Meinen fertigen Quilt habe ich ja schon im Blog gezeigt, ich bin unheimlich stolz auf mich, dass ich es geschafft, habe, den Heimatquilt zu nähen. Und weil mich das so gefreut hat, habe ich mir davon natürlich ein Fotobuch gemacht.
Als ich das dann abgeholt habe, wollte ich es mir mit meinem Fotobuch auf dem Sofa ganz gemütlich machen. Der Anfang war auch noch gemütlich, aber dann habe ich festgestellt, dass ich einen weiteren Block falsch herum in mein Top eingenäht habe. Mist! Eine Weile habe ich überlegt, dann aber entschieden, dass ich den Block so belasse. Diese Entscheidung habe ich dann am nächsten Tag aber, als Marion mich fragte, ob ich vielleicht im Himmelbereich einen Block falsch herum eingenäht habe, revidiert. Drei falsch gedrehte Blöcke in einem Quilt, das ist mir noch nie passiert.Ich habe mal wieder einen Ausdruck vom Quilt genommen und die falschen Blöcke rausgeschnitten und richtig herum wieder reingelegt.
Die eingekreisten Blöcke sind verkehrt herum.
So sind die Blöcke richtig herum. Auf dem Bild ist zu sehen, dass es stimmiger aussieht, wenn die Blöcke richtig herum im Quilt sitzen. Was nun? Dass ich das ändere, war klar, aber wie? Trennen oder etwas drauf applizieren? Ich hatte dann zunächst Stoffe gesucht und die auf dem Quilt gesteckt.
Ja, es sieht wirklich schöner aus, wenn die Blöcke richtig sitzen, aber das mit dem Applizieren war nicht so meine erste Wahl. Zum einen war es recht schwierig, die Stoffe in der passenden Größe zuzuschneiden und überhaupt. Also habe ich meinen Quilt abgenommen und begonnen das Quilting aufzutrennen. Begonnen habe ich mit dem grünen Block. Da habe ich noch das Binding und das Quilting im Rand abgetrennt. Das war eine sehr mühsame Arbeit.
Aber irgendwann war es geschafft und der Block herausgetrennt.Eigentlich hatte ich gedacht, dass ich den Block komplett mit der Maschine wieder einnähen kann, aber da ich das Quilting wirklich nur am Block selbst aufgetrennt hatte, ging das leider nicht. Eine Naht konnte ich mit der Maschine machen, die anderen habe ich von Hand geschlossen. Na toll, hätte ich das gewusst, hätte ich doch viel weniger auftrennen müssen. :-(
Den ersten Zentimeter habe ich mit Überwendlichstich genäht, das sah aber nicht schön aus und so habe ich dann den Matratzenstich genommen. Da waren dann so gut wie keine Stiche mehr zu sehen und so habe ich dann meinen Block eingenäht. Bei meinem blauen Block im Himmelbereich habe ich dann wirklich nur noch das Quilting im Block auf- und den Block dann fein säuberlich rausgentrennt.
Diesen Block habe ich dann komplett von Hand eingenäht.
Nachdem meine Blöcke wieder passgenau eingenäht waren, musste ich meinen Quilt erst einmal ein paar Tage beiseite legen, denn in der Spätschicht passiert nach der Arbeit so gut wie nichts. Damit der Quilt nicht im Weg rumliegt, habe ich ihn einfach wieder aufgehängt. Am Binding links kann man sehen, dass der Quilt noch nicht wieder fertig ist.
Eines Freitags nach der Arbeit habe ich mich dann an meinen Quilt gesetzt und die beiden Blöcke wieder gequiltet. Zum Schluss habe ich dann das Binding wieder angenäht und dann sah mein Quilt wieder hübsch aus.
Wir sind dann am Wochenende losgefahren und haben vom Quilt noch einmal Fotos gemacht.
Die Änderung war aufwändig, aber ich bin froh, dass ich mich dazu entschlossen habe. Ich wäre wohl mit meinem Quilt nicht glücklich gewesen, ich hätte wohl immer auf die zwei falschen Blöcke gucken müssen. Nunja und bei so einem Quilt kann man eben auch mal trennen, das hat das Projekt verdient. 😍















Ganz starke Aktion!!!!
AntwortenLöschenWas ich nicht verstehe: oben sprichst Du von drei falschen Blöcken, korrigiert jedoch nur zwei. Was habe ich da falsch verstanden?
Nana
Ohje, was für eine Arbeit, wer mag schon gerne trennen, aber wenn du jetzt glücklich bist hat es sich gelohnt, und der Quilt ist wirklich wunderschön.
AntwortenLöschenLG Angelika
Liebe Viola,
AntwortenLöschender blaue Block war mich als "bisschen eckig" aufgefallen, der grüne nicht. Ich finde das unglaublich konsequent, weiß nicht, oh ich das gemacht hätte! Und es sieht beeindruckend gut gelungen aus. Hut ab!
Elke
Wow, wie konsequent du bist...ich bewundere deine Geduld! Ich hätte es glaube ich, nicht wieder aufgetrennt;-).Du hast es super gemeistert!
AntwortenLöschenLG Klaudia
Oh je, Voila. Das war eine mutige Aktion von dir. Maschinenquiltstiche zu trennen, stelle ich mir nicht einfach vor. Aber nun bist du zufrieden und alles ist gut.
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Renate
Hallo Viola, ich hätte nicht getrennt, den Unterschide bei dem so unterschidelichen Blöcken weiß nur der der das Muster genau kennt, Ich sah und sehe dazu keinen großen Unterschied. wie sagte mein Mutter immer zu ihren Schülern im Handarbeitsunterricht um sie zu stärken: an Fehlrn sieht man das es Handarbeit ist Dazu möchte ich noch ergänezn, der Quilt ist dann einzigartig.
AntwortenLöschendie Amish nähen auch immer extra einen Fehler ein, denn nur Gott ist fehlerlos.
Viele Grüße von Frauke
Liebe Viola,
AntwortenLöschenich hätte die falsch eingenähten Blöcke vermutlich gar nicht bemerkt. Nur Du hättest sie sicher immerzu gesehen. Sicher hat sich die große Mühe des trennens und neu einnähens gelohnt. Nun bist zu zufrieden.
LG Anke
Welch ein Drama, du bist wirklich immer für eine Überraschung gut. Aber nun ist alles gut. Oder?
AntwortenLöschenHerzlichst, Petruschka
Jetzt wo du das vorher und danach zeigst, seh ich die Fehler auch. Wenns auch viel Arbeit war ist es gut, dass du es aufgetrennt und neu eingesetzt hast.
AntwortenLöschenLG Ursula
Liebe Viola,
AntwortenLöschenwahnsinn,ich hätte mich geärgert und es sicherlich so gelassen. Das ganze trennen und wieder annähern und.... Ich bin beeindruckt. 👍 Jetzt ist er auch für dich perfekt und du kannst seinen Anblick genießen.
Viele liebe Grüße deine nähbegeisterte Andrea 🍀