Wir waren ja nur vier Tage in Wien, aber wir wollten gern so viel wie möglich sehen und so haben wir uns im Vorfeld schon einen ungefähren Plan gemacht, wann wir uns was ansehen wollten. Ich hatte Tickets für die Albertina und das Kunsthistorische Museum gebucht, eigentlich wollten wir uns diese Museen Mittwoch und Donnerstag ansehen. Da für Donnerstag aber 37 Grad angesagt worden sind, haben wir überlegt, am Mittwoch noch etwas außerhalb von Gebäuden zu machen und die Museen vielleicht beide am Donnerstag anzusehen.
Auch wenn wir Urlaub haben, sind wir doch relativ zeitig aufgestanden, zum einen, um die wenige Zeit, die wir haben, ausgiebig zu nutzen und zum anderen, um den Touristenströmen ein wenig zu entgehen. Am Mittwoch stand als erstes der Stephansdom auf unserem Plan. Ich glaube, den anzusehen, ist ein Muss, wenn man in Wien ist. Denke ich zumindest, alle anderen Sachen sind ja doch immer sehr subjektiv und liegen im Auge des Betrachters. Ich muss zum Beispiel keine Sachertorte essen und das schon gar nicht im Café Sacher, Schönbrunn musste ich mir jetzt auch nicht als erstes ansehen. Ja, Sissi ist nicht schlecht, aber mich interessieren dann doch eher andere Dinge.
Aber als wir am Freitag dann am Café Sacher vorbeigegangen sind, haben wir das obligatorische Tourifoto gemacht. 😂😉Wir waren Mittwoch schon ganz zeitig am Stephansdom und das war richtig schön, denn sowohl der Dom als auch der Platz waren noch relativ leer. Ich habe immer im Handy bei google maps nach dem Weg geguckt und so haben wir uns mit den Öffis (die in Wien übrigens sehr gut sind) und zu Fuß gut überall hingefunden. Ich glaube, ich war teilweise für Katharina sehr anstrengend, weil ich alle naselang stehengeblieben bin und Fotos gemacht habe. Aber ich konnte einfach nicht anders. Und wisst ihr, was das für ein ... (ich kann es gar nicht in Worte fassen) Gefühl ist, wenn man um die Ecke biegt und dann den Stephansdom sieht?! Wow, das war unheimlich beeindruckend.
Der Dom ist schon zeitig geöffnet, ab 9 Uhr dann für Besichtigungen und ja, wir waren schon vor neun Uhr da. Einen menschenleeren Stphansdom sieht man eben nur vor der Öffnungszeit:
Wir haben uns den Dom dann noch ausführlich angesehen. Besonders klasse fand ich, dass es einen Audioguide gibt, den man über's Handy mit Kopfhörern hören kann. Dass meine Kopfhörer, die ich extra für solche Sachen mitgenommen hatte, im Hotel lagen, sage ich jetzt mal nicht. 😏Ich habe aber versucht, alle die Stationen, an denen der Audioguide was zu sagen hatte, zu fotografieren, ich möchte mir die Sachen dann später anhören.
Über dem Eingangsportal befindet sich die sogenannte Riesenorgel.
Am Donnerstag werden wir ein Konzert auf dieser Orgel hören, darauf waren wir beide schon sehr gespannt. Nachdem wir uns den Dom angesehen haben, machten wir uns an den Aufstieg auf den Südturm. Auf den Nordturm kommt man mit dem Fahrstuhl hinauf, auf den Südturm muss man selber laufen. Da dieser aber höher als der Nordturm ist, haben wir uns für den entschieden - und es nicht bereut: Die Aussicht ist einfach unbezahlbar.

Man kann gut sehen, dass wir wieder strahlend blauen Himmel hatten, es war nicht ein einziges Wölkchen zu sehen. Das ist zwar schön, macht es aber auch anstregend, gerade wenn man einen Städtetrip macht. Aber egal, wir haben uns davon nicht abhalten lassen. Wir sind dann ein wenig durch die Stadt gebummelt und ich habe Katharina zum Schwedenplatz gelotst. Von einer lieben Blogleserin aus Wien wurde uns die dortige Eisdiele an's Herz gelegt. Logisch, dass wir die getestet haben. Und was soll ich sagen: Ich war restlos begeistert, besonders von dem Zitrone-Ingwer-Sorbet.
