Sonntag, 22. November 2020

Reparieren im November

Unsere Gardinen in der Küche sind inzwischen in die Jahre gekommen, ich mag sie aber nicht entsorgen, denn zum einen mag ich die unheimlich gern und zum anderen habe ich die mit Geld bezahlt, welches ich mal von meiner Oma geschenkt bekommen habe und das ist eigentlich der Hauptgrund, warum ich die nicht hergeben mag.

Nach der letzten Wäsche ist mir aufgefallen, dass das Bleiband am unteren Rand ausreißt. Ehe ich dann aber zum Reparieren gekommen bin, hat es noch eine ganze Weile gedauert. 

Heute habe ich es dann endlich in Angriff genommen, die Gardinen zu reparieren. Zum Glück hatte ich von Mama vor ein paar Tagen 4 Konen weißes Overlockgarn bekommen, denn das war bei mir restlos aufgebraucht. Aber so konnte ich meine Ovi bestücken und der Gardinen einen schicken Rollsaum verpassen.

Das Bleiband brauchte ich gar nicht abzuschneiden, das ist einfach ausgerissen. :-( Die Gardinen habe ich dann gleich gewaschen.

Nachdem wir die Gardinen wieder aufgehangen haben, habe ich gesehen, dass sie an der Stickerei nun auch kaputt gehen. 😓Ich bin ganz traurig darüber und werde mich wohl an den Gedanken gewöhnen müssen, mich doch irgendwann von meinen Gardinen trennen zu müssen.


Nun ja, erst einmal hängen die Gardinen wieder und ich habe sogar mal wieder die Bänder für die Übergardinen hervorgeholt.

Und der Rollsaum am unseren Rand ist auch perfekt geworden:

Ich freu mich, dass ich mal wieder beim Reparieren von 12 bis 12 dabei sein kann und verlinke gleich mal zu Elkes Linkparty.

Sonntag, 15. November 2020

Meine Heimat - Block 15

Ups, da habe ich es aber gerade so vor Tore Schluss geschafft, meinen 15. Block des Heimatquilts fertig zu bekommen. Naja, Sakralbauten brauchen eben ihre Zeit, der Magdeburger Dom wurde 150 Jahre lang gebaut, der Kölner Dom wurde ganze 632 Jahre gebaut und an der Sagrada Familia in Barcelona wird noch immer gebaut, also bin ich mit meiner kleinen Kirche in Anlehnung an die Kirche im Gelmeroda in guter Gesellschaft.

Gut, ich habe daran keine Jahre "gebaut", aber doch ein paar Tage. Ich weiß gar nicht, wann ich mich dazu entschieden habe, statt des Häuschens eine kleine Kirche zu nähen. Aber ich finde, die passt einfach besser in mein Tal. Was soll da ein einsames Häuschen stehen, aber eine kleine Kirche passt perfekt: So können Wanderer oder Bauarbeiter oder vielleicht die Bergleute dort innehalten.

Die kleine Kirche habe ich gezeichnet und dieses Mal sogar daran gedacht, meinen Block seitenverkehrt herum auszudrucken. Dazu habe ich dann meinen gezeichneten Block eingescannt und dann seitenverkehrt ausgedruckt. Schließlich sollte die Tür an der linken Seite der Kirche sein. Wär ja blöd, wenn die Besucher erst um die Kirche herumgehen müssten, um einzutreten.

Ich finde, je mehr Blöcke ich genäht habe, um so schwieriger wird die Farbauswahl. Wieder habe ich es so gemacht, dass ich die Nachbarblöcke ausgelegt habe und meine Stoffe immer passend dazu ausgesucht habe. Allerdings musste ich mich dann doch recht schnell von meinem leuchtend roten Kirchendach verabschieden, denn das hätte das Farbkonzept des Quilts durchbrochen.

Nein, das passt überhaupt nicht, also habe ich im altrosa Bereich nach einer passenden Dachfarbe geguckt.

Eine schöne Farbe habe ich gefunden, dass ich aber die Tür an die falsche Seite angenäht habe, ist mir da noch nicht aufgefallen. Erst als ich das Dach annähen wollte und es irgendwie komsich aussah, ist mir mein Fehler aufgefallen.

