Sonntag, 22. November 2020

Reparieren im November

Unsere Gardinen in der Küche sind inzwischen in die Jahre gekommen, ich mag sie aber nicht entsorgen, denn zum einen mag ich die unheimlich gern und zum anderen habe ich die mit Geld bezahlt, welches ich mal von meiner Oma geschenkt bekommen habe und das ist eigentlich der Hauptgrund, warum ich die nicht hergeben mag.

Nach der letzten Wäsche ist mir aufgefallen, dass das Bleiband am unteren Rand ausreißt. Ehe ich dann aber zum Reparieren gekommen bin, hat es noch eine ganze Weile gedauert. 

Heute habe ich es dann endlich in Angriff genommen, die Gardinen zu reparieren. Zum Glück hatte ich von Mama vor ein paar Tagen 4 Konen weißes Overlockgarn bekommen, denn das war bei mir restlos aufgebraucht. Aber so konnte ich meine Ovi bestücken und der Gardinen einen schicken Rollsaum verpassen.

Das Bleiband brauchte ich gar nicht abzuschneiden, das ist einfach ausgerissen. :-( Die Gardinen habe ich dann gleich gewaschen.

Nachdem wir die Gardinen wieder aufgehangen haben, habe ich gesehen, dass sie an der Stickerei nun auch kaputt gehen. 😓Ich bin ganz traurig darüber und werde mich wohl an den Gedanken gewöhnen müssen, mich doch irgendwann von meinen Gardinen trennen zu müssen.


Nun ja, erst einmal hängen die Gardinen wieder und ich habe sogar mal wieder die Bänder für die Übergardinen hervorgeholt.

Und der Rollsaum am unseren Rand ist auch perfekt geworden:

Ich freu mich, dass ich mal wieder beim Reparieren von 12 bis 12 dabei sein kann und verlinke gleich mal zu Elkes Linkparty.

6 Kommentare:

  1. Meine Oma schenkte mir auch mal Geld... wie schön, daß Du sie gerettet hast.
    Soll ich Dir mal eine Geschichte erzählen?
    Ich bekam von dieser Oma einen Bademantel, wunderschön dick und bodenlang. Ich wohnte damals in meiner ersten Wohnung, ein Hochhaus mit mind. 10 Stockwerken, oben auf dem Dach die Waschküche mit Münzwaschmaschinen und -trocknern.
    Ich wusch also meinen neuen Bademantel dort und steckte ihn in den Trockner... leider vergaß ich ihn direkt nach Trockenschluß abzuholen und blieb auch nicht dort sitzen wartend, als ich wiederkam, war er weg. Man hatte ihn mir geklaut.
    Erzählt habe ich es meiner Oma nie, ich schämte mich unglaublich für meine Dummheit und Leichtsimm. Es tut mir heute noch sehr leid darum und früher waren Klamotten viel teurer als heute.

    Nana

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  2. Hallo Viola,
    das kann ich gut nachvollziehen, dass du dich nicht von den Gardinen trennen möchtest. Erstmal hängen sie ja wieder und du kannst dich daran erfreuen. Und die Reparatur des Rollsaumes ist dir gut gelungen.
    Liebe Grüße
    Renate

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  3. Wertschätzung ist was sehr schönes, ich freu mich, dass du diese Gardinen noch eine Weile behalten darfst. Vllt hast du auf meinem Blog von der Flickarbeit (Kissen) gelesen, die wohl schon vor Jahrzehnten gefertigt wurde, bei solchen Dingen denke ich mich gern in die Situation von damals ein.
    LG eSTe

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  4. Prima Rollsaum! Und nun muss Luft und Liebe die Gardine noch ein bisschen zusammen halten.
    Du könntest Blätter oder Blüten aus Gardinenstoff auf die schadhaften Stellen draufsteppen - Applikation sozusagen.
    LG
    Elke

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  5. Wir sind eben noch vom alten Schlag: die Erinnerungen liegen über dem eigentlichen Wert.Beste Grüße von Rela

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  6. liebe viola,
    wie schön das die rettungsaktion gelungen ist :0) der rollsaum sieht prima aus! vielleicht kann man die gardinen ja doch retten.......ganz LG aus Dänemark, ulrike :0)

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