Freitag, 20. März 2020

Und noch mehr Herzen

Was ist das für eine seltsame Zeit? Für mich fühlt sich das irgendwie unwirklich an. Das Leben Die sozialen Kontakte sollen minimiert werden, aber es scheint so, als würden die Leute annehmen, dass es sich dabei um einem Spaß handelt. Dabei ist es ernst. Ich versuche, mir immer zu sagen, dass Angst nicht richtig ist, wir müssen vorsichtig sein und uns und unsere Mitmenschen so gut wie möglich schützen.

Mich stört es nicht, dass ich nach der Arbeit zu Hause bleiben soll, im Gegenteil, noch genieße ich die Zeit, weil ich, wenn alles normal läuft, viel zu selten zu Hause bin. Und nein, ich langweile mich auch nicht. Warum brauchen die Menschen immer alle Programm und müssen unterwegs sein? Wenn dieses seltsame Gefühl in mir nicht wäre, könnte ich die Zeit fast genießen... Ich hoffe, dass wir alle möglichst gesund durch diese schwere Zeit kommen und ich irgendwann meine Eltern auch mal wieder fest in den Arm nehmen kann. Das hört sich jetzt komisch an, aber irgendwie bin ich froh, dass meine Oma diese schwere Zeit nicht mehr erleben muss. Wie schwer muss es für die Menschen in Alters- und Pflegeheimen sein, wenn sie derzeit keinen Besuch bekommen dürfen...

Ich versuche irgendwie mit meiner kleinen Familie das beste aus der Situation zu machen und so zeige ich heute wieder die Herzblöcke, welche ich in den letzten zwei Tagen bekommen habe. Wieder sind es ganz  unterschiedliche und wuder-, wunderschöne Blöcke und Briefe, die mich erreicht haben.
Als erstes sind es die Blöcke von Elsbeth, sie hat selber keinen Blog. Liest aber immer mal wieder bei mir mit. Ich freue mich, dass ich auch immer wieder Blöcke von "leisen" Bloglesern bekomme. Herzlichen Dank liebe Elsbeth, ich habe mich sehr darüber gefreut.
Diese Blöcke habe ich von S. bekommen, wir "kennen" uns aus der gemeinsamen Facebookgruppe. Auch diese Blöcke sind wunderschön. Herzlichen Dank liebe S., ich habe mich sehr darüber gefreut.
 
 Diese beiden Blöcke hat mir G. genäht, wir sind auch gemeinsam in der Facebookgruppe. Ein Herz in rosa und das "Gegenstück" dazu in rot. Das ist ein sehr interessantes Muster. Herzlichen Dank liebe G., ich habe mich sehr darüber gefreut.
 
Auch diese beiden Blöcke sind von einer Quilterin aus der Facebookgruppe, spannend finde ich das oben offene Herz. Das ist für mich gerade das Schöne als solchen Aktionen: Die Vielfältigkeit der Blöcke. Auch wenn ich mich bemühe, abwechslungsreich zu nähen, wird es doch immer irgendwie ähnlich. Herzlichen Dank liebe I., ich habe mich sehr darüber gefreut.

Die letzten beiden Blöcke, die ich heute zeige, stammen von Ulrike.  Ulrike hat einen besonderen Hintergrundstoff gewählt, darüber musste ich gestern schmunzeln und fühlt mich für einen kleinen Moment wie etwas ganz besonderes. Schaut mal:
Herzlichen Dank liebe Ulrike, ich habe mich sehr darüber gefreut.

Und zu guter Letzt gibt es noch den Block von Angelika
Katharina findet, dass das Herz aussieht wie eine Sprechblase. Ich finde ihre Ideen zu den Herzen immer besonders schön. Herzlichen Dank liebe Angelika, ich habe mich sehr darüber gefreut.

Heute werde ich mal an dem Geburtstagsquilt für Henni weiter nähen. Die Arbeit daran ruhte die ganze Woche, da ich bis 17 Uhr arbeiten musste. Stand heute habe ich noch ganze vier Tage, um den Quilt fertig zu stellen. Das könnte mal wieder eine ganz knappe Nummer werden. 😂

Dienstag, 17. März 2020

Herzen in einer schweren Zeit

Vielen Dank Ihr Lieben für Eure netten Kommentare.

