Ihr Lieben, habt vielen Dank für Eure vielen Kommentare zu meinem Einschulungskleid. Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass so viele von Euch Anteil an meinem Kleid genommen haben. Die Änderungen, die ich vorgenommen haben, waren die beste Idee, die ich hatte, denn so ist auch einem Murksteil ein tragbares Kleid geworden. Klar, das Panel hätte noch ein wenig höher sitzen können, so hätte ich das Kleid einen Tucken kürzer machen können, aber auch so habe ich mich wohlgefühlt. ;-)
Am vergangenen Wochenende war es nun soweit, Johannes und ich waren mit meinen Eltern unterwegs in den Süden. Die weite, lange Fahrt mag ich gar nicht, aber ich war froh, dass ich nach der Arbeit am Freitag nicht selbst fahren, sondern nur mitfahren musste. So war es um einiges entspannter für mich.
Am Sonnabend Vormittag waren wir zum Bodensee unterwegs. Der Mann und die Jungs meiner Schwester hatten dort einen Lauf. Ich hätte mir gern noch mehr angesehen, aber dafür war die Zeit leider zur kurz. Welche Stadt mich überhaupt nicht zum Wiederkommen animiert, ist Kressbronn, dort war der Lauf. Die Stadt selbst war für mich... ...naja. Das einzig Positive war der Stoffladen dort, der allerdings hauptsächlich Bekleidungsstoffe führte. Aber einen Stoff habe ich mitgenommen, der als Erinnerung Eingang in meine Jane finden wird.
Am Bodensee hat es mir gut gefallen, vielleicht sollten wir da noch einmal mit unserer Familie hinfahren?
Am Sonntagmorgen hat mir meine Schwester dann ihr Dorf gezeigt und wir haben einen kleinen Spaziergang gemacht. Schön ist es dort.
Wie man sieht, haben wir auch unheimliches Glück mit dem Wetter gehabt. Auf solch warmes Wetter war ich klamottemäßig überhaupt nicht eingestellt. Da war wieder ganz offensichtlich der Unterschied zu unserem Harz zu sehen, mit Sonnenuntergang wird es bei uns kalt und so ist dann auch das Wetter.
Sonntag Nachmittag sind wir nach Tübingen gefahren, dort war umbrisch-provencalischer Markt. Ein Gewusel war in Tübingen, Menschen über Menschen, aber ich fand es trotzdem schön. Und klar, das Wetter war ein Traum.
Irgendwann werde ich mir Tübingen mal in aller Ruhe ansehen und mir Zeit dafür nehmen, das habe ich mir ganz fest vorgenommen, denn die Stadt hat mich mal wieder begeistert. :-)
Am Montag war dann die Einschulung und - ja, das Wetter war ein Traum - und ich habe mich in meinem Kleid total wohl gefühlt. Hin und wieder musste ich am Ausschnitt zuppeln, weil er nicht mehr ganz richtig saß, aber auch das war ok. Leider gibt es kein Foto nur von mir bzw. keins, wo man das Kleid im Ganzen sieht. Nur mit einem Selfie kann ich dienen.
Nach dem Mittagessen, was total lecker war, habe ich dann mit der Bahn die Heimreise angetreten. Es war das erste Mal, dass ich allein mit dem Zug gefahren bin. Und schon in Reulingen kam der Zug 5 Minuten zu spät.
Glücklicherweise hatte ich in Stuttgart ausreichend Zeit, so dass mich diese fünf Minuten nicht gestört haben. Allerdings ist der Zug in Nürnberg 5 Minuten später losgefahren und das brachte dann meinen Zeitplan in Halle arg in's Wanken, denn da hatte ich nur 7 Minuten Aufenthalt. Aber ich habe dem Zugbegleiter gesagt, dass ich in Halle den Anschlusszug schaffen muss und der hat zum Glück gewartet. Mit einem kleinem Sprint habe ich den Zug dann geschafft. Zum Glück, der andere wäre dann erst 23.09 Uhr gefahren... In Nürnberg hatte ich fast eine dreiviertel Stunde Aufenthalt, da habe ich mir dann den Einschulungskuchen schmecken lassen. Frederik hat darauf bestanden, mir von seinem Kuchen ein Stück mitzugeben, auch wenn dann Nachtmittags beim Kaffee die Torte schon angeschnitten war. Darüber habe ich mich unheimlich gefreut und der Kuchen war total lecker (auch wenn es vielleicht nicht mehr so aussieht).
