Meine kleine Katharina hustet ja schon seit letzter Woche, Montag Nachmittag war ich mit Jonathan beim Kinderarzt und weil ich sie im Schlepptau hatte, habe ich sie gleich mit abhören lassen. Husten ja, aber Kindergartentauglich. Mittwoch früh habe ich sie dann mit Fieber geweckt und so ging es nun drei Tage weiter. Freitag war sie wieder fit, heute lag sie wieder um. Aber weil das noch nicht reicht, plagt sich Johannes auch schon seit zwei, drei Tagen mit Kopfschmerzen und Fieber. Und auch Jonathan und Steffen husten um die Wette und weil es ja blöd ist, wenn nur einer von fünfen gesund ist, hat es mich heute morgen dann auch noch erwischt. Dabei war ich doch schon Anfang des Jahres vier Wochen dauererkältet. :-(
Na gut, machen wir das Beste draus, mal schauen, wer Montag dann alles losgehen kann oder nicht. Zum Glück ist es eine kurze Woche, da wir ab Donnerstag frei haben.
Bevor mich die Erkältung erwischt hat, habe ich heute morgen an dem Lynette Anderson-Block weiter genäht. Gestern habe ich mit dem Block angefangen, zuerst habe ich den Pachtworkteil genäht.
Diese Stoffe habe ich mir zunächst rausgesucht, sie sind meine Geburtstagsstoffe vom letzten Jahr. Zusätzlich habe ich noch eine prall gefüllte Kiste mit Japanstoffen, auch die werden wohl mit zum Einsatz kommen.
Also habe ich erst einmal genäht, den Block musste ich aber noch einmal auftrennen, da die Mitte überhaupt nicht gepasst hatte.
Dass ich die Farben vertauscht habe, ist mir erst viel später aufgefallen, aber eigentlich ist es egal, denn auch so sieht der Block schön aus. Im Internet hatte ich irgendwo von einer Applikationsmethode gelesen, wo z. B. Windelvlies auf den Stoff genäht wird, diese wird dann eingeschnitten und die Applikation gewendet. Das wollte ich mal probieren und bei den etwas größeren Teilen, wie dem Herz, dem Hügel oder dem Haus ging es ganz gut, bei den kleineren Teile hat es dann nicht mehr geklappt. Also habe ich diese wieder herkömmlich mit Vlies appliziert. Das größere Dach musste ich allerdings im ganzen vier (!) Mal machen, bevor es geklappt hat, immer ist wieder was daneben gegangen.
Appliziert habe ich dann heute morgen und ich kann ein wenig stolz sagen, dass es immer besser wird.
Um die anderen Teile zu positionieren habe ich dann meinen Leuchtkasten benutzt. Und es ging wirklich gut.
Ich habe dann fleißig appliziert und mir überlegt, dass ich es nun auch mal ohne das Vlies lernen könnte, denn wenn ich darüber sticke, ist es doch ein wenig fest. Lynette Anderson hat ja geschrieben, dass sie da so ein wasserlösliches Klebevlies hat. Vielleicht sollte ich mich da mal auf die Suche begeben... Einzig die Tür im kleinen Haus muss ich noch applizieren, die ist bisher nur aufgeklebt. Und dann kann ich mit den Stickereien anfangen.
Samstag, 19. März 2016
Freitag, 18. März 2016
Irish Castle
Schon seit gut zwei Wochen ist der neue Hasenbach-Block online. Ein irisches Schloss ist dieses Mal zu nähen, schon auf dem Bild ist zu sehen, dass es wieder ein sehr aufwändiger Block ist, der mal nicht eben so zu nähen ist.
Vor drei Tagen habe ich nun angefangen, die passenden Stoffe rauszusuchen, das hat schon eine Menge Zeit in Anspruch genommen und am ersten Tag bin ich nicht über das Ausschneiden der Schablonen und das Stoff raussuchen hinaus gekommen.
Eigentlich schwebte mir ja so ein dramatischer Gewitter- oder ein geheimnisvoller Nachthimmel vor, aber irgendwie habe ich dafür keine passenden Stoffe gefunden. So habe ich dann zwischen den beiden blauen Stoffen im Vordergrund geschwankt, entschieden habe ich mich letztendlich für den rechten Batikstoff.
Dieses Mal bin ich Katrins Idee gefolgt und habe mir auf die Vorlage immer ein Stoffstück aufgesteckt, so dass ich schneller sehe, welches Symbol zu welchem Stoff gehört.
Ich muss sagen, dass ich schon lange nicht mehr so lange an einem einzigen Block gesessen habe, aber letztendlich hat es sich gelohnt.
Wider Erwarten ging das Zusammennähen der einzelnen Sektionen doch recht einfach und schnell. Das hätte ich nicht erwartet, da es bei diesem Block so viele Teile waren, dass einige schon mit Kleinbuchstaben gekennzeichnet waren. ;-)
Und das ist nun meine Version des Irish Castle:
Im Original sind die Fenster schwarz, ich habe für meine Fenster rotgold schimmernden Stoff genommen, das ist kein Patchworkstoff, aber ich fand den passend und ich mag keine schwarzen Fenster. Das sieht immer so verlassen und traurig aus. Mein Block muss auch als Burg zu erkennen sein, denn ich habe den derzeit als Whatsapp Profilbild und meine Freundin hat gleich erkannt, was es sein kann. Also kann ich, auch wenn meine Stoffe doch sehr lebhaft sind, nicht ganz so falsch gelegen haben in meiner Stoffwahl.
