Sonntag, 29. März 2015

Immer wieder sonntags...

...kommt ein Post von mir, zu mehr fehlt mir im Moment leider die Zeit.

Zunächst einmal habt vielen Dank für Eure lieben Kommentare zu meinen "Paradiesvögeln". Die hängen nun bei uns im Wohnzimmer und haben endlich den Winterquilt abgelöst. Gestern haben wir das Zimmer der Jungs umgeräumt und so mussten wir auch die Quilts erst einmal abhängen. Über dem Bett hing die "Maske", die Jonathan leider nicht mehr haben wollte. Naja und so hängt dieser Quilt nun neben der Badezimmertür und hat endlich *schäm* den Weihnachtsquilt abgelöst.

Eigentlich wollte ich ja als nächstes meinen "Trip around the world" nähen, aber den habe ich noch ein wenig nach hinten geschoben *winke, winke, Nana* und ich hatte ja auch noch eine andere Idee, denn in der aktuellen Burda Patchwork war ein toller Quilt mit Stoffen von Paula Nadelstern.

Der hatte es mir angetan und so habe ich mich auf die Suche nach ein paar Stoffen gemacht. Kombinieren wollte ich die Stoffe mit den handgefärbten Satins von Martina. Ich weiß bloß gar nicht, warum ich mir in letzter Zeit immer wieder Quilts aussuche, die mit Schablonen zugeschnitten werden. Das liegt mir doch eigentlich gar nicht, aber ich denke, ich habe in ganz passables Top zusammenbekommen:
Leider habe ich bisher nur das Handyfoto, ein besseres Foto gibt es morgen bei Tageslicht. Nun muss ich nur überlegen, wie ich den kleinen Quilt quilten möchte. Mmh...

Sonntag, 22. März 2015

Ein erfolgreicher Sonntag

Eigentlich hatte ich mir in diesem Jahr ja vorgenommen, meine angefangenen Sachen "abzuarbeiten" und nicht mehr so viel Neues anzufangen, auch wollte ich nicht mehr so viele Aktionen mitmachen, weil ich mir dann immer so viel Zeit lasse und am Ende irgendwie das Gefühl habe, ich schaffe es nicht. Aber bei dem ABC-Swap der Patchworkgilde auf Facebook habe ich mich anstecken lassen. Zunächst hatte ich mich nur für eine Gruppe angemeldet, aber weil in der anderen dann noch ein paar Personen fehlten, habe ich mich auch da angemeldet.

Eigentlich hatte ich gehofft, dabei meinen Fischstoff zu verarbeiten, aber der war dann dafür doch ungeeignet (hat aber inzwischen ein neues zu Hause bekommen). Stoff für "F" habe ich schnell gefunden, für das "G" der zweiten Gruppe musste ich ein wenig suchen, aber auch da habe ich dann was Schönes gefunden.

Und so habe ich in den letzten Tagen massenweise F- und G-Blöcke genäht, naja, Massen nicht wirklich, sondern nur 26. Aber weil es ja immer das Gleiche war, kam es mir doch viel mehr vor, als nur 26 Blöcke. Jetzt bin ich aber doch froh, dass ich damit endlich fertig bin...

Ich hatte meine Blöcke zunächst 0,5 cm größer zugeschnitten, als das Endmaß betragen sollte. Ich wusste ja nicht wie sehr sich die Blöcke nach dem Applizieren noch zusammenziehen. So musste ich dann notgedrungen alle meine Blöcke noch einmal auf das richtige Maß zurechtschneiden.
Für G habe ich Stoff mit Gespenstern gefunden und darauf, passend zur Farbe, mit orange das G appliziert. Bei F war es mit dem Stoff einfacher, da hatte ich schon lange, bevor ich mich zu dem Swap angemeldet hatte, einen tollen Stoff mit kleinen Federn gefunden. Der gefiel mir so gut. Darauf habe ich dann aus braunem Stoff das F appliziert.


 Und weil ich so froh war, dass die Blöcke endlich fertig sind, habe ich überlegt, dass ich nun auch endlich mal wieder was für mich machen möchte. So lange die Blöcke noch nicht fertig waren, habe ich mir das sozusagen nicht "erlaubt". Ich wollte gern auch mal wieder was fertig bekommen. An meiner Oase werde ich wohl noch einige Bundesligaspieltage lange quilten. Zum Glück habe ich aber drei Tops, die auch endlich fertig werden müssen und so habe ich mich dann heute über eines davon hergemacht. Weil die Wintermagie nun endlich mal in den Schrank verschwinden sollte (ich erzähle jetzt nicht, dass neben der Badezimmertür noch immer der Weihnachtsquilt hängt), habe ich mich für den KF-Quilt entschieden. Da war ja nun wirklich nicht viel zu machen.

Also habe ich ihn mit Vlies und Rückseite versehen und die Teile appliziert und gequiltet. Ich bin dabei von der Vorlage abgewichen, weil ich an Katharina denken musste, die immer sagt, nicht nachnähen, sondern was eigenes machen. ;-) Tja, und so sind aus den recht biederen Vögeln der Vorlage mal ganz schnell drei Paradiesvögel geworden:
Naja und Paradiesvögel brauchen auch irgendwie Paradiesblumen und so habe ich meine Blumen im unteren Teil dann auch gequiltet.
Und so sieht mein kleiner Quilt nun aus:
In den nächsten Tagen werde ich noch den Tunnel annähen, der ist im Moment nur gesteckt, aber das ist eine Kleinigkeit.

