Samstag, 3. Februar 2024

Mein kleiner Laubfrosch

Ich hatte ja in meinem letzten Post geschrieben, dass Katharina sich nun doch endlich Schlafanzüge wünscht, die Zeit der abgelegten T-Shirts des großen Bruders scheinen nun vorbei zu sein. Also habe ich am letzten Wochenende, besser gesagt Freitag und Sonntag, denn Sonnabend hatte es mich entschärft, nach Schnitten gesucht. Zum Glück hatte ich viele, viele Jahre die Ottobre im Abo und kann so ad hoc einen passenden Schnitt suchen und finden. 

Für die Hose habe ich einen Schnitt einer Leggings rausgesucht und mich dabei - wie bei Erwachsenen - an dem Taillenmaß orientiert. Allerdings war dadurch die Hose insgesamt zu weit. Was aber nicht so arg das Problem ist, denn so sitzt die Hose beim Schlafen etwas lockerer. Für das Oberteil habe ich einen T-Shirt Schnitt rausgesucht, der sowohl lange als auch kurze Ärmel im Schnitt hat, so kann ich beides nähen.

Vor vielen Jahren hatte ich für Jonathan für den Fußball Unterziehsachen genäht. Da diese die Farbe der Trikots haben müssen, hatte ich seinerzeit grünen Stoff gekauft und davon nun noch Massen über. So habe ich die Probeteile für Katharina also aus grünem Stoff genäht:

Kathrina ist total happy mit ihren neuen Schlafsachen (endlich konnte ich sie davon überzeugen, dass man mit Hose und Shirt viel besser schlafen kann, als nur mit einem T-Shirt) und mag sie am liebsten auch tagsüber gar nicht ausziehen. Das sieht man auch am Shirt, denn das hat gleich nach der Fertigstellung und Anprobe einen Nagellackfleck zur Einweihung bekommen.

Der Fleck ist leider dauerhaft, ich denke, den könnte wohl nur die Fleckenschere beseitigen, aber das lassen wir mal lieber. 😂

Im Stoffregal habe ich noch einen Stoffrest gefunden, von einem Stoff, den Katharina geliebt hat. Den ersten Stoff davon hatte sie sich mal in Bremen mit der großen Katharina ausgesucht. Und auf Katharinas erstaunte Frage, ob es tatsächlich dieser schwarze Stoff sein soll, kam wie aus der Pistole geschossen "Der ist doch nicht schwarz, der ist doch bunt!". Katharina hatte ihr aus dem Stoff einen Rock und ein Shirt genäht und Katharina hat die Sachen geliebt. Ich hatte von dem Stoff noch einmal etwas nachgekauft und davon war nun ein Rest über, der gerade so für ein Vorderteil und kurze Ärmel gereicht hat.

Allerdings hätte der Stoff nicht gereicht, um das Vorderteil im richtigen Fadenlauf zuzuschneiden, ich habe quer zum Fadenlauf zugeschnitten. Für den Rücken habe ich schwarzen Jersey in Uni genommen und den dummerweise falsch herum an das Vorderteil genäht. Ich habe mich da schon drüber geärgert, den Fehler aber erst gemerkt, als ich das Halsbündchen angenäht hatte. Da auch dieses Shirt nur ein Schlaf-T-Shirt ist, habe ich es aber so gelassen.

Ach ja, war das noch schön, als ich für die Kinder, hauptsächlich Katharina, Sachen genäht habe und sie die auch angezogen haben. Was sagte Katharina letztes Wocheende, als ich die Sachen genäht habe: "Der letzte im Nest, der selbstgenähte Sachen trägt." Das war wieder so eine Formulierung, die mich echt erstaunt hat, dass Elfjährige solche Assoziationen haben.
 
