Samstag, 11. Januar 2020

Gegen ständiges Frieren

Habt vielen lieben Dank für Eure Kommentare zu meinen letzten Beiträgen. Wie immer habe ich mich über jede einzelnen sehr gefreut. Nur leider schaffe ich es nicht, auf jeden einzelnen zu antworten. Ja, mit meinem neuen Quilt bin ich wahnsinnig glücklich, allerdings muss ich darauf auch gut aufpassen, denn die drei aus unserer Familie, die noch zu Hause sind und den Quilt schon kennen, haben festgestellt, wie kuschelig und schön warm der doch ist. Aber, da das MEIN Quilt ist (ich bin nämlich diejenige, die hier zu Hause ständig friert und nicht die anderen), muss ich ihn schon ziemlich verteidigen. Allerdings ist er auch groß genug, dass sich damit zwei einkuscheln könnten.

Auf Facebook hatte ich meinen Quilt auch  gezeigt und dort auch geschrieben, dass der Quilt das richtige für mich ist, da ich immer friere und das nahm Jeannette zum Anlass, mir ein kleines Päckchen mit gestrickten Socken zu schicken.
 
Sind die nicht schön??? 😍Da ich selber nur rechte Maschen und auch nur gerade stricken kann und ich muss sagen, Stricken liegt mir auch nicht, hüte ich meine gestrickten Strümpfe und auch meine gestrickten Spüllappen wie einen Schatz. Die oberen Socken sind schon im Einsatz, die ziehe ich hier zu Hause und im Bett über meine normalen Strümpfe drüber, dann habe ich wenigstens keine kalten Füße. Liebe Jeannette, hab nochmals vielen, vielen Dank dafür.

Da mit den Strümpfen aber noch nicht das restliche Frieren im Bett behoben ist und weil mein Flanellquilt so wunderbar warm und kuschelig und schwer ist, habe ich beschlossen, ich WILL einen Schlafquilt aus Flanell. Nun habe ich ja über einen Zeitraum viele schöne Flanellstoffe gesammelt, die nehme ich auch sehr gern zum Applizieren. Aber ich habe es nicht über's Herz gebracht, die Stoffe alle in meinem Schlafquilt zu packen. Nein, das ging einfach nicht. Und so habe ich noch einmal gesucht und noch zwei Jelly Rolls von den wunderbar bunten Stoffen gefunden, aus denen schon mein großer Quilt ist.
 
Sind die Farben nicht ein Traum? Es hätte die Stoffe auch noch in hell, beige, braun gegeben, aber das bin ich nicht. Irgendwie passt bunt schon besser zu mir. Also habe ich mir Donnerstag früh noch zwei Rollen bestellt und wieder waren sie einen Tag später da. Das ist ein unheimlich schneller Versand.

Und seit Mittwoch suche ich schon im Netz nach schönen, schnellen Quilts aus Jelly Rolls, schließlich muss mein Quilt ja schnell fertig werden, denn ich friere ja jetzt schon und nicht erst im Sommer oder Herbst. 😉
Dieser Quilt war meine erste Idee (nach langem Suchen). Ich hätte sogar von dem schwarzen Flanell etwas über. Allerdings bin ich mir da nicht sicher, ob der Rest reicht und ob der Quilt dann auch für einen Schalfquilt groß genug werden würde.

Dann hatte ich einen tollen Quilt gesehen, den ich ewig nicht wieder gefunden habe. Der Quilt hatte wie einen 3D-Effekt durch die Verwendung von bunten und schwarzen Stoffen. Schön wäre er gewesen, aber ich wollte keinen weiteren Stoff dazu kaufen. Der Quilt, den ich gesehen hatte, war so ähnlich, wie der auf dem rechten Foto, wobei der rechts aus Charmepacks genäht wird und ich hatte ja schon meine Jelly Rolls bestellt.

Ich suche auch nach einem Muster, wo ich nicht allzu viel schneiden muss und auch nicht so viel Verschnitt habe. Ich möchte möglichst zeit- und stoffsparend zuschneiden und nähen.

