Samstag, 23. Dezember 2023

Es ließ mir keine Ruhe...

Hier hatte ich ja darüber geschrieben, dass bei uns mal wieder ein wenig durcheinander lief und unsere Pläne ein wenig über den Haufen geworfen worden sind. Wir haben es gut geregelt bekommen und seit gestern läuft bei uns alles wieder in normalen Bahnen. Steffen ist wieder zu Hause und hat die OP (bisher) gut überstanden. Und wir hoffen einfach, dass die Krankheit, die er letztes Jahr im Mai bekam und die keiner aussprechen kann, nicht wieder kommt. 

In meinem Beitrag hatte ich auch davon geschrieben, dass ich meinen Schnitt für Gelmeroda noch verbessern muss. Ich hatte den Schnitt ja selbst gezeichnet. In der letzten Gildezeitung hatte ich davon gelesen, dass es ein Programm gibt, mit dem Fotos in nähbare Vorlagen umgearbeitet werden können. Das musste ich natürlich probieren, denn die Überarbeitung des Schnitts ließ mir einfach keine Ruhe.

Freitag früh, noch vor der Arbeit, hatte ich mir das Programm runtergeladen und einen ersten Versuch gestartet. Der war schon gar nicht schlecht, aber ich wollte noch ein wenig verbessern. Ich weiß gar nicht, wie oft ich inzwischen was verbessert habe.

Das Programm ist gut, aber man muss viel probieren und manches ist mir manchmal unverständlich gewesen. Heute habe ich dann weiter probiert und gedruckt, bin verzweifelt, habe wieder probiert... Eigentlich hätte ich mich ja mit unserer Weihnachtsgans beschäftigen müssen, aber es ließ mich einfach nicht los.

Manchmal hat das Programm etwas gemacht, was ich nicht verstanden habe, das hat mich wahnsinnig gemacht. Ich hatte mir dann aus zwei verschiedenen Drucken die Teile ausgeschnitten, die ich am besten nähbar fand. Die Teile, die ich - aus welchen Gründen auch immer - nicht mehr so drucken konnte, habe ich mir kopiert.

Das war dann meine Vorlage, die ich für nähbar halte. Aber es ließ mich nicht wirklich los, warum das Programm im Dachbereich die Teile alle einzeln gedruckt hatte.

Es konnte eigentlich nur ein Fehler in meiner Zeichnung sein. Da Elfriede (unsere Weihnachtsgans) trotz zwei Tagen auftauen noch immer ein wenig gefroren ist, kann ich mich ohne schlechtes Gewissen noch einmal mit meiner Vorlage beschäftigen. Also habe ich den PC wieder angemacht und noch einmal probiert und siehe da: Es hat funktioniert. Offenbar hatte ich im Dach- und Himmelbereich irgendwelche schiefen Linien bzw. Linien, die sich nicht wirklich getroffen haben, so dass ich alle Teile einzeln hatte. Nachdem ich den Himmelbereich noch einmal komplett neu gezeichnet hatte, ging es dann auch gut zu drucken. Nun habe ich den Himmelbereich komplett. Allerdings muss ich die Vorlage zusammenkleben, aber das ist nun das kleinste Problem.

Ich freue mich, dass es nun geklappt hat und ich nun eine - hoffentlich - gut nähbare Vorlage habe (auch wenn es auf dem Foto gerade nicht wirklich so aussieht 😂).

Wir hatte Ende des Sommers unseren Laptop geschrottet, der noch nicht wirklich alt war. Ich habe die dumme Angwohnheit, wenn ich einen freien USB-Port brauche, die USB-Teile, die ich gerade nicht benötige, über die Tastatur auf den Laptop zu legen. So können sie nicht verloren gehen und wenn ich mit arbeiten fertig bin, schiebe ich sie wieder in den USB-Port. Steffen hatte das Teil nicht gesehen und den Laptop zugeklappt. Seitdem haben wir einen Fehler im Bildschirm. 
Also mussten wir einen neuen Laptop anschaffen. Da der alte aber zu schade zum entsorgen war, habe ich den mit in's Schlafzimmer in meine Nähecke genommen. Wir haben dann noch einen Monitor gekauft und beides dort installiert.
So muss ich z. B. zum Sticken nicht immer einen Laptop mit rüber nehmen, ist ja schon einer da. 😂Allerdings habe ich heute festgestellt, dass der Monitor zu noch hängt. Da müssen wir dann doch noch einmal nach einer höhenverstellbaren Monitorwandhalterung gucken. Vorerst geht es so aber.
Meine neue Vorlage, die nun wirklich wohl die endgültige sein wird. Gern würde ich ja nähen, aber dafür brauche ich Zeit und Nähen auf Papier ruft bei mir immer das absolute Chaos hervor. Ich weiß  nicht, ob das so kurz vor Weihnachten richtig gut ist...

