Von meiner To-Do-Liste für nach dem Fernstudium hatte ich ja schon hin und wieder mal geschrieben, natürlich auch von deren Abarbeitung. Manchmal war es zufällig, weil ich mal wieder auf der Suche nach etwas war, manches war ganz gezielt. Einzig die Schubkästen unter dem Nähtisch hatte ich bisher noch nicht sortiert. Ja, jedes Mal, wenn ich die Kistenön aufgezogen habe, habe ich gedacht, mmh, ganz schön voll, ganz schön unordentlich. Aber was soll's. Auch, dass die Schubfächer teilweise recht schwer zugingen, wegen zu voll, habe ich gekonnt ignoriert.
Heute habe ich dann aber doch mal wieder - oh Wunder! - was gesucht. Da das Gesuchte nicht im Wohnzimmer in den Schubfächern lag, konnte es nur noch im Schlafzimmer sein. Das heißt dann aber auch: Schubkästen sortieren. 😳 Nützt ja nix, also habe ich die Fächer ausgeräumt. Und hey, gleich im ersten Fach lagen die gesuchten Aufkleber für die Ordner, in denen ich meine Blogbücher aufbewahre. Eigentlich hätte ich dann meine Aufräumaktion wieder beenden können. Aber nein! Ich habe angefangen!
Oh ja, das Aufräumen war wirklich nötig. Ihr glaubt ja gar nicht, was sich dort im Laufe der Zeit so angesammelt hat. Ich frage mich tatsächlich, warum ich vier Brillenpässe aus dem Jahr 2022 aufgehoben habe.
Damit kann ich wirklich nichts mehr anfangen. Also weg damit. Genauso wie die gefühlten hundert kleinen Nahttrenner:Ich muss sagen, das Sortieren war unheimlich anstrengend, aber auch sehr befreiend. Ich bin froh, dass ich das nun alles sortiert habe. Jetzt sind die Schubfächer wieder schön übersichtlich:
Überhaupt: In der letzte Woche ist mal wieder eines unserer Kinder ausgezogen (ich hoffe, nein ich weiß, dass das dauerhaft ist) und dies haben wir zum Anlass genommen, auch so Sachen zu sortieren. Jonathan wohnt ja nun allein, Johannes ist in das Zimmer von Jonathan gezogen und Katharina hat wieder ihr eigenes Reich. Auch im Wohnzimmer sieht es jetzt wieder gut aus, da der Schreibtisch von Johannes wieder abgebaut ist. Aber es war anstregngend, da wir Möbel rücken mussten. Vorher mussten wir sie aber ausräumen. Dabei haben wir bzw. ich natürlich gleich aussortiert. Und wenn wir einmal dabei sind, haben wir gleich auf dem Boden bei den Spielsachen weitergemacht. Heute haben wir viele Dinge zum Bauhof gebracht. Viele der Spielsachen werden wir einer Organisation geben, die diese in die Ukraine bringt. Mir tut es immer weh, die Sachen einfach wegzuschmeißen, obwohl sie noch gut sind und das Kind einfach dem nur entwachsen ist.
Irgendwie habe ich in den letzten Tagen das Gefühl gehabt, ich muss das machen, es war so ein innerer Drang. Oft habe ich auch zu den Kindern gesagt, wir müssen jetzt auch schon immer ein wenig mit an später denken, denn wenn wir es nicht machen, müssen sie es irgendwann machen... Wir können den Kindern doch irgendwann nicht so viele Dinge hinterlassen... 😳








































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