Mein ziemlich erster Gedanke war dann auch ein Log Cabin-Quilt, ähnlich dem auf dem unteren Foto.
Ich habe dann noch ein bisschen weiter gesucht und das Foto eines Quilts gefunden, der auch rechteckigen und quadratischen Log Cabin-Blöcken genäht wird.

Ich habe mir in den Kopf gesetzt, den Quilt heute zu beginnen, sonst hätte ich mir die Anleitung zu dem Quilt bestellt. Mir fällt es immer leichter, mit einer Anleitung zu nähen. Ich tu mich manchmal schwer damit, zu erkennen, wie schneide ich nun am besten zu, wie gehe ich am besten vor.

Aber ich denke, ich werde den Quilt trotzdem schaffen. Ich werde meine Stoffe bunt mischen, es soll ja ein bunter Quilt werden. Und dadurch, dass ich ja die Streifen habe, muss  ich mir wegen der Größe eigentlich keine Gedanken machen. Ich muss nur als erstes zwe Blöcke nähen mit einem Quadrat in der Mitte und einmal Streifen drumherum, wenn ich die zusammengenätht habe, weiß ich ja auch die Größe der anderen Blöcke und dann sollte es eventuell funktionieren (hoffe ich).

Ich werde auf jede Fall von meinem Projekt berichten und euch teilhaben lassen. 😉

Dienstag, 7. Januar 2020

Das Ende der Weihnachtszeit

Gestern war es soweit, wir haben, ganz der Tradition folgend, unseren Weihnachtsbaum bis zum 6. Januar stehen lassen. In diesem Jahr war es ein so schönes Weihnachtsfest, eine wundervolle Zeit zwischen den Jahren und ein sehr schöner Baum, so dass ich ihn am liebsten noch viel länger hätte stehen lassen. Er hat auch gar nicht genadelt.
Schön finde ich auch den Schatten unter dem Baum.
Mit Katharina habe ich den Baum abgeschmückt und dabei mal unseren Weihnachtsbaumschmuck sortiert. Ich hatte ja geschrieben, dass wir ein ganzes Sammelsurium haben und das haben wir nun einmal sortiert und das, was nun wirklich nicht mehr schön war, haben wir auch gleich entsorgt. Hach, das tat wirklich gut. Und schmunzeln musste ich, als ich auf unseren Karton geguckt habe:
Vor 19 Jahren stand unser Baum auch bis zum 6. Januar, da war Johannes noch nicht einmal da... Das war schon irgendwie ein seltsames Gefühl, dieses Datum zu sehen. Ich habe dann unseren Karton wieder beschriftet, vielleicht freue ich mich in 19 Jahren wieder darüber. 😉
Wir werfen unseren Weihnachtsbaum immer aus dem Fenster. In diesem Jahr habe ich das mal übernommen, durch unseren Balkon war das so richtig einfach.
 
Ganz viel Wehmut war bei mir gestern dabei, als ich den Baum abgeschmückt habe. Wie geschrieben, es war eine so schöne Weihnachtszeit, aber nun freue ich mich auf das, was kommt und ich bin mir sicher, es kommen in diesem Jahr noch viele schöne Zeiten, an die ich mich gern erinnere.

Montag, 6. Januar 2020

Kuschelig warm...

...ist mein farbenfroher Flanellquilt. Seit gestern ist er fertig und ich habe ihn gestern Abend getestet: Er ist traumhaft warm.
Der Quilt war in der Fertigstellung ein Quilt mit Hindernissen. Vorgestern hatte ich ja schon ein wenig von meinen Schwierigkeiten berichtet und ihr werdet es nicht glauben, es ging so weiter. Am Sonntag habe ich mit dem Quilten weitergemacht, aber nach den ersten paar Stichen blockierte die Nähmaschine. Ich habe dann alles wieder behoben und neu eingefädelt, Spule neu eingelegt und wieder ein paar Stiche genäht. Die Maschine hat aber wieder blockiert. Und dann habe ich gesehen, dass an dem Teil, welches die Spulenkapsel in der richtigen Position hält, ein kleines Teil abgebrochen ist.
Damit konnte ich nicht mehr weiter nähen. 😨 Ach Mensch, das war wirklich großer Mist. Dem Händler werde ich nun eine Mail schreiben und schauen, ob ich das Teil als Ersatzteil bekomme und dann selbst ab- und wieder anschrauben kann oder aber, ob ich die Maschine einsenden muss.
Auf diesem Foto kann man gut erkenne, dass es eine Schraube ist, die ich lösen müsste, um das Teil zu wechseln. Ich denke aber, ich werde die Maschine einschicken müssen.