23. Dezember

 

So wie die Sonne sendet das Leben sein Licht in alle Richtungen.

aus: Die Schriften von Accra
Paul Coelho

Freitag, 22. Dezember 2023

22. Dezember

 

Und wirklich wahr:
Die Maus blieb weg,
Sobald der Baum geleert war,
sobald das letzte Festgebäck gegessen und verezehrt war.

11/13

Donnerstag, 21. Dezember 2023

21. Dezember

 

Nur Mutter sprach kein Klagewort.
Sie sagte unumwunden
sind erst die Süßigkeiten fort,
ist auch die Maus verschwunden.

10/13

Mittwoch, 20. Dezember 2023

Irgendwo ist immer ein Licht

Eigentlich hatte ich ja geplant, weitere Gelmerodaquilts erst dann zu nähen, wenn ich den Schnitt optimiert habe. So ganz rund ist der Schnitt noch nicht, hier hatte ich davon schon einmal berichtet. Was ich dann weiter schreiben wollte, weiß ich heute beim besten Willen nicht mehr. Ist ja auch nicht so wichtig. Auf jeden Fall bin ich am Montag dann von meinem Vorhaben erst einmal abgewichen, denn mir war nach... ...ja, nach was war mir eigentlich. So genau kann ich es gar nicht beschreiben, ich musste was tun und brauchte aber irgendwie ein wenig Zuversicht. Naja und da kam mir die Idee, die kleine Kirche mal wieder zu nähen, mit einem dunklen Nachthimmel, der von einem hellen Lichtschein durchbrochen wird.

Steffen wurde mitgeteilt, dass er erneut operiert werden muss, es eilt nicht, sollt dann aber doch gemacht werden. Wir hatten uns gedanklich auf Januar eingerichtet, aus welchem Grund auch immer bekam er am Montag einen OP-Termin für Mittwoch (!). Ja, genau, für heute. Das warf natürlich unsere gesamte Planung über den Haufen und wir mussten erst einmal neu organisieren. Gestern haben wir dann hopplahopp einen Weihnachtsbaum gekauft und spontan auch schon geschmückt, Johannes musste einkaufen, meine Eltern die Gans abholen. Nun hoffe ich doch sehr, dass er Weihnachten zu Hause ist, wenn sich ausnahmsweise mal keine Komplikationen einstellen, sollte es machbar sein - so die Ärzte im gestrigen Vorgespräch. Und wenn er doch im Krankenhaus bleiben muss, dann ist es leider so und wir machen das Beste daraus.

Auf jeden Fall war mir Montag nach Zuversicht und Halt haben und so habe ich Gelmeroda im Lichtschein genäht. Schließlich gibt es immer irgendwo ein Licht, welches den Weg weist. Ist das nicht auch in der Weihnachtsgeschichte so?

Der helle Lichtschein fällt von rechts auf den Turm, ich fand, das Licht sollte von Osten kommen, die Seite des Turms ist auch mit gelb gequiltet, das Licht schimmert im Turm. Auf der Seite sind gerade, klare Linien gequiltet. Auf der vom Licht abgewandten Seite ist es dunkel und alles ist noch ziemlich durcheinander, Chaos eben.

Die Kirche selber habe ich wieder hell gehalten, auch sie soll in gewisser Weise Zuversicht und Halt geben und da ist ein helles Gebäude wohl eher geeignet als ein dunkles. Das Fenster habe ich in demselben Gelb genäht, wie den Lichtschein, denn auch im Gebäude gibt es Zuversicht und Halt.

