Samstag, 11. April 2026

17 Jahre Erfahrung

Habt zunächst vielen lieben Dank für eure Kommentare zu meinem letzten Beitrag. Ja, die Seite von Claudia Nimmrichter kenne ich und wenn ich euch jetzt erzähle, dass ich mir vor einigen Jahren die Anleitung für die Portraitquilts schon gekauft habe... Das war eine Papieranleitung, die ich sehr gut weggelegt habe, so gut, dass ich derzeit nicht weiß, wo ich danach suchen sollte. Naja. Ich werde einfach probieren. Das bestellte Steam-a-seam soll am Montag kommen, mal schauen, wann ich dann dazu komme, an diesem Quilt weiter zu arbeiten. 

Untätig war ich heute deswegen aber nicht. Vor zwei, zweieinhalb Wochen habe ich auf Instagram bei Patch-Yard einen Beitrag gesehen, dass es den Quilt Love a Tree nun in neuen Stoffen gibt. Love a Tree... Mit diesem Quilt verbinde ich ungute Erinnerungen und seitdem habe ich Streifenquilts bzw. Quilts aus durchgeschnittenen Streifenblöcken eher seltener genäht. Ich zeige mal ein paar Fotos:

Auch wenn das Foto recht dunkel ist, ist das Problem doch ganz gut zu erkennen. 

Der Quilt war total windschief und ich kann mit gut erinnern, dass ich ihn nicht wirklich mochte. Ich habe wirklich überlegt, ob ich den überhaupt fertig nähen soll. Habe ich dann aber doch gemacht, schön ist aber was anderes.

  

Wenn ich mir die Fotos so ansehe, frage ich mich, was ich mit dem Binding gemacht habe. Naja. In welcher Tonne der Quilt abgeblieben ist, weiß ich gar nicht mehr, es kann nur die Mülltonne gewesen sein. Wobei, er hing auch mal. 

Als ich nun die neue Version gesehen habe, habe ich lange überlegt, ob ich mich auf diesem Quilt noch einmal einlassen sollte. Ich fand ihn ja damals schon sehr schön, nur meine Ausführung war absolut anfängerhaft. Ich habe ein wenig überlegt und mir dann die Packung im Shop von Patch-Yard gekauft. Freundlicherweise hat Frau Wechsung die Stoffe für mich ein wenig großzügiger zugeschnitten, so dass ich notfalls Blöcke neu nähen kann, solle ich wieder so einen Murks produzieren.
 
Die Stoffe sind einfach wunderschön und habe einen sehr festen Griff. So etwas habe ich bei Patchworkstoffen noch nie gehabt. Die Farben und die Muster sind richtig schön. Ich habe die Stoffe ganz sorgfältig gebügelt und noch sorgfältiger zugeschnitten. Ich habe mich noch nie so sehr an die Anleitung gehalten, wie bei diesem zweiten Versuch. Und ich glaube, das war eine gute Idee, denn die Streifenfolgen sind richtig schön geworden und die Blöcke anschließend auch.
Aus den Streifenfolgen habe ich dann die Blöcke zugeschnitten, diese wurden dann diagonal durchgeschnitten und daraus dann wieder Quadrate genäht. 
Wie in der Anleitung geschrieben, habe ich meine Blöcke dann auf das richtige Maß geschnitten. Dabei kam mir dann auch das große Quadratlineal zugute, welches ich mal für einen BOM gekauft und dann aber dafür nicht genutzt hatte. Das Trimmen der Blöcke war wichtig, vielleicht hatte ich das bei dem ersten Quilt nicht oder nicht richtig gemacht. Ich weiß es nicht.
Meine Blöcke habe ich dann im Wohnzimmer ausgelegt. Eigentlich wollte ich sie heute nicht mehr zusammennähen, aber hey, wenn ich schon so weit gekommen bin, kann ich auch noch ein bisschen mehr machen und so habe ich dann die Blöcke doch noch zusammengenäht. Und was soll ich sagen, das Top ist viel, viel besser als das vor 17 (!) Jahren geworden.
Zwei Stellen habe ich habe ich noch einmal minimal aufgetrennt, da die Übergänge dort nicht perfekt waren ( war doch klar, dass ich irgendwas trenne, oder?):
 