Um meinen Quilt zu beenden, habe ich also habe ich meine "alte" Janome wieder hervorgeholt und den Quilt darauf weiter genäht. Dabei ist mir wieder der Unterschied zwischen den beiden Maschinen aufgefallen. Die 6700 ist wirklich um einiges komfortabler. Man merkt, dass die alte Janome schon 9 Jahre alt ist. Aber sie hat sich wacker geschlagen und ich konnte halbwegs vernünftig quilten.

Für das Binding habe ich dieses Mal sogar ausgerechnet, wie viele Streifen ich brauche.
Johannes würde jetzt wieder anführen, dass ich auf dem Gymnasium Mathe abwählen wollte. Irgendetwas mit meiner Berechnung muss wohl nicht geklappt haben. 😂 Zum Glück hatte ich noch ausreichend schwarzen Stoff und so habe ich ein Stück eingesetzt. Beim Zusammennähen des Bindings habe ich mich aber sehr schwer getan, zweimal habe ich es falsch gemacht. Zum Glück hatte ich so viel Stoff, dass ich einfach abschneiden konnte und nicht auftrennen musste. Das war dann aber auch die letzte Panne, die ich bei dem Quilt hatte und am späten Nachmittag war er dann fertig.
 
Ach, ihr glaubt ja gar nicht, WIE glücklich ich mit meinem Quilt bin. Der ist einfach nur schön und so warm und kuschelig. Heute sind wir ein wenig rumgefahren, um zu schauen, wo wir schöne Fotos machen können.
Fotos haben wir in der Umgebung von Elbingerode gemacht. Es war gar nicht so einfach, eine passende, schöne Umgebung zu finden.
Ich finde, auch die Rückseite ist schön geworden und von der Falte ist nicht mehr ganz so viel zu sehen, ich konnte sie ganz gut ausstreichen. Es war gut, dass ich bis dahin das Geheftete noch einmal aufgemacht habe.
Ja, ich bin stolz auf meinen Quilt und überlege, ob ich mir vielleicht aus Flanell einen Schlafquilt nähen sollte. Auf Facebook habe ich einen ganz tollen Flanellquilt aus wunderschönen Stoffen gesehen. Aber leider käme der aus Amerika... Eine abschließende Entscheidung ist diesbezüglich noch nicht getroffen, aber ich denke eher, wenn Schlafquilt aus Flanell, dann aus meinen Stoffen (auch wenn die anderen wunderschön waren und der Quilt natürlich auch).

Samstag, 4. Januar 2020

Ich habe einen Plan

Habt vielen Dank für Eure lieben Kommentare zu meinem Rosenquilt. Rela hat, glaube ich, Recht, dass der Quilt ohne die Knöpfe besser aussieht, also bleiben sie weg. Und ja, ich habe Glück gehabt, dass in dem Glas kein Rotwein war, dann wäre mein Quilt wohl ruiniert gewesen... 🙈

Von meinem neuen Plan habe ich ja schon erzählt und ich denke nun sehr intensiv über diesen Quilt nach und ich freue mich schon sehr darauf, mit dem Quilt zu beginnen. Vorher möchte ich aber noch einige Dinge fertig stellen, zum einen meinen Wetterquilt, meinen Nähmschinenquilt (da fehlt nur noch das Binding und der Tunnel rückseitig) und zum anderen meinen Flanellquilt, der ja noch lange kein Quilt ist. Mit dem Flanellquilt habe ich gestern begonnen.

Das erste Problem bestand allerdings darin, dass das Vlies, welches ich noch hatte, zu klein war. Da fiel es mir auch wieder ein, warum der Quilt noch kein Quilt war. Das das Vlies zu klein war, hatte ich nämlich im Sommer schon einmal festgestellt. Bestellen wäre möglich, aber dann hätte ich meinen Quilt wieder beiseite legen müssen, in meiner näheren Umgebung gibt es keine Patchworkgeschäfte und der Bastelladen in Wernigerode hat nur Freudenbergvlies und das mag ich nicht so gern. Also habe ich das Vlies zusammen gestückelt.
 