Auch wenn es recht anstrengend war, nach der Arbeit noch den Quilt zu nähen, so wollte ich ihn am Montag unbedingt fertig nähen, sogar das Binding und den Tunnel habe ich noch angenäht, dann war es aber auch genug für den Tag. Mein Rücken tat weh und ich war hundemüde, aber unendlich glücklich. Den Quilt habe ich sozusagen für Steffen und mich genäht, wenn wir mal wieder vergessen, dass es ein Licht gibt. 😉

Gleichzeitig kann der Quilt auch der Quilt für Dezember sein, denn auch da ist es dunkel und Licht erhellt die Nacht. Die Adventszeit ist untrennbar mit Licht verbunden, früher war es nur wenig Licht, mittlerweile wird es immer mehr. Es sieht zwar schön aus und erhellt die dunkle Jahreszeit und die kurzen Tage erscheinen gar nicht mehr so kurz und dunkel, aber ein wenig von der Heimeligkeit geht, finde ich, verloren.

Vier Quilts habe ich fertig, der grüne Maiquilt ist noch immer nur ein Top. Aber ich finde, die Quilts beieinander sehen sehr schön aus.

20. Dezember

Und Ernst und Hans und der Papa,
die riefen:Welche Plage!
Die böse Maus ist wieder da
und just am Feiertage.

9/13
 

Dienstag, 19. Dezember 2023

19. Dezember

Dankbarkeit zeigen ist wichtig. Man bringt es im Leben nirgendwohin, wenn man vergisst, wer einem in der Not geholfen hat.

aus: Der Sänger bleibt allein
Paul Coelho
 

Montag, 18. Dezember 2023

18. Dezember

 

Zu viel Fürsorglichkeit erstickt Herz und Seelen, denn Liebe ist ein Akt des Mutes. Und ein Akt des Mutes ist immer ein Akt der Liebe.

aus: Die Schriften von Acccra
Paul Coelho

Sonntag, 17. Dezember 2023

17. Dezember

Die Nelly sagte rundheraus:
Ich habe nichts genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen.

8/13
 

Samstag, 16. Dezember 2023

16. Dezember

Versuchen Sie Menschen zu finden, die keine Angst davor haben, etwas falsch zu machen und die zu ihren Fehlern stehen. Es sind Menschen wie diese, die die Welt verändern.

aus: Aleph
Paul Coelho
 

Freitag, 15. Dezember 2023

15. Dezember

 

Ich hatte einen sehr angenehmen Abend, und doch: Du wirst vermutlich herausfinden, daß es hierfür keinen besonderen Grund gab: aber ich halte es nicht für erstrebenswert, so lange auf Vergnügungen zu warten, bis es dafür eine eindeutige Gelegenheit gibt.

aus: Emma
Jane Austen

Meine letzte Einsendearbeit

Meine letzte Einsendearbeit im Rahmen des Fernstudiums war ja zum Thema Kostenrecht zu schreiben. Obwohl ich das jahrelang in meinem alten Büro gemacht habe, hatte ich davor die größte Sorge. In meinem alten Büro hatte die damalige Chefin die Sachen alle sehr gut aufbereitet und das hatte ich zu nehmen. Das hat mir die Arbeit unheimlich erleichtert und das Rechnung erstellen ging schnell, aber das Verstehen, warum ich was mache, blieb auf der Strecke. Oftmals war es so, dass ich nach vielen Jahren des Machens plötzlich zu meiner Kollegin sagte "Ach, jetzt verstehe ich, warum ich das so mache!". In meinem neuen Büro musste ich mich diesbezüglich sehr umstellen und viel lernen (auch schon vor dem Studium). Geschadet hat es mir weiß Gott nicht und der Lernprozess zieht sich noch immer hin, sicher wird er nie enden (oder ich höre auf zu arbeiten).

Im Juni waren ja schon die ersten beiden Tage Kostenrechtsunterricht und das war der Unterricht, der mich bisher am meisten frustriert hat und in dem ich am wenigsten gelernt habe. Es waren so einige Dinge, die uns als Klasse gestört haben, es war also nicht nur mein alleiniges Empfinden, sondern das des Großteils der Klasse. In dem Unterricht wurde uns schon angekündigt, dass die Hausarbeiten immer die schlechtesten sind und der Lehrer sehr streng bewertet. Neben der Frustration über den Unterricht gesellte sich nun noch die Angst vor der Hausarbeit dazu. 

In den Einführungsschreiben zu diesem Fernstudium wurde darauf hingewiesen, dass man bei der Bearbeitung der Aufgaben immer nur die gestellten Fragen beantworten soll und auf gar keinen Fall zu viel schreiben soll. Das rief dann bei meiner Hausarbeit mein erstes Problem hervor: Was muss ich alles beantworten und was nicht. Wie viel muss ich scshreiben, was ist zu wenig, was ist zu viel. In meiner ersten Überlegung hatte ich einen falschen Ansatz zur Arbeit, dann fand ich - dachte ich zumindest - den richtigen Weg.

