Samstag, 3. Oktober 2020

Das Herbstkleid für unseren Balkon

Ganz oft habe ich zu Steffen gesagt, dass ich in diesem Jahr noch trauriger sein werde, wenn der Sommer vorbei ist, denn dann ist auch die schöne Balkonzeit vorbei. Auch wenn das Wetter in letzter Zeit wechselhaft war, war ich doch so oft wie möglich noch draußen. Besonders morgens liebe ich es, Zeit auf dem Balkon zu haben.

Die Bilder sind schon ein paar Tage älter, aber ich wollte sie trotzdem gern noch zeigen. Das war morgens ein magischer Moment.

Unsere Schwalben sind seit Mitte September weg. Flogen sie am 12. noch wie wild durch die Gegend, waren sie ein paar Tage später einfach weg.

Ich freue mich schon auf das kommende Frühjahr, wenn sie dann plötzlich wieder da sind.

Hin und wieder hatte ich das Glück, dass morgens die Sonne wunderbar schien und ich schöne Fotos machen konnte. Guckt mal, wie schön die Sonne mit unserer Balkonsonnenblume "spielt".

Heute morgen war es auf unserem Balkon recht frisch, aber der Tau zauberte tolle Ansichten in unsere Geranien.

Sieht das nicht wunderschön aus? Ich war total fasziniert heute morgen. Da es jetzt aber nachts schon recht frisch ist, habe ich unseren Balkon ein wenig herbstfest gemacht. Die Geranien habe ich nun rausgenommen und durch Herbstpflanzen ersetzt. Allerdings kenne ich davon nur das Heidekraut. Die anderen Pflanzen fand ich schön und es stand auf dem Schild "winterhart". Vielleicht hätte ich aber auch mal auf den Namen gucken sollen...

Die Herbstcrysantheme, Heidekraut und das Gras haben wir von meiner Schwester zum Hochzeitstag bekommen. Heute habe ich es dann endlich geschafft, die Crysantheme und das Heidekraut in einen größeren Topf zu pflanzen.

Die anderen Pflanzen bleiben noch ein wenig stehen, noch haben wir keinen Frost. Als ich heute draußen tätig war, habe ich mich dann doch irgendwie auf dem Herbst und auch den Winter gefreut. Ich denke, ich muss gar nicht traurig sein, dass der Sommer vorbei ist, sondern ich kann mich auf den Herbst freuen und die beginnende Ruhe genießen.

Unsere Windmühle hatte ganz schön zu tun, es war teilweise ganz schön windig. Auch wenn die Windmühle was für Kinder ist, freue ich mich jedes Mal darüber, wenn sie sich im Wind dreht. 

Und da es jetzt schon recht früh dunkel wird, kommt das Windlicht gut zum Einsatz, welches wir von unseren Freuden zur Silberhochzeit bekommen haben.

In den nächsten Tagen werden wir dann die Möbel und die Sonnenschirme auf den Boden bringen und den Balkon winterfest machen. Und dann hoffe ich irgendwie auf einen schönen Herbst und Winter.

Monatsfragen 9/2020

Wie in den letzten Monaten auch, ist es Zeit, für den monatlichen Rückblick. Gern beteiligte ich mich dabei wieder an Martins Aktion.

1) Welcher Blog-Beitrag hat deine Leser begeistert?

Der beliebteste Beitrag war in diesem Monat der über das Wachsen der Kinder. Gelesen haben ihn über 500 Leser. Herzlichen Dank dafür.

2) Welchen Projekten/Hobbies bist du nachgegangen?

Viel habe ich in den letzten Wochen genäht und viele AMC sind entstanden.

3) Gab es im Radio oder Fernsehen etwas tolles für dich?

Im Radio nicht direkt, aber Jonathan hat mir wieder ein paar ganz tolle Lieder vorgespielt. Manche davon haben wir ganz, ganz laut zusammen im Auto auf dem Weg nach Hause gehört.

4) Was war leider nicht so gut an diesem Monat?