Also musste ich mal wieder trennen, aber danach sah meine Kirche viel besser aus. Für die linke Seite neben der Kirche habe ich oben zwei Flying Geese-Einheiten genäht, vor meiner Kirche steht eine Fichte. In meiner Heimat wuchsen mal ganz, ganz viele Fichten, da sie schnellwachsendes Holz haben, welches früher für den Bergbau zum Abstützen der Stollen verwendet worden ist. Waren die Wälder abgeholzt, wurde wieder mit Fichten aufgepflanzt. Vor hunderten Jahren war der Harz ein Mischwald, irgendwann waren es dann Fichtenmonokulturen, das Ergebnis dessen kann man jetzt ganz gut sehen. Den Wald, den ich von meiner Kindheit kenne, gibt es nicht mehr und so hat eine Fichte Eingang in meinen Block gefunden.

An der rechten Seite meiner Kirche steht ein "Rosenstock", der jetzt allerdings schon am Verblühen ist. Meine Kirche steht auf einer saftig grünen Wiese (ob das zum verblühenden Rosenstock passt, sei jetzt mal dahingestellt). 

Allerdings habe ich meinen Block noch einmal aufgetrennt, denn die Teile oben rechts gefielen mir nicht. Da ich die Kirche nicht nach einem bestimmten Maß gezeichnet habe, passte diese nicht in das 3x3 Raster der bisherigen Blöcke. In der Gesamtheit der umliegende Blöcke fiel dieser Makel nicht so sehr auf...

...aber hey, wenn ich darüber schreibe, könnt ihr euch sicher vorstellen, dass ich das nochmal behoben habe. Das Trennen habe ich wieder nach meiner Methode gemacht: Nur das getrennt, was wirklich notwendig war. ;-)

Den schmalen lachsfarbigen Streifen musste ich einsetzen, damit ich auf die passende Breite komme, aber ich finde, so sieht der Block gut aus und damit kann ich gut leben.

Das ist nun schon der 15. Block, den ich hier zeige, nur noch fünf Blöcke trennen mich von dem Mittelteil des Quilts. Hach, ich freue mich...

Samstag, 14. November 2020

Mal was anderes

Ruhig war es in den letzten Tagen hier auf dem Blog. In der langen Woche, in der ich bis 17 Uhr arbeite, passiert so gut wie gar nichts. Dann bin ich abends einfach nur noch müde. :-(

Aber heute habe ich mal wieder den Weg an die Nähmaschine gefunden. Auf das Rosenshirt von Katharina hatte ich ja ein Webband aufgenäht, welches ich so hübsch fan, dass ich für mich daraus ein neues Schlüsselband nähen wollte. Allerdings hatte ich kein Gurtband in passender Farbe da und so habe ich DAS Schlüsselband erst einmal vertrag. Aber wenn die Kiste mit den Webbändern nun schon einmal ausgekippt ist, kann ich auch ein anderes Schlüsselband nähen.

Die ersten Schlüsselbänder habe ich am letzten Wochenende genäht. Zuerst bekam Katharina ein neues, denn ihr gelbes war nicht mehr gelb, sondern dunkel. Wie sie das geschafft hat, konnte sie mir allerdings auch nicht sagen. ;-) Mein Schlüsselband musste auch mal ersetzt werden, ich habe es 2010 zum Geburtstag bekommen. Irre, dass ich es schon zehn Jahre habe. So lange hat es mich begleitet. Aber nun musste auch dieses Band mal neu werden.

Katharina hat sich für das pinke Bank links entschieden. Ich habe mir die hellblauen Bänder genäht. Das lange ist für den Schlüssel, das kurze für den Autoschlüssel. Und wenn mir mal nach einer anderen Farbe ist, dann wechsele ich auf pink. Die beiden schwarzen Bänder bekommt Johannes in den Nikolausstiefel. 

Mein Rosenschlüsselband war aber aus meinem Kopf noch nicht raus und so habe ich nach Gurtband gesucht... ...und ich habe das perfekte Gurtband gefunden:

Naja, das ein oder andere Webband habe ich auch noch mit bestellt, zum Beispiel die beiden unteren.

