(Werbung wegen Namennennung)
Anfang des Jahres hatte ich mich ja spontan entschlossen, bei Klaudias Ufo-Abbau-Aktion teilzunehmen und habe im Rahmen dieses Projekts mein Top aus den Blöcken aus dem Monatsmusterfernkurs vom Handarbeitshaus fertig gestellt.
Nachdem ich mein Top dann fertig hatte, lag es im Regal und wartete auf die Fertigstellung. Der Quilt sollte für den Sommer werden. Bei mir gibt es drei verschiedene Arten: Die hauptsächliche Art ist "gaaaaanz kalt", da habe ich zwei Quilts übereinander als Schlafdecke. Dann gibt es die Art "naja", dann nehme ich einen Quilt mit Vliesrückseite, dann gibt es die Art, in der der Rest meiner Familie schon zerfließt, da nehme ich einen Quilt mit Biberbettwäsche als Rückseite. Tja und dann gibt es noch den Sommer. Da unsere Wohnung ganz oben liegt und wir den ganzen Tag über Sonne auf der Wohnung haben, ist es im Sommer sogar für meine Verhältnisse warm und dafür wollte ich gern einen neuen Schlafquilt haben.
Achso: Egal wie warm oder kalt es ist, Strümpfe habe ich im Bett immer an und in der Regel habe ich auch immer mein heißes Kirschkernkissen mit im Bett. Und wenn es gaaaaanz kalt ist, dann trage ich über meinen normalen Strümpfen noch gestrickte Wollstrümpfe. ;-)
Mein Top wartete auch, so lange auf die Fertigstellung, weil es mir sozusagen vor dem Heften graute, denn bei Ikea hatte ich so eine schöne Bettwäsche gesehen, die ich mir als Rückseite gekauft hatte. Allerdings ist die Bettwäsche ziemlich rutschig gewesen.
Und was soll ich sagen? Meine Befürchtung hatte sich bestätigt. Die Rückseite war so was von rutschig und flatterig... Zunächst hatte ich versucht, den Quilt, wie immer, auf dem Fußboden zu heften. Aber das war nicht möglich, bei jeder Bewegung war die Rückseite wieder faltig und verschoben. Also bin ich mit Sack und Pack umgezogen und habe meinen Quilt im Wohnzimmer auf dem Tisch geheftet:
Ich habe zwar immer wieder mein Sandwich glatt gestrichen, es lies sich allerdings nicht vermeiden, dass die Rückseite immer wieder auf dem Tisch verrutscht ist. Geheftet habe ich mit der Heftpistole, quilten wollte ich mit der Maschine. Erst hatte ich überlegt, wie ich denn den Quilt quilten wollte, letztendlich habe ich mich für einfaches Freihandquilting ohne großes Muster entschieden. Der Quilt sollte mein Schlafquilt für den Sommer werden.
Irgendwie bilde ich mir ein, dass ich kürzlich gerade einen Betrag darüber gelesen habe, wie sich das Quilting auch darauf auswirkt, in welcher Jahreszeit der Quilt genutzt werden soll. Quiltet man dicht und viel, wärmt der Quilt nicht so sehr, als wenn er locker und fluffig bleibt. Da mein Quilt für heiße Sommernächte sein soll, habe ich relativ dicht gequiltet.
Ich habe den ganzen Sonntag Vormittag gequiltet und bin sogar mit meinen Quilt fertig geworden. Eigentlich wollten wir dann nachmittags nach Quedlinburg in die Feininger-Galerie fahren, um uns die dortige Sonderausstellung anzusehen. Da ich dann vom Quilten aber doch ziemlich verspannt war, haben wir entschieden: Wir fahren schwimmen.
Seit einiger Zeit gehe ich regelmäßig schwimmen und als ich Sonntag so meine Bahnen geschwommen bin, kam mir die spontane Idee, ich kann ja einfach mal ein Schwimmabzeichen machen. Gesagt, getan. In Braunlage ist es nur möglich, das Schwimmabzeichen bis Bronze zu machen, und das habe ich getan.