Freitag, 13. März 2015

Freitag, der 13.

Die Überschrift lässt ja nun wieder einiges vermuten, aber dem ist dieses Mal nicht so. Es ist einfach nur eine Überschrift. Naja, heute war nun mal Freitag der 13., aber wie das meistens an solchen Tage ist, es passiert... ...nichts. Und so war es auch bei mir, der Tag plätscherte dahin, wie der letzte Freitag, der 13 auch. So richtig viel Neues gibt es eigentlich auch gar nicht zu berichten. Die Tage ziehen so an mir vorbei, gehen von fünf bis irgendwann abends und dann falle ich ins Bett. Und das war's.

Eigentlich hatte ich mir in diesem Jahr ja vorgenommen, meine Ufos abzuarbeiten, aber so richtig voran komme ich damit auch nicht, im Gegenteil, habe ich doch drei neue Tops produziert, die noch nicht einmal Vlies und Rückseite bekommen haben. Aber die Küchenquilts hängen schon in der Küche... ;-) Aber es wird - irgendwann.

Wenn ich abends nicht gleich einschlafe oder wenn ich am Wochenende Bundesliga-Konferenz gucke, quilte ich an meiner Oase weiter. Ich bin schon ein gutes Stück voran gekommen, die Mitte ist komplett fertig und nun arbeite ich mich am Rand voran.

Ich habe ja einen Drei-Gelenk-Ständer mit ovalem Rahmen, aber irgendwie konnte ich da immer nicht wirklich gut sitzen und so habe ich hin- und herüberlegt, was ich mache. Zuerst habe ich mir einen doppelten Quiltrahmen bestellt, um damit bequem auf der Couch quilten zu können. Das ging auch gut, aber ich brauche sozusagen einen Gegendruck und daher bin ich auf den Sitzquitständer gekommen. Also habe ich mir den auch gekauft und nun habe ich MEINEN Quiltrahmen gefunden!
Das einzige, was mich ein klein wenig stört, ist, dass der Ständer oftmals in sich zusammen sinkt, aber Steffen meint, das läge daran, weil der Quilt so schwer ist...

Steffen ist ein gutes Stichwort. Er ist ja nicht der Mann der großen Worte, aber ich liebe seine kleinen Gesten (und, dass er mir meist mein Arbeitsbrot macht!). Das hat er mir vor zwei Tagen "geschenkt":
Mal sehen, was ich da Schönes drin aufbewahren kann...

So und während bei uns gerade das Freitagsspiel läuft, werde ich es nutzen, dass ich noch nicht eingeschlafen bin und werde den nächsten Block an meiner Oase quilten. :-)

Dienstag, 3. März 2015

Liebes neues Jahr...

...war ich Dir gegenüber nicht aufmerksam genug? Oder habe ich mich sonst irgendwie unredlich Dir gegenüber benommen? Eigentlich hatte ich gedacht, dass das letzte Jahr schon nicht so der Brüller war, aber das neue Jahr toppt alles, da wünsche ich mir glatt das alte oder noch besser, gleich das nächste Jahr. Eigentlich haben wir in den ersten zwei Monaten schon genug große und kleine Katastrophen hinter uns gebracht, so dass ich denke, es reicht jetzt. Bitte, liebes neues Jahr, lass uns nun endlich Freunde werden und wenn das nicht klappt, dann lass uns wenigstens friedlich nebeneinander her leben und dann trennen wir uns in ein paar Monaten und vergessen den ganzen Quark!

Und mein Bedarf an Krankheiten (egal, ob Kinder oder Erwachsene), Krankenhausaufenthalten mit guten und ungutem Ende und was sonst noch so rumschwirrt, ist gedeckt. Jetzt möchte ich endlich mal, dass ich auch wieder auf der Sonnenseite stehe, wenigstens eine kurze Zeit, das würde mir schon reichen. Egal, es muss ja weitergehen und im Laufe der Zeit bin ich hart geworden und habe gelernt, gut einzustecken und so ein bisschen jammern hilft ja manchmal auch schon. ;-)