Die nächsten Bänder, die ich genäth habe, waren für meine Neffen. Mein mittlerer Neffe ist - so sagt es meine Schwester immer - wie ein Eichhönrchen, weil er immer alles sammelt. Und so habe ich ihm ein Schlüsselband mit Eichhörnchen genäht. Der große Neffe bekam ja zur Einschulung den Dortmundquilt. Und so habe ich für ihn extra Dortmund-Webband bestellt und ihm ein schwarz-gelbes Band genäht. Für den Minineffen habe ich ein Band mit Elefanten in leuchtendem Rot genäht.

Das Münchenband ist für Jonathan, das bekommt er in den Nikolausstiefel. Nun bräuchte ich nur noch ein Harry-Potter-Webband und ich könnte alle mit Schlüsselbändern versorgen. Ich habe schon danach gesucht, aber noch keines gefunden. Na, vielleicht läuft mir noch irgendwo eins über den Weg.

Ich habe mir eine Zange mit bestellt, mit der ich die Rohlinge gut zudrücken kann. Sonst habe ich das immer mit einer normalen Zange gemacht und den Rohling mit einem Tuch abgedeckt. Da konnte ich aber den Rohling nicht in einem zudrücken, sondern erst die eine, dann die andere Seite. Dabei hat sich der Rohling oft verbogen.

Ich muss sagen, die Zange ist einfach toll. Damit bekomme ich die Rohlinge viel einfacher und besser zu und nichts verbiegt sich.

Sonntag, 8. November 2020

Be satisfied

Vielen Dank für eure lieben Kommentare zu meine kleinen Quilt. Nachdem ich heute vormittag ein Wichtelgeschenk genäht habe, habe ich mit meinem kleinen Quilt weitergenäht. Schwierig war mal wieder das Aussuchen der passenden Stoffe. Flanell hatte ich in grün leider nicht mehr ausreichend, auch die handgefärbten Stoffe waren nicht mehr ausreichend da. Also habe ich mit Katharina zusammen mal die Kisten mit den Reprostoffen durchgesehen und da haben wir wirklich einen, nein zwei tolle dunkelgrüne Stoffe und einen herrlich weinroten Stoff gefunden. 

Den grünen Stoff habe ich für die Zwischenstreifen und den inneren Rand genommen, außen habe ich dann den weinroten Stoff genommen. 

Auf dem Bild sind die Farben jetzt ein bisschen zu hell, in natura sind sie gedeckert und ich bin sowas von zufrieden mit dem kleinen Top. Mal schauen, wann ich dazu komme, den Quilt dann fertig zu stellen. Mal schauen, wie ich den letztendlich quilten werde. Aber zufrieden bin ich auf jeden Fall! :-))

Be grateful - sei dankbar

Ja, das bin ich: Dankbar für mein schönes Leben, für meine Familie, meinen Mann, meine Kinder. Dankbar dafür, dass ich mir mein Hobby leisten kann, dafür, dass ich dem auch gaaaanz oft nachgehen kann. Dankbar dafür, dass wir bisher noch verschont geblieben sind. Ach, es gibt so Vieles, wofür man dankbar sein kann. Und ich sage es ganz oft: Eigentlich geht es uns doch gut: Wir haben ein Dach über dem Kopf, jeden Tag eine warme Mahlzeit, sind alle halbwegs gesund, können uns was leisten...

Und so zeige ich dann auch als erstes meinen "Sei Dankbar"-Block.

Die Motive sind mit der Maschine appliziert, daher bin ich damit schon fertig. Da war nicht viel zu tun. Dann musste ich die Blütenstengel aufzeichnen. Das war manchmal nicht ganz so einfach, denn meine Rundungen musste ich an die Blätter anpassen und so sind sie eben manchmal nicht ganz rund geworden.

Bestickt habe ich die Blöcke dann gestern Abend beim Fernsehen. Es waren jetzt nicht wirklich viele und aufwändige Stickereien, aber dass ich gestern noch damit fertig werde, hätte ich nun auch nicht gedacht. 

Und so sehen meine einzelnen Blöcke nun aus:

Sei liebevoll.