Vor drei Tagen habe ich nun angefangen, die passenden Stoffe rauszusuchen, das hat schon eine Menge Zeit in Anspruch genommen und am ersten Tag bin ich nicht über das Ausschneiden der Schablonen und das Stoff raussuchen hinaus gekommen.
Eigentlich schwebte mir ja so ein dramatischer Gewitter- oder ein geheimnisvoller Nachthimmel vor, aber irgendwie habe ich dafür keine passenden Stoffe gefunden. So habe ich dann zwischen den beiden blauen Stoffen im Vordergrund geschwankt, entschieden habe ich mich letztendlich für den rechten Batikstoff.
Dieses Mal bin ich Katrins Idee gefolgt und habe mir auf die Vorlage immer ein Stoffstück aufgesteckt, so dass ich schneller sehe, welches Symbol zu welchem Stoff gehört.
Ich muss sagen, dass ich schon lange nicht mehr so lange an einem einzigen Block gesessen habe, aber letztendlich hat es sich gelohnt.
Wider Erwarten ging das Zusammennähen der einzelnen Sektionen doch recht einfach und schnell. Das hätte ich nicht erwartet, da es bei diesem Block so viele Teile waren, dass einige schon mit Kleinbuchstaben gekennzeichnet waren. ;-)
Und das ist nun meine Version des Irish Castle:
Im Original sind die Fenster schwarz, ich habe für meine Fenster rotgold schimmernden Stoff genommen, das ist kein Patchworkstoff, aber ich fand den passend und ich mag keine schwarzen Fenster. Das sieht immer so verlassen und traurig aus. Mein Block muss auch als Burg zu erkennen sein, denn ich habe den derzeit als Whatsapp Profilbild und meine Freundin hat gleich erkannt, was es sein kann. Also kann ich, auch wenn meine Stoffe doch sehr lebhaft sind, nicht ganz so falsch gelegen haben in meiner Stoffwahl.
Sonntag, 13. März 2016
Zuwachs im Kleiderschrank
Eigentlich wollte ich mir gestern ja ein warmes Teil zum Drüberziehen nähen, einen Schnitt, der mir gefiel habe, ich auch gefunden. Als ich dann aber den Schnitt ausdrucken wollte, kam die Ernüchterung: Ein Schnittmuster gibt es nicht, sondern "nur" eine Anleitung, wie ich den Schnitt nach meinen Maßen zeichnen kann. Ne, also darauf habe ich nun wirklich keine Lust, ich weiß auch nicht, ob das so richtig passen kann und sitzen würde. Also habe ich das warme Drüberziehteil wieder verworfen und einen weiteren Pullover nach dem Palouis-Schnitt genäht.
Eigentlich hatte ich mir überlegt, dass ich in die Seitenähte ja mal Taschen einfügen könnte. Theoretisch wusste ich auch, wie das geht, aber ich habe leider vergessen, an den Seiten dann mehr Nahtzugabe anzuschneiden. Also habe ich die Seitentaschen wieder verworfen. Ich wollte dann Taschen aufnähen, aber das gefiel mir dann doch irgendwie nicht. Also ein Pullover ohne Taschen.
Damit der Pullover nicht so trübe aussieht, habe ich die Ärmel geteilt und die unteren Ärmel aus Jersey genäht. So sieht es auch wie ein Drüberziehteil aus. Dieses Mal habe ich mich dann an die Kapuzenversion gewagt. Allerdings habe ich die Kordeln weggelassen, denn ich habe ja keine Kordeln im Haus.
Und dann habe ich mal wieder meine alten und neuen Ottobres gewälzt. Wozu kaufe ich die schon seit Jahren? Bei Astrokatze habe ich mir vor einer Weile Stoff bestellt, aus dem ich mir einen Schlafanzug nähen wollte. Einen richtigen Schnitt habe ich dafür nicht und so wollte ich den aus Leggings und Oberteil nähen. Einen Schnitt für eine Leggings habe ich in einer Ottobre gefunden. Und dieses Mal habe ich die Größe nicht nach Gefühl gewählt, sondern habe vorher mal gemessen. Ups, das sind ja inzwischen Regionen, mit denen ich nicht so wirklich gerechnet habe. :-( Egal, ich habe es versucht und tat gut daran, die gemessene Größe zu nehmen. Am Beinabschluss habe ich ein Bündchen angenäht, da ich es überhaupt nicht mag, wenn die Hose im Bett hochrutscht - ich bin eben eine Frostbeule durch und durch. Auch oben herum habe ich der Hose ein Bündchen verpasst, allerdings hätte ich dazu das Hosenteil noch weiter kürzen müssen, denn so sitzt der Bund doch relativ hoch. Egal, bei der nächsten Hose bin ich schlauer.
Das Oberteil werde ich dann farblich genau anders herum nähen: Hauptfarbe rosa mit roten Akzenten. Auch da habe ich erst einmal gemessen, welche Größe ich nehmen muss. Und weil ich ja unbedingt ein Wickelshirt haben wollte und das aber nur bis zur 46 geht, habe ich nun einen kopierten Schnitt, den ich dann letztendlich doch nicht genäht habe. Irgendwie war mir das zu riskant. Also habe ich einen ganz einfachen Shirtschnitt genommen. Da bin ich inzwischen bei den Größenregionen angekommen, wo es im Brustbereich Einhaltefäden gibt. ;-)
Wie man sieht, wollte ich nicht gleich meinen guten Stoff vernähen, sondern habe erst einmal ein Probeteil genäht. Das ein oder andere hätte ich besser machen können, aber ich denke, es ist trotz allem ein tragbares Teil herausgekommen.