Fragt mal meine Familie, irgendwann konnten sie es nicht mehr hören, dass ich meine 200 m in 5 Minuten 30 geschwommen bin. Am Ende war ich aber auch ein wenig fertig. Das größte Problem war allerdings ohne Brille zu tauchen und einen Ring hoch zu holen. Zunächst habe ich den ja nur schemenhaft gesehen, aber letztendlich hat alles geklappt. Ups, jetzt bin ich aber vom Thema abgewichen.
Abends habe ich dann meinen Quilt vollendet. Gequiltet habe ich ihm Wohnzimmer am Esstisch, da ich da einfach mehr Platz habe. Das Binding habe ich dann im Schlafzimmer angenäht. Und auch dafür eignen sich die neuen Nähtische.
Gleich Sonntag Abend habe ich meinen Quilt getestet und ich muss sagen, ich habe traumhaft geschlafen.
Heute habe ich mal noch ein paar schönere Fotos von meinem fertigen Quilt gemacht:
Auf dem letzten Foto sieht man richtig schön, wie seidig die Rückseite glänzt. Zuerst hatte ich befürchtet, dass sie rutschig ist, wie Satin-Bettwäsche (die hatten Steffen und ich auch mal und haben dann nach einer halben Nacht mitten in der Nacht neue Bettwäsche aufgezogen, weil wir beide nicht schlafen konnten und immer die Bettwäsche runter gerutscht war), aber die Rückseite ist beim besten Willen nicht rutschig. So und jetzt gehe ich mal in's Bett und decke mich mit meinem schönen neuen Sommerquilt zu.
Heute werde ich aber das Fenster zulassen, denn draußen sieht es irgendwie kalt aus. ;-)
Donnerstag, 13. Juni 2019
Kapitel 9 - Blätter
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Im letzten Herbst las ich im Heft der Patchworkgilde eine Ausschreibung für einen Quilt zum Thema "Blätter". Vor einigen Jahren hatte ich schon einmal bei so einer Ausschreibung mitgemacht und war mit meinem Ergebnis überhaupt nicht zufrieden und so hatte ich mir ganz fest vorgenommen, bei solchen Sachen nie wieder mitzumachen... ...aber "Blätter", das hat was und ich hatte sofort eine Idee. Von Sulky gab es vor vielen Jahren mal eine Bom, bei welchem Blätter appliziert und gestickt werden. Die Anleitung dazu schlummerte seit vielen Jahren friedlich auf meiner Festplatte, na wenn das jetzt kein Wink mit dem Zaunpfahl war...
Also habe ich mich beworben und die Gebühr bezahlt und gehofft, dass ich einen der Stoffbriefe bekomme und es hat geklappt. Anfang Oktober kam mein Stoffbrief mit den drei Westfalenstoffen, die sichtbar im Quilt verarbeitet werden mussten.
Meine Idee, wie ich den Quilt gestalten wollte, stand ja von Anfang an fest. Ich wollte aus meinen Skizzenbuch eine Seite herausgreifen und die darstellen.
So habe ich mich wieder für grauen Hintergrundstoff entschieden, auf den ich zunächst die Blätter (aus Flanellstoffen und Wollfilz) appliziert habe. Dafür habe ich die Busfahrt nach Berlin im Januar genutzt. Steffen war zwar ein wenig genervt, da ich zunächst einmal eine Papierschablonen ausschneiden musste und das ziemlich geraschelt hat, aber hey... was soll's.
Da der Platz im Bus sehr beengt ist, habe ich vor der Rückfahrt meine Blätter schon aufgesteckt und konnte so im Bus gut applizieren. In Aschersleben war die Aufgabe dann auch schon erledigt.
Zu Hause folgen dann die Stickereien und Beschriftungen. Zunächst einmal stand die Frage im Raum, mit welcher Farbe ich sticken wollte. Letztendlich habe ich mich für die Überschrift für das rot entschieden, das fiel am meisten auf.