Irgendwie fehlte mir in diesem Monat die Zeit. Irgendwie hatte ich das Gefühl, es ist wie vor Corona: Stress, Stress und nochmal Stress...

5) Lachen tut immer gut, was hat dich diesen Monat zum Lachen gebracht?

Was hat mich zum Lachen gebracht? Oh ja, es hat mich was zum Lachen gebracht, eigentlich war es eher so, dass ich andere zum Lachen gebracht habe. Ich habe mal wieder die Geschichte erzählt, wie ich tanken wollte und natürlich mein Auto abgeschlossen habe. Den Tankdeckel bekam ich dann logischerweise nicht auf. Ich habe dann das Auto aufgeschlossen und einen Schraubenzieher geholt, um damit den Tankdeckel aufzubekommen. Ging natürlich nicht, weil ich ja das Auto wieder zugeschlossen hatte. Ich bin dann unverrichteter Dinge von der Tankstelle wieder abgefahren. Heute weiß ich, dass es blöd ist, tanken zu wollen, wenn das Auto abgeschlossen ist.

6) Was war dein Genusshighlight des Monats?

Kürzlich habe ich einen Salat gegessen, den wir uns früher ganz oft gekauft haben: Eisbergsalat mit Hähnchenbrust, Ananas und Currysoße. Er hat geschmeckt wie früher

7) Gab es einen Beitrag oder Artikel im Netz der dir in Erinnerung geblieben ist?

Nein, da ist mir nicht wirklich was in Erinnerung geblieben, denn ich hatte nicht wirklich Zeit, andere Blogs zu lesen.

8) Was hast du dir gegönnt?

Gegönnt habe ich mir eine neue Overlock, da die alte nach vielen Jahren gemeinsamen Nähens den Geist aufgegeben hat. Ach, was für eine tolle, neue Maschine das ist.

9) Hast du etwas schönes erlebt, von dem du berichten willst?

Oh ja: Weimar. Drei Tage waren wir dort. Wir hatten mit dem Wetter ein klein wenig Pech und ich glaube, Urlaub zu zweit muss man auch erst lernen, aber mit jedem Tag, der vergeht, wird der Urlaub immer schöner.

10) Was gab es besonderes auf deinem Blog zu entdecken? (Kommentare, Beiträge, Veränderungen)

Da gab es nicht so viel Besonderes zu entdecken.

11) Gab es noch etwas, wovon du unbedingt erzählen willst?

Ja, und zwar, wie stolz ich auf meine Kinder bin. Johannes ist nun schon ein ganzes Jahr in Potsdam und wuppt sein Studium ganz wunderbar. Jonathan hat den Schulwechsel wunderbar überstanden und bringt gute bis sehr gute Noten nach Hause und erzählt uns von der Schule und wenn er Arbeiten schreibt. Und Katharina hat keine Angst mehr vor dem Schwimmunterricht, im Gegenteil, sie hat sogar etwas wie Vorfreude auf die Schwimmstunden.

12) Was hast du dir für den kommenden Monat vorgenommen?

Ich möchte unbedingt einen Quilt nähen und zwar muss der am 09.10. fertig sein, da er am 10.10. verschenkt werden soll. Ach ja, zehn von dreißig Blöcken sind fertig.


Freitag, 2. Oktober 2020

Wunscherfüller

Ich gebe es zu: Ich mag keine Überraschungen. Zum einen bin ich unheimlich neugierig und zum anderen habe ich lieber alles selbst in der Hand. Ich organisiere lieber selbst, dann weiß ich, was mich erwartet und dass alles auch klappt. Heute sozusagen hat es mich erwischt.