Bei uns sind nun seit gestern auch die Schulen geschlossen und das Regelungen der Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Ländern greift bei uns ab morgen. Jonathan und Katharina sind also seit gestern zu Hause, in den letzten zwei Tagen hat es mit den beiden allein zu Hause gut geklappt. Beide haben Aufgaben der Schule bekommen, welche sie vormittags erledigen. Zwei Tage von wer weiß wie vielen haben wir also gut überstanden. Aber was kommt noch alles auf uns zu? Die ganze Situation löst in mir ein beklemmendes Gefühl aus. Ich denke aber, das geht vielen von uns so...

Eine Freude heute war aber meine Post. So viele schöne Briefe von euch habe ich bekommen und wieder hat Katharina festgestellt, dass ich so schön lächele. Ja, das habe ich selbst gemerkt, dass ich beim Aufmachen gelächelt habe. Es war aber auch zu schön.

"Schuldig" bin ich euch sozusagen noch die beiden Blöcke von Katrin, welche mich schon vor ein paar Tagen erreicht haben:
Katrin hat mir/uns zwei Blöcke genäht. Beide sind wunderschön. Herzlichen Dank liebe Katrin, ich habe mich sehr darüber gefreut.


Als erstes habe ich heute den Brief von Dagmar geöffnet. Ich habe da so einen kleinen Tick, dass ich die Briefe in der Reihenfolge öffne, wie ich sie aus dem Kasten genommen habe oder aber, wenn ich das nicht war, wie ich sie bekomme. Und natürlich werden die Briefe auch nummeriert. ;-) Jungfrau-Gene eben.
Dagmar hat mir ein Log-Cabin-Herz genäht und die Rundungen appliziert, das Herz ist zweigeteilt, eine Seite rosa, die andere rot und eine Farbe geht in die andere über. Herzlichen Dank liebe Dagmar, ich habe mich sehr darüber gefreut.


Brief Nr. 7 kam von D. aus der Facebookgruppe. Sie hat mir gleich drei Herzen genäht.
Auch diese Blöcke sind wunderschön, ganz besonders gefällt mir das rechte Herz im Farbverlauf. Herzlichen Dank liebe D., ich habe mich sehr darüber gefreut.


Zwei weitere Herzen kamen von Steffi. Früher hatte sie auch einen Blog und wir haben uns mal auf einer Quiltausstellung getroffen. Steffi hat mir zwei Blöcke genäht. Die Farbverteilung finde ich dabei sehr schön, die Herzen passen zusammen, man sieht, dass sie zusammen gehören.
Herzlichen Dank liebe Steffi, ich habe mich sehr darüber gefreut.


Nein, das war es aber noch nicht, es ging noch weiter mit den lieben Herzen heute. Ein Brief erreichte mich von Renate. Auch wir haben uns einmal auf einer Quiltausstellung getroffen. Renate näht auch an einem Jane-Quilt und zeigt zur Zeit auf ihrem Blog immer tolle Blöcke. Renate hat mir ein Doppelherz genäht, ein kleines, angelehnt an ein großes Herz.
Zuerst hat Katharina gefragt, welches Herz denn für mich und welches für Steffen steht. Meinte dann aber, ich bin dann wohl das kleine Herz. Herzlichen Dank liebe Renate, ich habe mich sehr darüber gefreut.

Die nächsten zwei Blöcke sind wieder von einer Quilterin aus der Facebookgruppe. Das sind zwei applizierte Blöcke, die an Luftballons erinnern.
Interessant ist der Stoff vom Herz auf dem linken Foto, das sind wiederum auch alles kleine Herzen. Herzlichen Dank liebe St., ich habe mich sehr darüber gefreut.