Nun stand nur noch das Problem im Raum, die Westfalenstoffe unterzubringen. Am liebsten hätte ich sie ja weggelassen, da mir mein Quilt so eigentlich am besten gefiel, aber es war nun einmal Teil der Ausschreibung, die Stoffe im Quilt unterzubringen.
Auch mit diesem Teil des Skizzenbuchs ist gearbeitet worden. Mit einer Büroklammer ist ein Post-It festgemacht worden, auf dem mehr oder weniger wichtige Dinge stehen. Ein Blatt, das des Tulpenbaums, ist markiert (warum kann mir keiner sagen) und die Ecke des Blatts im Buch ist umgeknickt, sicher sind Blätter gerade ein Thema gewesen, welches besonders wichtig war. ;-)
Gequiltet habe ich meinen Quilt auch wieder, passend zu meinem Skizzenbuch, mit digonalen Linien.
Und so sieht nun mein Deckblatte vom "Kapitel 9" meines Skizzenbuches aus.
Und auch die Rückseite meines Quilts sieht schön aus.
Obwohl ich für meine Verhältnisse relativ zeitig mit der Arbeit angefangen hatte, musste ich mich zum Schluss doch ziemlich beeilen, dass ich pünktlich fertig werde, denn ich hatte ein falsches Einreichungsdatum im Kopf. Aber es hat alles geklappt und mein Blätterquilt hing mit bei den diesjährigen Patchworktagen in Dinkelsbühl. Leider war das für uns viel zu weit weg, aber Katrin war bei den Patchworktagen und hat mir ein Foto meines Quilts geschickt:
Im letzten Herbst las ich im Heft der Patchworkgilde eine Ausschreibung für einen Quilt zum Thema "Blätter". Vor einigen Jahren hatte ich schon einmal bei so einer Ausschreibung mitgemacht und war mit meinem Ergebnis überhaupt nicht zufrieden und so hatte ich mir ganz fest vorgenommen, bei solchen Sachen nie wieder mitzumachen... ...aber "Blätter", das hat was und ich hatte sofort eine Idee. Von Sulky gab es vor vielen Jahren mal eine Bom, bei welchem Blätter appliziert und gestickt werden. Die Anleitung dazu schlummerte seit vielen Jahren friedlich auf meiner Festplatte, na wenn das jetzt kein Wink mit dem Zaunpfahl war...
Also habe ich mich beworben und die Gebühr bezahlt und gehofft, dass ich einen der Stoffbriefe bekomme und es hat geklappt. Anfang Oktober kam mein Stoffbrief mit den drei Westfalenstoffen, die sichtbar im Quilt verarbeitet werden mussten.
Meine Idee, wie ich den Quilt gestalten wollte, stand ja von Anfang an fest. Ich wollte aus meinen Skizzenbuch eine Seite herausgreifen und die darstellen.
So habe ich mich wieder für grauen Hintergrundstoff entschieden, auf den ich zunächst die Blätter (aus Flanellstoffen und Wollfilz) appliziert habe. Dafür habe ich die Busfahrt nach Berlin im Januar genutzt. Steffen war zwar ein wenig genervt, da ich zunächst einmal eine Papierschablonen ausschneiden musste und das ziemlich geraschelt hat, aber hey... was soll's.
Da der Platz im Bus sehr beengt ist, habe ich vor der Rückfahrt meine Blätter schon aufgesteckt und konnte so im Bus gut applizieren. In Aschersleben war die Aufgabe dann auch schon erledigt.
Zu Hause folgen dann die Stickereien und Beschriftungen. Zunächst einmal stand die Frage im Raum, mit welcher Farbe ich sticken wollte. Letztendlich habe ich mich für die Überschrift für das rot entschieden, das fiel am meisten auf.