Sei freundlich.
Sei glücklich.
Sei fröhlich.
Sei demütig.
Ich finde die Blöcke ganz zauberhaft, zusammen ausgelegt finde ich sie noch schöner.

Zunächst wollte ich nicht die grünen Zwischenstreifen nehmen, wie sie der Originalquilt hat, da ich in der letzten Zeit so viele Quilts mit grünen Streifen genäht habe, aber nun habe ich mich doch dafür entschieden. Ich muss mal in meine Flanellkisten schauen, ob ich von einem dunklen Grün ausreichend Stoff habe, denn dann kann ich das kleine Top heute fertig nähen. 

Im Originalquilt sind noch Bienen aufgestickt, das möchte ich nicht machen. Ich bin gerade auf der Suchen nach Bienenknöpfen. Am liebsten wären mir welche aus Holz, so, wie ich sie z. B. bei meinem Quilthaus verwendet habe. Aber leider finde ich solche Knöpfe nicht als Biene. :-(

Mittwoch, 4. November 2020

Bee... ...was auch immer

Schon vor vielen Wochen habe ich bei Shabby Fabrics einen ganz tollen, süßen, kleinen Quilt gesehen.

Ganz oft schon habe ich überlegt, mir die Packung zu bestellen, dann habe ich aber überlegt, dass es ja dann wieder lange dauert, bis ich die Lieferung habe. Ich überlege schon lange, inzwischen wäre die Packung schon lange bei mir gewesen, aber irgendwie habe ich mich dann doch immer wieder dagegen entschieden, eben wegen der Lieferzeit.

Gestern nun habe ich mal wieder über den kleinen Quilt nachgedacht und beschlossen: Nun ist es an der Zeit, dass ich den Quilt nähen möchte und wieder hatte ich die Überlegung, ob ich bestelle oder nicht Ich habe mich gegen das Bestellen entschieden, sonst hätte ich ja nicht schon so bald mit dem Quilt beginnen können.

Eigentlich wollte ich den Hintergrund gern aus japanischen Webstoffen arbeiten, aber es war kein Stoff dabei, der mir hundertprozentig dafür gefallen hat. Egal, in welche Kiste ich geguckt habe, aber es war kein Stoff, der mir zugesagt hat. Aber dann fiel mir ein, dass ich vor einer Weile auf Facebook mal eine Kiste mit Flanellstoffen gekauft habe:

Oh ja, da findet sich ganz sicher ein passender Stoff und das in ausreichender Menge. Die Applikationen sind ja auch aus Flanellstoff gearbeitet. Das habe ich natürlich auch gemacht. Dieses Mal habe ich mal wieder mit  Vliesofix appliziert. Die Motive habe ich frei Hand aufgezeichnet, deswegen sind sie auch nicht gleichmäßig, sondern eben ein bisschen natürlich.

Irgendwo hatte ich mal ein Fatquarterpaket mit Flanellstoffen in Regenbogenfarben gekauft. Diese habe ich für meine Motive verwendet. Und die eine Farbe, die noch gefehlt hat, habe ich in einem anderen FQ-Paket gefunden.

Diese Stoffe hätten von den Farben her noch besser zu dem Quilt gepasst, allerdings waren die meisten gemustert und ich wollte keine Muster. Und ein Quilt in leuchtenden Regenbogenfarben ist in dieser schwierigen Zeit ja gar nicht so schlecht.

Die Motive habe ich vorhin aufgebügelt. Vielleicht werde ich sie morgen dann applizieren. Mal schauen. 😊

Sonntag, 1. November 2020

Mein Wetterquilt 2019

Vielen Dank für eure lieben Kommentare zu meinen letzten Beiträgen. Fotobücher mache ich regelmäßig, zum einen immer von meinen Quilts. Mal schreibe ich noch die Gedanken, Geschichten und Erinnerungen dazu, manchmal zeige ich nur die fertigen Quilts. Das ist immer eine sehr schöne Erinnerung und ich blättere gern darin. Zum anderen mache ich auch immer Fotobücher von unserer Familie. Da kommen dann auch andere Erinnerungsstücke (Eintrittskarten, geprägte Münzen, Zeitungsartikel usw.) mit rein.