Aber ich jammere nicht nur, ich kann auch ein kleines bisschen was zeigen. Als Steffen im Krankenhaus lag, war mir mal wieder nach einer Patchworkzeitung, irgendetwas und so fiel mir die "Lena's Patchwork" in die Hände. Auf dem Titel war ein kleines Foto von einem Quilt mit Fassett-Stoffen und applizierten Vögeln und Blumen abgebildet. Dieser Quilt hatte es mir angetan und so habe ich mir ein paar Kaffe-Fassett-Stoffe bestellt und angefangen, die Quadrate zuzuschneiden.
Das Zuschneiden der Quadrate ging relativ schnell, fast genauso lange hat es den einen Morgen gedauert, alle im Schlafzimmer wieder einzusammeln. Aber ich habe gelernt: Wenn ich bei Wind lüfte, sollte ich keine zusgeschnittenen Stoffe vor dem offenen Fenster liegen lassen. :-(
Eine ganze Weile lag es dann bei mir auf dem Nähtisch, zum Nähen bin ich dann gar nicht mehr gekommen, aber nun ist mein Top fertig. Naja, fertig ist ein wenig übertrieben, ich muss noch die Applikationen applizieren, die sind bisher nur aufgebügelt. Das werde ich dann vielleicht morgen in Angriff nehmen.
Das kleine Schildchen ist mit der Maschine gestickt. Leider habe ich es mit meinem Programm, welche sich zu meiner Stickmaschine habe, nicht geschafft, einen mehrzeiligen Text zu schreiben. Ich weiß gar nicht, ob das überhaupt geht. Aber zum Glück habe ich meine Katharina, die mir geholfen hat.
Von den ganzen anderen Widrigkeiten schreibe ich jetzt nicht, aber das passt derzeit zu mir... Ach ja und eigentlich sollte der Quilt neben die Badezimmertür und dort den Weihnachtsquilt, der da noch immer hängt, ablösen, aber dafür ist der Quilt ganze 20 cm zu breit. Vielleicht hätte ich vorher doch mal messen sollen...

Montag, 23. Februar 2015

Test bestanden

Vielen Dank für Eure lieben Kommentare zu meinem letzten Post. Gern erzähle ich, wie wir meinen Tisch gebaut haben. Die Anregung dazu habe ich im Internet gefunden, der Tisch ist also nicht auf meinen Mist gewachsen.

Wir haben drei Kallax-Regale von Ikea gekauft und zwar die mit vier Fächern. Zwei davon stehen Rücken an Rücken, das Dritte steht quer davor. Die Regale haben wir auf eine Spanplatte geschraubt, welche wir im Baumarkt auf das Maß von 120 mal 80 cm haben sägen lassen. Ich hatte zunächst überlegt, den Tisch auf Rollen zu stellen, aber dann habe ich mich für feste Beine entschieden. Ich habe ein Schubfach, sechs Türen und fünf Stoffkörbe für die 12 Fächer gekauft. Ich hatte überlegt, die fünf Stoffkörbe irgendwann auch noch durch Türen zu ersetzen, aber im Moment bin ich mit den Körben zufrieden, so dass ich es wohl so belassen werde. Oben haben wir das Ganze mit einer weiteren Spanplatte verschraubt. Im Ganzen hat der Tisch um die zweihundert Euro gekostet. Und nun habe ich, hoffe ich, genug Stauraum für die ganzen Stoffe.

Heute morgen habe ich dann noch ein großes Stück Arbeit gehabt, denn ich habe dann meine Stoffe sortiert und in den Tisch geräumt. Bisher hatte ich meine Stoffe immer in Schuhkartons, nach Farbe und nach Material sortiert. Das habe ich nun aufgehoben und nur noch nach Farbe sortiert. Manche Stoffe liegen noch immer in Kartons und zwar die, die schon für Projekte zusammengestellt sind. Unabhängig davon habe ich aber doch eine ganze Menge Kartons geleert:
Und dann habe ich gestern gleich mal meinen schönen, neuen Zuschneidetisch getestet und für Jonathan einen neue Sporttasche genäht, denn die Spur der anderen verliert sich irgendwo an einer Bushaltestelle, höchstwahrscheinlich. Leider ist die Sporttasche weder im Busbetrieb, noch im städtischen Fundbüro aufgetaucht, also "musste" ich mal wieder eine Tasche nähen. Und das, wo ich ungern Taschen nähe. Stoff hatte ich noch einiges über und so gab es eine neue alte Sporttasche:
Wie man sehen kann, hat mein Zuschneidetisch die Feuerprobe bestanden, wobei, wenn ich mir mein Zentimetermaß so ansehen, könnte ich glatt denken, der Tisch ist noch immer zu klein:
So schnell konnte ich gar nicht gucken, wie es - schnippschnapp - durch war. :-( Aber zu Glück habe ich noch das ein oder andere.
Nun muss ich mir irgendwann nur noch eine große Schneidematte mit Inch- und Zentimetereinteilung kaufen, denn die Gingher-Matte hat nur Inch-Einteilung. Aber das hat Zeit. :-)

Samstag, 21. Februar 2015

...aus der Versenkung...

In den letzten Tagen war es bei mir - leider nur auf dem Blog - ganz ruhig. Das reale Leben ging mal wieder drunter und drüber und es war in den letzten zwei Wochen ein mächtiger Kraftakt, der an die Substanz ging. Aber nun sind alle Bieders wieder an Bord und ich hoffe, es geht in unseren gewohnten Bahnen weiter. Wenn frau mit drei Kindern allein ist und nebenbei auch noch arbeiten geht, dann bleibt für das Hobby nicht wirklich Zeit. Abends war ich meist so müde, dass ich ohne irgendetwas ins Bett gegangen bin. Meine Jungs haben mir ganz viel geholfen und so haben wir die Zeit alle irgendwie überstanden.