Auch wenn die Abweichung nicht so groß ist, ich musste es einfach korrigieren, ein Blick fiel immer darauf. Ich bin froh, dass ich es getrennt habe, nun ist mein Top eigentlich fast perfekt. Und ich freue mich darüber. Zwischen den beiden Quilts liegen 17 (!) Jahre - oh je, ich bin alt geworden - und ich kann sehen, dass ich viel an Erfahrung dazu gewonnen habe.
 
Nun weiß ich nur nicht, wie ich den Quilt quilten soll, es wird wieder ein Wandquilt, genau wie der erste... Ach ja, beim Suchen nach dem alten Quilt habe ich ein Foto gerfunden, als ich habe einige Fotos gefunden, aber das hat mich irgendwie berührt:
Ja, die Jahre sind uns beiden anzusehen, aber trotzdem war es schön, das Bild zu sehen. Nein, ich kann mich daran nicht mehr erinnern, aber... Bevor ich jetzt ganz sentimental und der Beitrag mal wieder viel zu lang wird, höre ich jetzt auf und denke darüber nach, wie ich das Top quilte. 😍
 

Donnerstag, 9. April 2026

Ich und meine Ideen

Habt zunächst einmal vielen Dank für eure Kommentare zu meinem neuen Bom. Vielleicht kann ich schon heute daran weiternähen, denn mein neues Projekt habe ich erst einmal pausiert.

Ja, ich habe schon wieder ein neues Projekt, ich bin erstens zu spontan und zweitens manchmal ein wenig zu zuversichtlich. Irgendwann hatte ich ja schon einmal erwähnt, dass ich die Möglichkeit habe, eine kleine Ausstellung zu machen, das wird nun real, ab 1.7. werde ich einige meiner Quilts zeigen. Nein, eine Auswahl dazu habe ich noch nicht getroffen, aber ich habe mir einen Plan gemacht, was im Vorfeld zu erledigen ist.
Ob das so letztendlich alles notwendig ist, weiß ich nicht, aber ich möchte vorbereitet sein. Und wenn ich von mir ausgehe, ist es so, dass ich in einer Ausstellung gern ein wenig Hintergrundwissen erfahre. So habe ich schon einmal Fotos rausgesucht, welche ich gern auf die Karte/Flyer machen möchte. Irgendwo muss ich ja anfangen.

Nunja und in meinem Kopf schwirrte seit meiner Liste der Portraitquilt rum. So habe ich in den letzten Tagen ein wenig gesucht und die ein oder andere Anleitung gefunden. Gestern hat dann Katharina mal ein Foto von mir gemacht. Dieses Bild habe ich in schwarz-weiß umgewandelt, ein wenig zugeschnitten und dann auf einer Seite wie in ein Posterdruck umwandeln lassen.
 

Dieses umgewandelte Foto habe ich dann auf zwei Seiten ausgedruckt, so dass es eine ansprechende Größe hat. Anschließend habe ich den Ausdruck auf meinen Leuchtkasten gelegt und die Konturen durch Transparentpapier nachgezeichnet.
Ein wenig gruselig sieht die Nachzeichnung schon aus, aber ich finde auch, dass es nicht nach irgendwem, sondern mir aussieht:

Ich möchte das Gesicht gern in Grautönen arbeiten, dazu habe ich mich für Stoffe aus dem Konastoffabo der Quiltzauberei entschieden.
 
