Freitag, 18. Dezember 2020

18. Dezember

Webe deine Gedanken zu einem bunten Tuch, das dich erfreut.

aus Irland


 

Donnerstag, 17. Dezember 2020

17. Dezember

Man darf nicht verlernen, die Welt mit den Augen eines Kindes zu sehen.

Henri Matisse


 

Mittwoch, 16. Dezember 2020

16. Dezember

Lächle, denn es gibt einen Frühling in deinem Garten, der die Blüten bringt, einen Sommer, der die Blätter tanzen und einen Herbst, der die Früchte reifen lässt.

arabisches Sprichwort


 

Dienstag, 15. Dezember 2020

15. Dezember

Je mehr du dich selbst magst, desto weniger bist du wie jemand anderer - und das macht dich einzigartig.

Walt Disney


 

Meine Heimat - Block 17

In meinem letzten Post hatte ich es ja schon vermutet: Dieser Block hat es in sich. 

Den Block habe ich wieder selber gezeichnet. Hinsichtlich der Maße habe ich mich an den, im Originalquilt, darüber liegenden Block orientiert. Gezeichnet habe ich den Block von außen nach innen, so konnte ich mich immer an dem, was schon gezeichnet war, hinsichtlich der Maße orientieren. So sieht das Grundgerüst meines Blocks aus:

Tja und dann kamen mal wieder meine Schablonen zum Einsatz. Bisher konnte ich ganz viele Blöcke damit nähen, vorzugsweise mit Set B.

Als erste habe ich die Dreiecke für die Ecken zugeschnitten. Und weil ich neugierig war, ob ich die richtige Schablone ausgesucht habe, habe ich die Ecken gleich genäht.

Ich habe wider versucht, die Übergänge zu den Nachbarblöcken harmonisch zu gestalten. Bisher bin ich sehr zufrieden damit.

Für die Mitte habe ich wieder meine Heimat einfließen lassen, denn die mittleren, kleinen Dreicke habe ich in grau genäht - für den Kalk, der bei uns abgebaut wird. Die Löcher gehören für mich dazu, ich kenne es nicht anders, aber ein Blick bei google earth ist schon gruselig.

Mit Katharina war ich vor ein paar Tagen auf dem Galgenberg und von dort haben wir in's Loch - auf dem Screenshot der obere Tagebau, geguckt:

Das ist zunächst der Blick vom Galgenberg Richtung Brocken und zu meinem Elternhaus.

Das ist der Blick in den Tagebau, da ist es doch logisch, dass in meinen Heimatquilt grau für Kalk mit rein muss! Also habe ich passende Stoffe ausgewählt.

Auch die weiteren Teile konnte ich gut mit den Schablonen zuschneiden. Ich muss da zwar immer ein bisschen herkömmlich gucken, welche Schablonen die passenden sind (nämlich indem ich die auf die Zeichnung lege), aber wie ich zum Ziel komme, ist ja egal.

Das innere Teil ging gut zu nähen. Die Streifen mit den Y-Nähten habe ich auf meiner Zeichnung ausgemessen und dann mit dem Dreieck B11 das eigentliche Teil zugeschnitten.

Dieses Mal habe ich gleich die Nahtpunkte aufgezeichnet und dann ließen sich die Y-Nähte wirlich ganz einfach nähen.

Die anderen Streifen mit den Y-Nähten habe ich wieder ausgemessen und ganz herkömmlich genäht.

Auch diese Variante ging gut zu nähen und dann konnte ich die Dreiecke annähen. Ich habe schon ein wenig gestutzt, aber erst einmal zwei angenäht. Beim Stecken der anderen beiden Dreiecke habe ich dann doch mal nachgemessen...

...und dann gemerkt, dass mein Blcok zu klein ist. Und dann fiel mir ein, dass ich bei den längeren Streifen nur einmal die Nahtzugabe dazu gerechnet habe. Also habe ich alles wieder abgetrennt und die Streifen neu zugeschnitten.

Aber so blöd konnte nur ich das machen, denn mir fehlte ein Quadrat von ca. 1/4 Inch:

Beim Zuschneiden habe ich die fehlende Ecke gesehen, aber ich war mir sicher, dass es klappt. Offenbar hätte ich den Streifen nur ein wenig weiter nach links schieben müssen. Hab ich aber dumerweise nicht, also habe ich ein weiteres Mal getrennt. Dann ging aber zum Glück nichts mehr schief und ich habe einen wunderschönen Block genäht:

Ich habe in den Block noch ein wenig mehr von meiner Heimat eingefügt, nämlich die bronzefarbigen Streifen. Früher wurde hier bei uns nämlich auch Eisenerz abgebaut. Und so wird der Heimatquilt immer mehr ein Stück meiner Heimat.