Manchmal, ganz selten, habe ich meinen Quilt gequiltet. Aber selbst dabei konnte ich nicht wirklich abschalten.
 Und heute haben wir nun endlich das in die Tat umgesetzt, was schon lange auf meiner Wunschliste stand und was wir immer wieder verschoben haben, weil irgendetwas wichtiger war. ;-) Im Internet hatte ich einen Zuschneidetisch aus Kallax-Regalen gesehen. Der gefiel mir,zum einen, weil er eine größere Fläche hat, als mein bisheriger Zuschneidetisch und zum anderen, weil er natürlich viel mehr Stauraum, und den auch noch verdeckt, hat. Also haben wir überlegt, geplant und gerechnet und entschieden: Wir bauen einen Zuschneidetisch.

Das haben wir heute morgen gemacht und wir sind unheimlich stolz auf uns: Ohne Plan, aber mit ganz vielen Ideen ist ein cooler Zuschneidetisch bei rumgekommen.
Noch ist der Tisch nicht ganz fertig. Ich überlege, ob ich die obere Tischplatte mit Wachstuch beziehe oder ob wir an die Kanten nur Umleimer anbringen. Einräumen muss ich den Tisch auch noch, der soll dann meine Patchworkstoffe aufnehmen. aber das mache ich morgen oder irgendwann...

Sonntag, 8. Februar 2015

Unterm Bett da liegt schon einer...

...und deswegen habe ich gestern Abend gleich angefangen, meinen Quilt zu quilten. Aber der Reihe nach..

Am Freitag hatte ich ja den vorletzten Rand angenäht und ernsthaft überlegt, es dabei zu belassen, denn der letzte Rand bestand aus gefühlten hunderttausend Dreiecken. Natürlich habe ich es nicht dabei belassen, sondern auch den letzten Rand noch angenäht. Und wenn ich auf mein fertiges Top ansehe, dann weiß ich, dass es richtig war, den Quilt komplett fertig zu nähen.
Hier ist mein Top noch ungebügelt, aber man sieht, dass der äußerer Rand das Tüpfelchen auf dem i ist...
Sieht das nicht toll aus?

Natürlich habe ich mein Top gestern noch geheftet, ich habe es ganz herkömmlich mit Reihgarn gemacht. Damit war ich eine ganze Weile beschäftigt... Katharina hat die Chance wieder genutzt und unter dem Tisch eine tolle Bude zum Verstecken gehabt. ;-) Und weil unter dem Bett ja schon ein Quilt auf das Handquliten wartet und ich gestern Abend wegen des Karnevals sowieso wieder mit Katharina allein war, habe ich auch gleich noch ein wenig mit dem Quilten angefangen. Die Lecien-Stoffe lassen sich ja traumhaft von Hand quilten, das macht ja richtig Spaß.
Das Quilten soll meine Entspannung für abends sein.

Heute habe ich dann noch die letzten fehlenden Blöcke für meine Küchenquilts genäht. Es fehlten ja nur noch fünf Blöcke. Von Katrin hatte ich noch ein paar kleine Stoffstückchen und eine Büchse Erdnüsse bekommen. Diese habe ich heute zu Blöcken verarbeitet.
Die Vorlage für die Schüssel mit dem Gurkensalat habe ich mir vorhin selbst gezeichnet und die Schüssel sieht doch ganz passabel aus. Und ganz sicher finde ich denjenigen, der den angebissenen Hamburger im Regal liegen gelassen hat. So ist das, mit Kindern im Haushalt, auch die Eier haben sie im Regal versteckt...
Ich hoffe, die gefüllten Eier haben wenigstens geschmeckt... ...wobei, dann hätten sie sie ja wohl aufgegessen. Also muss ich das Rezept noch ein wenig verfeinern.

Meine Blöcke habe ich heute dann auch gleich zu zwei Tops zusammengenäht, leider reichte mein Holzstoff nicht für ein komplettes Regal, aber das macht nichts, denn das Vorratsregal hat schon einige Jahre auf dem Buckel:
 Die Tops habe ich zunächst einmal mit Stecknadeln an der Wand festgepinnt, um zu sehen, ob es so, wie ich es mir überlegt habe, überhaupt schön aussieht. Und als ich das Foto gemacht habe, ist mir aufgefallen, dass ich in dem oberen Top beim Zusammennähen zwei Blöcke vertauscht habe: Die Flaschen von Katrin und der Block mit den Gläsern sollten eigentlich umgekehrt zusammen genäht werden. Egal, nun bleibt es so...
 
