Meine zusammengenähten Blöcke habe ich ja in meinem letzten Heimatpost am 30. Januar schon gezeigt. Wenn ich die Blöcke schon zusammengenäht habe, fehlte natürlich zum Rand und damit zum fertigen Top auch nicht mehr ganz so viel.
Ich habe die Angewohnheit, meine Tops an den Kleiderschrank im Schlafzimmer aufzuhängen und dabei fiel mir ein heller Fleck auf (ja, Elke, Du hast Recht, ein Erdfall):
Eine Weile habe ich mein Top erst einmal am Schrank hängen lassen, damit ich die helle Stelle auf mich wirken lassen kann. Um zu testen, ob es mit anderen Stoffen wohl besser aussehen würde, habe ich mal dunklere Stoffe aufgesteckt.
Ja, so gefällt es mir definitv besser und so habe ich aus dem Top die Teile rausgetrennt, die farblich unpassend waren. Ich habe wirklich nur das rausgetrennt, was ich erneuern musste. ;-)

Schon beim Wiedereinnähen des Blockteils fühlte es sich einfach richtig an und ich war unheimlich froh, dass ich den Block noch einmal getrennt habe.
Viel besser sieht es so aus und auf jeden Fall stimmiger!Dann konnte ich das innere Top mit einem schmalen grauen Streifen einfassen. Dazu hatte ich mich schon vor einer ganzen Weile mit Martina in Verbindung gesetzt und sie gebeten, mir einen entsprechenden Farbton zu färben. Ich hatte ihr dazu ein Bild meiner bisherigen Blöcke geschickt und sie hatte dann einen schönen passenden grauen Farbton dazu gefärbt.
Beim Annähen der Streifen hat meine Maschine wieder ganz viele Stiche ausgelassen. Ich war mal wieder ziemlich am Verzweifeln.
Ich musste für meine Maschine eine neue Spulenkapsel bestellen, weil die alte eine Schmarre hatte, die ich nicht rausfeilen konnte. Vielleicht lagen die ausgelassenen Stiche daran, weil nun die Spannung eine andere war? Ich weiß es nicht...
Die grauen Streifen habe ich mit Briefecken zusammengenäht. Dann folge der bunte Rand. Dazu habe ich Stoffe, die ich im Quilt verwendet habe in unterschiedlich breite Streifen geschnitten und diese dann immer an mein Top gelegt. Die Stoffe sollten die Farben der Blöcke aufgreifen.

Auch diese Streifen habe ich wieder mit Briefecken verbunden, einfacher wäre es gewesen, erst beide Ränder anzunähen und dann die Briefecken zu schließen. Aber einfach kann ja jeder und das ist eben nicht mein Stil. 😂
So sieht mein Top mit den beiden Rändern nun aus und ich bin damit sehr zufrieden. 😊





Oh, Viola, das hast du prima gelöst. Dein Rand sieht sehr stimmig aus und das helle Loch ist nun auch Geschichte. Tolle Arbeit!
AntwortenLöschenHerzlichst, Petruschka
Liebe Viola,
AntwortenLöschenich bin hin und weg! Die Änderung hat sich auf alle Fälle gelohnt. Und der Rand ist Dir so toll gelungen!
Die auslassenden Stiche macht meine Janome auch gern mal. Manchmal hilft unten drin saubermachen. Und ansonsten halte ich bei den dicken Stellen einfach einen Finger auf's Füßchen und "beschwere" das Ganze sozusagen. Dann geht es. Keine Ahnung, warum das so ist.
LG
Elke
Oh ja Viola, der Austausch hat eine starke Wirkung und jetzt war es noch gut möglich. Das Rahmen ist auch Klasse, er trennt Oberhaupt nicht, sondern wirkt transparent und verbindend. Sehr schön.
AntwortenLöschenLG eSTe
es sollte natürlich heißen: es trennt überhaupt nicht ...
LöschenAch, wie kritisch du immer bist. Ich würde niiiiiie nochmal etwas mittendrin auftrennen. (Glaube ich jedenfalls!)Beste Grüße von Rela
AntwortenLöschenLiebe Viola,
AntwortenLöschender Austausch des Blocks (wenn auch mit viel Arbeit verbunden) war wirklich ideal. Jetzt hat es einen komplett harmonischen Anblick. Ich freu mich mit Dir, wie schön Dein "Meine Heimat-Quilt" geworden ist.
Liebe Grüße Barbara
Liebe Viola,
AntwortenLöschenbewundernswert was du für eine Geduld hast!! Die Änderung hat sich gelohnt und jetzt ist das sehr harmonisch. Der Rand passt auch wirklich gut. Am besten gefällt mir die kleine Kirch, denn das ist ganz besonders an deinem Quilt.
Meine Maschine hat mir auch den gleichen Ärger gemacht. Bei mir lag es an der Oberfadenspannung. Ich benutze Zahnseide mit Schaumgummiummantelung zur Reinigung zwischen den beiden Metallblättchen.
LG Marianne