Es war ein schönes Wochenende, auch wenn ich zwischendurch wieder Heimweh gehabt habe (das werde ich wohl nie ablegen können), ich habe aber meine Familie, die nicht dabei war, unheimlich vermisst und ich war sehr froh, als ich Steffen dann in Wernigerode auf dem Bahnhof gesehen habe. Da hat mein Herz einen kleinen, großen Hüpfer gemacht. :-)
Samstag, 21. September 2019
Mittwoch, 11. September 2019
Ein Kleid zur Einschulung
Ja, ihr lest richtig, es gibt mal wieder ein Kleid zur Einschulung. Und nein, ihr habt nichts verpasst, wir schulen nicht schon wieder ein Kind ein (wir haben auch keine mehr...), nein, dieses Mal bin ich nur Gast auf der Einschulung und habe keinen Stress... ...wobei, keinen Stress haben, trifft es auch nicht so ganz. Denn ich habe mir erst Sonntag überlegt, dass ich mir zur Einschulung meines Neffen ein Kleid nähen könnte. Stoff und Schnitt waren schon da (zum Glück, denn sonst wäre es wohl nichts mehr geworden).
Bestimmt seid ihr im Netz schon einmal über den Frieda-Stoff von Lillestoff gestolpert. Den Stoff fand ich von Anfang an toll, aber da mir dazu die passende Idee fehlte, habe ich ihn mir nicht gekauft. Als wir im August in Halle waren, stand der Stoff im dortigen Stoffladen auch, aber noch immer fehlte die Schnitt-Idee. Also blieb der Stoff stehen. Ein paar Tage später kam die neue Ottobre-Woman und was hatten sie verarbeitet?
Genau, den Frieda-Stoff. Toll und ich hatte den nicht gekauft. :-(
Also habe ich im Internet gesucht und tatsächlich noch Stoff gefunden. Und so habe ich mir Ende August das Frieda-Panel und drei andere Stoffe bestellt. Aus dem Panel und dem anderen dunklen Stoff wollte ich das Wickelkleid aus der Ottobre nähen. Irgendwie kam ich dann aber doch in's Grübeln, habe andere Zeitungen gewälzt, um mich dann doch für das Wickelkleid zu entscheiden. Der erste Schock kam beim Maßnehmen: Oberweite Größe 48, Hüfte Größe 50 und Taille (welche Taille eigentlich) Größe 52... Ahhh. Die müssten sich geirrt haben. Ich habe dann obenrum Gr. 48 und im weiteren Verlauf Gr. 50 genommen. Sicher wäre ich auch mit Gr. 48 hingekommen, aber ich wollte nichts riskieren.
Ich hatte mir nur ein Panel gekauft, weil ich es nicht schön finde, dass im oberen Teil des Kleides das Bild zerschnitten ist. Also musste ich mein Vorderteil noch einmal unterteilen, da das Panel nicht für die gesamte Länge gereicht hatte.
Obwohl ich so sorgfältig gesteckt und probiert hatte, war ich mit dem Sitz des Kleides überhaupt nicht zufrieden. Zum fand ich das Kleid in der Taille zu weit, zum anderen gefiel mir der Ausschnitt nicht. Auf der Puppe sah das Kleid (mit Gürtel) toll aus, an mir war es einfach nur grässlich. Ich konnte die ganze Nacht nicht wirklich schlafen, weil mich das Kleid und der Sitz doch arg beschäftigt haben.
Am nächsten Morgen habe ich es dann Steffen gezeigt. Der fand es aber, wie er alles immer schön findet, schön. Bitte nicht unbedingt auf mein Gesicht achten. Zum einen war es noch recht früh und zum anderen war ich mit meinem Kleid todunglücklich. Ich habe mich aber bemüht, freundlich zu gucken.
In meiner Mittagspause habe ich dann nach einer Jacke geguckt und habe noch einen Schal als Gürtelersatz mitgenommen.
Ok, so wurde das Kleid schon einmal tragbar. Und dann habe ich mich hingesetzt und die seitlichen (Overlock)Nähte aufgetrennt.
Ich habe dann vom Ober- und Rockteil Länge weggenommen. So saß meine Frieda schon nicht mehr so tief auf dem Knie und der Wickelausschnitt saß auch besser. Schon als ich das nur gesteckte Kleid anprobiert habe, war zu sehen, dass diese kleine Änderung viel bewirkt.
