Habt vielen lieben Dank für eure Kommentare zu meinen letzten Beiträgen. Ich habe mich sehr über jeden einzelnen Kommentar gefreut und ja, auch die haben mich angespornt, die Hose fertig zu nähen. Eigentlich hätte ich für Katharina gern noch das ein oder ander Oberteil genäht und auch für mich habe ich wieder einen schönen Jersey entdeckt, aber meine Overlock habe ich zur Inspektion eingeschickt. Angekommen ist die Maschine schon, die Wartung nimmt 20 Arbeitstage in Anspruch. Ohje, das sind ja vier Wochen... Hoffentlich dauert es nicht noch länger. 😕
Irgendetwas tun wollte ich aber und so habe ich heute den Quiltrahmen vom Boden geholt, also besser gesagt, Steffen und Jonathan haben ihn vom Boden geholt. Schließlich liegt mein Janequilt auch schon wieder ein paar Wochen auf dem Sofa und harrt der Dinge, die da kommen...
Mein Quilttop habe ich zunächst geheftet, im Schrank fand sich noch ein Tula-Pink-Stoff, den ich als Rückseite verwendet habe. Warum ich den mal gekauft habe, kann ich beim besten Willen nicht mehr sagen. Der passt überhaupt nicht in mein Beuteschema...
Dann habe ich meine Nähmaschine in Katharinas Zimmer getragen und dann meinen Quilt in den Rahmen gespannt, dabei habe ich schon gemerkt, dass es absolut dusslig ist, den Quilt mit Stecknadeln zu heften, wenn ich den Quiltrahmen benutze.
So richtig bin ich mit der ganzen Sache nicht klar gekommen, zum einen war ich unschlüssig, wie ich den Quilt einspanne, längs oder quer. Ich habe beides versucht und irgendwie gefiel mir beides nicht so richtig. Dann hat es mich auch gestört, dass ich nicht bis an den Rand quilten konnte, da ich den ja um die Stangen gelegt und dann eingespannt hatte. Zum dritten hat mich das häufitge Umspannen gestört. Dann ist es für mich, wenn die Maschine in dem Rahmen steht, schwierig, die Nadel einzufädeln: Mit Brille sehe ich das nicht, da da wohl die Stärke nicht mehr passt. Steht die Maschine auf dem Tisch, setze ich die Brille ab und gehe ganz dicht an die Maschine ran, dann kann ich einfädeln. Das geht natürlich nicht, wenn die Maschine in dem Rahmen steht. Das Wahre war es noch nicht! Und ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mir das irgendwie einfacher vorgestellt habe.
Und so habe ich dann meine Maschine wieder aus dem Rahmen rausgenommen und auf ihren angestammten Platz getragen und dort ein wenig weiter gequiltet.
Bei den bisherigen Küchenquilts habe ich nur im Hintergrund Stippling gequiltet. Dadurch treten die Motive sehr schön plastisch hervor, allerdings ist es beim Waschen dann auch so, dass sich die Quilt verziehen und dann nicht so schön ausshene. So habe ich überlegt, dieses Mal nicht nur den Hintergrund zu quilten, sondern eben auch die Motive und die Regalbretter.
Bei den Regalbrettern kam ich dann als erstes an meine Grenzen, da der Platz eben auch begrenzt ist. Das hatte ich beim Einspannen allerdings nicht bedacht. Ich hatte den Quilt auch nicht fest genug eingespannt. Vielleicht muss ich mir doch mal den Stoff als Einspannhilfe kaufen, mal schauen. Da muss ich noch ein wenig drüber nachdenken.
Nunja, nachdem sich mein Frust etwas gelegt hatte, habe ich noch ein paar Motive ohne den großen Rahmen gequiltet, das bin ich gewohnt und das ging mir relativ gut von der Hand. Allerdings habe ich auch gemerkt, dass ich dabei doch ziemlich verspanne...
Es liegt noch eine Menge Arbeit vor mir und ich muss noch ganz, ganz viel üben, bevor ich dann vielleicht doch irgendwann einmal meinen Janequilt mit dem Rahmen quilten kann... Ach menno, ich möchte gern mal was fertig bekommen, ohne dass vorher erst wieder tausend kleine und große Mißgeschicke passieren...







Du solltest mal versuchen, mit jemand Kontakt zu bekommen, die so einen Quiltrahmen hat. Austausch ist die billigste Investition, wenn es um Wissen geht. Kannst du nicht die vorherige Eigentümerin nach Tipps und Tricks fragen? Ich denke, das lohnt sich. LG von Rela
AntwortenLöschenPS. Das ist so ein schöner Quilt.
Liebe Viola,
AntwortenLöschenwar das der erste Versuch mit dem Rahmen? Ich kann mich nur erinnern, wie ihr ihn die Treppe hoch gehuckt habt, aber ich weiß nicht mehr, ob Du schon von Quiltversuchen berichtet hattest? Vielleicht gibt es bei Youtube auch Videos dazu?
Ich bin gespannt, wie Du damit weiter voran kommst. Das fand ich ja schon sehr interessant.
Liebe Grüße
Elke
Liebe Viola, was du aber auch für komplizierte Dinge testest! Interessant ist es allemal und ich bin auch überzeugt, dass du das wieder sehr erfolgreich erledigst. Aber ich kann deinen Wunsch, mal was so ganz problemlos zu schaffen, sehr gut verstehen. Andererseits scheint es mir, als ob du die Herausforderungen geradezu anziehst. Egal, deine Ergebnisse sind immer sehr gut und du kannst richtig stolz darauf sein wenn du deine Vorhaben trotz manch widriger Umstände gut hinkriegst.
AntwortenLöschenLG eSTe
Liebe Viola,
AntwortenLöschendas ist wirklich ärgerlich, wenn es nicht so gut klappt mit den Geräten, wie man es sich vorstellt. Auf alle Fälle ist es gut, wenn du es an einem kleineren Quilt testest bevor der Dear Jane auf den Rahmen kommt.
Liebe Grüße
Renate
Hallo Viola, das Problem mit dem einspannen hatte ich auch. Ich habe dann einen Bettzug zerschnitten und damit die quiltteile verlängert. Eine Bekannte hat den clothledder oder wie es heißt, den finde ich noch unhandlicher. Ich nutze auch nur eine Haushalts Nähmaschine, da ist es schon eng genug ohne diese Wulst. Dir noch viel Spaß beim quilten
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