Auf jeden Fall habe ich nun einen Schnitt, nach dem ich mein Schlafanzugoberteil nähen kann, vielleicht noch heute?!
Eigentlich hatte ich mir überlegt, dass ich in die Seitenähte ja mal Taschen einfügen könnte. Theoretisch wusste ich auch, wie das geht, aber ich habe leider vergessen, an den Seiten dann mehr Nahtzugabe anzuschneiden. Also habe ich die Seitentaschen wieder verworfen. Ich wollte dann Taschen aufnähen, aber das gefiel mir dann doch irgendwie nicht. Also ein Pullover ohne Taschen.
Damit der Pullover nicht so trübe aussieht, habe ich die Ärmel geteilt und die unteren Ärmel aus Jersey genäht. So sieht es auch wie ein Drüberziehteil aus. Dieses Mal habe ich mich dann an die Kapuzenversion gewagt. Allerdings habe ich die Kordeln weggelassen, denn ich habe ja keine Kordeln im Haus.
Und dann habe ich mal wieder meine alten und neuen Ottobres gewälzt. Wozu kaufe ich die schon seit Jahren? Bei Astrokatze habe ich mir vor einer Weile Stoff bestellt, aus dem ich mir einen Schlafanzug nähen wollte. Einen richtigen Schnitt habe ich dafür nicht und so wollte ich den aus Leggings und Oberteil nähen. Einen Schnitt für eine Leggings habe ich in einer Ottobre gefunden. Und dieses Mal habe ich die Größe nicht nach Gefühl gewählt, sondern habe vorher mal gemessen. Ups, das sind ja inzwischen Regionen, mit denen ich nicht so wirklich gerechnet habe. :-( Egal, ich habe es versucht und tat gut daran, die gemessene Größe zu nehmen. Am Beinabschluss habe ich ein Bündchen angenäht, da ich es überhaupt nicht mag, wenn die Hose im Bett hochrutscht - ich bin eben eine Frostbeule durch und durch. Auch oben herum habe ich der Hose ein Bündchen verpasst, allerdings hätte ich dazu das Hosenteil noch weiter kürzen müssen, denn so sitzt der Bund doch relativ hoch. Egal, bei der nächsten Hose bin ich schlauer.
Das Oberteil werde ich dann farblich genau anders herum nähen: Hauptfarbe rosa mit roten Akzenten. Auch da habe ich erst einmal gemessen, welche Größe ich nehmen muss. Und weil ich ja unbedingt ein Wickelshirt haben wollte und das aber nur bis zur 46 geht, habe ich nun einen kopierten Schnitt, den ich dann letztendlich doch nicht genäht habe. Irgendwie war mir das zu riskant. Also habe ich einen ganz einfachen Shirtschnitt genommen. Da bin ich inzwischen bei den Größenregionen angekommen, wo es im Brustbereich Einhaltefäden gibt. ;-)
Wie man sieht, wollte ich nicht gleich meinen guten Stoff vernähen, sondern habe erst einmal ein Probeteil genäht. Das ein oder andere hätte ich besser machen können, aber ich denke, es ist trotz allem ein tragbares Teil herausgekommen.
Auf jeden Fall habe ich nun einen Schnitt, nach dem ich mein Schlafanzugoberteil nähen kann, vielleicht noch heute?!
Samstag, 12. März 2016
Zuwachs im Bücherregal
Sicher ist es ja schon aufgefallen, dass ich in letzter Zeit wieder verstärkt Kleidung genäht habe. Ursprünglich habe ich mit dem Nähen von Kleidung angefangen. Die ersten Sachen, die ich genäht habe, waren für Johannes, damals war er noch klein, Jonathan war noch gar nicht da. Den Stoff hatte ich mir bei Buttinette gekauft und den Schnitt hatte ich aus einer Burda aus den 80ern. Entsprechend weit und unförmig waren die Sachen, aber zum Lumpenball einige Jahre später im Kindergarten haben sie getaugt. ;-)
Auch wenn der erste Versuch - wegen des Schnitts - nicht so wirklich tragbar war, bin ich dabei geblieben. Als nächstes habe ich dann, wieder für Johannes, ein Hemd aus kariertem Stoff und ein Pullover aus Kuschelstoff genäht. Die beiden Sachen waren wirklich toll und er hat sie getragen, bis sie dann wirklich zu klein waren. Die haben wir dann an Jonathan weiter vererbt.
Damals habe ich mich vor nichts gescheut: Weder vor karierten Stoffen, noch vor einem Reißverschluss. Irgendwie ging das schon. Leider habe ich kein Foto gefunden, auf dem der Pullover so richtig schön zu sehen war.
Auch die Sachen für Johannes' Einschulung habe ich selbst genäht. Auch da habe ich wieder vor nichts zurückgescheut, auch da gab es Karos und einen Kragen:
Überhaupt, wenn ein Ereignis anstand, eine Hochzeit, oder wenn der Fotograf in den Kindergarten kam oder zum Kindertag oder zu Ostern: Ich habe Sachen genäht. Auch für mich selbst. Damals habe ich nicht nur Jersey verarbeitet, sondern Stoffe quer Beet. Die waren damals zwar auch schon relativ teuer, aber ich finde, noch lange nicht soooo teuer, wie heute. Im Laufe der Jahre habe ich gemerkt, wurde es immer einfacher, an Stoffe, Schnitte oder Nähbücher zu kommen. Und im Moment scheint es ein echter Boom zu sein, selber zu nähen.