Nachdem ich genäht hatte, habe ich auch an der Schulterbreite was weggenommen. Da habe ich aber die Ärmel nicht noch einmal rausgetrennt, sondern einfach an der Naht noch einmal lang genäht und so von der Schulter und vom Ärmel was weggenommen. Das waren insgesamt nur gut, zwei, drei Zentimeter, aber es hat viel bewirkt. Auch oben herum saß das Kleid nun besser. Einzig, die Vorderteile treffen nicht genau in der Mitte aufeinander. Erst hatte ich überlegt, noch einmal zu trennen. Nach langen Überlegen habe ich dann aber entschieden: Damit muss ich nun leben.
Blieb nur noch der Saum. Nach dem lustigen Abstecken vom Abiballkleid habe ich dieses Mal einen Rockabrunder benutzt. Amazon Prime sei dank, war er heute schon da (gestern früh bestellt).
Von vorn war der Kreidestrich sehr gut zu sehen, von hinten leider nicht. Wer weiß, wo ich da die Kreide hingepustet habe. Aber alles in allem ist das Teil die perfekte Lösung! Katharina war natürlich auch davon begeistert, allerdings nicht wegen der Praktikabilität, sondern wegen des Pustens... ;-)
Ihr ahnt es schon: Mein Kleid ist fertig. Nicht ganz ohne letzte Hindernisse, ich musste ganz viel trenne und habe wieder gemerkt: Wenn es sich nicht gut anhört, sofort aufhören:
Das Problem hatte ich beim Dreifach-Zickzack-Stich ganz oft. Woran das genau lag, konnte ich nicht ergründen. Ich schiebe es jetzt einfach mal auf das Garn... Aber das ist nun alles egal. Ich bin mit meinem Kleid fertig geworden und nun bin ich auch sehr zufrieden damit.
Ach ja, ich stehe übrigens auf unserem Balkon. Nein, er ist noch nicht ganz fertig, aber alle Platten liegen, das Türschwell ist fest und so haben wir ihn schon einmal eingeweiht. Für unseren Balkon fehlen nun nur noch die Seitenwände und am Türschwell müssen noch die Fugen gemacht werden. Da hatten wir Glück, dass bei uns angefangen worden ist. :-) Ihr glaubt ja gar nicht, wie schön so ein Balkon ist. Heute nachmittag habe ich meinen Kaffee auf dem Balkon getrunken. Einfach nur schön.
Bestimmt seid ihr im Netz schon einmal über den Frieda-Stoff von Lillestoff gestolpert. Den Stoff fand ich von Anfang an toll, aber da mir dazu die passende Idee fehlte, habe ich ihn mir nicht gekauft. Als wir im August in Halle waren, stand der Stoff im dortigen Stoffladen auch, aber noch immer fehlte die Schnitt-Idee. Also blieb der Stoff stehen. Ein paar Tage später kam die neue Ottobre-Woman und was hatten sie verarbeitet?
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| Aus der Ottobre Woman abfotografiert. |
Also habe ich im Internet gesucht und tatsächlich noch Stoff gefunden. Und so habe ich mir Ende August das Frieda-Panel und drei andere Stoffe bestellt. Aus dem Panel und dem anderen dunklen Stoff wollte ich das Wickelkleid aus der Ottobre nähen. Irgendwie kam ich dann aber doch in's Grübeln, habe andere Zeitungen gewälzt, um mich dann doch für das Wickelkleid zu entscheiden. Der erste Schock kam beim Maßnehmen: Oberweite Größe 48, Hüfte Größe 50 und Taille (welche Taille eigentlich) Größe 52... Ahhh. Die müssten sich geirrt haben. Ich habe dann obenrum Gr. 48 und im weiteren Verlauf Gr. 50 genommen. Sicher wäre ich auch mit Gr. 48 hingekommen, aber ich wollte nichts riskieren.
Ich hatte mir nur ein Panel gekauft, weil ich es nicht schön finde, dass im oberen Teil des Kleides das Bild zerschnitten ist. Also musste ich mein Vorderteil noch einmal unterteilen, da das Panel nicht für die gesamte Länge gereicht hatte.
