalt:
Auch in meinem "Wasserblock" hat sich noch jemand künstlerisch betätigt. Rohrkolben kenne ich aus meiner Kindheit unter der Bezeichnung "Bumskolben". ;-)

Eigentlich wollte ich ja gern noch ein paar weitere Pflanzen mit in meinen Quilt aufnehmen, aber irgendwie ist das Top so, wie es jetzt ist, stimmig. Ich bin hin- und hergerissen, was ich nun machen soll: Rechts noch einen schmalen Block dran nähen oder das Top so belassen, wie es ist. Und dann stehe ich vor dem nächsten Problem: Wie soll ich denn meinen Quilt quilten? Ich möchte ihn gern von Hand quilten, damit ich noch ein bisschen mehr Zeit mit meinem Quilt verbringen kann. Ich glaube, das ist ein irgendwie blöder Gedanke, Zeit mit einem Quilt zu verbringen, aber wie schon geschrieben: Er ist mir an's Herz gewachsen...

Samstag, 14. Oktober 2017

Seiten 8 und 9 im Skizzenbuch

Vielen lieben Dank für Eure Hinweise zum Layout. Larissa hat vollkommen Recht, wenn sie schreibt, dass zu viele Flügeltiere übereinander sind. Das war mir überhaupt nicht aufgefallen, erst, als ich meine Blöcke (mit den beiden dazugekommenen) erneut ausgelegt habe, habe ich auch gesehen, dass da ja vier Flügeltiere beieinander liegen... Nein, so konnte das beim besten Willen nicht bleiben. Also habe ich neu sortiert:
Das war mein Ausgang und links sind drei Schmetterlinge und die Libelle übereinander. Das sieht nicht gut aus. Also habe ich neu sortiert:
Und den Karpfen- und Magnolienblock nach unten genommen. Mmh, nicht schlecht, aber so richtig - ich weiß nicht.
Also habe ich den Karpfen- und Magnolienblock nach oben gelegt. So gefällt es mir nun wirklich. Ich denke, so wird es wohl bleiben.

Auf den Bildern seht ihr schon die Ergänzung beim Löwenzahn und der Magnolie und meine beiden Blöcke, die ich in den letzten Tagen noch gearbeitet habe.

Susanne hatte ja die Idee, beim Magnolienblock einen Marienkäfer zu applizieren, diese Idee hatte ich kurz vor ihr und so war mein Marienkäfer fertig, als ich ihren Kommentar freigeschaltet hatte.
Zunächst hatte ich überlegt, beim Löwenzahn oben in die Ecke eine Pusteblume zu machen, aber dann fiel mir ein Stiefmütterchen ein. DIE Blume meiner Kindheit, gefühlt standen überall Stiefmütterchen. Also findet dieses kleine Blümchen Eingang in meinen Quilt.
Zunächst wollte ich nur die Blüte applizieren, aber das gefiel mir dann nicht ganz so gut, so dass ich doch noch Blütter und Stängel dazu gemacht habe. Weil ich das erst zu spät überlegt habe, sitzt das Stiefmütterchen nun ein bisschen dicht am Löwenzahn, aber naja...

Von den kompletten Blöcken ist als erstes der "Sumpf"Block entstanden: Ein Block mit Rohrkolben und einer Wasseramsel. Rohrkolben standen zu meiner Kindheit gefühlt in jeder Wohnung zur Zier und mit einer Wasseramsel verbinde ich ein Buch aus meiner Kindheit: Wasseramsel auf dem Stein. Allerdings weiß ich jetzt gar nicht mehr, worum es in dem Buch ging; ich müsste glatt mal auf dem Boden suchen, ob ich das Buch noch habe. Ich weiß nur, dass ich es als Kind mehrfach gelesen habe.
Der Rohrkoblen stellte keine Schwierigkeit dar, der war recht fix appliziert. Die Wasseramsel habe ich mir vorab ausgedruckt, in Teile geschnitten und diese dann aus Wollfilz ausgeschnitten. Die Teile habe ich nicht überlappend appliziert, sondern so, dass die Kanten aneinander stoßen. Meine kleine Wasseramsel gefällt mir so richtig gut. Die sieht ein bisschen niedlich aus.
Fehlte noch der Block für die linke Seite. Da habe ich als erstes oben links in die Ecke Holunder appliziert. Mama sammelt im Frühjahr immer Holunderblüten und macht daraus Gelee. Besonders Jonathan liebt das Holundergelee, also musste irgendwie Holunder mit rein:

Für den Holunder habe ich die Stile in rot gestickt. Die Blüten habe ich aus schwarzem Wollfilz ausgeschnitten und mit ein, zwei Stichen mit roten Garn festgenäht.