Ich habe es mal probiert, das Halsbündchen mit der Covermaschine festzusteppen. Sonst habe ich das immer mit der normalen Nähmaschine mit dem Dreifachzickzackstich gemacht. Die andere Cover hat mir da immer den Stoff zu sehr gedehnt oder Stiche ausgelassen. Dieses Mal habe ich es mit der neuen (die ich nun auch schon wieder ein paar Jahre habe) probiert. Und ich muss sagen: Die Maschine war eine gute Entscheidung, den Kauf bereue ich keineswegs. Das Bündchen ist echt schön geworden.
Es dehtn sich nichts, das Bündchen liegt glatt an und es sieht so einfach schöner aus.
Überhaupt muss ich sagen, dass ich gerade am Wochenende wieder gemerkt habe, wie schön es ist, gutes Arbeitsmaterial zu haben: Dransetzen, einschalten und losnähen. Einfach ein Traum, gerade dann, wenn, wie bei mir derzeit noch, die Zeit knapp ist. Was habe ich früher über die alte Cover schimpft und geflucht, so sehr, dass ich ihr irgendwann einen Flug in die Mülltonne spendiert habe. Es lohnt sich eben doch - wenn möglich - etwas mehr auszugeben. Ich hatte mir dann irgendwann eine Cover von Janome gekauft und diese dann - in einer spontenan Aktion - in Zahlung gegeben und die 2021 die ganz neue Cover von Janome gekauft. Und diese Maschine ist, neben der Overlock von Janome, einfach ein Traum. Bisher hatte ich damit noch keine nennenswerten Probleme. Da soll jetzt keine Werbung sein, ich möchte einfach nur von meiner Begeisterung schreiben. 😍

Montag, 29. Januar 2024

Das Museum der Bildenden Künste

Bereits in den 1850er Jahren haben Mitglieder des Leipziger Kunstvereins beschlossen, ein Museum zu gründen, entstanden ist daraus das Museum der Bildenden Künste. Seitdem haben viele Sammler das Museum mit Schekungen und Stifungen bedacht und so ist eine erstaunliche Vielfalt an Kunst zusammgentragen worden. Zunächst hatte das Museum seinen Platz am Augustusplatz. Durch einen Luftangriff 1943 wurde das Gebäude jedoch zerstört und es begann nach dem Krieg eine Zeit der Provisorien für das Musem, unter anderem war die Sammlung auch im Gebäude des heutigen Bundesverwaltungserichts untergebracht.

In den 90er Jahren fiel dann die Entscheidung für einen Neubau, in den die Sammlung 2004 enziehen konnte. Der heutige Standort des Museum ist in der Nähe des Brühls. Bei meiner ersten Woche in Leipzig war ich im Marriotthotel und von meinem Zimmer aus konnte ich das Museum sehen. Dieses Mal habe ich mir nun vorgenommen, das Museum zu besuchen.

Momentan ist es so, dass in Leipzig der Eintritt in die Dauerausstellungen auch für Erwachsene frei ist, einzig für Sonderausstellungen ist Eintritt zu zahlen. Da fällt der Besuch, insbesondere, wenn es kurz vor dem Feierabend ist, leichter. So war es auch im MDBK, ich war erst gegen halb, dreiviertel fünf da und hatte nicht mehr ganz so lange Zeit, aber für einen ersten Überblick hat es tatsächlich gereicht.

Ich muss sagen, schon das Gebäude an sich ist einen Besuch wert:

Es ist eine spannende Mischung aus Glas, Beton, Holz und unheimlich offen und weitläufig.
Ich kenne natürlich nicht die anderen, provisorischen Gebäude, in denen das Museum bis zum Neubau untergebracht war, aber ich finde das Gebäude sehr gelungen und ansprechend.
Natürlich war auch die Ausstellung sehr schön, das Museum beherbergt Werke vom Spätmittelalter bis in die Gegen wart, darunter sehr viele Werke deutscher und niederländischer Alter Meister. Es waren auch etliche Werke von Max Liebermann in der Ausstellung, das fand ich besonders toll, denn ich hatte vor einiger Zeit den Film über Marta Liebermann in der Mediathek gesehen. Der hatte mich unheimlich beeindruckt, auch wenn die Kritiken teilweise nicht so gut waren, weil es eben ein Film war und keine reine Biografie.
Viele bekannte Bilder waren zu sehen und natürlich unheimlich viele, die ich nicht kannte. Dieses Bild fand ich besonders schön:
Es war ein wirklich sehr schöner Besuch, schade, dass nicht mehr Zeit war, so konnte ich mir nur einen Überblick verschaffen. Aber das ist ja besser als nichts und viel, viel schöner, als irgendwo durch die Geschäfte zu laufen oder in irgendeiner Bar oder Restaurant zu sitzen (wobei das auch schön ist, aber das mache ich dann lieber mit meiner Familie).