Die letzten Herzen (hoffentlich nur für heute) kamen in einem kleinen Päckchen zu mir. In dem kleinen Päckchen waren nicht nur drei wunderschöne Herzblöcke, sondern auch ein Minituffet. Dazu muss ich ein klein wenig ausholen. In der Facebookgruppe zeigt I. immer die Tuffets, die sie herstellt. Irgendwann zeigt sie einen Minituffet und ich habe gefragt, was man denn darauf ablegt, ich habe ernsthaft überlegt, wer solche kleinen Füße hat... 😂Ok, da habe ich mich wohl mal wieder gründlich blamiert, denn der Minituffet ist ein Nadelkissen. Als Katharina das gesehen hat, haben ihre Augen geleuchtet, aber hey, das ist meins.
Ich habe mal meine Maus daneben gelegt, so dass ihr ungefähr die Größe des Minituffets erahnen könnt. Alledings sind die Stofffarben durch den Blitz ein wenig zu hell.

Und diese tollen Blöcke hat I. mir genäht:
Herzlichen Dank liebe I., ich habe mich sehr darüber gefreut.
Das sind schon richtig viele Blöcke, die ich von euch allen bekommen habe und jeder einzelne hat mein Herz erwärmt. Habt alle vielen, vielen Dank für Eure Mühe und die lieben Worte, die ihr für mich aufgewendet habt. Das war wirklich eine große Freude in der doch für uns alle schweren Zeit.

Montag, 16. März 2020

Reparieren

Vor gut vier Jahren habe ich mir eine Bionic Gear Bag genäht. Seitdem begleitet mich die Tasche eigentlich immer, besonders beim Handnähen. Vor ein paar Tagen habe ich meine Tasche mal wieder aus- und aufgeräumt und dabei festgestellt, dass sie eine Reparatur nötig hat:
 
Ups... da ist entweder die Tasche kaputt gegangen oder sie war seinerzeit gar nicht richtig genäht. Als ich mir die Tasche angesehen habe, habe ich festgestellt, dass die braune Tasche ebenfalls kaputt ist.
Also habe ich die beiden Seitennähte aufgetrennt und die Taschen neu eingenäht und nun sieht meine Tasche wieder schön aus und, was noch viel wichtiger ist, ist wieder ganz.
 
Und damit kann ich wieder etwas bei Valomeas Linkparty verlinken.

Sonntag, 15. März 2020

Ein neues Speziallineal

Habt vielen Dank für eure lieben Kommentare, wie immer habe ich mich sehr über jeden einzelnen gefreut.

Im Moment bin ich gerade dabei, einen Quilt zum Geburtstag zu nähen. Ach ja, der Geburtstag ist in zehn Tagen, sonst wär' es ja auch irgendwie langweilig bei mir. Ich wollte mit dem Quilt eigentlich schon viel früher anfangen, aber dann habe ich in der Anleitung gelesen, dass ich 240 Quadrate benötige, bei denen ich dann die Mitte markieren muss, war meine Motivation erst einmal dahin. Darüber habe ich, als ich die Packung gekauft hatte, beim besten Willen nicht nachgedacht. Da fand ich mal wieder nur die Stoffe schön.
Im Netz hatte ich kürzlich auf einem Blog von einem Speziallineal gelesen. Das Teil nennt sich Folded Corner Clipper und ist dafür gedacht, wenn Dreiecke aus Quadraten genäht werden. Sonst muss man ja auf einem Quadrat die Mitte markieren und bei diesem Lineal spart man sich dies und legt stattdessen das Lineal an der Kante an, schneidet die Ecke ab und hat dann passend die Nahtzugabe.
Bei den ersten Quadraten habe ich mich ein wenig schwer getan, besonders, wenn das zweite Dreieck angenäht werden musste, aber nachdem ich das Prinzip einmal verstanden hatte, ging es. Der "Trick" dabei ist, den Block einfach um 90 Grad nach rechts zu drehen. So kommt das Quadrat wieder an die Seite, an der das Lineal einfach nutzbar ist.
Ich habe dann immer die Blöcke einer Farbe genäht und alle mit den Connectorecken vorbereitet. So konnte ich gleich "in Kette" nähen.
Drei Farben des Quilts habe ich gestern zu Blöcken geschnitten und genäht. Es liegen noch ein paar Farben vor mir, aber ich muss sagen, mit dem Lineal lassen sich die Blöcke wirklich leichter und schneller nähen. :-)

Freitag, 13. März 2020

Herzen über Herzen

Ihr Lieben, ihr glaubt ja gar nicht, wie sehr ich mich freue, wenn ich im Briefkasten einen schönen Brief vorfinde. Ja, in den letzten Tagen habe ich oft gelächelt. Und ja, das ist Katharina wieder aufgefallen.