Hier könnt ihr sehen, was ich meine:

Gerade die Fotobücher der Familie machen immer viel Arbeit, weil ich dann oftmals die Sachen erst zusammen suchen muss, aber wenn dann ein Fotobuch fertig ist, freue ich mich immer sehr darüber. Die Quiltfotobücher sind auch immer ein schöner Rückblick auf die Arbeiten der letzten Zeit.

Dieses Quiltbuch musste ich zweimal machen, da das erste auf Nimmerwiedersehen verschwunden ist. Wir haben unsere ganze Wohnung damals auf den Kopf gestellt, aber das Buch blieb verschwunden. Ich vermute, dass es versehentlich mit im Papiermüll gelandet ist. Also habe ich es ein weiteres Mal erstellt, dabei habe ich mich natürlich kurz gefasst, denn vier Jahre in einem Buch im üblichen Umfang... Da hätten wohl die Seiten nicht gereicht. 

So und nun erzähle ich von meinem fertigen Wetterquilt. 2019 habe ich das Top beendet und für mich beschlossen, dass drei Jahre Wetter ausreichend sind. Das Top landete dann erst einmal in der Kiste oder dem Regal und war aus meinem Blick verschwunden. Da ich aber den fertigen Quilt im Fotobuch haben möchte, musste ich nun mal in die Gänge gekommen, allerdings war die Kiste, bis auf die Stoffe, leer:

Mmh... Wo konnte das Top nun liegen. Als nächstes habe ich hinter dem Vorhang hinter der Overlock gesucht, aber auch da lag das Top nicht. Als ich mich dann umgedreht habe, habe ich im Stoffregal was blitzen gesehen:
Ja, genau, da hinten blitzt mein Wetterquilttop hervor. Ich war richtig glücklich, dass es wieder aufgetaucht ist. So richtig wusste ich nicht, wo ich danach suchen sollte. Zunächst habe ich das Top erst einmal gründlich gebügelt und dann geheftet.

Als Rückseite habe ich mal wieder Bomull von Ikea genommen, aber so wirklich überzeugt mich der Stoff nicht mehr. Ich finde, der wird immer dünner:

Hier liegt der Stoff auf meinem Bügelbrett und so durchsichtig war der sonst nicht. Naja, als Rückseite geht es.

Gequiltet habe ich wieder die wagerechten Reihen und dann in jedem Monat wieder die Wochen, so, wie die Wochentage verteilt waren. Mein grauer Baumwollsatin reichte allerdings nicht mehr für das dritte Jahr und so habe ich hier mal wieder auf den grauen Stoff zurückgegriffen, den ich damals für den 6K12B-Quilt gekauft hatte. Und das ist nun mein Wetterquilt 2019:

Man sieht es ganz deutlich, es waren viel zu wenige kalte Tage dabei. Im zweiten Halbjahr war es mittags um 12 gar nicht mehr im Frostbereich... 

Schön sehen meine drei Quilts nebeneinander aus. Demnächst werde ich mal noch die Temperaturlegende nähen und dann ist dieses Kapitel abgeschlossen und ich kann die restlichen Stoffe wieder mit in die Kisten einsortieren.

Es war ein Projekt, welches mich persönlich über drei Jahre begleitet hat. Im allgemeinen hat mich das Projekt über fünf Jahr begleitet, denn bevor ich begonnen habe, das Wetter zu nähen, habe ich Valomea immer über die Schulter geguckt, so auch in diesem Jahr, denn sie näht weiterhin das Wetter und kann nun schon auf fünf Jahre Wetterquilts blicken.

Monatsfragen 10/2020

Irgendwie habe ich dieses Monat bei Martin den Monatsrückblick noch nicht entdeckt, aber unabhängig davon habe ich wieder den Monatsrückblick für mich selbst gestartet.

1) Welcher Blog-Beitrag hat deine Leser begeistert?

Im vergangenen Monat war es der Beitrag über das Herbstkleid für unseren Balkon. 345 Leser haben sich dafür interessiert. Das hätte ich gar nicht gedacht.

2) Welchen Projekten/Hobbies bist du nachgegangen?

Wie eigentlich immer habe ich genäht, in diesem Monat habe ich ziemlich viel Kleidung für Katharina genäht.