Nun fehlen nur noch drei Blöcke und ich kann das Top zusammensetzen. :-) Als ich vor fast einem Jahr den ersten Beitrag dazu geschrieben habe, hätte ich nicht gedacht, dass ich wirklich so weit komme. Zum Glück nähen Katrin und Marion (leider ohne Blog) mit mir mit, denn allein wäre ich schon so manches Mal gescheitert.

Montag, 14. Dezember 2020

14. Dezember

Der große Reichtum unseres Lebens sind die kleinen Sonnenstrahlen, die jeden Tag auf unseren Weg fallen.

Verfasser unbekannt


 

Sonntag, 13. Dezember 2020

3. Advent

Heute habe ich nun schon das 13. Türchen meiner Adventskalender geöffnet. Es ist Zeit, mal wieder sechs Karten zu zeigen, die ich in den letzten Tagen auspacken konnte. Hier kommen also nun die Türchen 7 bis 12.



Die AMC sind alle traumhaft schön und sehr unterschiedlich. 😍

Bei Frauke habe ich gelesen, dass sie kürzlich Rotkohl selbst gemacht hat, da kam mir die Idee, dass wir das ja auch mal probieren könnten und so haben wir dann heute Rotkohl gemacht. Das war das erste Mal, dass ich Rotkohl selbst gemacht habe. Beim Einkaufen haben wir eine ganze Menge Gewürze mitgenommen. Und so haben wir heute morgen einen großen Bräter voll Rotkohl angesetzt.

Ich wusste gar nicht, dass Rotkohl roh so fad schmeckt. Ich habe reichlich gewürzt und den restlichen Rotwein vom Glühwein mit verarbeitet und nach einigen Stunden köcheln, hatten wir heute mittag einen wirklich leckeren Rotkohl.

Mit Gulasch und Klößen war es total lecker.

(Und nein, Katharina, ich werde kein Foodblogger 😉). Der Rotkohl konnte ja allein kochen, der Gulasch war schon fertig und so konnte ich nebenbei noch ein paar Weihnachtsmotive sticken. Ich habe mir bei Urban Threads eine tolle Serie gekauft. Schon letztes Jahr habe ich darüber nachgedacht, ob ich mir die Dateien gönne, dieses Jahr habe ich es dann getan.

Ich wusste nicht so recht, welchen Stoff ich als Hintergrund nehmen sollte, in einer Kiste fand sich dann noch ein großes Stück blauer Batik. Der war perfekt für diese Dateien. Jede Datei hat nur drei unterschiedliche Farben und auch nur drei Farbwechsel. Auch wenn eine Datei sehr lange stickt, ist das doch nicht so aufwändig, wie manch andere Datei, die ich schon gestickt habe.

Ich möchte gern alle neun Motive sticken, ich möchte daraus einen Winterwandquilt nähen. Als ich dann vorhin meine bisherigen vier Stickerein zueinander gelegt habe, habe ich festgestellt, dass ich eine Datei doppelt gestickt habe.

Na toll, wer keine Arbeit hat, der macht sich welche... Manchmal bin ich aber auch blöd. 😖

Ich denke, der Quilt wird richtig schön werden und wenn ich in den nächsten Tage immer mal eine Datei sticke, könnte ich noch vor Weihnachten damit fertig werden.

Ich muss auch nur noch drei Weihnachtsgeschenke machen, dann bin ich fertig. Zwei sind am Wochenende entstanden, zwei fehlen noch, dann kann das Paket auf Reisen gehen. Ich hoffe, es kommt pünktlich an, im Moment sind ja unheimlich viele Pakete unterwegs und wenn ab Mittwoch alles geschlossen hat, wird es sicher noch schlimmer werden.

13. Dezember

 Nichts bringt uns auf unserem Weg besser voran als eine Pause.

Elizabeth Barrett Broning


Samstag, 12. Dezember 2020

12. Dezember

 Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.

Wilhelm von Humboldt


Freitag, 11. Dezember 2020

11. Dezember

Schau zurück! Und lerne, das Leben in Momente zu teilen, nicht in Jahre.

Wilfred Owen


 

Donnerstag, 10. Dezember 2020

Das Projekt aus der Projekttasche

Katrin hatte in einem Kommentar nach dem Projekt in der Projektmappe gefragt. Ein geheimes Projekt ist es nicht und daher möchte ich euch natürlich gern daran teilhaben lassen.