Ich werde nun versuchen, in den nächsten Tagen aus den Tops zwei Quilts zu machen, damit wir sie dann auch richtig aufhängen können. Katharina hat nach dem Mittagschlaf ein Gummibärchen aus der Küche haben wollen und hat gestrahlt und sich gefreut, als sie den kleinen Quilt unter dem Schrank entdeckt hat. :-)

Freitag, 6. Februar 2015

So schnell ist der Urlaub vorbei... :-(

Zunächst einmal habt vielen Dank für Eure lieben Kommentare zu meinem Urlaubsquiltprojekt. Ich habe mich wahnsinnig darüber gefreut. Der Quilt ist auch wirklich etwas ganz Besonderes, zum einen wegen der wunderschönen Stoffe und zum anderen wegen meiner derzeitigen Situation. Ich gehe ja seit September wieder Vollzeit arbeiten und ein paar Tage danach ist eine Kollegin für längere Zeit ausgefallen und wir versuchen nun seitdem sie so gut wie möglich zu ersetzen. Das ist natürlich nicht ganz so einfach und ich bin auch im Feierabend oder am Wochenende gedanklich oft bei der Arbeit. Für mein Hobby bleibt da im Moment noch weniger Zeit. Diesen Quilt habe ich mir im Herbst gekauft und seitdem lag er und wartete darauf, dass ich damit anfange. Ich wollte den Quilt aber nicht so zwischendurch nähen, er brauchte einen besonderen Rahmen sozusagen. Und so habe ich ihn für meinen ersten Urlaub in neuen Jahr aufgehoben. Und ich muss sagen, das Nähen hat mich total entspannt, klar war ich auch da noch häufig mit den Gedanken auf Arbeit, aber es war schön, zu sehen, wie der Quilt entstanden ist, ich konnte abschalten, habe über die schönen Stoffe nachgedacht und mich gefreut, dass ich mal wieder gaaaanz viel Zeit für mich und mein Hobby hatte - und ich denke, das brauchte ich mal.

So, nun habe ich aber genug "gelabert"... Heute war nun leider schon mein letzter Urlaubstag, ich kann es kaum glauben, dass die vier Tage schon wieder vorbei sind, aber vor mir liegt ja noch ein Wochenende. Und wie ich es mir vorgenommen hatte, habe ich in meinem Urlaub ganz intensiv meinem Hobby gefrönt und so kann ich heute ganz stolz mein fast fertiges Top vorzeigen:
Jetzt fehlt nur noch der äußere Rand und dann kann ich mein Top heften. Ich habe mich überlegt, dass ich den Quilt von Hand quilten werde, denn ich finde, hier passt kein Maschinenquilting. Als ich mit Katharina heute darüber getextet habe, meinte sie, ich soll den Quilt aber nicht unters Bett legen. Über meine Antwort mussten wir wohl beide schmunzeln: "Ne, da liegt schon einer!" Unter meinem Bett liegt nämlich noch ein Quilt, der aufs weitere Handquilten wartet... :-(

Und dann hat mich heute noch ganz liebe Post erreicht. Bei Katrin hatte ich ja vor einiger Zeit ihren Küchenquilt bewundert. Der hat mich ja unter anderem dazu bewogen, meinen Regalquilt auch endlich einmal in Angriff zu nehmen. Mit Katrin hatte ich dann darüber gemailt und sie hatte mir geschrieben, dass sie mir, wenn ich meinen Quilt dann irgendwann einmal nähe, gern einen Block mit Olivenöl nähen würde. Und als mein Quilt dann konkrete Formen angenommen hat, habe ich sie gefragt und tada.... ...heute bekam ich das Olivenöl und ich muss sagen, es ist wirklich ganz toll, ich kann es nur empfehlen:
Dazu gab es noch einen ganz leckeren Apfelsaft, da muss ich wirklich aufpassen, dass mir meine Familie den nicht gleich wieder austrinkt. Auf ihrem Blog könnt ihr lesen, dass es gar nicht so einfach war, das Öl abzufüllen, denn die Vorlage war nicht mehr da und so hat Katrin sie aus ihrem eigenen Quilt abgezeichnet. Wow, soviel Arbeit und Mühe...!!! Und weil vom Hintergrundstoff, den ich Katrin geschickt hatte, noch etwas übrig war, hat sie mir noch einen Obstkorb genäht.
Der Korb ist aus dem Buch von Maike Bakker und im Original ist er noch viel schöner. Das Buch habe ich ja auch, vielleicht sollte ich da mal nach weiteren Vorlagen gucken, denn der Korb ist einfach klasse. Liebe Katrin, beide Blöcke sind einfach wunderschön und ich freue mich, dass Du sie für mich genäht hast. Hab vielen, vielen Dank dafür. Am Montag geht es mit meinem Regal weiter, sehr viele Blöcke fehlen mir da auch nicht mehr. ;-)

Dienstag, 3. Februar 2015

Ich und mein "Nie wieder!"