Dann wusste ich erst einmal nicht weiter und habe eine Weile überlegt, wie ich weiter vorgehen kann. Zunächst habe ich die Kontur des Gesichts aus dem mittelgrauen Stoff ausgeschnitten und auf meinen Hintergrundstoff gesteckt. Meine Überlegung ist, die weiteren Teile dann dort aufzubringen. Zunächst wollte ich ohne Vliesofix arbeiten, weil ich damit immer so meine Probleme habe. Ich finde das Trägermaterial so weich und oftmals geht es schon vor der Verwendung vom Papier ab. Schwierig finde ich auch immer das seitenverkehrte Aufzeichnen.
Hier ist der Stoff auf meine Vorlage schon aufgelegt, noch ist alles durch den Leuchtkasten gut zu sehen und ich könnte die weiteren Teile arrangieren. Allerdings habe ich dann gestern Abend erst einmal aufgehört, zum einen war es schon spät und zu anderen wusste ich nicht weiter... 😕 Nehme ich doch Vliesofix, versuche ich es mit Sprühkleber, Stecknadeln oder vereinfache ich die Konturen doch, so dass ich gerade Kanten und nicht das Gegruckel habe... Ohne eine wirkliche Lösung und dem Aufgeben nahe, habe ich erst einmal alles zusammengeräumt.

Da ich heute früh wieder zeitig wach war (sonst könnte ich um 6.40 Uhr auch noch keinen Blogbeitrag schreiben), habe ich ein wenig gegoogelt und bin auf Steam-a-seam aufmerksam geworden. Dieses Vlies soll sogar mit dem Drucker bedruckt werden können. Lange habe ich einen Shop gesucht, der das Vlies vorrätig und keine so langen Lieferzeiten hat. Bei Grit bin ich dann fündig geworden. Die Bestellungen kommen ja immer richtig schnell und so habe ich ein wenig die Hoffnung, dass es vielleicht schon in der kommenden Woche bei mir ankommt und ich dann mit dem Portraitquilt weitermachen kann.

Montag, 6. April 2026

Ein neuer BOM

Könnt ihr euch noch an meinen Gewächshaus-BoM erinnern? Der hat mir ja damals so gut gefallen und als ich gesehen habe, dass die Designerin einen neuen Blumen-BoM hat, war ich gleich Feuer und Flamme (ist ja bei mir oft so). Also habe ich mich für den BoM mit angemeldet. Der BoM wurde in verschiedenen Stoffen und Farben vorgestellt, unter anderem auch in Grungestoffen und da war es dann endgültig um mich geschehen und so habe ich mich mal wieder für Grunge-Stoffe entschieden. Start des BoMs war im Januar. Und seitdem habe ich die Anleitungen nur runtergeladen und gespeichert. 😕

Gestern habe ich mal ein wenig sortiert und meine angefangenen Projekte und Ideen angesehen und entschieden, diesen BoM möchte ich jetzt nähen. 

Um mit meinen Stoffen nicht durcheinander zu kommen, habe ich wieder die dem Schnitt beigefügte Liste genommen und meine Stoff eingeklebt. Ich habe nicht ganz die Stoffe aus dem Quilt genommen, ich glaube die erste Farbe musste ich ersetzen, da die eigentlich verwendete Farbe nicht mehr verfügbar war. Aber eigentlich ist es auch nicht so wichtig, genau die Stoffe aus dem Originalquilt zu verwenden. Wenn ich die Stoffe so liegen sehe... ...sie sind doch ziemlich bonbonfarben. Ich bin gespannt, ob mir der fertige Quilt dann auch gefallen wird.

Gestern habe ich dann noch die schon erschienenen vier Blöcke ausgedruckt. Ich habe mich wieder entschieden, den Quilt um 50 % verkleinert zu nähen. Vielleicht passt er dann zu meinem Gewächshaus.

Gestern und heute habe ich den ersten Block genäht. Durch das Verkleinern waren manche Teile nun aber extrem klein. 