Als nächstes habe ich eine Herbstzeitlose gearbeitet. Als ich mit Jonathan schwanger war, haben wir mit Johannes einen Spaziergang über die Ortbergwiesen gemacht und dort blühten über und über Herbstzeitlose. Also habe ich auch die in meinen Quilt mit aufgenommen.

In meinem Naturbuch ist auch eine Herbstzeitlose abgebildet. Da werden auch die Wurzeln mit gezeigt. An diesem Foto habe ich mich orientiert und meine Herbstzeitlose mit Wurzelwerk gearbeitet. Mit ein bisschen Phantasie kann man die Pflanze erkennen.

Es hat eine Weile gedauert, ehe meine Blütenblätter so lagen, dass ich zufrieden war. Letzendlich ist es beim Applizieren dann doch ein bisschen anders geworden.

Unten rechts fand sich Platz für Himbeeren. Die gehören auch mit dazu. Ich habe ein bisschen Strauch ein paar Blätte rund zwei Himbeeren gearbeitet. Die Himbeeren habeich aus roten Wollfilz gearbeitet und diese dann mit Knötchenstichen bestickt.

In Nachhinein ist mir aufgefallen, dass alle Pflanzen auf diesem Block mit "H" beginnen. Das war nicht beabsichtigt, sondern purer Zufall.

Die Blöcke sind am Wochenende schon entstanden, in den letzten Tagen habe ich angefangen, die Blöcke zu besticken. Dabei gehe ich von oben nach unten vor und nähe die fertig bestickten Blöcke schon zuammen. Beim Magnolienblock fehlte ja nur noch der Marienkäfer, beim Block daneben waren noch die Insekten zu beschriften.

 
Darunter kommt der Block mit den Brennesseln, den habe ich als nächstes bestickt:
Im Moment arbeite ich am Apfelblock, begonnen ist er schon. Vielleicht kann ich heute Nachmittag daran ein bisschen weiter machen.

Samstag, 7. Oktober 2017

Das Layout steht...

...also fast. ;-)

Habt vielen lieben Dank für Eure lieben Kommentare zu meinem letzten Post. Die Geschichte mit der Hummel hatte ich mal irgendwann im Netz gelesen und seitdem muss ich sehr oft daran denken. Wenn man sich also anstrengt und es versucht, gelingen auch Dinge, die eigentlich gar nicht machbar wären. Wenn ich verzweifelt bin, weil mal wieder irgendetwas aus der Bahn geraten ist, muss ich oft an die Geschichte der Hummel denken. Von daher MUSSTE einfach eine Hummel in mein Skizzenbuch. :-)

Im Moment habe ich meine kleine Hummel als Profilbild bei Whatsapp, schaut mal:

Als ich mit meinem Skizzenbuch angefangen habe, habe ich (leider) mal wieder völlig ohne Plan gearbeitet. Ich bewundere immer die Leute, die sich im Vorfeld eine Zeichnung machen, die Maße berechnen, nach diesem Plan arbeiten und bei denen am Ende alles passt. Ich dagegen überlege mir etwas und fange an. Und dann stehe ich vor dem Problem, dass ich meine Teile irgendwie zusammenpassen müssen.

Heute morgen habe ich meine Blöcke mal ausgelegt. Das war die erste Variante:
Ich fand allerdings, dass es schöner aussehen würde, wenn der Löwenzahn unten mittig patziert ist. Rechts die Blöcke mit der Magnolie und den Schmetterlingen wollte ich auch trennen, denn ich fand, da waren zu viele "Mädchenfarben" beieinander. Also neu sortiert:
Allerdings schwimmt der Karpfen nun aus dem Bild heraus (auch wenn er noch ein bisschen schwimmen muss, um an den Rand zu kommen). Dabei ist mir aufgefallen, dass so auch der Gecko aus dem Bild herausläuft und rechts durch den Blätterblock und den mit dem Wein zu viel ist, wohingegen links viel Luft ist. Also noch einmal neu sortiert:
Karpfen und Magnolie habe ich wieder getauscht. So gefällt es mir besser. Oben habe ich auch noch neu sortiert: Die Blätter sind nach rechts gerutscht, der Wein-Block nach links, in die Mitte demzufolge die beiden kleinenen Blöcke. Allerdings ist mir jetzt in der Mitte durch den Apfel und das Ahornblatt zu viel rot beieinander. also noch einmal neu sortiert:
Bei dieser Variante habe ich die beiden Blöcke in der Mitte getauscht. Ich denke, so könnte es gehen. Nun "muss" ich nur noch ein paar Motive finden. Bei der Magnolie sollte unten links noch etwas in die Ecke, da ist mir zu viel Leere. Rechts neben den Karpfen kommt noch eine kleine Zeichnung. Nun fehlt mir noch etwas für den Löwenzahn, ich habe schon überlegt, ob ich oben links in die Ecke das weitere Blütenstadium (Pusteblume) appliziere.