Vielleicht erinnert sich ja die ein oder andere von euch noch an diesen Post, eigentlich wollte ich ja NIE, NIE wieder irgendeinen Quilt nähen, der mit Schablonen zugeschnitten wird. An diese Vorgabe habe ich mich knapp 1 1/2 Jahre gehalten, genauso lange, bis der Katalog Nr. 14 vom Handarbeitshaus in der Post war. Darin war ein Quilt, bei dem ich bereit war, meine Prinzipien über Bord zu werden. Ich habe dann aber noch eine ganze Weile überlegt, mir dann aber doch die Packung bestellt. Das war aber für mich ein Quilt, den ich nicht so nebenbei nähen wollte, irgendwie passte das für mich zu dem Quilt nicht. Und so hatte ich mir vorgenommen, den Quilt zu nähen, wenn ich Urlaub habe. Und weil ich ab heute vier Tage Urlaub habe, habe ich heute morgen mit meinem Quit angefangen. Und weil der Quilt so schön ist, habe ich das sozusagen ein bisschen zelebriert... Als erstes habe ich die Stoffe ausgepackt, sortiert und gestreichelt...
Allein schon wie die Stoffe immer verpackt sind, das finde ich toll und wenn das erst einmal die durchsichtige Folie ab ist... Hach, das war schön.
Und so habe ich dann heute begonnen, meine Teile und Blöcke zuzuschneiden. Wie geschrieben, wird dieser Quilt mit Schablonen zugeschnitten. Es ist, wie ich finde, ein langsameres nähen/arbeiten. Ich schneide immer Block für Block zu, nähe den dann und schneide dann die Teile für den nächsten Block/ die nächste Sektion zu. Durch die Schablonen passen die Teile wirklich sehr genau zusammen.
Das war mein erstes Blöckchen und ich habe mich Stück für Stück voran gearbeitet.
Die Farben sind auf dem Foto leider ein bisschen verfälscht, denn das sind nur Handyfotos. Um das Mittelteil kommt noch ein Rand drum und dann ist dieser Teil vom Quilt schon fertig. Der Quilt wird nach der Quilt-as-you-go-Methode gearbeitet. Eigentlich wollte ich ihn im Ganzen quilten, aber nun werde ich die andere Methode mal versuchen. Morgen geht es auf jeden Fall weiter mit meinem Quilt und ich freue mich schon darauf.

Samstag, 31. Januar 2015

Liebe Blockerfinder und BoM-Hersteller...

...ich habe es ja schon oft geschrieben, dass ich Fertigpackungen und BoMs insbesondere seeehr liebe und mich da oftmals nicht so richtig zurückhalten kann. So schlummern in meinen Regalen auch noch einige Lieferungen des Mill Works BoM. An diesem Quilt haben mich zum einen die Blöcke - ich liebe Korbblöcke in jeglicher Art und Weise - und zum anderen die zarten Farben fasziniert. Die ersten Blöcke habe ich auch recht schnell genäht, aber dann kam immer etwas dazwischen.

Da ich mit meiner Einkocherei und Winnie Pooh erst einmal Pause mache, habe ich mir heute nun die Lieferungen vorgenommen und ein paar neue Blöcke genäht. Aber wenn ich in der Anleitung hinter den Zuschnittmaßen schon ein kleines Sternchen sehe, dann schwindet meine Lust, weil dann meistens steht, dass die Maße größer angegeben sind und die Blöcke oder Teile hinterher auf das richtige Maß getrimmt werden müssen. DAS mache ich überhaupt nicht gern, denn da geht mir IMMER etwas schief. Also liebe Blockerfinder und BoM-Hersteller, könnt ihr die Maße nicht gleich richtig angeben? Ich trimme doch nicht gern...

Naja, aber wer schöne Blöcke haben möchte, muss eben die Teile trimmen und so habe ich mich da durch gekämpft und durch das neue kleine Linealchen von Anne ging es mit dem Zurechtschneiden dann wider Erwarten doch ganz gut.

Und so habe ich heute vier neue Blöcke für meinen Quilt genäht. Und ich bin immer noch unheimlich begeistert von den Stoffen und den Blöcken.

Wenn ich ehrlich bin, muss ich ja zugeben, dass die Teile akkurater werden und besser passen, wenn die Teile nach dem Nähen auf das richtige Maß geschnitten werden. Schneide ich die Einzelteile gleich in der richtigen Größe zu, sehen meine Blöcke nicht ganz so gut aus...

Und das sind meine bisherigen Blöcke.
Seitdem ich heute die Blöcke genäht habe, überlege ich, ob ich mir dazu nicht das passende Backing-Set bestellen sollte. Ich muss mal in mich gehen.

Freitag, 30. Januar 2015

Weiter geht's!

In den letzten Tagen habe ich mich ein bisschen rar gemacht, das ist immer dann, wenn ich bis 17 Uhr arbeiten muss. Das ist dann die lange Woche und da geht dann abends nix mehr, da könnte ich manchmal sogar vor den Jungs ins Bett gehen. ;-)

Aber ein bisschen habe ich doch an meinem Vorratsregal weitergenäht. Am Wochenende habe ich die "Korbblöcke" genäht. Ich wollte in meinem Regal ja nicht nur PP-Blöcke haben, sondern eben auch ein paar mit Körben. Die musste ich dann applizieren. Dazu hatte ich von Katharina zwei tolle Korbstoffe bekommen, einen anderen hatte ich mir bestellt. Und so sind am letzten Wochenende diese drei applizierten Blöcke und der mit den Flaschen entstanden.
Unsere Kartoffelkiste ist schon ein bisschen in die Jahre gekommen, die mussten wir schon häufiger reparieren, sonst würden uns die ganzen Kartoffeln rausfallen. Der Bananenkorb ist wieder gut gefüllt, aber bei drei Kindern halten die sich nicht wirklich lange. Ob es allerdings günstig ist, Möhren, Zwiebeln und Radieschen zusammen zu lagern, das weiß ich nicht. Und da ich ja noch immer für die Jugendweihe vorbereite, habe ich auch mal ein paar Säfte eingekocht, das macht sich auch immer gut, so etwas im Angebot zu haben. ;-)

Da ich aber noch auf ein paar Stoffe gewartet habe, habe ich zwischendurch ein bisschen was anderes mit angefangen - oh, diese Vorsätze - das wollte ich doch eigentlich nicht. Aber es musste sein, denn ich werde bald Patentante (damit geht ein lang gehegter Traum in Erfüllung, ich wollte schon immer Patentante sein und ich hoffe, ich werde dann sowohl eine gute Tante, als auch eine gute Patentante sein).