Die lila Jacke habe ich nach einer Jacke nachgenäht, die ich in einem Laden gesehen hatte: Ein Blazer mit Kapuze, aber selbst mit dem reduzierten Preis von 140 EUR war das damals für mich nicht machbar. Also habe ich mich auf die Suche nach Stoff gemacht und mir meine Jacke irgendwie selbst zurecht gebastelt. Auch wenn sie - warum auch immer - nicht mehr so richtig schön zugeht, die habe ich immer noch und ich liebe sie!!!
Bis ich dann in einem Forum von einem Charmequilt gelesen hatte und ohne genau zu wissen, was das ist, habe ich beschlossen: So etwas will ich auch nähen. Naja und wer mich kennt, ahnt sicherlich, dass ich noch immer keinen Charmequilt genäht habe. Aber damit war eine Leidenschaft entfacht, die alles andere in den Hintergrund gedrängt hat. Ich habe mir Stoffe im Internet bestellt und habe einen "Quilt" genäht. Nichts Welt bewegendes, aber es war ein Anfang.
Naja und durch die Leidenschaft, Quilts zu nähen und dadurch, dass meine Ansprüche an die Passform der Schnitt gestiegen ist, ist das Kleidung nähen fast ganz in den Hintergrund getreten. Ich habe mir so oft gesagt, dass ich mir mal irgendwann einen richtig passenden Grundschnitt für Oberteile und vielleicht auch Hosen erstellen wollte, den ich dann immer verwenden und abwandeln kann. Aber dazu brauche ich Zeit und so habe ich es von einem auf das andere Jahr verschoben. Dann kam unsere Katharina, dann die unschöne Schwangerschaft, dann mein Arbeitsbeginn, die Vollbeschäftigung... Irgendetwas kam immer dazwischen und da waren ja auch noch all die schönen Quilts, die genäht werden wollten.
Während der Zeit, wo ich mit Katharina zu Hause war, mussten die Sachen vor allen Dingen praktisch sein, da tat es auch ein Shirt aus dem C&A oder AWG, das hat doch keinen interessiert, was ich da anhabe. Nun ist es aber immer häufiger so, dass ich total gefrustet vom Einkaufen zurück komme und mein Plan mal wieder nicht aufgegangen ist. Gerade gestern erst ging es mir wieder so: Sweatjacken bis maximal zur Größe M. :-( Hey, nicht jede Frau ist ein Klappergestell, sondern hat vielleicht sogar ein wenig Oberweite oder ein wenig mehr Oberarm und ach ja, ich wollte mich auch noch bewegen können und nicht wie eine Presswurst aussehen...
Ok, wenn es schon keine Klamotten gibt, kann ich ja wenigstens mal im Bastelladen schauen und da habe ich dann ein Buch entdeckt, welches auch noch auf meiner 15 oder 16-seitigen Amazon-Wunschliste steht:
Ok, den Babyteil der Sachen brauche ich nicht mehr, aber bei den größeren Sachen ist das ein oder andere schöne Teil dabei. Und wenn ich in den Buch nicht fündig werde, so habe ich ja noch meine andere Neuerwerbung:
Und damit komme ich nun wieder zu meiner Überschrift. ;-) Die beiden Bücher lohnen sich wirklich, es sind in beiden schöne Basicschnitte enthalten und ich finde, das ist es, was ich im Moment für Katharina benötige. Und was das Beste ist: Frau muss nicht erst gefühlte hundert Seiten eines E-Books zusammenkleben.
Einen Schnitt für eine Kuscheljacke für mich habe ich auch gefunden, nun muss ich nur noch einen warmen, kuschelweichen Stoff finden, aber ich denke, auch da werde ich was finden, denn Nähen ist ja voll im Trend und es ist nicht mehr so schwierig, wie noch zu Anfang der 2000er Jahre, Stoffe und/oder Schnitte zu kaufen!
Auch wenn der erste Versuch - wegen des Schnitts - nicht so wirklich tragbar war, bin ich dabei geblieben. Als nächstes habe ich dann, wieder für Johannes, ein Hemd aus kariertem Stoff und ein Pullover aus Kuschelstoff genäht. Die beiden Sachen waren wirklich toll und er hat sie getragen, bis sie dann wirklich zu klein waren. Die haben wir dann an Jonathan weiter vererbt.
Damals habe ich mich vor nichts gescheut: Weder vor karierten Stoffen, noch vor einem Reißverschluss. Irgendwie ging das schon. Leider habe ich kein Foto gefunden, auf dem der Pullover so richtig schön zu sehen war.
Auch die Sachen für Johannes' Einschulung habe ich selbst genäht. Auch da habe ich wieder vor nichts zurückgescheut, auch da gab es Karos und einen Kragen:
Überhaupt, wenn ein Ereignis anstand, eine Hochzeit, oder wenn der Fotograf in den Kindergarten kam oder zum Kindertag oder zu Ostern: Ich habe Sachen genäht. Auch für mich selbst. Damals habe ich nicht nur Jersey verarbeitet, sondern Stoffe quer Beet. Die waren damals zwar auch schon relativ teuer, aber ich finde, noch lange nicht soooo teuer, wie heute. Im Laufe der Jahre habe ich gemerkt, wurde es immer einfacher, an Stoffe, Schnitte oder Nähbücher zu kommen. Und im Moment scheint es ein echter Boom zu sein, selber zu nähen.
Die lila Jacke habe ich nach einer Jacke nachgenäht, die ich in einem Laden gesehen hatte: Ein Blazer mit Kapuze, aber selbst mit dem reduzierten Preis von 140 EUR war das damals für mich nicht machbar. Also habe ich mich auf die Suche nach Stoff gemacht und mir meine Jacke irgendwie selbst zurecht gebastelt. Auch wenn sie - warum auch immer - nicht mehr so richtig schön zugeht, die habe ich immer noch und ich liebe sie!!!