Nun stand nur noch das Problem im Raum, die Westfalenstoffe unterzubringen. Am liebsten hätte ich sie ja weggelassen, da mir mein Quilt so eigentlich am besten gefiel, aber es war nun einmal Teil der Ausschreibung, die Stoffe im Quilt unterzubringen.
Auch mit diesem Teil des Skizzenbuchs ist gearbeitet worden. Mit einer Büroklammer ist ein Post-It festgemacht worden, auf dem mehr oder weniger wichtige Dinge stehen. Ein Blatt, das des Tulpenbaums, ist markiert (warum kann mir keiner sagen) und die Ecke des Blatts im Buch ist umgeknickt, sicher sind Blätter gerade ein Thema gewesen, welches besonders wichtig war. ;-)
Und so sieht nun mein Deckblatte vom "Kapitel 9" meines Skizzenbuches aus.
Und auch die Rückseite meines Quilts sieht schön aus.
Obwohl ich für meine Verhältnisse relativ zeitig mit der Arbeit angefangen hatte, musste ich mich zum Schluss doch ziemlich beeilen, dass ich pünktlich fertig werde, denn ich hatte ein falsches Einreichungsdatum im Kopf. Aber es hat alles geklappt und mein Blätterquilt hing mit bei den diesjährigen Patchworktagen in Dinkelsbühl. Leider war das für uns viel zu weit weg, aber Katrin war bei den Patchworktagen und hat mir ein Foto meines Quilts geschickt:
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| Foto von Katrin von nealichundderdickeopa |
Nun freue ich mich schon sehr, wenn mein Quilt wieder bei mir zu Hause ist, ich weiß gar nicht, wann die wieder zurückgeschickt werden. Vielleicht habe ich die Möglichkeit, ihn im Sommer mit nach Ohrdruf zu nehmen.
Montag, 10. Juni 2019
Ein Handnäh-Jane-Block
Ihr kennt ja meine Wartezeiten, die ich mittlerweile lieben gelernt habe. Da ich mich noch nicht für ein neues Warteprojekt entschieden habe, habe ich mir für die letzten Wartezeiten einen Janeblock rausgesucht, den ich von Hand nähen konnte.
Meine Wahl fiel auf M7, ein Block, bei dem wirklich viel zu applizieren war. Irgendwann Mitte/Ende Mai habe ich mit dem Block angefangen und ich habe ziemlich lange dafür gebraucht. Ich glaube, das waren Wartezeiten, wo ich auch noch viel telefoniert habe. ;-)
Nachdem ich die großen Melonen appliziert hatte, musste ich gucken, dass ich den Rand passend auflege und dann appliziere. Da kam mir der Leuchtkasten, den mir mein Papa gebaut hatte, zu Hilfe. Ich hatte mir ja selber mal einen gebaut, aber der war einfach nicht hell genug. Und so habe ich dann eben einen bei Papa in Auftrag gegeben.
Den äußeren Rand habe ich revers appliziert.
Allerdings gefiel mir der erste Versuch überhaupt nicht und ich habe alles noch einmal aufgetrennt. Der zweite Versuch war dann besser gelungen.
Das Auftrennen hat sich, meiner Meinung nach, gelohnt. Es ist ein ganz passabler Block entstanden. Ok, er ist nicht ganz gleichmäßig, aber das bleibt jetzt so, damit kann ich leben und bei der nächsten Jane werde ich es besser machen. :-)
Meine Wahl fiel auf M7, ein Block, bei dem wirklich viel zu applizieren war. Irgendwann Mitte/Ende Mai habe ich mit dem Block angefangen und ich habe ziemlich lange dafür gebraucht. Ich glaube, das waren Wartezeiten, wo ich auch noch viel telefoniert habe. ;-)
Nachdem ich die großen Melonen appliziert hatte, musste ich gucken, dass ich den Rand passend auflege und dann appliziere. Da kam mir der Leuchtkasten, den mir mein Papa gebaut hatte, zu Hilfe. Ich hatte mir ja selber mal einen gebaut, aber der war einfach nicht hell genug. Und so habe ich dann eben einen bei Papa in Auftrag gegeben.
