Es war eine ganze Weile ruhig in meinem Blog. Ich glaube, nach dem Löwen gab es nichts Neues mehr zu zeigen, genäht habe ich seitdem irgendwie gar nicht mehr. Den Löwen wollten ich unbedingt für die Ausstellung fertig stellen, das hat geklappt und dann war irgendwie die Luft raus. Das kenne ich, das ging mir bei größeren Projekten schon häufiger so.
Am Wochenende hatte Katharina Jugendweihe, ein Traum bei fast 38 Grad. Aber wir haben für sie einen schönen Tag gestaltet und nun ist unsere kleine Schnapsidee auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Ich kann es gar nicht so recht glauben, wie schnell die Zeit vergangen ist. Es war eine schöne Feierstund im Kloster Michaelstein bei Blankenburg und auch die Feier bei uns zu Hause war schön. Wobei man in ein paar Jahren sicher denken wird, dass ich nicht dabei gewesen bin, denn ich bin zu Hause nicht auf einem einzigen Foto mit drauf (denn ich habe sie gemacht). Aber egal.
Ab Montag haben Steffen und ich dann die Ausstellung im Café des Burchardiklosters in Halberstadt vorbereitet: Stangen kaufen, Haken eindrehen, Stangen beschriften, Schildchen für die Quilts ausdrucken, einlaminieren und ausschneiden... Es war einiges zu tun, ich hätte nicht gedacht, dass die Vorbereitungen so viel Zeit in Anspruch nehmen.
Als es dann daran ging, die Quilts, die ich mitnehmen möchte, von den Wänden abzuehmen. war das ein seltsames, ja ein wenig ein trauriges Gefühl. So wie Abschied nehmen. Ich hätte nicht gedacht, dass mir das so schwer fallen würde und nun haben wir zu Hause... ...leere Wände:
Auch im Schlafzimmer sind in meiner Gelmerodagalerie viele Lücken:







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