Am Donnerstag hatte ich liebe Post von Regina bekommen. Regina schrieb, dass 25 Jahre schon eine lange Zeit sind. Und ja, ich finde, sie hat Recht damit und so hat sie mir vier wunderschöne Herzblöcke genäht:
Herzlichen Dank liebe Regina, ich habe mich sehr darüber gefreut.

Heute hatte ich gleich zwei weiche Briefumschläge in der Post. Zum einen hatte ich einen Brief von Este. Auch sie hat mir ein schönes Herz genäht. Schaut mal:
Genauso habe ich es mir vorgestellt: Ganz viele unterschiedliche Herzen in vielen unterschiedlichen Farben und Stoffen. Herzlichen Dank liebe Este, ich habe mich sehr darüber gefreut.

Der zweite Briefumschlag kam von Birgit. In der Facebookgruppe, in der ich unterwegs bin, habe ich auch gefragt, ob wir tauschen wollen. Und auch dort war die Resonanz so überwältigend groß und so konnte ich heute den ersten Brief aus der Gruppe öffnen. Diese drei tollen Blöcke habe ich bekommen.
Auch das sind wunderschöne Blöcke, die beiden Herzen rechts und links sind mit Log Cabin genäht. Die Stoffe finde ich auch sehr schön und so finden drei wunderschöne Blöcke Einzug in die Quilts. Herzlichen Dank liebe Birgit, ich habe mich sehr darüber gefreut.

So könnte es von mir aus weitergehen, es macht Spaß, mal richtige Briefe und nicht nur Rechnungen aus dem Briefkasten zu holen. Und ich freue mich immer wieder über die Gemeinschaft der Quilter, wo solche Aktionen möglich sind. 😗😘

Dienstag, 10. März 2020

Mama, du lächelst so schön!

Ja, denn das war heute eine große Überraschung, die ich im Briefkasten hatte: Die ersten Blöcke für unsere Silberhochzeitsquilts. Schaut doch mal:
Diese zwei schönen Blöcke hat mir Andrea genäht. Herzlichen Dank liebe Andrea, ich habe mich sehr darüber gefreut. 😍 Schön finde ich, dass sich bei den Herzen die Stoffe abwechseln, einmal ist das große Herz hell und beim anderen Block ist das kleine Herz hell - und umgekehrt.

Ach, ich freue mich so sehr. Ich habe ja doch eine Weile überlegt, ob ich es wagen kann, euch ein zweites Mal um einen Tausch zu bitten. Aber wie man sieht, kann ich und ihr habt Lust, mit mir zu tauschen.

Naja und als ich den Brief aufgemacht habe, war Katharina total begeistert und meinte am Ende eben "Mama, du lächelst so schön!". Ja, tue ich, mein Kind, auch jetzt noch, denn ich freue mich.

Sonntag, 8. März 2020

Der Bogenrand

In den letzten Tagen habe ich immer mal wieder an meinem Appli-Wartequilt gearbeitet. Nein, nicht beim Warten, sondern zu Hause. Das lag aber einzig daran, dass ich nicht so oft warten muss, da die Trainingszeit von Jonathan anders liegt und da fahre ich dann meist abends von zu Hause los und hole ihn dann ab. Aber hin und wieder warte ich dann doch, hier kommt der Beweis.
 
 
Den restlichen Rand habe ich dann zu Hause appliziert. Dabei kam auch wieder das Nadelkissen zum Einsatz, welches ich geschenkt bekommen habe.
Das ist ein total schönes Nadelkissen und ich benutze es sehr gern.

Der Bogenrand an meinem Top ist inzwischen fertig appliziert.
 
 
Ich finde, der Rand sieht sehr schön aus. Nun geht es an's Besticken des Tops. Ich überlege nur, ob ich unter die Stickereien Stabilisator bügeln soll oder ob ich es so versuche... Und dann muss ich gefühlte einhundert Jojos machen. Oh je, die liegen mir doch gar nicht...

Samstag, 7. März 2020

Lasst uns noch einmal tauschen!