Da der Flanellquilt so richtig schön flanellig werden soll, habe ich mir für die Rückseite auch Flanell gekauft. Der überbreite Flanell gefiel mir nicht, also habe ich mir Stoff in 1,10 m Breite bestellt und auch die Rückseite gestückelt. Und dann kam das Schwierigste: Dieses riesen Teil heften. Ich habe dazu wieder unseren Esstisch benutzt, allerdings ist mir die Rückseite immer wieder vom Tisch gerutscht. Irgendwann hat es aber dann doch geklappt... ...und dann habe ich festgestellt, dass vom Vlies eine Ecke und von der Rückseite in paar Zentimeterchen fehlten.
So ein Mist aber auch. Also habe ich alles wieder auseinander genommen. Die Rückseite habe ich noch verbreitert und das Vlies anders herum verwendet und dann passte es. Allerdings war dann in der Rückseite ein ziemlich dicke Falte.
 
Also habe ich noch einmal einen Teil auseinander genommen und - so gut es ging - die Falte rausgestrichen. Ganz weg habe ich sie nicht bekommen, aber mit der restlichen Falte konnte ich dann leben.
Da sah noch alles schön aus, aber nach den ersten Quiltnähten war es das reinste Gewurschtel unter der Nadel...
 
Ich bin schon ein ganz gutes Stück voran gekommen, aber es liegen noch ganz viele Nähte vor mir, ich habe aber auch noch den Sonntag und den Montag, denn da ist bei uns Feiertag. 😉

Donnerstag, 2. Januar 2020

Nun bin ich auf Rosen gebettet

Ihr Lieben, habt vielen Dank für eure lieben Kommentare zu meinen letzten Beiträgen. Ja, ihr habt vollkommen Recht: Schließt sich eine Tür, geht irgendwo eine neue auf. Und ja, so ist es ja auch. Dass ich mit dem Wetterquilt aufhöre, heißt ja nicht, dass ich nichts mehr nähe. Nein, ich habe ja einen Plan. Ja, ja, gedanklich beschäftige ich mich schon gaaaanz intensiv mit "Meiner Heimat". Allerdings möchte ich vorher noch den Wetterquilt und meinen Flanellquilt beenden, damit ich mich dann ganz der Heimat widmen kann.

Meinen Rosenquilt habe ich Silvester fertig gemacht. Zunächst wusste ich nicht, wie ich meinen Quilt quilten sollte. Ich habe es dann mit Klaudia gehalten und ganz einfach nur die Quadrate umrundet. Zwischendurch habe ich getestet, ob der Quilt auch gerade hängt. Er hängt gut und so habe ich weiter gemacht. Ich habe dann noch überlegt, ob ich auf die Kreuzungspunkte der Sashinstreifen noch Rosenknöpfe aufnähe. Wenn mir so richtig schöne Knöpfe über den Weg laufen, werde ich das wohl machen. Da ich im Moment keine habe, kann ich auch keine annähen. 😂

Das Binding und den Tunnel habe ich dann Silvester Abend angenäht. In den letzten Jahren habe ich Silvester immer einen Quilt genäht.

Wie man auf dem unteren Foto sehen kann, sind die Rosen auch schon gewässert. Auf dem Tisch stand ein Glas Selter von Katharina und das habe ich mit den Quilt umgekippt. Ehe ich aber realisiert habe, dass die Selter gerade über meinen neuen Quilt läuft, hat es eine Weile gedauert. 😓Naja, war ja nur Wasser und am nächsten Morgen war es dann auch wieder ohne Flecken getrocknet.
Am 1. Januar haben wir dann einen schnellen Ausflug gemacht, da habe ich meinen Quilt mitgenommen, um ein schönes Foto zu machen. Auf Facebook hatte ich gelesen, dass der Blaue See so gut wie leer sein soll. Das wollte ich gern sehen und so haben wir uns auf den Weg gemacht. Und ja, der Blaue See ist wirklich fast leer. Ich bin mit den Kindern einmal durch den See gelaufen. Das war schon ein komisches Gefühl.