Samstag, 27. Januar 2024

Leipzig im Januar

Eigentlich wollte ich ja schon am letzten Wochenende über meine Woche in Leipzig berichten, aber durch meine Freude und Euphorie über die Teilnahme an wirklich vier Präsenzphasen ist mein Beitrag zu unendlich lang geworden, dass ich mir den Rest von Leipzig für später aufgehoben habe. 😉 

Ich hatte mir für Leipzig wieder Sachen zum Handarbeiten mitgenommen, da ich ja schließlich schon das dritte Mal innerhalb von 1 1/4 Jahren in Leipzig war und ich daher nicht so richtig einen Plan hatte, was ich nach dem Unterricht machen wollte. Dieses Mal hatte ich mir wieder was  zum Applizieren einpackt, mal wieder mit Wollfilz. Das habe ich lange nicht gemacht. Vor einiger Zeit hatte ich im Netz den Quilt Nature's  Notebook gesehen, der hatte es mir angetan und so habe ich bekommen, Stoffe von Tim Holtz dafür zu sammeln. Manche der Stoffe habe ich so nicht mehr bekommen, aber die habe ich dann eben einfach ersetzt. Inzwischen habe ich eine gute Sammlung dieser Stoffe zusammen und so kam die Idee, dass ich ja an diesem Quilt arbeiten könnte. Die Motive, die ich applizieren wollte, wollte ich aus einer Anleitung von MJJenekDesigns nehmen. Die Anleitung für den Quilt Botanical Quilt liegt auch schon gefühlt Jahre hier. 

So habe ich dann als erstes meine Sachen zum Handarbeiten vorbereitet und in meinen Koffer gepackt. Allerdings habe ich weit weniger daran gearbeitet, als gedacht, denn der Tisch im Zimmer war arg klein und auch das Licht war nicht ganz so gut.

Und dann hatte ich doch auch noch einige Farben vergessen einzupacken. Aber das war gar nicht schlimm. Ich denke, auch so kann man erkennen, in welche Richtung der Quilt gehen wird.
Einen weiteren Block habe ich noch begonnen, aber auch mit dem bin ich nicht fertig geworden, zum einen war der vorbereitetet Hintergrund zu klein und zu anderen fehlte auch hier braun.
Dieser Quilt wird dann mein Sofa- und/oder Balkonprojekt für dieses Jahr werden. Da nun das Ende des Fernstudiums in greifbare Nähe gerückt ist und es sich dann bei mir wieder ein wenig normalisiert, habe ich schon einmal die Sachen für den Quilt zusammengepackt und in den schwarzen Rollwagen mit in's Wohnzimmer genommen. Ich bin zuversichtlich, dass ich bald wieder ein wenig daran arbeiten kann - und wenn es immer nur ein klein wenig ist.

Ansonsten war ich nach dem Unterricht wieder viel unterwegs, schließlich musste ich mir ja immer was zum Abendessen besorgen. Bis auf einen Tag hatten wir immer bis 16, 16.30 Uhr Unterricht, so dass ich eigentlich fast immer erst zur Blauen Stunde losgehen konnte. Am Mittwoch habe ich es aber dann doch geschafft, mir das Bundesverwaltungsgericht anzusehen. Das Gebäude kann man zu den Öffnungszeiten täglich bis 16 Uhr besichtigen, ohne Anmeldung. Das stand auf jeden Fall auch auf meinem Plan und ich muss sagen, es hat sich sowas von gelohnt. 
Die Kuppelhalle, die Haupttreppe und die Galerie können während der Öffnungszeiten besichtigt werden. 1895 wurde das Reichsgerichtsgebäude durch Wilhelm II. eingeweiht. Es ist, laut der Seite des Bundesverwaltungsgerichts, wohl eines der beeindruckendsten Gerichtsgebäude Deutschlands. Wenn ich an meinen Besuch zurückdenke, mag ich das sehr gern glauben.
Auch der große Sitzungssaal kann besichtigt werden.