Lange habe ich daran gearbeitet, Bücher gewälzt, Kommentare gelesen, Urteile gelesen. Die Rückgabe der Arbeiten verzögerte sich dann auch noch einmal um 1 1/2 Wochen, da es der Korrektor nicht geschafft hatte, sie zum Termin fertig zu kontrollieren. Das war auch so eine Sache, die ich persönlich überhaupt nicht schön fand. Wir müssen unsere Termine auch einhalten, aber egal...

Am Mittwoch bekam ich dann eine Mail mit dem Hinweis, welche Unterlagen für Leipzig im Januar benötigt werden. Daraus hatte ich dann geschlussfolgert, dass ich die Arbeit wohl bestanden haben müsste. Das Bestehen der Einsendearbeit ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Präsenzphase. Da die Post bei jeden unterschiedlich kommt, hatten einige aus unserer Gruppe ihre Arbeiten schon vor dem Mittag in der Post und posteten dann in unserer whatsapp-Gruppe die Notenübersicht. Die ist nicht wirklich gut gewesen und ich hatte sehr gehofft, dass ich keine der fünfen habe, eine vier wollte ich auch nicht unbedingt haben.

Da ich Mittwoch auch noch im Homeoffice war, mussten mir meine Kolleginnen den Brief aufmachen und mir meine Note über's Telefon sagen. Das ist natürlich so richtig blöd, erst recht, wenn sie mir dann sagen, dass es eine Vier geworden ist.

Tja, ich habe eine vier. Eine fünf hätte zum Bestehen gereicht, ein wenig enttäuscht war ich allerdings schon. Naja, Steffen hat mir dann die Arbeit abgeholt, bis Donnerstag hätte ich nicht warten können. Ich habe alles rot und ganz viele Fehler erwartet. Nein, ich hatte lediglich drei Anmerkungen in meiner Arbeit. Nun kann ich mir anhand der beigefügten "Ideallösung" selber raussuchen, was ich falsch gemacht habe. Nein, ich möchte mich darüber nicht mehr ärgern, das habe ich schon genug getan. Am Ende, wenn ich bestanden haben sollte, wird niemand mehr nach den Noten fragen. Und ich will auch definitiv nicht an irgendein Landgericht gehen und dort Stellungnahmen zu Kostenprüfungsanträgen verfassen, ich möchte es einfach nur noch besser verstehen, wissen, wann ich was zu bewerten habe und wann eben nicht und so versuche ich nun, es einfach abzuhaken und mich über das Bestehen aller vier Einsendearbeiten zu freuen. Im Januar steht noch eine Klausur (Erbrecht) an und wenn ich die bestanden habe, darf ich im April zur Prüfung.

Auch wenn ich mich über die Arbeit oder die Note oder die Korrektur gräme, so habe ich mir doch wieder einen Charm für mein Armband gekauft. Da ich so sehr gehofft hatte, so kurz vor dem Ziel nicht mehr zu scheitern und meine Sorge deswegen sehr groß gewesen ist, habe ich gedacht, ein Glückssymbol konnte gut sein und irgendwann habe ich einen Kleeblattcharm gesehen. Habe ich sonst die Charms immer schon vorher gekauft und dann bis zum Ergebnis liegengelassen, habe ich es dieses Mal anders gemacht: Erst als ich meine Note kannte, habe ich ihn gekauft. Mittwoch gekauft und gestern war er schon da. Und ich finde, er ist so richtig schön. 

Ich hatte ihn schon sehr lange auf meiner Beobachtungsliste und hatte immer gehofft, dass er noch da ist, wenn ich ihn brauche. Glücklicherweise war es so. Ich habe ihn gestern auch an das Armband dran gemacht und nun hat er seinen Platz neben der Kirche, die ich mir ja Anfang des Jahres gekauft hatte, weil ich die Klausur in Leipzig bestanden hatte und dort aus meinem Hotelfenster immer auf einen Kirchtum gucken konnte. Ich finde, die beiden Charms passen gut zusammen und gehören auch irgendwie zusammen.

Und ja, irgendwann wird der Stolz überwiegen, dass ich es überhaupt in Angriff genommen und - hoffenlich - geschafft habe!