Obwohl ich so sorgfältig gesteckt und probiert hatte, war ich mit dem Sitz des Kleides überhaupt nicht zufrieden. Zum fand ich das Kleid in der Taille zu weit, zum anderen gefiel mir der Ausschnitt nicht. Auf der Puppe sah das Kleid (mit Gürtel) toll aus, an mir war es einfach nur grässlich. Ich konnte die ganze Nacht nicht wirklich schlafen, weil mich das Kleid und der Sitz doch arg beschäftigt haben.
Am nächsten Morgen habe ich es dann Steffen gezeigt. Der fand es aber, wie er alles immer schön findet, schön. Bitte nicht unbedingt auf mein Gesicht achten. Zum einen war es noch recht früh und zum anderen war ich mit meinem Kleid todunglücklich. Ich habe mich aber bemüht, freundlich zu gucken.
In meiner Mittagspause habe ich dann nach einer Jacke geguckt und habe noch einen Schal als Gürtelersatz mitgenommen.
Ok, so wurde das Kleid schon einmal tragbar. Und dann habe ich mich hingesetzt und die seitlichen (Overlock)Nähte aufgetrennt.
Ich habe dann vom Ober- und Rockteil Länge weggenommen. So saß meine Frieda schon nicht mehr so tief auf dem Knie und der Wickelausschnitt saß auch besser. Schon als ich das nur gesteckte Kleid anprobiert habe, war zu sehen, dass diese kleine Änderung viel bewirkt.
Nachdem ich genäht hatte, habe ich auch an der Schulterbreite was weggenommen. Da habe ich aber die Ärmel nicht noch einmal rausgetrennt, sondern einfach an der Naht noch einmal lang genäht und so von der Schulter und vom Ärmel was weggenommen. Das waren insgesamt nur gut, zwei, drei Zentimeter, aber es hat viel bewirkt. Auch oben herum saß das Kleid nun besser. Einzig, die Vorderteile treffen nicht genau in der Mitte aufeinander. Erst hatte ich überlegt, noch einmal zu trennen. Nach langen Überlegen habe ich dann aber entschieden: Damit muss ich nun leben.
Blieb nur noch der Saum. Nach dem lustigen Abstecken vom Abiballkleid habe ich dieses Mal einen Rockabrunder benutzt. Amazon Prime sei dank, war er heute schon da (gestern früh bestellt).
Von vorn war der Kreidestrich sehr gut zu sehen, von hinten leider nicht. Wer weiß, wo ich da die Kreide hingepustet habe. Aber alles in allem ist das Teil die perfekte Lösung! Katharina war natürlich auch davon begeistert, allerdings nicht wegen der Praktikabilität, sondern wegen des Pustens... ;-)
Ihr ahnt es schon: Mein Kleid ist fertig. Nicht ganz ohne letzte Hindernisse, ich musste ganz viel trenne und habe wieder gemerkt: Wenn es sich nicht gut anhört, sofort aufhören:
Das Problem hatte ich beim Dreifach-Zickzack-Stich ganz oft. Woran das genau lag, konnte ich nicht ergründen. Ich schiebe es jetzt einfach mal auf das Garn... Aber das ist nun alles egal. Ich bin mit meinem Kleid fertig geworden und nun bin ich auch sehr zufrieden damit.
Ach ja, ich stehe übrigens auf unserem Balkon. Nein, er ist noch nicht ganz fertig, aber alle Platten liegen, das Türschwell ist fest und so haben wir ihn schon einmal eingeweiht. Für unseren Balkon fehlen nun nur noch die Seitenwände und am Türschwell müssen noch die Fugen gemacht werden. Da hatten wir Glück, dass bei uns angefangen worden ist. :-) Ihr glaubt ja gar nicht, wie schön so ein Balkon ist. Heute nachmittag habe ich meinen Kaffee auf dem Balkon getrunken. Einfach nur schön.
Dienstag, 3. September 2019
Meine neue Nähmaschine
Habt vielen Dank für Eure lieben Kommentare zu meinen letzten Beiträgen. Ja, es ist immer gut, ein Nähprojekt in Reserve zu haben, so kann frau mal schnell einen oder mehrere Blöcke nähen. Und wenn ich immer mal ein oder zwei Blöckchen nähe, werde ich auch irgendwann fertig. Dauert halt nur ein wenig länger. ;-)
Gestern Abend habe ich ein wenig Zeit zum nähen gehabt. Steffen hat Nachtschicht, das hatten wir seit Jahren nicht mehr und im Moment sehe ich die Vorteile darin, aber ungewohnt ist es schon irgendwie. Naja, gestern habe ich nur Vorteile gesehen und den letzten Block für meine Nähmaschine genäht.