Auf den Fenstern finden sich die Wappen derjenigen Städte, in denen zur Zeit der Gründung des Reichsgerichts Oberlandesgerichte ihren Sitz hatten. Es sind auch Wappen von Städten enthalten, die heute nicht mehr zu Deutschland gehören. Zu DDR-Zeiten war in diesem Saal das Dimitroff-Museum untergebracht, denn hier fand 1933 der Prozess gegen diejenigen statt, welche wegen des Brandes im Reichtstag angeklagt waren. Bis auf einen wurden alle, unter anderen auch Dimitroff, freigesprochen.
1992, nach der Wende, wurde empfohlen, dass das Bundesverwaltungsgericht von Berlin nach Leipzig umzieht, 1997 hat der Bundestag Leipzig endgültig als neuen Sitz bestimmt. 1998 begann der Umbau und die Sanierung des Gebäudes und 2002 zog dann das Gericht nach Leipzig um. Ich hatte mich noch sehr lange mit einem Wachmann im Gebäude unterhalten, der mir unter anderem erzählte, dass das Bundesverwaltungsgericht das erste Gericht in Deutschland ist, welches komplett die elektronische Akte hat. Dort wird - bis auf gaaaanz große Pläne - nichts mehr in Papierform, sondern alles nur noch elektronisch eingericht.

Solltet ihr mal in Leipzig sein, ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. In diesem Jahr gibt es wohl auch einen Tag der offenen Tür, an welchem man auch Räume sehen kann, die man sonst nur im Rahmen einer Führung besichtigen kann.

Natürlich war ich auch immer wieder an und in der Peterskirche. Sie begleitet mich irgendwie durch meine Leipziger Zeit.
Mal am Abend,
mal am Morgen,
mal mit Sonne,
mal mit Schnee.
Und immer wieder ziehen mich die Fenster in ihren Bann.
Überhaupt ist die Stadt zur blauen Stunde faszinierend, die Lichter gehen an und es legt sich irgendetwas über den sonst vielen Trubel, als ob es etwas zur Ruhe kommen will. Aber nur will, denn wirklich ruhiger wird es nicht so richtig. Während bei uns zu Hause abends die Bürgersteige hochgeklappt werden und man dann fast allein auf der Straße ist, ist es in einer Großstadt ganz anders. Ich möchte dort nicht leben, aber für ein paar Tage ist es schon einmal interessant zu sehen - und zu fotografieren:
Leider wird es im Januar noch recht schnell dunkel und ich habe ja immer nur mein Handy dabei, aber ich finde, die Bilder sind trotzdem schön geworden und zeigen ein wenig von der Faszination Licht.
Ich bin aber nicht nur so durch die Stadt gelaufen, ich habe mir auch zwei Museen angesehen, zum einen war ich einmal allein im Grassimuseum und dann im Museum der Bildenden Künste. Da ich im Grassimuseum nur einen kleinen Teil der Dauerausstellung zur Angewandten Kunst sehen konnte, sind wir Sonnabend, als Steffen und Katharina mich nach der Klausur abgeholt haben, noch einmal dorthhin gefahren und haben uns gemeinsam den Rest angesehen. Davon erzähle ich aber ein einem extra Beitrag. Das haben beide Museen verdient.

Donnerstag, 25. Januar 2024

Blüten und Blätter und kleine Pünktchen

Habt ganz vielen Dank für eure lieben Kommentare zu meinem letzten Beitrag. Sehr habe ich mich über jeden einzelnen Kommentar gefreut. Leipzig ist mir in guter Erinnerung, ich denke gern an die Woche zurück. In den letzten Tagen habe ich meine Unterlagen des Fernstudiums sortiert und mir einen Plan für die nächsten Wochen gemacht. Schließlich wird es nun bald ernst. Heute gerade habe ich meine Anmeldung zur Prüfung abgeschickt. Nun brauche ich eigentlich nur noch die Zulassung zur Prüfung, aber da bin ich ganz doll zuversichtlich. Mit dem Absenden der Prüfungsanmeldung habe ich dann heute einen Zettel von meinem Ideenquilt abgenommen, schließlich brauche ich nun keine Erinnerung mehr, dass ich die Anmeldung absenden muss. ;-)