Fehlen also noch Motive für die Blöcke rechts und links neben dem Löwenzahn. Ich möchte ja gern noch eine Rose und ein Rohrkolben applizieren, aber es fehlt trotzdem noch etwas. Nur was? Es sollen ja Sachen sein, zu denen ich auch eine Verbindung habe...

Donnerstag, 5. Oktober 2017

Neue Seiten im Skizzenbuch

Habt mal wieder vielen Dank für Eure lieben Kommentare zu meinem Skizzenbuch und dem Wetterquilt. Wie immer habe ich mich sehr darüber gefreut.

In den letzten Tagen habe ich immer wieder ein bisschen an meinem Skizzenbuch gearbeitet. Als ich kürzlich in meinem roten Rollcontainer etwas gesucht habe, fiel mir ein Stift in die Hände. Schon lange habe ich mir vorgenommen, den Rollcontainer zu sortieren. Dazu bin ich noch immer nicht gekommen, aber den Stift habe ich gefunden. Irgendwo hatte ich mal gelesen, dass die Frixionstifte verwendet werden können, um auf Stoff zu schreiben. Also habe ich das mal gemacht und die nächsten Sachen in mein Skizzenbuch geschrieben. Dumm nur, dass ich die Gewebeeinlage erst nach dem Beschreiben aufgebügelt habe. Tja - und dann war mein Geschriebenes wieder weg. Ähm und nun??? Also habe ich alles noch einmal geschrieben und dann gelesen, dass die Farbe wieder hervortritt, wenn der Stoff in den Gefrierschrank gelegt wird. Das musste ich doch glatt einmal versuchen.
Bei den nächsten Bildern weiß ich Bescheid und beschreibe meine Blöcke erst nach dem Bügeln. Die Stifte selbst sind aber wirklich gut, ich habe mir einige davon bestellt. Auf jeden Fall sind die Stifte tausendmal besser als Bleistifte. Das, was ich mit einem weichen Bleistift geschrieben habe, hat sich durch das Anfassen immer ziemlich weg gewischt. Ich hoffe, dass ich mit den Stiften nun eine passable Lösung gefunden habe.

Auf jeden Fall habe ich meinen Karpfenblock so gut wie fertig bestickt:
Eine Kleinigkeit kommt allerdings noch dazu. ;-)

Ich hatte mir ja kürzlich noch einmal Wollfilz bestellt. Die Auswahl bei Wolle und Trolle ist wirklich toll und die Lieferung war unheimlich schnell. Bei den Farben habe ich auch gleich an einen weiteren Quilt (Quilthaus aus der Burda Patchwork), für den ich die Anleitung schon ganz lange hier liegen habe, gedacht. Auf jeden Fall habe ich aber Wollfilz in braun, gelb und schwarz mit bestellt.

Den braunen habe ich dann gleich für die Kastanie mit verwendet, die ich ja noch neben das Blatt applizieren wollte.

Ein bisschen kann man sicher erkennen, dass es Kastanien sein sollen, allerdings muss ich auf das Grüne wohl noch Spitzen sticken, ich denke, dann sieht es noch mehr nach Kastanie aus.

Auf den Fischblock habe ich dann noch eine Libelle, eine Hummel und eine Honigbiene appliziert. Meine Freundin hat ja ein Bienenvolk, sie ist also Experte dafür und so habe ich ihr ein Foto meiner Hummel und der Biene geschickt und gefragt, ob man es erkennen kann. Die Hummel hat sie sofort erkannt, die Biene erst als Wespe angesehen, aber das ist ja doch schon sehr ähnlich.
 Die Biene gefällt mir nicht ganz so gut. Ich habe am Kopf noch ein wenig mehr mit Schwarz gestickt, dann gefiel sie mir besser. Aber mein absoluter Favorit ist und bleibt die Hummel, die finde ich so richtig niedlich hummelig. :-)



Zu meinen Pilzen habe ich kürzlich noch einen Gelbkopfminigecko appliziert. Ich habe es mir da ein bisschen leicht gemacht und die "Finger" an den Beinen abgeschnitten, die habe ich am Ende gestickt. Gut, appliziert hätte es vielleicht besser ausgesehen, aber so geht es auch.
Mein Plan war ja auch, eine Brennessel zu applizieren (bei meiner Oma gab es früher immer Brennesseltee, allerdings habe ich den jedes Mal verweigert, ich weiß also nicht, wie er schmeckt). Aber eine Brennessel gehört einfach in mein Skizzenbuch dazu.