Den äußeren Rand habe ich revers appliziert.
Allerdings gefiel mir der erste Versuch überhaupt nicht und ich habe alles noch einmal aufgetrennt. Der zweite Versuch war dann besser gelungen.
Das Auftrennen hat sich, meiner Meinung nach, gelohnt. Es ist ein ganz passabler Block entstanden. Ok, er ist nicht ganz gleichmäßig, aber das bleibt jetzt so, damit kann ich leben und bei der nächsten Jane werde ich es besser machen. :-)
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| M7 - Junko's Rose Garden |
Das Testshirt
Gestern habe ich ja schon geschrieben, dass ich zum Testen der Nähecke ein Shirt fertig genäht hatte. Als ich im Mai das Finduskissen genäht hatte, musste ich ja auch erst den ersten Teil zu Regina schicken, bevor ich die weiteren Teile bekam. So hatte ich dann zwei Stunden Wartezeit, die ich irgendwie überbrücken wollte. Als ich Stoffe rausgesucht hatte, um Katharina ein Shirt zum Geburtstag zu nähen, fiel mir auch wieder ein blauer Vogeljersey in die Hände. Der Jersey war nur noch ein Rest (mehr gab es damals davon nicht mehr), er reichte für die Ärmel und das Halsbündchen.
Angefangen hatte ich das Shirt am 24. Mai, die Ärmel und die Schulternähte waren genäht und dann lag das Shirt, weil ich keine Muße hatte. Zum Testen aber, ob die Nähecke so nun gut eingerichtet ist, war das Shirt perfekt, viel war ja nicht mehr zu nähen. Und ich muss sagen, die Tische und Maschinen stehen so richtig gut, ich komme an alle gut ran. Und auch der Zuschneidetisch ist toll, er hat die richtige Höhe, steht frei im Raum und ich komme sowohl an den Tisch, als auch an die Stoffe dahinter. Im Moment bin ich wirklich zufrieden.
Einzig mit der Covermaschine muss ich mich noch einmal beschäftigen, der Unterfaden hat mir irgendwie Kummer gemacht. Und so habe ich auch nur die zweigeteilten Ärmel gecovert und den Rest mit der normalen Maschine gesäumt. Und das Shirt ist entstanden:
Steffen und ich habe gestern Nachmittag einen Ausflug nach Blankenburg gemacht. Zuerst haben wir uns einen Eisbecher zum Mitnehmen gegönnt...
...und dann einen Spaziergang durch den Barockgarten in Blankenburg gemacht. Das ist ein kleiner, aber wirklich wunderschöner Garten. Wenn ihr mal in der Nähe seid, ein Besuch dort lohnt sich auf jeden Fall:
Ein beliebtes Fotomotiv im Barockgarten ist der Löwe. Der Löwe ist eine Kopie des Braunschweiger Löwen und seit Anfang der 50er Jahre steht er an der heutigen Stelle. Nach der Wende forderte das Haus Hannover etliche Gegenstände, darunter auch den Löwen, zurück. Allerdings hat sich die Stadt dagegen gewehrt und letztendlich mit dem Haus Hannover ausgehandelt, dass der Löwe zunächst für 30 weitere Jahre in Blankenburg bleibt.
Und der Löwe ist nach wie vor ein beliebtes Fotomotiv. Wir haben es uns allerdings verkniffen, auf den Löwen draufzuklettern, dafür sind wir dann doch ein wenig zu alt und ungelenkig. Besonders sehenswert ist auch die mehrere hundert Jahre alte Blutbuche:
Wenn ihr also im Harz seid, lasst euch den Barockgarten nicht entgehen, es lohnt sich wirklich. Ich selber bin sehr gern da.