Jonathan feiert heute in seinen 17. Geburtstag rein und wir hatten noch einiges vorzubereiten. Steffen allerdings hat das alles so gar nicht interessiert und meinte nur, wir hätten Freitag um drei ein Date. Er ließ sich - trotz wiederholter Nachfragen - nicht in die Karten gucken und verschieben wollte er das Date auch nicht. Heute habe ich dann meiner Kollegin "mein Leid geklagt", aber so wirklich Verständnis hatte sie nicht für mich. Sie meinte nur, ich soll mich freuen, dass er was geplant hat. Na toll und dabei muss ich noch einkaufen und das Essen für Jonathans Feier vorbereiten. Meiner anderen Kollegin musste ich einen Korb geben, als sie fragte, ob wir was vom Bäcker zum Mittag holen wollen. Zuerst wollte ich mich anschließen, habe mich dann aber dagegen entschieden, weil ich ja nicht wusste, was Steffen vorhatte und wenn ich dann vielleicht sooo satt bin und er womöglich mit mir Kaffee trinken wollte, wäre das blöd.

Wir sind dann Richtung Veckenstedt gefahren und er sagte mir, ich soll in Veckenstedt am ersten braunen  Haus rechts abbiegen. So hat er mir mal den Weg zum dortigen Fußballplatz beschrieben, nur dass das erste Haus in Veckenstedt nicht braun, sondern gelb ist und ich so den Weg natürlich nicht gefunden habe (dass an der Straße ein großes Schild den Weg zum Sportplatz weist, verschweige ich jetzt mal ganz dezent). Ich gehe gern zum Fußball, aber das kann nicht sein Ernst sein. War es aber nicht, wir sind weiter gefahren Richtung Teichwirtschaft. Dort kann man angeln und auch Fisch kaufen. Das hat mir Steffen auch erzählt. Toll: Wir kaufen Fisch und er verkauft mir das als Ausflug und das, wenn ich sowieso keine Zeit habe.

Wir haben aber keinen Fisch gekauft, sondern wurden von meinen drei Kolleginnen mit Kaffee und Kuchen erwartet!!! Wir hatten besten Sonnenschein und alle drei haben sich natürlich amüsiert, dass ich wirklich absolut ahnlungslos war. Kaffee und Kuchen war total lecker. Die größte Überraschung erwartete mich aber, als dann der Chef ankam und meinte, er hätte Arthrose, ob jemand von den Frauen Trecker fahren könnte. Können nicht, aber wollen!

Wie oft habe ich meiner Kollegin erzählt, dass ich gern mal Trecker fahren möchte. Und heute durfte ich Trecker fahren. Ich kann es noch immer nicht so richtig glauben. 

Wir sind einmal an den Teichen lang gefahren. Das Schalten war ein bisschen schwierig, aber letztendlich habe ich es doch geschafft und ich bin sogar rückwärts gefahren. Und jetzt kommen wieder ganz typische Viola-Gedanken: Ich hatte meinen Rucksack am Tisch gelassen und darin war mein Portemonnaie und darin - na klar - mein Führerschein. Ich habe mir ernsthaft Sorgen gemacht und habe gehofft, dass wir nicht angehalten werden. Als ich das den Mädels erzählt habe, haben sie sich ausgeschüttet vor Lachen. Hätte ich sicher auch. 😂😂😂

Das war so eine tolle Idee meiner Kolleginnen, ich bin immer noch total ergriffen. Sie haben sich solche Mühe gegeben, alle drei wussten es. Und was noch "schlimmer" ist: Auch meine Familie wusste es und sie haben mich gleich gefragt, wie es denn gewesen ist. Johannes rief deswegen extra aus Potsdam an, also wusste auch er Bescheid. Und alle haben dicht gehalten, sogar Steffen. Das ist was ganz Besonderes, denn wir können beide keine Überraschungen für uns behalten, Geschenke schenken wir uns immer vor dem eigentlichen Tag... ...und das hat er einfach so für sich behalten. 😊

Mittwoch, 30. September 2020

Meine Heimat - Block 12

Wieder sind 14 Tage in's Land gegangen, Zeit also, einen weiteren Heimatblock zu zeigen. Zum Glück gibt es aufmerksame Blogleser, die uns darauf hingewiesen haben, dass Katrin und ich im letzten Post unterschiedliche Blöcke gezeigt haben. Uns selber ist das gar nicht aufgefallen. 😂So haben wir dann dieses Mal die Blöcke anders herum genäht: Katrin den Rolling Stone und ich den mit dem Kreuz in der Mitte. Und schon sind wir wieder gleich. 