Aber irgendwie hat es dann doch immer geklappt, auch wenn manche Naht nur ein paar Stiche waren. 😂Beim Zusammennähen meiner Teile habe ich dann festgestellt, dass ich doch tatsächlich in einem Teil eine Naht vergessen hatte:

Auch auf der Vorderseite war die vergessene Naht zu erkennen - zumindest für mich:

 

Ja, zunächst habe ich überlegt, das Teil so zu belassen, aber ich konnte es einfach nicht. Also habe ich mein Teil noch einmal ein Stück weit aufgetrennt und dann das fehlende Teil noch angenäht.  

Es ist nur ein wirklich kleines Stück, aber so sieht die Blüte im oberen Bereich viel gefälliger aus und ich bin froh, dass ich die Änderung noch gemacht habe. Als ich dann meine Teile zusammengenäht habe, fehlte mir ein Teil. Egal, wo ich gesucht habe, ich habe es nicht gefunden. Ich konnte mich aber doch daran erinnern, es genäht zu haben. Ich habe sogar im Papiermüll kontrolliert, ob ich vielleicht doch vergessen hatte, es auszuschneiden. Aber nein, da war es nicht. Es schien sich wohl in Luft aufgelöst zu haben. 😟Also habe ich es neu genäht. Meinen Block habe ich dann zusammennähen können und ich finde, er sieht schon richtig schön aus:
Ach ja - mein Teil ist wieder aufgetaucht. Das war ja irgendwie klar, dass es wieder auftaucht, wenn ich es neu nähe. An der Stelle hätte ich damit aber nie und nimmer gerechnet. Ich habe nebenbei noch den neuen Monatsquilt gestickt und genäht (den zeige ich dann in den nächsten Tagen) und als ich da die Streifen angenäht habe, habe ich mein fehlendes Teil "F" gefunden:
 
Es hatte sich am Thermolam verfangen. Naja, nun hatte ich es neu genäht. 😉😂

Sonntag, 5. April 2026

Tulpenutensilo

Vor zwei Jahren hatte ich zu Ostern schon einmal die Tulpenutensilos von Mamasliebchen genäht. In dem alten Beitrag habe  ich gesehen, dass ich damals sechs Utensilos genäht habe. Irgendwie waren nun aber zwei abhanden gekommen (es könnte sein, dass meine Eltern sie damals mitgenommen hatten, ich weiß es nicht mehr). Wo sie sind, ist ja nun auch egal, es fehlte eines, um heute alle Osterkörbchen zu bestücken.

Also habe ich noch schnell ein Utensilo genäht. Als Außenstoff habe ich den Rest eines Stoffes von Acufactum verwendet und ich habe sogar darauf geachtet, dass die Figuren nicht Kopf stehen. Für innen habe ich einen Stoff aus dem ehemaligen Stoffabo von Martina Süßmuth-Militzer verwendet. 

Ich finde das Utensilo richtig schön frühlingshaft und freue mich, dass ich es noch genäht habe. Jetzt werde ich mich mit Steffen mal weiter um unser Osteressen kümmern, denn um halb eins gibt es das Osteressen bei uns. Ich muss mich also sputen. 😉 Und da es hier so viel um Ostern ging, verlinke ich meinen Beitrag zum Bingo von Antetanni zum Feld "Ostern".

Donnerstag, 2. April 2026

Zufriedenheit

...macht sich breit, wenn ich mein Top des Überraschungsbaums ansehe. Es hängt - noch nicht fertig - am Regal. Am letzten Wochenende und Montag habe ich ganz intensiv daran gearbeitet und appliziert, was das Zeug hält. Mein Baum ist schon richtig schön dicht bewachsen.

