Schon seit einigen Wochen hatte ich Hosen liegen, die repariert oder gekürzt werden musste. So etwas schiebe ich ja gern vor mir her, aber da einige der Hosen in der kommenden Woche für den Urlaub gebraucht werden, musste ich so langsam mal in die Gänge kommen. Also habe ich als erstes die Hosen gekürzt, die nächste Woche mit in den Urlaub fliegen (nein, nein, nicht wir fliegen in den Urlaub, sondern Bekannte und ja, eigentlich wäre Katharina da mitgeflogen, aber...).
Als nächstes habe ich mir die Hose vorgenommen, die ich kürzlich erst für Steffen gekauft hatte. Nur ein paar Mal getragen und schon ging an der aufgesetzten Tasche die Naht auf. Das nennt man wohl mit "der heißen Nadel" genäht.
Dann war eine Lieblingshose zu reparieren und bei einer Lieblingshose kann man doch nicht nein sagen. Sie ist so gern getragen, dass die Tasche im Auflösungsprozess war.
Zum Glück war noch so eine Hose vorhanden, die allerdings ein wenig zu klein war. Und so habe ich dann die Taschen von beiden Hosen abgetrennt und die heilen auf die Lieblingshose genäht. Nachdem die Tasche abgetrennt waren, war gut zu sehen, wie sehr die Hose ausgewaschen war.
Eine Schwierigkeit bestand darin, an den Nieten, die bei den neuen Taschen noch drin waren, vorbei zu nähen. Ich habe dann den ganz schmalen Nähfuß genommen und damit ging es ganz gut. Ok, die Naht ist nicht hundertprozentig gerade, aber es ist tragbar. Nachdem die Taschen angenäht waren, habe ich noch das Label am Bund festgenäht und dann war auch diese Arbeit erledigt.
Eine Hose habe ich dann noch gekürzt und bei einer anderen, die ich schon vor ein paar Wochen gekürzt hatte, noch den überschüssigen Stoff mit der Overlock abgenäht. Ich gebe es ehrlich zu, ich bin nun froh, dass diese Sachen erledigt sind.
Schon am vergangenen Wochenende habe ich Katharinas "Unfall"Jacke repariert. Sie hatte von dem Unfall hinten einen Riss, aber noch zu gut, um sie wegzuwerfen. Dummerweise habe ich die Jacke gewaschen, bevor ich sie repariert hatte und so konnte ich neben der sauberen Jacke lauter Füllwatte aus der Waschmaschine holen. Zum Glück habe ich einen Beutel Füllwatte liegen und so habe ich die Jacke einfach wieder ausgestopft.
Zunächst habe ich unter den Riss Gewebeeinlage gebügelt, um den Riss ein wenig zu schließen. Ich habe dann mit Katharin geguckt, welches der Label zum einen passt und den Riss abdeckt und welches ihr auch gefällt. Dabei habe ich mal wieder festgestellt, wie sehr unsere Meinungen in solchen Sachen doch schon auseinander gehen. Wir haben uns dann zusammen für richtig "gutes Zeug" entschieden. Und es sieht so aus, als sollte es so sein:
Ich liebe ja mein Übersetzungsprogramm auf dem Handy und da ganz besonders die Funktion des Übersetzens vom Foto her:
Das ist auch ein echt gutes Zeug. ;-)
Ich bin froh, dass ich diese Arbeiten nun alle erledigt habe, dann kann ich wieder schönere Dinge in Angriff nehmen.
Liebe Viola,
AntwortenLöschendeine Reparaturen sind dir sehr gut gelungen. Es war eine super Idee, die Hosentaschen von einer anderen Hose zu verarbeiten. Und die Jacke sieht auch toll aus. Was mich aber auch ärgern würde, dass eine Hose, die kaum getragen ist, schon repariert werden muss. Du sagst es: Mit der heißen Nadel genäht!
Liebe Grüße
Renate
Liebe Viola,
AntwortenLöschenDeine Hosenreparatur imponiert mir. Ich mag Jeansstoff überhaupt nicht gerne unter der Nadel haben, und kann Dich daher nur zu gut verstehen, wenn Du solche Arbeiten nur zu gerne schiebst.
Liebe Grüße Anke.
Gut gemacht, liebe Viola. Sind wir nicht ordentliche Hausfrauen, die nicht nur Kreatives können, sondern auch reparieren? LG von Rela
AntwortenLöschenLiebe Viola,
AntwortenLöschenich schieb die Reparaturen auch zu gerne vor mir her. Das macht einfach zu wenig Spaß! ;-)
Aber Du hast Dich wacker geschlagen. Und Katharinas Jacke hat doch eine perfekte Rettung erlebt.
LG
Elke
Super repariert und ja, irgendwann haben die Kinder einen sooooo anderen Geschmack als man selbst... und dann nähert man sich wieder.
AntwortenLöschenNana