Auf diesem Foto kann man ganz gut erkennen, bis wohin normalerweise das Wasser steht. Durch Risse im Kalkuntergrund versickert das Wasser im Herbst und Winter, im Frühjahr füllt sich der See wieder. So leer habe ich den See noch nie gesehen, nun bin ich aber auch noch regelmäßig im Winter da. Ich kann mich noch erinnern, dass der See, als ich Kind war, auch mal sehr leer gewesen ist. Da hieß es immer, dass durch den Bergbau irgendwie der Zulauf  "gekappt" worden ist. Ob es das gewesen ist, weiß ich nicht mehr, so wurde es seinerzeit erzählt.
Als Kinder sind wir oft dort zum baden gewesen. Meinen Geburtstagsblogquilt habe ich seinerzeit auch am Blauen See fotografiert. Da gibt es aber im Blog nur Bilder vom Quilt, nicht vom See...
Der Blaue See am 31.8.2014
Ich bin gespannt, ob und wie weit sich der See im Frühjahr wieder füllt. Im Frühjahr ist das Wasser leuchtend blau.
Der Blaue See am 01.04.2018
Vor ein, zwei Tagen wurde in den Nachrichten gesagt, dass das Sachsen-Anhalt wieder das trockenste Bundesland im letzte Jahr war, wie auch schon in den Jahren zuvor. Vielleicht ist der See deswegen diesen Winter so sehr leer. Ich hoffe, er füllt sich wieder.
Der Blick auf allen drei Bilder geht in die gleiche Richtung, wenn auch aus unterschiedlichen Perspektiven. Auf den beiden Wasserbildern ist der Felsen jeweils unter Wasser.

Allerdings konnte ich am Blauen See kein schönes Foto machen, also sind wir weiter gefahren. Im Winter ist es ja mit dem natürlichen Licht etwas schwierig, zumal wir auch erst am Nachmittag losgefahren sind. Auf dem Weg Richtung Todtenrode ist ein kleiner See, da haben wir angehalten und ich habe mit Katharina schöne Fotos gemacht. Also sie hat fotografiert und ich habe den Quilt gehalten.
Auf diesem Foto sieht es richtig eisig aus, als ob wir richtigen Winter haben. Haben wir leider nicht, aber der See war etwas überfroren.
Und dieses Foto hat die schönen Farben dank des Bildbearbeitungsprogramms auf meinem Handy bekommen. Der Filter nennt sich "Morning Glory" und ich finde, das Bild hat was... 😍

Mittwoch, 1. Januar 2020

Das neue Jahr beginnt mit Abschied

Zunächst einmal wünsche ich euch allen ein gesundes, neues Jahr mit ganz viel Glück, Freude, Liebe, schönen Momenten, Sonnenschein, Lachen... ...es soll einfach ein schönes Jahr werden. Das wünsche ich mir und euch. Ich freue mich auf ein weiteres Jahr bloggen, gemeinsam mit euch. Oft hatte ich ja schon überlegt, ob ich weiter bloggen soll oder nicht, aber ich mache weiter, es macht mir einfach viel zu viel Spaß. Ich bin zwar auch auf Facebook und hin und wieder auf Instagram unterwegs, aber das ist mir beides zu oberflächlich. Im Blog ist der Austausch intensiver und für mich wertvoller.

Steffen und ich waren gestern Abend zu Hause, ich in eher der Typ Silvestermuffel. Ich mag die vorgeschriebene Fröhlichkeit nicht und so bin ich - ehrlich gesagt - immer froh, wenn wir Silvester gemütlich zu Hause sein können. Zumal Katharina ja auch erst sieben Jahre alt ist und bei ihr ist es noch immer so, wenn sie müde ist, ist sie SOFORT müde und muss ins Bett. So war es auch in diesem Jahr, eigentlich wollte sie noch bis Mitternacht aufbleiben, aber gegen elf war sie so müde, dass sie in's Bett gegangen ist. Ich konnte sie noch nicht einmal um Mitternacht wecken, sie hat tief und fest geschlafen. Heute morgen war sie aber traurig, dass sie das Feuerwerk verpasst hat.
 