Aber hey, jetzt erzähle ich von den Blumen und Blättern, sonst schweife ich wieder ab und es wird ein ellenlanger Beitrag, aber nicht zu dem, was ich eigentlich schreiben wollte. Irgendwann im Januar hatte ich auf Instagram Werbung von Patch-Yard für einen schönen Tischläufer mit eben Blüten und Blättern gesehen. Spontan habe ich entschieden, dass ich genau diesen Tischläufer in genau diesen Farben und Stoffen brauchte. Ja, ok, eigentlich habe ich genug Stoffe (aber das darf Steffen nicht erfahren... 😂), aber manchmal muss es eben was Neues sein.
 
Ich bilde mir ein, dass es diese Stoffe schon einmal gab, denn einen der Pusteblumenstoffe hatte ich schon vor einigen Jahren mal gekauft und ich finde sie heute immer noch bzw. wieder schön. Ich musste eine ganz schöne Menge kleiner und größerer Vierecke zuschneiden. Angefangen habe ich zunächst mit den bunten Stoffen, nach einer ganzen Weile des Zuschneidens habe ich dann festgestellt, dass ich in der Anleitung falsch geguckt habe, denn ich habe die Stoffe für die Platzsets zugeschnitten, aber ich wollte doch den Tischläufer nähen. Zum Glück war ausreichend Stoff da und ich konnte dann alles so zuschneiden, wie ich es brauchte. Dass mir dann dieser dumme Fehler beim Hintergrundstoff noch einmal passiert, ist wirklich selten dämlich. Hier musste ich dann schon ein wenig länger probieren und gucken, aber auch der Stoff hat zum Glück gereicht.
 
Dann ging es an's Nähen. Alle Teile waren in einer ansprechenden Größe und ließen sich gut nähen. Die kleinen Pünktchen waren dann aber schon eine gewisse Herausforderung: 1,5 Inch-Quadrate und die  Connectorecken sollten aus 3/4 Inch-Quadraten genäht werden. Mmh, da konnte ich dann doch gar nicht mehr die Mitte markieren. Zunächst hatte ich überlegt, die Punkte nicht als Punkte, sondern als Quadrate einnähen, aber dann habe ich es doch versucht. Allerdings habe ich die Mitte nicht markiert, sondern einfach nach Gefühl genäht.

Ich glaube, an den abgeschnittenen Ecken kann man gut erkennen, wie klein und fummelig die Teile waren:

Ok, meine Teile sind manchmal nicht ganz quadratisch geworden, aber ich dachte, dass ich das eben einfach beim Zusammennähen der Blöcke ausgleichen werde.
Der Läufer besteht aus großen und kleinen Blüten sowie großen und kleinen rechten und linken Blättern und natürlich den Pünktchen. Am Mittwoch habe ich - da ich ganz zeitig Feierabend hatte - an meinem Läufer weitergenäht.  Nachdem die Pünktchen genäht waren, war die eigentlich schwierigste Aufgabe erledigt. Ich habe dann an die restlichen Blütenblöcke noch die Ecken angenäht und dann habe ich meine Blöcke mit den Hintergrundstoffen zusammengenäht und die Blöcke dann zu zwei Reihen und diese zu meinem Top:
Ach ja, schön ist das Top geworden und ich freue mich, dass ich erstens die Packung gekauft habe und zweitens die Pünktchen wirklich als Pünktchen genäht habe (auch wenn es mühsam war).  Nun muss ich meinen Läufer noch heften, quilten und dann fertigstellen. Mal schauen, wann ich dazu komme. Morgen und am Wochenende steht erst einmal Kleidung nähen auf dem Programm. Katharina wünscht sich Schlafanzüge und ich habe ihr angeboten, wir können ja Langarmshirt und Leggings nähen und ja, sie findet die Idee gut. Na, das lasse ich mir doch nicht entgehen, wenn ich mal wieder was für eines meiner Kinder nähen darf. Stoffe habe ich vorhin schon rausgesucht und Katharina fand alle gut. Morgen wollen wir dann Schnitte suchen...