Den Block habe ich gezeichnet, wieder ausgehend vom Nine-Patch-Block. Mittlerweile finde ich es nicht mehr ganz so schwierig, die Blöcke selbst zu zeichnen. Wieder konnte ich den Block mit meinen Schablonen zuschneiden. Bisher haben sich die Schablonen bei diesem Projekt gut bewährt.

Mein Block sitzt im Tal, an der Grenze zwischen den hellen und dem grünen Bereich und so habe ich die Stoffe entsprechend ausgesucht. Obwohl ich so viele Stoffe habe, fand ich doch immer, dass gerade der ein oder andere Stoff gefehlt hat.

Letztendlich hatte ich dann aber doch passende Stoffe, so dass ich am Ende einen schönen Block genäht habe:

Als nächstes steht dann der Block mit den vielen Y-Nähten an. Das wird ein ganz heller Block werden. Ehrlich gesagt, ich drücke mich vor dem Block. Y-Nähte mag ich so gar nicht. Auf Elkes Blog gibt es dazu ja eine schöne Anleitung, ich weiß gar nicht, wie oft ich die schon gelesen habe. Eigentlich dürfte ja nichts schief gehen, aber... Naja, ich werde sehen, was ich in 14 Tagen hier dann posten werde. Beibt gespannt. 😉

Sonntag, 20. September 2020

Warum wachsen Kinder?

Puh... Der Alltag nach dem Urlaub hat mich voll erwischt, ich merke auch, dass der Fußball im Kreis wieder begonnen hat. Ich habe noch nicht so viel zu tun, es war ja erst der zweite Spieltag, aber ich merke doch, dass Zeit dafür draufgeht. Ich glaube, ich hatte seit etlichen Tagen den PC gar nicht an, das meiste erledige ich über's Handy und so bleibt der Rechner aus. Untätig war ich aber nicht, denn ich habe AMC genäht. 25 brauche ich, 16 sind komplett fertig, 2 sind fast fertig und fünf weitere sind in meinem Kopf fertig. 😉 Ich tausche in diesem Jahr einen AMC-Adventskalender. Meiner ist schon seit einer ganzen Weile hier, den, den ich fertige, werde ich dann im Oktober/November absenden. Ich bin schon sehr gespannt auf den Adventskalender. Schade nur, dass ich die AMC jetzt noch nicht zeigen kann. 😉

Tja und dann musste ich feststellen: Kinder wachsen! Gerade Katharina beweist mir das im Moment fast jeden Morgen, nämlich immer dann, wenn sie mit einem Kleidungsstück ankommt und fragt, ob sie das noch anziehen kann. Meist entscheiden wir dann gemeinsam, dass es zu klein ist und meist muss ich sie dann ausziehen (weil das Teil wirklich schon seeeehr klein ist 😂). Naja und durch das Kleidungnähen konnte ich auch meine neue Overlockmaschine ausgiebig testen.

Ja, eine neue Maschine ist eingezogen. Meine alte Overlock, die mit mir durch dick und dünn gegangen ist, habe ich damals - vor vielen Jahren - bei Quelle bestellt. Als ich überlegt habe, wie lange ich die Maschine schon habe, habe ich mal gegoogelt: Quelle gibt es seit 2009 nicht mehr. Elf Jahre, also ist die Maschine bestimmt schon 14, 15 Jahre alt. Plötzlich hat sie überhaupt nicht mehr genäht. Ich habe sie eingefädelt, ein paar Stiche konnte ich nähen, allerdings stimmte die Fadenspannung gar nicht mehr und dann ging wieder nichts mehr. Ich habe dann alles mehrfach sauber gemacht und immer wieder probiert, aber es wurde immer schlimmer. Beim Aufschrauben der Maschine von unten habe ich wieder unsere Reparatur entdeckt:

Irgend etwas war da mal abgebrochen und das Innere der Maschine sackte an der Stelle ab. Wir haben dann den kleinen Engel darunter gesteckt und die Maschine hat über Jahre hinweg damit gut genäht. Nun war die Überlegung, was ich tue: Reparieren lassen oder doch jetzt schon über eine neue Maschine nachdenken. Ich habe mich für Letzteres entschieden (schweren Herzens, denn die Maschine hat mir gute Dienste geleistet).