 
Steffen und ich haben uns das Feuerwerk vom Balkon aus angesehen. In diesem Jahr haben wir sogar mit was anderem als Selters angestoßen. Allerdings hätte ich das wohl besser lassen sollen, das eine Glas Sekt hat mir Kopfschmerzen beschert, als hätte ich einen Vollrausch. Das war nun wirklich das allerletzte Mal, dass ich Sekt getrunken habe!!!
Steffen hat sich durch das Fernsehprogramm geklickert und ich habe an meinem Rosenquilt das Binding angenäht. Bilder davon zeige ich morgen oder übermorgen.

Heute habe ich die letzten beiden Monate vom diesjährigen Wetterquilt genäht. November und Dezember standen noch aus. Der November war einfach nur langweilig grün. Da fehlt ganz eindeutig weiß oder blau.
Auch der Dezember sieht nicht viel besser aus, wobei da wenigstens mal ein paar Tage mit Temperaturen in Richtung 0 Grad dabei waren. Aber Frosttage sucht man auch im Dezember vergeblich.
 Mein Top habe ich dann auch noch zusammengenäht.
Es gab in diesem Jahr wenige Tage um bzw. unter 0 Grad, der Sommer war nicht ganz so lang und heiß wie im letzten Jahr.

Ich habe mal meine drei Wetterquilts nebeneinander gelegt, denn nur so kann man vergleichen, wie das Wetter wirklich war.
Mein Quilttop von diesem Jahr ist ein wenig größer als die anderen beiden. Ich glaube, das liegt daran, dass ich ja seit April mit einer neuen Nähmaschine genäht habe und da ist die Einstellung für die cm-Nahtzugabe 0,7, bei der anderen Nähmaschine waren es genau 0,75 cm. Ich bilde mir ein, dass die Temperaturstreifen auch minimal größer sind als die vergangenen Jahre.

Aber eigentlich ist das ja nun wirklich egal, es geht ja um die Temperaturen und sollte es mich ganz arg stören, könnte ich den Randstreifen oben und unten etwas abschneiden. Mal sehen, was ich mache.

Damit beende ich nun meine Wetternäherei. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, aber in diesem Jahr fehlte die Motivation. Hinzu kommt, dass meine gewählten Stoffe nicht für ein weiteres Jahr Wetternäherei reichen würden und ob ich genau diese Farben noch einmal bekommen könnte, weiß ich nicht. Es soll also so sein, dass hier nun Schluss ist.

Steffen hat morgen ja wieder Spätschicht, vielleicht habe ich abends, wenn ich dann auf ihn warte, noch die Motivation, aus meinem Top einen Quilt zu machen... Den fertigen Quilt werde ich auf jeden Fall noch zeigen. Und dann muss ich definitiv noch eine Temperaturskala nähen, denn sonst weiß ja niemand, welche Farbe welcher Temperatur entspricht. 😉

Der Abschied fällt mir nicht ganz so leicht, es ist ein Abschied mit einem lachenden und einem weinenden Auge, hätte ich noch ausreichend Stoff, würde ich wohl doch noch ein Jahr dran hängen, denn zum einen ist dieses Jahr ein Schaltjahr und zum anderen haben wir im August Silberhochzeit. Das wäre schon irgendwie cool, da noch einmal das Wetter zu haben. Die Temperaturen werde ich weiterhin jeden Tag notieren. Kann ja nicht schaden. 😉 Auf jeden Fall hat es mir viel Spaß gemacht, gemeinsam mit Elke und im ersten Jahr, Katrin das Wetter zu nähen. Gemeinsame Aktionen machen immer mehr Spaß, als wenn man nur allein näht. Schön war es auch, die Quilts bei Reginas Quiltausstellung gemeinsam nebeneinander zu sehen.

In der Facebookgruppe der Patchworkgilde nähen nun auch verschiedene Leute einen Wetterquilt. Ich bin darauf gespannt, wie sich das entwickelt. Mir wird die ganze Sache nun auch etwas zu groß...