Jeannette hatte ja geschrieben, dass sie die Flying Geese Einheit auf Papier genäht hat. Darber habe ich auch kurzzeitig nachgedacht, aber dann hätte ich ja erst noch den Block aufzeichnen müssen. Dazu hatte ich keine Lust, also habe ich die Flying Geese herkömmlich genäht. Es ging eigentlich auch ganz gut. Gut, die ein oder andere Spitze ist mir mal wieder verloren gegangen, aber sie waren da. Das wirklich letzte Teil war dann auch irgendwie viel zu lang für meinen Block. obwohl ich genau nach Maß zugeschnitten hatte.
Mit 8 1/2 Inch war das Teil zu lang, mit 7 1/2 Inch zu kurz. Ich habe das Teil dann wieder abgetrennt und versucht, die Spitze genau an der Naht auslaufen zu lassen. Es ging ganz gut. Ich hatte dann zwar noch eine minimale Abweichung, ich habe da einfach mit einer etwas größeren Nahzugabe erneut genäht und nun bin ich mit meiner Nähmaschine zufrieden.
Wie geschrieben, ist hin und wieder eine Spitze verlustig gegangen und rechts das grüne Dreieck in Innenraum der Nähmaschine passt leider nicht ganz zum anderen Dreieck, aber damit kann ich leben. Ansonsten finde ich das Top sehr schön. Lange hat es gedauert, die Stoffe für die einzelnen Blöcke rauszusuchen. Schließlich wollte ich eine schöne Farbverteilung von blau über braun-beige zu grün und rosa zu rot. Ich denke, das ist ganz gut gelungen.
Nun muss ich mein Top heften und dann überlegen, wie ich quilten möchte. In knapp 14 Tagen steht mir eine lange Zugfahrt bevor, ich überlege schon, ob ich mir den Quilt als Zeitvertreib mitnehmen werde...
Gestern Abend habe ich ein wenig Zeit zum nähen gehabt. Steffen hat Nachtschicht, das hatten wir seit Jahren nicht mehr und im Moment sehe ich die Vorteile darin, aber ungewohnt ist es schon irgendwie. Naja, gestern habe ich nur Vorteile gesehen und den letzten Block für meine Nähmaschine genäht.
Jeannette hatte ja geschrieben, dass sie die Flying Geese Einheit auf Papier genäht hat. Darber habe ich auch kurzzeitig nachgedacht, aber dann hätte ich ja erst noch den Block aufzeichnen müssen. Dazu hatte ich keine Lust, also habe ich die Flying Geese herkömmlich genäht. Es ging eigentlich auch ganz gut. Gut, die ein oder andere Spitze ist mir mal wieder verloren gegangen, aber sie waren da. Das wirklich letzte Teil war dann auch irgendwie viel zu lang für meinen Block. obwohl ich genau nach Maß zugeschnitten hatte.
Mit 8 1/2 Inch war das Teil zu lang, mit 7 1/2 Inch zu kurz. Ich habe das Teil dann wieder abgetrennt und versucht, die Spitze genau an der Naht auslaufen zu lassen. Es ging ganz gut. Ich hatte dann zwar noch eine minimale Abweichung, ich habe da einfach mit einer etwas größeren Nahzugabe erneut genäht und nun bin ich mit meiner Nähmaschine zufrieden.
Wie geschrieben, ist hin und wieder eine Spitze verlustig gegangen und rechts das grüne Dreieck in Innenraum der Nähmaschine passt leider nicht ganz zum anderen Dreieck, aber damit kann ich leben. Ansonsten finde ich das Top sehr schön. Lange hat es gedauert, die Stoffe für die einzelnen Blöcke rauszusuchen. Schließlich wollte ich eine schöne Farbverteilung von blau über braun-beige zu grün und rosa zu rot. Ich denke, das ist ganz gut gelungen.
Nun muss ich mein Top heften und dann überlegen, wie ich quilten möchte. In knapp 14 Tagen steht mir eine lange Zugfahrt bevor, ich überlege schon, ob ich mir den Quilt als Zeitvertreib mitnehmen werde...
Montag, 2. September 2019
Mal wieder Jane
Lange habe ich keine Blöcke für meine Jane genäht. In der letzten Woche war mir nach Nähen, es sollte was Schnelles für nach der Arbeit sein. Und so habe ich mir einen Jane-Block der J-Reihe rausgesucht.