Die Blätter waren gar nicht einfach zu applizieren durch die vielen Zacken, aber ich habe mir größte Mühe gegeben, die gut zu applizieren.

Inzwischen habe ich schon ziemlich viele Blöcke und Motive appliziert, ein paar Ideen habe ich noch. Ich freue mich aber schon sehr, wenn mein Quilt irgendwann fertig wird. Das ist wieder so ein Projekt, was richtig viel Spaß macht. :-)

PS: Unterwegs ist mir gerade eingefallen, dass ich doch glatt meine Libelle unterschlagen habe. Das kommt davon, weil ich meine Blogposts immer ganz ungeplant schreibe. Ich habe vorher keinen Plan, sondern ich weiß nur ungefähr, worüber ich schreiben möchte und beim Schreiben kommen mir dann weitere Ideen und irgendwann vergesse ich dann doch wieder irgendetwas. Dieses Mal war es also meine Libelle. Sie ist ein bisschen fülliger und nicht so schön schlank und elegant wie Libellen sonst so sind, aber dafür ist sie wunderbar farbenprächtig.

Sonntag, 1. Oktober 2017

Völlig unspektakuläres Septemberwetter

Heute ist der 1. Oktober, das der Herbst da ist, ist nun überall zu merken.
Ich liebe die kommende Jahreszeit (ich glaube, das habe ich hier im Blog schon ganz oft geschrieben). Morgens ist es kalt, manchmal zieht Nebel auf, tagsüber gibt die Sonne aber noch einmal alles, so, als wollte sie, das wir sie im Winter über in guter Erinnerung behalten. Hach, es ist einfach eine schöne Zeit, noch einmal Kraft tanken, bevor der Winter und die dunkle Jahreszeit kommen. Die Wehmut, dass der Sommer vorbei ist, ist nun auch schon wieder vergangen, ich freue mich auf den Herbst.

Wenn ein neuer Monat beginnt, heißt das in diesem Jahr aber auch, dass wieder ein ganzer Monat Wetter zu nähen ist und so habe ich heute morgen das Semptemberwetter genäht. Dabei musste ich allerdings feststellen, dass das Wetter im September völlig unspektakulär, ja fast sogar ein wenig langweilig war. Wollt Ihr mal sehen???
Temperaturen fast nur zwischen 11 und 18 Grad. Und wenn Ihr jetzt denkt, den orangenen und den grünen Streifen habe ich eingenäht, um die Tage besser unterscheiden zu können, nein, da hatten wir 21 bzw. 10 Grad. Ansonsten waren die Temperaturen eigentlich immer im gelben Bereich. Ich sag's ja: Völlig unspektakulär.

Ihr seht schon, ich habe die Endstücken schon mit angenäht. Im letzten Monat hatte ich ja überlegt, ob ich meine Monate mit oder ohne Zwischenstreifen aneinander nähe. Ich habe mich letztendlich für Zwischenstreifen entschieden und die fertigen Streifen heute auch schon zusammengenäht.

Ich habe dann auch gleich das Papier entfernt, das war wieder eine wahre Strafarbeit. Aber ich war eisern und habe alles entfernt. Allerdings hätte ich oben am Januar erst einen Rand annähen sollen, denn sobald das Papier entfernt war, sind die Streifen "aufgesprungen" und mein Teil oben um einiges breiter als unten. Ich habe dann den Streifen angenäht, aber wieder abgetrennt, ich habe dann versucht, meinen Block ein wenig einzuhalten, um ihn auf die Breite des Quilts zu trimmen. Keine sehr elegante Lösung, zumal das Einhalten bei dem Baumwollsatin nicht so einfach ist. Aber letztendlich hat es geklappt und die kleinen Fältchen fallen vielleicht keinem auf.


Mit den schmalen dunklen Zwischenstreifen bin ich sehr zufrieden und ich freue mich schon sehr, wenn der Quilt am Ende des Jahres fertig ist. Durch die Zwischenstreifen fällt es nicht ganz so sehr auf, dass die Tage im Juli und August nicht ganz genau zusammen passen. Ende Juli habe ich die Tage ja geteilt, dadurch sind sie ein wenig aus der Form geraten und die Nähte passen nichd hundertprozentig aufeinander.

Aber ich will mal nicht ganz so penibel sein, das Top sieht bisher sehr schön aus und das ist doch irgendwie das Wichtigste.