Könnt ihr euch noch erinnern? Vor nun schon sechs Jahren habe ich euch um einen Tausch gebeten: Ein Blumenblock gegen ein Stück Stoff. Aus den wunderschönen Blumenblöcken habe ich mir zu meinem 40. Geburtstag einen Quilt genäht: Meinen Geburtstagsblogquilt. Das war eine tolle Aktion und hat mir - und euch hoffentlich auch - ganz viel Spaß gemacht.

Ich würde gern noch einmal mit euch tauschen und warum, erzähle ich euch jetzt. Steffen und ich haben am 30. August Silberhochzeit. Ich kann es noch immer nicht fassen, dass wir wirklich schon 25 Jahre miteinander verheiratet sind,  na gut, derzeit sind es noch keine 25, sondern 24 1/2 Jahre. Aber auch das ist schon eine Leistung und es hätte auch ganz schnell anders sein können. Das weiß ich spätestens seit Mai 2014.

Steffen hatte mich vor ein paar Tagen oder waren es ein paar Wochen (?) gefragt, ob ich uns zu unserer Silberhochzeit auch einen Quilt nähen werde. Ähm, nein, das hatte ich nicht vor und bis heute Vormittag habe ich daran auch keinen weiteren Gedanken verschwendet. Und dann fiel mein Blick auf meinen Geburtstagsblogquilt und so kam mir der Gedanke, euch um einen weiteren Tausch zu bitten: Einen Herzblock im Tausch gegen ein Stück Stoff (25 x 25 cm) eurer Wunschfarbe.
Ich wünsche mir helle Blöcke 20 cm groß (mit NZG 21,5 cm) mit Herzen, egal ob appliziert oder genäht. Das ist ganz egal, die Herzen sollten in rot oder rosa oder altrosa sein. Alles andere ist euch überlassen. Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr wieder dabei seid und mit mir tauscht. Am Ende möchte ich daraus zwei Quilts nähen, einen für Steffen und einen für mich. 😍 Daher wäre es schön, wenn ich die Blöcke bis Ende Juni bekommen könnte. Dann habe ich noch zwei Monate Zeit, um die Quilts zu nähen.

Nun bin ich sehr gespannt und aufgeregt, ob ich vielleicht bald Post bekomme. Meine Adresse findet ihr hier.

Donnerstag, 5. März 2020

Monatsfragen 2/2020

Durch einen anderen Blog bin ich auf die Rückblick-Monatsfragen von hier gestoßen. Die Idee finde ich gut und so versuche ich mal, das über ein ganzes Jahr zu verfolgen. So ein Rückblick am Monatsende ist ja gar nicht schlecht.

1) Welcher Blog-Beitrag war dein beliebtester?

Der beliebteste Blogbeitrag bei meinen Lesern war in diesem Monat "Die Zeit war reif". Ich muss gestehen, ich habe heute das erste Mal danach geguckt, welcher Beitrag wie oft angesehen worden ist.

2) Welchen Hobbies bist du diesen Monat nachgegangen?

Ich habe genäht (Pachtwork und Kleidung), gestickt, appliziert.

3) Was war von deinen Hobbies dein schönstes Projekt?

Mein schönstes Projekt diesen Monat war mein schwarzes Kleid, der Anlass war nicht schön, aber das war in diesem Monat mein Herzensprojekt.

4) Welches Lied hat dich diesen Monat begeistert?

Ganz klar "So wie es ist" von Heinz Rudolf Kunze. Am 6. Februar waren Steffen und ich in Wernigerode zum Konzert von ihm. Es war ein wunderschöner Abend und plötzlich war da dieses Lied. Paare haben ja meist IHR Lied, bei uns ist das nicht so, wir sind dafür einfach beide zu wenig Romantiker, aber das Lied hat uns gefunden. Wir haben es beide gespürt und da war was, ich kann es nicht beschreiben...

5) Welches Erlebnis würdest du als besonders beschreiben?

Besonders war unser Besuch in Dessau in der Meisterhaussiedlung. Ja, dieser Ausflug war etwas Besonderes.

6) Was war dein Genusshighlight des Monats?