Donnerstag, 14. Dezember 2023

14. Dezember

 

Ein drittes Mal verschwand vom Baum,
an dem die Kugeln hingen,
ein Weihnachtsmann aus Eierschaum
nebst andren leck'ren Dingen.

7/13

Mittwoch, 13. Dezember 2023

Mehr als 99 x schwarz-weiß

Ich hoffe, meine zusätzlichen Beiträgen fallen zwischen den Adventskalenderposts überhaupt auf, aber mit der Kirche von Seiffen hat es ja auch ganz gut funktioniert. Damit bin ich allerdings noch nicht weiter gekommen, die hängt noch so, wie ich sie gezeigt hatte, am Kleiderschrank. Aber das hatte ich gedanklich ja eingeplant, denn am Sonntag waren wir in Mühlberg.

Regina hatte auf ihrem Blog im Frühjhar dazu aufgerufen, ihr schwarz-weiß Quilts in einer bestimmten Größe zuzusenden, da sie damit eine Ausstellung plant und die Challenge war, ob wohl 99 Quilts zusammenkommen werden. Den ganzen Sommer über kam wohl so gut wie nichts und dann überschwemmte sie sozusagen eine Flut an schwarz-weißen Quilts. Weiß mehr als 99 sind zusammengekommen. Diese hat sie, zusammen mit einigen von ihren Quilts in der Kulturscheune in Mühlberg augestellt. Und dort waren wir nun am Wochenende.

Verabredet hatten wir uns mit Katrin und Elke. Das Treffen mit Katrin hat leider nicht geklappt, aber Elke haben wir getroffen und auch Regina war dort, denn sie hatte an dem Tag auch einen Workshop organisiert, in dem Sterne aus Spinnvlies genäht werden. Das war mir gar nicht bewusst und so haben Katharina und ich spontan daran teilgenommen. Glücklicherweise war das möglich. Unsere Sterne sind noch nicht fertig, daher zeige ich sie in einem späteren Beitrag.

Für Reginas Ausstellung hatten Katharina und ich auch zwei Quilts beigesteuert. Ich hatte so viele Ideen im Kopf, die wir nähen wollten, aber irgendwas kam immer dazwischen und so sind es eben zwei Quilts geworden.

Die Ausstellung mit den schwarz-weiß Quilts ist sehr schön, die Arbeiten unheimlich vielfältig und ideenreich, ein Quilt war schöner als der andere. Ich war fasziniert von den vielen verschiedenen Ideen, die die anderen Quilterinnen hatten.

Ein Quilt ist mir besonders in's Auge gefallen, nicht unbedingt wegen seiner handwerklichen Seite, sondern wegen seiner Botschaft, die er vermittelt hat:

Leider vergesse ich das immer wieder und zweifle an mir und meinen Sachen, die ich mache. Vielleicht sollte ich mir solch einen Quilt auch nähen und immer in Sichtweite aufhängen?

Sehr originell fand ich auch den Quilt mit der Uhr, die auch wirklich langsam vor sich hin tickte:

Ute hat den Quilt genäht und ich finde ihn richtig klasse.

Und nun zeige ich euch auch die beiden Quilts, die Katharina und ich zur Ausstellung beigesteuert haben:

Wisst ihr, was total blöd ist? Ich habe die Quilts nicht einzeln fotografiert, alle anderen Quilts der Ausstellung habe ich fotografiert, aber unsere eigenen nicht. 😂Das kann wirklich nur mir passieren. Aber ich bekam von Ute schon ein Foto geschickt und das zeige ich jetzt hier.

Foto von Ute Zohles

Katharinas Quilt (mit meiner Hilfe) ist die Katze, meiner - na klar - die Kirche von Gelmeroda und direkt daneben hängt von Elke der Quilt. Und logisch haben wir wieder ein gemeinsames Foto gemacht.

Gern würde ich noch viel länger über die Ausstellung schreiben, vielleicht packe ich das noch einmal in einen separaten Beitrag, aber ich muss jetzt schließen, denn ich muss anfangen zu arbeiten...

13. Dezember

 

Wenn wir anderen gegenüber tolerant sind, fällt es uns auch weniger schwer, unsere eigenen Fehler hinzunehmen, und uns, das macht uns letzlich das Leben leichter.

aus: Kolumne - Geschichten über Vergebung
Paul Coelho

Dienstag, 12. Dezember 2023

12. Dezember

 

Der Christian rief rundheraus:
ich hab es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen.