Bis ich dann in einem Forum von einem Charmequilt gelesen hatte und ohne genau zu wissen, was das ist, habe ich beschlossen: So etwas will ich auch nähen. Naja und wer mich kennt, ahnt sicherlich, dass ich noch immer keinen Charmequilt genäht habe. Aber damit war eine Leidenschaft entfacht, die alles andere in den Hintergrund gedrängt hat. Ich habe mir Stoffe im Internet bestellt und habe einen "Quilt" genäht. Nichts Welt bewegendes, aber es war ein Anfang.
Naja und durch die Leidenschaft, Quilts zu nähen und dadurch, dass meine Ansprüche an die Passform der Schnitt gestiegen ist, ist das Kleidung nähen fast ganz in den Hintergrund getreten. Ich habe mir so oft gesagt, dass ich mir mal irgendwann einen richtig passenden Grundschnitt für Oberteile und vielleicht auch Hosen erstellen wollte, den ich dann immer verwenden und abwandeln kann. Aber dazu brauche ich Zeit und so habe ich es von einem auf das andere Jahr verschoben. Dann kam unsere Katharina, dann die unschöne Schwangerschaft, dann mein Arbeitsbeginn, die Vollbeschäftigung... Irgendetwas kam immer dazwischen und da waren ja auch noch all die schönen Quilts, die genäht werden wollten.
Während der Zeit, wo ich mit Katharina zu Hause war, mussten die Sachen vor allen Dingen praktisch sein, da tat es auch ein Shirt aus dem C&A oder AWG, das hat doch keinen interessiert, was ich da anhabe. Nun ist es aber immer häufiger so, dass ich total gefrustet vom Einkaufen zurück komme und mein Plan mal wieder nicht aufgegangen ist. Gerade gestern erst ging es mir wieder so: Sweatjacken bis maximal zur Größe M. :-( Hey, nicht jede Frau ist ein Klappergestell, sondern hat vielleicht sogar ein wenig Oberweite oder ein wenig mehr Oberarm und ach ja, ich wollte mich auch noch bewegen können und nicht wie eine Presswurst aussehen...
Ok, wenn es schon keine Klamotten gibt, kann ich ja wenigstens mal im Bastelladen schauen und da habe ich dann ein Buch entdeckt, welches auch noch auf meiner 15 oder 16-seitigen Amazon-Wunschliste steht:
Ok, den Babyteil der Sachen brauche ich nicht mehr, aber bei den größeren Sachen ist das ein oder andere schöne Teil dabei. Und wenn ich in den Buch nicht fündig werde, so habe ich ja noch meine andere Neuerwerbung:
Und damit komme ich nun wieder zu meiner Überschrift. ;-) Die beiden Bücher lohnen sich wirklich, es sind in beiden schöne Basicschnitte enthalten und ich finde, das ist es, was ich im Moment für Katharina benötige. Und was das Beste ist: Frau muss nicht erst gefühlte hundert Seiten eines E-Books zusammenkleben.
Einen Schnitt für eine Kuscheljacke für mich habe ich auch gefunden, nun muss ich nur noch einen warmen, kuschelweichen Stoff finden, aber ich denke, auch da werde ich was finden, denn Nähen ist ja voll im Trend und es ist nicht mehr so schwierig, wie noch zu Anfang der 2000er Jahre, Stoffe und/oder Schnitte zu kaufen!
Sonntag, 6. März 2016
Heute ist der Sechste
Und das bedeutet, wieder ist ein Monat in's Land gegangen und ich kann ganz stolz die Fortschritte von meinem Chateau Hexagon zeigen (aber Achtung, das wird dieses Mal ein ganz langer Post.).
Von meiner lieben Post, die ich von Katrin bekommen habe, habe ich hier ja schon berichtet und natürlich habe ich meinen Rittersporn sofort eingepflanzt. Und was soll ich sagen, er hat sich perfekt in meinen Garten eingefügt und er scheint auch sehr gut angewachsen zu sein.
Vor lauter Freude über die Post ist mir, bis zu Katrins Mail, die liebe süße Karte gar nicht aufgefallen, daher muss ich die Karte jetzt noch zeigen. Ich finde, sie passt perfekt zu den kleinen Jojos.
Auf dem linken Bild sieht man schon, dass ich auch den achten Block fertig habe. Der war gar nicht so einfach zu sticken, ich musste auch etwas auftrennen, denn das Gartentor ist mir überhaupt nicht gelungen und es war zuerst total schief.
Da bin ich wirklich völlig vom Weg abgekommen. Das konnte so nicht bleiben und ich habe es noch einmal aufgetrennt.
So sieht es schon viel besser aus und so habe ich es dann gelassen. Auf meine Pfähle habe ich oben noch eine Verzierung aufgebracht, irgendwie gehört das für mich zu einem Schlosstor. Meine Blumen auf der linken Seite sind farbenfroher als die auf der rechten Seite. Das liegt daran, dass ich links alle Garnreste verstickt habe, die noch in den Nadeln im Nadelkissen waren. ;-)
Mein Tor ist zwar schön, aber durch die Kullern oben kann ich die Hexagons nicht durchgehend aufnähen, entweder würden sie die Kullern überdecken oder wenn ich sie weiter hoch setze, überdecken sie einen Teil der darüber liegenden Stickerei. Also lasse ich da, wo meine Kullern sind, Lücken.
Mit meinen Hexagons bin ich auch schon fast fertig. Bezogen und geheftet sind alle und ich habe sie schon ausgelegt und sortiert.