Achtu, ich glaube nicht, dass es ein besonderes Genusshighlight gab, oder doch: Das Essen auf der Geburtstagsfeier unserer Freundin, das war total lecker.

7) Wer war dein fleißigster Kommentator auf deinem Blog?

Das kann ich gar nicht sagen und ich weiß auch gar nicht, wo ich das nachvollziehen kann. Aber ich freue mich über jeden einzelnen Kommentar, erst recht dann, wenn bei mir die Zeit rar ist und ich auf den anderen Blogs weniger kommentiere.

8) Welches Buch, Artikel, Beitrag hat dich am meisten begeistert?

Als ich Jonathan im Februar nach Göttingen zum Zug gefahren habe, habe ich in der dortigen Bahnhofsbuchhandlung ein Kinderbuch entdeckt: "Vielleicht" - eine Geschichte über die unendlich vielen Begabungen in jeden von uns. Ja, das ist ein tolles Buch und es ist so wahr.

9) Was hast du dir gegönnt?

Gegönnt habe ich mir - siehe Frage 3 - Stoff für zwei Kleider: Zum einen für das Kleid zu Omas Beisetzung und zum anderen Stoff für das Kleid zu unserer Silberhochzeit im August.

10) Was war an diesem Monat negativ?

Dass meine Oma am 9. Februar verstorben ist. Sie fehlt mir sehr, aber es sei ihr von Herzen gegönnt, dass sie irgendwann gehen durfte und sich nicht Ewigkeiten quälen musste...

Mittwoch, 4. März 2020

Potsdam und ich

Habt vielen lieben Dank für Eure Kommentare zu meinen letzten Posts. Das Kit hat einen neuen Besitzer gefunden und ist auch schon angekommen - und ich bin froh, dass es aus meinem Dunstkreis weg ist, ich hätte es nicht genäht. :-( Künftig überlege ich mehr, ehe ich mir was bestelle. Ganz bestimmt! Wirklich! ;-)

Am Sonnabend war die Beisetzung und ich habe mich in meinem Kleid wohl- und sicher gefühlt. Hört sich jetzt sicher irgendwie komisch an, aber mir war es wichtig, auch für diesen Anlass ein Kleid genäht zu haben.

Am Montag stand nun unser Kurzurlaub in Potsdam an, allerdings stand alles von Anfang an unter keinem guten Stern. Katharina kam Freitag weinend aus der Schule nach Hause, da sie Halsschmerzen hatte. Dazu gesellte sich dann auch noch Fieber, so dass sie fiebernd mit zur Beisetzung musste (es war ja niemand mehr da, bei dem sie hätte bleiben können). Katharina hat sich aber gut geschlagen, dank Fiebersaft. Am Sonntag waren wir dann mit ihr beim Kindernotdienst, nach einer halben Stunde Warten im Treppenhaus und einer weiteren dreiviertel Stunde Aussicht auf Warten, haben wir unsere Karte wieder genommen und sind nach Hause gefahren. Da war sie liegend auf dem Sofa doch besser aufgehoben. Bei manchen Kindern habe ich mich dann aber doch gefragt, warum sie beim Notdienst waren, sie sind ganz fidel dort rumgehüpft und hatte viel Spaß und Freude. Am Montag war ich dann mit ihr hier beim Arzt und der hat sie eine Woche aus dem Verkehr gezogen. Na super, wir wollten doch zwei Tage nach Potsdam. Am liebsten wär ich gar nicht gefahren, aber dann wären sowohl die Eintrittskarten als auch das Hotelzimmer verfallen. Also sind wir gefahren, aber so richtig entspannend war es nicht.

Am Montag haben wir uns zunächst im Museum Barberini die Monet-Ausstellung angesehen. Von der Ausstellung hatte ich zufällig im Fernsehen gehört und beschlossen, dass ich mir die gern ansehen möchte.
Es war schon faszinierend, so viele Gemälde von Monet auf einmal zu sehen. Und wie vielfältig er gemalt hat.
Wie man sieht, hatten wir am Montag traumhaft schönes Wetter. Und so konnte ich in aller Ruhe mein rotes Kleid ausführen, welches ich am Wochenende noch einmal geändert habe.
Ein Foto von mir im Kleid gibt es leider nicht aus Potsdam, sondern nur aus unserem heimischen Wohnzimmer.
Ich habe Ober- und Rockteil noch einmal komplett auseinander getrennt und dann einen Streifen dazwischen gesetzt. So sehe ich zwar immer noch dick, aber nicht mehr schwanger aus. 😂Und ich fühle mich in dem Kleid nun so richtig wohl.
 