Ich habe lange überlegt, welche Maschine ich kaufen soll (irgendwann war mein Plan, die 2000D von Janome zu kaufen, aber erst in ein oder zwei oder drei Jahren). Ich habe dann auch bei günstigen Maschinen geguckt, aber Steffen meinte, wenn ich eine kaufe, soll ich eine richtige Maschine kaufen, denn ich benutze sie ja doch sehr oft. Also habe ich mir die Janome AirThread noch einmal genauer angesehen und mich dann entschieden, mir diese Maschine zu kaufen. Das Gefummel beim Einfädeln hat mich schon immer ziemlich genervt. Naja: Es ging wie immer ganz fix: Am Sonntag bestellt, am Dienstag da!

 

Ich muss schon sagen: Die Maschine ist toll, besonders das Einfädeln mit Luft begeistert mich. Es klappt nicht immer gleich beim ersten Mal, aber es ist allemal besser, als von Hand einzufädeln. 😉 Und dann habe ich die Maschine getestet. Das ganze Wochenende habe ich gesessen und für Katharina Oberteile genäht. Ich liebe ja den Trägerkleid-Schnitt von Klimperklein. Nach diesem Schnitt nähe ich schon seit Jahren für Katharina die Oberteile (hoffentlich bekommt sie davon kein Trauma, weil sie immer nur das Gleiche bekommt 😅😂).

Und so sind letztes Wochenende eine ganze Menge Tuniken und Kleider entstanden:

Den Hafenkitzstoff habe ich schon ewig liegen, denn daraus hatte ich für Katharina mal ein Oberteil genäht, als sich im Kindergarten der Fotograf angekündigt hatte. Meine Güte, wie lange das schon wieder her ist. Bei meiner Nähaktion habe ich nun die Reste des Stoffs vernäht.

Von dem Einhornstoff ist noch einiges über, da kann ich noch einmal etwas für Katharina draus nähen. Vielleicht reicht der Stoff auch noch für lange Ärmel oder ein Kleid.

  

Vom Hafenkitzstoff habe ich nur wiklich alle Reste aufgebraucht. Das Rückenteil konnte ich nicht mal mehr im Bruch zuschneiden und auch das Halsbündchen musste ich aus zwei Stücken zusammensetzen. Aber das war egal.

  

Diese beiden Stoffen waren mal Teil eines Jerseypakets von Michas Stoffecke, die ich eigentlich für mich bestellt hatte. Einen der Stoff hatte ich für mich vernäht, die anderen landeten erst einmal in der Kiste (zum Glück kann ich jetzt sagen). An dem Kleid habe ich unten einen Rollsaum genäht. Auch das geht mit der neuen Overlock einfach komfortabel und der Rollsäum wird einfach schön.

Diese Shirts sind auch noch entstanden:

  

Man sieht, die Stoffehabe ich schon lange liegen, früher war es ausreichend, 50 cm von einem Stoff zu kaufen, aber das reicht nun nicht mehr. Beim Anna und Elsa-Shirt habe ich arg mit dem Halsbündchen gekämpft: Die erste Variante war schief.

So konnte es nicht bleiben, also habe ich das Bündchen abgeschnitten (zum Glück habe ich - obwohl es im Schnitt nicht vorgesehen ist, eine Nahtzugabe angeschnitten, weil ich den Halsausschnitt ein wenig weit finde). Da der Ausschnitt aber dann für meinen Geschmack zu weit ist, habe ich ein richtiges Bündchen angenäht. Und dann nahm das Drama seinen Lauf.

Zuerst hatte ich nicht allen Stoff vom Shirt erwischt, dann war das Bündchen faltig angenäht. Nein, das konnte so auch nicht bleiben. Also weider ab, dieses Mal aber trennen, denn irgendwann ist der Halsausschnitt so groß, dass das Shirt nicht mehr tragbar ist.