Angefangen hatte ich das Shirt am 24. Mai, die Ärmel und die Schulternähte waren genäht und dann lag das Shirt, weil ich keine Muße hatte. Zum Testen aber, ob die Nähecke so nun gut eingerichtet ist, war das Shirt perfekt, viel war ja nicht mehr zu nähen. Und ich muss sagen, die Tische und Maschinen stehen so richtig gut, ich komme an alle gut ran. Und auch der Zuschneidetisch ist toll, er hat die richtige Höhe, steht frei im Raum und ich komme sowohl an den Tisch, als auch an die Stoffe dahinter. Im Moment bin ich wirklich zufrieden.
Einzig mit der Covermaschine muss ich mich noch einmal beschäftigen, der Unterfaden hat mir irgendwie Kummer gemacht. Und so habe ich auch nur die zweigeteilten Ärmel gecovert und den Rest mit der normalen Maschine gesäumt. Und das Shirt ist entstanden:
Steffen und ich habe gestern Nachmittag einen Ausflug nach Blankenburg gemacht. Zuerst haben wir uns einen Eisbecher zum Mitnehmen gegönnt...
...und dann einen Spaziergang durch den Barockgarten in Blankenburg gemacht. Das ist ein kleiner, aber wirklich wunderschöner Garten. Wenn ihr mal in der Nähe seid, ein Besuch dort lohnt sich auf jeden Fall:
Ein beliebtes Fotomotiv im Barockgarten ist der Löwe. Der Löwe ist eine Kopie des Braunschweiger Löwen und seit Anfang der 50er Jahre steht er an der heutigen Stelle. Nach der Wende forderte das Haus Hannover etliche Gegenstände, darunter auch den Löwen, zurück. Allerdings hat sich die Stadt dagegen gewehrt und letztendlich mit dem Haus Hannover ausgehandelt, dass der Löwe zunächst für 30 weitere Jahre in Blankenburg bleibt.
Und der Löwe ist nach wie vor ein beliebtes Fotomotiv. Wir haben es uns allerdings verkniffen, auf den Löwen draufzuklettern, dafür sind wir dann doch ein wenig zu alt und ungelenkig. Besonders sehenswert ist auch die mehrere hundert Jahre alte Blutbuche:

Sonntag, 9. Juni 2019
Zufrieden war ich nicht
Eine Weile war es hier bei mir im Blog relativ ruhig. Zum einen war wieder viel los bei uns und zum anderen habe ich keine wirkliche Lust zum Nähen gehabt. Ich habe ja schon hin und wieder geschrieben, dass mir die Nähecke im neuen Schlafzimmer überhaupt nicht gefällt. Egal was ich gemacht habe, es war alles blöd. Die Tische habe ich in jeder erdenklichen Variante gestellt, den Zuschneidetisch verkleinert, aber entweder kam ich nicht gut an die Gardinen oder aber beim Lüften gingen die Fenster nicht richtig auf - kurz: Ich war völlig unzufrieden. Und so waren wir vor ein paar Tagen mal wieder im Baumarkt und ich habe mich nach anderen Platten umgesehen.
Nachdem wir die Zimmer im Herbst wieder getauscht hatten, wollte ich die Nähecke besonders schön machen und hatte mir bei Ikea Tischplatten gekauft. Schön sah es aus, aber ich denke, die Platten waren mit 60 cm einfach viel zu tief. Sie haben zu viel Platz weggenommen und haben dazu eingeladen, alles darauf abzulegen.
Also habe ich mir dann einen Plan gemacht und überlegt, welche Platten ich brauche.
Fehlte dann nur noch eine neue, andere Idee für den Zuschneidetisch. Der Tisch aus den Kallax-Regalen war ja gut, vor allen Dingen hatte ich Unmengen an Stauraum, aber ich musste ihn ja immer wegschieben, wenn ich an das Stoffregal wollte. Meine Wahl fiel dann auf einen Servierwagen von Ikea. Am Freitag war ich mit Johannes und Katharina dann bei Ikea. Beim Bummel durch die Möbelausstellung habe ich mich dann für den Bekväm-Servierwagen, eigentlich für zwei dieser Servierwagen entschieden. Die Bretter haben wir gleich nebenan im Baumarkt gekauft. Da gab es zwar nicht die Größen, die ich mir herausgesucht hatte, aber ich kann ja improvisieren. ;-)
Sonnabend habe ich dann alles ausgeräumt und abgebaut. Die Reste vom Zuschneidetisch haben wir gleich Sonnabend früh um Bauhof gefahren. Dann ging es an's Aufbauen...