 

Es gibt allerdings noch die ein oder andere Lücke zu füllen, auch möchte ich auch die Stellen, an denen das vorgedruckte Muster nicht so gut zusammenpasst, verdecken. Ich denke, da werde ich auch noch Blätter applizieren. Ein paar Tiere zum Applizieren und auch Stickquadrate von Guldusi habe ich auch noch, die auf dem Baum ihren Platz finden sollen. Es bleibt noch einiges zu tun, aber es ist ein buntes Treiben auf meinem Baum und so kann ich - gleich zu Beginn des zweiten Quartals - ein weiteres Feld auf meiner Bingokarte ankreuzen.

Mittwoch, 1. April 2026

ein Viertel Jahr Bingo

Am Wochenende habe ich schon auf vielen Blogs den Rückblick auf ein Viertel Jahr Bingo gelesen, zum Glück, denn sonst hätte ich ja völlig vergessen, meine Rückblick zu schreiben. Daran merke ich, dass ich noch nicht firm auf diesem Gebiet bin. 

Viele Bingofelder konnte ich bisher nicht ankreuzen, ich muss zugeben, dass ich meine Projekte auch nicht gezielt nach den Themen aussuche, sondern manchmal kommt mir beim Schreiben die Idee, dass es zu einem bestimmten Thema passen könnte. 

Mein erster Beitrag zum Bingo war mein Quilt für die Patchworktage in Suhl, der war doch schon irgendwie chaotisch. Mein zweiter Protestquilt war für mich, den ersten habe ich ja verschenkt. Im Februar hatte ich mich mit meiner ehemaligen Arbeitskollegin getroffen und mir da ein Abtrockenhandtuch und Abwaschlappen in meinen Farben gekauft. Im März konnte ich dann ein nächstes Bingofeld ankreuzen: Bei unserer Feininger-Rundreise um Weimar habe ich Märzenbecher gesehen, für mich eine Frühlingsblume mit Kindheitserinnerungen. Das war so richtig schön Frühling. Die zwei Kissen, die ich im März für eine Freundin genäht habe, waren nicht ganz fehlerfrei, aber schön, mit diesem Fehler konnte ich ganz gut leben. Freude hat mit der internationale Tag des Glücks gemacht, denn ich finde schon, dass ich Glück habe, auch wenn ich das manchmal vielleicht gerade so nicht sehen kann. Meine Unterlagen von der Arbeit habe ich irgendwann sortiert, da musste dringend Ordnung her und so konnte ich dann noch ein siebentes Feld ankreuzen.

Noch ist meine Karte sehr übersichtlich und ich bin gespannt, ob mir überhaupt ein Bingo gelingen wird. Noch sehe ich das seher nicht so, aber hey, das ist ja kein Wettbewerb, der Druck erzeugen soll, sondern es soll einfach Spaß machen. Und das tut es. Und vielleicht schaue ich mir die Felder jetzt ein wenig intensiver an und überlege, welches meiner Projekte dazu passen könnte oder was mir zu den einzelnen Themen einfällt.

Sonntag, 29. März 2026

Der Baum bekommt neue Blätter

Ja, manche Projekte fange ich voller Euphorie an - und dann landen sie erst einmal in der Kiste. So war es auch mit meinem Überraschungsbaum. Warum der in der Kiste landete, weiß ich gar nicht mehr so richtig, sicher lag es auch mit an meiner gesundheitlichen Situation. Warum er mir nun gestern wieder in den Sinn kam, weiß ich auch nicht wirklich, zumal ich eigentlich an einem ganz anderen Projekt gearbeitet habe. Aber egal, ich habe meinen Baum mal wieder an's Tageslicht geholt. Das war der Stand gestern:

Man sieht, wirklich was passiert ist daran seit meinem letzten Beitrag dazu nicht mehr. Weder habe ich weitere Blätter appliziert, noch einen Vogel genähmalt. Dass auf dem Baum ein genähmalter Vogel sitzen sollte, wusste ich, ehrlich gesagt, schon gar nicht mehr. Und ob ich den Vogel so jetzt noch möchte, weiß ich auch gar nicht. Gut, soweit bin ich aber noch lange nicht.

