Vielen Dank für eure lieben Kommentare zu meinen letzten Beiträgen. Fotobücher mache ich regelmäßig, zum einen immer von meinen Quilts. Mal schreibe ich noch die Gedanken, Geschichten und Erinnerungen dazu, manchmal zeige ich nur die fertigen Quilts. Das ist immer eine sehr schöne Erinnerung und ich blättere gern darin. Zum anderen mache ich auch immer Fotobücher von unserer Familie. Da kommen dann auch andere Erinnerungsstücke (Eintrittskarten, geprägte Münzen, Zeitungsartikel usw.) mit rein.
Hier könnt ihr sehen, was ich meine:
Gerade die Fotobücher der Familie machen immer viel Arbeit, weil ich dann oftmals die Sachen erst zusammen suchen muss, aber wenn dann ein Fotobuch fertig ist, freue ich mich immer sehr darüber. Die Quiltfotobücher sind auch immer ein schöner Rückblick auf die Arbeiten der letzten Zeit.
Dieses Quiltbuch musste ich zweimal machen, da das erste auf Nimmerwiedersehen verschwunden ist. Wir haben unsere ganze Wohnung damals auf den Kopf gestellt, aber das Buch blieb verschwunden. Ich vermute, dass es versehentlich mit im Papiermüll gelandet ist. Also habe ich es ein weiteres Mal erstellt, dabei habe ich mich natürlich kurz gefasst, denn vier Jahre in einem Buch im üblichen Umfang... Da hätten wohl die Seiten nicht gereicht.
So und nun erzähle ich von meinem fertigen Wetterquilt. 2019 habe ich das Top beendet und für mich beschlossen, dass drei Jahre Wetter ausreichend sind. Das Top landete dann erst einmal in der Kiste oder dem Regal und war aus meinem Blick verschwunden. Da ich aber den fertigen Quilt im Fotobuch haben möchte, musste ich nun mal in die Gänge gekommen, allerdings war die Kiste, bis auf die Stoffe, leer:
Mmh... Wo konnte das Top nun liegen. Als nächstes habe ich hinter dem Vorhang hinter der Overlock gesucht, aber auch da lag das Top nicht. Als ich mich dann umgedreht habe, habe ich im Stoffregal was blitzen gesehen:Ja, genau, da hinten blitzt mein Wetterquilttop hervor. Ich war richtig glücklich, dass es wieder aufgetaucht ist. So richtig wusste ich nicht, wo ich danach suchen sollte. Zunächst habe ich das Top erst einmal gründlich gebügelt und dann geheftet.Als Rückseite habe ich mal wieder Bomull von Ikea genommen, aber so wirklich überzeugt mich der Stoff nicht mehr. Ich finde, der wird immer dünner:
Hier liegt der Stoff auf meinem Bügelbrett und so durchsichtig war der sonst nicht. Naja, als Rückseite geht es.
Gequiltet habe ich wieder die wagerechten Reihen und dann in jedem Monat wieder die Wochen, so, wie die Wochentage verteilt waren. Mein grauer Baumwollsatin reichte allerdings nicht mehr für das dritte Jahr und so habe ich hier mal wieder auf den grauen Stoff zurückgegriffen, den ich damals für den 6K12B-Quilt gekauft hatte. Und das ist nun mein Wetterquilt 2019:
Man sieht es ganz deutlich, es waren viel zu wenige kalte Tage dabei. Im zweiten Halbjahr war es mittags um 12 gar nicht mehr im Frostbereich...
Schön sehen meine drei Quilts nebeneinander aus. Demnächst werde ich mal noch die Temperaturlegende nähen und dann ist dieses Kapitel abgeschlossen und ich kann die restlichen Stoffe wieder mit in die Kisten einsortieren.
Es war ein Projekt, welches mich persönlich über drei Jahre begleitet hat. Im allgemeinen hat mich das Projekt über fünf Jahr begleitet, denn bevor ich begonnen habe, das Wetter zu nähen, habe ich Valomea immer über die Schulter geguckt, so auch in diesem Jahr, denn sie näht weiterhin das Wetter und kann nun schon auf fünf Jahre Wetterquilts blicken.





















