Und so sah das Zimmer gestern dann aus:
Die beiden Alex-Elemente wollte ich gern behalten, denn die Schubkästen sind gut gefüllt und hätte ich die Elemente aussortiert, hätte ich diese Sachen auch irgendwo unterbringen müssen.
Auf diesen Foto ist meine heutige Aufgabe zu sehen: Ich musste endlich das sortieren, was ich aus Zeitmangel immer erst einmal im Zuschneidetisch verstaut habe. Praktisch waren die Türen auf jeden Fall: Tür auf, Problemteil hinein, Tür zu, Problemteil vergessen. ;-)
Die Umräumerei hat wieder enorm viel Kraft gekostet, aber schaut mal: Es hat was gebracht, die Fenster gehen richtig weit auf und ich habe Platz und komme auch gut an die Gardinen ran (alles getestet).
Meine heutige Aufgabe war dann das Sortieren der Stapel, die ich aus dem Zuschneidetisch geholt habe. Dass es viel ist, wusste ich, aber dass es so viel ist, war mir nicht bewusst. Zunächst habe ich das kleine Billy-Regal wieder vom Bodengeholt holen lassen (hatten wir alles schon einmal, aber ich muss ja die Sachen aus dem Zuschneidetisch unterbringen) und dann habe ich begonnen zu sortieren. Die Schnitte habe ich endlich einmal abgeheftet, E-Books gesichtet und teilweise entsorgt, Papier sortiert, Anleitungen sortiert, aussortiert und abgeheftet, Stoffe sortiert... Es hat eine ganze Weile gedauert, aber am Ende blieb von den zwei großen Stapeln nicht ganz so viel übrig und ich bin froh, dass ich endlich sortiert habe.
Die Nähmaschinen haben nun wieder nebeneinander Platz und sind alle angeschlossen. Ich kann also, wenn ich möchte, sofort losnähen und muss nicht erst räumen.
Die Platte, auf der die große Nähmaschine Platz hat, ist ein wenig tiefer, als die für die Overlock und Covermaschine.
Die weißen Möbel sahen auch schön aus, sie passten besonders gut zum Schlafzimmer. Jetzt ist es wieder kunterbunt zusammengewürfelt, aber so habe ich jetzt mehr Platz und das Nähen macht mir wieder mehr Spaß. Zwischenzeitlich hatte ich gar keine Lust mehr, mich im Schlafzimmer an die Nähmaschine zu setzen und hatte oft überlegt, dieses Hobby aufzugeben. Zum Glück habe ich es nicht gemacht, sondern noch einmal überlegt, wie ich die Nähecke besser und schöner gestalten konnte. Nachdem ich heute Nachmittag dann mit Einräumen endlich fertig war, habe ich getestet, ob so jetzt alles perfekt ist: Ich habe das Shirt beendet, welches ich angefangen hatte, als ich auf die weiteren Findus-Teile gewartet habe und Zeit überbrücken musste. Bilder vom dem Shirt gibt es dann aber morgen, sonst wird der Beitrag ja viel zu lang. ;-)
Nachdem wir die Zimmer im Herbst wieder getauscht hatten, wollte ich die Nähecke besonders schön machen und hatte mir bei Ikea Tischplatten gekauft. Schön sah es aus, aber ich denke, die Platten waren mit 60 cm einfach viel zu tief. Sie haben zu viel Platz weggenommen und haben dazu eingeladen, alles darauf abzulegen.
Also habe ich mir dann einen Plan gemacht und überlegt, welche Platten ich brauche.