Ich möchte in meine Jane ja auch Stoffe mit einarbeiten, mit denen ich eine Erinnerung verbinde. Als wir im Sommer in Delmenhorst waren, waren wir ja auch in Bremen und dort haben Katharina und ich im Karstadt in der Stoffabteilung gestöbert. Ich habe mir dann einen Patchworkstoff für meine Jane mitgenommen. Den habe ich nun für den Block J3 ausgewählt.
Die Ecken habe ich auf Papier genäht, die Bögen dann auf das Mittelteil appliziert und die Ecken angenäht. Vor dem Bügeln sah mein Block lustig aus und erinnerte mich an die Schnapper, die wir uns als Kinder immer gefaltet haben.
Der Block sieht schön aus und in der Reihe J fehlen mir nun nur noch sechs Blöcke. Mal schauen, wann ich dazu komme, weitere Blöcke zu nähen. Irgendwie habe ich gerade mal wieder zu viele Dinge am Laufen, deswegen ruhen manche Sachen im Moment auch.
Ich möchte in meine Jane ja auch Stoffe mit einarbeiten, mit denen ich eine Erinnerung verbinde. Als wir im Sommer in Delmenhorst waren, waren wir ja auch in Bremen und dort haben Katharina und ich im Karstadt in der Stoffabteilung gestöbert. Ich habe mir dann einen Patchworkstoff für meine Jane mitgenommen. Den habe ich nun für den Block J3 ausgewählt.
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| J3 - Rick´s Volleyball Net |
Der Block sieht schön aus und in der Reihe J fehlen mir nun nur noch sechs Blöcke. Mal schauen, wann ich dazu komme, weitere Blöcke zu nähen. Irgendwie habe ich gerade mal wieder zu viele Dinge am Laufen, deswegen ruhen manche Sachen im Moment auch.
Sonntag, 1. September 2019
Zwischenstand
Heute habe ich doch noch Zeit gefunden, an meiner Nähmaschine weiter zu arbeiten und ich bin gut voran gekommen. Und da Ingrid schrieb, dass sie es sich noch gar nicht vorstellen kann, zeige ich mal den Zwischenstand.
Vielleicht wird es jetzt ein wenig klarer, wie der Quilt aussehen wird. Links kommt noch ein Block mit gefühlten tausend Flying Geese hin - den habe ich mir bis zum Schluss aufgehoben. Das wird meine Wochenaufgabe. ;-)
Vielleicht wird es jetzt ein wenig klarer, wie der Quilt aussehen wird. Links kommt noch ein Block mit gefühlten tausend Flying Geese hin - den habe ich mir bis zum Schluss aufgehoben. Das wird meine Wochenaufgabe. ;-)
Zwei AMC nach Feininger
Bestimmt habe ich schon das ein oder andere Mal geschrieben, dass ich von dem Künstler Lyonel Feininger sehr begeistert bin. Johannes haben wir mit zweitem Namen auch nach ihm benannt. :-) Und so gucke ich auch immer, wenn eine Ausstellung in meiner Nähe ist, dass ich mir diese ansehe. Als wir in Halle im Urlaub waren, waren wir dort in der Moritzburg und haben uns u. a. die Bilder angesehen, die dort von ihm noch hängen. Im Urlaub waren wir ja in Gelmeroda und haben uns die kleine Kirche angesehen, die er bis zu seinem Tod gemalt hat.
In Quedlinburg gibt es die Lyonel-Feininger-Galerie. Als Feininger dann 1937 Deutschland verlassen hat, hat er große Teile seiner Werke seinem Freund Klumpp übergeben, welcher sie in Quedlinburg vor den Nazis versteckt hatte und so die Werke vor der Vernichtung gerettet hat. Nachdem nach dem Tod von Feinigers Frau Julia die Eigentumsverhältnisse mit den Erben geklärt waren, wurde die Feininger-Galerie gegründet und somit die Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Noch bis zum 2.9. ist in der Galerie die Sonderausstellung "Die Feiningers. Ein Familienbild am Bauhaus." zu sehen.
Die Ausstellung habe ich mir letztes Wochenende angesehen. Im Urlaub haben wir es leider nicht geschafft. Der Vorteil, dass ich am letzten Wochenende dort war, war allerdings, dass ich allein war. Meine ganze Familie war unterwegs und so habe ich mir einfach mal Zeit für mich genommen und mir in aller Ruhe die Ausstellung angesehen.
