Meine Jane lag ja ganz schön lange unbeachtet auf dem Sofa und hat mich sozusagen immer vorwurfsvoll angeguckt... So ganz tief drinnen war ich aber noch nicht davon überzeugt, sie mit der Maschine weiter fertig zu quilten. Das lag hauptsächlich daran, dass ich nicht so wirklich wusste, wie ich in diesem Fall Hand- und Maschinenquilten verbinden sollte.
Also habe ich mich gestern Abend dann mal wieder aufgerafft und ein paar Blöckchen gequiltet. Eigentlich ist es gar nicht so schwer, aber das "sich aufraffen" ist so schwer...
Ganz vier Blöckchen habe ich gestern Abend geschafft und den ein oder anderen Zwischensteg. Ich habe so lange bzw. so sehr gequiltet, dass meine Nadel gebrochen ist...
Ich habe versucht, die Nadel aus dem Stoff zu ziehen, irgendwann gelang mir das auch, aber der Faden rutsche raus. Dann musste ich den Faden neu einfädeln, das ist ja gar nicht so einfach, ich denke, meine Sehstärke müsste mal wieder überprüft werden, aber hier kam ich an meine Grenzen: Ist ja auch kein Wunder, denn das Öhr war abgebrochen.
Ich denke, nun ist es wirklich an der Zeit, mal neue Nadeln zu kaufen. Das Röhrchen ist schon viele, viele Jahre alt und ich habe das Gefühl, dass die Nadeln mittlerweile etwas stumpf geworden sind. Leider wusste ich gar nicht mehr, welche Größe ich damals gekauft hatte, so habe ich mir Größe 10 und 11 bestellt.
So, und nun werde ich mal ein paar weitere Blöckchen quilten... :-)


Liebe Viola, ja das Aufraffen (seufz), da sieht man momentan nur den großen Berg vor sich, den es zu bezwingen gilt. Ist der Anfang erst gemacht läuft es in ruhigen Bahnen vor sich hin. Ich muss dann immer an den Strassenkehrer aus Momo denken, ein gutes Beispiel für den Prozess der da stattfindet (weißt du was ich meine?). Ich wünsch dir entspanntes Fortkommen und freu mich, dass dieses wunderschöne Projekt wieder deine Aufmerksamkeit hat.
AntwortenLöschenLG eSTe
Liebe Viola,
AntwortenLöschenja das mit dem Aufraffen kenn ich auch. Das sind ganz wunderschöne Blöcke die du da quiltest. Früher habe ich auch meine ganzen Decken mir der Hand gequiltet. Gebrochen ist mir dabei noch nie eine Nadel, aber ganz viele waren irgendwann total verbogen. Am Zeigefinger, der den Fingerhut trägt, habe ich davon einen richtigen Knubbel. So eine handgequiltete Decke ist einfach noch wertvoller, weicher und schöner finde ich.
LG Marianne
Liebe Viola,
AntwortenLöschendas ist doch eine wunderbare Beschäftigung in der Adventzeit, oder? Die gequilteten Blöckchen sehen richtig gut aus. Da muss ich an meine Jane denken, die ich auch endlich mal voran treiben könnte... ;-)
Herzliche Grüße
Elke