3) Gab es im Radio oder Fernsehen etwas tolles für dich?

Ach ja, am letzten Wochenende haben wir beim Klickern mal wieder Brunettifilme entdeckt. Einen haben wir geguckt, den anderen aufgenommen und am nächsten Morgen beim Frühstück geguckt. Den dritten Film konnten wir leider nicht aufnehmen, da die Festplatte mal wieder mit Jonathans seltsamen Filmen voll war.

4) Was war leider nicht so gut an diesem Monat?

War war nicht so gut? Mmh. Überhaupt nicht gut sind die vielen steigenden Infektionszahlen, es macht einfach nur Angst.

5) Lachen tut immer gut, was hat dich diesen Monat zum Lachen gebracht?

Auf Arbeit haben wir kürzlich herzhaft gelacht, ich musste darüber sogar zu Hause noch lachen.

6) Was war dein Genusshighlight des Monats?

Früher haben wir zu Hause hin und wieder etwas Leckeres gemacht: In Alufolie wurden Kartoffelscheiben gelegt, darauf ein Schnitzel, darauf Zwiebeln und Gurken. Das ganze wurde dann eingewickelt und im Backofen gegart. Irgendwann kam mir das wieder in den Sinn und wir haben es eines Abends gemacht. Und ja, es hat geschmeckt wie früher.

7) Gab es einen Beitrag oder Artikel im Netz der dir in Erinnerung geblieben ist?

Leider hatte ich auch in diesem Monat wieder ganz wenig Zeit, in Blogs zu lesen. Doch, ja ein Artikel ist mir in Erinnerung geblieben. Ein Kommentar zu Fußballspielen im Amateurbereich. Der Inhalt war so sinngemäß, dass nicht das Fußballspiel an sich die Gefahr birgt, sich mit Corona zu infizieren, sondern das Drumherum: Die Fahrt zum Spiel, die Feier am Ende in der Kabine, das Bierchen nach dem Spiel... Ich mag Fußball sehr, sehr gern, aber ich denke, der Kommentar hatte viel Wahres in sich.

8) Was hast du dir gegönnt?

Ich habe mir mal wieder eine Quiltpackung gegönnt, es sol ein Schlafquilt mit Kuschelfleecerückseite für mich werden. Im Moment liegt die Packung aber noch so, wie sie vor einigen Tagen bei mir angekommen ist.

9) Hast du etwas schönes erlebt, von dem du berichten willst?

Ich war gestern mit Katharina spazieren und sie hatte mir von etwas auf dem Friedhof erzählt, was sie mir nicht beschreiben konnte. Also sind wir eine Runde über den Friedhof spaziert und sie konnte mir zeigen, was sie meinte. Wir sind dann über den Friedhof gegangen und haben uns die Gräber angesehen und darüber gesprochen. Ich habe ihr gezeigt, wo früher das Grab meiner Oma war, wir haben Gräber entdeckt von Menschen, die wir kannten oder von denen ich Katharina was erzählen konnte. Irgendwann sagte sie zu mir: Mama, wie viel zu erzählen kannst, das war ein schöner Spaziergang.

10) Was gab es besonderes auf deinem Blog zu entdecken? (Kommentare, Beiträge, Veränderungen)

Gab es was zu entdecken? Mmh, eigentlich nichts besonderes und Veränderungen mag ich doch nicht so sehr.

11) Gab es noch etwas, wovon du unbedingt erzählen willst?

Am 23.10. war ich in Leipzig zu einer Weiterbildung. Die Weiterbildung fiel auf einen Freitag, das war schon etwas blöd, da wir dann erst abends zu Hause waren. Aber die Weiterbildung war unheimlich interessant (Geldwäschegesetz, mag man gar nicht glauben, dass das interessant ist), aber der Referent hat das so interessant erzählt, dass die Zeit wie im Flug vergangen ist.

12) Was hast du dir für den kommenden Monat vorgenommen?

Ich habe mir vorgenommen, den Wetterquilt vom letzten Jahr und den Gemeinschaftsgarten zu vollenden, damit die beiden Quilt als Quilt und nicht als Top mit in mein Fotobuch kommen.