Am Ende habe ich dann wieder einen normalen Streifen zur Versäuberung angenäht und der dritte Versuch hat dann geklappt.

Das ist meine Ausbeute vom vergangenen Wochenende. Gestern fielen mir dann zwei Stoffe in die Hände, die nun auch unbedingt vernäht werden mussten, sonst wären sie wohl nicht mehr passend gewesen.

Ich weiß gar nicht mehr, wie lange dieser Panelstoff schon im Schrank liegt und darauf wartet, dass Katharina endlich groß genug dafür ist. Lange hat es gedauert. Nun musste der Stoff aber dringend vernäht werden, denn es hätte schon fast nicht mehr für das Oberteil vom Kleid gereicht. Die Ärmel haben wir mit Absicht 3/4 lang gemacht, so kann Katharina das Kleid auch tragen, wenn es schon ein wenig kühler ist.

Auch dieser Stoff lag schon eine ganze Weile im Schrank, ich hatte schon Befürchtungen, dass Katharina ihn gar nicht mehr mag. Aber noch findet sie das Shirt schön. Oberteile hat sie jetzt erst einmal ganz gut, nun muss ich gucken, ob ich Stoff für Leggings im Schrank finde. Katharina zieht lieber Leggings als Jeanshosen an...

Auf jeden Fall kann ich sagen, dass sich die Anschaffung der neuen Overlock gelohnt hat. Zum derzeitigen Zeitpunkt war sie nicht eingeplant, aber ich bin mit der Maschine total happy und man merkt den Unterschied zu meiner alten Overlock. Die neue näht viel leiser und ruhiger und viele Sachen gehen einfacher als bei der alten. Ich sage nur: Rollsaum! Das war ein Kauf, den ich nicht bereut habe. 😍

Dienstag, 15. September 2020

Meine Heimat - Block 11

Wieder sind 14 Tage in's Land gegangen und ich kann den nächsten Block vom Heimatquilt zeigen. So richtig kann ich es noch gar nicht glauben, dass wir nun schon in die zweite Hälfte starten, wir haben doch man gerade erst mit dem Projekt begonnen.

Da ich meinen Quilt, wie Valomea damals auch, im Querformat nähe, habe ich Block 10 in den unteren Bereich geschoben. Da ich in diesem Bereich noch gar keinen Block habe, war es ein wenig schwierig, für den Stoff die passenden Stoffe auszusuchen, andererseits war ich in der Stoffwahl noch recht frei. Dieser Block liegt im grünen Bereich und so konnte ich mal in der grünen Kiste kramen.

Zugeschnitten habe ich den Block zum größten Teil wieder mit den Schablonen von Marti Michell, die gestreiften Teilblöcke habe ich so zugeschnitten. Bevor ich die einzelnen Teile zusammengenäht habe, habe ich immer erst probiert, ob die Stoffe so zusammenpassen.

Nachdem ich es passend fand, habe ich die Stoffe so zusammengenäht und ich finde, der Block sieht gut aus:

Als ich die Stoffe wieder weggeräumt habe, habe ich unter vielen anderen grünen Stoffen einen Stoff entdeckt, den ich für diesen Block rausgesucht, aber in dem ganzen Wust der Stoffe vergessen habe:

Schade, denn der hätte auch sehr gut zum Block gepasst. Naja, ein paar grüne Blöcke kommen ja noch. ;-)

Samstag, 12. September 2020

Reparieren

Ihr Lieben, habt tausend Dank für eure lieben Glückwünsche zu unserer Silberhochzeit. Wir haben uns sehr darüber gefreut. 25 Jahre ist so eine unvorstellbar lange Zeit, was haben wir in der nicht alles erlebt, zusammen gelacht, zusammen geweint, gekämpft, gehofft... Ach ja. Rückblickend kann ich sagen, dass es eine schöne Feier war und auch der Urlaub in Weimar - mit einigen Höhen und Tiefen - war schön. Und ein paar Tage nach unserer Silberhochzeit war ich für einen kurzen Moment noch einmal eine Silberbraut.