Damit ich beim Zusammennähen nicht durcheinander komme, habe ich meine Hexagons schon zu kleinen Päckchen zusammengepackt und beschriftet, welches wo hin gehört.
Nun muss ich die Hexagone nur noch zusammennähen, das wird bestimmt noch einmal eine ganze Menge Arbeit. ;-)
Der letzte Block, der zu applizieren und zu sticken war, war Block 9, der mit dem Schloss. Als ich mit dem Projekt angefangen hatte, habe ich mir überlegt, ob ich da nicht vielleicht etwas vereinfachen könnte. Ich habe auch überlegt, ob ich die Teile nicht vielleicht mit der Maschine applizieren sollte, die Fenster waren mir zu viele. Letztendlich habe ich mich aber dann doch dazu entschieden, die Teile von Hand zu applizieren und mit der Erfahren der letzten acht Blöcke fiel mir das auch nicht mehr wirklich schwer.
Zum Glück habe ich die Tür erst einmal aufgesteckt, bevor ich sie appliziert habe, denn so konnte ich mich gegen die Blumentür entscheiden. Als ich die Sachen zugeschnitten habe, wollte ich Stoff sparen und habe Tür und Berg aus dem gleichen Stoff geschnitten. Jetzt sehe ich, dass das nicht passt.
Das rechte Dach ist mir leider beim Applizieren verrutscht und wenn ich nun schon darüber nachdenke, ob ich das so lassen kann, dann ist es doch wohl besser, es noch einmal abzutrennen. Hätte ich es so gelassen, es hätte mich ewig gestört.
Mit dunkler Tür und geradem Dach gefällt mir mein Schloss nun so richtig gut und ich kann mich daran machen, die Feinheiten zu sticken. Das ist noch einmal eine ganze Menge Arbeit, die da auf mich zukommt, aber wenn ich damit fertig bin, werde ich unheimlich stolz auf mich sein.
Von meiner lieben Post, die ich von Katrin bekommen habe, habe ich hier ja schon berichtet und natürlich habe ich meinen Rittersporn sofort eingepflanzt. Und was soll ich sagen, er hat sich perfekt in meinen Garten eingefügt und er scheint auch sehr gut angewachsen zu sein.
Vor lauter Freude über die Post ist mir, bis zu Katrins Mail, die liebe süße Karte gar nicht aufgefallen, daher muss ich die Karte jetzt noch zeigen. Ich finde, sie passt perfekt zu den kleinen Jojos.
Auf dem linken Bild sieht man schon, dass ich auch den achten Block fertig habe. Der war gar nicht so einfach zu sticken, ich musste auch etwas auftrennen, denn das Gartentor ist mir überhaupt nicht gelungen und es war zuerst total schief.
Da bin ich wirklich völlig vom Weg abgekommen. Das konnte so nicht bleiben und ich habe es noch einmal aufgetrennt.
So sieht es schon viel besser aus und so habe ich es dann gelassen. Auf meine Pfähle habe ich oben noch eine Verzierung aufgebracht, irgendwie gehört das für mich zu einem Schlosstor. Meine Blumen auf der linken Seite sind farbenfroher als die auf der rechten Seite. Das liegt daran, dass ich links alle Garnreste verstickt habe, die noch in den Nadeln im Nadelkissen waren. ;-)
Mein Tor ist zwar schön, aber durch die Kullern oben kann ich die Hexagons nicht durchgehend aufnähen, entweder würden sie die Kullern überdecken oder wenn ich sie weiter hoch setze, überdecken sie einen Teil der darüber liegenden Stickerei. Also lasse ich da, wo meine Kullern sind, Lücken.
Mit meinen Hexagons bin ich auch schon fast fertig. Bezogen und geheftet sind alle und ich habe sie schon ausgelegt und sortiert.
Damit ich beim Zusammennähen nicht durcheinander komme, habe ich meine Hexagons schon zu kleinen Päckchen zusammengepackt und beschriftet, welches wo hin gehört.
Nun muss ich die Hexagone nur noch zusammennähen, das wird bestimmt noch einmal eine ganze Menge Arbeit. ;-)
Der letzte Block, der zu applizieren und zu sticken war, war Block 9, der mit dem Schloss. Als ich mit dem Projekt angefangen hatte, habe ich mir überlegt, ob ich da nicht vielleicht etwas vereinfachen könnte. Ich habe auch überlegt, ob ich die Teile nicht vielleicht mit der Maschine applizieren sollte, die Fenster waren mir zu viele. Letztendlich habe ich mich aber dann doch dazu entschieden, die Teile von Hand zu applizieren und mit der Erfahren der letzten acht Blöcke fiel mir das auch nicht mehr wirklich schwer.
Zum Glück habe ich die Tür erst einmal aufgesteckt, bevor ich sie appliziert habe, denn so konnte ich mich gegen die Blumentür entscheiden. Als ich die Sachen zugeschnitten habe, wollte ich Stoff sparen und habe Tür und Berg aus dem gleichen Stoff geschnitten. Jetzt sehe ich, dass das nicht passt.
Das rechte Dach ist mir leider beim Applizieren verrutscht und wenn ich nun schon darüber nachdenke, ob ich das so lassen kann, dann ist es doch wohl besser, es noch einmal abzutrennen. Hätte ich es so gelassen, es hätte mich ewig gestört.
Mit dunkler Tür und geradem Dach gefällt mir mein Schloss nun so richtig gut und ich kann mich daran machen, die Feinheiten zu sticken. Das ist noch einmal eine ganze Menge Arbeit, die da auf mich zukommt, aber wenn ich damit fertig bin, werde ich unheimlich stolz auf mich sein.