Am Montag Abend hatten wir im Nikolaisaal in Potsdam dann das Konzert: Die Udo Jürgens Story. Alex Parker hat gesunden und Gabriela Benesch hat dazu Anekdoten und Erzählungen von Udo Jürgens vorgetragen. Leider habe ich es, so lange Udo Jürgens noch lebte, nie geschafft, ein Konzert von ihm zu besuchen. Aber ich muss sagen, der Abend war dafür eine Entschädigung, wenn ich die Augen geschlossen habe, hätte dort vorn wirklich Udo Jürgens sein können. Es war wirklich wunderschön.
Und weil ich einmal so im Flow war, habe ich mir für den Abend auch ein Kleid genäht. Schließlich machen Steffen und ich so etwas äußerst selten und dann muss es eben auch richtig gewürdigt werden.
Ich habe mich wieder für das Kleid Chloe entschieden, als Stoff habe ich den Stoff Falling Leaves genommen. Der lag schon eine ganze Weile bei mir im Schrank.
 
Der Stoff hat am Rand eine Bordüre und damit die Blätter auch in die richtige Richtung fallen, habe ich mein Rockteil quer zum Fadenlauf zugeschnitten. Da der Stoff in beide Richtungen dehnbar ist, war das ok. So fallen die Blätter dann auch nach unten, so, wie es sein muss.
Auch in diesem Kleid habe ich mich wohlgefühlt. Vielleicht sollte ich öfter mal ein Kleid tragen?

Übernachtet hatten wir im Hotel Mercure, zu DDR-Zeiten war es das Interhotel Potsdam. Dort war ich mit meinen Eltern mal im Urlaub. Hier hatte ich davon schon einmal kurz geschrieben. Das Zimmer war schön, das Bad allerdings echt gewöhnungsbedürftig: Zum einen gab es keine Tür, zum anderen gab es vor Dusche und Toilette nur eine Schiebetür, man konnte also entweder nur die Dusche oder aber die Toilette schließen und oben war es trotzdem offen. Das war ein absolutes Manko für mich und die Größe des Bades...
 
  
Warum Bäder ohne Tür gebaut werden, erschließt sich mir beim besten Willen nicht. Aber egal, für eine Nacht war es ok.
Am Dienstag wollten wir uns eigentlich noch irgendetwas in Potsdam ansehen, nachdem uns dann aber ein Anruf von Jonathan erreichte, der uns erzählte, dass er sich in der Schule mehrfach übergaben hatte, war meine Laune wieder auf dem Unter-Nullpunkt und ich hatte keine Lust mehr auf Potsdam. Irgendwie scheint es zwischen mir und Potsdam nicht zu passen...
Wir sind dann, bevor wir nach Hause gefahren sind, noch nach Berlin gefahren, da wir dort vor einem Jahr in einem ganz tollen Patchworkladen waren. Den Laden haben wir gefunden, zehn nach eins waren wir da, um festzustellen, dass von eins bis drei Mittagspause ist. Es war wohl einfach nicht mein Tag... Auf jeden Fall war die Fahrt nach Berlin für die Katz. Naja, eigentlich bräuchte ich ja keinen Stoff, aber schön wäre es gewesen.

Ach ja, als ich als Kind mit meinen Eltern in Potsdam war, hatte ich im Restaurant von einem Kellner eine kleine Marzipanente geschenkt bekommen. Bei unserer Abreise hatte ich sie leider auf der Fensterbank im Hotelzimmer  vergessen. Immer, wenn wir an Potsdam vorbeigefahren sind, habe ich meine Eltern nach der Ente gefragt. Ich hatte ja so eine winzig kleine Hoffnung, dass ich in der Fensterbank eine kleine (Marzipan)Ente vorfinde - aber die Fensterbank war leider leer. 😓