6/13

Montag, 11. Dezember 2023

11. Dezember

Fröhlichkeit ist ebenso ansteckend wie Begeisterung und Liebe.

aus: Die Hexe von Portobello
Paul Coelho
 

Sonntag, 10. Dezember 2023

Kirche in Seiffen

Ich freue mich sehr über euer Interesse an meinem virtuellen Adventskalender, vielleicht kann ich damit der ein oder anderen von euch den Start in den Tag erleichtern. Manchmal fällt es ja doch irgendwie schwerer, in den Tag zu starten. Bei mir hängt es oftmals davon ab, wie lange ich geschlafen habe und was ich dann mit der Zeit, in der ich wach war (heute zum Beispiel seit 3.15 Uhr 😱) anfange. Heute morgen habe ich bei etsy Stickdateien geshoppt, dort war ein Sale, der noch bis heute Abend gilt und der Shop hatte so so schöne Dateien, da konnte ich einfach nicht widerstehen. 😂😍Einige der Dateien möchte ich noch im Dezember sticken, denn das ist kurioserweise der Monat, in dem ich am meisten sticke, auch wenn es nicht unbedingt weihnachtliche Motive sind.

In den letzten Jahren habe ich einige Weihnachtsquilts gestickt, das sind liebe Erinnerungen und fast eine kleine Tradition geworden. Zum Beispiel den Quilt vom  letzten Jahr, oder 2019, als ich unseren Weihnachtsläufer gestickt habe oder den Quilt aus dem Jahr 2020. Auch in diesem Jahr wollte ich gern wieder eine kleinen Weihnachtsquilt sticken, allerdings gefielen mir die Stickdateien auf den Seiten, wo ich sonst immer gucke, nicht so richtig. Also habe ich die Idee in meinem Kopf wieder nach hinten geschoben, bis mir Marion, mit der ich gemeinsam mit Katrin den Heimatquilt genäht habe, auf die Anleitung von Regina Grewe für die Kirche in Seiffen brachte. Ach ja, das wäre ja auch mal eine schöne Idee und so habe ich mir letzte Woche die Vorlagen gekauft.

Gestern habe ich mich nun mi tder kleinen Kirche beschäftigt. Nähen auf Papier ruft bei mir seltsamerweise immer ein ziemliches Choas hervor, ich weiß gar nicht so richtig, warum das so ist. Gestern war es irgendwie besonders schlimm, zumal ich ja auch verschiedene Stoffkisten rauskramen und nach passenden Stoffen suchen musste. Ich habe mich für eine wahre Vielfalt entschieden: normale Patchworkstoffe, Batik, japanische Webstoffe, Flanell, Afrikadamast. Marion schrieb, dass sie für die Kirche gelbe Stoffe verwenden wollte und so habe ich erst einmal nach Bildern der Kirche gesucht und mich dann auch für gelbe Stoffe entschieden. Das Dach ist aus Webstoffen und für die Kurrendesänger, die vor meiner Kirche stehen, habe ich schwarzen Flanell genommen. So sind sie schön warm angezogen, denn meine Kirche steht in einer wahren Winterlandschaft, es hat ganz, ganz viel geschneit.

Neben meiner Kirche steht auch die Tanne, die gehörte für mich einfach zu einem Weihnachtsquilt dazu. Wenn ich dann mit dem Quilten fertig bin, werde ich an die Tanne kleine Kerzenknöpfe annähen, diese habe ich gestern bestellt.
Die Sänger sind noch ziemlich gesichtslos und auch die Noten haben sie noch nicht dabei, der Kirche fehlt noch die Kirchturmspitze, das sind alles Dinge, die appliziert werden. Aber schon jetzt sieht man, dass der kleine Quilt schön wird:
Der mittlere Sänger hält eine Laterne und im Himmel sollen noch ein paar Sterne leuchten und es könnte durchaus sein, dass ein paar Schneeflocken vom Himmel fallen. 😍Der Quilt muss aber nun ein wenig warten, denn heute fahren wir nach Mühlberg, um uns dort die Ausstellung "mehr als 99 x schwarz-weiß" von Regina anzusehen. Ich freue mich schon sehr auf die Ausstellung und bin sehr gespannt, wie die anderen 159 schwarz-weiß Quilts aussehen (zwei kenne ich ja, denn einer ist von mir und einer von meiner Katharina, die mit meiner Hilfe und gemeinsamer Ideenfindung auch einen Quilt genäht hat).

