Gestern früh habe ich angefangen, die Bäume zu nähen. Zu Anfang kam ich aber erst einmal gar nicht weit, denn ich musste Johannes nach nur 20 Minuten von der Schule wieder abholen, da es ihm gar nicht gut ging. Ich bin dann mit ihm auch gleich zum Arzt gefahren und bis morgen muss er noch zu Hause bleiben. Es geht ihm aber schon wieder besser. Jetzt fängt Jonathan an, den haben wir heute Abend mit Temperatur ins Bett gelegt. Mal sehen, was er nun ausbrütet. Hoffentlich nichts Ernstes.
Die Blöcke habe ich dann gestern im Laufe des Tages fertig genäht. Die blauen Bäume haben mich einige Nerven gekostet, ich wusste schon, warum ich diese Blöcke vor mir hergeschoben habe.
Dann waren noch einmal Dreiecksbäume in gelb zu nähen. Das Nähen ging da komischerweise wieder gut vonstatten. Aber als ich die beiden Blöcke fertig hatte, habe ich gesehen, dass ich ein Teil falsch herum angenäht hatte. Ein Auftrennen war leider nicht mehr möglich. Naja, nun hat ein Windmühlenbaum eben etwas Sturm abbekommen…
Heute habe ich dann die letzten Blöcke des Samplers genäht: Die Sitzplätze im Garten. Leider waren die Blöcke nicht mehr auf Papier zu nähen, sondern es waren gefühlte hundert Y-Nähte. Die mag ich überhaupt nicht!
Anfangs hieß es aber, erst einmal Schablonen zeichnen.
Ich habe zwar ziemlich mit den vielen Einsatznähten gekämpft, aber zum Glück einen passablen Block zustande bekommen.
Da ich einmal am Nähen war und einige Übung bei den Nähten hatte, habe ich gleich weitergemacht und den zweiten “Sitzplatz” im Garten genäht. Das war, glaube ich, der allerschlimmste Block des ganzen Samplers. Soooo viele Y-Nähte…
In der letzten Lieferung sind noch die Randstreifen der beiden Sitzplatz-Blöcke dabei und die Zwischenstücke, dann kann ich das Oberteil des Quilts zusammensetzen.
Eigentlich wollte ich ihn ja von Frau Leiner quilten lassen, aber ich glaube, unsere heutige Stromabrechnung macht mir da einen Strich durch die Rechnung… :-(