Habt vielen lieben Dank für eure Kommentare zu unserem Wochenende. Ja, das war wirklich schön und Leipzig ist allemal eine Reise wert, ich kann es jedem nur empfehlen.
Am letzten Wochenende habe ich an meinen September-Gelmerodaquilt weitergenäht. Ich hatte ja einige kleine Änderungen am Schnitt vorgenommen, einfach, um manche Dinge zu vereinfachen und weil ich dachte, das passt so. Nachdem ich meinen Teile zum Top zusammengenäht hatte, sind mir zwei Fehler aufgefallen:
Ich habe sie im Bild blau eingekreist, beim größeren Kreis hätte ein heller Stoff hingemusst, beim kleineren Kreis ein dunklerer Stoff. Natürlich habe ich das geändert, es hat mich gestört. An der linken Seit habe ich getrennt und den Stoff ausgetauscht, an der rechten Seite habe ich einfach ein kleines Stück vom dunklen Stoff aufgequiltet. Das hatte ich schon einmal beim
Märzquilt gemacht und da es nur ein kleines Stück war, hat es ganz gut geklappt.
Durch das Quilten habe ich versucht, die unterschiedlichen Ebenen des Gebäudes darzustellen, schließlich steht der helle Körper ja ein wenig vor dem Turm. Ich denke, das ist mir mit dem Quilten auch ganz gut gelungen.
Oben rechts ist schon das aufgelegte, dunkle Stück zu sehen, dieses habe ich dann mit festgequiltet.
Sitzt und fällt auch gar nicht auf. Allerdings ist auf dem Foto auch zu sehen, dass die Änderung an der linken Seite nicht wirklich gut war. Ich hatte versucht, den Schnitt dort ein wenig zu vereinfachen, aber dadurch hat der Baukörper ein wenig seine schlanke Form verloren. So habe ich dann gleich eine weitere Änderung eingezeichnet und das blaue Dreieck noch ein wenig länger gezeichnet. In einem weiteren Quilt, schließlich stehen ja noch zwei Monate aus, werde ich die Änderung testen.
Diesen Quilt habe ich freihand und teilweise sehr dicht gequiltet. Im hellen Himmelbereich links habe ich mal wieder KingTut-Garn verwandt, allerdings habe ich nicht sofort gesehen, dass die Fadenspannung überhaupt nicht stimmte:
Auch die Rückseite sieht nicht besser aus, da hilft nur trennen, denn so kann es nicht bleiben.
Also habe ich getrennt, getrennt, getrennt und irgendwann war es geschafft, das gesamte Quilting war wieder aufgetrennt. Ich habe dann für Ober- und Unterfaden das gleiche Garn genommen und dann passte es besser mit der Fadenspannung.
Meinen Septemberquilt mag ich sehr gern, trotz der kleinen Nachteile. Durch das Quilten bekommt er eine Lebendigkeit, die mir gut gefällt. Für das Binding habe ich mich für einen grauen Stoff entschieden, der hält meinen Quilt im Rahmen.
Er hat derzeit seinen Platz neben dem großen Gelmeroadquilt und das Binding habe ich inzwischen natürlich auch rückseitig angenäht.
Trotz der kleinen Unförmigkeit an der linken Seite gefällt mir der Quilt fast mit am besten. Beim Nähen habe ich gemerkt, dass ich mit dem Thema noch lange nicht fertig bin, im Gegenteil... Und so habe ich dann auch gleich den Quilt für Juni geplant und genäht. Davon erzähle ich aber in einem extra Post, denn sonst wird es heute mal wieder zu spät und der Beitrag wieder viel zu lang.
Liebe Viola,
AntwortenLöschendas mit der Fadenspannung passiert mir leider auch manchmal. Und ich kann nicht sagen, wieso, weil es mit dem gleichen Garn am gleichen Quilt an anderen Tagen funktioniert hat....
Schön sieht er aus, der neue Quilt. Und so bekommt jeder seine eigene Note.
LG
Elke
Liebe Viola,
AntwortenLöschenda kann man dich nur bewundern, wie konsequent du diese Arbeiten durchführst. Wunderbar ist es wieder geworden. Und spannend, es kommt noch ein weiteres Exemplar hinzu.
Liebe Grüße
Renate