10. Dezember

Die eine Hälfte der Welt kann die Freuden der anderen nicht verstehen.

aus: Emma
Jane Austen
 

Samstag, 9. Dezember 2023

9. Dezember

 

Ein anderes Mal verschwand sogar
das Marzipan vom Peter;
was seltsam und erstaunlich war.
Denn niemand fand es später.

5/13

Freitag, 8. Dezember 2023

8. Dezember

 

Nur weil uns ein Stück vom Glück fehlt, sollten wir uns nicht davon abhalten lassen, alles andere zu genießen.

Jane Austen
Aphorismus

Donnerstag, 7. Dezember 2023

7. Dezember

 

Wenn man im Leben ein Ziel verfolgt:
Der gute oder schlechte Ausgang hängt vom Weg ab, den wir einschlagen, um es zu erreichen, und von der Art, wie wir diesen Weg gehen.

aus: Auf dem Jakobsweg
Paul Coelho

Mittwoch, 6. Dezember 2023

6. Dezember

Da sagte jeder rundheraus:
Ich hab' es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen.

4/13
 

Dienstag, 5. Dezember 2023

5. Dezember

Zum Beispiel war vom Festgebäck,
das Mutter gut verborgen,
mit einem Mal das Beste weg
am ersten Weihnachtsmorgen.

3/13
 

Montag, 4. Dezember 2023

4. Dezember


Mit Fallen und mit Rattengift
kann man die Mau snicht fangen.
Sie ist, was diesen Punkt betrifft,
noch nie ins Garn gegangen.

Das ganze Jahr macht diese Maus
den Menschen keine Plage.
Doch plötzlich aus dem Loch heraus
kriecht sie am Weihnachtstage.

2/13


Sonntag, 3. Dezember 2023

3. Dezember - 1. Advent

 

Man muß den Punkt kennen, den man nicht überschreiten darf.

aus: Aleph
Paul Coelho









Die Zeit und die Liebe sind uns nur geliehen: unsere Aufgabe ist es, behutsam mit ihnen umzugehen.

Carol Ann Hierl

2/4

Samstag, 2. Dezember 2023

Starry Night - Update

Nun ist sie also da, die Adventszeit. Eine Zeit, die besinnlich sein und auf Weihnachten einstimmen soll. Manchmal gelingt das mehr und manchmal weniger. Wir haben in der Adventszeit immer unsere Hallenturniere, eine Zeit, die ich mag und auch wieder nicht. Allerdings ist es in diesem Jahr noch so, dass ich nur an den Futsal-Turnieren teilnehme, da habe ich im Dezember einen Tag, einen im Januar und einen im Februar. Noch steht das Fernstudium im Vordergrund. In meinem Blog habe ich wieder meinen virtuellen Adventskalender gestartet, vielleicht gefällt er dem ein oder anderen von euch. Ich freue mich jeden morgen, wenn die Tütchen mit den AMC, die ich bekommen habe, öffnen kann.

Aber eigentlich wollte ich ja von meinem Starry Night berichten. So wirklich gut voran gekommen bin ich noch nicht, das liegt aber nun an meiner fehlenden Zeit. Meine kleine Janome habe ich zur Wartung/Reparatur eingeschickt und die große quiltet nun anstandslos. Allein, mir fehlt die Zeit, um zu quilten.

Zwischendurch habe ich immer mal wieder ein klein wenig an dem Quilt garbeitet, die Pinie ist nun gequiltet, heute habe ich einige der kleinen Sterne gequiltet und bin mutig gewesen und habe mit dem gelben Garn der Sterne im Himmelbereich weitergequiltet. Ich finde, das gelb macht sich im Himmelbereich echt gut...

Mal sehen, wann ich das nächste Mal daran weiter arbeiten kann, morgen bin ich erst einmal zum Hallenturnier und dann fängt ja schon wieder die neue Arbeitswoche an. Warum ist das Wochenende eigentlich immer kürzer als die Arbeitwoche.

2. Dezember

 

Die Weihnachtsmaus

Die Weihnachtsmaus ist sonderbar -
sogar für die Gelehrten.
Denn einmal nur im ganzen Jahr
Entdeckt man ihre Fährten.

1/13

Freitag, 1. Dezember 2023

1. Dezember

Wenn du nicht zufrieden bist, dann nimm das Risiko auf dich, alles zu verändern und dich dem zu widmen, was du liebst.

aus Kolumne - Die Arbeit achten
Paul Coelho