Dieses Krönchen habe ich von meiner Kollegin geschenkt bekommen. Es hat wohl ihre Mutter zur Silberhochzeit getragen. Die Mutti ist kürzlich verstorben und meine Kollegin räumt nun ihre Wohnung aus. Schade, dass ich das Krönchen nicht schon am 30. August hatte, ich hätte es den ganzen Tag getragen. So findet es nun seinen Platz in unserer Vitrine. 😘

Aber eigentlich wollte ich euch ja von meiner Reparatur erzählen. Letztes Jahr im August habe ich mir einen Utensilo genäht, der neben meinem Bett hängt und allerlei Nützliches und Unnützes aufnimmt. Zur Befestigung habe ich oben Ösen angebracht und den Utensilo an zwei Nägeln aufgehängt. Logisch, dass der Utensilo irgendwann durchhängt. 

Also habe ich oben noch zwei weitere Ösen angebracht. Die Idee an sich war ja gar nicht verkehrt, nun waren die Nagelköpfe für die Ösen ein winziges Stück zu groß und als ich versucht habe, die Ösen über die Nägel zu bekommen, sind diese aus dem Stoff ausgerissen.

Na super, das wollte ich doch gerade vermeiden. Nun war sozusagen guter Rat teuer. Ich habe dann nach dem roten Hintergrundstoff gesucht und in meinen Kisten sogar noch einen Rest gefunden. Daraus habe ich dann einen "Tunnel" genäht, den ich von vorn aufgenäht und nach hinten umgeklappt habe.


So waren meine hässlichen, ausgerissenen Löcher verdeckt und ich konnte meinen Utensilo wieder aufhängen. Das Annähen des Tunnels auf der hinteren Seite hat dann allerdings noch eine halbe Ewigkeit gedauert.

Haken für die Stange habe ich zum Glück noch gefunden, mit einer wirklichen Stange sah es da schon schlechter aus.

Ich hatte hinter dem Vorhang noch eine alte Bistrogardinenstange gefunden, die musste als Notlösung erst einmal herhalten. Und zum Glück konnte ich das überstehende Stück einfach nach hinten umbiegen:

Ich wei, dass ist jetzt erst einmal wieder ein Provisorium, aber ich bin fest entschlossen, die umgeknickte Stange durch eine richtige Quiltstange zu ersetzen... ...irgendwann. 😂 Aber erst einmal konnte ich meinen Utensilo wieder aufhängen und weil ich mich darüber so freue, verlinke ich den Beitrag mal bei Valomeas Repaieren von 12 bis 12.

Freitag, 4. September 2020

25 Jahre...

 


Ich kann es selbst noch gar nicht so richtig glauben, aber zwischen diesen beiden Bildern liegen 25 Jahre. Ja, wir haben unsere Silberhochzeit am Sonntag gehabt. Eigentlich hatten wir geplant, mal so richtig groß zu feiern, es war auch schon alles soweit vorbereitet: Raum organisiert, Einladungen waren fertig und mussten nur noch verschickt werden, endlich hatten wir jemanden gefunden, der Musik macht, für's Essen hatten wir jemanden und auch eine Fotografin hatten wir... ...und dann kam Corona und der Rest ist bekannt.

Wir hatten nun eine Feier, wie wir sie nicht wollten, denn das Ergebnis war, dass ich eigentlich den gesamten Sonnabend gewirbelt habe, gleich morgens habe ich mit der Vorbereitung des Essens angefangen. Am Sonntag haben wir dann im Wohnzimmer geräumt und geräumt und geräumt und nach x Versuchen dann die ideale Position für die Tische gefunden, schließlich mussten mal eben 17 Personen Platz finden. Gar nicht so einfach.

 

Für die Tischdeko habe ich einige meiner Hortensienblüten geopfert, in meinen Kisten fand sich noch silbernes Band und ein paar Perlen haben wir auch noch auf die Tische gestreut. Mit den Blättern der Hebe sah das richtig schön aus.

 

In Katharinas Verkleidungskisten war mein alter Kopfschmuck, den hat Henni in unsere Tischdeko mit eingebunden, so gab es ein wenig die Verbindung zu unserer Hochzeit.