Freitag, 4. März 2016
Rittersporn
Ich muss es ja zugeben, ich bin kein Gärtner (mit unserem Garten, den wir hatten, bevor die Kinder geboren sind, stand ich auch eher auf Kriegsfuß, das war nicht wirklich meins) und so musste ich auch erst einmal nachsehen, wie Rittersporn aussieht. Als ich ihn dann aber im Netz gesehen habe, wusste ich, den kenn ich auch. In meinem Wunschgarten wächst wohl eher kein Rittersporn, aber nun kann er in meinem Garten vom Chateau Hexagon wachsen, denn heute habe ich Gartenpost bekommen:
Katrin und ich wollen uns ja gemeinsam motivieren, dass wir unseren jeweiligen Chateau Hexagon fertig bekommen. Ich habe mich ja auch schon einmal an den kleinen Jojos versucht, aber nachdem ich da so kläglich gescheitert bin, landete der Quilt erst einmal im Schubfach. Anfang des Jahres habe ich mich nun mit Katrin verabredet und so nähen wir gemeinsam und zeigen immer am 6. unsere Fortschritte. Ich bin auch schon gut vorangekommen, bis auf die Jojos, da klafft noch immer eine Lücke in meinem Top. Die kann ich heute nun aber schließen, dank Katrins lieber Post.
Ist die Karte nicht niedlich? Das Papier ist ganz weich und fühlt sich unheimlich schön an. Und wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich sogar überlegt, die kleinen Jojos in der Karte zu lassen, weil es so hübsch aussieht. Aber dann müsste ich die ja wieder selbst versuchen. ;-)
Ich habe mal ein Zwei-Cent-Stück neben die Jojos gelegt, damit man mal sieht, wie KLEIN die denn sind. Liebe Katrin, hab vielen, vielen Dank dafür, ich habe mich sehr gefreut und werde nun gleich mal versuchen, ob mir das "umpflanzen" gelingen wird.
Katrin und ich wollen uns ja gemeinsam motivieren, dass wir unseren jeweiligen Chateau Hexagon fertig bekommen. Ich habe mich ja auch schon einmal an den kleinen Jojos versucht, aber nachdem ich da so kläglich gescheitert bin, landete der Quilt erst einmal im Schubfach. Anfang des Jahres habe ich mich nun mit Katrin verabredet und so nähen wir gemeinsam und zeigen immer am 6. unsere Fortschritte. Ich bin auch schon gut vorangekommen, bis auf die Jojos, da klafft noch immer eine Lücke in meinem Top. Die kann ich heute nun aber schließen, dank Katrins lieber Post.
Ist die Karte nicht niedlich? Das Papier ist ganz weich und fühlt sich unheimlich schön an. Und wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich sogar überlegt, die kleinen Jojos in der Karte zu lassen, weil es so hübsch aussieht. Aber dann müsste ich die ja wieder selbst versuchen. ;-)Ich habe mal ein Zwei-Cent-Stück neben die Jojos gelegt, damit man mal sieht, wie KLEIN die denn sind. Liebe Katrin, hab vielen, vielen Dank dafür, ich habe mich sehr gefreut und werde nun gleich mal versuchen, ob mir das "umpflanzen" gelingen wird.
Mittwoch, 2. März 2016
Zwei Neue
Zwei Tage lang lagen die halb fertig zugeschnittenen Teile für meinen nächsten Block auf meinen Zuschneidetisch, bis heute, da habe ich mich dann mal wieder an meine Nähmaschine gesetzt und den Block endlich genäht.
Der Block war ein bisschen tricky, denn die Dreiecke an den Sternspitzen sind gefaltet und werden offen aufgenäht, so dass der Block dreidimensional erscheint. Auch wenn es beim Nähen ein bisschen fummelig war, so hat es sich gelohnt, denn der Block sieht wirklich schön aus.
Auch in Kombination mit den anderen beiden Blöcken sieht der Block wirklich schön aus.
Da ich mir ja überlegt habe, alle Blöcke so zu nähen, dass sie im Eckblock den lila Streifen haben, muss ich nach passenden Blöcken ziemlich lange suchen und mir die unter Umständen auch selbst zusammenstellen. Und so habe ich auf einen fertigen Block mal die Schablonen aufgelegt und überlegt, was ich nähen könnte.
Man sieht, dass meine Idee war, in dem Mittelblock ein Quadrat auf die Spitze zu stellen und zweimal Dreiecke anzunähen. Ich habe mir das auch so schön mit den Schablonen ausgelegt, aber jetzt, wo ich mir das Foto ansehe, sehe ich auch meinen Fehler: Ich habe das Quadrat und das kleine Dreieck Kante an Kante gelegt, ich hätte sie ein bisschen überlappend auflegen müssen, dann hätte ich auch gesehen, dass es zu klein wird. Nachdem auch der zweite Versuch zu klein geworden ist, habe ich die Mitte einfach anders gestaltet.
Zuerst war ich mit dem Block nicht so wirklich zufrieden, aber wenn ich ihn mir so ansehe, denke ich, dass er wohl doch Eingang in den Quilt finden wird. Irgendwie sieht der Block aus wie ein Schmetterling... Auch wenn der Block relativ dunkel ist, sieht er in Kombination mit den anderen drei Blöcken gar nicht mal so schlecht aus.