Die Ausstellung war wirklich sehenswert und wenn ich Jonathan nicht vom Fußball hätte abholen müssen, wäre ich noch länger geblieben.
In den letzten Tagen habe ich zwei AMC nach Bildern von Feiniger genäht. Zum einen habe ich für einen privaten Tausch die Kirche von Gelmeroda nachgearbeitet.
Dazu habe ich mir ein Bild ausgedruckt und dieses auf meinen Leuchtkasten gelegt, so dass ich die Konturen nachzeichnen konnte. Die Konturen habe ich dann mit schwarzem Garn gestickt und dann die Zwischenräume mit Auarellstiften ausgemalt und das dann mit Wasser verwischt. Und so sieht die Karte aus:
Katharina hat die Kirche sofort erkannt und zwar an dem spitzen Turm. ;-)
Mit Astrid, die ihren Blog leider nicht mehr hat, tausche ich seit Anfang des Jahres regelmäßig AMC (leider komme ich nicht immer zum posten). Wir tauschen Karten, die zum Monat passen. Von Astrid bekam ich im August eine tolle Leuchtturmkarte.
Und ich habe mich, inspiriert durch die Ausstellung in Quedlinburg, dazu entschieden, ihr eine AMC mit Segelbooten zu machen.
Auch hier habe ich es wieder so gemacht, dass ich die Konturen auf dem Leuchtkasten von einem Bild abgezeichnet und diese dann nachgestickt habe. Hier habe ich allerdings farbig gestickt. Die Zwischenräume habe ich auch hier wieder koloriert. Ich finde beide Karten schön und ich denke, das Kolorieren werde ich wohl noch des Öfteren versuchen.
In Quedlinburg gibt es die Lyonel-Feininger-Galerie. Als Feininger dann 1937 Deutschland verlassen hat, hat er große Teile seiner Werke seinem Freund Klumpp übergeben, welcher sie in Quedlinburg vor den Nazis versteckt hatte und so die Werke vor der Vernichtung gerettet hat. Nachdem nach dem Tod von Feinigers Frau Julia die Eigentumsverhältnisse mit den Erben geklärt waren, wurde die Feininger-Galerie gegründet und somit die Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Noch bis zum 2.9. ist in der Galerie die Sonderausstellung "Die Feiningers. Ein Familienbild am Bauhaus." zu sehen.
Die Ausstellung habe ich mir letztes Wochenende angesehen. Im Urlaub haben wir es leider nicht geschafft. Der Vorteil, dass ich am letzten Wochenende dort war, war allerdings, dass ich allein war. Meine ganze Familie war unterwegs und so habe ich mir einfach mal Zeit für mich genommen und mir in aller Ruhe die Ausstellung angesehen.
Die Ausstellung war wirklich sehenswert und wenn ich Jonathan nicht vom Fußball hätte abholen müssen, wäre ich noch länger geblieben.
In den letzten Tagen habe ich zwei AMC nach Bildern von Feiniger genäht. Zum einen habe ich für einen privaten Tausch die Kirche von Gelmeroda nachgearbeitet.
Dazu habe ich mir ein Bild ausgedruckt und dieses auf meinen Leuchtkasten gelegt, so dass ich die Konturen nachzeichnen konnte. Die Konturen habe ich dann mit schwarzem Garn gestickt und dann die Zwischenräume mit Auarellstiften ausgemalt und das dann mit Wasser verwischt. Und so sieht die Karte aus:
Katharina hat die Kirche sofort erkannt und zwar an dem spitzen Turm. ;-)
Mit Astrid, die ihren Blog leider nicht mehr hat, tausche ich seit Anfang des Jahres regelmäßig AMC (leider komme ich nicht immer zum posten). Wir tauschen Karten, die zum Monat passen. Von Astrid bekam ich im August eine tolle Leuchtturmkarte.
Und ich habe mich, inspiriert durch die Ausstellung in Quedlinburg, dazu entschieden, ihr eine AMC mit Segelbooten zu machen.
Auch hier habe ich es wieder so gemacht, dass ich die Konturen auf dem Leuchtkasten von einem Bild abgezeichnet und diese dann nachgestickt habe. Hier habe ich allerdings farbig gestickt. Die Zwischenräume habe ich auch hier wieder koloriert. Ich finde beide Karten schön und ich denke, das Kolorieren werde ich wohl noch des Öfteren versuchen.
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