Eigentlich hatte ich die Idee, für mein künftiges Patenkind einen Arche-Noah-Quilt zu nähen. Als ich dann aber gehört habe, dass die gesamte Familie Winnie Pooh mag, ist mir diese Seite (fandomstitches) wieder eingefallen und endlich, endlich habe ich einen Grund, die Blöcke von Winnie Pooh und seinen Freunden zu nähen. Angefangen habe ich mit Christopher Robin. Und ich finde, man sieht auch ganz eindeutig, wer es ist:
Ich habe ja noch einige Zeit, bevor der Quilt fertig sein muss, ich nähe also mal nicht auf den letzten Drücker...

Tja und dann hat mich ein neues Projekt gefunden. Eigentlich wollte ich mir ja nichts Neues kaufen, aber das musste irgendwie sein. Das Projekt hat sich in meinem Kopf festgesetzt und immer wieder gerufen. Naja und dann habe ich nachgegeben, denn immer diese Stimme im Kopf ist auch nichts.
Bei der Quiltzauberei gab es das Kit für den Tula-Pink-Quilt Diamonds in the sky im Angebot. Und weil mich dieser Quilt schon fasziniert und die Stoffe schon vorgeschnitten sind und weil überhaupt und sowieso habe ich mir die Packung bestellt. Mal schauen, wann ich da erste Erfolge vermelden kann, ich denke, das wird ein Jahres Jahrzehnteprojekt... Aber wer hetzt mich denn?! ;-)

Freitag, 23. Januar 2015

Die guten Vorsätze

Zunächst einmal vielen Dank für Eure lieben Kommentare zu meiner Vorratshaltung. Es ist ja lustig, wie viele auch überlegt, hatten, ein Regal zu nähen, da hätten wir ja fast swappen können... ;-)

Ich bin immer noch fleißig dabei, meine Vorräte aufzustocken, denn ich möchte ja nicht nur einen, sondern gleich zwei Quilts daraus nähen. Für einen Quilt hätte ich nun schon genug Blöcke zusammen, aber für beide fehlen doch noch eine ganze Menge. Tja und weil ich der Meinung war, meine Obst- und Gemüsestoffe könnten noch ein bisschen vielfältiger sein, denn das macht ja den Reiz eines solchen Quilts aus, habe ich mich am Wochenende ein bisschen auf die Suche begeben und kurioserweise ist auch der ein oder andere Stoff in meiner Einkaufstasche gelandet.
Sieht das nicht toll aus? Und es hat so viel Spaß gemacht, die Stoffe auszupacken und zu streicheln. Und weil ich mich ja doch irgendwie ein bisschen bessern will, habe ich natürlich auch gleich angefangen, die Stoffe zu vernähen. Und so ist meine Blocksammlung um ganze vier Blöcke gewachsen.
Und auch nach meinem Hintergrundstoff habe ich sicherheitshalber noch einmal Ausschau gehalten. Wo ich ihn bestellt hatte, wusste ich noch, aber irgendwie hatte ich im Kopf, dass mein Stoff schwarz wäre...
Wie man sieht, war es nicht schwarz. Aber ein Anruf bei Frau Hermann hat das Problem gelöst und so habe ich nochmal einen halben Meter dunkles Blau und Anthrazit bestellt und Anthrazit war es dann. So kann ich nun beruhigt weiter nähen und muss von meinem Hintergrundstoff nicht die aller kleinsten Schnipsel nehmen.

Sonntag, 18. Januar 2015

Vorratshaltung...

...ist ja in heutigen Zeiten nicht mehr ganz so wichtig, wie z. B. als ich Kind war. Da  wurde so ziemlich alles eingekocht, es gab ja nicht so viel... Heute ist es da einfacher (oder auch nicht), man geht einkaufen und überlegt, was man kochen könnte und kauft das dann. Aber so einen kleinen Vorrat zu haben, ist gar nicht verkehrt, also habe ich heute noch mal "hinter den Vorhang" geguckt, was sich da so noch für Gläschen verbergen.

Und ich habe noch einiges gefunden: Marmelade aus Heidelbeeren oder weißen Johannisbeeren, eingekochte Pilze, Möhren, Artischocken... In Sirup eingelegte Limetten und Orangen, leckere Kirschen. Und natürlich nicht zu vergessen, das Sauergemüse, wie Gurken und Paprika. Auch einiges Exotisches hat sich gefunden: Eingekochte Feigen und Weintrauben...
Und nicht zu vergessen, die Erbsen, damit mein Kind Erbsen- und Möhrengemüse essen kann. Ob sich die Zwiebeln im Glas allerdings halten, wage ich zu bezweifeln... ;-)

Samstag, 17. Januar 2015

Am ersten Ufo ist ein Haken dran.

Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich in diesem Jahr weniger Stoffe kaufen und meine angefangenen Projekte mal fertig nähen möchte. Angefangen hatte ich vor elf Tagen mit den Pinwheel-Quilt, den ich Ende 2011 begonnen hatte und der seitdem in der Kiste schlummerte.

Nachdem die Schablonen von Handarbeitshaus gekommen sind, habe ich fleißig meine Blöcke genäht und nachdem ich vier genäht hatte, habe ich sie alle fein säuberlich gebügelt und auf die alten fertigen Blöcke gelegt und festgestellt, dass die neuen Blöcke rundherum 1/4 Inch zu schmal sind. Das konnte ich mir überhaupt nicht erklären und war kurz davor, das Projekt erneut und dann endgültig zu begraben. Aber der Ehrgeiz hatte mich dann gepackt und ich habe hin und her überlegt und dann mal einen Block mit der Dreieckschablone aus Set A zugeschnitten. Und siehe da, mit Dreieck A und Nadelposition 3,7 waren die neuen Blöcke so groß wie die alten. Ich habe nun zwar vier, die zu klein sind, aber das ist egal. Immer, wenn ich in der letzten Woche ein bisschen Zeit hatte, habe ich abends den ein oder anderen Block genäht und gestern waren dann die benötigen zwanzig Blöcke fertig.

Also habe ich sie heute morgen zusammengenäht und aus dem Top auch gleich noch einen Quilt gemacht und der hängt nun vor dem Billy-Regal.
Tja und wenn man ganz nach unten guckt, sieht man, dass ich Held wieder einfach drauflos genäht habe, ohne mal zu messen und zu überlegen, wie ich den Quilt gestalten könnte. Als ich 16 Blöcke fertig habe, habe ich abgeschätzt, dass noch zwei Reihen fehlen, also habe ich nochmal vier Blöcke genäht und heute morgen festgestellt, dass der Quilt zu lang wäre. Also habe ich von den unteren Blöcken einfach die Hälfte abgetrennt...

Keine besonders elegante Lösung, aber die, die mich am schnellsten zum fertigen Quilt kommen ließ. Und während ich mir hier beim Schreiben das Bild ansehe, stelle ich fest, dass die Zacken dummerweise mal in die eine und mal in die andere Richtung zeigen. Mist, da hätte ich ja auch mal drauf achten können. :-(

Ich habe mir jetzt den ganzen Quilt angesehen, es ist nur bei den beiden unteren Blöcken... Egal, es ist, wie es ist.

Und weil Steffen heute mal wieder zum Fußball war (Hurra!) habe ich, während ich den Quilt gequitet habe, überlegt, welches Ufo ich als nächstes angehen könnte. Zuerst hatte ich den Blütenzauber im Kopf, da fehlt auch nicht mehr wirklich viel. Und so habe ich die Kiste schon mal vor geholt. Aber dann musste ich wieder an den Vorratsregalquilt, den ich auch schon seit Ewigkeiten nähen wollte. Also habe ich Katharina erst einmal gefragt, ob auch ein Quilt, den ich bisher nur gedanklich geplant und für den ich Stoffe gesammelt habe, als Ufo zählt. Und da sie meinte, auf jeden Fall, habe ich eben nicht den Blütenzauber, sondern mit einem Vorratsregalquilt angefangen. Vor ein paar Tagen hatte ich mir dazu schon eine Anleitung bei Quilt-Glück gekauft und damit habe ich heute nun angefangen.

Obst- und Gemüsestoffe habe ich mal von Katharina bekommen und auch noch eigene dazu gekauft. So hatte ich eine ziemlich volle Kiste und konnte aus dem Vollen schöpfen.
 
Die ersten beiden Blöcke sind auch schon fertig. Hinter dem Vorhang habe ich noch ein Glas mit eingekochten Äpfeln entdeckt und gleich daneben stand eine Flasche Erdbeer-Limes für den Sommer. Die Pilze hat und dann bestimmt meine Schwiegermutter gegeben, das macht sie oft. Und daneben steht eine Flasche Pflaumensaft. Wir haben auch fleißig Heidelbeeren gesammelt und weiße Johannisbeeren eingekocht. Und für wen die Bonbons sind, versteht sich ja von selbst. Nun bin ich sehr gespannt, was ich im Laufe der nächsten Tage noch im Vorrat hinter dem Vorhang finde.
Der Vorratsregalquilt soll, wenn er fertig ist, in der Küche hängen, denn er passt dann perfekt zur Decke, die ich vor Kurzem von Katharina geschenkt bekommen habe.
Und wenn ich an Johannisbeeren denke, muss ich ganz oft schmunzeln, denn als Johannes noch ganz klein und neugeboren war, habe ich zu Steffen gesagt: "Ein Glück, dass wir nicht Beere mit Nachnamen heißen, sonst hätten wir unseren Sohn gar nicht Johannes nennen können!" Steffens Gesicht könnt ihr euch sicher vorstellen... ;-)