Zunächst habe ich noch zwei weitere Stickquadrate appliziert, dann habe ich begonnen, weitere Blöcke des Baumes zusammenzunähen. Das war notwendig, da ich manche Motive über zwei Blöcke applizieren möchte. Gestern habe ich wirklich viel appliziert und habe nun schon den untern Teil des Baumes gut bestückt.

Noch sieht der Baum in der Gesamtheit sehr licht aus, es fehlt noch ganz viele Blätter und ich möchte auch noch weitere Motive applizieren, der Anfang aber ist gemacht.

Sonntag, 22. März 2026

endlich

Habt vielen lieben Dank für eure Kommentare zu meinem letzten Beitrag. Nein, aus den Stoffen nähe ich nichts zum Anziehen, das werden - Achtung: Mal was ganz anderes! - neue Gelmerodaquilts. Ich habe ja den organgenen aus Shweshwestoffen genäht und ich fand, die würden als kleine Serie auch gut aussehen. Und so habe ich mal ein wenig im Netz gebummelt und geshoppt. Wenn ich die Quilts genäht habe, schwebt mir dann noch einer in grün, leuchtend grün vor. 😊

Ja, eigentlich hatte ich mal überlegt, nach 50 Quilts aufzuhören, aber ich habe noch sie viele Ideen und es macht mir noch immer Spaß, die kleinen Quilts zu nähen. Und zwischendurch hatte ich ja überlegt, mir daraus irgendwann einen Kalender zu machen, bei dem auf jedem Blatt und dem Titelbild 4 Quilts abgebildet sein könnten, dann brauche ich ja allein schon 52 Quilts. Ok, der Kalender ist nun kein wirkliches Argument mehr, denn dafür bräuchte ich eigentlich nur noch einen Quilt... 😂Es macht einfach immer noch zu viel Spaß, immer wieder. 😍

Als ich letztes Jahr im Oktober  meine neue Arbeit angefangen habe, habe ich mir alles, was mir wichtig erschien, aufgeschrieben. Das mache ich auch heute noch. Von meiner Kollegin bekam ich seinerzeit eine blaue Mappe, in der ich alle meine Notizgen gesammelt habe. Diese Mappe wurde immer voller und irgendwann, Ende letzten Jahres, fragte mich meine Kollegin, ob sie mir mal einen Ordner geben sollte. Das habe ich damals noch dankend abgelehnt. Inzwischen war die Mappe aber so voll, dass das Suchen darin schon eine ganze Weile in Anspruch genommen hat. Ich habe meine Mappe also am Wochenende mit nach Hause genommen und sortiert.

Ich hatte mir extra einen Ordner und Trennblätter zur Unterteilung gekauft. Um in den einzelnen Bereichen noch mehr zu unterteilen, habe ich mir auch noch Klebchen gekauft. Und so habe ich dann gestern angefangen zu sortieren und zu ordnen. Meine Trennblätter, zehn an der Zahl, habe ich ordentlich beschriftet und dem Alphabet nach sortiert. Um dann festzustellen, dass mir mindestens noch fünf, sechs Blätter fehlen. Also habe ich die Trennblätter wieder aus dem Ordner rausgenommen und durch einfache Blätter in Klarsichthüllen ersetzt. So geht es auch und ich habe ausreichend. Wer hätte denn auch ahnen können, dass ich mehr als  zehn Themen im Büro habe. 😂Ich habe mir extra einen roten Ordner gekauft, damit er zu den Ordner passt, die ich für mein Fernstudium hatte.

Und dann habe ich mir überlegt: Hey, ich könnte ja auch eine Ordnerhülle nähen und vorn kommt eine kleine Version meines Gelmerodaquilts drauf. So habe ich es gemacht. Den Schnitt habe ich auf 30 cm Höhe angepasst und dann ausgedruckt. Witzig, wenn plötzlich alle Teile auf einem Blatt sind und nichts zusammen geklebt werden muss.