Zum Mittag hatte ich Schnitzelpfanne und Pizzasuppe vorbereitet und da Henni lieber Geflügel als Schwein isst, habe ich für sie noch Geschnetzeltes gemacht. Dazu gab es Spätzle oder Reise oder Brötchen. Gut, es gab keine Kartoffeln, aber die gehören für mich sowieso in den Keller. 😂

Zum Mittag konnte ich mich nicht wirklich entspannen, erst nachdem alle satt waren und mein Essen gereicht hatte, wurde ich etwas lockerer. Letzten Endes war es eine gelungene Feier und ich glaube, unsere Gäste habe sich auch wohl gefühlt. Ich hatte mir ja ein schönes Foto von Steffen und mir gewünscht, so richtig hat das nicht geklappt. Das konnten wir dann erst machen, nachdem abends alle Gäste weg waren. Steffen hat dafür nochmal sein Hemd angezogen, er war schon wieder in "Räubezivil":

Donnerstag, 3. September 2020

Monatsfragen 8/2020

1) Welcher Blog-Beitrag hat deine Leser begeistert?

Der beliebteste Beitrag diesen Monat war der über den kleinen Babyquilt. Ich will mich jetzt auch nicht loben, aber das ist auch ein süßer Quilt. ;-)

2) Welchen Projekten/Hobbies bist du nachgegangen?

Wieder habe ich viel genäht und ein wenig gestickt. Fotografiert habe ich auch mal wieder ganz viel.

3) Gab es im Radio oder Fernsehen etwas tolles für dich?

Zählt Kino auch dazu? Dann ja, denn wir haben im Kino einen ganz tollen Film über Marie Curie gesehen. Der Film hat mich unheimlich beeindruckt.

4) Was war leider nicht so gut an diesem Monat?

Da komme ich noch einmal auf unsere Feierabsage vom April zu sprechen. Die Absage unserer Silberhochzeit kam diesen Monat, klar, da wollten wir ja feiern, wieder hoch und hat mich den ganzen Sonnabend und auch noch Sonntag ziemlich traurig gemacht.

5) Lachen tut immer gut, was hat dich diesen Monat zum Lachen gebracht?

So ganz spontan fällt mir dazu gar nichts mehr ein.

6) Was war dein Genusshighlight des Monats?

Lecker war das Essen, welches wir zu unserer Silberhochzeit gekocht haben: Schnitzelpfanne, Pizzasuppe und Geschnetzeltes.

7) Gab es einen Beitrag oder Artikel im Netz der dir in Erinnerung geblieben ist?

???

8) Was hast du dir gegönnt?

Ach ja, jetzt fällt mir dazu was ein: Mitte September läuft mein Handyvertrag aus und eigentlich wollte ich nur einen Vertrag, ohne Handy. Aber meine Familie hat mich so lange gelatschert, bis ich mich für ein neues Handy entschieden habe.

9) Hast du etwas schönes erlebt, von dem du berichten willst?

Umheimlich beeindruckt war ich von dem Film über Marie Curie. Am Ende des Films saß ich da und mir liefen einfach die Tränen, ich konnte nichts dagegen machen.

10) Was gab es besonderes auf deinem Blog zu entdecken? (Kommentare, Beiträge, Veränderungen)

Veränderungen gibt es nicht, ich mag doch keine Veränderungen. Was mich sehr gefreut hat, waren wie immer die vielen lieben Kommentare von euch.

11) Gab es noch etwas, wovon du unbedingt erzählen willst?

Na klar und dann ganz eindeutig unsere Silberhochzeit. Ich denke, dazu gibt es mal noch einen extra Post.

12) Was hast du dir für den kommenden Monat vorgenommen?

Diesen Monat habe ich mir vorgenommen, die AMC für den Adventskalender fertig zu nähen, den ich in diesem Jahr mit Uschy mache. Mein Paket ist hier schon angekommen, einige AMC habe ich bereits fertig, in meinem Kopf steht der Plan bereits fertig.