Schon vor einer ganzen Weile habe ich die Anleitung "The Santa, the tree, the turkey & me" entdeckt und mir kurzentschlossen bestellt. Zum einen gefällt mir der Quilt und Applikationen mit Wollfilz und Flanell mag ich ja sowieso und voll sind die Kisten damit allemal. Also, was lag da näher, als einen weiteren Appliquilt zu beginnen. Für den Hintergrund habe ich mir Kona Cotton in einem Gelbton bestellt.

Das ist mal wieder ein "Sesselprojekt", gerade im Winter finde ich es schön, wenn ich abends im Wohnzimmer was zu werkeln habe.

Allerdings muss ich mir wohl ein bisschen mehr Ordnung angewöhnen, so sieht es auf jeden Fall nicht so wirklich schön aus.

Den ersten Block habe ich schon ziemlich weit appliziert, ein paar Kleinigkeiten und die Stickereien fehlen noch.

Besonders gut gefallen mir die naiven Motive, so könnte ich vielleicht auch zeichnen. 😂😂 Es ist ja ein Weihnachtsquilt, aber zum diesjährigen Weihnachtsfest wird er auf gar keinen Fall fertig werden. Ich muss auch mal schauen, ob ich nach Weihnachten noch Lust auf diesen Quilt habe.

10. Dezember

Jeder von uns ist ein Original,denn wir unterscheiden uns voneinander. Wir alle sind Primzahlen, teilbar nur durch uns selbst.

Jean Guiton


 

 

Mittwoch, 9. Dezember 2020

9. Dezember

 Ahme den Gang der Natur nach - ihr Geheimnis ist Geduld.

Ralph Waldo Emerson


Dienstag, 8. Dezember 2020

Nikolausüberraschungen

Habt vielen Dank für eure lieben Kommentare, ich freue mich, dass euch mein virtueller Adventskalender gefällt. 😘Ein paar Tage liegen noch vor uns und ich freue mich jeden Morgen, wenn ich meine Adventskalender öffnen kann.

In einer Facebookgruppe habe ich beim Nikolauswichteln mitgemacht. Seit Facebookzeiten bin ich bei solchen Aktionen eher zurückhaltend. Mir kommt es so vor, als ob solche Aktionen zu Zeiten, in denen ich noch in den Foren aktiv war, qualitativ besser waren. Na, gut, ich habe mich entschlossen, beim Wichteln mitzumachen und ich muss sagen, es war die absolut richtige Entscheidung. Ich habe so ein schönes Wichtelgeschenk bekommen.

Unter dem tollen Papier kamen lauter schöne Päckchen zum Vorschein.

Die Topflappen habe ich gleich mit in die Küche genommen und die Projekttasche gleich eingeweiht.

Die Rückseite der Tasche ist auch wunderschön.

Ich selber habe für das Wichteln natürlich auch genäht und zwar eine Buchhülle, die wir im Frühjahr beim Wichteln auf Ulrikes Blog genäht hatten. Farblich war mir sozusagen freie Hand gelassen, es sollte nur kein braun sein. Und so ist diese Hülle entstanden. 




Ich finde die Hülle sehr schön und habe sie dann ganz schnell eingepackt, damit ich ja nicht in die Versuchung gekommen wäre, sie selbst zu behalten. 😉Diese Hülle ist mir wirklich gut gelungen, da hat so gut wie alles geklappt.

Für meine Arbeitskollegin habe ich zum Nikolaus ebenalls eine Kalenderhülle genäht, allerdings habe ich da gepennt und die Reißverschlüsse zu lang gemacht. Ich hatte sie absichtlich etwas länger zugeschnitten, aber dann habe ich irgendwie nicht weiter gedacht.


Beim Wenden der Hülle ist es dann an den Rändern nicht wirklich schön geworden und dann ist mir mein Fehler bewusst geworden. Hätte ich noch ausreichend Stoff in der passenden Farbe gehabt, hätte ich die Hülle gleich noch einmal genäht. So habe ich aber erst einmal diese Hülle eingewickelt.

Wenn der Fehler mit den Reißverschlüssen nicht wäre, wäre ich mit dieser Hülle auch so richtig zufrieden gewesen, aber so... Ich habe sie also erst einmal eingewickelt und meiner Kollegin gesagt, dass ich eine weitere Hülle nähe. Das wollte sie aber nicht, denn sie findet die Hülle total schön und das, was ich ihr an Fehlern gezeigt habe, findet sich gar nicht schlimm.
Nun ja, ich muss erst einmal überlegen, was ich mache. Auf jeden Fall hat sie sich ganz, ganz doll darüber gefreut und findet die Hülle richtig schön. So habe ich ihr eine Freude machen können.