Eigentlich wollte ich zwischen die Blöcke ja noch Zwischenstege (mit Muster) nähen, aber wenn ich die Blöcke so liegen sehe, kann ich mir auch gut vorstellen, die Blöcke direkt aneinander zu nähe und dafür, um auf eine passable Größe zu kommen, einfach ein paar Blöcke mehr zu nähen (aber dann müsste ich ja noch mehr Blöcke mit Querstreifen in der Ecke suchen oder erfinden)...
Der Block war ein bisschen tricky, denn die Dreiecke an den Sternspitzen sind gefaltet und werden offen aufgenäht, so dass der Block dreidimensional erscheint. Auch wenn es beim Nähen ein bisschen fummelig war, so hat es sich gelohnt, denn der Block sieht wirklich schön aus.
Auch in Kombination mit den anderen beiden Blöcken sieht der Block wirklich schön aus.
Da ich mir ja überlegt habe, alle Blöcke so zu nähen, dass sie im Eckblock den lila Streifen haben, muss ich nach passenden Blöcken ziemlich lange suchen und mir die unter Umständen auch selbst zusammenstellen. Und so habe ich auf einen fertigen Block mal die Schablonen aufgelegt und überlegt, was ich nähen könnte.
Man sieht, dass meine Idee war, in dem Mittelblock ein Quadrat auf die Spitze zu stellen und zweimal Dreiecke anzunähen. Ich habe mir das auch so schön mit den Schablonen ausgelegt, aber jetzt, wo ich mir das Foto ansehe, sehe ich auch meinen Fehler: Ich habe das Quadrat und das kleine Dreieck Kante an Kante gelegt, ich hätte sie ein bisschen überlappend auflegen müssen, dann hätte ich auch gesehen, dass es zu klein wird. Nachdem auch der zweite Versuch zu klein geworden ist, habe ich die Mitte einfach anders gestaltet.
Zuerst war ich mit dem Block nicht so wirklich zufrieden, aber wenn ich ihn mir so ansehe, denke ich, dass er wohl doch Eingang in den Quilt finden wird. Irgendwie sieht der Block aus wie ein Schmetterling... Auch wenn der Block relativ dunkel ist, sieht er in Kombination mit den anderen drei Blöcken gar nicht mal so schlecht aus.
Eigentlich wollte ich zwischen die Blöcke ja noch Zwischenstege (mit Muster) nähen, aber wenn ich die Blöcke so liegen sehe, kann ich mir auch gut vorstellen, die Blöcke direkt aneinander zu nähe und dafür, um auf eine passable Größe zu kommen, einfach ein paar Blöcke mehr zu nähen (aber dann müsste ich ja noch mehr Blöcke mit Querstreifen in der Ecke suchen oder erfinden)...
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Dienstag, 1. März 2016
Manches braucht seine Zeit
Zunächst einmal habt vielen lieben Dank für Eure Kommentare zu meinem Puppenquilt. Ich habe es leider noch nicht geschafft, mir alle Quilts anzusehen, ich habe es bisher nur geschafft, den Beitrag auf Katrins Blog zu überfliegen.
Auch wenn ich in dieser Woche nur bis um drei arbeiten muss und eigentlich relativ pünktlich zu Hause bin, schaffe ich doch nicht wirklich was. Doch, halt, gestern habe ich was geschafft. Ich habe nämlich mit Katharina das Leiterspiel (ein Würfelspiel) gespielt. Die erste Runde habe ich gewonnen, was einige Tranchen hervorgerufen hat. Bei der zweiten Runde habe ich dann so viel geschummelt und gemogelt, dass es am Ende doch ausgeglichen war und diese Runde an Katharina ging - und schon war ihre kleine Welt wieder in Ordnung. ;-)
Gestern habe ich dann angefangen, einen weiteren Block für meinen Schablonen-Sampler zuzuschneiden. Das Aussuchen dauert unheimlich lange, denn ich möchte ja alle Blöcke so nähen, dass sie in den Ecken einen Streifen haben. Also muss ich erst einmal suchen und überlegen und dann ist da ja noch immer das Problem mit der Stoffauswahl. Gestern nun habe ich angefangen zuzuschneiden. Meinen Tisch habe ich gestern so hinterlassen und so sieht es heute leider noch immer aus:
Tja, vielleicht werde ich den Block ja morgen komplett zuschneiden können - und wenn nicht, dann eben schweren Herzens erst Donnerstag oder Freitag oder irgendwann anders.
Auch wenn ich in dieser Woche nur bis um drei arbeiten muss und eigentlich relativ pünktlich zu Hause bin, schaffe ich doch nicht wirklich was. Doch, halt, gestern habe ich was geschafft. Ich habe nämlich mit Katharina das Leiterspiel (ein Würfelspiel) gespielt. Die erste Runde habe ich gewonnen, was einige Tranchen hervorgerufen hat. Bei der zweiten Runde habe ich dann so viel geschummelt und gemogelt, dass es am Ende doch ausgeglichen war und diese Runde an Katharina ging - und schon war ihre kleine Welt wieder in Ordnung. ;-)
Gestern habe ich dann angefangen, einen weiteren Block für meinen Schablonen-Sampler zuzuschneiden. Das Aussuchen dauert unheimlich lange, denn ich möchte ja alle Blöcke so nähen, dass sie in den Ecken einen Streifen haben. Also muss ich erst einmal suchen und überlegen und dann ist da ja noch immer das Problem mit der Stoffauswahl. Gestern nun habe ich angefangen zuzuschneiden. Meinen Tisch habe ich gestern so hinterlassen und so sieht es heute leider noch immer aus:
Tja, vielleicht werde ich den Block ja morgen komplett zuschneiden können - und wenn nicht, dann eben schweren Herzens erst Donnerstag oder Freitag oder irgendwann anders.
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