Da wir am Abend eine Veranstaltung in der Votivkirche hatten und ich gern vorbereitet bin und weiß, wo ich hin muss, haben wir uns als nächstes auf den Weg zur Kirche gemacht. Da passte es ganz gut, dass wir am Schwedenplatz waren, denn von dort fuhr die Linie D, die in die Richtung fuhr. Überhaupt haben wir die Linie D sehr viel genutzt, die Haltestelle war nur ein paar Minuten vom Hotel entfernt und alles, was uns wichtig war, konnten wir damit und ein paar Fußmärschen gut erreichen.Und auch bei der Votivkirche war es ähnlich wie beim Stephansdom: Wir bogen um eine Hausecke und da erhob sie sich vor uns:
Selbst die Figuren an den Fassaden sind von der Kirche begeistert und müssen sie immer wieder ansehen. 😉
Die Kirche im Inneren ist sehr schön, beeindruckend waren die leuchtenden Fenster. Für die Veranstaltung am Abend war schon alles vorbereitet. Wir konnten unseren Gutschein, den ich in Papierform nicht dabei hatte, sogar schon in Tickets umtauschen. Die Vorfreude auf den Abend wuchs immer mehr. Mit der Straßenbahn sind wir zurück in die Stadt gefahren, also wir waren ja in der Stadt, aber zurück in die Innenstadt. Wobei ich gelesen habe, dass die Wiener, wenn sie sich im Zentrum treffen, schon sagen, dass sie in die Stadt fahren. In der Stadt sind wir dann noch ein wenig rumgebummelt und zur Peterskirche gegangen. Ich hatte gelesen, dass dort um 15 Uhr kostenloste Orgelkonzerte stattfinden. Zum einen freut sich Katharina immer über die Orgeln und zum anderen fand ich das interessant und hörenswert. Also haben wir uns das Konzert angehört und ich muss sagen, wir haben es beide nicht bereut. Auch diese Kirche ist wundervoll von der Ausstattung her.















Wow, welch tolle Fotos zeigst du uns da. Ich bin begeistert. Dass Katharina sich da auch so daran erfreuen kann ist lobenswert und ein Glück für dich. Ich hoffe, dass es Steffen bei der Reha gefällt und er gut betreut wird. LG von Rela
AntwortenLöschensehr eindrucksvoll ist deine Stadtführung und da habt ihr ja sehr viel gesehen. Bei einem Wienbesuch fand ich die Straßenbahn auch immer sehr schön als Verkehrsmittel. Habt noch viel Freude bei dem Anschauen eurer Bilder Liebe Grüße von Frauke
AntwortenLöschenLiebe Viola und Katharina,
AntwortenLöschenEine ganz wunderbare Reise habt ihr gemacht. Die Bilder und die Beschreibungen machen mir Lust auf einen Besuch in Wien! Eigentlich hatten wir das auch vor letztes Jahr aber dann sind wir stattdessen nach Rom. Aber vielleicht klappte es mal in den nächsten Jahren. Du hast dir auch viel Zeit genommen jeden Tag zu beschreiben. Deine Energie mochte ich noch mal haben ;-))
Sicher hast du auch Inspirationen für künftige Quilts gesammelt. Vor allem die Votivkirchenbilder würden mir in irgendeiner Form als Quillt gefallen.
Nun hat dich der Alltag wieder, aber du kannst noch eine Weile an der Erinnerungen zehren ;-)
Liebe Grüsse von Ursula
Liebe Viola,
AntwortenLöschenwie schön, dass Ihr es in Wien so gut getroffen hattet, alles gut vorbereitet war und auch gut geklappt hat.
Wien steht auch noch auf unserer Reiseliste.
LG
Elke