Fehlte dann nur noch eine neue, andere Idee für den Zuschneidetisch. Der Tisch aus den Kallax-Regalen war ja gut, vor allen Dingen hatte ich Unmengen an Stauraum, aber ich musste ihn ja immer wegschieben, wenn ich an das Stoffregal wollte. Meine Wahl fiel dann auf einen Servierwagen von Ikea. Am Freitag war ich mit Johannes und Katharina dann bei Ikea. Beim Bummel durch die Möbelausstellung habe ich mich dann für den Bekväm-Servierwagen, eigentlich für zwei dieser Servierwagen entschieden. Die Bretter haben wir gleich nebenan im Baumarkt gekauft. Da gab es zwar nicht die Größen, die ich mir herausgesucht hatte, aber ich kann ja improvisieren. ;-)
Sonnabend habe ich dann alles ausgeräumt und abgebaut. Die Reste vom Zuschneidetisch haben wir gleich Sonnabend früh um Bauhof gefahren. Dann ging es an's Aufbauen...
Als erstes hat der kleinere Tisch Beine bekommen und ich habe getestet, ob mein Plan wohl aufgehen könnte. Dann habe ich mich an das Zusammenbauen der Servierwagen gemacht.
Die beiden Alex-Elemente wollte ich gern behalten, denn die Schubkästen sind gut gefüllt und hätte ich die Elemente aussortiert, hätte ich diese Sachen auch irgendwo unterbringen müssen.
Auf diesen Foto ist meine heutige Aufgabe zu sehen: Ich musste endlich das sortieren, was ich aus Zeitmangel immer erst einmal im Zuschneidetisch verstaut habe. Praktisch waren die Türen auf jeden Fall: Tür auf, Problemteil hinein, Tür zu, Problemteil vergessen. ;-)
Die Umräumerei hat wieder enorm viel Kraft gekostet, aber schaut mal: Es hat was gebracht, die Fenster gehen richtig weit auf und ich habe Platz und komme auch gut an die Gardinen ran (alles getestet).
Meine heutige Aufgabe war dann das Sortieren der Stapel, die ich aus dem Zuschneidetisch geholt habe. Dass es viel ist, wusste ich, aber dass es so viel ist, war mir nicht bewusst. Zunächst habe ich das kleine Billy-Regal wieder vom Boden
Sieht das jetzt nicht schön ordentlich aus? Ich freue mich sehr, dass ich mich ans Aus- und Aufräumen gewagt habe.
Auf den beiden Alex-Elementen steht die Stickmaschine und ich komme, wenn ich nähe, gut an die Schubladen ran, denn da sind die Nähsachen verstaut.Die Nähmaschinen haben nun wieder nebeneinander Platz und sind alle angeschlossen. Ich kann also, wenn ich möchte, sofort losnähen und muss nicht erst räumen.
Die Platte, auf der die große Nähmaschine Platz hat, ist ein wenig tiefer, als die für die Overlock und Covermaschine.
Die weißen Möbel sahen auch schön aus, sie passten besonders gut zum Schlafzimmer. Jetzt ist es wieder kunterbunt zusammengewürfelt, aber so habe ich jetzt mehr Platz und das Nähen macht mir wieder mehr Spaß. Zwischenzeitlich hatte ich gar keine Lust mehr, mich im Schlafzimmer an die Nähmaschine zu setzen und hatte oft überlegt, dieses Hobby aufzugeben. Zum Glück habe ich es nicht gemacht, sondern noch einmal überlegt, wie ich die Nähecke besser und schöner gestalten konnte. Nachdem ich heute Nachmittag dann mit Einräumen endlich fertig war, habe ich getestet, ob so jetzt alles perfekt ist: Ich habe das Shirt beendet, welches ich angefangen hatte, als ich auf die weiteren Findus-Teile gewartet habe und Zeit überbrücken musste. Bilder vom dem Shirt gibt es dann aber morgen, sonst wird der Beitrag ja viel zu lang. ;-)
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