...dann kann es verschiedene Gründe haben, bei mir war der Grund Pfingstsonntag der Borkenkäfer, Stürme und große Trockenheit die letzten Jahre.
Ich habe ja in meinem Monatsrückblick schon geschrieben, dass ich wieder ganz extrem Rückenschmerzen haben und wir Pfingstsonntag wandern waren. Wir sind nicht die absoluten Wanderfreaks, aber irgendetwas musste passieren und so viel mehr ist ja noch nicht wieder möglich. Also haben wir uns eine kleine Runde ausgesucht und sind über den Hirschbrunnen (früher - wie sich das anhört - war dort ein schöner Grillplatz) zum Peterstein an der Zillierbachtalsperre gelaufen.
Im letzten Herbst hat ein Sturm unseren Wald noch einmal arg in Mitleidenschaft gezogen, viele Bäume sind dem zum Opfer gefallen. Wenn ich mich recht erinnere, haben einige davon auch den Grillplatz am Hirschbrunnen getroffen.
So sah es dort noch 2018 aus, einfach nur schön und herrlich grün. Das ist der Blick vom Grillplatz zum Weg.
Hier sieht man im Hintergrund den Grillplatz, schöne Feste, insbesondere Kindergarten- und Schulabschlüsse haben wir dort gefeiert. Und so sieht es heute am Hirschbrunnen aus:
Zum Glück haben wir dort Leute zum Erzählen getroffen, sonst wär ich wohl in Tränen ausgebrochen. Es sieht ganz anders aus und wenn ich nicht gesagt hätte, wir gehen zum Hirschbrunnen, ich hätte nicht gewusst, wo ich bin. Wir sind dann weiter zum Forstmeister-Schmidt-Weg gegangen und von dort zur Zillierbachtalsperre. Überall das gleiche Bild: Keine Bäume und massenhaft Holzlager am Weg.
Da, wo jetzt nur noch der einzelne Baum steht, war früher alles dichter Wald. Dort bin ich oft mit Katharina spazieren gegangen, als sie noch im Kinderwagen lag.
Diesen Anblick sieht man fast überall bei uns. Auf dem Weg zum Peterstein war noch Wald, so wie ich ihn aus meiner Kindheit kenne. Aber es wird nur eine Frage der Zeit sein, bis es da auch anders aussieht.
Schön war es trotzdem, schön war es, mal etwas gemeinsam zu unternehmen, sich zu bewegen, unterwegs zu sein und mal nicht an die ganze seltsame Situation denken zu müssen.
Unser Plan ist, künftig wieder ein bisschen häufiger unterwegs zu sein, mal sehen, ob uns das auch wirklich gelingt. Wichtig wäre es, denn neue Rücken gibt es nirgendwo im Angebot. 😉
Ich wünsche dir alles Gute für deinen Rücken. An manchen Stellen sieht der Wald bei uns auch so aus. Auch sieht man Bäume, die befallen sind. Die Leute vom Forst kommen nicht nach. Beste Grüße von Rela
AntwortenLöschenLiebe Viola,
AntwortenLöschenoh das ist eine schlimme Veränderung. Die Natur leidet sehr. Und ich bin der Überzeugung, wie sind nicht ganz unschuldig daran.
Liebe Grüße
Renate
Viola, war das wegen Borkenkaefer? oder weil man Holz ernten wollte?
AntwortenLöschenHoly Mackerel (heilige Makrele) das ist ja furchtbar. Ich lese das oefters in der Tagesschau und auch, dass man sich ueberlegt andere Baumarten zu pflanzen die mehr Hitze und Trockenheit aushalten. Ich glaube die "Douglas Fir" aus Amerika ist im Gespraech.
Da haette ich auch geheult bei dem Anblick :-(((
Man sieht (aus dem Weltall) wie sauberer die Luft geworden ist seit Corona. Wenn's so bleiben koennte, waere vieleicht noch was zu retten....
Wir waren letzten Herbst in Kalifornien und sind durch abgebrannte Waelder gefahren....
Man wird abwarten wie sich der Sommer dieses Jahr entwickelt, bis jetzt haben wir hier noch ziemlich normales Wetter mit Regen ab und zu. Wie es sich fuer Juni gehoert.
LG, Ursula