Nachdem mir am Wochenende die Idee gekommen ist, wie ich meine japanischen Geburtstagsstoffe verarbeiten kann, habe ich heute gleich damit begonnen.
In dem Buch “Patchwork – Künstler und ihre Werke” habe ich ein Foto von einer japanischen Kesa gesehen. Eine Kesa ist ein buddhistisches Schultertuch. Das fand ich für meine japanischen Stoffe total passend. Ein Kesa besteht aus vertikalen Streifen, immer eine ungerade Zahl. Jede Reihe besteht aus zwei oder mehr gleich großen und einem kleineren Rechteck. Sie beginnen und enden abwechselnd mit einem kurzen Rechteck. Die Rechtecke werden aus verschiedenen Stoffen zusammengesetzt und dann im 45°-Winkel zur Nahtlinie geschnitten.
Heute habe ich die zwei kleinsten Blöcke genäht.
Die Blöcke werden noch mit Zwischenstreifen abgetrennt. Eigentlich hatte ich dafür hellen Stoff geplant, aber das gefällt mir so gar nicht. Auch der rot gemusterte ist dafür unpassend. Dadurch wird der Quilt zu unruhig. Ich werde wohl einfarbigen oder ganz klein gemusterten Stoff nehmen. Aber so weit bin ich noch lange nicht.
Es hat aber ganz viel Spaß gemacht, diese tollen Stoffe zu vernähen, wahrscheinlich, weil ich mir diese schon so lange gewünscht habe und weil es eine so große Überraschung war, diese Stoffe zu erhalten.
Hallo Viola,
AntwortenLöschender Anfang sieht schon mal sehr interessant aus, ich bin gespannt wie es weiter geht.
Gern hätte ich Mäuschen gespielt als du unsere "liebevoll" ausgesuchten Stoffe ausgepackt hast ;-)
Liebe Grüße,
Martina