Für das Motiv habe ich Reste in orange verwendet, so ist meine Kirche recht lebhaft und farbenfroh geworden, was bei den sehr kleinen Teilen nicht unbedingt von Vorteil ist. Meine Hülle sollte rot werden, ich musste ganz schön suchen, um einen passenden roten Stoff in ausreichender Menge zu finden. Aber zum Glück hatte ich ganz weit hinten noch eine Kiste stehen, in der ein passender Stoff drin war.

Meinen Gelmerodablock habe ich also mit dem roten Stoff eingefasst. Natürlich brauchte meine Hülle auf dem Rücken auch ein Griffloch. Zunächst hatte ich den Stoff, mit dem ich das Griffloch verstürzen wollte, nur auf die eigentliche Hütte genäht. Ich hatte nicht daran gedacht, dass ich ja auch durch die Innenhülle schneiden muss. Also habe ich Hülle und Innenhülle miteinander verstürzt und das Griffloch noch einmal genäht. Das Verstürzen war ein bisschen fummelig, hat am Ende aber doch ganz gut geklappt. Und man sieht ein wenig von dem Stoff in orange, den ich zum Verstürzen genommen habe.

Unter das Griffloch habe ich noch ein Label aufgebügelt und dann war ich mit meiner Hülle zufrieden. 

Nun hoffe ich, dass ich ab morgen auf Arbeit meine Notizen schneller griffbereit habe. Allerdings werde ich mich erst einmal an die neue Sortierung gewöhnen müssen. Der Mensch ist nun einmal ein Gewöhnungstier.
Da ich meine Unterlagen nun so schön sortiert habe, kreuze ich im Bingo von antetanni das Feld "Ordnung" ab. So nach und nach füllt sich meine Bingokarte doch und vielleicht schaffe ich ja doch irgendwann ein Bingo. Noch bin ich davon weit entfernt. 😂

Freitag, 20. März 2026

Internationaler Tag des Glücks

Ich habe gerade vorhin in den Nachrichten gehört, dass heute der internationale Tag des Glücks ist. Na, wenn das nach keinem Blogbeitrag schreit, weiß ich es auch nicht. 😂Ich habe nach dem Tag gegoogelt und gelesen, dass er 2012 von von der Generalversammlung der Vereinten Nationen ins Leben gerufen wurde und seit 2013 an jedem 20. März begangen wird.

Naja und wenn heute nun der internationale Tag des Glücks ist, zeige ich mal mein Glück. Denn das ist einfach nur traumhaft schön:

Schön, oder? Und ja, das ist Glück. Glück ist, dass ich mir diese und andere Stoffe leisten kann, dass ich nähen kann, dass ich Zeit zum nähen habe, dass ich Lust zum nähen habe, dass beim Nähen halbwegs schöne Sachen entstehen, dass ich Platz zum Nähen habe... All das ist Glück für mich. Und diese Stoffe... ...hach. Ich schmelze dahin. Die bunten Stoffe sind Shweshwe-Stoffe aus Südafrika, die uni Stoff ist Dupionseide. Und ja, ich weiß auch schon, was ich aus den Stoffen nähen werde. 😍

Die Shweshwestoffe waren ziemlich fest, die habe ich, entgegen meiner sonstigen Art, vorgewaschen. Ich finde, wenn die Stoffe nass sind, leuchten die Farben noch viel mehr.

Und wisst ihr, was noch größeres Glück ist? Dass ich morgen aus den pinken Stoffen schon etwas nähen werde. Darauf freue ich mich schon sehr.

Bei Regina habe ich gesehen, dass auf dem Bingofeld von Anni auch "Glück" zu finden ist. Und da mein Beitrag ja vor Glück nur so strotzt, verlinke ich meinen Beitrag beia antetanni, schließlich habe ich "Glück".